Beiträge von timovic

    In München wird es ebenfalls vorerst keinen 5-Minuten-Takt auf allen Linien geben (innerstädtisch bedeutet dies i.d.R. einen 2-3 Minuten-Takt, weil die Strecken von mehreren Linien genutzt werden) - weil es kein Personal gibt. Aktuell hängen die Stationen und Bahnen auch wieder voll mit Stellenplakaten.

    Die größere Frechheit ist eigentlich die Antwort eines Redakteurs auf Twitter: "Der Satz stammt aus einem Interview. Da ist es unsere Aufgabe, die Diskussion anzuregen. Es bedeutet nicht, dass wir diese Meinung auch persönlich teilen. Für eine angemessene Antwort sorgen unsere Interviewpartner."

    Schade (oder ein Glück?), dass man die Meldungen nicht kommentieren kann. Da sind Probleme geschildert, die ich so nie hätte...

    Das war damals im SZ-Gefahrenatlas auch so. Allerdings habe ich dort einfach in einer neuen Meldung zur gleichen Stelle kommentiert - wenn es mir sinnvoll schien.

    Ohne Anhalt (andere Fußgänger) finde ich das im Auto nicht so leicht zu schätzen. Gerade wenn du aus einem T50-Bereich kommend in einen VBB einbiegst, erscheinen dir schon 20km/h wie stehen. Das alles hängt natürlich auch stark von der Gestaltung des VBB ab. Wenn das nur ein Schild an einer normalen Straße ist (wie im Video) fällt es natürlich schwerer sehr langsam zu fahren als wenn es sich um einen verwinkelten Bereich mit Sichthindernissen und engen Kurven handelt.

    Weil sie zumindest in München nicht konsequent eingesetzt werden. Gibt ja Ecken, wo an jedem Kreuzungsast die Signalisierung anders erfolgt.

    Aber ja, mir ist das auch schon aufgefallen. Besonders nervig, wenn sich jemand an so einer Ampel abstützt oder direkt davor stellt, so dass man sie nicht mehr erkennen kann...

    Ich glaube die 15km/h stammen noch aus der Zeit, als Tachos erst ab 20km/h die Nadel bewegt haben. Afaik ist es aber seit mehr als 20 Jahren Vorschrift, dass Tachos jede gefahrene Geschwindigkeit anzeigen müssen (die kleinste Ziffer auf der Scheibe ist seitdem die "0" und nicht mehr die "20"). Davon ab haben viele aktuelle Autos ja eine zusätzliche Digitalanzeige für die Geschwindigkeit.

    Das könnte man in diesem Fall bezogen auf den linken Fußgänger auch anders sehen:

    Wobei eigentlich auch §1 (2) reichen sollte, um solche Stunts nicht auszureizen. [Ich mache das auch ganz gerne, übertreibe es dabei aber aus guten Gründen nicht so sehr ;) ]

    Eine Behinderung ist für mich nach dieser Definition z.B. ein Stehenbleiben oder Hinlegen des Fußgängers, aber niemals das (nicht einmal besonders langsame) Gehen in die gleiche Richtung wie der Fahrverkehr.

    Nein, das ist ganz schlecht, denn da fehlt die Schutzinsel! Die Betreiber des Blogs sind leider komplett unfähig auf konstruktive Kritik einzugehen. Ich ignoriere das inzwischen, mir ist das zu religiös.

    So "unique" ist das Prinzip der Brücke in Utrecht gar nicht, in München gibts seit über 10 Jahren den Max-Hirschberg-Weg, der mittels Brücke und dem Dach eines Gebäudes (sowie dem Deckel einer Bahnstrecke) zwei Parks (und die angrenzenden Wohngebiete) miteinander verbindet. Natürlich hat das einen anderen Maßstab und ist insg. eher funktional als ikonisch entworfen, aber das Prinzip ist das gleiche. Auf der Strava Heatmap sieht man auch, dass der Weg sehr gut angenommen wird.