Beiträge von timovic

    In den Beförderungsbedingungen des Schleswig-Holstein-Tarifs steht ja relativ deutlich drin, dass die Mitnahme eines Fahrrades auf eigenes Risiko geschieht und eine Fahrradkarte keine Pflicht zur Beförderung auslöst.

    Was sagt der Verbraucherschutz eigentlich zu solchen Klauseln? Ich soll also für eine Leistung zahlen, die mir dann nach Gutdünken verweigert werden kann?

    Die Masse finde ich komplett egal, aber wie gedankenlos die abgestellt werden ist schon beeindruckend. Muss wirklich daran liegen, dass es keine eigenen Scooter sind. Fire & forget quasi.

    Hab dazu was bei LG München II entdeckt. “Art des benutzen Rades, bei dem es sich um ein Rennrad der sowohl technischen als auch finanziellen Spitzenklasse handelt”.


    Mir käst das Hirn.


    /Das OLG München ebenfalls: "Darüber hinaus vertrat der Senat die Auffassung, dass bei einem Radfahrer, der ein Rennrad mit Klickpedalen im freien Gelände benutzt, bereits ein Anscheinsbeweis für eine „sportliche Fahrweise“ gegeben sei. Dadurch werde eine Obliegenheit zum Tragen eines Schutzhelms begründet."


    //weiter aus dem Urteil: "Hierfür spricht desweiteren der Umstand, dass der Kläger in der mündlichen Verhandlung zweiter Instanz freimütig eingeräumt hat, damals Radsportkleidung getragen zu haben, da er in der Arbeit Gelegenheit zum Duschen und Umziehen hatte."



    Was erhoffst du dir davon?

    Und was soll dann passieren? Wer einen Führerschein hat, gibt ihn ab und die anderen ...?

    Gerade gegen Gehwegradeln stärker vorzugehen, halte ich für ähnlich sinnlos wie eine Helmpflicht. Die Leute sollten nicht mit Angst vor Strafe motiviert werden, sich woanders fortzubewegen.

    Auch führerscheinlosen Menschen kann die Nutzung eines Fahrzeugs für einen bestimmten Zeitraum untersagt werden.

    Auch wenn du es für "komplett überflüssige Farbverschwendung hältst, so ist es doch interessant und beachtenswert, dass die Verkehrsbehörde auf die Kritik an zu schmalen "Schutzstreifen" offensichtlich reagiert hat.

    Überflüssig weil:


    - nur auf einer Fahrbahnseite

    - "zwingt" Radfahrer in den Dooringbereich

    Kann man in Stade eigentlich - im unwahrscheinlichen Fall einer OWi-Anzeige wegen Missachtung einer Benutzungspflicht oder dem fälschlichen Benutzen eines Straßenteils - darauf plädieren, dass die Verwaltung inkompetent ist und man als verständiger VT überhaupt gar nicht mehr beiläufig erkennen vermag, was da eigentlich alles angeordnet und gebaut ist? Und dann zum Beweis diese hübsche Fotosammlung vorlegen.

    Das gilt doch aber nur für eine einzelne Kreuzung. ;)


    Ich hab übrigens letztens in einem Dorf wieder eine [Zeichen 274.1] entdeckt, in der noch mehrere [Zeichen 306] und [Zeichen 205] ihr Dasein fristen. Das hier gezeigte RvL-Zeichen könnte man ja nach der Demontage zur Verbandsgemeindeverwaltung Thaleischweiler-Wallhalben schicken, die können es sich dann als Gedächtnisstütze ins Büro stellen... :rolleyes:

    Bei mir in der T30-Zone gibts sogar noch eine ampelgeregelte Kreuzung. Gab da wohl eine Übergangsvorschrift...

    *hust* Das ist die Behörde, die die Stadt mit lustigen temporären Schildern zupflastert, die ALLE viel zu niedrig montiert sind und deren Fußplatte aus einem ausbetonierten Stahlring bestehen.