Beiträge von Pankowitz

    Ich fahre auch gerne durch Parks.


    Aber für echte Pendelstrecken ist das keine Lösung.


    Grünflächen in der Stadt sind außerordentlich wertvoll und sollten m.E. nicht angetastet werden, auch nicht für "grüne" Verkehrsprojekte.


    Wie soll man Fußgänger, Skater, Scooter, Jogger usw. von einem Weg im Tiergarten oder im Treptower Park oder anderswo abhalten? Will man das überhaupt? Im Gleisdreieckpark kann man sich die Blaupause anschauen: Nein, es geht nicht.


    Wie will man die Wege verbreitern? Da müsste man allerorts neue Brücken bauen, z.B. an der Landwehrkanalschleuse.


    Wie ist das mit wichtigen Verbindungen ohne Park? Beispiel Heerstraße: da gibt es 8 "Auto"spuren. Muss man da wirklich Bäume fällen, um eine zusätzliche Radspur zu bauen?


    Nein, danke. Es ist genug Platz für Radstrecken da, er wird nur von Autos zugestellt.

    Zu den Schnellwege durch Parks habe ich eine klare Meinung, und die lautet: nein.


    Es gibt bereits Radwegsführungen durch Parks, einige davon nutze ich täglich. Im Tiergarten zum Berufsverkehr sind die Wege bereits jetzt an ihrer Kapazitätsgrenze.


    Zudem hat man es hier in Berlin unterlassen. die Radverbindungen durch Parks auch als Radwege auszuweisen. Das Ergebnis sieht so aus, dass es an den Kreuzungspunkten von Fußgägngern unsd Radfahrern ständig zu Konflikten kommt. Diese Praxis der Planer lässt mich nichts Gute befürchten.


    Am Ende ist es aus meiner Sicht eine Ausweichdiskussion: man möchte Flächen für Radfahrer, ohne dem motorisierten Verkehr etwas wegzunehmen. Also nimmt man es den Fußgängern und verkleinert Grünflächen. Das kann es nicht sein.

    Jeder Jeck ist anders, schon klar.


    Aber innerstädtisch 2*20 km? Wo gibt es denn sowas? Das wäre hier in Berlin von Steglitz nach Weißensee oder von Tegel nach Lichtenrade...da sag ich mal viel Spaß mit dem Auto voraus. Und das jeden Tag? Naja, wer's mag....


    Ich fahre auch nicht jede Innenstadtstrecke mit dem Rad. Zum Sport beispielsweise fahre ich ungern mit dem Rad. Im großen Dienstanzug auch nicht. Aber mit dem Auto fahre ich nur, wenn es eine gesicherte Parkmöglichkeit gibt. Ich finde, man sollte nicht verschwenderisch mit der kostbaren Lebenszeit umgehen.

    München: Senioren-Union will Nummernschildpflicht für Radler

    Der Text des Briefes könnte auch vom großen Gerhard Polt verfasst worden sein.


    Immer wieder lustig zu sehen, wen die CSU so zum Minister macht.

    Das war er noch unter FSJ, eine gewisse Fossilität mag seinen wirren Text teilweise erklären.

    auch wenn ich mich situationsabhängig nicht immer daran halte.


    Diesen Nebensatz würde ich gerne als Ansatz für eine Diskussion nutzen.


    Ich fahre nicht sklavisch nach der StVO und bin nicht päpstlich gegenüber anderen Radfahrern, die Regeln missachten. Solange keine Kollisonsgefahr besteht, bremse ich auch mal, um den zweiradnutzenden Regelmissachter vorbeizulassen (und damit loszuwerden).


    Es gibt Stellen, da fahre ich regelmäßig entgegen der Richtung auf dem "Radweg" bzw. auf dem Gehweg. Dabei handelt es sich um Strecken zwischen 1 Meter und max. 10 Meter. Manchmal geht es nicht anders, man müsste regelkonform absteigen und schieben. Mache ich nicht, und ich habe auch kein schlechtes Gewissen dabei.


    Wenn jemand im Weg ist, bremse ich, notfalls bis zum Stillstand und immer so, dass mindestens ein Meter Abstand bleibt.


    Wie handhabt ihr das so?

    Die Seite ist überschrieben mit CDU Pankow Süd. So steht es auch im Impressum.


    Der Autor des Artikels ist augenscheinlich der Ortsvorsitzende.


    Das ist also der Ortsverband "Süd", nicht der Bezirksverband

    Nordkiez F'Hain

    Rund um die Bänsch und Pettenkofer? Hab ich mir neulich angesehen, das ist wirklich gut gelungen dort.


    Diagonalsperren am Majakowskiring hab ich nicht mehr so im Fokus, weil ich da ja nicht mehr langfahre. Aber in meinem Wohnkiez zwischen Neumannstraße und Berliner Straße ist Ähnliches geplant. Allerdings steht man da noch ganz am Anfang.


    Vinetakiez


    Und ich muss einräumen, dass ich da noch nicht wirklich aktiv war. Über eine Quasselgruppe auf nebenan.de bin ich nicht hinausgekommen.

    Sieben Jahre lang habe ich mehr oder minder initiativ die Umgestaltung einer Nebenstraße, der Ossietzkystraße, in Pankow zur Fahrradstraße mitbetrieben. Das war mein Arbeitsweg. Morgens sind dort Schwärme von Schulkindern auf Rädern unterwegs. Gleichzeitig ist die Straße eine beliebter Schleichweg, um den Dauerstau auf der Grabbeallee zum umfahren. Wie bei einer Insektenlupe konnte man das ganze Elend der Autodominanz dort im Konzentrat erleben. Hupen, Drängeln, Pöbeln, Falschparken, Schneiden, Spucken, Scheibenwasser, Nahüberholen, zu schnell Fahren und

    Nach etlichen Unfällen, Demos, Eingaben, undsoweiter war es dann dieses Jahr endlich soweit. Ossietzkystraße ist Fahrradstaße.


    Dumm nur: ich hab ein neues Büro und fahre da nicht mehr lang.


    Andererseits: die bloße Deklaration hat absehbar wenig geholfen:


    Tagesspiegel


    Morgenpost, hinter Paywall


    Geplant ist jetzt eine Diagonalsperre. Das dauert dann wieder sieben Jahre....

    Es ist der letzte Freitag im Monat und man könnte doch mal wieder aufs Rad und ohne Sinn und Ziel durch die Stadt gondeln...


    Leider findet man nix in den sozialen Medien. Und auf hinfahren und nachschauen hab ich keine Lust. Mögliche Mitfahrer auch nicht und alleine macht es auch nicht so viel Spaß. Weiß einer von euch etwas Näheres?