Beiträge von Adsche

    Das Handy selbst hat nur dann deutlich genauere Daten, wenn das GPS an ist. Das ist bei mir z.B. aber auf Grund des gesteigerten Stromverbrauchs in der Regel aus.

    Mal 'ne doofe Frage: Kann man nicht die derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus für notwendig halten, aber sich dennoch Sorgen machen dürfen, was diese Maßnahmen langfristig für Folgen haben könnten? Ich halte bei aller persönlichen Betroffenheit die "Whatever-it-takes"-SIchtweise für nicht unproblematisch.

    Auf jeden Fall! Ich halte das auch für sehr problematisch. Es ist auch nicht (wie viele sagen (z.B. auch Olaf Scholz) und damit jede Diskussion abwürgen) zynisch darüber zu diskutieren, ob man zu Gunsten der Wirtschaft einige Tote durch die Krankheit zulassen will. Es hat sich z.B. hat sich in Griechenland gezeigt, dass die Lebenserwartung als Folge der Wirtschaftskriese sank. Eine Wirtschaftskriese tötet also auch Menschen. Hier ist es also nicht zynisch sondern pragmatisch den gesellschaftlichen Schaden einiger Coronatoter und einer schweren wirtschaftlichen Kriese abzuwägen. Ggf. rettet man dadurch sogar unterdem Strich Menschenleben.

    Der wichtigste Unterschied dürfte sein, dass man dort einfach erheblich mehr getestet (auch Menschen ohne Symptome nach Kontakt zu Infizierten) und positive Fälle früher entdeckt und in Quarantäne geschickt hat. Hier wird ja nur in sehr ausgewählten Fällen (Symptome UND Kontakt zu einem Infizierten) getestet.

    China und Südkorea scheinen bisher die beiden einzigen Länder zu sein, die es richtig gemacht haben.

    Wobei gerade Südkorea gezeigt hat, dass es mit einer Reihe intelligenter Maßnahmen eben auch ohne den großen Lockdown geht. Da gab es zwar Einschränkungen, aber keine generelle Außgangssperre. Das sollte man sich als Beispiel nehmen.

    1. Wir haben schlicht keine Zeit. Nach einer Übertragung ist jemand im Schnitt, grob vereinfacht betrachtet, nach einem Tag infektiös, nach fünf Tagen bemerkt er erste Symptome, nach 14 Tagen bemerkt er spätestens Symptome, nach 17 Tagen tritt in schweren Fällen der Tod ein und ein Test dauert je nach Bundesland zwischen einem und fünf Tagen. Das bedeutet, wieder grob vereinfacht: nach jeder verhängten Maßnahme dauert es ca. sechs bis zehn Tage, bis man die Wirksamkeit sieht, das RKI spricht sogar von 14 Tagen.

    Und aus genau diesem Grund ist es doch eigentlich rational nicht zu erklären, warum neue Maßnahmen teilweise im Zweitagesrhythmus verhängt werden. Da kann man doch noch gar nicht evaluiert haben, ob die vorherige Maßnahme bereits ausreichend war.

    Ich habe die Beobachtung gemacht, dass verschiedene Läden sehr unterschiedlich mit der Problematik umgehen. In einem alles fast wie immer, in einem anderen Laden hat man sich offensichtlich ernsthafte Gedanken um die Thematik gemacht. Da wurde die Anzahl Leute im Laden durch einen Herren am Eingang geregelt, im Kassenbereich gabs Bodenmarkierungen um einen sinnvollen sicherheitabstand zwischen dort Wartenden anzuzeigen und an der Kasse eine Plexiglasscheibe vor der Nase des Kassenpersonals.

    Sport und Bewegung an der frischen Luft sind nur noch alleine oder mit Mitgliedern des eigenen Haushaltes erlaubt.

    Gute Lösung. Dürfte (bei entsprechender Durchsetzung) fast so wirksam wie eine komplette Ausgangssperre sein, aber wird von den meisten Menschen deutlich weniger belastend wahrgenommen.

    Bist du tatsächlich der Ansicht, "Alleine-Sport im Freien" wird als "unbedingt notwendig" eingestuft werden?

    Als "unbedingt notwendig" wohl nicht... aber als "weitgehend unbedenklich".



    Zitat

    „Radfahren ist generell gut und stärkt das Immunsystem“, sagt Dr. Thomas Fenner, Facharzt für Mikrobiologie und Infektiologie, zur MOPO. Wichtig dabei sei jedoch, dass der Mindestabstand von zwei bis drei Metern gehalten wird.

    Denn: Die Viren werden aus dem Rachen ausgepustet und fallen zur Erde. „Fahre ich zu nah hinter einem Infizierten her und dieser hustet, so bin ich geradewegs in die Wolke der Viren unterwegs“, sagt Fenner. Da das auf dem Fahrrad genauso relevant wie zu Fuß sei, sehe er gar keinen Unterschied: „Alles andere sind reine Spekulationen.“


    Der Abstand dürfte wie im Spiegel geschrieben automatisch gegeben sein. Wenn beim hintereinander Radfahren der Abstand beider Köpfe kleiner 2 Meter wird, würde das ja bedeuten, dass ich dichter als 50cm auffahre (mein Kopf 50cm Abstand zur Fahrradfront, Vorausfahrender 1m zum Heck seines Fahrrads). Da hätte ich ganz andere Probleme als Corona, wenn ich sowas bei halbwegs normaler Radfahrgeschwindigkeit machen würde... Spätestens wenn der Vordermann bremst.

    Nur Verkehrszeichen aus der StVO können den Verkehr regeln, also freie Fahrt ...

    Wird das VZ250 denn durch den zusätzlich in dessen Mitte aufgebrachten Text ungültig, bzw. ist dann kein Verkehrszeichen aus der StVO mehr?

    Ich bin auch ab morgen im Homeoffice. Ich denke auch öffentliche Verkehrsmittel, Bars Clubs Restaurants bieten das größte Ansteckungsrisiko. Schlißungen dort sind nachvollziehbar. Eine Außgangssperre wäre glaube ich eher kontraproduktiv. Das Risiko sich anzustecken, nur weil man auf der Straße aneinander vorbei geht dürfte nahezu null sein. Andererseits kann ein Spaziergang an der frischen Luft durchaus gut für die allgemeine Konstitution und damit die Widerstandskraft gegen die Krankheit sein.

    Das wäre aber eine böse Falle, wenn der Fahrbahnverkehr bei grüner Ampel einem von rechts kommenden Radfahrer Vorfahrt gewähren müsste. Immerhin sieht man aus dieser Richtung nicht, welche Streuscheibe der kreuzende Radfahrer zu sehen bekommt und ob das Lichtsignal für diesen gilt oder nicht.

    Der KFZ Fahrer dürfte wohl auch nach § 37 Abs 1 STVO völlig zu Recht davon ausgehen in der Situation Vorfahrt zu haben.


    Wäre dann wohl analog zu "feindlichem Grün" zu sehen und damit im Falle eines Unfalls einer der wenigen Fälle, wo tatsächlich die anordnende Behörde schadenersatzpflichtig wäre (siehe dazu z.B. https://www.rechtslupe.de/verw…nfall-an-der-ampel-376128).

    Hm tja keine Ahnung schwer zu sagen... Es stehen ja alle möglichen Schilder auf Radwegen rum... die offensichtlich für die Gesamtstraße gelten sollen...

    Zitat

    § 39 (2) Regelungen durch Verkehrszeichen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor. Verkehrszeichen sind Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen und Richtzeichen. Als Schilder stehen sie regelmäßig rechts. Gelten sie nur für einzelne markierte Fahrstreifen, sind sie in der Regel über diesen angebracht.

    Und der Radweg ist ja nunmal im Straßenraum ziemlich weit rechts, sodass genau so das von mir unterstrichene gelten könnte.

    Hmm... ich weiß aber auch nicht was in so einem Fall die bessere Lösung wäre. Das Fahrradabteil als voll anzuzeigen und demnach für die Fahrt Dammtor - Freiburg unbelegt zu lassen, nur weil es auf der kurzen Strecke Dammtor HBF zu einer Überbelegung kommt wäre irgendwie auch unbefriedigend und würde die vorhanden Transportkapazitäten nicht wirklich effizient nutzen.

    Ganz eindeutig ist hier durch die Baustelle der 2 Richtungs- Geh/Fahrweg zu eng. Nachdem man schlecht die LinksRadler über die Straße schicken kann für 3m, sollst Du eben als Rechtsradler für die 3m auf die Fahrbahn.

    Leider sagt Zeichen 254 aber nicht, dass Radfahrer auf die Fahrbahn sollen, sondern dass sie die beschilderte Straße gar nicht befahren dürfen, egal auf welchem Straßenteil.

    In HH kommt bei sowas erschwerend hinzu, dass die S-Bahn andere Stromschienen nutzt. Deshalb fahren auf der Linie nach Stade auch spezielle Triebwagen, die beide Stromsysteme nutzen können. Es ist von daher aber generell etwas schwierig normale Züge und S-Bahn hier auf dem gleichen Gleis fahren zu lassen.

    Variante 3: Höcke hofft (durchaus realistisch), dass er ein paar mehr Stimmen bekommt, als die AFD Sitze hat und wird daraus hinterher medial Kapital schlagen wollen.

    Zur Erhöhung der Kapazität des Hamburger Hauptbahnhofes ist plötzlich ein neuer S-Bahn-Tunnel vom Hauptbahnhof über den Stephansplatz beim Bahnhof Dammtor, Schlump und Doormansweg nach Diebsteich im Gespräch. Auf der so genannten Verbindungsbahn sollen dann vier Gleise für den Fernverkehr zur Verfügung stehen. Das Vorhaben soll 650 Millionen Euro kosten — und frühestens 2030 fertig sein: Hamburg begrüßt S-Bahn-Tunnelpläne


    Ich behaupte mal frech: Das wird nichts.

    Und wie würden dann die (heute ja durchaus stark genutzten) Haltestellen Sternschanze (na gut... die ist ja vor allem wegen dem Übergang zur U3 stark frequentiert, den hätte man dann am Schlump) und Holstenstraße (das wäre ein echtes Problem) bedient werden?