"Lustige" Fahrradständer

  • Ich hatte in MS bereits die Gelegenheit einen dieser modernen Fahrradständer vom Typ „Retro-Stone 2.0“ zu testen:


    Geeignet für eine Reifenbreite von 28 bis 40mm bietet er dem Rad einen guten, aber nicht ganz so festen Halt, wie man es von modernen Fahrradabstellanlagen gewohnt ist Dafür gibt dieser Typ die Möglichkeit, sein Fahrrad unvermittelt direkt aus der Fahrt heraus abzustellen – ein nicht zu unterschätzender Zeitvorteil. X/

    "Preisgünstige Abdeckungen von Versorgungsleitungen sind mit den Zeichen 237, 240 oder 241 zu kenntlich zu machen."
    Aus den Apokryphen zu §41 STVO

  • Ich hatte in MS bereits die Gelegenheit einen dieser modernen Fahrradständer vom Typ „Retro-Stone 2.0“ zu testen:

    Tückisch! Hast du versucht das der Stadtverwaltung zu melden?


    Ich habe ähnliches in Oelde vor der Stadtbücherei "gefunden", als mein Hinterrad aus ruhiger Fahrt heraus plötzlich wegsackte und netterweise ohne zu verbiegen, oder mich abzuwerfen, auch wieder aus der Versenkung heraus fuhr. Wollte es melden, habe aber nach 10 Minuten des erfolglosen Suchens nach einer zuständigen Stelle auf der Stadtseite, aufgegeben.


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    In Herenstals (Belgien) sah ich dieses ansprechende Ensemble.


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  • Tückisch! Hast du versucht das der Stadtverwaltung zu melden?


    Ich habe ähnliches in Oelde vor der Stadtbücherei "gefunden", als mein Hinterrad aus ruhiger Fahrt heraus plötzlich wegsackte und netterweise ohne zu verbiegen, oder mich abzuwerfen, auch wieder aus der Versenkung heraus fuhr. Wollte es melden, habe aber nach 10 Minuten des erfolglosen Suchens nach einer zuständigen Stelle auf der Stadtseite, aufgegeben.

    Habe etwas Ähnliches (ging dabei um eine Einfahrt auf dem Radweg, ähnlich große Lücken) einfach bei "meinem" ADFC gemeldet. Einen Tag später ging eine Mail an die Stadt raus mit CC an mich. 3 Tage später meldete die Stadt dass sie sich die Stelle angesehen haben, mir Recht geben und die Firma, der die Einfahrt gehört, dazu aufgefordert haben die Stelle zu reparieren. Eine Woche später waren die Lücken dann aufgefüllt.

  • Im freundlichen Nürenberge haben sie für so was auf dem geteilten Fuß- und Radweg entlang der Zollhausstraße gar die Benutzungspflicht aufgehoben und ein "Vorsicht: Radfahrer auf der Fahrbahn frei" Schildl aufgestellt.


    Wobei ich da etwas kritischer bin, und schon bei einer Einfangbreite von 21mm anfange zu mosern :)

  • Das »Krohnstieg-Center« wirbt mit rund 500 überdachten Parkplätzen. Für Pkw.


    Für Fahrräder bot man zeitweilig dieses hier:



    Inzwischen hat man die Ständer unter dem Gebäudevorsprung entfernt und links vom Eingang wieder aufgebaut. Ohne schützende Überdachung.


    Wenn man von außen in den Parkhaus-Lift reinkäme, würde ich glatt mein Rad mit hoch in die Parketagen nehmen und dann nach dem Einkauf runterradeln. Die Wendel hoch schaffe ich leider nicht mit meinem Anhänger ...

  • Ich hatte das Glück und durfte die letzte Woche in Japan verbringen. Ich bin dort auch radgefahren und konnte einige Eindrücke sammeln und ein paar Fotos schiessen. Wenn ich Zeit hab werde ich mal ein bisschen was im "Radfahren in...Dingenskirchen" Thread schreiben.
    Hier ein paar Fotos im Vorraus zum Thema Fahrradabstellanlagen.
    Vorweg:
    In Japan ist es verboten (zumindest in den Städten die ich besucht habe) Fahrzeuge am Fahrrbahnrand oder auf den Gehwegen abzustellen. Die Strassen sind wundervoll leer. Es wird auch rigoros abgeschleppt. Das gilt für Fahrräder sowie für Autos. Der Bedarf an intelligenten Lösungen ist also hoch.





    Vollautomatisches Unterirdisches Fahrradparkhaus in Kyoto



    bewachte Fahrradabstellanlage in Hiroshima



    unbewachter Fahrradparkplatz in Osaka.
    Die Menschen in Osaka gelten als etwas undiszipliniert und unhöflich. Meine japanische Begleitung beschrieb das etwas so:
    "Der Unterschied zwischen Tokyo und Osaka ist etwa der wie zwischen München und Berlin. Und Osaka ist Berlin"
    Deshalb sah es dann da auch an einigen wenigen Stellen so aus:


    An allen Fahrrädern klebte ein Zettel der Stadtverwaltung den ich natürlich nicht lesen konnte. Nachdem ich allerdings die Japaner etwas kennen lernen durfte stand da wahrscheinlich so etwas wie: "Bitte lieber Mitbürger stellen sie ihr Rad bitte hier nicht ab. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf ihre lieben Mitbürger. Vielen lieben Dank"

  • In der Kurt-Schumacher-Straße in Hannover gibt es seit ca. einem Jahr neue Fahrradbügel, von denen in Kürze viele wieder beschädigt waren. Jedoch nicht durch Fahrräder. Dafür sind sie hinreichend stabil gebaut. Die Bügel sehen sehr filigran aus, haben aber dennoch eine recht auskömmliche Materialstärke, die jedoch bestimmten Fahrzeugen nicht gewachsen ist. Wer auf Durchreise ist und ein wenig Zeit hat, vom Hauptbahnhof aus sind es gerade mal ca 5 Minuten bis zu den neuen Fahrrad-Bügeln in der Kurt-Schumacher-Straße.





    Mein Vorschlag:
    Schwerter zu Pflugscharen!" Bzw.: "Panzer-Kanonenrohre zu Fahrradbügeln!"
    Sieht vielleicht nicht so elegant aus, hätte aber das Zeug zum Kunst-Projekt und würde vermutlich mehr Widerstand bieten.