Beiträge von Epaminaidos

    und ein wesentlicher Grund, warum kleine Kinder dort nicht fahren dürfen.

    Meines Wissens nach ist es möglich, ihn an den Kosten zu beteiligen. Warum das in diesem Fall nicht erfolgt, weiß ich nicht.

    und ein wesentlicher Grund, warum kleine Kinder dort nicht fahren dürfen.

    Für mich war immer der wesentliche Grund, dass Kinder die vom Überfahren der Linie ausgehende Gefahr nicht einschätzen können.


    Da zeigt der Straßenverkehr mal wieder eine Art von "Sicherheit", die im restlichen Leben kaum jemand akzeptieren würde:

    • Fährt man rechts von einer weißen Linie, rollert man gemütlich im Alltagsmodus vor sich hin.
    • Überfährt man die Linie aber überraschend nach links, ist man in akuter Lebensgefahr.

    Wenn es sowas abseits des Straßenverkehrs gibt, gibt es eine ausführliche Sicherheitsschulung bevor jemand diesen Bereich in der Nähe der Linie auch nur betreten darf. Im Straßenverkehr obliegt es bei 8-jährigen der Eigenverantwortung, 10-jährige müssten sowas sogar nutzen. Und von beiden wird verlangt, bei Falschparkern korrekt zu regieren. Dieses Manöver ist für so einen Zwerg ein durchaus komplexes Unterfangen.

    Es geht nicht um "wir gegen sie". Genau dieses Lagerdenken führt zu ineffizienten Sektorzielen.


    Die Vermeidung von CO2 ist an sich schon teuer genug. Und die Vermeidung von CO2 ist an verschiedenen Stellen natürlich unterschiedlich teuer. Wenn jetzt alle Sektoren im kommenden Jahr gleich viel CO2 einsparen sollen, dann kostet das in einem Sektor natürlich mehr als in einem anderen.


    Wäre es da nicht sinnvoller, das Geld aus dem teureren Sektor in den billigeren zu verlagern? Dann könnte man dort zu den gleichen Kosten eine höhere Einsparung zu erreichen.

    Das Verkehrsministerium muss Klimaziele erreichen.

    Im Konzept der FDP muss das Land insgesamt die Klimaziele erreichen, nicht ein einzelner Sektor. Nur wenn man das Land insgesamt betrachtet, kann man die Klimaziele so preiswert wie möglich erreichen. Die politische Steuerung nach einzelnen Sektoren schadet diesem Ziel.


    Ich bin gespannt, wie die neue Regierung das organisiert. Die Parteien haben ja sehr unterschiedliche Vorstellungen vom besten Vorgehen zu Erreichung der Ziele.

    Impfpflicht käme zu spät:

    Bei dieser Grafik bekomme ich schlechte Laune. Denn das Schließen der Schulen scheint die attraktivste Option für die Politik zu sein:

    - die Wirtschaft interessiert es nicht

    - es kostet kein Geld

    - die Kinder haben keine große Lobby, die sich wehren könnte

    - die Eltern werden es wieder irgendwie ertragen

    - die Zahlen sind viel niedriger als ohne Maßnahmen.


    Und am Ende leiden schon wieder die Kinder. Weil die Politik schon wieder in die nächste Welle hinein gelockert hat wie bescheuert. Und weil die Politik es 100 % versäumt hat, die Schulen fit für den Digitalunterricht zu machen.


    Anderes Thema:

    Die Wiedereinführung der Maskenpflicht an Schulen in Berlin scheint bereits Wirkung zu zeigen. Die Inzidenzen der Altersgruppe 10-14 aus den letzten Wochen:

    199 -> 320 -> 588 -> 1043 -> Maskenpflicht -> 991

    es gibt auch keine ostentativen Engüberholer mehr

    Die Motive des Fahrers sind mir ziemlich egal. Engüberholer begegnen mir leider so ziemlich überall.

    Ob normale Fahrbahn, Baustelle oder Fahrradstraße. Es ist überall etwas dabei. Und mit den Jahren sammeln sich in der Erinnerung die ernstlich kritischen Situationen und einige leichte Unfälle. Das führt nicht dazu, dass ich entspannter von A nach B fahre.


    Ganz anders im Auto: Da komme ich praktisch immer entspannt von A nach B. Und die (wenigen) engen Situationen brennen sich nicht ganz so sehr ein. Denn selbst wenn sich die Gefahr realisiert, enden sie innerorts normalerweise mit einem Blechschaden und nicht im Krankenhaus.

    Die Probleme sind irrationaler Natur.

    Auf einem guten Radweg fahre ich halbwegs entspannt von A nach B. An den Kreuzungen muss ich natürlich aufpassen. Das ist überschaubar.


    Ganz anders auf der Fahrbahn. Da bin ich ständig im Nahkampfmodus unterwegs. Denn da drohen ständig Konflikte und ständig brüllt einer "RAADWEEG".


    Das hat mir Spaß gemacht, so lange ich die Fahrt als Kampf für die eigene Sache begriffen habe und Lust darauf hatte. Das ist nicht mehr so. Ich will von A nach B. Fertig. Das geht auf einem guten Radweg doch noch am besten.

    Schlimm genug, dass ich je nach Strecke absehbar 50% oder mehr der Fahrzeit für die Nachbereitung der ganzen Anzeigen aufwenden muss.

    Es war ein Fehler, eine allgemeine Impfpflicht bislang kategorisch auszuschließen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Politiker mit differenzierten Aussagen sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben. Denn einige Journalisten sind ja nicht zimperlich darin, einzelne Aussagen aus dem Zusammenhang zu reißen und dem Politiker eine Befürwortung der Impfpflicht in die Schuhe zu schieben. Wenn ein Politiker seine differenzierte Position dutzende Male irgendwelchen Journalisten erzählt, dann ist irgendwann eine Formulierung dabei, mit der das möglich ist.

    Sehr interessanter Artikel über die Hospitalisierungsinzidenz.

    Nach MPK-Beschluss: Verwirrung um Hospitalisierungsinzidenz
    Das Timing könnte nicht schlechter sein: Gerade jetzt, da die vierte Corona-Welle über das Land schwappt, bräuchte es klare und einheitliche Regeln, von denen…
    www.ndr.de


    Mein Fazit:

    Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten, die Hospitalisierungsinzidenz zu berechnen.

    1. Was heute gemeldet wird, ist morgen in der Statistik.
    2. Wenn heute eine Hospitalisierung von vorgestern gemeldet wird, geht das rückwirkend in den Wert von vorgestern ein. Um so höher diese Verzögerung ist, um so niedriger ist die ermittelte 7-Tage-Inzidenz.
    3. Wenn heute eine Hospitalisierung mit PCR-Test vor 8 Tagen gemeldet wird, geht das rückwirkend in den Wert vor 8 Tagen ein und erhöht die aktuelle Inzidenz überhaupt nicht.

    Was wäre für die Steuerung der Pandemie am sinnvollsten?

    Natürlich 1. Dann ist jeder Patient für 7 Tage in der öffentlich bekannten Inzidenz. So werden Anreize zur verspäteten Meldung vermieden.

    Was macht das RKI?

    Natürlich 3. Denn das ist wohl für künftige Historiker der spannendste Wert.

    Dafür ist er heute sehr schlecht.

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    Mal wieder eine Politiker-Aussage, die mich sprachlos macht.

    Wenn ich mit einem Autofahrer in Ruhe spreche, nehme ich die Analogie mit dem Baseballschläger:


    Ich lege einen Baseballschläger auf den Tisch und Du darfst mit dem Gesicht so dicht rangehen, wie Du Dich wohlfühlst.

    Anschließend stellst Du Dich hin und ich schwinge den Schläger in diesem Abstand an Deinem Gesicht vorbei.


    Wie fühlt sich das an?

    Ist jemandem aufgefallen, dass es unterschiedliche Interpretationen von "für den Radverkehr vorgesehene Verkehrsflächen" gibt?

    Es ist schade, dass die VwV keine Begriffsdefinition enthält.

    Zumindest die Definition von "Radweg" kann man eingrenzen:

    Zitat von VwV zu §2 Rnr 8

    Benutzungspflichtige Radwege sind mit Zeichen 237 gekennzeichnete baulich angelegte Radwege und Radfahrstreifen, mit Zeichen 240 gekennzeichnete gemeinsame Geh- und Radwege sowie die mit Zeichen 241 gekennzeichneten für den Radverkehr bestimmten Teile von getrennten Rad- und Gehwegen.

    Ob [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] auch ein Radweg ist, geht daraus leider nicht hervor.


    Zu "für den Radverkehr vorgesehene Flächen":

    Vor dem obigen Hintergrund und mit Rnr 30 zu § 2 sind wohl recht eindeutig alle drei Führungsformen gemeint.

    Eigentlich müsste man dann aber die Fahrbahn auch dazu zählen. Denn bei 240 fahren Radfahrer als untergeordnete Verkehrsart. Wenn man das als "für den Radverkehr vorgesehen" betrachtet, sollte man die Fahrbahn genauso benennen. Denn dort ist der Radverkehr sogar gleichberechtigt.

    Warum hätte man sonst das Zeichen 240 ebenfalls nennen sollen?

    Der Grund könnte tief in der Semantik der verwendeten Begriffe liegen. Wenn NUR 240 genannt wird, ist der Auto recht eindeutig von der Existenz von nicht b-pflichtigen Geh- und Radwegen ausgegangen.

    Wenn dort alle drei Schilder aufgezählt werden, funktioniert dieser Schluss mMn nicht. Die Diskussion über diese sprachliche Feinheit könnte Seiten füllen.


    Genau wegen solchen Meinungsverschiedenheiten finde ich sauberes Zitieren wichtig.

    daher hatte ich die anderen beiden weggelassen

    Bitte kennzeichne bei Zitaten Auslassungen.

    Denn Du schließt ja aus der Formulierung darauf, dass es auch vorher gemeinsame Geh- und Radwege ohne 240 geben sollte. Für diesen Schluss sind die beiden anderen Schilder wichtig:

    Wenn jemand schreibt "Radwege ohne 240", deutet das für mich stark darauf hin, dass der Autor von der Existenz von gemeinsamen Geh- und Radwegen ausgeht. Denn mit "Radwege" kann der Autor ja nur "Gemeinsame Geh- und Radwege" meinen. Sonst müsste ja 240 nicht explizit erwähnt werden.

    Der Satz "Radwege ohne eins der drei B-Pflicht-Schilder" lässt für mich diesen Schluss nicht zu.



    Bei der Recherche kam ich gerade noch an einer Anmerkung vorbei:

    Im Mai 2017 hat das Bundesverkehrsministerium eine "Klarstellung" (...) vorgenommen, dass durch ein Piktogramm auf der Wegeoberfläche die Einrichtung von gemeinsamen Geh- und Radwegen ohne Benutzungspflicht für Radfahrer/innen für die Behörden möglich ist. Das Piktogramm soll in regelmäßigen Abständen am Boden aufgebracht werden: Oben ist das Zeichen für Fußverkehr, unten das für Radverkehr. Beide werden durch einen Querstrich getrennt, aber ohne umschließenden Kreis, der das blaue Schild (Zeichen 240) mit Benutzungspflicht kennzeichnet. Das Piktogramm ist bisher (August 2018) nicht in die StVO eingeführt, in den Regelwerken ist es bislang nicht vorgesehen. (...)

    Die Variante gab es also schon einige Jahre, jetzt wird es offizieller.

    ("...für den Radverkehr vorgesehene Verkehrsflächen ohne Zeichen 240"). Es fehlte lediglich eine einheitliche Regelung, wie solche Wege zu kennzeichnen sind.

    In der VwV steht "Radwege ohne Benutzungspflicht sind für den Radverkehr vorgesehene Verkehrsflächen ohne Zeichen 237, 240 oder 241."

    Also mit einer Aufzählung aller drei Schilder.


    Vor der Änderung der VwV gab es meines Wissens nach keine offizielle Möglichkeit zur Kennzeichnung eines gemeinsamen Geh- und Radweges ohne Benutzungspflicht. Das wurde jetzt behoben.


    Das könnte zusätzliche Möglichkeiten im Klagen gegen eine Benutzungspflicht eröffnen. Denn die Verwaltung hat jetzt eine weitere Möglichkeit zur Verfügung. Die Zahl der Fälle, in denen eine Klage jetzt aussichtsreicher ist als vorher, halte ich aber für sehr gering.

    Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte. Widerlich.

    Bei zwei Punkten versagt die Rechtsprechung hier mal wieder:

    Den Begriff der konkreten Gefährdung haben sie ja schon bis zur Unkenntlichkeit entstellt, indem sie nur noch "Beinahe-Unfälle" als Gefährdung werten.

    Das Gericht legt jetzt selbst diese abstrus hohe Anforderung noch enger aus: einem Radfahrer während der Fahrt eine reinzuhauen und ins Schlingen zu schicken, wird nicht als "Beinahe-Unfall" gewertet. Das verstehe, wer will.


    Und dann die gefährliche Körperverletzung. Dabei exkludiert die Rechtssprechung anscheinend jegliche Folgen, die nicht zum direkten Kontakt gehören.

    Wenn ich also bei der Besichtigung einer Schlucht jemandem eine reinhaue und er deshalb wie von mir beabsichtigt herunter fällt, wird vor Gericht nur der Schlag gewertet, nicht der Sturz. Zumindest, wenn sie das genauso behandeln wie den Straßenverkehr.


    Das ist doch nur noch irre!