Beiträge von hugo790

    Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein solches Gesetz gibt. Denn dann müssten auch in Neubaugebieten in 30er Zonen Radwege angelegt werden. Aber aus der Widmung einer Straße ergibt sich i.d.R., dass die Straße für jeden nutzbar ist:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenwidmung


    Die Straßenverkehrsbehörde/Stadt darf nur bei einer besonderen Gefahrenlage Radverkehr auf der Fahrbahn verbieten. Den Neubau einer Straße so zu planen, dass Radverkehr auf der Fahrbahn verboten werden wird und parallel keinen Radweg zu bauen, würde der Widmung widersprechen.

    Richtig, die Straße ist breit genug für einen Radfahrer und zwei Autos. Ja sogar für ein Auto, einen Bus und einen Radfahrer. Lärm gibt es zwischendurch, wenn die Ampel vor dieser Straße grün schaltet. Danach ist erstmal Stille angesagt.

    Das Abdrängeln/Berühren dort war eine rein provokative Angelegenheit.

    (In der Gegenrichtung ist es nicht so angenehm zu fahren. Da behindert man den Verkehr als Radfahrer ordentlich, z.B. hier. Aber da fuhr ich nur zu Zeiten, zu denen kein Bus unterwegs war.)

    Lenker-Außenspiegel: ca. 5

    Schulter-Bus: > 5

    Schulter-Schulter (mit Motorradfahrer): 1

    Ellbogen-Fenster: 1 (das einzige Mal, das ich mich im Längsverkehr verletzt habe, am Ende vom Fenster)

    Hand-Fenster/Dach/Motorhaube/Außenspiegel: >10

    Absichtlich in den Graben gefahren: 1 (ausserorts, zwei KFZ nebeneinander mit ca. 100 km/h)

    Zusammenstoss mit überholendem KFZ in Gegenrichtung: 1 (30er Zone, Auto überholt Auto)


    Früher war ich ziemlich stur was meine Fahrlinie anging: Wozu ausweichen, wenn beide in etwa gleich schnell sind, passiert doch nichts.

    Ich halte als Radfahrer dagegen:

    Manchmal ist die Straße so breit, dass ein Autofahrer hinter mir versetzt fahren kann, aber nicht überholen kann, da der Sicherheitsabstand enorm klein wäre. Oft erlebt man es, dass der Autofahrer dann nur minimalen Abstand hält und ich hasse das. Denn bei einer Vollbremsung besteht nunmal die Gefahr, dass man leicht nach links oder rechts kommt und dann kracht es ohne Sicherheitsabstand.

    -> Wenn der Sicherheitsabstand zur Seite nicht zum Überholen reicht, muss ich ausreichend Sicherheitsabstand nach vorne haben!

    Die Verkehrswende kommt!


    Die Tage wurde doch festgelegt, wie ein PKW mit Verbrennungmotor ab dem Jahr 2030 auszusehen hat. Die werden natürlich nur entwickelt, wenn man sie dann auch ein paar Jahre verkaufen kann (sagen wir mal 5, bis 2035). Gekauft werden sie auch nur, wenn man sie dann ein paar Jahre nutzen kann (sagen wir mal 10 Jahre). Somit wird sich bis 2045 nichts gravierendes ändern.
    Der ADFC kann also noch ein paar Fahrradklimatests machen...

    Nein, ich gönne es auch diesem "Idioten" nicht. Das entspricht absolut nicht meinem Rechtsverständnis. Knöllchen+Abschleppen würde ich ihm gönnen, denn damit hätte er rechnen müssen. Aber verprügeln, danach ins Krankenhaus zu müssen, ggf. für immer Narben zu haben, nunja, dann können wir auch Dieben wieder über die Hand fahren.

    Zudem gilt, dass wer auf seiner Fahrbahnseite ein Hindernis vor sich hat, warten muss. Genau das hat der Lkw-Lenker nicht getan.

    Der Fahrer behauptet aber, er hat die Radfahrerin nicht sehen können, als er in die Engstelle eingefahren ist. Schutzbehauptung? War die Radfahrerin hinter einem Auto/Kurve/Einfahrt versteckt? Konnte sie den Kleinlaster sehen, als sie in die Engstelle eingefahren ist?

    Ich fahre ja seit einigen Jahren überwiegend Tretroller, statt Fahrrad. Windstill in der Ebene fahre ich ziemlich genau die 20 km/h. Auch (verbotener Weise) auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn. Meine Erfahrungen sind viel positiver im Vergleich zum Fahrrad. Ich denke das liegt daran, dass man deutlich langsamer ist und viel kleiner. Evtl. wird man deswegen als weniger bedrohlich wahrgenommen.

    Zur Haltbarkeit: Diese kleinen Räder (10 Euro pro Stück) halten wirklich nur 3 Monate. Die darf man regelmässig tauschen. Mit Pech sind die Lager (2 Euro pro Stück) nach einer(!) 70km-Tour auf deutschen Radwegen ausgeschlagen. Mit ausgeschlagenen Lagern kann man noch fahren, aber es wird immer wackeliger. Der Steuersatz ist auch mit einem vom Fahrrad nicht vergleichbar und deutlich kürzer haltbar. Deswegen habe ich mir einen "großen" Roller mit 16/20"-Rädern angeschafft. Da sind jetzt nach 2,5 Jahren zum ersten Mal neue Naben notwendig. (Die Naben halten damit genauso lang wie zwei Sätze Reifen.)


    In Köln ist letzte Woche so ein Tretrollerfahrer (mit Motor und Alkohol im Blut) tödlich verunglückt: http://www.general-anzeiger-bo…BCckt-article3977227.html


    Grundsätzlich sehe ich das gleiche Problem wie bei den Pedelecs: Jemand ohne Tretroller/Fahrrad-Erfahrung kann sich draufstellen und mit 20/25 km/h losfahren. Das geht insbesondere bei den Senioren nicht gut.


    Wegen dem Abstellen: Auch wenn der letzte Nutzer feststeht, das Ding kann jeder bewegt habe. Oder werden die angekettet?

    Neeein, das steht da explizit nicht. Sie dürfen nicht auf dem Fußgängerweg stehen. Vielleicht ist der Fußgängerweg nicht fahrbahnbegleitend :whistling:

    Wie auch immer, Schilder auf Radwegen gelten selbstverändlich für Autofahrer. Wo sollen die Schilder denn auch sonst stehen?