Beiträge von cubernaut

    Ich zweifle zunehmend daran, dass wir in einem modernen Industriestaat leben.

    Im Sommer war genau diese jetzige Situation seitens bspw. RKI und Drosten prognostiziert. Nicht nur Malte wunderte sich hier mehrfach, wieso Impfzentren jetzt schlössen, als wäre die Pandemie vorüber und die Kapazität der niedergelassenen Ärzte reichte aus.


    Nicht Ursache, aber Anlass meines Beitrags: In Anbetracht meiner nun 5 Monate zurückliegenden Zweitimpfung, Vorerkrankungen und täglichem stundenlangen Kontakt in geschlossenen Räumen mit der Gruppe mit der höchsten Inzidenz im Land dachte ich, es wäre eine gute Idee, meinen Hausarzt nach einem Termin zu fragen -- ab März könnte ich dann kommen. Die Sprechstundenhilfe war sehr nett und wies mich noch auf die Möglichkeit hin, beim AEZ zum offenen Impfen zu gehen, um dort evtl. eine Booster-Spritze zu ergattern. Stuhl nicht vergessen.


    Nun thematisieren "die" Medien aus meiner Sicht zunehmend eine Impflicht. Wie wir wissen, bremste diese erstens die 4. Welle nicht mehr und zweitens schaffte es das ehemalige Wirtschaftswunderland ohnehin nicht, das logistisch zu stemmen. Ich schreibe als AfD-Hasser jetzt natürlich nicht "Danke, Merkel!" oder "Armes Deutschland!", aber inhaltlich kommt meine momentane Grundstimmung dem zweiten Ausruf, der in keiner Kommentarspalte fehlt, schon sehr nahe.


    Meine Hoffnung ruht nun auf den Veterinären und Zahnärzten.

    Muss das sein?

    Jedem mit einem IQ über Raumtemperatur sollte das zu denken geben.


    Ich habe spätestens seit dem Corona-Faden schon mehrfach versucht, deine Beiträge zu blockieren, weil ich eine deratige unter dem Deckmantel der Sachlichkeit schwelende Aggression und Polemik nicht mag; aber aus unerfindlichen Gründen ist die Funktion bei dir nicht vorhanden.

    Hat Malte dir Moderatorenrechte verliehen oder woran könnte es liegen? Andernfalls würde ich darum bitten, dass du mich blockierst, das würde auf Dauer meiner Hypertonie zu Gute kommen.

    Das Problem sind nicht Überholvorgänge mit 50-70

    Du gehst von einem sicheren Radfahrenden aus, der seine Spur (einigermaßen) hält. Das halte ich für einen schweren Fehler.


    Einer meiner Schüler wäre jetzt sicher nicht schwerbehindert, wenn der Transporter vom benutzungspflichtigen Geh-/Radweg mehr als ca. 50 cm Abstand gehalten hätte. Der entscheidet im Zweifel nämlich über Überrollen oder knappes Vorbeifahren. Nicht ohne Grund sind Kinder mit 2 (!) m zu überholen - ganz gleich, ob wir über Schutzstreifen, Radstreifen oder Hochbord-Radwege oder bis 9 Jahren über Gehwege reden.

    In diesem Fall hatten sich zwei nebeneinander fahrende Brüder ineinander verhakelt, um einer Mülltonne auszuweichen, und der eine geriet auf die Fahrbahn und wurde dort überrollt.


    Die erste neue Vokabel, die ich hier im Forum gelernt habe, war "VC". Dieses Konzept unabhängig von weiteren Umständen als das beste zu propagieren, halte ich für verengt. Auch beim Abbiegen von der Fahrbahn bin ich schon mehrfach "übersehen" worden, andererseits gibt es Radwege, die ich freiwillig benutze, da sie stressfreies Fahren bedeuten. Und ja: Irgendwann kreuzen sie dann andere Wege, aber darauf kann man sich einstellen und das ist auch gut bereits Kindern um die 7-10 Jahre zu vermitteln. Ich fahre fast jeden Morgen eine dieser Weichen, die Autofahrende und Radfahrende regelmäßig überfordert, und auch ich musste dort schon mehr als einmal eine Notbremsung hinlegen trotz größter Vor- und Umsicht und Erfahrung.

    Dass einige in ihrer Sicht für meine Begriffe schon beinah dogmatisch geworden sind, zeigt sich für mich, wenn ein Beitrag, der m. E. recht differenziert ausfällt, besonders und auch im Fazit, nach 10 Minuten nuten beurteilt und nicht zu Ende gesehen wird (s. NDR-Beitrag oben).

    Würde ich meine 9-Jährige allein die im obigen Video gezeigten Wege in Osnabrück fahren lassen? Nein. Würde ich sie in Kiel auf dem Radweg (ehemaliger Bahndamm) fahren lassen? Ja.

    Dass das so nicht überall zu realisieren ist, wird im Beitrag ja auch gesagt und auch im Übrigen empfinde ich diesen als relativ differenziert. Weder feiert er die Fahrbahn noch jedwede Hochbordradwege oder Protected Bike Lanes. Dass er schon eher zum hier offenbar als roten Tuch empfundenen "Radentscheid" tendiert, will ich gern einräumen.

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    oder besser in den YT-Strang, Malte ?

    Tjoa. Angesichts der aktuellen Dynamik, was meint ihr, wie lange es bis zum nächsten Lockdown für alle dauern wird? Es wird zwar immer wieder betont, dass es weder für Geimpfte noch für Ungeimpfte irgendwelche Einschränkungen geben wird, aber mittlerweile mehren sich ja selbst in der Bundespolitik die Stimmen, dass sich dieses Prinzip wohl nicht auf Dauer durchhalten lässt.

    "gar nicht" fehlt.

    In SH entscheidet _nur_ das Gesundheitsamt und nicht die Schule im Rahmen der Schul-Corona-Verordnung des Landes. Und darüber bin ich froh, denn Schule muss schon so viel, was sie weder kann noch dürfte. Ansonsten kümmert sich meine oberste Dienstbehörde einen Sch*** um die Gesundheit von Lehrkräften und SchülerInnen. Obwohl: Sie schickt hunderte Seiten Erlasse - bspw. Freitagabend zur Umsetzung am darauffolgenden Montag. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Ich hatte mich schon gefreut, dass MP'in Prien nach Berlin will, aber wie ich hörte, will sie nur stellv. CDU-Vorsitzende werden, um MP'in in SH bleiben zu können.


    Ich warte darauf, wann ich in Ermangelung einer "Schulkrankenschwester" einem Kind das erste Mal Insulin spritzen soll. An die Einnahme des Retalin für ein Kind auf einer Klassenreise denken zu müssen, ist ja schon normal geworden.

    Achwas. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dich morgen erwischt, steigt nicht dadurch, dass es dich heute *nicht* erwischt hat.

    Das bleibt so konstant, wie die Chance auf "rouge" beim Roulette sich nicht ändert, weil zufällig vorher 10x "noir" gefallen ist.

    So hatte es mir mein Mathematikkollege erklärt, als ich meinte, ich würde wohl geringeres Lottoglück haben, da ich bereits einmal einen Fünfer hatte.

    Bei jeder Ziehung ist die Wahrscheinlichkeit wieder gleich groß, gleichgültig, was vorher war. Leuchtet sogar meinem nicht sehr mathematischen Gehirn ein.

    Es mag ein wenig zu weit gehen, einen derart akademischen Text zu verlinken.


    Und vorab: Es gibt auch Kritik von meiner Seite, nicht nur Affirmation:

    - Der Autor ist verliebt in Hypotaxe und elaborierte Sprache und damit in sich selbst (Eitelkeit als eine der Todsünden, sollte der Herr Theologe eigentlich besser wissen) und hätte tunlichst darauf verzichten sollen zwecks eines größeren möglichen Adressatenkreises

    - IMHO irrt er sogar an einer Stelle, als er sich auf die Gesinnungsethik Kants bezieht und vom geringen Aufwand des Einzelnen (Impfung) spricht, der einen großen Effekt auf die Gesellschaft (Pandemiebewältigung) habe. Kants moralischer "Imperativ" ist m. E. so "kategorisch", dass ihm der Aufwand zur Pflichterfüllung des Einzelnen völlig gleichgültig wäre. Der Blick auf die konkreten Folgen passt demnach gerade nicht zu seiner "deontologischen" Ethik, die die Konsequenzen einer Handlung nicht zum ethischen Beurteilungsmaßstab erhebt. Vielleicht missverstehe ich ihn aber auch an dieser Stelle oder er hat ungllücklich formuliert

    - Es finden sich mindestens zwei Rechtschreibfehler.


    Im Übrigen halte ich den Essay (?), philosophischen Kommentar (?), Einwurf (?) für äußerst lesenswert, wenn man denn mit der Sprache umgehen kann und mag.


    „Tyrannei der Ungeimpften“? Zugespitzt, aber ethisch richtig!
    Frank Ulrich Montgomery, Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes, bemerkte jüngst, Deutschland erlebe eine „Tyrannei der Ungeimpften“. Der ehemalige…
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