Beiträge von Pankowitz

    Ich bin früher das ganze Jahr gefahren. Einfache Strecke 5 km, immer auf der gut geräumten Fahrbahn. Mit dem ÖNV hat es doppelt so lang gedauert.


    Jetzt ist die Strecke einfach 13 km, führt über Nebenstraßen, Parks und schlecht beleuchtete Schleichwege. Der ÖNV dauert vielleicht 5 min länger. Mein AG zahlt ganzjährig ÖNV-Fahrtkosten. Und siehe da: ich bin zum Gutwetter-Saisonradler mutiert. Die Jahres-Fahrleistung ist trotzdem erheblich gestiegen.

    Online Treffen im Februar


    Ok, die Sache mit der Gleimstraße hat mich veranlasst,wieder aktiver zu werden. Die Frustrationserfahrung mit der Ossietzkystraße war zwar nachhaltig, ist aber schon eine Weile her. Werde heute mal beim Netzwerk Fahrradfreundliches Pankow vorbeischauen und mal schauen, was da so passiert.

    Altes Thema: Die Gleimstrasse


    Ich habe ja lange kein SPD-Bashing mehr betrieben, aber manchmal geht es nicht anders. Gleimstrasse und Stargarder Strasse gehören zu meinen täglichen Wegen.


    Gerade die Gleimstraße ist totales Chaos, eng, Zweite-Reihe-Parker, T30 interessiert keine Sau, Hupen, Überholzwang, Zebrastreifen werden ignoriert, rechts eine Kita, links eine Schule, dann noch ein gutbesuchter Park, ein Kino an der Ecke und dutzende Kneipen entlang der Straße usw. usf.


    Da kritisiert dann ein SPD-Hinterbänkler aus dem Nachbarbezirk Pläne für eine Fahrradstraße in Pankow, weil dann sein Hobbyobjekt nicht mehr so gut mit dem Auto erreichbar sein wird. Mit dem ÖNV ist der Jahn-Sportpark übrigens bestens erreichbar.


    Die SPD in Berlin ist auto- und betonfixiert, und daran ändern auch einige Ausnahmen nix. Spandau -Saleh regt sich über Pop-Up-Radwege auf und Tempelhof-Müller bringt es fertig, sich über den Wegfall von 3 (in Worten: drei) Parkplätzen für bessere Sichtbeziehungen öffentlich zu beklagen.


    Hoffentlich bekommt die SPD im September ein richtige Klatsche in Berlin. Was mich hoffen lässt: Giffey arbeitet dran.

    Zum Thema Rumtrollen: Wie wäre es denn, wenn man ein paar lustige Themen so knapp oberhalb vom Postillon platziert:


    Ein paar lose Gedanken:


    "Bürgerinitiative gründen: Kita abreißen, damit Parkplätze geschaffen werden"


    "Führerschein ab 12, damit die Kinder alleine in die Schule fahren können"


    "Wohnstraßen überdachen: oben wird gefahren, unten gibts trockene Parkplätze"


    "Fußgänger- und Radfahrverbot zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr"

    Und wie ist das mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren? Reicht da nicht auch der Wasserstoff mit geringerer Reinheit?

    Ja aber da gibt es andere Probleme. Stichwort Wasserstoffversprödung.



    Dann muss der Wasserstoff, den man an rund 100 Tankstellen in Deutschland kaufen kann (für 9,50 E je kg), aber diese Kriterien und Normen erfüllen.

    Die Tankstellen behaupten das jedenfalls....

    Ich fürchte, die Sache mit dem Wasserstoff als Auftriebsgas und Brennstoffgas für die Propeller eines Zeppelins scheitert auch an der Energiemenge von 1 kg Wasserstoff, der nicht komprimiert ist.


    Och naja, daran vielleicht nicht. Die neue 700bar-Technik erlaubt schon ganz ordentliche Reichweiten. Aber der Wasserstoff für Brennstoffzellen erfordert eine hohe Reinheit. (DIN-Norm 17124 und der ISO-Norm 14687 für die am Detail interessierten), sonst gammeln die Membrane der BZ schnell weg. Der ist also teuer.


    Der "Auftriebs"-Wasserstoff braucht das nicht. da reicht technische Qualität.

    Aber damit wird es nicht leicht mit der charmanten Idee, den Wasserstoff aus den Auftriebskörpern in die BZ umzulagern. Das ist so, als würde man Papier nur noch mit Aqua bidest herstellen.


    Für Luftfahrzeuge würde ich auch eine ganz andere Basis vorschlagen: denkbar wären durchaus Hochtemperatur-Brennstoffzellen, die mit Biomethanol laufen und elektrisch betriebene Propeller antreiben.


    BZ-Airliner


    Flugzeug mit Feststoff-BZ ist ist (noch) nicht machbar


    Das wäre komplett klimaneutral und würde auch keine Abgase in der Atmosphäre hinterlassen (ok, das stimmt nicht ganz, ich weiß).


    Übrigens Fotovoltaik: man rechnet ungefähr mit 1kW pro 10qm. Kann man dann schnell selber rausfinden, ob das geht.

    Jedenfalls wird das Helium nicht einfach wie zum Beispiel Treibstoff verbraucht.

    Naja, als Edelgas ohne nennenswerte Chemie würde man das auch nicht erwarten.


    Die Verluste durch Lagerung, Transport, Abfüllung und Gebrauch sind aber erheblich. Diffusion ist ein weiteres Thema: Bei Luftschiffen kann man schlecht eine (schwere) Diffusionssperre in den Gasbehälter einwirken. Man muss also ständig nachfüllen.

    Die USA nutzten die Luftschiff-Technologie zwischen den Weltkriegen militärisch.


    Fliegender Flugzeugträger


    Die USA hatten seit ca. 1920 ein Quasi-Monopol auf Helium. Es ist also zu einfach zu sagen, dass die Luftschifftechnologie "nur" daran gescheitert ist, dass Wasserstoff verwendet wurde. Helium in diesen Mengen war damals einfach nicht zu bekommen.


    Das ist heute nicht viel anders: für bestimmte Bauteile in der Kerntechnik benötigt man Helium. Sehr verkürzt könnte man sagen, dass man für Kernwaffen Helium benötigt. Deshalb sind Handelsbeschränkungen bei Helium auch heute noch strategischer Natur.


    Helium ist selten und teuer. In der analytischen Chemie benötigt man Helium, weil es sich bezüglich der Wärmeleitfähigkeit von allen anderen Gasen unterscheidet. Für bestimmte Kühltechniken gibt es für Helium keinen Ersatz. Entwichenes Helium ist weg für immer, ein

    "Recycling" ist nicht möglich.


    Die Verwendung von Helium für kleine oder auch ganz große Luftballons ist in meinen Augen pure Verschwendung. Eine industrielle Nutzung von Helium für Luftschiffe würde innerhalb kurzer Zeit zur Erschöpfung der Vorräte führen. Das wäre also eine sehr kurzlebige Industrie.

    . Teile deine Meinung bei motor-talk.de oder diskutiere die Sinnhaftigkeit von 2,7t-SUVs mit 336kW und E-Kennzeichen (Stichwort Ford Explorer) mit den Fans von JP Performance. Gerade letzteres käme wohl einer echten Mission im besten Sinne gleich ;)

    Hier in der Fahrradblase ist's doch langweilig.

    Uh ich wittere Subversion. Gefällt mir!

    Ich bin die HS33 jahrelang an meinem alten MTB gefahren und wir haben die auch an zwei Trailbikes. Und im großen und ganzen arbeitet die Bremse unauffällig und ist wenig wartungsintensiv

    Jo, mit der HS33 war ich immer zufrieden. Die tut an meinem alten Rad (das habe ich verschenkt) immer noch verlässlich ihren Dienst.

    Ich bin bei der Schrauberei an meiner HS11 davon ausgegangen. Denn die Schraube ist in den Bremshebel integriert und bewegt sich mit selbigem. Diese Schraube drückt also direkt auf den Geberkolben.

    Kann man mal sehen. Bei meiner HS11 ist das nicht so. Da ist die Schraube im Lenkerbauteil und nicht am Bremshebel.

    Setzt natürlich voraus, dass es einen solch ein Reservoir gibt. Da habe ich bei der HS11 so meine Zweifel.


    Zu der Verstellschraube noch ein Gedanke: ich denke mir da zwei Möglichkeiten aus:


    erstens, ich regel mit der Schraube die Nullposition des Geberkolbens. Ist die Nullposition des Geberkolbens tiefer im Geberzylinder, verringert sich das Volumen der Leitung. Der Belag am anderen Ende der Leitung ist in Ruheposition näher an der Felge, weil das Volumen der Flüssigkeit gleich bleibt.


    zweitens: ich habe einen zweiten Zylinder unabhängig vom Geberkolben, mit dem ich das Volumen der Leitung mit einem verstellbaren Kolben justiere. Der Hebel bleibt bei dieser Variante immer in derselben Position. Dieser verstellbare Kolben muss abgedichtet werden und kann, bei billiger Ausführung auch überdreht werden.


    Mir meldet diese Schraube beim Verstellen nix oder nur wenig zurück, kein Anschlag oben oder unten. Aber meinen Unmut über die wenig liebevolle Ausführung der HS11 habe ich ja schon kundgetan.


    Hat jemand die HS11 schon mal aufgesägt oder gibt es Risszeichnungen von dem Ding? (Frage für einen Schrauber)

    Oben am Geberzylinder, Bremshebel, sammelt sich die Luft mit der Zeit.Ist ja oben. Das macht erst einmal nix, weil da auch ein gewisses Reservoire ist.

    Drehst Du das Radl um, wandert diese Luftblase langsam Richtung Bremszylinder.

    Das wiederum verstehe ich nicht. Die Hydraulik überträgt die Kraft vom Hebel zum Kolben. Die Hydraulikflüssigkeit ist nicht kompressibel, Luft schon. Ist Luft im System, wende ich die Kraft auf, um die Luft zu komprimieren, anstatt die Bermsbeläge auf die Felge oder Scheibe zu drücken. Ist es aber nicht egal, wo die Luft ist?

    ich habe auch die HS11 am Rad. Autogenix aht eigentlich schon das Wesentliche geschrieben.


    Ich nutze den Entlüftungsset ausm Internet. Auf YT gibt es einige Videos zum Howto. Da es aber verschiedene Ausführungen der HS11 gibt, muss man die Anleitungen interpretieren


    Nicht vergessen, den Hebel zu betätigen, während das System offen ist. Sonst bleibt Luft in der Leitung.


    Die Verstellschraube am Griff ist vor der Entlüftung auf null zu drehen. Damit kann man begrenzt nachregeln, wenn die Beläge dünner werden. Mit dieser Schraube muss man vorsichtig umgehen. Überdreht man, dann hat man ein Leck in der Hydraulik und die Anlage ist hinüber.


    Ich bevorzuge hydraulische Felgenbremsen statt Scheibenbremse. Die HS11 ist m.E. nicht für power-user gemacht. Dafür ist sie einfach nicht robust genug. Mit der alten HS33 hatte ich nicht solche Probleme.


    By the way: Was kann man bei einer rappeligen Alfine11 (Leertritte, Überspringer, Hakler) machen? Schalten tut sie exakt. Ist die futsch, muss man die tauschen?