Beiträge von Fahrbahnradler

    Und Türkisch kann die Deutsche Welle auch nicht. Dabei wäre es sooo nötig:


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    "Dschem", nicht "Tschem". Gilt auch für Emre Can ...

    Schlechte Voraussetzungen für eine Verkehrswende: Selbst wenn der Weg zum Job sehr kurz ist, nimmt die Mehrheit der Pendler den Wagen. Das Fahrrad holt allerdings auf.

    Berufspendler fahren auch auf kurzen Strecken am liebsten Auto - DER SPIEGEL

    Ich beziehe seit neuestem einen Newsletter namens "Briefing Deutsche Bahn", der zu dieser Studie noch folgendes anmerkt:


    Zitat

    „Die Ergebnisse zeigen, dass die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV für alle Regionstypen – ob in der Stadt oder im ländlichen Raum – deutlich geringer ist,“ so Verkehrsforscher Tudor Mocanu. „Daher stellt der ÖPNV für die meisten Pendelnden hinsichtlich der Fahrzeiten keine wettbewerbsfähige Alternative dar.“

    Was würden die Stadt- und Gemeindeparlament nur ohne ihre "externen Berater" machen? Die Idee, "mehr Querungshilfen an Straßen mit hoher Verkehrsbelastung" zu installieren, scheint so raffiniert, unerhört und im kognitiven Bereich der Relativitätstheorie zu sein, dass der gemeine Bürger niemals von selbst draufkommen könnte. :)


    https://www.sueddeutsche.de/mu…radlparkplaetze-1.5475759

    Na ja, achte bitte auf "nennen aber auch viele kleine Details", das heißt: das steht nicht im Fokus, sondern wird mit aufgelistet, denn sonst wäre das Gesamtkonzept nicht schlüssig / vollständig.

    Das Kinder, die auf dem Gehweg fahren, einen auf der Straße abgestellten PKW beschädigen dürfen, hielt ich bis jetzt für ein Gerücht, der Meinung scheint derdiedas Richter:innen aber im groben auch zu sein. Mir hat mal jemand erzählt, das dieses zu den "normalen" Betriebsgefahren eines KFZ zählt. Fand ich nicht schlüssig.

    Aus der Urteilsformulierung, ein Beschädigen geparkter Autos stelle nicht "denselben Schaden" wie ein Beschädigen eines in Betrieb seienden Autos dar, ziehe ich nicht den Schluss, dass man geparkte Autos ungestraft beschädigen dürfe.

    Ich habe bei diesem Urteil mehrfach die Augen gerollt.


    Klar, der Vater hätte die Sechsjährige nicht auf dem Radstreifen fahren lassen dürfen, sondern hätte mit ihr auf dem Gehweg fahren müssen. So steht es in der StVO. Ein Farbstrich ist keine bauliche Trennung.

    Das Gericht hat es für zumutbar gehalten, dass seine Söhne (11 +15) parallel auf dem Radfahrstreifen fahren, das sei für diese Altersgruppe sozialüblich.

    Das Gericht hat an dieser Stelle nicht erörtert:

    wäre es von der Wegeführung her stets möglich gewesen, zwischen Gehweg und Radfahrstreifen Kontakt zu halten - oder lagen da vielleicht auch mal Hecken, Kunstbauten (Verteilerkästen usw.) oder gar geparkte Autos dazwischen?


    Dann vermisse ich völlig den notwendigen Seitenabstand. Egal ob die Autofahrerin mit 15 oder 25 oder 35 km/h fährt: wenn da rechts auf dem Radstreifen ein Auto steht, das noch in die Fahrbahn hineinragt und ihr Fahrstreifen so schmal ist, dass sie gerade eben zwischen dem Falschparker und dem Gegenverkehr durchpaust ... und dann hat sie rechts vor sich eine Entenprozession mit dem Erpel vorne dran ... also wenn dann der Erpel nach links auf die Fahrbahn zieht (und offenbar von der Frau im Pkw nicht mehr passiert werden kann), dann muss die Frau doch damit rechnen, dass die Küken auch alle nach links ziehen und nicht alle brav ihre Patschehändchen rausstrecken.


    Das Gericht hat ja nicht ermittelt, ob die Frau schon stand, die Sechsjährige also gegen ein stehendes Auto geprallt ist, oder ob sie noch fuhr. Es hat einfach gesagt: selbst wenn die noch fuhr, kann man ihr keinen Vorwurf machen.


    Ich würde sagen: Wenn Sie noch fuhr, dann war das ihr Fehler (außer es ging im Stop-and-Fo dezimeterweise vorwärts). Denn dann hat sie die Gefahrensituation nicht erkannt, sondern ist weitergefahren, obwohl ihr klar sein musste, dass es seitlich niemals langt.


    Aus der Erkenntnis des Gerichts, dass ein Ausweichen nach links für die Frau nicht möglich war, hat das Gericht leider nicht die Schlussfolgerung gezogen, dass sie dann hätte stehenbleiben müssen, und zwar durchaus mit einer Vollbremsung.


    (Ich gönne mir manchmal das Erlebnis, voll in die Eisen zu steigen, wenn das Auto vor der Ampel schon fast steht, also bei vielleicht 3 oder 5 km/h. Die Kraft, die man dann merkt, ist durchaus beeindruckend. Dieser Ruck samt Geräuschen müsste auch von der Umgebung wahrnehmbar sein - laut Erkenntnis des Gerichts war da von einer Vollbremsung aber nichts zu merken.)


    Aber: es war ein Amtsgericht. Und was da so an Personal herumläuft ...


    Mal schauen, was dabei herauskommt, wenn der Fall in die Berufung geht.

    Ich war bisher zweimal in der Grelckstraße. Mit dem Auto zur Apotheke, weil wir mit dem Hund vom Tierarzt kamen und ein Medikament mit der Apothekerwaage portioniert werden musste, und dann nochmal wegen Rezept.

    Ich habe mich extrem unwohl gefühlt. Die Straße vermittelt auf Höhe der Apotheke jetzt schon den Eindruck "Hier gehörst Du als Autofahrer nicht hin." Rangieren, um irgendwo illegal parken zu können = saudoof.

    (Illegal deswegen, weil natürlich keine Kurzzeitparkplätze vorhanden sind. Was macht man also, wenn vor der Apotheke die Dauerparker stehen? Man stellt sich für 3 Minuten denen vor die Schnauze.)

    Wie gesagt: sehr unwohles Gefühl mit dem Auto. Und daher hatte ich nie das Bedürfnis, abzukürzen, wenn ich vom Siemersplatz kam und die Grelckstraße der kürzeste Weg nach Hagendeel gewesen wäre.

    Also wenn die mich am Infostand erwischt hätten, hätte ich denen auf die Schulter geklopft und gesagt: "Prima, macht das Ding dicht."

    Na hömma, wir werden doch keine chinesischen Impfstoffe einsetzen, oder indische, oder noch schlimmer, russische oder kubanische ...


    Wo kämen wir denn da hin? Bestimmt nicht hierhin:


    Steuern von BioNTech: Mainz will Ende 2022 schuldenfrei sein
    BioNTech zahlt hunderte Millionen Euro Gewerbesteuer. Die Stadt Mainz will damit den Biotechnologie-Standort ausbauen und schuldenfrei werden.
    www.swr.de

    Mehreinnahmen durch BioNTech: Mainz im Steuerglück
    Der Erfolg des Impfstoffherstellers BioNTech beschert Mainz einen Milliardenüberschuss. Bald will die Stadt schuldenfrei sein. Davon können andere Kommunen nur…
    www.zeit.de

    Schlagartig schuldenfrei: Was sich Mainz dank BioNTech nun leisten kann
    Der Corona-Impfstoffhersteller BioNTech bringt Mainz 1,1 Milliarden Euro Gewerbesteuer. Damit will die Stadt Schulden tilgen und weitere Firmen der Branche…
    www.faz.net


    Und dann schauen wir nach Brasilien, wo Messias Bolzonaro zwar vehement gegen Impfungen gewettert hatte, aber die Bevölkerung zeigt ihm die kalte Schulter (mit Pflasterchen drauf) ... spätestens seit Lula gesagt hat, er wolle so schnell wie möglich seine Impfung haben, und man solle nicht auf die Idioten im Präsidentenpalast und in der Regierung hören.


    Corona-Impferfolg in Brasilien: Man blickt verwundert auf das deutsche Chaos
    Impfquoten bis zu 95 Prozent, es wird geboostert und der Karneval geplant: Brasilien hat sich aus einer der weltweit schlimmsten Coronalagen geimpft. Was hat…
    www.spiegel.de


    Zitat

    Das Beispiel Deutschland zeige allerdings deutlich, dass eine Impfrate unter 85 Prozent nicht ausreichend sei, um das Virus einzudämmen. Die deutsche Politik habe Fehler gemacht, nicht nur, weil sie den Geimpften signalisiert habe, dass sie außer Gefahr seien. Auch bei den Boosterimpfungen sieht Stucci schwere Versäumnisse: »Deutschland hat die Daten ignoriert, die gezeigt haben, dass der Schutz durch die Impfungen nach vier bis sechs Monaten nachlässt«, sagt Stucci. Ein Booster-Shot frühestens nach sechs Monaten, wie derzeit in Deutschland vorgesehen, sei zu spät. »Die geimpfte Bevölkerung wird damit in der Zwischenzeit dem Virus ausgesetzt«, so Stucci.

    Um ein ähnliches Szenario zu vermeiden, hat Brasilien die Booster-Kampagne bereits komplett durchgeplant und damit begonnen, medizinisches Personal und über 60-Jährige zum dritten Mal zu immunisieren. Die Auffrischung sollen alle über 18-Jährigen fünf Monate nach der zweiten Dosis erhalten. Während für die Grundimmunisierung noch unter anderem der chinesische Impfstoff von Sinopharm und AstraZeneca verwendet wurden, soll nun ausschließlich mit der Vakzine von Biontech/Pfizer geboostert werden, die bald auch in Brasilien hergestellt werden soll.

    Es geht nicht um "wir gegen sie". Genau dieses Lagerdenken führt zu ineffizienten Sektorzielen.


    Die Vermeidung von CO2 ist an sich schon teuer genug. Und die Vermeidung von CO2 ist an verschiedenen Stellen natürlich unterschiedlich teuer. Wenn jetzt alle Sektoren im kommenden Jahr gleich viel CO2 einsparen sollen, dann kostet das in einem Sektor natürlich mehr als in einem anderen.


    Wäre es da nicht sinnvoller, das Geld aus dem teureren Sektor in den billigeren zu verlagern? Dann könnte man dort zu den gleichen Kosten eine höhere Einsparung zu erreichen.

    Extrem billig ist die CO2-Einsparung übrigens, wenn man von Porsche auf Pinarello und von VW auf Stevens umsteigt. Und wenn ein Daimler 30 Sitzplätze und 50 Stehplätze bietet. :)

    Hier entfaltet [Zeichen 240] offenbar seine "eigentlich" gemeinte Wirkung:


    "Dieser Weg ist nur für Fußgänger und Radfahrer. Keine Gäule, keine Traktoren, keine Lambos."


    Vielleicht sollte man so ein Foto als Anschauungsmaterial nehmen, wenn Kommunalpolitikerinnen meinen, mit [Zeichen 240] auf der Nebenfläche einer Fahrbahn Radfahrern etwas Gutes zu tun. Denn auf dem obigen Foto hat das [Zeichen 240] nur die zitierte Wirkung - die vielleicht von den Gemeinderäten auch beabsichtigt ist -, aber eben nicht "Fahrbahnverbot". :)