Beiträge von Schlau Meier

    Bei der Frage, ob es Nebenwirkungen gibt, kommt es nicht darauf an, den Impfstoff besonders lange zu testen, sondern ihn an möglichst vielen Menschen zu testen. Genau das wurde hier wegen der besonderen Dringlichkeit mit Hochdruck getan.

    Ja und man hat einfach viel Geld reingekippt und Parallelentwicklungen und Sackgassen riskiert.


    In Norwegen gab es wohl einzelne Tote nach der Impfung bei sehr gebrechlichen, älteren Personen: Link zur TAZ

    Ok, da kann man gerne drüber diskutieren ob man da das Risiko einer Impfung eingeht wenn Leute an etwas Fieber zu sterben drohen.

    Naja, die Impfung wird sicher nicht ganz exponentiell steigen, aber wenn es vielleicht noch neue, zusätzliche Impfstoffe geben kann, hoffe ich das bis Oktober die meisten durch sind. Ich bin da eh als letztes dran.

    Allerdings bin ich schon erschrocken, wie viele Leute da Vorbehalte haben. Klar, hab ich gut reden, da vor mir sicher noch so viele geimpft werden, dass Nebenwirkungen hoffentlich rechtzeitig erkannt werden. Klar kann man skeptisch sein, dass die Impfstoffe so schnell entwickelt worden oder ja auch gut Geld damit verdient werden kann, aber schlussendlich lässt sich das alles leicht entkräften.

    Wenn ich im Straßenverkehr (mit welchem Verkehrsmittel auch immer) unterwegs bin muss ich ja auch allen möglichen Idioten vertrauen, dass ich da lebend rauskomme, warum kann ich dann nicht hunderten Medizinern weltweit vertrauen?

    Und selbst wenn mir eine Coronainfektion vermutlich nichts größeres anhaben könnte, so habe ich nun auch keine Lust drauf, irgendwen anzustecken der darunter zu Leiden hat oder gar verstirbt.

    Zitat von Adsche

    Das Spahn es im Spätsommer nicht vorhersehen konnte, wie sich das ganze im Winter entwickelt, werfe ich ihm nicht vor.

    Jeder, der aufmerksam den Coronavirus-Update Podcast oder das Video von MaiLab vom 1. April gesehen hat, wusste, dass es im Herbst vermehrt Infektionen geben wird. Und auch, dass es Mutationen geben kann.

    Natürlich nicht die genaue Inzidenz, aber die Tendenz sehr wohl. Es muss doch Aufgabe der Regierung sein, sich einen Plan über mögliche Szenarien zu machen und nachvollziehbare und konsequente Maßnahmen je Verbreitung (bzw. Inzidenz) festzuschreiben. Man muss doch nicht so lange warten bis es soweit ist. Und wenn es dann doch nicht eintritt, um so besser. Im Endeffekt hätte ich das schon bei der 1. Welle erwartet, aber im Sommer war ich fest davon überzeugt, dass man bereits an klaren Plänen für den Herbst arbeitet. Aber so richtig macht mir das nicht den Eindruck. Auch in den Gesundheitsämtern hätte man mehr Leute auf Abruf einarbeiten können die durch Corona unbeschäftigt sind.

    Und dass z.B. die Fußball-Bundesliga jetzt noch spielt, halte ich echt für ein Unding. Da kommt dann halt sowas bei raus wie Malte in Kiel erlebt hat und ich möchte nicht wissen, wie viele sich privat jetzt extra zum Fußball-gucken verabreden. Da hätte man doch die Saison auch halbieren können (also ohne Rück-Runde und Oktober-März Spielpause.).

    Mein letzter "normaler" Arbeitstag im Büro war der 28.02.2020. Bei uns gibt es auch ein Hygienekonzept und es wird viel Wert drauf gelegt, dass möglichst viele im Homeoffice arbeiten. Das kommt sicher sehr auf das Unternehmen und die IT-Infrastruktur an.

    Man hätte allerdings schon im Mai ankündigen können, dass es bei einer (ja schon sehr gut absehbaren 2. Welle) eine Homeoffice-Pflicht (bzw. -quote) geben wird. Dann hätte man sich vielleicht in den kleineren Unternehmen auch mehr Gedanken dazu machen müssen.

    in S-H darf man die Kinder auch gegenseitig betreuen, aber Kleinkinder müssen halt oft doch noch von einem Elternteil begleitet werden, wenn es nur darum geht, den Kindern ein Mindestmaß an sozialen Kontakten zu ermöglichen. z.B. wäre es eine Option wenn man sich mit einem festen Nachbarshaushalt als eine Einheit betrachten würde.

    Ein wirkliches Versagen besteht eher in der Kontaktnachverfolgung. Auch in Sachen Homeoffice hätte man viel früher Verpflichtungen einführen müssen, also dass z.B. in Büros mit mehr als 5 Mitarbeiten mindestens 70% im Homeoffice arbeiten müssen und Meetings mit mehr als z.B. 3 Personen nicht mehr durchgeführt werden dürfen. Alternativ 2-Schicht-Betrieb (z.B. 6-13 und 14-21 Uhr) wo nicht anders möglich.

    Natürlich ist es hinterher einfach zu sagen wie man es besser hätte machen müssen, aber als wir Anfang Oktober plötzlich 4000 Neuinfektionen am Tag hatten, war für mich schon klar, dass da zeitnah wieder was passieren muss, man hat aber bis Anfang November gewartet mit den Restaurants und bis Mitte Dezember bis die Schulen zu gemacht haben. Hätte man z.B. 26.10. bis 20.11. das alles zu gemacht hätten wir zum Weihnachtsgeschäft schon wieder ein deutlich niedrigeres Niveau gehabt.

    Genauso hätte man nach den Herbstferien mit einem über den Sommer vorbereiteten 2-Schicht-Betrieb in den Schulen anfangen können, aber auch das hat man versäumt.

    Wir können wirklich von Glück reden, dass das mit dem Impfstoff doch geklappt hat, sonst hätten wir 2021 schon jetzt abschreiben können.

    Können wir bitte, bitte bei den Kitas anfangen?

    Die Elternteile mit Kleinkind dürfen sich ja nicht mehr mit anderen Elternteilen mit gleichaltrigem Kleinkind privat treffen. Und ganz ohne soziale Kontakte mit Gleichaltrigen möchte man die Kinder nun auch nicht lassen. Also schickt man sie in die Kita. (neben vielen anderen Gründen natürlich)

    Bei uns in der Kita sind aber wirklich wohl nur noch eine handvoll Kinder in der Notbetreuung.

    Boa, Leute.

    Man hätte Mitte Oktober alles wieder schnell zumachen müssen, dann hätten wir diese sch*** jetzt nicht.

    Hoffen wir, dass in Sachen Impfung noch ein Wunder passiert. *weiternachimpfpasssuch*

    Zitat von kobL

    Irgendwie überflüssig, nicht?

    Nein, wieso? Wie soll man denn sonst den Zustand von Radwegen ermitteln? Etwa den Azubi mit nem ungefederten Fahrrad alles abfahren lassen? Nenene, das grenzt doch an Unzumutbarkeit.


    Und was kostet das Ding? Die Radwege dürfen nicht durch Laub verdeckt sein!?

    Aber mal im Ernst. Bei der Prüfung von 20km pro Tag kann 1 Personal alle 3 Monate die 910km abfahren (und die 7200km in 2 Jahren). Fotos mit GPS-Standort machen und die Mängel gleich per App in Kategorien einteilen.

    Hallo,

    ich gliedere das jetzt doch mal aus dem Jungfernstieg-Thema aus.


    Auf den Seiten der HOCHBAHN finden sich die Planungen für die Steinstraße ab März 2021. Das wird eine temporäre Umleitung aufgrund der Baustelle U3 Mönckebergstraße.

    Wenn es sich bewährt ist das so oder ähnlich auch als dauerhafte Lösung denkbar, falls die Mönckebergstraße mal zur Fußgängerzone wird. Bisher fahren dort noch sehr viele Busse, Taxen, Radfahrer und Lieferverkehr.


    Also wenn ich mir da den "Doppelknoten" so anschaue bin ich mal gespannt ob damit dann alle Verkehrsteilnehmer klar kommen. Spannend wird es auf jeden Fall falls es mal einen Rückstau in irgendeine Richtung gibt....

    In Richtung Speersort ist der Radfahrstreifen erst rechts, dann links (!) von der Busspur (Lageplan Jakobikirchof). Bei 7 Bussen pro 10 Minuten (+ verirrte Autofahrer). Na dann...

    Der Radfahrstreifen im Steintorwall soll bis dahin offenbar auch fertig sein.


    Ob das vorm Saturn (Lageplan Steintorwall) klappt mit rechnerisch einem Bus pro Minute, mal sehen... (und der Radweg führt durch den Wartebereich...)


    Die Bushaltestellen im Ballindamm kommen übrigens wohl doch (erstmal) nicht.

    Bewegung an der frischen Luft ist mit das einzige, was derzeit so an Freizeitaktivitäten außerhalb des eigenen Haushaltes noch erlaubt ist.

    Wenn man mit Homeoffice etc. fast nur noch zu Hause ist - auch die Kinder, dann muss man irgendwann einfach auch mal raus! Alleine für die eigene physische und psychische Gesundheit!

    Gerade die Kinder sind derzeit genug gestraft, da kann man einen Ausflug in den Schnee kaum verwehren. Die Kinder brauchen halt auch Bewegung!

    Und gerade an der frischen Luft ist die Ansteckungsgefahr nun sehr gering sofern man entsprechenden Abstand einhält. Es darf dann natürlich nicht zu solchen Hotspots kommen wo dann doch wieder alle auf einem Haufen laufen. Aber wie steuern? Dafür ist dann halt diese 15km-Regel gedacht, damit man halt nicht in den Harz fährt sondern lieber in den nächsten Wald.

    Moin,

    irgendwo hatte ich gelesen, man will jetzt im Harz tatsächlich Falschparker abschleppen...

    Das stelle ich mir mal vor. Man kommt mit der Familie bei -3°C nach einer Wanderung zum Abstellort irgendwo im Nirgendwo und das Auto ist weg. Bin grad nicht sicher ob ich da nicht doch ein bisschen Mitleid haben darf. Also zumindest mit den Kindern.

    Ich war im Jahr 1 v. Cor. hier an der Rappbodetalsperre wandern. Auf der linken Straßenseite (leider über Mapillary nicht erreichbar) war der Seitenstreifen über mehrere 100m vollgeparkt, obwohl auf dem kostenpflichtigen Parkplatz durchaus noch Platz frei war. Auf dem Mapillary-Bild sieht man hinten auch Fahrzeuge im absoluten Halteverbot.

    Andererseits ist der ÖPNV im Harz nun auch nicht sooo dicht, von daher kann ich verstehen, wenn man da eher mit dem Auto hin fährt. Dann aber eher auf einem legalen Parkplatz parken und nicht an den Hotspots.

    So!

    Da widerspreche ich nur sehr ungerne. Und ich finde Euer Lastenradprojekt wirklich super.

    Ich habe manchmal Probleme mit der Kausalkette "Für den Wocheneinkauf mit dem Fahrrad kannst Du Dir ja ein Lastenrad für 3000€ anschaffen."

    Das klingt manchmal so als müsste man sich ein Lastenrad anschaffen, wenn man das Auto abschaffen möchte.

    Für den Wocheneinkauf (wobei viele ja eher 2x pro Woche einkaufen) reichen 2 Packtaschen oder ein Fahrradanhänger für maximal 200€. - Den Fahrradanhänger kann man im Idealfall ja sogar bis in die Wohnung schieben.

    Musste denn dein Sohn bisher schon eine Maske tragen?

    seit 1. November schon. Gerade zum Lesen lernen nicht optimal.

    Er trägt es mit Fassung, findet es aber natürlich doof.

    Ich bin nicht grundsätzlich dagegen, hätte es nur besser gefunden, wenn man andere Maßnahmen zusätzlich oder stattdessen durchgeführt hätte. Gerade wenn ich überlege dass bei mir damals in der 1. Klasse die Klasse allein schon aus pädagogischen Gründen am Anfang 2-geteilt war.

    Wobei mich schon ärgert, dass mein Sohn in der 1. Klasse im Unterrricht eine Maske tragen muss aber weder Luftfilter angeschafft wurden noch eine Teilung der Klasse stattgefunden hat. Eine halbe Klasse würde gleichzeitig ja auch einen etwas effizienteren Unterricht ermöglichen und somit die Reduzierung der Präsenzunterrichtszeit etwas ausgleichen.

    Dazu gibt es nun mehr Essenspausen, in denen die Kinder die Maske abnehmen dürfen und einzeln auch mal raus auf die Feuertreppe zum Durchatmen.

    Auch wenn ich was aus Holz baue verwende ich fast nur noch Torx. Die "nudeln" so gut wie nie aus. Man muss nur darauf achten, den richtigen Bit zu verwenden - die Auswahl ist aber weit kleiner als bei Kreuzschlitzschrauben, wo man gerne mal den falschen Bit benutzt.

    Die Fahrradläden sollen offen bleiben. Autowerkstätten auch. Schuhe sind offenbar nicht so wichtig.

    An meinem "Reserverad" habe ich die HS-11 auch und da wurde mir im Fahrradladen bei der Inspektion gesagt dass man die auch nur entüftet hat und die Beläge noch gut seien.


    Gilt das nicht auch für hydraulische Scheibenbremsen ?

    Hab mir vom Weihnachtsmann auch so ein Kit (für Shimano Scheibenbremsen) gewünscht, mal sehen.

    Wir schweifen ab.

    Das reine Lehren der Verkehrsregeln und ggf. eine Überwachungsfahrt sind zwar gut, aber die meisten Gefährdungen passieren ja nicht weil die Leute die Verkehrsregeln nicht kennen sondern missachten und - was ich viel schlimmer finde - absichtlich und z.T. sinnlos andere gefährden.

    Mir ist ein Verkehrsteilnehmer lieber, der nachts bei leeren Straßen vorsichtig über eine rote Ampel fährt als jemand der vorsätzlich andere bedrängt oder gefährdet um vielleicht ein paar Sekunden zu sparen obwohl das Tempolimit gerade nicht überschritten wird.

    Ähm, ist der Mensch, der dort mit ADFC Logo auf der Brust spricht wirklich der Meinung er hätte Vorfahrt, wenn er über einen abgesenkten Bordstein wieder auf die Fahrbahn auffährt (ca. bei 0:40)? ?(

    Weiß nicht. Vielleicht meint er wegen dem anschließenden genauso langen Schutzstreifen, der ja eigentlich nicht ohne Grund von den Fahrzeugen auf der Fahrbahn befahren werden darf. Der dann direkt in die Dooring-Zone führt.

    Echt Premium.

    55m lange Radverkehrsführung. Total durchgängig.

    Vielleicht wollte man eigentlich eine Bushaltestelle bauen, aber es war nur noch Geld im Radfahrförder-Topf?