"Lustige" Fahrradständer

  • Vorderrad und Rahmen könnte man Anschließen. Der Abstand zwischen zwei Rädern ist etwas klein, aber mei ... Und in der erhöhten Bauform kann man da theoretisch mit dem Besen drunter. Ich kann grad nicht erkennen, ob das nur ein Papierirgendwas neben dem Deckel und Fahrrad ist, aber in Prinzip finde ich so eine Lösung gut. Ist der Ständer denn irgendwie an der Welt befestigt oder liegt der nur lose auf?

  • Der Fahrradständer selbst ist an der Palette festgeschraubt, die liegt aber nur lose auf. Die Gesamtkonstruktion ist jedoch dermaßen unhandlich, dass man sie nicht so ohne weiteres mal eben wegschaffen kann. Ich vermute, dass Rewe keine Lust hat, dass seine Kunden-Fahrradparkplätze zu Dauerabstellplätzen für selten oder gar nicht mehr benutzte Fahrräder werden. Ob die Fahrradständer-Paletten wirklich jeden Abend reingefahren werden. Und was die Rewe-Mitarbeiter machen, wenn dann noch ein Rad dran hängt, hab ich noch nicht rausgefunden. Werde das mal beobachten und/oder im Markt nachfragen.

    Möglicherweise dient die Palettenkonstruktion auch nur zur Abschreckung nach dem Motto: Hier besser kein Rad anschließen, wenn ich damit nicht noch am selben Tag weiterfahre, sonst könnte es passieren, dass ich es nach Ladenschluss nur durch die Scheibe sehen kann.

  • In meiner Heimatstadt gibt es relativ eindeutig die besten Brötchen bei der Dampfbäckerei Drews. Da gibt’s am Wochenende auch schon mal längere Schlangen mit Wartezeiten von einer Viertelstunde:




    Leider gibt’s aber sowohl für Fahrräder als auch Kraftfahrzeuge die schlechtesten Parkplätze. Schneeweißchen parkt an diesem Bügel, der aber eher dafür sorgen soll, dass da keiner von der Veranda stößt. Kraftfahrzeuge können nebenan parken, allerdings muss man für einen freien Parkplatz echt ’ne ganze Weile warten. Vor den Weihnachtsfeiertagen war da direkt die ganze Hauptstraße zugestaut. Und wenn hier zwei Kraftfahrer aneinander vorbeirangieren, puh, dann wird’s auch echt eng:



    Zurück zum Thema. Es gibt auch einen „richtigen“ Fahrradständer, der allerdings nur der übliche Felgenbrecher-Kram ist. Und vor allem hat der den Nachteil, dass man eben mit dem Rad schon so halb auf dem Radweg steht. Und wenn dann nebenan noch hungrige Kunden in der Schlange stehen und weiter hinten von allen Seiten Kraftfahrzeuge auf den Parkplatz ein- und ausfahren, dann ist so was schon lästig.



    Immerhin, es ist ja nicht alles schlecht, wurde der Fahrradständer in den letzten Monaten um einen halben Meter nach links verschoben. Mit Scheibenbremsen ist das Ding nach wie vor unbenutzbar, mit empfindlichen Speichen ohnehin, aber immerhin steht man nicht mehr so ganz weit auf dem Radweg:



  • Hatten wir diese Kringel schon?




    Die Dinger tauchten in meiner Jugend plötzlich an jeder Ecke auf und waren Anfang des Jahrtausends der Hit. Ich hatte schon damals nicht begriffen, wie man sein Rad darin abstellen sollte — klar, okay, Vorderrad rein, Ständer ausklappen dann hält es einigermaßen, doch liegt das Vorderrad aufgrund der in diesem Ding erzwungenen „Schieflage“ definitiv immer auf den Speichen, aber eben in einer äußerst ungesunden Schieflage.


    Schneeweißchen passt dort sowieso nicht rein, unten stößt’s an die Scheibenbremse, oben an den Lowrider, aber ich gehöre vielleicht auch nicht unbedingt zur Zielgruppe dieser Apparatur.


    Ich habe Schneeweißchen dann einfach mit in die Bank genommen.

  • Das sind keine Fahrradbügel, das sind Rollerbügel:


    Das sind Fahrradbügel:


    Vorne sind die Rollerbügel mit den Rollern, hinten stehen die Farradbügel mit den Fahrrädern:


    Wie gut, dass man in Hannover Fahrradbügel von Rollerbügeln unterscheiden kann! ;)

  • Manche unbeabsichtigt auftretende Modifikationen wirken hinterher bisweilen wie gewollt. So auch hier bei diesem Fahrradständer Marke "Felgenkiller".

    1. für Mountainbikes

    2. für Stadträder

    3. für Rennräder

    Der kuriose Fahrradständer steht vor dem Café "Fräulein Schlicht" in Hannover Linden.


  • Weltkulturerbe-Fahrradständer?

    Die Bauhaus-Meisterhäuser von 1925/26 in Dessau sind Weltkulturerbe. https://www.bauhaus-dessau.de/…auten/meisterhaeuser.html


    Ob die Fahrradständer-Rillen im Vorgarten auch dazugehören, ist mir nicht so recht klar geworden. Hier ein Bild mit einem der Meisterhäuser, das gerade restauriert wird, im Hintergrund. Der "weiße Kasten" rechts von dem Mann im gelben Anorak, ist übrigens eine Fahrrad-Garage. Das erläuterte der Mitarbeiter, der die Führung machte, die ich übrigens ganz ausdrücklich an dieser Stelle weiterempfehlen möchte!!!


    Mir sind die Fahrradständer leider auch erst aufgefallen, als die Führung schon vorbei war, hier geht schon die nächste Gruppe in eines der Meisterhäuser, die besichtigt werden können. Hier noch mal ein Bild der Fahrradständer zur Straße hin aufgenommen:


    Weiß wer mehr darüber? Sind diese Art Fahrradständer-Rillen eine Erfindung des Bauhauses in Dessau, bzw. gab es die in den 20er und 30er Jahren überall? Oder sind diese Fahrradständer-Rillen erst zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt angelegt worden?

    Ohne jetzt genau sagen zu können wo, meine ich mich daran zu erinnern, dass ich solche Fahrradständer-Rillen auch schon einmal andernorts gesehen habe. Aber es kommt mir so vor, dass das schon viele Jahre her ist.