Beiträge von Fahrbahnradler

    Das ist doch offenbar ein Zusatzschild: Die Einfahrt zum Bioladen ist für motorradbehelmte Mountainbiker verboten. :D

    Also mein Herz bezieht sich auf den ersten Satz. Der zweite Satz verdient ein :cursing: und der dritte, nun ja, hoffentlich erinnert sich jemand daran, die "Systemrelevanten" zukünftig besser zu behandeln.

    Zitat

    Lediglich an den Landesgrenzen zu Hamburg kontrollierte die Polizei etliche Fahrzeuge und schickte viele Ausflügler wieder heim.

    schreibt die Mottenpest.


    Ich versuche mir gerade, eine solche Kontrolle an der Langenhorner Chaussee 100 Meter südlich des Ochsenzoller Kreisels vorzustellen. Oder in der U1 zwischen Ochsenzoll und Garstedt.

    Der "Sicherheitsabstand" scheint bei denen eher bei einem halben Meter gelegen zu haben. Und wenn sich Chorsänger rund um ein Klavier aufstellen, ihre Choräle schmettern und dabei notwendigerweise tief einatmen ...


    Zitat

    The singers inhaled deeply, and sang the chorus with gusto: “Sing on! Whatever comes your way, sing on! Sing on!”t

    Das Ganze hat ja auch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ersten Pkw, der auf einem 4 m breiten Gehweg herumsteht. Und wenn der das kann, dann steht bald ein zweiter da, und ein dritter, ...

    Mit meinem — hoffentlich — gesunden Menschenverstand ginge ich nämlich davon aus, dass das Verweilen auf einer Sitzbank in Ordnung ist, ganz egal, ob ich mir dazu ein Buch bereit lege oder die Blumen bestaunen möchte wie Ferdinand der Stier.

    Und genau da kommen wir an den Punkt: »Ja wenn das jeder machen würde!«

    Du sitzt da auf der Parkbank, und das sehen Heinz Mustermann und Hein Blöd. Die wollen daraufhin auch mal so in der Sonne sitzen, denn was Malte darf ...

    Und nun? Wenn auf jeder Parkbank im Umkreis von 4 km schon einer sitzt? Und zwar nicht Opa Röhrich für 5 Minuten auf dem Rückweg vom Arzt, sondern lauter kraftstrotzende Jünglinge oder die prinzipiell erlaubten 2 Personen, den halben Tag lang?


    Dann können wir genauso diskutieren, warum nicht eine Familie pro Spielplatz zugelassen wird.


    Vorbild, sag' ich da mal.

    Dinge geografisch zu benennen, passte der US-Regierung früher aber nicht. Da wurden aus "French Fries" plötzlich "Freedom Fries" gemacht, weil Frankreich nicht bei der völkerrechtswidrigen "Koalition der Willigen" mitgemacht hat. Also sollen sie das mit dem "Wuhan-Virus" lassen. Oder aber dafür eintreten, die "Spanische Grippe" in "Kansas-Virus" umzutaufen, denn dort war der Ursprung, und die Schlamperei der dortigen Behörden hat die weltweite Verbreitung der damaligen Seuche überhaupt erst ermöglicht.

    Das Bundesverkehrsministerium feiert sich bereits für die neuen Regelungen der Änderungsverordnung. Ich halte die drei Komperative in der Überschrift für ziemlich übertrieben, aber beim Bundeskraftverkehrsministerium sieht man sich wohl in der Position, langsam mal für gute Nachrichten zu sorgen: Wir machen den Straßenverkehr noch sicherer, klimafreundlicher und gerechter

    Typisches DDR-Sprech. Es wird unterstellt, X habe bereits die Eigenschaften a, b und c ...

    Marcus Grahnert hat Unterlagen des F 55 „Blauer Enzian“ aufgetrieben, der im Sommer 1962 nachmittags von München nach Hamburg-Altona fuhr — in Hamburg Hbf bestand Anschluss an einen D-Zug nach über Kopenhagen bis Oslo:



    Die Züge fuhren damals noch von Großenbrode-Kai bis Gedser. Von der Bahnstrecke Gedser–Nykobing F ist nur noch ein rostiges Gleis und ein Eisenbahnmuseum übrig. Früher fand hier reger Eisenbahnverkehr nach Rostock und Großenbrode statt.

    Ja, zu Zeiten der »Beamtenbahn« war vieles möglich, was in Zeiten der ach so tollen DBAG nicht mehr angeboten wird. Man konnte damals ja auch noch zum Nachtzug gehen und in den Briefkastenschlitz des Postwagens was einwerfen. Und wenn jemand im Allgäu am Samstagabend in Hamburg Fisch bestellt hat, dann war der am Sonntagvormittag da!

    Hamburger Mottenpest:

    https://www.mopo.de/hamburg/ex…das-coronavirus--36429592

    Zitat

    „Radfahren ist generell gut und stärkt das Immunsystem“, sagt Dr. Thomas Fenner, Facharzt für Mikrobiologie und Infektiologie, zur MOPO. Wichtig dabei sei jedoch, dass der Mindestabstand von zwei bis drei Metern gehalten wird.

    Denn: Die Viren werden aus dem Rachen ausgepustet und fallen zur Erde. „Fahre ich zu nah hinter einem Infizierten her und dieser hustet, so bin ich geradewegs in die Wolke der Viren unterwegs“, sagt Fenner. Da das auf dem Fahrrad genauso relevant wie zu Fuß sei, sehe er gar keinen Unterschied: „Alles andere sind reine Spekulationen.“

    Heißt: Die vielen Jogger und Radler, die zurzeit trotz Corona-Krise in Hamburg unterwegs sind, sind gleichermaßen einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt.


    SPIEGEL:

    https://www.spiegel.de/auto/co…a4-4041-97e3-1fd1ff094c3f

    Zitat

    ...wie der Ulmer Pneumologe Michael Barczok vom Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner (BdV) erläutert. Die Chance, sich beim Radeln etwas einzufangen, liege dagegen "bei Null." Vom "perfekten Selbstschutz" spricht deswegen auch Gerd Antes. Denn Radfahrer hielten nicht nur automatisch Abstand zu anderen, sondern seien zudem einem geringeren Risiko ausgesetzt, sich durch das Berühren von Oberflächen zu infizieren.

    Nach dieser Meldung von heute wird das Unfallszenario von der Polizei mittlerweile deutlich anders bewertet: demnach sei die Radfahrerin verbotenerweise auf dem Gehweg gefahren. Als neben ihr der Bus in die Haltestelle eingefahren sei, hätte ein 18-jähriger aus der wartenden Passagiergruppe die Radlerin angestoßen, so dass sie vor den Bus gestürzt sei. Es werde nun untersucht, ob es sich um einen unabsichtlichen Rempler oder ein vorsätzliches Stoßen gehandelt habe.

    Eigentlich müsste jetzt auch ermittelt werden, ob der Busfahrer angesichts eines solchen Szenarios nicht früher hätte bremsen müssen.

    Ich bin auch Erzieher und mein manchmal scherzhaft geäußertes: " Was hab ich einen schönen Job, wenn nur die Kinder nicht wären" kann ich jetzt mal ausprobieren. Wir sind jetzt täglich von 10 -15 Uhr auf Arbeit und machen jetzt mal alles was sonst so liegen bleibt.

    Ab nächster Woche sollen wir dann ein Kind betreuen. Der übliche Betreuungsschlüssel, 8:1, nur diesmal andersherum.

    Das arme Kind. :D

    Für viele ihrer Kommilitonïnnen ist das Studium damit beendet. Den ganzen Unikram mit Prüfungen und Semester, den bekäme man sicherlich noch irgendwie geregelt. Nur wenn junge Studentïnnen auf einen Nebenjob angewiesen sind, dann landen sie häufig genug mit Mindestlohn in der Gastronomie — ebenjene Gastronomie, die es mit dem Arbeitszeitgesetz mitunter nicht ganz soooo ernst nimmt und junge Menschen ohne Berufserfahrung in Teilzeitangestelltenverhältnissen vielleicht doch ein wenig über den Tisch zieht. Einige von ihnen haben wohl in den letzten beiden Tagen eine fristlose Kündigung bekommen, da Gaststätten in Schleswig-Holstein bis auf weiteres nicht mehr öffnen dürfen.


    Ohne Job kein Gehalt, ohne Gehalt keine Miete. Wer kann, tritt unter diesen Umständen den Heimweg an und überwintert das Sommersemester bei den Eltern. Wer das aus bestimmten Gründen nicht kann, sitzt jetzt in der Klemme, denn ein neuer Job muss her, doch wo einen finden in Zeiten wie diesen? Man sollte ja meinen, in Supermärkten würden gerade billige Arbeitskräfte ohne Ende gesucht, aber bislang scheint das noch nicht der Fall zu sein.


    Da merkt man erst einmal wieder, wie privilegiert man doch aufwächst, diese Sorge nicht zu haben ;(

    Ich hoffe, die Studis reichen Kündigungsschutzklage ein und schlagen in den Medien Krach. Meine frühere Kollegin, jetzt NGG-GF, wurde zum Thema Gastro in der Mopo interviewt:

    https://www.mopo.de/hamburg/we…-gastrobetrieben-36393898


    Der Hamburger Uni-AStA hat seine Beratung auf Home-Office umgestellt.