Beiträge von Ullie

    Habe gerade noch mal alle Beiträge im Thread Fahrradstraße gelesen, aber keinen Hinweis zur Breite einer Fahrradstraße gefunden. Nachdem in Hannover laut einem Gerichtsurteil eine Fahrradstraßen-Ausschilderung zurückgenommen werden muss, wird das Thema heiß diskutiert.

    Gibt es eine einheitlich festgelegte Mindestbreite?

    Der Straßenquerschnitt in der Kleefelderstraße sieht so aus: Schmaler Durchgang zwischen Grundstückseinfassungen und parkenden Autos, parkende Autos, Fahrbahn, Kantsteine wie eine Bordsteinkante, Grünstreifen mit Allee-Bäumen, breiter Fußweg, Stützmauer für Bahmdammböschung.

    Bei einer Inselführung auf Langeoog hatte ich den Eindruck gewonnen, dass der Radverkehr oft auch als störend von Gästen und Insulanern wahrgenommen wird. Es wurde vom Rundgang-Leiter Spiekeroog erwähnt, wo es keine Radverleihe gibt (auf Langeoog sind es 20). Ich habe nichts darüber gehört, dass in Spiekeroog jemand versucht hätte, die Eröffnung eines Radverleihs einzuklagen. Und auf Langeoog hat bislang keiner versucht, die E-Roller-Nutzung einzuklagen.

    Pedelecs sind auf Langeoog erlaubt. (bis 25 km/h Tretunterstützung) Im Ort gilt max. Tempo 10, außerhalb Tempo 20 km/h.

    Neuigkeiten aus der Kleefelder Straße:

    Ein Anwohner hatte gegen die Ausschilderung als Fahrradstraße geklagt.

    Und Recht bekommen, die Kleefelder Straße kann nicht länger Fahrradstraße bleiben.

    Zuerst muss laut Neue Presse von heute, 18.7.19, der Autoverkehr dort eingeschränkt werden.

    Auf wessen Seite sich die Zeitung wohl schlägt, falls die Stadt das tatsächlich durchzieht, wie die NP das heute fordert?

    Quelle: NP, Gericht kippt wichtige Fahrradstraße

    Die neuen TW 3000 Stadtbahnen in Hannover haben Kamera-Rückspiegel. Beim Fahren zeigt das Display für den rechten Außenspiegel das Bild der rechten Kamera und das Bild der linken Kamera wird auf dem linken Display angezeigt.

    Beim Halten muss der Fahrer die Haltestellenseite gut beobachten. Bei einen Zweiwagenzug wird dann der nicht benötigte "Außenspiegel" umgeschaltet auf die Kamera des zweiten Wagens. So sieht der Fahrer mehr von der Haltestelle.

    Ein ganz übles Schurkenstück spielt der SPD-Kandidat Hansmann derzeit in Hannovers OB-Wahlkampf. In der HAZ propagiert er diese Woche die Rückkehr zu dem Prinzip, Radfahrer*innen auf die Fußwege zurück zu verdrängen. Nur dort auf Hochbordradwegen sieht er ihre Sicherheit gewährleistet. Beifall erhält er von der CDU, die schon seit Jahren massive Kritik daran übt, dass Radfahrer*innen dem Autoverkehr den Straßenraum streitig machen. Außerdem will Hansmann die Rechtsabbieger mit eigenen Ampelphasen versehen, so dass Fußgänger*innen-Geradeausverkehr angeblich besser geschützt ist. Der ADAC bringt sich sofort in Stellung und verlangt längere Grünphasen für den Autoverkehr und entsprechend längere Wartezeiten für Fußgänger*innen.

    Mit seinem billigen Populismus gefährdet Hansmann radverkehrspolitische Fortschritte der letzten Jahre.

    Quelle: Politiker einig: Eigene Grünphasen für Radfahrer und Fußgänger ist sinnvoll, HAZ vom 16.7.2019

    Jetzt hast du doch mein Erinnerungsvermögen sehr angestachelt. Besonders dieser Link von dir, dem ich gefolgt bin und dabei auf eine weitere Seite gestoßen bin: http://klausbuergle.de/radtke_zukunft.htm

    Bei einer Ausstellung zum Thema Mobilität im Historischen Museum hatte ich 2015 ein Bild von diesem Poster gemacht, das auch in dem Link zu klausbuergle zu finden ist. Es zeigt auonom fahrende Autos. In dem Link in zu klausbuergle, in dem er Seiten aus dem "Zukunftsbuch" von 1974 zeigt, heißt es, das Bild sei von 1957.

    Wenn man bei der klausbuergle-Seite auf das Bild klickt kommt man zu dieser Seite, auf der mehr über das Bild zu erfahren ist:

    https://paleofuture.com/blog/2…r-of-the-future-1957.html



    Das Poster ist weit über ein halbes Jahrhundert alt. Und wenn man von den zeitgenössischen Attributen mal absieht, könnte man denken, hier wird für eine der aktuellen selbstfahrenden "Kugel-Autos" geworben.

    Siehe z. B. hier: https://www.welt.de/img/wirtsc…le-Rechte-vorbehalt-5.jpg


    Das mit dem beschädigten "heilgen Blechle" ist mir auch schon durch den Kopf gegangen.

    Leider war ich, wie schon gesagt, nicht dabei. Ob die Initiative, das Auto wegzutragen, vom Straßenbahnfahrer ausging oder von einem der Fahrgäste oder es eine Kollektiv-Entscheidung mehrerer Fahrgäste war, weiß ich nicht.

    Ich finde es gut, wie der Üstra-Pressesprecher reagiert hat. Denn dass die Stadtbahn von Autos blockiert wurde, gab es tatsächlich schon öfter. Eine solche harsche Kritik des Üstra-Sprechers an die Autofahrerschaft jedoch bislang noch nicht in dieser Deutlichkeit.

    In Hannover ist die Üstra eher so drauf, dass sie sagt: Wir würden viel lieber im Tunnel fahren, da sind wir kein Hindernis für den Autoverkehr. Da gibt es immer noch Üstra-Verantwortliche, die den Schmusekurs mit der Autolobby fahren, nach dem Motto: Wir fahren viel lieber im Tunnel und ihr Autofahrer unterstützt uns dabei, dass wir unsere Tunnel gebaut bekommen.

    Aber seit einigen Monaten gibt es einen neuen Üstra-Vorstandsvorsitzenden und vielleicht wendet sich das Blatt ja ein bisschen?

    Ganz der alten Üstra-Tunnelbau-Dogmatik entspricht diese schon etwas ältere Karikatur: http://www.vahrenheide.de/Temp…ahrt-eingeplant_klein.jpg Vermutlich vor 1990, denn da war das abgebildete Fahrzeug der Üstra, ein TW 6000, das neueste Modell.


    Interessant ist auch der Umgang mit Falschparkern, die die Gleise blockieren, in der Stadt Frankfurt:

    "Falschparker verurteilt - Weshalb ein Autofahrer für 28 Taxis zahlen muss" https://www.t-online.de/nachri…muss-28-taxen-zahlen.html


    Kannst du noch was zu den Berliner "Abschleppern" erzählen, Explosiv? Meines Wissens muss die Polizist oder ein extra dafür qualifizierter Mitarbeiter der Stadtverwaltung das Abschleppen anordnen. Und nach meiner Einschätzung gibt es da viel zu wenige davon (absichtlich?). Können auch Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen das Abschleppen veranlassen?

    Ich war leider nicht persönlich dabei, wäre aber zu gerne dabei gewesen, um mit anzufassen: "Falschparker blockiert Stadtbahn: Fahrgäste tragen Auto von den Schienen" HAZ-Bericht vom 12.7.2019

    https://www.haz.de/Hannover/Au…rgaeste-mach-den-Weg-frei


    Es gab für die Aktion Lob vom Üstra-Pressesprecher: "Zwar sei es anhand des Straßenbelags und verschiedener Bodenplatten deutlich zu erkennen, wo geparkt werden könne, ohne den Schienenverkehr zu behindern. „Das ist aber leider vielen Autofahrern egal“, sagte Iwannek.

    Der Üstra-Sprecher bedankte sich bei den Fahrgästen für das spontane Anpacken."


    Ist das ein Vorbild für eine Aktion bei zugeparkten Radwegen? Einfach warten bis mehrere tatkräftige Fahradfahrerinnen und Fahrradfahrer zusammen sind und los geht's: "Wir machen den Weg frei!"


    Wo genau sich das abgespielt hat wird leider nicht so recht deutlich. Trotzdem dieses Bild von der Haltestelle Lindener Marktplatz, der in dem Artikel genannt wird:

    Bei der Berichterstattung über die österreichischen Aktionen zur Reduzierung des Durchgangsverkehr durch kleine Ortschaften ist mir dieses Foto aufgefallen, dass ein Verkehrsschild zeigt, dass mir ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint:

    https://www.wienerzeitung.at/n…stein-und-Reutte-aus.html

    Ein Blick auf die aktuelle Bildtafel der Verkehrszeichen in Österreich auf wikipedia bestätigt, dass das fotografierte Verkehrsschild aktuell ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…Vorschriftszeichen_6c.svg

    Das Besondere im Vergleich zum entsprechenden deutschen Schild sind jedoch nicht nur die Oldtimerpiktogramme, sondern auch deren Anordnung:

    Das Auto ist in Österreich oben, das Mototrrad unten.

    In Deutschland sind auf dem entsprechenden Verkehrsschild, "Verbot für Kraftfahrzeuge" [Zeichen 260], die Piktogramme ganau andersrum angeordnet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…tfahrzeuge,_StVO_1992.svg

    Was den Aufzug angeht: Oberstadtaufzug in Marburg, im Gebäude Pilgimstein 28A. Siehe dieses Video ab Minute 2:23 von 3:31. Im Video selbst ist der Aufzug nicht so voll besetzt, wie es häufiger bei starkem Andrang der Fall ist. https://www.youtube.com/watch?v=gBYVHk3HSlI

    Wieviel Komfort der ÖPNV bieten soll, ist letztlich eine politische Entscheidung. Und natürlich wäre es politisch unklug, das mit den Stehplätzen an die große Glocke zu hängen. Aber es ist noch schlimmer, wenn Politik andauernd so tut, als sei es ohne Problme möglich, dass jeder Mensch problemlos mit dem Auto (oder dem Elektroauto) mobil sein könne und das dauerhaft gut geht.

    Das weiter oben vorgestellte Cabinentaxi ist nach meiner Einschätzung der Versuch, ein ÖPNV-System zu entwerfen, dass ähnliche Annehmlichkeiten bietet wie der MIV. Aber das kann letztlich nicht so kostengünstig und ressourceneffizient arbeiten wie echter MIV zu dem nun mal die Stehplätze gehören aus den genannten Gründen. (Verkehrsspitzen)

    Der ICE ist kein ÖPNV sondern Fernverkehr. Da gilt das mit den Stehplätzen natürlich nicht.

    Dass die Bundeskanzlerin, aber auch bestimmte andere Berufe weiter Auto fahren müssen und auch können ist klar. Übrigens auch Altenpflegerinnen und -pfleger. Nämlich solche, die Hausbesuche machen. Und das sind nicht wenige. Wie das gesteuert werden kann ist noch mal extra zu klären. Zum Beispiel durch Zufahrtbeschränkungen in bestimmte Verkehrsbereiche.

    Auch wie man das hinkriegt, dass die große Masse nicht, aber in Einzelfällen usw., das ist ebenfalls ein breites Thema ...

    Ich wollte lediglich aufzeigen, was ich für vertretbar halte in Sachen Mobilität und da scheinen wir gar nicht so weit auseinanderzuliegen.

    Um mal den Ansatz, den ich verfolge, zu verdeutlichen:

    Mobilitätssysteme müssen so gewählt werden, dass es möglich ist, dass alle Menschen in der Welt davon gleichermaßen partizipieren können.

    Wenn du dem zustimmst, dann lohnt es sich darüber nachzudenken, wie ein solches Mobilitätssystem beschaffen sein muss.

    Man kann natürlich die Sache auch so anpacken, dass man in Kauf nimmt, dass es für die Mehrheit der Menschen auf der Welt völlig aussichtslos ist, in dieser und auch in den nächsten Generationen, darauf zu hoffen, dass sich ihre Lebensumstände irgendwie verbessern. Man kann es hinnehmen, dass die Mobilitätsmöglichkeiten für die Mehrheit der Menschen auf der Welt sehr stark eingeschränkt bleiben werden, im Wesentlichen auf das beschränkt was fußläufig erreichbar ist. Ich empfinde das als ungerecht und halte es für wichtig daran zu arbeiten, dass allen Menschen eine auskömmliche Mobilität ermöglicht wird und nicht einige wenige in Autos fahren und viele andere zu Fuß gehen müssen.

    Die nach meiner Einschätzung falschen "Heilsversprechungen", die von der Automobilindustrie, oder auch von Fluggesellschaften gestreut werden laufen darauf hinaus, dass die zunehmende technische Entwicklung und der Erfindereichtum der Menschen es eines Tages ermöglichen werden, dass alle Menschen ein so hohes Maß an Komfort in allen Lebensbereichen und Mobilitätsmöglichkeiten haben werden, wie das derzeit global betrachtet nur für wenige Menschen gilt. Um an der Stelle mal eine der bekanntesten Quellen zu nennen: "Grenzen des Wachstums" (1972), eine vom "Club of Rome" in Auftrag gegebene weltwirtschaftliche Studie.


    Ich bin mir sicher, dass alle Menschen auf der Welt ein Fahrrad besitzen und fahren können, und dass das einen nachhaltigen Umgang mit den weltweit vorhandenen Ressourcen nicht ausschließt. Es wird jedoch über die Fahrraderreichbarkeit hinausgehende Mobilitätsbedürfnisse geben und es wird auch sinnvoll sein, diese befriedigen zu können, um zum Beispiel internationale Kontakte von Menschen zu ermöglichen, aber auch um wirtschaftliche und technologische Strukturen zu gewährleisten, die ihrerseits einen nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen erst ermöglichen.

    Und da kommt der ÖPNV ins Spiel, aber auch der öffentliche Reisefernverkehr.


    Was den ÖPNV angeht behaupte ich: Ein kostendeckender und ressourcenschonender ÖPNV basiert darauf, dass die vorhandenen Fahrzeuge optimal eingesetzt werden. Und da du ja selbst schon danach fragtest: Im ländlichen Raum reduziert sich in den Abendstunden das Verkehrsgeschehen sehr stark. Deshalb kann da nur dann noch ein Bus (im ausgedünnten Takt) fahren, wenn der zu anderen Tageszeiten deutlich stärker ausgelastet ist. Und dazu braucht es die Stehplätze! Würde man im ländlichen Raum einen Omnibusverkehr für alle dort lebenden Menschen organisieren, dann bräuchte man zu den Verkehrsspitzen dreimal mehr Busse, wenn diese Menschen alle einen Sitzplatz haben sollen im Vergleich dazu wenn auch Stehplätze vorhanden sind und in Anspruch genommen werden.

    Beipiel: Der MAN-Doppelgelenkbus der Üstra hat 44-48 Sitzplätze (jenachdem ob die Klappsitze in Anspruchgenommen werden können oder dort z.B. Kinderwägen stehen). Und der Bus hat 107 bis 113 Stehplätze (das ist ebenfalls abhängig von der Belegung mit Kinderwagen, Rollifahrer usw.). Über den Daumen sind das 50 Sitzplätze und 100 Stehplätze. https://www.uestra.de/unterneh…nik/stadtbus/dieselbusse/


    Was die Größe der Stehplätze angeht: In dem von dir verlinkten Wikipedia-Artikel heißt es:

    "In Beförderungsmitteln wird durchschnittlich von 4 Personen je Quadratmeter im Regelbetrieb ausgegangen (= 0,25 m² je Person). Bei verdichteter Beförderungszahl und Sonderanlagen von etwa 8 Personen je Quadratmeter (= 0,125 m² je Person)" Ich vermute mal, dass unter Beförderungsfällen auch Aufzüge zählen, denn da kommt man schon mal auf 0.125 m² Stehplatzfläche pro Person. Das habe ich nachgemessen. In Aufzügen ist ja stets die Personenzahl angegeben. Und die Bodenfläche lässt sich leicht messen. Wenn ich mir allerdings so manche mit Kindern vollgestopfte Schulbusse anschaue, dann erinnert das auch eher an einen vollgestopften Aufzug.
    Die Sitzplatzfläche in einem ÖPNV-Fahrzeug habe ich mal mit Hilfe dieser Zeichnung nahgemessen: https://www.wikiwand.com/de/Herbert_Lindinger Die dargestellten TW 6000 werden seit 1975 in Hannover eingesetzt.

    Mit Hilfe der angegebenen Maße lassen sich weitere errechnen und ich bin ziemlich exakt auf 0,5 m² für einen Sitzplatz (inkl. Fußraum) und 0,25 m² für einen Stehplatz gekommen.

    Der TW 6000 hat 46 Sitzplätze. 46x0,5=23 m²

    Und 104 Stehplätze. 104x0,25=26 m² https://www.uestra.de/unterneh…echnik/stadtbahn/tw-6000/

    Stehplatzfläche und Sitzplatzfläche zusammen sind 59 m²

    Die Gesamtlänge inkl. Fahrerkabine ist 27m die Breite 2,40m das ist eine Gesamtfläche von 64,8 m² (Siehe angegebene Zeichnung).

    Die 5,8 m² Differenz ergeben sich aus dem Türenbereich, der nicht betreten werden darf und den beiden Fahrerkabinen.


    Bei deinem Flugzeugbeispiel ist angegeben:

    "Die Beinfreiheit bei den anderen Reihen ist bis zu 30 inches (76.20cm)" Das müsste eigentlich der Länge eines Sitzplatzes (inkl. Fußraum) entsprechen, weil dort die Beinfreiheit des Vordermannes anfängt, wo die eigene Beinfreiheit endet.

    Zur Breite steht in dem Dokument: "Die Sitzbreite zwischen den Armlehnen ist bis zu 17 inches (43cm)" Wenn ich noch jeweils 10 cm Armauflage auf den Armlehnen dazunehme, dann ist das eine Breite von 63cm.

    63x76,2=4800,6 cm² Das sind also ebenfalls ca. 0,5 m² Sitzplatzfläche in einem solchen Flugzeug. https://www.ryanair.com/de/de/…Sitzplatzmabe-im-flugzeug

    in Omnibussen ist der Sitzplatz deutlich schmaler, denn die sind 2,55m breit (außen). Bei vier Sitzen von jeweils 63cm Breite (das wären insgesamt 252 cm) würde dann kein Platz mehr für den Flur bleiben. Außerdem hat ein Gelenkomnibus (s. o. ) 18 m Länge und ist nur wenig breiter als die angegebene Stadtbahn. Dafür ist die Stadtbahn deutlich länger. Trotzdem sind für den MAN-Omnibus 44-48 Sitzplätze angegeben.

    "Bislang unbekannte Täter haben im Umfeld des Hamburger Flughafens etliche Autos mutmaßlicher Ferienparker beschädigt. Bis zum Mittwochmorgen sind der Polizei 210 Fälle von Vandalismus bekannt: Mal wurden Reifen zerstochen oder Ventile geöffnet, mal der Lack zerkratzt. Der Schaden wird mit mehreren Zehntausend Euro beziffert." Darüber berichtet das Hamburger Abendblatt vom 10.7.2019.

    In dem Artikel wird darüber spekuliert, dass ortsansässige Autofahrer die Zerstörungen anrichteten aus Wut darüber, dass Fluggäste ihnen die Parkplätze vor der Haustür wegschnappen.

    Sind das Rüpel-Autler, die so was machen?

    Quelle: https://www.abendblatt.de/hamb…um-Hamburger-Airport.html

    Ebenfalls auf BR24 entdeckt:

    "Auch Salzburg verhängt Fahrverbote auf Landstraßen

    Salzburg folgt dem Beispiel Tirols: Das österreichische Bundesland plant Wochenend-Fahrverbote gegen den Ausweichverkehr. Los geht es bereits an diesem Samstag. Derweil kündigt Tirol weitere Maßnahmen an." in dem Artikel heißt es:

    "Tirols Landeschef Günther Platter kündigte derweil weitere Verschärfungen im Transitverkehr an. Demnach soll ein automatisiertes System zum Einsatz kommen - in einem ersten Schritt für den Lkw-Verkehr am Grenzübergang Kufstein. Es werde dafür sorgen, dass Laster langsamer fahren oder auch ganz stehen bleiben, sollte es auf der Inntalautobahn zu massiven Staus kommen. Das System werde derzeit mit dem Autobahnbetreiber aufgesetzt und soll nach dem Güter- später auch den Personenverkehr betreffen."

    Wie dieses "automatisierte System" ganz konkret arbeitet, wird in dem Artikel leider nicht beschrieben.

    https://www.br.de/nachrichten/…erbote-vermitteln,RUmf7m8

    "Bürgermeister Christian Vogel hat eindringlich an den Gesetzgeber appelliert, die Bußgeldsätze für falsches Parken zu erhöhen. Die Gebühren seien seit Jahren unverändert. "Es geht uns dabei nicht um die Einnahmen, sondern um die Sache", betonte der Nürnberger SPD-Politiker."

    Quelle:

    https://www.nordbayern.de/regi…ur-falschparker-1.9087049


    Der Bürgermeister beklagt, dass das Falschparken mit nur 15 € geahndet wird. Selbst das Zustellen von Rettungswegen wird mit lediglich 35€ geahndet.

    Wie hoch die Bußgelder denn seiner Meinung nach sein sollte, sagt der Bürgermeister nicht.


    Leider wird in dem Artikel auch nichts darüber ausgesagt, wie intensiv die Stadt Nürnberg von der Möglichkeit Gebrauch macht, falsch parkende Autos abzuschleppen. Immerhin eine Maßnahme, die bereits heute schon möglich ist! Und ich habe4 den Verdacht, dass da mehr möglich ist, als vielerorts getan wird.


    Etwas konkreter wird der Nürnberger Bürgermeister auf BR24: "Forderung: 100 Euro für Falschparker in Feuerwehrzufahrten"

    https://www.br.de/nachrichten/…rker-in-nuernberg,RVjwJp3

    Es tut sich was im Tunnel. Es gibt mehr Licht und die Bodenmarkierungen wurden erneuert.

    Zum Vergleich ein älteres Bild von 2017. So sah es in der Fußgänger- und Radfahrer-Durchwegung durch das Ihmezentrum bis vor kurzem aus.

    Und rechts daneben ein neues Bild von Juni 2019.

     


    An den Seitenwänden wurden neue Leuchten montiert. Die Fußbodenmarkierungen wurden erneuert. (Mit einem Hannover-typischen Fahrradpiktogramm ohne Querstange!) Die bekannten Gefahrenpunkte wurden dadurch freilich nicht substanziell entschärft. Und es ist nach wie vor empfehlenswert, ausgiebig zu klingeln!