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  • 2:45 - "Batterielichter muss man immer mitführen - auch bei Tag!" Nein muss man schon seit der StVO-Novelle 2017 nicht mehr...

  • Kommentiert doch auch mal bei YT, bitte.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Die Brooklyn Bridge ist schon was besonderes, was den Fußgängerverkehr angeht.Ist halt ein Touristen Hotspot.Zu den Touristen kommen noch die Polizeiahrzeuge, die so breit sind, wie der. Ob die eigentlichen Fahrbahnen fürs Radfahren freigegeben sind, glaube ich nicht.

    Als Alternative gibt es ja noch die Manhattan Bridge, wo sogar Fuß und Radverkehr getrennt sind.

    Die Mittelstreifen auf den Geh/Radwegen ist bei den Brücken, die ich befahren habe, sind schon eine gute Maßnahme, dem Radverkehr eine freie Fahrt zu gewährleisten.

  • Wenn Touristenströme und Fahrradverkehr zusammen geführt werden passiert sowas.

    Wenn ich ein bisschen Brooklyngefühl haben möchte, fahr ich über die Hohenzollern Brücke in Köln.

    Ich muss mich dann immer ein bisschen entspannen. Die Touristen können ja am wenigsten für die bescheuerte Infrastruktur.

  • Schon ein alter Hut - aber im Big Apple sind die "bike lanes" wohl mindestens genauso beschissen wie in Hamburg? ;)


    https://www.youtube.com/watch?v=Ehh8ZdIMMj4


    Insgesamt einfach viel zu viele Menschen auf viel zu wenig Raum. Wär auch mal interessant zu wissen, ob die Nutzung der Fahrbahn dort verboten ist oder nicht? Ich würde mir das jedenfalls kein 2. Mal antun...

    Fahrbahn ist verboten. Was nach meinen US-Erfahrungen eine sehr seltene Beschilderung ist.

  • https://m.youtube.com/watch?v=wsWOOYlwjeI

    Oma ist ne alte Umweltsau. Und Opa erst...

    Der aktuelle Versuch, die Umweltschutz und Klimadebatte zu einer Generationendebatte zu machen, soll vor allem darüber hinwegtäuschen, dass in allen Generationen unterschiedliche Positionen zu Umwelt, Energie und Verkehrsthemen bestehen.

    Das Lied ist auf jeden Fall geeignet im öffentlich rechtlichen Fernsehen verbreitet zu werden.

  • Viel mehr als "Divide et impera" fällt mir zu dem Blödsinn eigentlich nicht ein. Es ist bezeichnend, dass bei der ganzen Klima-Debatte die "K-Frage" weiterhin völlig außen vor bleibt. Mit "K" ist natürlich Kapitalismus gemeint. :evil: Aber nö, hacken wir jetzt lieber auf Omma und Oppa rum... :rolleyes:


    Darauf bezieht sich doch - wenn ich mich nicht irre - auch das ständig durch Twitter geisternde "Okay, Boomer"? Stimmt, die hätten mal besser was gegen die Überbevölkerung getan - und erst gar keine oder deutlich weniger Kinder und (undankbare) Kindeskinder bekommen...! :whistling:<3

  • Ich finde das Lied daneben. Denn es hilft der Sache nicht. Wer bereits heute von der Notwendigkeit eines stärkeren Klimaschutzes überzeugt ist, der mag darüber vielleicht schmunzeln.

    Wer es aber nicht ist, der wird durch sowas abgeschreckt.

    Das Lied zeigt doch schon dadurch Wirkung, dass sich die Rechtspopulisten ermuntert fühlen, einen Shitstorm herbeizumanipulieren. "Eine Datenauswertung zeigt: Rechte und Rechtsextreme haben schnell und erfolgreich mobilisiert. https://m.spiegel.de/netzwelt/…euft-heiss-a-1303164.html Man könnte natürlich sagen: Na so toll ist es ja nun nicht, einen rechtspopulistischen Shitstorm provoziert zu haben. Andererseits ist es ja eine berechtigte Kritik an die ältere Generation, zu viel Autoverkehr zugelassen zu haben, bzw. Den Autoverkehr (usw.) sogar massiv gefördert zu haben. Es muss ganz klar festgestellt werden, dass viele Stellschrauben falsch justiert wurden. Die Forderung der Fridays for Future Demonstranten nach Klimagerechtigkeit jetzt ist richtig. Und diejenigen, die sich durch das Lied ertappt fühlen, jaulen jetzt auf. Sollen sie doch!

  • Andererseits ist es ja eine berechtigte Kritik an die ältere Generation, zu viel Autoverkehr zugelassen zu haben, bzw. Den Autoverkehr (usw.) sogar massiv gefördert zu haben. Es muss ganz klar festgestellt werden, dass viele Stellschrauben falsch justiert wurden. Die Forderung der Fridays for Future Demonstranten nach Klimagerechtigkeit jetzt ist richtig. Und diejenigen, die sich durch das Lied ertappt fühlen, jaulen jetzt auf. Sollen sie doch!

    Das sehe ich anders. Der Punkt ist weniger, dass "die ältere Generation" (die es so als eine Einheit sowieso nicht gibt) zu stark aufs Auto gesetzt hat, sondern vielmehr, dass die Autolobby eben auch vor 30 bis 40 Jahren ähnlich stark war, wie heutzutage. Schau dir doch mal an wie heute Verkehrspolitik gemacht wird. Da wird immer noch von der Autolobby aus der Vorrang fürs KFZ durchgesetzt. Das war damals nicht großartig anders.

  • Naja, von einem Chor, der selber auf Gebührenzahlerkosten nach Korea fliegt, würde ich mir auch nichts sagen lassen.

    Und einen Minister, der auf einen Dienstwagen mit Fahrer Zugriff hat und in der Bahn 1. Klasse fährt, den hältst du vermutlich für ungeeignet, eine Verkehrswende einzuleiten, die den Namen wirklich verdient hat?

    So was Ähnliches konnte man kürzlich von den Bauern hören, die mit ihren Traktoren in die Städte kamen, um die Städter darüber aufzuklären, dass sie sich keine Vorschriften machen lassen von Politikern, die den NGO's in den Hintern kriechen, um beim städtischen Wahlvolk Wählerstimmen zu generieren.


    Maßnahmen zur Reduzierung des Autoverkehrs dürfen nur diejenigen anordnen, die selbst Auto fahren? Güllemengen dürfen nur diejenigen regulieren, die selber welche auf den Acker fahren? Und auf eine lustige Art Kritik an KFZ-Missbrauch üben, darf nur, wer keine Flugreisen macht?

    Wo hast du das eigentlich aufgeschnappt, dass der Kinder-Chor, der das Lied von der motorradfahrenden Oma singt, eine Dienstreise nach Korea gemacht hat? Und was ist daran so schlimm? Im Gegensatz zu vielen reinen Vergnügungsreisen mit dem Flieger rund um den Erdball hat sich der Chorbesuch sicher gelohnt und zu einem echten Kulturaustausch beigetragen.

  • Ja, klar. Wie soll denn das funktionieren, wenn man selber nicht zu Verzicht bereit ist? Doppelmoral mag ich gar nicht.

    Man sieht halt nur, worauf nicht verzichtet wurde.

    Dazu: Schon mal was von ad hominem-Argumentation gehört? Das Argument wird kleingeredet, weil sich der Aussprechende auch nicht daran hält - obwohl das Argument an sich schon richtig ist. Gerne genutzt für Fotos von Müllbergen nach FFF-Demos...


    Das Lied an sich finde ich ehrlich gesagt auch nicht so passend und muss mich da Epaminaidos anschließen.

    Ich denke es wäre schon viel geschafft, wenn ALLE da wo es ohne größeren Verzicht einfach möglich wäre, Klimaschutz zu betreiben, dies auch zu tun.

    Also z.B.

    persönlich:

    - immerhin z.B. 70% weniger Autofahrten statt dieses gleich ganz abzuschaffen (je nach Lebensumständen)

    - Ökostromtarif

    - Flugreise 1x alle 3 Jahre statt 3x im Jahr, Malle statt Malediven

    - weniger tierische Produkte

    politisch:

    - Solarförderung statt Braunkohleförderung

    - Produkte mit Mikroplastik verbieten, wo es auch gleichwertige Alternativen ohne gibt (z.B. Duschgels..)

    usw.

  • Ich hatte den Wikipedia-Eintrag zu Argumentum ad hominem verlinken wollen. Das letzte Mal ging das aber in einer Diskussion schief, deswegen habe ich es sein lassen.

    Zu den anderen Punkten:

    Wenn Autofahren teurer wäre, würden die Leute weniger fahren, ohne das Auto gleich ganz abzuschaffen.

    Wenn Ökostrom gefördert wird und genauso teuer wäre, wie Strom aus fossilen Brennstoffen, hätten viel mehr Leute Ökostrom.

    Wenn die Flugreise viel teurer wäre, würden viel mehr Leute seltener fliegen.

    Wenn tierische Produkte teurer wären, würden sie weniger gegessen werden (und evtl. sorgsamer damit umgegangen werden).


    Generell zieht jeder beim Klimaschutz seine eigene Grenze. Nur weil jemand an der einen Stelle die Grenze von jemand anders überschreitet, bedeutet eben noch lange nicht, dass er Unrecht hat. Erstmal schadet jeder Atemzug dem Klima. Kurzfristig wäre es also das beste von einer Brücke zu springen und sich im Wald als Dünger beerdigen zu lassen. Alternativ kann man auch Land kaufen und Bäume pflanzen. Einfach nur weniger Auto zu fahren, bringt dem Klima nichts. Es schadet nur weniger.

  • Wenn Autofahren teurer wäre, würden die Leute weniger fahren, ohne das Auto gleich ganz abzuschaffen.

    Ist das so?

    Wird dann nicht einfach nur noch mehr gejammert?

    These: Wer sich heute das Autofahren schön rechnet wird das auch in Zukunft tun.

    "Ich muss mit dem Auto fahren da ich mit der Bahn 1 Stunde länger unterwegs wäre! Dass ich um die Mehrkosten zu decken dafür 2 Stunden länger arbeiten muss ist blende ich einfach aus weil Auto ist ja bequemer und schneller und ich arbeite ja auch ganz gerne. Und die Werkstattkosten habe ich ja sowieso, daher rechne ich nur mit den Benzinkosten"


    Bei Kurzstrecken-Flügen für 2-stellige €-Beträge sehe ich das schon eher.

    Klar geht es um Vermeidung von Emissionen. Am meisten bringt wohl politisches Engagement und Werbung für umweltfreundliche Alternativen.

    Zitat von meinem Unsinnsgenerator

    "Ich fahre heute, bei trockenen 20°C nicht mit dem Rad zur Arbeit, weil ich das bei -10°C und Schneegriesel auch nicht machen würde."

    "Benzinpreis ist mir egal, ich tanke sowieso immer nur für 20€."

    "Ich muss die 2km zur Arbeit mit dem Auto fahren, da eine Busfahrkarte 2,50€ kosten würde"

    <Zynismus>Leute, wir haben eh keine Chance. Die Menschheit geht eh an ihrer Dummheit zu Grunde. Ob 2100 oder 2150 ist doch nun auch egal.</Zynismus>