Beiträge von Schlau Meier

    Ähnlich ist auch das Podbike, wovon es bisher aber auch nur Prototypen gibt.

    Kann schon Sinn machen, wobei ich nicht sicher bin ob man damit über holprige Waldwege, ggf. mit Spurrillen, fahren sollte.

    Gerade gegen Kälte und Regen schützt das sicher gut, dazu Windschnittiger und damit schneller als ein "normales" Rad (zumindest das Podbike). Kann dazu auch als bequemer empfunden werden.

    Wenn man also passende Strecken hat, kann das schon Sinn machen.

    Leider sind die Dinger preislich noch relativ teuer, was sicher auch an der bisher geringen Stückzahl liegt.

    Hallo Ullie,

    zum letzten Bild: Aber genau das ist doch Dreck. Ich würde da gerne fahren, darf es aber nicht da ich mit 25km/h aus jeder Schrittgeschwindigkeit falle. Dann lieber unbeschildert, dann darf ich den Weg zwar streng lt. StVO nicht nutzen, aber man kann ihn evtl. als nicht zur Straße gehörigen Weg sehen der von allen Fahrzeugen genutzt werden darf. Und so ist es ja auch eigentlich vorgesehen. Sobald das in der nächsten Ortschaft zum Hochbordgehweg wird ist das wieder was anderes.

    Hallo,


    Tatbestandsnr. 141196

    Bußgeldkatalog

    Zitat


    Sie fuhren auf einem Gehweg (Zeichen 239)/in einer Fußgängerzone (Zeichen 242.1, 242.2) *) mit zugelassenem Fahrzeugverkehr nicht mit Schrittgeschwindigkeit.

    Für mich ist das eindeutig.

    Wir haben auch schon mehrfach drüber diskutiert, auch in einem meiner ersten Themen hier: Link "Darf ich außerorts links auf dem Fußweg fahren?"

    Ja es ist einfach Dreck, dass man Wege nicht als "nicht benutzungspflichtige Radwege" beschildern kann, bzw. nur das besprochene Symbol auf dem Asphalt, was aber irgendwie niemand kennt.

    Die Lösung wäre auch einfach: "Außerorts dürfen für den Fußverkehr vorgesehene Wege durch den Radverkehr befahren werden, es sei denn es ist anders beschildert" oder ähnlich formuliert.

    Innerorts kann man drüber diskutieren ob man solche Wege auch mit mehr als Schrittgeschwindigkeit benutzen könnte. Auch hier wäre ich für eine "angepasste" Geschwindigkeit. Schrittgeschwindigkeit macht echt nur in engen Baustellen Sinn. Und da bin ich mir dann nichtmal mehr sicher, wo die Kombi [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] ihre Gültigkeit verliert und normal auf dem Radweg weitergefahren werden darf. Weil mit Pech gilt das ja dann bis zur nächsten Einmündung (und dann auch noch im Rechtsverkehr und damit i.d.R. auf dem eigentlichen Gehweg).

    Meinst Du Sievekingdamm? Die genaue Ausführung kenne ich noch nicht.

    Zufällig ist genau diese Stelle gerade bei Twitter (Bild 3):

    https://twitter.com/RadwegH/status/1280961543056867333

    Dort sieht man schon aufgestellte Warnbaken am rechten Straßenrand.

    Der Radweg führte hier zwischen den geparkten Autos und der Fahrbahn lang. Als ich noch dort wohnte stand einmal ein Handwerkerfahrzeug dort - mit auf den Radweg in Kopfhöhe ragenden Leitern. Ich ärgere mich bis heute, dass ich damals nicht die Polizei angerufen hab. (Das Polizeikommissariat ist in Sichtweite).


    Wie man sich in die Hosen machen kann, wegen optionalem direktem Linksabbiegen...

    Es ist immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich sowas in den einzelnen Regionen gehandhabt wird. Von sehr gut bis krass schlecht. Wieso man so gegen ERA und VwV-StVO verstoßen muss kann ich echt nicht nachvollziehen.

    In Ahrensburg gibt es sowas auch, allerdings mit [Zeichen 240] sieht es vielleicht nicht ganz so behindert aus. Bisher bin ich da aber immer noch unfallfrei durchgekommen, auch wenn die Furten nicht rot markiert sind.


    Während man in kleineren Städten meist eher kopfschüttelnd durch den Ort fährt, passiert mir das in Hamburg ehrlich gesagt immer seltener.

    Die Aufleitung kurz vor dem Kreisverkehr ist aber auch nicht immer das Gelbe vom Ei, (So gehts ganz gut, wenn auf der Fahrbahn wenig Verkehr ist (Beispiel Krugkoppel Hamburg) aber immer besser als diese umlaufenden Furten mit Überraschungseffekt (ob der Radfahrer dem Kreisverkehr folgt oder nicht).

    Noch ein Positivbeispiel aus Hamburg (Harvestehuder Weg)

    Aus der Perspektive sah mir das auf den ersten Blick fast wie ein Hakenkreuz aus.

    Ist das ein Kreisverkehr oder kann das weg?

    Die Radwege sind so viel zu auffällig. In Ahrensburg sind die Radwege etwas besser getarnt.

    Na klar, gibt sogar noch mehr.

    Ich bekomme es leider nicht verlinkt, aber unter https://www.hamburg.de/baustellen nach "Sievekingdamm" suchen.

    Mir ist der Hintergrund ehrlich gesagt nicht bekannt, ich weiß aber, dass der südliche Teil des Sievekingdamms gerade erst Radfahrstreifen bekommen hat und der nördliche Teil wohl demnächst auch noch umgebaut werden soll.


    Edit: Die Aufleitung in der Schottmüllerstraße sieht ja extrem charmant aus.

    Edit2: Und das Ende hat auch recht wenig von "protected"

    "Auf dem Land" ist es einfach vollkommen illusorisch den Leuten das Autofahren abzugewöhnen.

    Klar, für 10km benötigt man ohne Staus, Ampeln und weitgehend Tempo 100 mit dem Auto 10 Minuten, mit dem Pedelec halt 30. Das kann man sich dann auch nicht mehr sagen mit dem Fahrrad hat man 2 Euro gespart.

    Vielleicht möglich wäre eine Kampagne, den Zweitwagen abzuschaffen. Dafür muss es aber zumindest die Möglichkeit geben, kurzfristig doch noch ein zweites Auto zu bekommen. Entweder beim Nachbarn oder per Carsharing.

    Mit ordentlichem ÖPNV, das heißt für mich mindestens Stundentakt mit einer 2 Mittelzentren (Bahnhöfen) verbindenden Linie, kann man vielleicht einzelne regelmäßige Wege ohne Auto möglich machen, kurze Strecken vielleicht mit dem Rad, aber über 5km tut sich das dann halt doch niemand freiwillig außerhalb der Fahrradblase täglich an. Pedelecs dehnen den Aktionsradius deutlich aus, aber auch das muss man mögen, schließlich muss man sich dazu ja bewegen und kann nicht einfach nur sitzend den Fuß bewegen.

    Auf relativ viel und schnell befahrenen Straßen sehe ich ordentliche Radwege oder auch parallele, direkte Radverbindungen als sinnvoll an. Andererseits: Wer schöne Radwegeverbindungen sucht, der kann sie auch finden.

    Zitat von Nbgradler

    Nun wundere ich mich immer, dass die Hamburger keine Nebenstraße finden, die ebenfalls gerade verläuft und auf der keine Autos fahren. Das scheint aber tatsächlich eine gelungene Nürnberger Variante zu sein.

    Dafür muss es halt Nebenstraßen geben, die einigermaßen parallel zu Hauptstraßen sind. Ich suche immer wieder danach, aber in Hamburg finde ich das recht selten, da abseits der Hauptstraßen die Straßen eher nach dem Chaosprinzip angeordnet sind. Meist kommt da eher ein Zickzack bei raus. Vielleicht wurden irgendwann auch einzelne Verbindungen gekappt um den Autoverkehr auf die Hauptverkehrsstraßen zu drängen.


    Wenn ich mir z.B. in Hamburg die Straßen Haldesdorfer Straße, Harnisch und Am Stühm anschaue, vermute ich da eine historische Wegeverbindung, die irgendwann gekappt wurde. Heute könnte man die Straßen wieder direkt verbinden und eine super Veloroute draus machen. Macht man natürlich nicht. Stattdessen kommt dann so ein irrsinniges Zickzack raus wie die Veloroute 6 zwischen Volksdorf und Berne. Hier müsste man sehr wohl als Kompromiss entlang der Hauptstraßen was machen, auch wenn dort dann mal Parkplätze und einzelne Bäume geopfert werden müssten.


    Ich sehe keinen Grund, warum die Hauptradrouten entlang von Ausfallstraßen laufen müssen, wenn es parallel ruhigere und genau so schnelle Verbindungen gibt. Dort kann ja öfter auf Ampeln verzichtet werden, so dass man sich kleinere Schlenker eher "leisten" kann. Eine Führung durch Grünanlagen sehe ich bevorzugt, wobei dort dann auch eine weitgehende Trennung zum Fußverkehr sein sollte. In Hannover hat man das ja z.B. entlang der Ihme schon recht gut geschafft, in Hamburg würde ich mir das sehr z.B. im Wandsetal wünschen. In der Strava Heatmap sieht man sehr schön, dass die Strecke entlang der Wandse sehr gut genutzt wird (trotz der Problematik mit Gassigehern und Joggern) und ebenso die Walddörferstraße, die eigentlich eher unangenehm (da viel Kfz-Verkehr) zu fahren ist. Hier ist ja auch der Umbau zur Fahrradstraße angedacht, bisher konnte man sich da aber noch nicht zu durchringen. Die parallele Veloroute 6 ist hingegen ja nur wenig genutzt, wobei sich das mit dem Umbau des Eulenkamps (bisher Kopfsteinpflaster) evtl. auch ändern wird.

    Die Lösung aus Nürnberg gefällt mir sehr, sofern der Durchgangskfzverkehr mit Durchfahrtssperren raus gehalten wird.

    Schlussendlich muss es ein Kompromiss sein aus zugügem Vorankommen und schöner Strecke. Von daher

    Entweder "gute" Radverkehrsinfrastruktur oder gar keine.

    Wenn der Platz nicht reicht (und wann reicht der schon mal?):

    Entweder:

    Parkplätze weg, dafür sind die Radfahrer runter von der Fahrbahn, fühlen sich sicher und bremsen nicht den "richtigen Verkehr"

    oder:

    Radfahrer "richtig" auf die Fahrbahn, dann ist wieder Platz für Parkbänkeplätze.


    Die Punkte von obelix sind natürlich die wahren Gründe, doch mit gesundem Menschenverstand hat das dann nix mehr zu tun.

    Moin,


    unter radplus.bahnhof.de kann man sich die App "DB Rad+" herunter laden und in und um Ahrensburg gefahrene Kilometer in Prämien lokaler Händler eintauschen.

    Das ganze ist ein Teil des Projektes "Zukunftsbahnhof" (Infoseite der Bahn).

    Interessant für mich besonders die 5€ Bahngutschein je 50km. Also 0,10€ pro km. Auch die Stadt will wohl noch Prämien anbieten, wie z.B. Eintritt in Schwimmbad und Sauna.

    Bei insgesamt 10.000 gesammelten Kilometern gibt es eine "Reparaturstation" am Bahnhof. Ich bin mal gespannt, was da noch folgt. Die App ist seit 11.06. online, gestern gab es die ersten Presseberichte. Stand jetzt schon gesamt 297 gesammelte Kilometer. Das ganze läuft mutmaßlich erstmal bis Dezember 2020.

    Kritikpunkt ist, dass es wohl nicht auf älteren Android-Versionen läuft.


    Spannend auch die täglich neue "Heatmap" auf der ich auch von mir gefahrene Strecken finden konnte. Interessant, dass er eine Strecke offenbar auch über das Aktionsgebiet hinaus gerechnet hat.

    Verdacht: Es werden Strecken aus dem Aktionsgebiet hinaus auch mit aufgezeichnet, bis zum nächsten Stopp länger als 5 Minuten.

    Ein Großteil meiner regelmäßigen Fahrradstrecken liegt im Aktionsgebiet, also daher werde ich da sicher auch aktiv dran teilnehmen.

    Es gibt nichts Schlimmeres als Radfahrstreifen oder Schutzstreifen in der Dooring-Zone. Es muss einfach verboten werden!

    Es ist mir wirklich ein Rätsel warum sowas angelegt wird.

    Aber schön zu sehen, dass das nicht nur in Deutschland so gemacht wird.

    Als ich das erste Mal da durch gefahren bin war ich auch sehr unsicher. Auch wenn die Idee ja ganz hübsch ist, ist sie um so gefährlicher. Da brauch nur mal "Hübsche Straßenmalerei" im Auto mit "Hübscher Zebrastreifen" zu Fuß zusammentreffen...

    Eine Gewinnerzielungsabsicht hat man vielleicht nicht, aber man kann schon ein gewisses Eigeninteresse haben:

    - Parkhausbetreiber könnten gezielt Falschparker im Umkreis anzeigen um die Leute ins Parkhaus zu "locken"

    - Lieferdienste könnten gezielt Fahrzeuge der Konkurrenz anzeigen

    - Konkurrenten im Einzelhandel könnten gezielt vor Läden der Mitbewerber "kontrollieren", sofern dort nur wenig Parkplätze vorhanden sind


    Abgesehen davon muss es ja schon möglich sein, als Privatperson andere anzuzeigen.