Beiträge von Fahrbahnradler

    Es wurde keine Fahrbahn überquert! Das war ein VBB!

    Das Kind ist trotzdem tot. Und da man von Fünf-, Sechs- oder Siebenjährigen nicht erwarten kann, die Feinheiten zwischen Nebenstraße, VBB, Tankstellenzufahrt, durchgezogener Bordsteinkante oder nicht zu begreifen, kann die Parole für die Eltern doch nur heißen: »Wenn Du Dich auf den Fußgängerflächen bewegst, dann musst Du dort, wo Autos queren, Dich auch so bewegen wie ein Fußgänger.«

    Wenn ich es richtig verstanden habe, fuhr der Vater vor und das folgende Kind kam unter die Räder. Ich mag mir gar nicht vorstellen, welche Vorwürfe sich der Vater für den Rest seines Lebens machen wird.

    Genau aus diesem Grund halte ich IMMER vor wartenden Fahrzeugen an, bis meine Kinder aus dem Gefahrenbereich raus sind.

    Nein, das ist keine Schuldzuweisung. Nur ein Tipp für andere Eltern.

    Man muss halt plötzlich für eine Person mehr mitdenken. Mir selber hängt es noch nach, dass ich das einmal nicht geschafft habe. Da war ich mit K1 beschäftigt, während K2 etwas weiter vorne über die grüne Fußgängerampel fuhr und prompt von einem Abbieger angefahren wurde. Zum Glück ist außer einem dicken Schreck nichts passiert.

    Natürlich war die Autofahrerin schuld. Mir selbst hätte das aber wohl nich geholfen, wenn etwas Schlimmeres passiert wäre. Und K2 natürlich auch nicht.

    Und dann ist da noch §2 StVO:


    Zitat

    Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. ... Vor dem Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder und die diese begleitende Aufsichtsperson absteigen.

    In meiner Straße müsste man eigentlich an jedem Tag mindestens zehnmal kleine Kinder mit und ohne Eltern, die fröhlich vom Gehweg aus quer über die Einmündung radeln (natürlich auch linksseitig entgegen der Fahrtrichtung), anbrüllen: »Absteigen, verdammt noch mal! Wollt ihr draufgehen?«

    »Auto- und Radfahrer - Hamburgs Polizei stellt 149 Rotlicht-Sünder!«


    Wenn die Hamburger Mottenpest so titelt, dann macht man sich auf einiges gefasst ...


    ... und dann sieht man: 5:1 für die Autofahrer.


    Zitat von https://blaulicht24.mopo.de/2019/05/22/124-autos-fuhren-ueber-rot-grosskontrolle-zur-verkehrssicherheit-der-polizei.html

    Am Dienstag kam es im gesamten Hamburger Stadtgebiet zu einer großangelegten Verkehrskontrolle der Polizei. 123 Beamte waren im Einsatz, die Bilanz der Einsatzkräfte kann sich sehen lassen: Insgesamt 149 Rotlichtverstöße stellten die Beamten fest – 124 Autofahrer und 25 Fahrradfahrer wurden erwischt!

    Nein, nein. Das Schild ist korrekt angebracht. Radfahrer sind vom „extremen Gefälle“ befreit.=O<X


    Gruß

    Christoph

    Radfahrer fühlen sich dann so:



    With lifted feet, hands still,

    I am poised, and down the hill

    Dart, with heedful mind;
    The air goes by in a wind.

    Swifter and yet more swift,
    Till the heart with a mighty lift
    Makes the lungs laugh, the throat cry:—
    ‘O bird, see; see, bird, I fly.

    ‘Is this, is this your joy?
    O bird, then I, though a boy
    For a golden moment share
    Your feathery life in air!’

    Say, heart, is there aught like this
    In a world that is full of bliss?
    ’Tis more than skating, bound
    Steel-shod to the level ground.

    Speed slackens now, I float
    Awhile in my airy boat;
    Till, when the wheels scarce crawl,
    My feet to the treadles fall.

    Alas, that the longest hill
    Must end in a vale; but still,
    Who climbs with toil, wheresoe’er,
    Shall find wings waiting there.

    Tja, aber jetzt stelle man sich vor, jeder Felgenkiller, auch die rechts von der Tür, wäre mit Fahrrädern belegt - und dann wird der Ausgang benötigt. Das ist doch ein Flaschenhals direkt nach dem Ausgang. Ich verstehe nicht, wie so etwas genehmigt werden kann (falls es überhaupt genehmigt wurde). Ob Hornbach einen Sicherheitsbeauftragten hat?

    29 Plätze und sogar überdacht!!!


    (Hornbach Hamburg-Eidelstedt)

    :D


    Guter Witz. In die Ecke passen höchstens Einräder oder hochkant gestellte E-Scooter ...

    Würden zwischen das abgestellte Rad und den Pfeiler noch zwei weitere Räder in die Felgenkiller passen?

    Und geht überhaupt der Notausgang noch auf, wenn vorne Räder stehen?


    Wir befinden uns an der linken unteren Bildecke, dort wo der Straßenname »Badener Straße« eingeblendet ist, etwas links davon, wo der Baum Schatten auf den Asphalt wirft. Blickrichtung ist Ostnordost.

    https://www.google.de/maps/pla…!3d49.1341018!4d9.2476748


    Was will uns das Blauschild jetzt sagen?

    a) Dieser Weg ist nur für Radfahrer und Fußgänger.

    b) Gemäß § 2 Abs. 4 StVO müssen Radfahrer an dieser Gabelung links ab, rechts ab ist verboten.

    Leider kollidiert b) mit dem Umstand, dass der Weg nach links ganz woanders hinführt ...


    Es wäre so einfach, wenn diese dämliche Radwegebenutzungspflicht abgeschafft würde ...

    Genau so.


    Siehe:

    D6w3LvlX4AUj1R6.jpg:large

    Fällt Euch was an den Altersangaben für die Gehwegradler auf? Ist ein 7 Jahre und 11 Monate altes Kind »kleiner gleich 7 Jahre«? Ein 9 Jahre und 11 Monate altes Kind »kleiner gleich 9 Jahre«? Warum schreiben die nicht »vor dem 8. Geburtstag« und »vor dem 10. Geburtstag«? Dann wäre es klar.

    Zitat

    Auf Radwegen müssen schnellere Radler "ohne Behinderung" zum Überholen vorbeigelassen werden.

    :D

    Das heißt also: Wenn der Radfahrer von hinten klingelt und der Radweg nicht mindestens 2,50 Meter breit ist, dann muss der E-Roller anhalten, Fahrer steigt ab, geht seitlich auf den Gehweg, lässt den Radfahrer vorbei, setzt das Gerät wieder auf den Radweg und fährt weiter.


    Richtig?

    Woher kommt die Halbierung des MIV? Die Zahl finde ich im Artikel nicht.

    Es ist noch krasser:


    Zitat

    Der Verkehr in der Innenstadt hat – so die Stadtverwaltung – deutlich abgenommen. Die zentral gelegene Gran Vía verzeichnet in den ersten fünf Monaten von Madrid Central 24 Prozent weniger Verkehr, die gesamte Innenstadt acht Prozent und die Zufahrtsstrecken drei Prozent. In den kommenden Monaten wird das Verkehrsaufkommen weiter sinken. - derstandard.at/2000102987063/Fahrverbote-zeigen-Wirkung-Madrid-atmet-auf

    Also: Autoverkehr um 8 bis 24 % runter - Stickoxide um 48 % runter ...

    Also alles gut - Fußgänger und Radfahrer sind kein »fließender Verkehr« im Sinne der Schilderfirma, und die Aufmerksamkeit eines durchschnittlichen Fußgängers (= Schaufensterbummlers) ist sicherlich höher anzusetzen als die eines Autofahrers, vor allem ist es dem Fußgänger zuzumuten, mal zwei Minuten stehenzubleiben und zu grübeln.

    Ach ja: Radfahrer sind ja eh nur Fußgänger mit Rädern.


    Habe ich die Stader Rathausverkehrspolitik so richtig verstanden?

    Beifang aus einemanderen Forum. Der Standard zu Fahrverboten in Madrid.

    Schockierend. Da halbiert man den MIV, und dann gehen docht tatsächlich die Messwerte für NO2 um fast die Hälfte zurück. Diese Öko-Spinner.

    Und dann das hier:

    Zitat

    Die rechte Opposition versucht, die Kommunalwahlen zu einer Art Volksabstimmung über Madrid Central zu machen. Die Verkehrsberuhigung schade dem Einzelhandel und diskriminiere die Menschen aus dem Umland, lauten ihre Argumente. - derstandard.at/2000102987063/Fahrverbote-zeigen-Wirkung-Madrid-atmet-auf

    Die alten, längst widerlegten »Argumente«.

    Hierzulande kämpfen BLÖD (»Freie Fahrt für meinen Diesel«) und AfD (»Ein Herz für Diesel«, »Diesel retten«, »Kein Diesel ist illegal«) Hand in Hand für die Fortsetzung der Umweltverschmutzung.

    Wieso soll das gelbe Schild bedeuten, dass Du »sofort«, also an der Ampel die Fahrbahn überquerst? Du kannst doch dort gar nicht nach links abbiegen! Der Zaun ist undurchdringlich. Das gelbe Schild besagt doch wohl: »An der nächsten Einmündung/Kreuzung links ab«. Schließlich hat der Pfeil ja ein Teilstück, das geradeaus weist, bevor er nach links abknickt.

    Würde die Behörde wollen, dass Du eine links-rechts-Kombi machst, dann hätte sie ein anderes Schild aufstellen müssen.

    :-)

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein:


    Zitat

    Minister Andreas Scheuer, Personenschützer und enge Mitarbeiter legten die letzten Kilometer vom Hauptbahnhof bis zur Messe diesmal auf Mieträdern zurück - und stießen abrupt auf die Alltagsprobleme von Radfahrern in Deutschland. Ein Radweg hörte ziemlich plötzlich auf dem Bürgersteig auf - ohne Rampe auf die Straße. "Das war schmerzhaft", sagte Scheuer.