Beiträge von cubernaut

    Durch welche Maßnahmen unterscheidet sich denn Hamburg von anderen Großstädten, durch die der weniger starke Anstieg der Infektionszahlen erklärbar wäre?

    Ich finde das schwierig, Yeti. Das Geschen ist so komplex, dass man leicht Gefahr läuft Korrelationen für Kausalitäten zu halten, oder?

    Sicher ist dieses Problem ein generelles und irgendwie muss man ja zu validen Ergebnissen als Handlungsrichtlinie gelangen, aber es gibt so viele Faktoren, die das Infektionsgeschehen beeinflussen.

    Ich bin wegen meiner starken Abneigung gegen generelle Ausgangsperren aber auch sehr emotional betroffen: Mich triggert das ungemein und ich sehe es nicht als das mildestmögliche Mittel und damit verhältnismäßig.

    Habe ich schon einige Male von vertrauenswürdigen Usern in anderen Foren lesen müssen: Autofahrer mit Beifahrer räumt Radfahrer ab. Beide sagen falsch gegen diesen aus, _er_ wird verurteilt - traurig, aber wahr.

    Noch was Neues in Stade: Zu unserem Urban Arrow gesellt sich jetzt noch ein Bergamont CargoVille LJ zum Ausleihen. Das Urban Arrow war seit dem Start des Lastenradprojektes am 18.02. bis auf fünf Tage immer ausgeliehen und ist bis gestern bereits 890 km gefahren worden.


    Das freut mich sehr!

    Superlustig: Fahrradfahrer können nicht mehr auf ihrer Lieblingswebseite einloggen, weil sie beim Captcha-Test die Ampeln nicht erkennen: ^^


    https://newsthump.com/2020/08/…ages-with-traffic-lights/

    Man muss denken wie Programmierer denken bzw. die von ihnen programmierten Programme, dann klappt das eher.

    Genau beim angezeigten Bild scheitert man regelmäßig, wenn man wirklich alle Felder auswählt, in denen ein Teil der LZA vorhanden ist. Wählt man weniger aus, dann klappt es öfter.

    Ich hatte weiter oben die Primärquelle dazu zitiert und verlinkt. Im Zeit-Artikel wird das als "Unserer Forschung nach hat die Ausgangssperre die Zahlen
    sogar nach oben getrieben" zitiert, das bezieht sich aber auf die zusätzliche Ausgangssperre ab 18 Uhr, nicht auf Ausgangssperre versus Nichtausgangssperre. Insgesamt haben sie noch immer einen positiven Effekt gefunden, aber schon ab 18 Uhr Ausgangsperre führt halt zu einem geringerem positiven Effekt.


    N.B.: Das bedeutet alles nicht, dass ich Ausgangssperren gut finde -- für uns mit Kind zu Hause & 2x Vollzeit Arbeit können wir realistisch erst nach acht überhaupt in Ruhe raus um eine Pause zu haben.

    Es ging mir darum, darauf hinzuweisen, dass es "unstrittig" sei. "Unstrittig" wäre es, würde nicht darüber 'gestritten', weil die Datenlage valide und eindeutig wäre.

    Für einen derartigen Grundrechtseingriff ist mir das alles zu dünn.


    Nb.: 2 Kinder, 2 Berufstätige, einer davon mit Mischung aus Präsenz- und Home-Office - manchmal sogar innerhalb eines Arbeitstages ...

    "Die Reklamation von dem Rahmen" vs "Die Reklamation des Rahmens"


    Auch durch die Benutzung des Genitivs statt einer Präpostionalgruppe mit Dativ wäre das Problem, welches du hier satirisch aufgreifst, nicht gelöst, denn auch dann wäre vom Leser aus dem Kontext zu erschließen, ob der Rahmen Subjekt oder Objekt der Reklamation war - mit einem Wort: genitivus subiectivus oder genitivus obiectivus. :whistling:

    Bike-fitting ist so dermaßen individuell. Jeder Neigungsgrad, jeder Millimeter macht so extrem viel aus. Ich habe mich daher mit einer Beratung hier zurückgehalten, weil es einfach nur Kaffeesatzlesen ist. Und gerade bei Sätteln ist jeder Arsch anders: Was dem einen Wonnen bereitet, ist für den anderen Fifty Shades of Pain.

    Entweder bekommen wir sämtliche Geometrie-Daten des Rades inkl. insbes. "Stack" und "Reach" nebst Schritt-, Armlänge, Körpergröße, Rumpflänge etc. pp. der Radfahrerin oder man kann einfach nur testen. Übrigens: Ein neues Rad kann viel schlechter geeignet sein als das alte, wenn es nicht passt oder viel härter ist, da z. B. aus bockhartem Aluminium.

    Meine Erfahrung - deutlich jünger, aber mit Hüft-, Knie- und Rückenproblemen: "aufrecht" ist nicht komfortabel, nie!

    Ich verändere gerade die Sitzposition meines neuesten Lastenrads. Das war das letzte Modell (Riese und Müller "Packster", S-Pedelec-Version), das ich in Nord-Deutschland (na ja: Wolfsburg, südlich der Elbe, also eigentlich Bayern) auftreiben konnnte - darum leider in der "_Komfort_"-Version: starker Backsweep des Lenkers, kurzer Vorbau, Sattelfederung und recht breiter Sattel. Ich bekomme regelmäßig Rückenschmerzen trotz sehr guter Sattelfederung (Parallelogramm, anpassbar, "Thudbuster"), weil ich einfach zu aufrecht, zu "bequem", zu passiv sitze. Die Wirbelsäule bekommt jeden Schlag direkt ins Kontor, die Arme stützen und federn so gut wie nicht, da kaum Gewicht auf dem Lenker liegt.

    Rhetorisch hat er sich auf jeden Fall schnell angepasst. Bei solchen Tweets habe ich nicht das Gefühl, dass es Strößenreuther um die Verkehrswende oder den Klimaschutz an sich ginge, sondern eher darum, die Fahrrad-Klima-Verkehrswende-Bubble zu spalten und die einzelnen Protagonisten gegeneinander auszuspielen. Mir fällt beim besten Willen kein anderer Grund ein, warum man sonst solche Tweets absenden sollte:


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    Nun ja:


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    Ganz ehrlich: _Das_ ist eine richtig witzige Guerilla-Aktion. ^^