Beiträge von Ullie

    Nein, habe ich nicht, bin noch mit einem alten BB unterwegs und das erlaubt sich so etwas nicht.

    Habe gerade mal einen Blick zurück gewagt und mir angesehen, mit welchen Argumenten in den 90ern die Handy-Hersteller versucht haben, ihre neuesten Produkte an den Mann zu bringen. (In dem Werbefilm geht es tatsächlich explizit um Männer als potenzielle Käufer eines Handys.)

    Mal gespannt wie das weitergeht mit den technischen Lösungen zur Verlangsamung der Corona-Ausbreitung. Was uns dann noch an Werbefilmen für portable digitale Endgeräte bevorsteht, kann man nur erahnen. Ich fürchte allerdings so harmlos wie die von 1993 werden diese Werbefilme dann nicht aussehen:


    In der Messestadt Hannover ist es nicht so ungewöhnlich, Mund-Nasen-Schutz-Träger*innen anzutreffen. Meist jedoch zu Messezeiten und häufig sind das dann Besucher aus Asien. Die aktuelle Situation ist (noch?) gewöhnungsbedürftig, hier ein Bild vom Wochenmarkt. Dabei wird auch mal ein Kaffeefilter umgenutzt.

    Möglicherweise erübrigt sich das Thema "Corona-Abstände auf Gehwegen einhalten" bald. Jena ist damit vorgeprescht, eine Maskenpflicht zu erlassen. Wird dadurch die Ansteckungsgefahr gedämmt? Ist die Abstandsregel dann hinfällig?

    "Die Stadt Jena (Thüringen) hat angekündigt, ab nächster Woche ihre Bürgerinnen und Bürger nur noch mit Mundschutzen auf die Straße zu lassen - verbunden mit dem Aufruf, selbst solche nicht-qualifizierten Masken zu nähen." NDR vom 31.3.2020, Krisenstab: Keine Maskenpflicht für Niedersachsen,

    https://www.ndr.de/nachrichten…ersachsen,corona1694.html Der NDR zitiert den Leiter des Corona-Krisenstabs in Niedersachsen, Heiger Scholz:

    "Wer jetzt propagiert, jeder möge draußen mit einer qualifizierten Maske rumlaufen, der gefährdet die Gesundheitsversorgung in diesem Land", sagte der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung am Dienstag in Hannover.

    Das Zitat zeigt die Feinheiten der aktuellen Diskussion:

    Es ist allgemein anerkannt, dass ein Virenschutz nur für die Personen gegeben ist, die eine "qualifizierte Maske" tragen. Das ist eine Schutzmaske mit FFP2 oder FFP3, "Diese Masken sind aus festerem Material und verfügen über ein Atemventil, wie der Deutschlandfunk weiter berichtet. Das Coronavirus sei recht klein, so der Sprecher der Deutschen Krankenhausgesellschaft." (Quelle: s. o.)

    Trotz der kritischen Haltung des Corona-Krisenstabs in Niedersachsen empfiehlt die Stadt Braunschweig ihren Bürgern Mundschutz zu tragen: "Im Kampf gegen das Coronavirus rät die Stadt Braunschweig zum Tragen eines Mundschutzes, etwa beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn." NDR vom 1.4.2020, Braunschweig rät zu Mundschutz

    https://www.ndr.de/nachrichten…uellbraunschweig4226.html

    Mit Mundschutz ist ein Mund-Nasen-Schutz gemeint, der zwar nicht den Träger schützt, aber andere, weil Tröpfchen aus Mund und Nase im Mund-Nasen-Schutz hängen bleiben.

    So gesehen ist die ebenfalls beim NDR eingangs zitierte Aussage, "Jena ist damit vorgeprescht, eine Maskenpflicht zu erlassen.", missverständlich, denn gemeint ist damit wohl ebenso wie bei der Empfehlung für die Braunschweiger ein Mund-Nasen-Schutz.

    Wenn dann ab kommende Woche in Jena alle, die sich außer Haus begeben, gezwungen sind, einen Mundschutz zu tragen, wird das dann auch für Radfahrer*innen gelten? Im Winter ist es manchen Radlern so kalt im Gesicht, dass sie deshalb den Schal vors Gesicht ziehen. Solcherart "vermummte" Fahradfahrer*innen sind deshalb im Winter nicht ungewöhnlich. Aber ab nächste Woche soll es frühsommerlich warm werden.

    Bild: Radfahrer im Winter oder im "Corona-Modus"?

    Siehe auch hier: https://cdn.mdr.de/wissen/mund…x9_w-640.jpg?version=2821


    Immer wieder warnen Wissenschaftler jedoch davor: "Das Tragen einer Maske kann sich sicherer anfühlen, als es tatsächlich ist. Und gerade diese trügerische Sicherheit könnte uns zur Fahrlässigkeit verleiten."

    Quelle: mdr vom 31.3.2020: Diskussion um Mundschutz - was sagt die Wissenschaft?

    https://www.mdr.de/wissen/mund…ra-masken-corona-100.html

    Wenn also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch beim Radfahren und Zufußgehen dazu führt, dass die Abstandsregel nicht mehr so ernst genommen wird, dann verschlimmert der Mund-Nasen-Schutz möglicherweise die Gesamtsituation, anstatt sie zu verbessern.

    Hatte heut' Mittag mein Rad von der Werkstatt abgeholt. Der Fahrradladen-Mitarbeiter berichtete, dass in Berlin die Fahrradläden vollumfänglich geöffnet seien, in Brandenburg dagegen nur Reparaturannahme. Dadurch wandern Fahrradkunden beim Neukauf eines Fahrrades von Potsdam in Brandenburg nach Berlin ab.

    Eine unschöne Sache. Und vermeidbar, würde man sich zuvor vernünftig absprechen zwischen den Ländern. Gut da gibt es so vieles zu bedenken, und es musste ziemlich schnell eine Vereinbarung herbei.

    In Niedersachsen gibt es übrigens ebenfalls Erlaubnis zur Reparaturannahme. Aber im Laden Herumschlendern geht nicht.

    Th(oma)s

    Man müsste deine Liste wohl noch ergänzen: (bzw. deinen 4. Punkt konkretisieren)


    [x] nicht mit Radlern zusammenstoßen, die als Geisterfahrer in der entgegengesetzten Fahrtrichtung unterwegs sind.


    Tatsächlich darf der "Schmalspur"-Radweg an der Vahrenwalder Straße nur in Fahrtrichtung zu benutzt werden. Da es sich jedoch um eine je Richtung dreispurige Straße + stadtbahneigene Gleise in der Mitte handelt, und es an Überwegen fehlt ist durchaus mit Radfahrern im Gegenverkehr zu rechnen.

    Hieß es nicht eben noch, die Schutzmasken sind knapp? Nicht nur diejenigen, die Viren-sicher sind, sondern auch einfache Schutzmasken?

    Das vermeldet der Standard aus Österreich, heute, 30. März 2020, 13:47 Uhr:

    "Die Regierung zog in einer Pressekonferenz eine erste Bilanz der bisherigen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Sebastian Kurz: "Es ist die Ruhe vor dem Sturm." Drei Maßnahmen werden laut dem Bundeskanzler zusätzlich ergriffen: Gefährdete Personen sollen besser geschützt werden, die Regierung will die bisherigen Maßnahmen konsequent kontrollieren und auf Masken in der Öffentlichkeit setzen. Supermarktketten werden das Verteilen der Masken voraussichtlich ab Mittwoch organisieren, jedenfalls sobald Masken in ausreichender Zahl im Land sind."

    https://www.derstandard.at/jet…ssnahmen?responsive=false

    Bedeutet das auch eine Schutzmaskenpflicht in Bussen und Bahnen und beim Fahrradfahren?

    In dem bereits oben zitierten Film über die Spanische Grippe heißt es: "In San Francisco durfte damals niemand ohne Maske Straßenbahn fahren."

    Link zu der zitierten Stelle:

    Das Tragen einer Gesichtsmaske beinhaltet allerdings neue Gefahren:

    "Auf keinen Fall sollte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) oder einer anderen Form der Barriere dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten oder die Händehygiene nicht mehr umgesetzt wird.", so das Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/SharedDocs/…AQ_Mund_Nasen_Schutz.html

    Eine andere Gefahr ist das Durchfeuchten des Mundschutzes. Ob der Virenschutz dann zum Virenfänger wird, wird jedoch leider nicht ausführlich behandelt in dem Artikel.

    Was es mit Atemschutzmasken auf sich hat, wie sie schützen, wen sie schützen und was bei der Benutzung zu beachten ist, erfährt man unter anderem in diesem Interview auf presseportal.de vom 26.3.2020 mit einem führenden Hersteller von Schutzmasken: COVID-19: Die wichtigsten Fragen zum Thema Atemschutzmasken - beantwortet von 3M Chef Dirk Lange https://www.presseportal.de/pm/13650/4557610

    Es ist noch nicht wirklich klar, wieviele es wirklich werden und wieviele davon eigentlich gesunde junge Leute sein werden, weil die im Schnitt auch bei schweren Verläufen länger durchhalten. In Italien, Spanien und Frankreich sind solche Fälle ja schon aufgetaucht, bei uns werden sie noch kommen. Dass aktuell erst die alten und schwachen sterben, sollte uns nicht in falscher Sicherheit wiegen, sie sind nur Vorboten für den Rest.

    Bei der sogenannten "spanischen Grippe" war es genau umgekehrt. Dort waren am stärksten junge Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren betroffen. "Anders als üblich tötete diese Form der Grippe vorrangig Menschen zwischen 20 und 40, also im besten Alter - nicht etwa Alte, Kranke, Kleinkinder." Fahrbahnradler hatte einen Link zu dem Spiegelartikel gesetzt, aus dem das Zitat stammt: https://www.spiegel.de/geschic…von-1918-19-a-948269.html

    Es ist merkwürdig, dass diese Information über die sogenannte "spanische Grippe" vermutlich bei vielen Menschen einen noch verheerenderen Eindruck erzeugen wird, dabei sollte es doch eigentlich keine Rolle spielen, wer die statitistisch wahrscheinlichsten Opfer sind.

    Hinweis: Der zitierte Speigelartikel ist von vor Corona aus 2009!

    Gleich das erste Bild zeigt, dass dieses Radwegsurrogat erwartungsgemäß gerade nicht von "fast allen" Radlern benutzt wird.;)

    Ist eben nur ein Surrogat, wie du so schön sagst! Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass das gezeigte "Fehlverhalten" nicht weiter verfolgt wird, zumindest so lange kein Fußgänger dadurch beeinträchtigt wird.

    Würde man jedoch versuchen an dieser Straße die Fahrbahn zu benutzen...

    Die Verwaltung redet sich stets damit heraus, dass die besondere Gefahrenlage es gebietet, die Radwegebenutzungspflicht anzuordnen.

    Im öffentlich zugänglichen Internet sieht das beispielsweise so aus: Jemand stellt eine berechtigte Frage, nämlich warum in Berlin das Sitzen auf einer Bank aufgrund des Infektionsschutzgesetzes verboten sein soll. Die Drunterkommentaristen machen relativ deutlich, dass solche Maßnahmen momentan nicht in Frage zu stellen wären:

    Tatsächlich war ich auch überrascht, dass ich in der Zeitung Bilder aus Deutschland gesehen habe, auf denen mit Flatterband abgesperrte Bänke zu sehen waren. Dabei war ich mir sicher, dass es das in Hannover nicht gibt und gleichzeitig dermaßen verunsichert, dass ich gleich mal raus bin, um nachzuschauen, dass es tatsächlich so ist.

    Dann war das wohl ein Bild aus Berlin? Oder wo sonst in Deutschland sind ebenfalls noch die Bänke gesperrt?

    Meines Erachtens ist das ein Beispiel für eine Maßnahme, die nicht dazu beitragen wird, den damit gewünschten Effekt zu erzielen. Gewünscht wird ja, dass Abstand gehalten wird, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

    Wenn ich im Kreis meiner Familie, mit der ich jeden Tag auf engem Raum zusammen bin mich im Freien erhole und einen Spaziergang mache und wir uns dann für ein paar Minuten auf eine Bank setzen wollen, dann geht das nicht in Berlin. In Hannover geht das!

    Das Beispiel und es lassen sich bestimmt noch mehr finden zeigt, wie wenig präzise die Ministerpräsidenten der Länder sich am 16.3.2020 in ihrer "Telefonschalte" darüber abstimmten, welche Maßnahmen denn nun zu ergreifen seien.

    Über eine Rückmeldung zur folgenden Beobachtung würde ich mich freuen:

    Am Montag, 16.3.2020 konnte man in Hannover noch Tischtennis spielen, eine Sportart, bei der man auf deutlicher Distanz zueinander steht. Immerhin ist so eine Tischtennisplatte 2.74 m lang also deutlich länger als der geforderte Abstand von 1,5 bis 2 Meter. Möglicherweise kann man Viren durch das Anfassen des Balls übertragen, das kann ich nicht beurteilen. Am Montag 16.3.2020 jedenfalls spielten in Hannover die Menschen noch Tischtennis an öffentlichen Tischtennisplatten in Hannover:

    Am Abend des 16.3.2020 verkündete Merkel, worauf sich die Ministerpräsidenten der Länder geeinigt hatten:

    Nur wenige Tage später waren die Tischtennisplatten in Hannover abgesperrt. Hier ein Foto vom 22.3.2020. Und die Absperrungen werden auch akzeptiert:


    Wie ist das in anderen Bundesländern, oder gibt es da sogar Unterschiede von Landkreis zu Landkreis, von Stadt zu Stadt?

    Und wie ist das mit den Sitzbänken an den Haltestellen? Hier zum Beispiel von einer Stadtbahnhaltestelle in Hannover vom 23.3.2020:


    Die Bänke in Parks sind in Hannover ebenfalls geöffnet. Hier eine Bank vor einem Spielplatz, ebenfalls 23.3.2020, der ist jedoch leider gesperrt.

    Ich habe mich übrigens gestern mal wieder mit einem Falschparker angelegt, der plötzlich brüllte, er wäre systemrelevant, er dürfe auf dem Gehweg parken.

    Was deine Bedenken angeht bezüglich der Lauterkeit der angegebenen Falschparker-Motive des Autofahrers, wirst du vermutlich richtig liegen.

    Darüber berichtete die HAZ vorgestern in ihrer Druckausgabe (auf ihrer Internetseite ist leider nicht der ganze Artikel frei lesbar, aber die Einleitung zeigt, dass da was "systematisch" im Argen liegt):

    "Raser auf leeren Straßen: Polizei Hannover intensiviert Kontrollen

    Mit Tempo 225 und Handy am Ohr über die Autobahn: Viele Raser im Raum Hannover nutzen die Corona-Krise, um auf den leeren Straßen Vollgas zu geben und zu drängeln. Die Polizei intensiviert deshalb ihre Kontrollen. Sowohl mobile Blitzer als auch Videowagen sind im Einsatz."


    Als ich gestern nach einer längeren Radtour im Grünen mich dem hannoverschen Westschnellweg näherte, hörte ich bereits in der Ferne lautes Motorendröhnen und quietschende Autoreifen. Als ich dort abgekommen war und auf einem Radweg neben der B6 (Westschnellweg) die Kreuzung Mecklenheidestraße passierte standen dort an der Ampel ein weißer BMW und ein schwarzer Sportwagen nebeneinander vor der Ampel, die gerade auf Grün sprang. Die beiden Fahrzeuge rasten mit hoher Geschwindigkeit und laut aufdröhnenden Motoren los.

    Ich habe die Stelle so genau beschrieben, weil ich dort nur selten lang komme, aber vielleicht liest hier ja wer mit, der dort öfter unterwegs ist und weiß, ob das dort regelmäßig an der Tagesordnung ist, oder vielleicht auch ein Stück der Tatsache geschuldet ist, dass durch die Corona-Maßnahmen die Straßen leerer sind.

    Hier ist das googlestreetview-Bild von der Ampel:

    https://www.google.de/maps/@52…13aPOg!2e0!7i13312!8i6656


    Die Corona-Krise zeigt auch, dass die völlig überdimensionierte Auto-Infrastruktur zum Rasen verleitet, wenn es dann mal weniger voll ist auf den Straßen.

    Ob mit oder ohne Mundschutz ist es nicht notwendig, unnötigerweise Gottesdienste abzuhalten. Und es ist gut, dass das die Bischöfe unmissverständlich angeordnet haben, bzw. je nach Kirchenstruktur verbindlich anempfohlen haben.

    Wie gefährlich das ist, trotz einer gefährlichen Grippeepidemie Gottesdienste abhalten zu lassen, musste der Bischof von Zamora feststellen, über den in dieser NDR-Sendung berichtet wird

    Coronavirus: Lehren aus der Spanischen Grippe | Visite | NDR

    Minute 2:00

    Der Bischof von Zamora hatte 1918/1919, während auf der ganzen Welt die sogenannte spanische Grippe tobte, gut besuchte Gottesdienste abhalten lassen, entgegen den Vorschriften der Behörden, was eine hohe Zahl von Grippentoten in Zamora zur Folge hatte.

    Zum Glück sind die Kirchen in Deutschland in dieser Frage heute deutlich rationaler aufgestellt.


    Ein vorübergehender Verzicht auf Gottesdienste mag hinnehmbar sein, was jedoch notwendig ist, wird bereits jetzt sehr intensiv diskutiert und je nach weiterem Verlauf der Ausbreitung des Corona-Virus auch weiter diskutiert werden. Ist es zum Beispiel notwendig, sich beim Fahrradfahren mit einer Gesichtsmaske zu schützen, oder besser andere zu schützen, denn eine gewöhnliche Gesichtsmaske ist nicht ausreichend zum Eigenschutz geeignet. Auch wenn die meisten Menschen das offensichtlich nicht für notwendig halten und auch Experten sich nicht dafür aussprechen, habe ich in den letzten Tagen häufiger Radfahrer*innen mit Gesichtsmaske beobachtet.

    Eigentlich ein bisschen spät, aber besser spät als nie:

    Heute, um 20:30 Uhr also in ca. einer Stunde beginnt die Earth Hour 2020.

    "Warum die Earth Hour wichtig ist: Wenn es der Menschheit nicht gelingt, die Erderhitzung auf 1,5°C zu begrenzen, drohen katastrophale Konsequenzen für uns Menschen und für die Natur. Jede sechste Art könnte aussterben. Waldbrände werden häufiger. Dürren und Überflutungen heftiger."

    https://www.wwf.de/earthhour/?…0d1Q2vEAAYASAAEgJqMfD_BwE

    "Machen Sie mit und seien Sie bei der Earth Hour dabei! Schalten Sie am 28. März um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus."

    Bevor die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer sich auf ein gemensames Vorgehen einigen konnten, wie die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden kann, gab es ja ein sehr forsches Vorpreschen des bayrischen Ministerpräsidenten, der sich dabei unter anderem darauf berief, dass im Nachbarland Österreich sehr strenge Regeln eingeführt wurden.

    Ein Blick auf die österreichische Vorbeugemaßnahmen zeigt aber auch, dass dort die Spielplatzregel anders aussieht als in Deutschland:

    "Parks und Spielplätze bleiben vorerst offen
    Es muss immer mindestens 1 Meter Abstand eingehalten werden"

    https://www.oesterreich.gv.at/…1SAQNWEAAYASAAEgL4GvD_BwE

    Aktuelle News & Infos (Aktueller Stand 27.03.2020, 21:05)


    Dagegen sind in Deutschland die Kinderspielplätze geschlossen:

    Weitere Beispiele für erfindungsreiche und wirksame Maßnahmen, die hoffentlich dazu beitragen werden, die Ausbreitung des neuen Corona-Virus zu verlangsamen, und trotzdem noch ein Mindestmaß an öffentlichem Leben aufrecht erhalten:

    Nach meiner Beobachtung werden die in Niedersachsen erlassenen Abstands- und Ausgehregeln eingehalten, nicht zuletzt deshalb, weil die Betreiber von Lebensmittelläden oder der gezeigten Hähnchenbraterei eindeutige Hinweise und Hilfen geben.



    Und im Laden hat der Betreiber die Arbeitsplätze an der Kasse mit Plexiglasscheiben ausgestattet:

    Nachdem der Glaube an ein Gottwesen an und für sich nix rationales ist, warum sollen sich dann Menschen bei der Ausübung des selbigen rational verhalten?

    Der Nichtglaube an einen Gott ist an und für sich ebenfalls nix rationales, oder besser gesagt, an einen Gott zu glauben ist etwas durch und durch rationales. Da hat der Atheist oder der Agnostiker in Sachen Rationalität dem Gläubigen per se erst mal nicht voraus. Umgekehrt übrigens auch nicht.


    Andere glauben in diesen Zeiten, in denen die einen ihren Glauben verlieren und andere ihn finden, an den Mundschutz.;)

    Oder sind es rationale Gründe, die es nahelegen einen Mundschutz zu tragen??(

    Es hatte mich gewundert, dass in dem von Fahrbahnradler verlinkten Spiegel-Artikel über die spanische Grippe viele Bilder dabei waren, auf denen Menschen einen Mundschutz tragen.

    Übrigens auch auf dem Bild, das dich zu deiner Bemerkung veranlasste, Autogenix. Schau dir noch mal das Bild an: https://cdn.prod.www.spiegel.d…578_fpx36.73_fpy49.87.jpg

    Die meisten Menschen auf dem Bild sind nur von hinten zu sehen, ob sie einen Mundschutz tragen oder nicht, das ist nicht zu erkennen. Aber da ist eine Frau ziemlich dicht am Fotografen, direkt an der Ecke des Oldtimer-Daches. Sie trägt einen dunklen Hut, aus dem ein Zopf herausragt. Sie trägt ein helles Kleid und ihr Körper ist genau in der Höhe des ovalen Rück-Fensters des Oldtimers, der im Vordergrund steht, abgelichtet worden.

    Vielleicht sind die Gläubigen auf dem Foto ja doch nicht so irrational veranlagt? Wieviele der Gläubigen auf dem Foto außer der Frau mit dem Zopf einen Mundschutz tragen, das kann man leider nicht sehen auf dem Bild.

    Mir ist aufgefallen, dass in den letzten Tagen zunehmend mehr Menschen einen Mundschutz tragen.

    Allerdings ist mir noch nicht klar, wie ich das bewerten soll.

    Die Experten sagen dazu, dass der einfache Mundschutz nicht dem Eigenschutz dient.

    Aber der Mundschutz vermindert die Gefahr, dass ein Mensch, der bereits ansteckend ist, aber noch keine Krankheitssymptome hat, andere ansteckt.

    Aber das ist ja auch durch die Abstandsregel gewährleistet.

    Kann aber auch sein, dass aus ganz und gar irrationalen Gründen einige Menschen jetzt damit beginnen einen Mundschutz zu tragen, weil sie sich dadurch möglicherweise vor einer Ansteckung geschützt sehen?

    Vielen Dank für die korrigierten Links, Fahrbahnradler,

    in dem verlinkten Spiegelartikel, "Nehmen Sie alle Tischler und lassen Sie Särge herstellen" von Hans Michael Kloth vom 27.4.2009 ist eine Sammlung von acht interessanten Bildern. Besonders Bild Nummer 6. Es zeigt die überfüllte Holy Cross Church in Fresno, Kalifornien, vor der die Gläubigen auf der Treppe knien, um für Schutz vor der Seuche zu beten.

    https://cdn.prod.www.spiegel.d…578_fpx36.73_fpy49.87.jpg

    Von Abstand halten ist da nichts zu bemerken. Und im Bildtext steht, dass die Kirche selbt, also der Innenraum überfüllt sei.

    Im krassen Gegensatz dazu steht Bild 1. Es zeigt eine große Gruppe von Polizisten, die alle Mundschutz tragen.

    https://cdn.prod.www.spiegel.d…7097_fpx59.54_fpy54.9.jpg

    Hier ein Achtung-Schild, mit Zusatzschild, das ich zum ersten Mal gesehen habe, und ich bezweifle, dass es in der Bildtafel mit Verkehrszeichen enthalten ist. https://de.wikipedia.org/wiki/…lik_Deutschland_seit_2017


    Das Schild steht an der Nordsehler Straße am Ortsausgang von Stadthagen gegenüber der Raifeisentankstelle:

    https://www.google.de/maps/@52…813257,209m/data=!3m1!1e3

    Hier ein Foto von der Straße und ein Foto von einem großen Teich neben der Straße, vermutlich ein Feuerlöschteich, der vermutlich Enten anlockt. Die Wiese rechts führt zu diesem Teich: