Beiträge von Yeti

    Als Mitglied der AGFK muss man liefern? Ist das nicht eher so eine Art Jodeldiplom?

    Eine Grundvoraussetzung für die Aufnahme in die AGFK ist, dass es in der Verwaltung einen festen Ansprechpartner für Radverkehrsthemen gibt. Alleine daran wird es bereits scheitern. Bis zu einer späteren Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune ist es dann noch ein weiter Weg.

    Die Mitglieder des Verkehrsausschusses haben sich bei der Sitzung in der letzten Woche auch nur dafür interessiert, was die Mitgliedschaft jährlich kostet, aber nicht, was man ggf. als Mitglied tun müsste. Sollen sie mal den Antrag stellen... :saint:

    Über den Antrag der SPD musste ich auch lachen, aber ich sehe es positiv: Entweder wird der Antrag gleich abgelehnt, dann bekommt die Stadt auch mal externes Feedback über ihre angebliche Fahrradfreundlichkeit. Oder noch besser: Die Stadt wird in die AGFK aufgenommen und muss dann liefern. Alternativ müssen sie sich die Blöße geben, dass sie nach ein paar Jahren wieder rausfliegen. Der Hintergedanke ist wohl aber, dass man die bloße Mitgliedschaft als Imagegewinn betrachtet.


    Bislang hat aber nur der Verkehrsausschuss beschlossen, dem Stadtrat die Beantragung der Aufnahme in die AGFK zur Abstimmung zu empfehlen (Beschluss zur Empfehlung der Abstimmung über die Beantragung der Aufnahme ....).

    Okay, hast Recht. Es bleiben aber Zweifel, dass es genau das war, was die StVB hier im Sinn hatte. ;)

    Eventuell sollen solche Beschilderungen einen stillen und verschlüsselten Hilferuf darstellen, dass die zuständigen Mitarbeiter der StVB ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind und gerne abgelöst werden möchten.


    Oder es bedeutet, dass sie einfach nur Schaum im Kopf haben, und sonst gar nichts.

    Angefügt sind Bilder der aktuellen Kreuzungssituation B73/Thuner Straße und eine Skizze des geplanten "Turbo-Kreisels". Infos über die geplanten Fahrspurmarkierungen im Kreisverkehr, sowie in den Kreiszufahrten haben wir noch nicht.

    turbokreisel.pdf

    Problematisch wird sicherlich die Querung des Radweges entlang der B73 (einseitig auf der nördlichen Straßenseite) mit der nördlichen Zufahrt der Thuner Straße. Derzeit ist das alles sehr schlecht einsehbar, aber mit einer Ampel geregelt.


    Radfahrer, die durch den geplanten Tunnel unter der B73 durchfahren, queren danach auch den Barger Weg und den südlichen Teil der Thuner Straße entgegen der Kreisrichtung.


    Derzeit ist die B73 außerorts geführt und auf beiden Seiten stehen die Ortseingangsschilder. Das führt zur spannenden Frage, ob die Radwegfurten künftig nach den Regeln für innerörtliche oder außerörtliche Kreisverkehre angelegt werden. Innerorts: Vorfahrt auf dem umlaufenden Radweg gegenüber den Kreiszufahrten und -ausfahrten. Außerorts: Keine Vorfahrt. Beide Varianten sind aus meiner Sicht problematisch: Vorfahrt nutzt nichts, wenn sie nicht beachtet wird, insbesondere wenn die Radfahrer von der falschen Seite kommen. Wenn der Radverkehr gegenüber den Kreiszufahrten jedoch keine Vorfahrt bekommt, wird es regelmäßig zu Missverständnissen kommen, denn daneben sollen Fußgängerüberwege angelegt werden (die sind dann zwangsläufig innerorts, weil außerorts gar nicht zulässig). Ohne Vorfahrt dürfte es im Berufsverkehr ohnehin schwierig werden, überhaupt über die Kreiszufahrten zu kommen.


    Hier: https://goo.gl/maps/UkpS2joHUq72

    ERA 2010, S. 55 oben, Bild 59 "Kreisverkehrzufahrt mit Schutzstreifen".

    Zitat von ERA 2010

    Schutzstreifen in den Kreisverkehrszufahrten werden bei einer Breite der Kreisverkehrszufahrt von 3,25m etwa zum Beginn des Fahrbahnteilers aufgelöst. Damit soll das Nebeneinanderfahren von Kraftfahrzeug- und Radverkehr neben dem Fahrbahnteiler verhindert werden. In der Kreisverkehrsausfahrt kann der Schutzstreifen bei einer Fahrbahnbreite von mindestens 3,75m unmittelbar hinter dem Fußgängerüberweg beginnen.


    Hier ist mal die gesamte Kompetenz der Stader Verkehrsbehörde auf einem Bild zusammengefasst:


    Das Ensemble beginnt links mit einem [Zeichen 250], die Straße ist also für alle Fahrzeuge gesperrt. Das wäre doch mal eine Nummer, dort alle abzuzetteln, die durch die Baustelle fahren. Aber man überlässt es hier ohnehin den Verkehrsteilnehmern, selbst zu entscheiden, welche Verkehrszeichen für sie gelten. Ich habe ebenfalls beschlossen, dass man das Schild dort irrtümlich hingestellt oder vergessen hat.


    Dahinter steht ein VZ 133 "Vorsicht Fußgänger" mit Zusatzzeichen [Zusatzzeichen 1012-32]. Es wird also vor Radfahrern gewarnt, die vom Fahrrad abgestiegen sind. Darunter findet man aber auch noch das Zusatzzeichen 1000-22 "Fußgänger: Anderen Gehweg benutzen". Vielleicht warnt man also auch vor Fußgängern, die auf den anderen Gehweg wechseln oder in der Gesamtkomposition nur vor abgestiegenen Geisterradlern, die ihr Fahrrad jetzt auf die andere Straßenseite schieben.


    Nachdem man bis zu dieser Stelle auf der Fahrbahn gefahren ist, empfängt den Radfahrer auf der rechten Seite zunächst ein [Zeichen 240] und wenige Meter dahinter ein [Zeichen 239]. Man möchte offenbar Radfahrer zunächst auf den Gehweg zwingen, auf dem sie 5m weiter nicht mehr fahren dürfen. Erstaunlicher Weise hat man sich das ZZ 1012-32 [Zusatzzeichen 1012-32] gespart, welches man hier an Baustellen erst einmal grundsätzlich aufhängt, um deutlich zu machen, dass man sich um Radfahrer gar nicht erst Gedanken machen wollte, oder um noch einmal zu erklären, was ein Gehweg ist. Ganz klar, dass dort dennoch fleißig auf dem Gehweg geradelt wird und -wie man sieht- egal in welcher Fahrtrichtung.


    Ich bin dort auf der Fahrbahn durch die Arbeitsstelle gefahren, aber ich habe mich schon gefragt, ob die Ampelphasen auch für langsamere Radfahrer ausreichend lang wären (vermutlich nicht). Es wäre daher vielleicht ganz nett gewesen, den langsamen Radfahrern die Passage auf dem Gehweg mit einem [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] zu ermöglichen, zumal ich mir sicher bin, dass das rote Pflaster nach Abschluss der Bauarbeiten ohnehin wieder ein [Zeichen 240] verpasst bekommt.


    An der zweiten Baustellenampel hat man sich in Gegenrichtung auch eine lustige Falle ausgedacht: Erst erklärt man den Gehweg per [Zeichen 240] zum benutzungspflichtigen Geh- und Radweg, um danach per [Zusatzzeichen 1012-32] anzuzeigen, dass man da gar nicht mehr Fahrrad fahren soll.


    Nun wissen vermutlich nur besonders regelkundige Verkehrsteilnehmer, dass allein stehende Zusatzzeichen bis auf wenige definierte Ausnahmen gar keine Bedeutung haben, aber im Schadensfalle würde sicherlich die Frage aufkommen, warum man auf der Fahrbahn durch die Arbeitsstelle gefahren ist, wo doch vorher ein Fahrbahnbenutzungsverbot für Radfahrer ausgesprochen wurde. Da wird wohl nicht jeder Richter meine Interpretation teilen, dass ein Radweg, auf dem ich nicht Fahrrad fahren sondern absteigen und schieben soll, wohl nicht mehr benutzungspflichtig sein kann. Dass man am Aufstellungsort des Z240 mangels Bordsteinabsenkung gar nicht auf den Sonderweg wechseln kann, ist hier auch nicht so wichtig, weil man vermutlich davon ausgeht, dass sowieso schon alle Radfahrer auf dem Gehweg fahren (weil der ja rot gepflastert ist). Dass es eine Richtlinie für die Sicherung von Arbeitsstellen gibt, hat sich bis hierher leider noch nicht herumgesprochen.


    Auch ist die eigentliche Intention der Verkehrsbehörde wieder erkennbar, dass man dort überhaupt keine Radfahrer haben will und auch nicht bereit ist, sich Gedanken darum zu machen, wie man als weniger sportlich ambitionierter Radfahrer rechtzeitig durch die Baustelle kommt, ohne 500m lang zum Fußgänger zu werden oder sich irgendwann Auge in Auge mit dem Gegenverkehr auf der Fahrbahn wiederzufinden.

    Die Leute achten auf verspäteten Querverkehr, weil der für sie selbst eine Gefahr darstellt. Ein Fußgänger ist aber für einen LKW-Fahrer keine Gefahr und daher achtet man darauf nicht so sehr. Klingt zynisch, ist aber eine plausible Erklärung.

    Das ist kein marktwirtschaftliches Prinzip.

    Die theoretischen Grundlagen zum Fall "Auto" (und noch einigen mehr) liefert die VWL:

    Es geht darum, den Markt zu beobachtet und prüfen, ob er "effizient funktioniert" und regulierend einzugreifen, wenn er es nicht tut.

    Ob ein Markt "effizient funktioniert" ist über diverse Kriterien gut definiert. Insbesondere gehört dazu, dass jeder Marktteilnehmer sämtliche aus seiner Entscheidungen resultierenden Kosten zu tragen hat. Ist das nicht der Fall, ist das ein "negativer externer Effekt". Das Gut kann dann zu billig angeboten werden. Das wiederum führt dazu, dass dieses Gut normalerweise stärker konsumiert wird, als es volkswirtschaftlich wünschenswert wäre. Zur Regulierung von negativen externen Effekten gibt es diverse Möglichkeiten. Beispielsweise allgemeine Steuern. Oder auch eine Verhandlungslösung zwischen Verursacher und Betroffenen.

    Das Schwierige daran ist immer, die negativen Effekte dem Verursacher zuzuordnen und die Schäden zu beziffern. Es spielt auch eine Rolle, wo man die Grenze zieht. Es steht wohl außer Frage, dass der Klimawandel erhebliche Schäden verursachen wird. Aber bereits da ist es nicht möglich, den vom Menschen gemachten Anteil zu beziffern: Hätte es einen Sturm/Sturmflut ohne die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung überhaupt gegeben? Ist der Sturm komplett vom Menschen gemacht und müssen die Verursacher des CO2-Ausstoßes entsprechend ihres Anteils für den Schaden komplett aufkommen? Wie viel geringer wäre der Schaden ohne den zusätzlichen CO2-Ausstoß gewesen? Welche Kosten kommen noch in späterer Zukunft auf uns zu, die wir bereits heute verursachen? Was kostet überhaupt ein Mensch, der künftig seine Existenzgrundlage aufgrund von Dürren oder Überflutungen verlieren wird? Sollen wir schon mal das Umsiedelungsprogamm für die 400 Millionen Menschen starten, die Ende dieses Jahrhunderts bis 5m über dem Meeresspiegel voraussichtlich leben werden? Im Prinzip sollte jeder Autofahrer schon mal in den Bausparvertrag einzahlen.


    Ich fürchte, dass man in 50 Jahren auf die heutige Zeit mit Verachtung zurückblicken wird: Warum haben die damals ( = wir) denn nichts getan? War denn nicht alles bekannt und absehbar, wohin es führen wird? Warum hat man zu lange an etwas festgehalten, das völlig absehbar in den Abgrund führte?


    Jeder einzelne kann sich auch gerne damit beruhigen, dass er es alleine ja sowieso nicht aufhalten kann und dann ist es bequemer, mitzumachen, was alle anderen auch machen. Ein zugegebenermaßen recht pessimistisches Szenario, aber ich erkenne derzeit keinen Umkehrtrend, im Gegenteil.


    Aber selbst wenn das Verursacherprinzip nicht 1:1 greifen kann, ist es dennoch möglich, das Handeln der Leute zu beeinflussen, indem man unerwünschtes Handeln stärker sanktioniert oder höher besteuert. Dafür müsste es aber einen mehrheitlichen Konsens geben, der den demokratisch legitimierten Organen auch ermöglicht, die Rahmenbedingungen entsprechend zu setzen. Der derzeitige Höhenflug der Grünen dürfte ein jähes Ende finden, wenn die Partei wieder Themen wie Tempolimits auf Autobahnen, höhere Steuern auf Treibstoff, autofreie Innenstädte, eine flächendeckende PKW-Maut, etc. auf die Tagesordnung bringen würde.


    Man muss ja den Automobilkonzernen fast für ihre Skandale dankbar sein, weil das erhebliche Flecken auf der Weste der deutschen Vorzeigeindustrie hinterlassen hat. Letztlich war es der Skandal um manipulierte Abgaswerte, der das Thema Verkehrswende neu in Gang gesetzt hat.

    Im Prinzip eine überwiegend sachliche Darstellung der Gegenposition, aber dann das Ende:

    Zitat

    Die Autokrise offenbart also, dass es im heutigen Deutschland nicht nur an Verständnis für die berechtigten Belange der Industrie fehlt, sondern auch an einem adäquaten Verständnis der modernen Großstadt und ihrer Legitimität.

    Einerseits wird eine Schwarz-weiß Malerei kritisiert, die der Autor dann aber selbst betreibt: Es geht gar nicht darum, welches Verkehrsmittel wann und wo seine Berechtigung, Stärken und Schwächen hat, sondern es geht letztlich wieder einmal nur darum, die ausschließliche Bevorrechtigung des Autos gegenüber allen anderen Verkehrsarten zu legitimieren. Wer das anders sieht, hat eben "kein Verständnis", so einfach ist das.

    Natürlich gibt es Wege, auf denen das Auto unschlagbare Vorteile hat (Entfernung, Individualität, Lastentransport, Bequemlichkeit...). Aber es gibt eben auch die 40% aller in Deutschland mit dem Auto zurückgelegten Wege, die kürzer als 5km sind (75% unter 10km), und auf denen außer dem Fahrer keine Last transportiert wird. Wendet man die Argumentation des Autors auf diese Wege an, bleibt am Ende nur noch das Argument, das Auto zu benutzen, um die Automobilindustrie zu unterstützen. Nicht zu vergessen die Gesundheitsindustrie, die sich um Unfallopfer, um chronische Krankheiten infolge Bewegungsmangel (Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen), Atemwegserkrankungen infolge von Luftschadstoffen, sowie um psychische Erkrankungen infolge von Lärm "kümmert".

    Das Problem sind die Kunden. VW hat in diesem Jahr wohl in einigen Monaten in Deutschland mehr Touran als Golf verkauft. Der Trend zu größeren und sinnloseren Autos ist ungebrochen. Soll man einem Industrieunternehmen vorwerfen, die Nachfrage zu bedienen? Wir haben keine Planwirtschaft, wo der Staat den Unternehmen vorschreiben kann, was sie produzieren sollen.


    Der Druck muss auf die Verbraucher (Autokäufer) wirken, indem ineffiziente und schmutzige Fahrzeuge höher besteuert werden und sich darüber die Nachfrage verändert. Es müssen die Alternativen stärker gefördert werden, damit die Leute gar kein eigenes Auto mehr brauchen (oder im ersten Schritt schon mal nicht mehrere pro Haushalt). Es muss bequemer und einfacher sein, auf das eigene Auto zu verzichten anstatt eines zu besitzen. Welche Regierung sollte das aber gegen die Interessen der Autolobby und der autoverrückten Deutschen durchsetzen? Das würde wohl nicht einmal passieren, wenn die Grünen bei der nächsten Wahl die absolute Mehrheit erreichen würden.

    Gestern Abend tagte der Fachausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr in einer öffentlichen Sitzung und wir waren mit 3 Leuten dabei.


    Beim TOP "Einwohnerfragestunde" wurde angeregt, das 20 Jahre alte Radverkehrskonzept zu aktualisieren. Der erste Stadtrat verwies auf die (bisher erfolglos) geplante Einstellung eines Verkehrsplaners, der sich dann mit dem Thema befassen solle. Bemerkenswertes Zitat: "Ohne die Fachkompetenz eines Verkehrsplaners würden wir weiter im Nebel stochern".

    Da stellt also die Stadt Stade eine eigene Verkehrsbehörde, stochert aber seit 19 Jahren im Nebel, weil ohne einen Verkehrsplaner die Fachkompetenz fehlt? Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können :)


    TOP 4: Es sollen Mittel in den Haushalt 2019 eingestellt werden zur Beauftragung eines Konzeptes für die künftige Radverkehrsführung in der Harsefelder Straße auf der gesamten Länge von der Hansebrücke bis zur neuen Heidesiedlung. Längere Diskussion, weil die Zuständigkeiten geklärt werden müssen. Südlich der B73 ist die Harsefelder Straße eine Landstraße.

    https://goo.gl/maps/4MG5ntDyRam


    TOP 8: Die Stadt Stade soll die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen beantragen (WITZIG!). Der Ratsherr der Grünen stellt ganz richtig fest, dass Stade bislang noch nicht fahrradfreundlich ist. Beschluss des Stadtrates nötig, weil die Verwaltung mit einer Mitgliedschaft neue Aufgaben übernehmen muss.


    TOP 10: Die Bürgermeisterin lässt verkünden, was man im vergangenen Jahr schon alles für den Radverkehr getan hat. Dazu zählen ernsthaft so tolle Dinge, wie die Aufhebung der Benutzungspflicht auf einem linksseitigen 50m langen und gerade einmal 0,85m breiten gemeinsamen Geh- und Radweg oder die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf der rechten Straßenseite, wo zuvor beide Seiten gleichzeitig benutzungspflichtig waren und jetzt nur noch die linke Straßenseite. Herrje... Es seien aber auch weitere Maßnahmen in Bearbeitung, z.B. Am Bahnhof, Neubourgstraße, An den Fischteichen und man hat sich wohl auch vorgenommen, die Thuner Straße in Angriff zu nehmen (irgendwann?).


    TOP 12: Die Gruppe FDP/ UWG/ Piraten fragt an, wie die Auslastung der Fahrradboxen am Bahnhof ist: Antwort: Auf der Stadtseite gibt es 8 freie Plätze (von 240) und auf der gegenüberliegenden Seite sind alle Plätze vergeben. 25 Interessenten stehen hierfür auf der Warteliste.


    Ich sehe es mal positiv: 5 von 12 TOPs drehten sich um den Radverkehr. In der nächsten Woche tagt der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung und dann sind wir natürlich auch wieder dabei. Insbesondere den TOP "Bürgerfragestunde" werden wir künftig regelmäßig nutzen 8)

    Interessant wäre auch, das subjektive Empfinden mit den Messwerten abzugleichen. Da wird man vermutlich eine große Bandbreite finden: Während manche Radfahrer bereits einen Überholvorgang mit 1,60m Seitenabstand als "Nahtoderlebnis" empfinden, sind andere vermutlich unempfindlicher. Einige empfinden es ja bereits als zu gefährlich, dass sie überhaupt auf einer Fahrbahn von Kfz und LKW überholt werden.


    Mir persönlich macht es mittlerweile nicht mehr viel aus, wenn ich mit weniger als 1,5m Abstand überholt werde, solange der Abstand konstant bleibt und der Überholer nicht vor mir dicht macht. Viele Autofahrer unterschätzen vermutlich meine Geschwindigkeit und daher kommt es regelmäßig zu knappen Überholmanövern, die nicht rechtzeitig vor dem Gegenverkehr beendet werden. Und es kommt natürlich regelmäßig zu völlig sinnlosen Überholvorgängen, nach denen der Überholer an der nächsten Kreuzung/Ampel sowieso wieder vor mir steht.

    Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gibt es ringsum eigentlich genug. Ich glaube, dass die Leute einfach genervt waren, dass ständig ihre Ausfahrt blockiert war, denn das sieht ja auch nicht nach einer offiziellen Beschilderung aus.

    Hier: https://www.google.de/maps/@53…259013,167m/data=!3m1!1e3


    Die Straße Stadersand-Brunshausen ist auch von der Stader Elbstraße her kurz hinter der Deichdurchfahrt mit [Zeichen 240][Zusatzzeichen 1020-30] bezeichnet, was wohl so viel bedeuten soll wie [Zeichen 260][Zusatzzeichen 1020-30] und nicht, dass Anlieger auf der Fahrbahn fahren dürfen ;)