Beiträge von Fahrbahnradler

    Angesichts der Überschrift habe ich erwartet, im Artikel etwas über männliche Personen zu lesen, die auf ihrem Rennrad ...

    - die zHg um 30, 50, 100 oder gar 200 % überschreiten

    - schwächeren Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt nehmen

    - Lautstärkepegel oberhalb von 100 dB(A) erzeugen, teilweise auch im Stand um anzugeben

    - für andere Verkehrsteilnehmer reservierte Flächen befahren

    - andere Verkehrsteilnehmer mit chemisch behandelten Flüssigkeiten bespritzen

    Aber nein, solche "rücksichtslose(n) Rennradfahrer" habe ich im Artikel nicht entdeckt. Nur welche, deren Aufmerksamkeit für eine gewisse Zeitspanne nicht dem Eigenrisiko entspricht.

    Würde das Abendblatt auch einen abgestürzten Bergwanderer, Gleitschirmflieger oder Boulderer als "rücksichtlos" bezeichnen?

    Genau das dachte ich sofort, Kojak. Aber lieber klauen sie der Kinder Lollies.

    Hitze und Gesundheit: Das Thermometer im Rettungswagen zeigt 39,2 Grad
    Die Hitze drückt, ein Notruf nach dem anderen, die Technik im Auto ächzt. Wie gefährlich ist so ein Hitzetag? Wir haben zwei Sanitäterinnen eine Schicht lang…
    www.zeit.de
    Zitat

    Das Funkgerät meldet den nächsten Einsatz. »Sturz, Kopfplatzwunde mit Blutverdünner«, sagt Stolze. Auf dem Display steht R2: Die Leitstelle hat entschieden, dass der Wagen mit Sonderrechten fährt. Stolze schaltet Blaulicht und Martinshorn an. Jetzt dürfte sie Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten, notfalls auch über rote Ampeln und in Einbahnstraßen fahren.

    Manche Autos fahren nicht schnell genug zur Seite. »So, Freunde der Sonne«, sagt Stolze und schaltet zusätzlich die Pressluftsirene ein.

    "Stolze", mit Vornamen Lina, ist ebenso wie ihre "Chefin" Julia Rode 25 Jahre alt. Mal abgesehen davon, dass denen das an Gehalt gezahlt gehört, was Merz und Klöckner bekommen, praktizieren sie die Lösung des erfundenen 30-Zonen-Problems: no limits for 112.

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68440/6328908

    Helm. Das krasseste Beispiel, das ich je sah. Ich werde das im Auge behalten, bisher zeichnet sich die hiesige Polizei nicht solche Desinformation aus.


    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de


    Zitat

    Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 39-jähriger Mann aus Varel mit seinem Rennrad den Radweg der Straße Am Denkmal und wollte dem Verlauf des Radweges nach rechts in die Straße Stiller Bogen folgen. Hierbei geriet er im Kurvenbereich auf die Fahrbahnseite des entgegenkommenden Radverkehrs und stieß dort mit einem 14-jährigen Pedelec-Fahrer aus Bad Zwischenahn zusammen. Dieser befuhr den Radweg des Stillen Bogens in Richtung Langebrügger Straße.

    Durch den Frontalzusammenstoß stürzten beide Radfahrer. Der 39-Jährige, der keinen Fahrradhelm trug, wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der 14-Jährige trug einen Fahrradhelm und wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt

    Laut Google Maps ist es kein Radweg, sondern ein beidseitiger, benutzungspflichtiger gemeinsamer Geh- und Radweg, der für Begegnungsverkehr zu schmal ist.

    Bei Fahrbahnbenutzung wäre das nicht passiert.

    Wenn der reichste Heilbronner, also der Chef vom Lidl, ein paar Milliönchen springen lassen würde, ließe sich die DB bestimmt erweichen :)

    Also Malte, das ist dieses ADAC-Event am Sonntag 23.8. ... und Du möchtest morgens erst runterfahren. Zugbindung ist aufgehoben. Also ich würde auf "Das wollen wir doch mal sehen"-Modus umschalten, das Rennrädle schick verpacken, sodass es als Tasche mit Inhalt durchgeht, und via Mannheim fahren. Und dann entweder RE durchs Neckartal oder RE durch Hoffenheim oder bis Karlsruhe und dann RE oder Tram oder bis Stuttgart und dann alles Mögliche.

    Oder Du lässt es samt Tasche auf den SEV ankommen. Der brettert über die Autobahn - und ein gewisser Mensch aus Hannover kann bestimmt erläutern, wie schnell so ein Bus fahren darf, falls nicht alle sitzen. Ergo: so voll, dass Deine Tasche mit Rad nicht mehr reinpasst, kann der gar nicht sein, wenn er nicht riskieren will, mit 60 zu schleichen ...

    Andererseits scheint es ja so zu sein, dass Du immer der eine unter Dutzenden oder Hunderten bist, bei dem das Personal sich stur stellt oder völlig durchdreht.

    Was also sind die Alternativen? Du hast das Ticket ja bis Heilbronn gelöst, sonst wäre die Meldung nicht gekommen.

    ICE 783 hält hinter Würzburg wieder in Nürnberg. 11:42 fährt IC 2162 nach Karlsruhe, der kommt um 12:33 in Crailsheim an und hat dort Anschlus an den RE nach Heilbronn, ab 12:38, an 13:52 Uhr. Wird knapp, oder?

    Ein Tag früher fahren? Hotel der DB aufs Auge drücken? In der Bahnhofstraße ist das IBIS, die haben eigentlich immer was frei.

    Gebaut wird zwischen Eubigheim und Osterburken, Du müsstest ab Lauda 38 km mit dem Taxi überwinden, das könnte die DB eigentlich spendieren. Alternative: Du fährst dich mit dem Renner warm. Mindestens 225 Meter rauf :)

    Welcher Zaun?

    Und davon mal ganz abgesehen: die DB hat bei der Bauplanung die Radler gefälligst nicht zu diskriminieren. Egal ob da "eMoppeds" herumgurken - wenn Du da als Familie mit Kindern schleppen musst und ein Kind stolpert und bricht sich die Haxen ...

    Liegerad? Tandem? Anhänger?

    Die Furt rot einzufärben wäre auch eine Idee, um die Infrastruktur dort „fehlerverzeihend“[TM](R) zu machen. Auch ein Hinweisschild auf Radverkehr in beiden Richtungen wäre vielleicht nicht schlecht.😈

    Bei querenden Radwegen installiert man gerne Drängelgitter oder Poller. Man könnte ja - technologieoffen - eine Blockierung in die Straße setzen, die erkennt, ob ein sich näherndes Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine Sekunde später wird die Durchfahrt freigegeben, aber immer nur für ein Fahrzeug.

    Wäre doch sicher sinnvoller als Flugtaxis und Hyperloop. Könnte man doch Forschungsgelder beantragen ...

    Also:

    Street View-Ansicht von „Am Herrgottseck“ · Google Maps
    81669 München-Au-Haidhausen
    www.google.de

    Die Parkplätze rechts fallen weg, die Fahrbahnen verlaufen entsprechend weiter rechts, auf der linken Seite tauschen Autos und Fahrräder die Spuren.

    Flachbordsteine sollen Falschparker verhindern, das wird bestimmt spannend.

    Außerdem ist die Maßnahme multifunktional:

    Zitat

    Die zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs (Grüne) erklärte, man setze beim Thema Radverkehr auf schnelle und kostengünstige Lösungen und wolle gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen.

    Und am Anfang:

    Zitat

    Wie die Stadt München mitteilt, hat der Mobilitätsausschuss der Planung dieser vorgezogenen und kostengünstigen Maßnahme zugestimmt.

    Das Landgericht Landau lehnt die Schadenersatzklage eines E-Bike-Fahrers gegen das Land ab. Er war wegen eines Schlaglochs gestürzt, das durch das Land nicht repariert worden war. Tenor: Stimmt, das Land hat schuldhaft die Instandhaltung der Straße vernachlässigt, trotzdem kein Schafenersatz wegen Eigenverantwortung.

    Interessant an diesem Fall: Dies ist der erste Fall „Recht im Alltag“, der von der Pressestelle des Landgerichts auch in Comicform behandelt wird.

    https://lgld.justiz.rlp.de/presse-aktuell…m-alltag-1-2026 (eine hochaufgelöste Version der Grafik am Ende des Textes)

    Zitat:

    Zitat

    Der E-Bike-Fahrer habe selbst angegeben, nicht auf die Fahrbahn geachtet zu haben.

    Na dann ...

    Der "Abendblatt-Journalist" schrieb mir auf meine Kritik zu der von ihm beschriebenen Vorführung:

    Spoiler anzeigen

    Ich finde das pädagogische Konzept dieser Veranstaltung ebenfalls fragwürdig. Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr auf die Kinder geschoben wird, statt dort die Fahrer sowie Kommunen und Gesetzgeber in die Pflicht zu nehmen.

    Allerdings war mein Auftrag, nur darüber zu berichten, was stattgefunden hat. Ein kritisches Hinterfragen ist natürlich immer wünschenswert, war hier aber bislang nicht möglich.

    Das Verhalten als Fahrradfahrer wurde in "meinem Lastwagen" nicht thematisiert. Das mag daran gelegen haben, dass Grundschulkinder teilweise noch nicht auf dem Radweg fahren dürfen, es erst ab 8 Jahren dürfen, aber nicht müssen.

    Zur Zulassung von Lastwagen: Ja, es gibt strenge Regeln für Neufahrzeuge, doch weiterhin sind unzählige Altfahrzeuge ohne diese Hilfsmittel unterwegs.

    Über vergleichbare Nachschulungen für Berufskraftfahrer ist mir nichts bekannt.

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    Eco|Consult - Home

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    www.suedkurier.de