Beiträge von Pankowitz

    Die Seite ist überschrieben mit CDU Pankow Süd. So steht es auch im Impressum.


    Der Autor des Artikels ist augenscheinlich der Ortsvorsitzende.


    Das ist also der Ortsverband "Süd", nicht der Bezirksverband

    Nordkiez F'Hain

    Rund um die Bänsch und Pettenkofer? Hab ich mir neulich angesehen, das ist wirklich gut gelungen dort.


    Diagonalsperren am Majakowskiring hab ich nicht mehr so im Fokus, weil ich da ja nicht mehr langfahre. Aber in meinem Wohnkiez zwischen Neumannstraße und Berliner Straße ist Ähnliches geplant. Allerdings steht man da noch ganz am Anfang.


    Vinetakiez


    Und ich muss einräumen, dass ich da noch nicht wirklich aktiv war. Über eine Quasselgruppe auf nebenan.de bin ich nicht hinausgekommen.

    Sieben Jahre lang habe ich mehr oder minder initiativ die Umgestaltung einer Nebenstraße, der Ossietzkystraße, in Pankow zur Fahrradstraße mitbetrieben. Das war mein Arbeitsweg. Morgens sind dort Schwärme von Schulkindern auf Rädern unterwegs. Gleichzeitig ist die Straße eine beliebter Schleichweg, um den Dauerstau auf der Grabbeallee zum umfahren. Wie bei einer Insektenlupe konnte man das ganze Elend der Autodominanz dort im Konzentrat erleben. Hupen, Drängeln, Pöbeln, Falschparken, Schneiden, Spucken, Scheibenwasser, Nahüberholen, zu schnell Fahren und

    Nach etlichen Unfällen, Demos, Eingaben, undsoweiter war es dann dieses Jahr endlich soweit. Ossietzkystraße ist Fahrradstaße.


    Dumm nur: ich hab ein neues Büro und fahre da nicht mehr lang.


    Andererseits: die bloße Deklaration hat absehbar wenig geholfen:


    Tagesspiegel


    Morgenpost, hinter Paywall


    Geplant ist jetzt eine Diagonalsperre. Das dauert dann wieder sieben Jahre....

    Es ist der letzte Freitag im Monat und man könnte doch mal wieder aufs Rad und ohne Sinn und Ziel durch die Stadt gondeln...


    Leider findet man nix in den sozialen Medien. Und auf hinfahren und nachschauen hab ich keine Lust. Mögliche Mitfahrer auch nicht und alleine macht es auch nicht so viel Spaß. Weiß einer von euch etwas Näheres?

    Mei der Herr Kopietz ist aber nicht alleine. Radhasser und autofixierte Dorfmenschen gibt es zuhauf in Berlin.


    Aber die Abstimmung mit den Rädern findet in der Tat statt. Und zwar sowas von pro Fahrrad.


    Ich gehöre zu seiner Feindgruppe: ich radele von Prenzberg nach Mitte (genaugenommen von Pankow nach Wilmersdorf). Und ich bin nicht alleine mit dem Rad unterwegs. Also das könnte man dem Herrn Kopietz schon mal verklickern, finde ich. Möge er sich einfach selber mal mit dem Rad von Prenzlberg nach Mitte begeben. Selber machen macht ja schlau!


    Außerdem: nicht einer der sagenhaften PopUp-Wege verbindet Mitte mit Prenzlberg. Und trotzdem radeln die ihrer Klientelzugehörigkeit mutmasslich gar nicht bewussten Berliner in Scharen auf dem 1,2m-Radweg auf der Schönhauser Allee wie an der Perlenschnur gezogen. Und die tuckernden Stinkeautos stauen sich dort auch ganz ohne PopUp.

    Rolle statt Knolle


    Es tut sich ja Einiges in Berlin, von den den Pop-Up-Radwegen bis zu endlich konsequenterem Abschleppen.


    Zu den Hauptverkehrszeiten sind inzwischen Horden von Radfahrern auf den Hauptachsen unterwegs. Nicht selten kommt man nicht bei einer Ampelphase rüber, so voll ist es vor der roten Ampel. Auf der Schönhauser Allee staut sich der Radverkehr zu fast jeder Tageszeit.


    Nach meinem Einruck hat der Radverkehr deutlich zugenommen, auch in der Corona-Zeit.


    (Kann aber auch daran liegen, dass ich jetzt selber seit März andere und längere Wege in der Stadt habe).

    Und das Getöse im Rückspiegel ist für viele Verkehrsteilnehmer dann doch ein Grund, lieber etwas schneller zu fahren.

    Oder noch etwas langsamer. Je nach Mindset :evil:



    Auf der Autobahn ist je nach Verkehrslage 130 kein besonders angenehmes Tempo,

    Das sehe ich anders. Ich fahre sehr selten schneller als 130, eher Dauerstrich 120 und finde das keineswegs beschwerlich.


    Aber innerorts mit 40 Kilometern pro Stunde zu fahren halte ich für ein Manöver, für das unsere autozentrierte Gesellschaft noch nicht bereit ist.

    Niemand sagt, dass es einfach ist.


    Unter den momentanen Umständen jedoch wird man nach meiner Einschätzung ein ganz schön dickes Fell benötigen, um das ständige Gehupe und Gemaule des nachfolgenden Kraftverkehrs auszublenden.

    Hab ich 8)



    Aber jetzt einmal sehr ernsthaft: wir sind uns doch einig, dass man den Motorisierten ein Mehr an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit abverlangen kann und sollte, oder?


    Das Verhalten richtet sich nach den Regeln. Nicht umgekehrt. Wenn man also möchte, dass "die KfZler" (zu denen ich mich selbst ja auch zähle) sich an die Regeln halten, dann muss man die Grenzen des Fehlverhaltens klar umreißen. Die Folgen der Übertretung müssen doch so gestaltet sein, dass jeder einzelne sich gut überlegt, ob man eine Übertretung riskiert.


    Und falls es mich selber mal "erwischen*" sollte: dann habe ich einen Fehler gemacht und zahle den Preis. Aus Schaden wird man klug.


    erwischen* = vom kleinen Teufel des unabwendbaren Schicksals durch boshaften Zufall ausgewählt und nicht etwa "hab gepennt/war mir rille/hattes eilig/mirdochegal/Abzocke!/dochnichthierandieserStellekönntihrnichtvorderSchuleblitzen/hierfahrenallefuffzigodersiebzig"?

    Danke für eure Antworten!


    Die Bremszylinder sind (soweit ich es beurteilen kann) eingestellt. Ich fahre den Hebel relativ "hart", also den Druckpunkt nah an der Nullstellung.


    Das Rad rutscht trotzdem durch, soll heißen: mit dem Finger in der Speiche kann ich das Laufrad bei angezogener Bremse nicht bewegen. Im Stand kann ich das Rad aber bei voll angezogener Bremse gegen den Bremswiderstand nach vorne schieben. Und das sollte bei voller Bremswirkung nicht möglich sein.


    An den Belägen kann es m.E. nicht liegen. Ich werde es mal mit 400er anschleifen probieren. Trial fahre ich zwar nicht, sondern nur in der Stadt und das nicht im Renntempo, aber wenns hilft....


    Aber seltsam ist das schon: kann eine Felge überhaupt so poliert werden, dass sie nicht mehr zum Bremsen taugt? Ich hatte schon so durchgebremste Felgen, die so dünn waren, dass die beim Aufziehen des Mantels gebrochen sind. Aber Bremsen ging noch.

    Ich bin gerade etwas ratlos wegen meiner Bremse.


    Ich habe eine Magura 11, und die zeigt vorne einfach keine Wirkung mehr.


    Beläge sind neu und original. Leitung ist neu befüllt und entlüftet. Laufrad ist gereinigt und entfettet.


    Trotz Druck auf den Belägen rutscht das Laufrad einfach zwischen den Belägen durch. Wenigstens im Stand sollte die Bremse das Rad doch so festhalten, dass es sich nicht mehr durchschieben lässt (war jedenfalls vorher so).


    Der haptische Eindruck (mit dem Finger über die Fläche gehen) unterscheidet sich nicht vom Hinterrad, und das bremst einwandfrei.


    Bevor ich jetzt das Laufrad wechsele: hat jemand eine Idee oder einen Tip? Kann man die Bremsfläche am Laufrad irgendwie speziell reinigen oder aufrauhen?

    Platt, platter, Pispers.


    Ich oute mich mal: Hier und da berate ich Unternehmen. Grundlage für meine Leistungen sind ein wissenschaftliches Studium, Titel, Industrieerfahrung in mehreren Branchen, Kontakte in die Politik und Verwaltung und (inzwischen) die Fähigkeit, überzeugende Businesspläne aufzustellen.


    Jahrzehntelang habe ich von der Hand in den Mund und befristeten Verträgen gelebt. Ich hatte eben nie das Glück, auf einer gerade angesagten Fachrichtung zu sitzen, mich auf einer Beamtenstelle breit machen zu können oder mit Flachwitzen Idioten zum Lachen bringen zu können.


    Aber egal. Das Leben ist schön, wenn man es so nimmt, wie es kommt. Der Unternehmer, der mich beauftragt, macht das nicht, weil ich so ein sympathischer Typ bin, sondern weil er für seinen Projektingenieur 90T € p.a. zahlt und nach zwei Jahren umsetzen muss. Wenn er denn überhaupt einen Ingenieur bekommt. Mir gibt er die Hälfte, ist mich schmerzfrei los und kann sich sicher sein, dass die Sache auch klappt.


    So läuft das mit Unternehmensberatung. Das Geschwätz von Pispers ist einfach nur dumm.

    Ein Hustenwolke wird wohl zumindest geometrisch nicht viel anders aussehen, evtl. unsichtbarer...

    Kann man berechnen. Interessierte mögen sich in dazu in das "Gaußsche Puffmodell" (heißt wirklich so) oder das Euler-Lagrange-Wolkenmodell einlesen (Hilft auch bei Feinstaub:))