Beiträge von Ullie

    ... man auch als Radfahrer links dran vorbeifahren muss, richtig?

    Der Radfahrstreifen in der Goethestraße ist breit genug angelegt. Der Radfahrstreifen hat laut Plan eine Breite von 2,35 m (inklusive Gosse). Die Fahrbahn eine Breite von 3,40 m.

    Ärgerlich ist, dass der Radsfahrstreifen immer wieder von Autofahrern ignoriert wird, die drauf halten, um ein- und auszuladen. Das hat aber auch damit zu tun, dass man die Flächen rechts vom Radfahrstreifen nicht als Halteplätze ausgewiesen hat, sondern zum Parken freigegeben hat.


    Das Bild zeigt den Radfahrstreifen in der Goethestraße auf dem gerade ein LKW und "Moia" halten.

    Doch (meine Argumente* liest du ja eh nicht).



    *Reflexion=bei Dunkelheit; graue Rückseite=Gegenrichtung; die Metallkante sieht man in deinem dritten Bild sogar. Als (mobile) Baustellenabsicherung sind Blechbaken wegen der Verletzungsgefahr übrigens verboten.

    Entschuldige - ja doch - wer den Radweg am Friederikenplatz (erlaubterweise) entgegengesetzt der üblichen Fahrtrichtung befährt, der fährt auf ein graues schlecht sichtbares Schild zu. Hatte die Situation nicht so vor Augen, weil ich das an der Stelle normalerweise nicht mache. Habe es jetzt aber doch gemacht, um diese Bilder aufzunehmen:

       


    An der Goethstraße sah ich diese Baustellen-Baken, die so aufgestellt waren, dass aus dem markierten Fahrradstreifen so was wie eine "Protected Bikeline" wird. Diese Baustellen-Baken sind erstens komplett aus Kunststoff und deshalb vermutlich weniger schmerzhaft, wenn man dagegen fährt als die an einem Metallrohr befestigten Blechstreifen. Und zweitens sind die Kunststoff-Baken von beiden Seiten beschichtet mit rotweißer Warnmarkierung. Könnte das eine Alternative sein für die Metallrohre mit Blechstreifen? Der Klotz in dem die Baustellen-Baken hier auf dem Bild stecken, der müsste etwas kleiner sein, bzw, die Halterung im Boden eingelassen.

    Die Radfahrenden scheinen diesen Fahrradständern nicht so recht zu trauen. Bislang hat ihnen niemand sein Rad anvertraut. Dafür hat - vermutlich kein Radfahrer - jemand schon den ersten in der Reihe krumm gefahren:

    Ort: Rethen (Leine) bei Hannover

    Ein Fahrradständer vom Typ "Tauchsieder" wartet vor der Bäckerei Henry in der Limmerstraße in Hannover-Linden auf Räder. Das Besondere: In Lenkerhöhe sind zusätzlich Haken angebracht. Wofür hat sich mir nicht erschlossen.

    Ja meine ich. Ebenso, dass man aus einer der beiden zulässigen Richtungen zwangsläufig auf eine Metallkante ohne jede Lichtreflexion zufährt.


    In welche Richtung wies die Bake eigentlich. Rechts, links, beidseitig? Irgendwie alles falsch.

    Bin der Tage noch mal dort vorbei gekommen und habe die Gelegenheit genutzt mehrere Bilder zu machen. Der Radverkehr wird dort nicht auf schwer sichtbare Baken zugeleitet, die mit der Metallkante auf den Radler zeigen. Ich habe die Bilder gemacht, während ich auf dem Fahrradstreifen neben der freien Rechtsabbieger-Fahrspur gefahren bin, die von der Karmarschstraße auf den Friederikenplatz führt. Allerdings halte ich das ganze Kreuzungsdesign für dringend erneuerungsbedürftig. Es ist eine der vielen Kreuzungen, die immer noch aus der Zeit stammt, als Hannover die autogerechte Stadt werden sollte. Immerhin hat man die Situation für Radfahrer durch den Fahrradstreifen auf der Fahrbahn schon etwas verbessert. Früher gab es dort, wenn ich mich richtig erinnere, einen Hochbordradweg auf dem heute noch vorhandenen Hochbord, auf dem inzwischen Gras gewachsen ist. (Bild 2)

    Ahja. Mit einer Reißzwecke, in die zu vorher reingefahren bist? ;)


    Ist das da überhaupt zulässig? Ein Reitverbot ist doch eine Verkehrsregelung, oder nicht? Und die Wege im Wald öffentlicher Verkehrsraum. Und für Reitwege gibt es in der StVO das Zeichen 238. Das mit der Kennzeichenpflicht für Pferde war mir auch neu...! 8o

    Mit den Pferde-Regeln oder Reiter-Regeln kenne ich mich auch nicht so recht aus. Aber es scheint da Verkehrsschilder zu geben, bei denen ich auch nicht so recht weiß, ob die irgendwo gelistet sind:

    Wer sich das mal vor Ort ansehen will: https://www.google.de/maps/@52…dKfsDQ!2e0!7i13312!8i6656

    Hatte neulich ein sehr sehr altes Memory-Spiel mit Verkehrszeichen durchgeschaut. Da war das Schild mit dem durchgestrichenen Rechtsabbiegerpfeil auch dabei. Vielleicht war das Spiel aber auch aus der Schweiz?

    Das ist an der Bahnhofsstraße in Bönningstedt.


    Eigentlich eine recht norale Kreuzung, außer dass es keine für den Radverkehr gültigen Signalgeber gibt und man dort gerne ein bisschen schneller unterwegs ist.

    Vermutlich Ecke Kieler Straße. Da existiert ein Rundum-Foto auf streetview: https://www.google.com/maps/@5…-ro0-fo100!7i10240!8i5120

    Da das Schild auf dem von mir verlinkten Bild nur von der Rückseite aus zu sehen ist, kann ich nur vermuten, dass es das von dir fotografierte ist. Es ist an der linksseitigen Ampel befestigt, dort wo die Ellerbekerstraße zur Bahnhofsstraße wird. An der rechtsseitig stehenden Ampel gibt es das Schild nicht. Anscheinend geht die zuständige Straßenverkehrbehörde also davon aus, dass Fahrzeugführer, die rechts abbiegen, wissen, dass sie auf Fußgänger zu achten haben. Fahrzeugführer die links abbiegen, müssen auf die Fußgänger extra hingewiesen werden und das macht man nicht an der rechts stehenden Ampel sondern an der auf der linken Seite.

    Hoffentlich kommt kein Autofahrer auf die Idee, dass das mit dem "Beim Abbiegen auf Fußgänger achten" nur für den Fall gilt, dass die Ampel ausgefallen ist. Denn das Schild hängt ja unter dem "Vorfahrt achten"-Schild und bezieht sich damit auch auf dieses und nicht auf die Ampel.

    Da hätte ich auch noch was aus Landau:


    horstbr-ost-1.jpg


    In einem Zeitungsartikel argumentierte ein pensionierter, Pedelecfahrender Kriminalbeamter, dass man hier eh nicht absteigen müsse! 8)

    Was für ein "Vollhorst" hat das denn "verbockt"?

    Welcher Radfahrer hat denn da schon wieder Straßenmobiliar krumm gefahren??? =O;)


    Aber nein! Das muss so. Eine Skulptur auf dem Magdeburger Bahnhofsvorplatz vor dem Kino. Leider habe ich nicht rausgefunden, was es damit auf sich hat. Das Foto entstand bei einem kurzen Zwischenaufenthalt. Sieht ein bisschen aus wie eine "Riesenspindel" zum Handspinnen. War Magdeburg mal führend in der Spinnerei-Technik? Oder weiß es wer besser, was es mit dieser Skulptur auf sich hat? :/

    Hier ein Link zum google-Satellitenbild: https://www.google.de/maps/@52…,35y,39.56t/data=!3m1!1e3

    Würde man das so machen wie von Grünen und SPD vorgeschlagen, dann müsste man als Radfahrer stets auf der Auto-Geradeausspur fahren, oder man steht im "Dauerrot!.

    Die Neue Presse Hannover vom 6.3.19 berichtete darüber, dass die Stadt Hannover eine ebensolche Bike-flash-Anlage wie sie in Garbsen steht, gerade abgelehnt hat: "Seit November 2018 warnt eine Bike-Flash-Anlage am Amazon-Logistikzentrum in Garbsen rechtsabbiegende Fahrzeuge vor Radfahrern, die die Straße überqueren. In Hannover ist das nicht in Sicht. Das Ampelbündnis hat einem solchen Vorhaben am Mittwoch im Bauausschuss eine Absage erteilt." http://www.neuepresse.de/Hanno…Bike-Flash-in-Hannover-ab

    In dem Artikel heißt es, der verkehrspolitische Sprecher der SPD,

    Kelich, fürchtet, "„dass wir irgendwann einen Lichterwald haben, der die Verkehrsteilnehmer verwirrt“. Ohnehin sei es besser, zunächst die Ergebnisse aus Garbsen abzuwarten." Ja, ja, immer schön um seine Autofahrer besorgt der Herr Kelich, die autofahrenden Verkehrsteilnehmer verteidigt er stets tapfer. ;)


    Auf die Metallkante ohne jede Lichtreflektion fährt keiner drauf zu. Wer auf dem freien Rechtsabbieger aus der Karmarschstraße kommt, für den ist es die dritte Bake, die den Fahrradstreifen an dieser Stelle zu so einer Art "Protected bike-line" macht. Und wenn der Verkehr diese dritte Bake passiert, dann ist er schon fast in der selben Richtung fahrend wie der Verkehr auf dem Friedrichswall, wo der Verkehrs aus der Karmarschstraße einmündet. Auf google-street-view kann man das ganz gut sehen. So oft wie diese Bake schon platt gefahren wurde kam es bestimmt schon häufiger vor, dass ein Autofahrer sich vor den Kosten für das platt fahren drücken wollte und der Stadtverwaltung die Schuld dafür in die Schuhe schieben wollte. Ich glaube, wenn die Bake dort nicht ordnungsgemäß stehen würde, dann stünde sie dort auch nicht mehr. Vielleicht ist es aber auch so, dass die meisten Autofahrer ohnehin Fahrerflucht begehen? Um das raus zu kriegen hatte ich schon mehrfach nachgefragt, aber die Verwaltung macht da ein großes Geheimnis draus. Vielleicht muss ich da mal eine offizielle Anfrage im Verkehrsausschuss stellen.

    In den 50er Jahren begann der Umbau der Stadt Hannover zur autogerechten Stadt. Dazu wurde sogar ein Stück des historischen Waterlooplatzes zur Auto-Fahrbahn umgewidmet. Das Ergebnis ist eine je Fahrtrichtung dreispurige innerstädtische "Autobahn" mit extra breitem Grünstreifen. Und weil auf Autobahnen "bekanntlich" Tempolimits "gegen jeglichen Menschenverstand sind", gibt es möglicherweise Autofahrer, die das auf die Lavesallee übertragen. Hier hat jedenfalls einer es fertig gebracht "drei auf einen Streich" krumm zu fahren. Nicht Verkehrsschilder, sondern Laternenmasten.

    Außerdem wurde offensichtlich ein Strom-Verteilerkasten Opfer der "Amokfahrt".



    Trunkenheit am Steuer spielte dabei anscheinend auch eine Rolle, wie die HAZ berichtete:

    http://www.haz.de/Hannover/Aus…ternen-auf-der-Lavesallee

    Mal wieder: Die Bake am Friedrichswall, Höhe Einmündung Karmarschstraße ist platt gefahren.

    Es ist vermutlich eine der am häufigsten platt gefahrenen Baken in Hannover. Das Bild ist von Februar 2019.