Beiträge von hugo790

    Äh, Köln - Barcelona im September kostete je nach Tag/Uhrzeit 40 oder 50 Euro pro Flug. Also minimum 90 Euro, bei 100 Euro gibt es schon viel Auswahl. 2:20 dauert der Flug. CO2-Neutral kostete es 17 Euro mehr. :/

    Gefühlt ist der Bremsweg beim Roller kürzer als beim Fahrrad. Dass das Hinterrad auch bei Vollbremsungen kaum dazu neigt nach oben zu kommen, hat mich von Anfang an erstaunt.

    Puh, schwierig. Hat jemand den Link zum kompletten Video? Die Radfahrer sollen mit 32/33 km/h den LKW rechts überholt haben bzw. neben den LKW gefahren sein. Kurz vor der Baustelle bremsen sie auf unter 20 km/h runter. Beim dritten Radfahrer stehen 13 km/h unmittelbar vor der Baustelle auf dem Tacho.

    hugo790


    … sieht aber auf dem Luftbild in https://www.tim-online.nrw.de immer noch so aus …

    Die Sperrfläche ist definitiv noch da und ich kann mir nicht vorstellen, dass zwischen parkenden Fahrzeugen und Sperrfläche ausreichend Platz ist, damit der Bus legal überholen kann.

    Zitat

    Der BGH (Urteil vom 28.04.1987 - VI ZR 66/86) hat entschieden:

    Die ununterbrochene Mittellinie (Zeichen 295) und die Sperrfläche (Zeichen 298) sprechen zwar ein Überholverbot nicht unmittelbar aus. Ein Fahrzeugführer darf aber darauf vertrauen, daß ein nachfolgender Kraftfahrer ihn nicht überholt, wenn dies bei dem gebotenen seitlichen Abstand nur durch Inanspruchnahme des abgegrenzten Fahrstreifens oder der Sperrfläche möglich ist.

    Eine Radfahrerin wird vom Bus überholt und als sie auf gleicher Höhe sind, fährt die Radfahrerin einfach nach links gegen den Bus -> lebensgefährlich verletzt. Soweit normales Verhalten (der Presse, nicht der Radfahrerin). Aber schaut euch mal an, wo der Bus nach dem Unfall steht:

    https://www.bild.de/regional/k…hrerin-60368084.bild.html


    Das Google-Auto überholt witzigerweise genau an der Stelle auch eine Radfahrerin:

    https://www.google.de/maps/@50…GvFo2w!2e0!7i13312!8i6656


    Aber ein Bus hätte dort doch nie überholen dürfen. Okay, das Kamera-Auto hätte ebenfalls nicht überholen dürfen (Fußgänger von rechts, Mindestabstand, Gegenverkehr).

    Nunja, wie sehen denn die _aktuellen_ Zahlen aus? Wieviel Prozent der Menschen sind 2018 an Klimakatastrophen (Dürre (inkl. Hunger), Überschwemmungen, Wassermangel etc.) gestorben und wieviel Prozent waren es vor 30, 50,100 oder 1000 Jahren? Stand _heute_ sieht es imho nicht schlecht aus. Ich _glaube_ auch, dass es in der Zukunft deutlich schlechter wird (und der Mensch daran Schuld ist). Aber wer weiss, vielleicht gibt es bald den 3. Weltkrieg, ein Virus rafft > 90% der Menschen dahin oder jemand bringt irgendwelche "Glitzer-Partikel" (Aerosole) in die Atmosphäre, die die Sonnenstrahlen reflektieren und die Erde abkühlen.

    Darf ich an dieser Stelle einmal fragen, welcher normale Verkehrsteilnehmer sich das einprägt, beziehungsweise überhaupt auf die Idee kommt, sich so etwas einprägen zu wollen?

    Angefangen hat es bei mir mit 18. Da hatte ich ein Motorrad mit 17 PS und bin im Stau immer nach vorne gefahren. Schnell habe ich gemerkt, dass es am ungefährlichsten ist, wenn man mit Schwung ankommt, wenn die Ampel gerade auf grün umschaltet. Seitdem lerne ich quasi automatisch jede Ampelschaltung auswendig, schaue sobald eine Ampel sichtbar ist, auf die verschiedenen Streuscheiben bzw. wenn die Ampel noch nicht sichtbar ist, achte ich auf die entgegenkommenden Fahrzeuge (wann die anfahren, wann viele am Stück kommen). Je früher man sein Tempo anpassen kann, desto besser.

    Gefährlich wird das ganze, wenn

    - sich Ampelschaltungen ändern. Das passiert sehr selten, kommt dann aber unerwartet

    - Ampelschaltungen zu unterschiedlichen Uhrzeiten anders sind

    - man das ganze nutzt, um "gefahrlos" bei rot fahren zu können und andere ebenfalls bei rot fahren/gehen

    - und generell wenn Autos bei rot fahren! Dadurch bekommt man einen falschen Eindruck vom aktuellen Zustand und die Erwartung, wann man grün bekommt, ist mitunter falsch.

    Und 0,5 Sekunden zu früh losfahren, kann auch dazu führen, geblitzt zu werden.

    Übrigens hatte schon die Polizei selbst komplette Inhalte einer meiner e-mails mittels Cc an eine andere Behörde weitergeleitet... Aber die dürfen das natürlich!?

    Ich hatte eine G10 Sicherheitsüberprüfung. Dabei gab es eine Länderliste und ich musste angeben, ob ich in einem dieser Länder war. Dieses Jahr gab es eine neue Länderliste. Die wurde vom BMI, Abteilung Geheim- und Sabotageschutz, per Email verschickt. Im CC stehen über 100 Emailadressen von Leuten, die (vermutlich) ebenfalls eine entsprechende Sicherheitsüberprüfung hatten.

    Ende des Monats bekomme ich Besuch, da wird überprüft, ob in Sachen Datenschutz bei uns alles in Ordnung ist. Mal sehen, was die dazu sagen. 8)

    .

    Jede Erhöhung der Kontrolldichte bei den gegenwärtigen Bußgeldern bedeutet, daß jeder Steuerzahler jede Sanktion einer bußgeldbewehrten Ordnungswidrigkeit subventioniert,weil die Sanktion nicht die eigenen Kosten deckt. Es wird also der Rechtsbruch subventioniert. Was ich schon von daher überhaupt nicht einsehe.

    Wo ziehst du die Grenze? Wenn ein Fußgänger über rot geht? Ohne Parkschein parken? Behindernd parken? zu schnell fahren? Fahrraddiebstahl? Wohnungseinbrüche? Mord?

    Ab wann bist du bereit mit deinen Steuern die Verfolgung zu subventionieren und wer muss selbst für die Kontrollkosten aufkommen. Gilt das auch für andere Bereiche wie Lebensmittelkontrolleure?


    Wie hoch müssen die Bussgelder dann sein? Köln hat pro Kopf 30 Euro an Bussgelder kassiert. In der Schweiz waren es 40 Euro pro Kopf. In der Schweiz hat man die Erfahrung gemacht, dass die pro-Kopf-Bussgelder sich durch intensivere Kontrollen nur sehr kurzfristig erhöhen. Ist ja auch logisch: Der gemeine Bürger hat nur eine begrenzte Menge an Geld. Zu sagen wir erhöhen die Bussgelder um den Faktor 10, die Kontrollen um den Faktor 10 und jeder Kölner zahlt 3.000 Euro im Jahr an Bussgeld, Nein, das wird nicht klappen.


    Korrekt ist natürlich, dass der Aufwand, um eine gewisse Verkehrsmoral zu erreichen, geringer ist, wenn die Strafen höher sind. Das gilt aber auch für die meisten Straftaten.


    Eigentlich könnte man doch direkt einführen, dass jeder Gefängnisinsasse die Kosten der Haft selber tragen muss. Das wäre doch fair und in deinem Sinne, oder? Wieso sollen wir das finanzieren?

    Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht sagen, dass irgendwer kostendeckend arbeiten muss. Nur dass die Aussage, die Angestellten sind sowieso da, mitunter falsch ist.

    Die Polizei arbeitet in den meisten Bereichen nicht kostendeckend, von der Personalienfeststellung bei (zivilrechtlichen) Streitigkeiten über Diebstahl bis hin zu Mordfällen. Alles nicht kostendeckend und das ist gut so. Bei der Verfolgung von Owis (um die Anzahl der Verkehrstoten zu reduzieren) sollte es nicht anders sein.