Beiträge von Fahrbahnradler

    Sorry, aber der Kommentar - besser eigentlich: die Analyse - war korrekt und sachlich. Wenn ich sehe, wie viele Autos auf diesen computergenerierten Szenen herumstehen und -fahren, dann sage ich: das funktioniert nie. Viel zu viele Autos für so eine fiktive Straßeneinteilung.


    Mittelinseln ("Querungshilfen") gibt es hier in Hamburg einige. Und sie "funktionieren" leider genauso wie von Peter Viehrig dargestellt.


    Die Radverkehrsführung kann gut mittels der Bordsteinkanten erfolgen. Malt Sharrows auf die Fahrbahn und packt an jeder Ampel eine separate Aufstellfläche davor. Das hilft den Autos beim Lernen, dass sie nicht priorisiert sind.

    Beim Teilen gibts übrigens ein Superrezept: Einer schneidet den Kuchen durch, aber der andere darf sich das Stück aussuchen.

    Gibt's bei Asterix. Der schneidet sich ein Stück ab, und Obelix nimmt den Rest. Auf die Vorhaltung: "Jeder nur ein Stück" sagt er "aber ich hab doch nur ein Stück genommen!"

    Was mich halt auch immer wieder ärgert: Bei fast jedem Unfallopfer ohne Helm wird drauf hingewiesen, dass man nur mit Helm ... und so weiter.

    Aber welche Zeitung schreibt "Der Unfall zeigt, wie gefährlich es ist, auf der linken Seite Rad zu fahren - es ist unverständlich, warum die Behörde so häufig hier auch noch eine Benutzungspflicht anordnet ..."?

    Ich wüsste nicht, wo ich dem Unfallopfer Vorwürfe gemacht hätte. Der Radler war offensichtlich vorschriftsgemäß unterwegs. Und bei so einem Straßendesign würde ich auch links fahren, bis ich mal die Chance habe, auf die rechte Seite zu kommen. Das erspart ja womöglich mehrere Kilometer Umweg.

    Autofahrerin erfasst Radfahrer – und verletzt ihn schwer
    Bei einem Unfall in Bergedorf ist ein Radfahrer am Freitagmorgen schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin, die von einem Stichweg auf die Straße fahren
    www.mopo.de


    Der Radfahrer "Richtung Bergedorf" muss also auf dem Zwangs-Geisterradler-Weg unterwegs gewesen sein.

    Das erwähnt die Mopo nicht.


    Hier mal die Sicht aus der Stichstraße:


    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de


    Natürlich könnte man auf die Idee kommen, vor der roten Furt zu halten und nicht bis zum Fahrbahnrand durchzuziehen. Dann wird das mit dem "Übersehen" schon schwieriger.

    Wo ist sein Fehler?

    Meines Erachtens liegt der im Grundansatz, der ist nämlich eine Milchmädchenrechnung.

    Nehmen wir ein anderes Beispiel: Wahrscheinlich würden alle hier sagen: "Radfahren ist preiswerter als Autofahren."

    Dann kommt aber so ein FAZ-Autor und sagt: "Hamburg-Bordeaux sind 1.500 km. Mit dem Auto ist das morgens ab, abends an, 90 Liter Sprit, 180 Euro. Mit dem Fahrrad sind das 75 Stunden, also 9 Tage, macht 8 Übernachtungen je 80 Euro plus Ernährung für 8 Tage mehr je 40 Euro plus Verdienstausfall für 8 Tage je 200 Euro, macht über 2.500 Euro."

    Der gesamte Text ist ein erschütterndes Dokument mangelnder Sprachkompetenz.


    Zitat

    Sonntagabend informierte ein Zeuge die Polizei, da er und seine Begleitung während eines Filmes im Kino von einem Pärchen tätlich angegriffen wurde. Ein männlicher Täter schlug den 29-Jährigen mit der Faust ins Gesicht, woraufhin dieser sich verletzte. Im Anschluss entfernt sich der Täter, lässt jedoch seine 30-jährige Begleiterin, welche auch körperlich gegen den 29-Jährigen und seine 22-jährige Begleiterin einwirkte, zurück. Diese wird im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme unkooperativ und widersetzte sich der Maßnahme, was vermutlich auch an ihrer Alkoholisierung von fast drei Promille lag. Im Zuge der Ermittlung konnte der vorerst flüchtende, 37-jährie Täter bekannt gemacht werden. Gegen beide, sowohl den 37-Jährigen als auch der 30-Jährigen, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

    Rückfragen bitte an:

    Thüringer Polizei

    Landespolizeiinspektion Jena


    Mehrfacher Wechsel Präsens-Präteritum, seltsame Pronomina (wird die 30-jährige oder die 22-jährige "unkooperativ"?), mangelnde Kongruenz Subjekt/Verb bei Singular/Plural, Tippfehler ...

    Na jaaaa, also wenn die Frau Spranger die Feuerwehr bitten würde, alle Behinderungen statistisch zu erfassen und nach Grund zu sortieren, würden wir über "soll" nicht diskutieren.

    Aber wenn / falls sie sich nicht für Falschparker interessiert, sondern nur für Demo-Behinderungen einer bestimmten Gruppe (also keine Treckerfahrer, keine Querlenker usw.), dann hat das ein Geschmäckle.


    Was würden wir denn sagen, wenn eine Polizeidirektion Ladendiebstähle nur dann erfasst (und Zahlen rausposaunt), wenn die Täter keinen deutschen Pass haben?