Beiträge von Ullie

    https://www.zeit.de/mobilitaet/202…inker-bundesrat

    mal überlegen: blinker wie ein kfz, motor wie ein kfz, bremsen wie ein kfz ... :/

    könnte man dann nicht Räder auf die fahrbahn schicken wie auch kfz? :rolleyes:

    Hatte ich an anderer Stelle vorgeschlagen. Aufheben der Radwegbenutzungspflicht für Fahrräder, die mit Motor ausgestattet sind. Kam aber bei vielen hier im Forum nicht so gut an. Trotzdem besten Dank für die Unterstützung von deiner Seite. Das mit dem Blinker finde ich dabei nicht so entscheidend. Für Mofas zum Beispiel gilt die Radwegbenutzungspflicht nicht. Und Mofas müssen keinen Blinker haben. Obwohl beim Mofa das Handzeichen geben beim Rechtsabbiegen meines Wissens nicht so eindeutig geregelt ist. Mit dem linken Arm über den Kopf nach rechts zeigen, damit der Gas-Drehgriff nicht losgelassen werden muss?

    Beim Pedelec ohnehin kein Problem.

    Auf jeden Fall würde ich davon abraten, für Pedelecs (Motorunterstützung bis 25 km/h) die Möglichkeit den Fahrradweg zu benutzen aufzuheben. Speed-Pedelecs dagegen mit Motorunterstützung bis 45 km/h haben auf dem Fahrradweg nichts verloren und dürfen entsprechend der StVO da auch nicht fahren.

    Letzte Umfragen sehen die Grünen leicht vor der SPD. Zusammen sind es etwa so viel Stimmen wie die CDU/CSU.

    Die AFD war Mitte März noch bei 20 %, jetzt nur noch bei 15 %, das entspricht etwa SPD oder Grüne.

    Sonntagsfrage – Umfragen zur Europawahl 2024
    Übersicht aktueller und älterer Ergebnisse von Wahlumfragen zur Europawahl in Deutschland (Sonntagsfrage)
    www.wahlrecht.de

    Es gibt keine 5-%-Hürde, sodass auch mehrere kleine Parteien die Aussicht haben einen Abgeordneten zu entsenden.

    Ich finde es schade, dass keine höheren Auflagen dafür gelten, als Partei für die Wahl für das Europa-Parlament zugelassen zu werden. Die große Anzahl der Parteien auf dem Wahlzettel macht die Wahl unübersichtlich und verwirrt. Und die meisten der 34 Parteien haben keine Chance auch nur einen Abgeordneten zu entsenden.

    Leider wurde ja die 5-%-Hürde gestrichen vor einigen Jahren. Aber es sollte doch möglich sein, die Auflagen für die Zulassung zur Europa-Wahl deutlich nach oben zu schrauben.

    Besonders absurd wird es, wenn andere Staaten gezielt Parteien unterstützen, damit die in Deutschland zur Europa-Wahl antreten können.

    "„Deutsche Erdogan-Partei“: Was von der DAVA zu erwarten ist
    Die neue DAVA gilt als deutscher Ableger der Erdogan-Partei AKP. Zur Europa-Wahl will sie erstmals antreten."

    Vorwärts vom 8.2.24

    „Deutsche Erdogan-Partei“: Was von der DAVA zu erwarten ist
    Die neue DAVA gilt als deutscher Ableger der Erdogan-Partei AKP. Zur Europawahl will sie erstmals antreten. Vertreter türkischer Verbände räumen der DAVA wenig…
    vorwaerts.de

    oder auch dieser taz-Bericht vom 30.1.24:

    "Über neue Partei Dava: „Das ist eine türkische AfD“
    Ali Ertan Toprak (CDU) sieht in der Partei Dava einen Hebel des türkischen Präsidenten Erdoğan. Er fordert die Ausweisung türkischer Rechtsextremer."

    Über neue Partei Dava: „Das ist eine türkische AfD“
    Ali Ertan Toprak (CDU) sieht in der Partei Dava einen Hebel des türkischen Präsidenten Erdoğan. Er fordert die Ausweisung türkischer Rechtsextremer.
    taz.de

    Ebenfalls absurd ist die Kandidatur von "Heimat":

    "Rechtsextreme NPD heißt jetzt »Die Heimat«"

    Spiegel vom 4.6.2023

    Rechtsextreme NPD benennt sich in »Die Heimat« um
    Mitglieder laufen davon, die Wähler sowieso, intern gilt sie als zerstritten: Die NPD ist eine Partei im Niedergang. Jetzt versuchen es die Rechtsextremen…
    www.spiegel.de

    Irgendwie ist das BSW-Wahlplakat komisch formuliert. Der Frau hats ja wahrscheinlich noch nie an Selbstbewusstsein gemangelt, aber da könnte sie sich überschätzen.

    Jetzt, wo ich nochmal nachgeschaut habe: Wagenknecht tritt ja gar nicht als Kandidatin an für das Europaparlament. Da kann sie sich dann auch nicht überschätzen? :/

    Die rechtsnationale Protestpartei AfD dagegen lässt voll ihren "Protest"-Charakter raushängen und zeigt statt der eigenen Spitzenpolitiker*innen die Köpfe der Wahlkampfgegner*innen:

    Üblicherweise wirbt eine Partei auf den eigenen Wahlplakaten mit ihren eigenen Spitzenpolitiker*innen und Kandidat*innen. So auch die linksnationale Protestpartei BSW:

    Als Kandidatin tritt Sarah Wagenknecht bei der Europawahl allerdings nicht an. Hier ein Ausschnitt aus dem Musterstimmzettel Niedersachsen:

    Aber sei's drum, der Scholz tritt auch nicht an und ist trotzdem auf vielen SPD-Europawahlplakaten abgebildet. Na ja, immerhin heißt SPD nicht Scholz Partei Deutschland.

    "BERLIN taz | Im Jahr 2025 wird der deutsche Staat voraussichtlich auf 6 Milliarden Euro an Einnahmen verzichten, wenn er an den bestehenden Steuervergünstigungen für Flüge festhält. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Umweltdachverbands Transport & Environment (T&E).

    Im vergangenen Jahr sind dem Fiskus der Studie zufolge durch die Vergünstigungen bereits rund 4 Milliarden Euro entgangen. „Mit vier Milliarden Euro ließen sich mehr als 100 neue ICEs pro Jahr anschaffen oder die Schiene könnte mit dem siebeneinhalbfachen Budget und damit deutlich höherem Tempo digitalisiert werden“, rechnet Jacob Rohm von der Umweltorganisation Germanwatch vor, die Mitglied bei T&E ist. Bei dieser Berechnung wird ein Preis von bis 35 Millionen Euro für einen ICE zugrunde gelegt."

    taz vom 12.7.23

    Steuervergünstigungen für die Luftfahrt: Staat verzichtet auf Milliarden
    Umweltorganisationen fordern, dass die Regierung für Flüge Steuervergünstigungen streicht. Die möglichen Einnahmen sind sehr hoch.
    taz.de

    Gietinger bei 3:00 mit dem Vorschlag: Bahn in der Fläche ausbauen

    Bei 3:10 weist Monheimn darauf hin, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 viele Planungskapazitäten und finanzielle Mittel binden, sodass keine Investitionen mehr zur Verfügung stehen, um andernorts den Bahnverkehr in der Fläche auszubauen.

    Bei 3:51 fordert Knoflacher kostenträchtige Großprojekte stoppen und dafür ganz viele kleine Projekte verwirklichen, sodass die Bahn wieder endlich wieder für alle eine nutzbare Alternative der Verkehrswende wird.

    Bei 4:30 sagt Knoflacher, er würde die Bahn zur Flächenbahn ausbauen.

    Bei 5:30 weist Knoflacher auf Versäumnisse in der Vergangenheit hin.

    Bei 6:05 will Monheim den zweispurigen Ausbau, wo die Bahn nur einspurig ist und das komplette Netz elektriseren. Monheim kritisiert die gegenwärtige Zielsetzung der Deutschen Bahn so: Wir streben 3000, 4000 km ganz tolle Bahn an und der Rest guckt in die Röhre.

    Bei 6:40 fordert Knoflacher, die Zahl der Bahnhöfe zu erhöhen.

    Kann sein, ich hab' was Wichtiges vergessen, was von Hermann Knoflacher, Heiner Monheim, Klaus Gietinger gesagt wird. Oder was anderes Wichtiges. Bitte ergänzen!

    Die Tendenz ist klar: Statt Höchstgeschwindigkeit lieber eine Bahn, die überall hinkommt. Was in diesem Zusammenhang leider nicht angesprochen wird: Der Flugverkehr wird gegenwärtig von vielen Entscheidungsträgern als das absolute Nonplusultra betrachtet, deshalb diese einseitige Fixierung auf Höchstgeschwindigkeitsprojekte, nämlich um den Fluggesellschaften Kunden abzujagen.

    Wer sich für das viele Zuhören mit einem spannenden Finish belohnen will, oder wer die Redebeiträge überspringen will: Ab 7:00 wird's spannend!

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    Das wirft kein gutes Bild auf den Fahrradweg, der hier markiert ist:

    Von einem Fahrrad wurde die Bake vermutlich nicht so zugerichtet.

    Sie steht an der Ausfahrt aus dem Goethekreisel in Richtung Humboldtstraße:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.com

    Autofahrermaut in Lauterbrunnen (Schweiz):

    Nach Angaben von Näpflin [Gemeindepräsident von Lauterbrunnen in der Schweiz] sind der Gemeinde nur diejenigen ein Dorn im Auge, die er "Staubach-Handy-Touristen" nennt. Gemeint sind Leute, die mit dem Auto durchs Dorf zum Staubach-Wasserfall rauschen, ein Selfie schießen und wieder abfahren. Nur Besucher, die mit dem Auto kommen und nicht übernachten, sollen die Gebühr zahlen. In der Hochsaison seien das 6000 bis 8000 pro Tag. "Wir haben von ihnen keine Wertschöpfung, nur Ärger", sagt Näpflin.

    Lauterbrunnen
    Handy-Touristen: Schweizer Bergdorf erwägt Eintrittsgebühr
    dpa 16.05.2024

    Lauterbrunnen: Handy-Touristen: Schweizer Bergdorf erwägt Eintrittsgebühr - Nordbayerischer Kurier
    Venedig machts, jetzt denkt auch Lauterbrunnen darüber nach: eine Eintrittsgebühr für Tagestouristen.
    www.kurier.de

    Die HAZ hatte heute darüber berichtet, das E-Fuels um ein Vielfaches teurer sind als Batterieantrieb bei Autos:

    "Umweltfreundliches Benzin für Verbrennerautos: Dafür bräuchte allein Niedersachsen 5940 neue Windräder

    E-Fuels statt E-Autos: Wissenschaftler haben durchgerechnet, wie viele zusätzliche Windräder und Quadratkilometer Photovoltaikanlagen in Niedersachsen notwendig wären, um die klimaneutralen Kraftstoffe für Verbrennermotoren herzustellen. Die ermittelten Zahlen geben zu denken."

    Umweltfreundliches Benzin für Verbrennerautos: Dafür bräuchte allein Niedersachsen 5940 neue Windräder
    E-Fuels statt E-Autos: Wissenschaftler haben durchgerechnet, wie viele zusätzliche Windräder und Quadratkilometer Photovoltaikanlagen in Niedersachsen…
    www.haz.de

    Prompt erscheint auf car-editors.net eine fadenscheinige Gegendarstellung:

    Kommentar: Niedersachsen und das Weltklima - Car-Editors.net

    Darin wird der niedersächsische Umweltminister Lies scharf kritisiert, weil er der Studie, über die die HAZ berichtete, angeblich unkritisch Glauben schenken würde.

    Mir ist unklar, welchen Stellenwert dieses Online-Magazin car-editors.net hat. Zumindest scheint es so, dass die FDP auf diese Stimmungsmache voll einsteigt.

    Im Großen und Ganzen ist es mir egal, was & wie und aus welchen Gründen die Menschheit sich fortbewegt.

    Mir reichen meine.

    "Wenn jeder an sich denkt, ist NICHT an alle gedacht" schreibt Autor Jan Skudlarek ...

    Jan Skudlarek über Freiheit und falsch verstandenen Liberalismus
    "Wenn jeder an sich denkt, ist NICHT an alle gedacht" schreibt Autor Jan Skudlarek über die tumbe Ich-Mentalität und plädiert in seiner Streitschrift fürs…
    www.ndr.de

    Ich konkurriere nicht um Verkehrsflächen, sondern ich will einfach nur dort fahren, wo ich sicher und zügig mein Ziel erreiche. Das ist in der Regel nicht dort, wo Fußgänger gehen, sondern wo Fahrzeuge fahren sollen.

    Fahrradfahren ist alleine schon deshalb für viele Menschen keine Angelegenheit, bei der es einzig darum geht, zügig das Ziel zu erreichen, weil es bedeuten würde, dass man das Fahrradfahren durch Training so perfektionieren müsste, dass man mit dem Fahrrad zügiger fahren kann als ohne Training. Sport ist halt nicht jedermanns Sache. Besonders nicht, wenn sich sportliche Aktivitäten vom einfachen Spaß an der Bewegung weg entwickeln und der Sport zu einer Frage von Spitzengeschwindigkeiten, Bestzeiten usw. wird.

    Beim gegenwärtigen Pedelec-Boom habe ich den Eindruck, dass einige ihn einfach nur deshalb mitmachen, weil sie hoffen, dadurch etwas flotter mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können, um nicht zu stark "hinterherzuhinken", und um mit den anderen mithalten zu können, oder sogar schneller zu sein als andere, die weiter "Bio-Bike" fahren.

    Leider schreckt diese bei manchen Fahrradfahrer*innen sehr ausgeprägt Haltung viele andere Menschen davon ab, das Fahrrad häufiger zu benutzen oder überhaupt in Erwägung zu ziehen, das Fahrrad zu benutzen. Zweifellos macht vielen das Pedelecfahren und Fahrradfahren einfach nur Spaß. Aber es gibt auch die, die sich sagen: Da kann ich noch so viel trainieren oder elektrischen Rückenwind zukaufen, mit dem Auto bin ich einfach schneller. Die anderen finden es schade, dass es im Fahrradverkehr immer hektischer zu geht.

    "Das Viertel liegt am Berg, rechts und links der Straße parken Autos – oft mit zwei Rädern auf dem schmalen Gehweg. Den Anwohnern bleibt beim Parken kaum eine andere Möglichkeit, doch Heike Mertens ärgert sich darüber.", heißt es in dem Artikel. Es ist immer wieder bezeichnend, wie selbstverständlich Medien in Fällen von Falschparken die Autofahrersicht "es ginge halt nicht anders" übernehmen. Auch am Ende des Artikels, wo von der angeblichen Not der Anwohner die Rede ist, die auf das Auto angewiesen sind. Ob sich die Situation bessern würde, wenn es mehr mutige Frauen wie "Heike Mertens (Name geändert)" in Wuppertal und andernorts gäbe?

    Was den Anzeigenhauptmeister angeht: Den gibt's auch noch, in Hannover soll er die Baggi-Disco besucht haben:

    "Nicht weniger als "Hannovers krasseste Party-Eskalation" verspricht die Diskothek Baggi (Raschplatz 7L) für die Veranstaltung am kommenden Freitag. Mit dabei ist ein Internetpromi, der die gesamte Bundesrepublik seit Wochen spaltet – der "Anzeigenhauptmeister" Niclas M.

    "Alkoholkontrollen und Selfies sind natürlich möglich", sagt der 18-Jährige in einem kurzen Videoschnipsel auf Instagram. Darin trägt er sein berühmtes Outfit, bestehend aus einer knallgelben Jacke und einem Fahrradhelm."

    Er spaltet die Nation: "Anzeigenhauptmeister" besucht Disko in Hannover
    Bei dieser Party sollten Autofahrer unbedingt aufpassen: Der "Anzeigenhauptmeister" Niclas M. kommt am 10. Mai nach Hannover.
    www.t-online.de

    Da werden jetzt natürlich einige unlautere Motive beim Anzeigenhauptmeister argwöhnen. Andererseits: mit diesem Vorwurf hat auch Frau Mertens (Name geändert) aus Wuppertal zu kämpfen. Vielleicht ist die Medienwelt heute so gestrickt, dass es den Anzeigenhauptmeister und Frau Mertens geben muss, um überhaupt die Problematik zur Sprache zu bringen?

    In dem Artikel aus Wuppertal sagt Frau Mertens: "Früher habe sie Fahrer auch direkt angesprochen, doch die Gespräche waren oft unfreundlich, "so dass ich diese Diskussion mit den Autofahrern nicht mehr eingehe"."