Beiträge von Nbgradler

    Ich tu mir schwer, ich verstehe aber auch den Wunsch nach einem SUV nicht. Ich habe inzwischen zwei als Mietwagen gefahren und fand für die Außenabmessungen den Inneraum einfach eher zu knapp.


    Nur: Privat fahre ich einen Minivan. Ich brauche den Innenraum, wenn ich Geräte, Kinder, Familien, Gepäck transportieren muss. Und der Minivan ist erheblich größer als ein SUV. Ich bin sogar ein Fan von getönten Scheiben - uind daher ist hinter meinem Auto ein Fußgänger noch schlechter zu sehen.


    Spiel das Argument eine Rolle? Ich behaupte: Nein. Das würde es nur dann, wenn ich so nahe an Kreuzungen parken würde, dass ich die Sicht versperren würde. Im Parallelverkehr ist es doch völlig egal, wenn gelegntlich ein Fußgänger nicht sichtbar ist. Beim Kreuzen von Fahrbahnen ist auch schon ein Kinderwagen manhmal zui viel (bei einem kleinen Kind, Hund, Liegerad).

    Die Bahn ist doch eines der schönsten Beispiele für "Dinge, die der Staat kontrollieren sollte". Trinkwasser gehört noch dazu, da sind wir zum Glück noch nicht so weit. Was staatliche Dienstleistungen können ist "Dienste bereitstellen, die nicht immer begraucht werden". Wie die Feuerwehr oder die Bundeswehr oder die Polizeit.


    Ich bin immer noch der Ansicht, dass die Telekommunikation, die Briefzustellung und der öffentliche Nahverkehr auch unter staatliche Kontrolle und damit unbegrenzte Verfügbarkeit gehören. Wenn ich etwas davon brauche, dann sollte es auch bereit stehen. Und mal ehrlich: wenn die Post noch staatlich wäre, dann würde am Tag nur ein Paketbote meinen Radweg blockieren. Das fände ich besser.

    Sind wir uns also einig, dass die Lichtwirkung gilt?


    Wie bereits gesagt: welche? Lux (https://de.wikipedia.org/wiki/Lux_(Einheit) ) oder Lumen (https://de.wikipedia.org/wiki/Lumen_(Einheit) ). Das ist eben nicht trivial. Alle Abneigung gegen unsere Gesetzgeber mal ausgelassen: sind Sie sich sicher, dass Sie das besser können?


    Dann mal los: Entscheidung mit vernünftiger Argumentation an den Verkehrsminister. So schwer ist das ja offenbar nicht.


    Zitat

    Entscheidend ist jedoch die Helligkeit. Die zu berechnen birgt wieder ganz eigenen Probleme aber grundsätzlich gilt ganz sicher die Aussage, dass es heute kein Problem ist, mindestens so leuchtstarke Fahrradlichter zu bauen wie die Birnchen von früher, und die mit weniger Energie auskommen als die Birnchen von früher.


    Zitat

    Ganz prinzipiell kann man die Sache so anpacken, dass ein Dynamo (oder andere Stromquelle) immer noch dieselbe Leistung erzeugen muss.

    Das würde bedeuten, dass man damit heute ein deutlich hellereres Licht erzeugen könnte.

    Oder dass das Licht muss immer noch mindestens so hell brennen, wie einst der 2,4 Watt-Scheinwerfer, das 0,6 Watt-Rücklicht. Dann ist es ganz sicher möglich, beim Dynamo "abzurüsten". Vielleicht ist auch ein Mittelweg auszuhandeln.

    Was nun? Der Gesetzgeber muss sich eben für eine Variante entscheiden: Gleiche Leistung oder gleiche Lichintensität (welche? Lumen oder Lux?) oder Mittelweg?


    Die Diskussion ist doch - mit Verlaub - deppert. Ein Fahrrad muss so beleuchtet sein, dass es im Dunklen von einem durchschnittlich gebildeten, durchschnittlich ausgerüsteten anderen Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden kann. Ob dafür eine 2,4W Frontleuchte in weiß und ein 0,6W Rückstrahler in rot ausreichen, oder ob sich ein Radler einen blinkenden farbenfrohen Kranz auf den Kopf setzen will ist egal.


    Warum wollen Sie auf jeden Fall die Technik zum Ziel vorschreiben, statt nur das Ziel vorzugeben?


    Wenn ich fordere, dass ein Fahrzeug innerhalb von 3 Sekunden anhalten kann, dann habe ich ein Ziel vorgegeben. Völlig unahängig von der Technik. Wenn ich vorschreibe, dass Fahrräder zwei unabhängige Bremsen haben müssen, die "Hinterradblockier-Technik" des Fixies aber nicht gelten soll, dafür Rücktritt-, Scheiben-, Felgen- und Trommelbremsen zulässig sind - dann hbe ich einen völlig unnötigen Fokus auf derzeitige Technologien gelegt.


    Genau dass ist es doch, was ein Gesetzt nicht soll. Im Idealfall gilt es immer. Wenn morgen einer eine induktive Bremse erfindet, die schneller wirkt, aber dafür am Kettenblatt angebracht ist - warum zum Geier soll diese dann verboten sein?

    Ich bin jedes Mal von der Anlage ein klein bisschen irritiert. Die gemessene Feinstaubmenge ist im Rahmen der Meßgenauigkeit richtig, aber fast alle Blütenpollen liegen in der selben Feinstaubklasse. Die reine Menge liefert nur einen Vergleich zu einer anderen Station, aber keine Aussage über die Gefahr, die vom Feinstaub ausgeht.


    Für eine echte Messung kommt man um die Kombination aus Goldfilter + Rasterelektronenmikroskop nicht herum. Das ist aber im Vergleich sehr zeitaufwändig und liefert keine kontinuierlichen Daten.


    Für einen selbstgebauten Feinstaubfilter sollte zumindest der regionale, zeitabhängige Pollenflug im Auge behalten werden. Da gibt es ein etwas älteres, freies Paper: https://www.zobodat.at/pdf/CAR_173_93_0401-0422.pdf

    Wer Fahrräder verkauft für den sollte gelten, dass er nur solche Fahrräder verkaufen darf, die eine solide und haltbare lichttechnische Ausstattung besitzen. Häufige Fehler sind zu dünne Kabel und zu wackelige Kontakte.

    [...] Aber an den dünnen Drähtchen und der mangelhaften Leitung über Schutzzblech und Rahmen hat sich so weit, ich das sehe, vorschriftsmäßig nichts verändert.

    Die Anzahl der Fahrräder mit voll funktionsfähiger Beleuchtungsanlage könnte m. E. deutlich gesteigert werden, wenn verbesserte Vorschriften dafür gelten würden, dass Fahrräder beim Verkauf grundsätzlich mit einer besseren Beleuchtungsanlage als heute vielfach üblich, ausgestattet sein müssen.

    Ein Glück, dass der Gesetzgeber das anders sieht. Der Aufbau unterliegt dem technischen Umgebungsbedingungen. Deswegen sind alle Vorschriften, die auf den "zum Gesetzgebungszeitpunkt üblichen" technischen Details bestehen häufig später Unfug (siehe: 3W maximale Leistungsaufnahme der Beleuchtung am Fahrrad, siehe 0,6W maximale Leistungsaufnahme Rücklicht). Das richtige Gesetz besteht schon: Das Licht muss vorhanden sein und funktionieren.


    Der Radlbauer darf dann entscheiden, ob lieber ein wackeliger Steckkontakt dran soll oder ob er die Leitungen einfach verlötet.

    Das es einen großen Teil der Bevölkerung nicht zu Tränen rührt mag ja sein, aber du hast doch schon für's Forum alles wesentliche in unterhaltsame geschriebener Form zusammen getragen. Der weitere Aufwand es an Presse, Bahn, etc. weiter zu leiten ist doch vergleichsweise gering - und mir ist kein Nachteil offensichtlich.


    Im schlimmsten Fall landet dein Fall als ein Punkt von "was bei der Bahn alles schief läuft" in einem seltsamen Nebenmagazin (Jugend, Rentner, Fischzüchter, etc.) der Lokalzeitung.

    Welchen zusätzlichen Wert haben Front- und Heckreflektoren, wenn bereits ein Front- und Hecklicht vorgeschrieben ist?

    Naja. Hier gibt es unbeleuchtete Strecken. Auf denen vergleichsweise viele Radfahrer unterwegs sind, von denen gelegentlich mal einer liegen bleibt. Standlicht haben immer noch nicht alle, von daher hilft es tatsächlich - ebenso wie die dämliche Warnweste, wenn einer neben seinem Radl im Dunklen kniet und den Reifen wechselt. Ist halt nur ein sehr seltener Fall. Dafür nun den ganzen Vorschriftskram?


    Aber einen zusätzlichen Wert haben die Reflektoren. Nur eben keinen großen.

    So im Nachinein ist es ja immer einfach zu mosern, aber ich sehe einen Teil des Problems in der unglaublichen Regulierungswut. Ich kann nicht einschätzen ob sich die Roller privat stark verkauft haben. Die, die mich stören, sind die Roller der Verleihfirmen. Mit eigenem Gerät würde wahrscheinlich etwas sorgfältiger geparkt (Quelle: siehe Fahrräder).

    Ah, schlecht fotografiert. Bin mir noch nicht sicher, ob es besser gelingt.


    An der Stelle der "Todesfalle" ist der Radweg benutzungspflichtig. Das hellgraue Auto steht halb auf dem Radweg, nicht da wo er dürfte (auf der Fahrbahn). Muss heute Abend mal sehen, ob ich noch ein Bild des Radwegs mit parkenden Autos links (legal) und rechts (ich hoffe sehr: illegal) machen kann.

    Und die Gegenrichtung mit der Todesfalle wollte ich euch auch nicht vorenthalten.


    In stadtauswärtiger Richtung ist das alles noch ein wenig seltsamer. Dort wechselt die Strecke munter zwischen "Fahrbahn" und "daneben". Teils Hochboard, teils Radstreifen. Alles bunt gemischt.


    https://www.google.com/maps/@4…f7ft_Q!2e0!7i13312!8i6656


    Etwa da.


    Meine Lieblingsstellen wären hier:



    Wo ich zwar auf die Fahrbahn soll, und das Ganze wegen mangelndem Platz zwischen vergammelten Pfosten und Gras auch notwendig ist, die Stadt es aber noch nicht geschafft hat eine Aufleitung hin zu malen. Ich mein... wäre sich ja Kostenmäßig vermutlich genau gleich geblieben dort etwas nach links zu pinseln.


    Und ein Stückerl weiter kommt dann der Friedhof. Das ist ein historisches Gebäude, da muss man nicht unbedingt was abreißen. Der Radweg wandert mal wieder von "auf dem Hochboard" zu "irgendwie nicht so ganz auf dem Hochboard".



    Da wird auch geparkt (nur heute nicht, deswegen müsst ihr mit dem Streetview Bild leben: https://www.google.com/maps/@4…wi5J1A!2e0!7i13312!8i6656 ).


    Und mir ist schon klar, dass ich da zimperlicher bin als andere, aber ich hätte gerne etwas mehr Platz. So zwischen Sandsteinmauer mit scharfer Kante und parkendem Auto. Mehr als meinen Rennradlenker, bitte:



    Ich finde dies nicht ausreichend.

    Weiter gehts, der Schrecken ist ja noch nicht zu Ende.


    Heute hier: https://www.google.com/maps/@4…itch%3D0%26thumbfov%3D100


    Das ist die B14 von Osten nach Nürnberg rein. Berufsverkehr, überland, Ich weiß nicht so genau, wer da woher kommt - ich überquere den Fluß in der Stadt. Stadteinwärts ist dort ein linksseitig benutzungspflichtiger Radweg. Sieht man auch im Bild, rechts wird es da etwas schwierig einen anzulegen. Dieser gehts bis zur Bahnbrücke:



    Dort dürfte ich dann über eine Ampel auf der Fahrbahn fahren, wenn ich denn unbedingt wollte könnte ich aber weiter geradeaus.


    Das ist deswegen etwas doof, weil ich 156m weiter wieder auf die linke Seite wechseln müsste (https://www.google.com/maps/@49.471654,11.1364925,17.5z ):



    Und nur wenige Meter weiter ist es dann wieder vorbei mit der linksseitigen Benutzung. Diesmal sogar ohne Angebot. Ab der Eichendorffstraße wird gefälligst richtig gefahren:



    Im weiteren Verlauf war ich leider nicht mehr zu fotografieren in der Lage und hatten den Finger auf der Linse. Es geht gar nicht so schlimm weiter wie es am Anfang aussah. Den "Hügel" hinauf ein geteilter Fuß/Radweg, danach Radweg vorhanden aber nicht mehr benutzungspflichtig. Ich bin da schon einmal angehupt worden, war aber ein Auswärtiger.


    Und weil ich schon länger in der Stadt wohne: Ich unterstelle da noch nicht einmal böse Absicht (weil ja ganz offenbar jemand den verpflichtenden Radweg weiter in der Stadt schon entfernt hat). Der "Hügel" war vor 20 Jahren noch steiler, das wurde im Rahmen einer Brückenrenovierung deutlich geändert. Rechtsseitig gibt es dort kaum Fußgänger (die laufen weiter oben am Hang) - da mag durchaus einfach jemand langsame Radler von der kurvigen Strecke entfernt haben, um der Straßenbahn freie Fahrt zu verschaffen.

    Hier in Nürnberg blieb die Fußgängerzone am Hauptmarkt nach der Versuchsphase für Radler offen (https://www.nordbayern.de/regi…-dem-hauptmarkt-1.6687729 ). Ich war zwischen drin sogar mal in eine der Befragungen durch die Hochschule verwickelt.


    Ich bleibe bei meiner damaligen Behauptung: Wenn eine Zone schon bisher illegal befahren wird und dann legal geöffnet, dann steigt der Anteil an regeltreuen Radfahrern, die reine Anzahl an Radlern die sich nicht an die Regeln halten bleibt annähernd gleich. Schlimmer wirds nicht.

    Wie ist denn der Vorrang beim Wieder-Zusammentreffen geregelt? Auf dem zweiten Bild ein abgesenkter Bordstein, also Radfahrer wartepflichtig? Und im ersten Bild? Hätte die Missachtung des blauen Pfeils nach links für den Radfahrer noch negative Auswirkungen am ende des kurzen Stücks Sonderweg?

    Einer der wenigen Fälle, wo ich kein Problem sehe. Die abmarkierte Stelle ist ja ca. 5m lang (vielleicht unterschätze ich das .. 10m sinds nicht). Wenn dort ein Fahrzeug stünde, dass ich rechts überholen könnte, dann wäre ich vorbei bevor das Fahrzeug wieder anfährt.


    Wie gesagt.. die Situation ist eh recht egal. Wenn Fahrzeuge vor dem Radler unterwegs sind kommt man nicht durch. Hugo hatte schon recht: Bei Gegenverkehr geht es dennoch weiter (also: in dem Fall ohne Pfeil), aber so viel ist dort auch nicht los.


    Dennoch begrüße ich die baulichen Maßnahmen mehr als eine durchgesetzte Tempo 30 Zone. Auf der einen Seite ist oft kein Platz eine Radarfalle aufzustellen (wegen Wall und Bahn und so). Die Baumaßnahme wirkt immer. Das geht recht gut.


    Und allzu kleinlich wollen wir hier die Verkehrsregeln auch nicht auslegen - die Bilder musste ich ja auch irgendwie machen.

    In einer Diskussion über die seltsamen Radwege in Nürnbergs Nordosten sagte ich ja kurz vor den Sommerferien (2019) ich wollte noch einmal vorbeifahren und Bilder machen. Nun ist es so weit, die Sommerferien sind fast rum. Ein paar Bilder gibt es. Ich dokumentiere einfach mal die Lage hier, und überlege mir wo etwas nötig ist.


    Das heutige Beispiel ist relativ harmlos.


    https://www.google.com/maps/@4…FRO9hQ!2e0!7i13312!8i6656


    Hier liegt die Dr.Carlo-Schmid- Straße. Eine 30 Zone mit einer großen Schule und einem Kindergarten. Parkhaus und stark ansteigendes Gelände einseitig (mit Bahnlinie oben), daher nicht durchgängig beidseitig bebaut. Diese Straße muss nicht viel beradelt werden, es gibt nebenan einen praktischen Fluß mit ordentlicher, autofreier Infrastruktur. Hier, am östlichen Rand der Stadt, sind vergleichsweise wenige Fußgänger unterwegs. Der Radweg am Fluß entlang ist gut.


    In der Dr. Carlo-Schmid Straße wurde baulich verkehrsberuhigt. Im Nürnberg der 80er und 90er Jahre (ich meine, so alt müsste das etwa sein) bedeutete das einfach: Fahrbahn verengen. Hindernisse einbauen. Dann erledigt sich der Rest von selbst. Auch wenn das unsere Hamburger Kollegen nicht glauben können - es klappt im Großen und Ganzen recht gut.


    Damit die Radler auf der Fahrbahn sich aber nicht mit den Hindernissen aufhalten müssen wurde ein seltsamer Kompromiss gebaut. Und den möchte ich euch nicht vorenthalten.



    Das hier sieht nicht so wahnsinnig gelungen aus. Die Idee schätze ich so ein: Autos müssen warten, Fußgänger haben eine schöne (kleine) Aufstellfläche, aber die Radler können elegant weiterfahren. Nur allein.. der Pfeil. Der macht den ganzen Plan irgendwie zunichte.



    Beim zweiten Versuch ist das schon viel besser gelungen. Das ist nur 200m weiter die Straße runter, und plötzlich könnte ich dort legal überholen.


    Klar.. in beiden Fällen geht es nicht. Durch die Straße fährt auch ein Bus (hatte ich oben noch nicht erwähnt) und breit genug ist sie auch nicht. Wenn da einer warten muss, dann wartet er am äußersten Rand. Aber wenigstens einen Versuch hat es gegeben.

    Bei Spekulationen über die Unfallursachen sollte man keinesfalls vergessen, ein zu hohes legal zugelassenes Tempo in Erwägung zu ziehen. Leider wird in dem Artikel nicht darüber berichtet, ob im Bereich des Unfallereignisses die geltende maximale Höchstgeschwindigkeit von Tempo 100 gilt, oder eine niedrigere Geschwindigkeit angeordnet ist. Tempo 60 auf Landstraßen ist wirklich genug. Und es würde vermutlich zu einem besseren Unfallschutz beitragen und mehr Unfälle verhüten als zum Beispiel Tempo 120 oder Tempo 130 auf Autobahnen, was nach meiner Wahrnehmung zu Unrecht intensiver und lautstärker eingefordet wird.

    Ein generelles Tempolimit von 60 km/h auf Landstraßen würde mehr Unfälle verhindern als ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen!

    Quelle?

    Die genannten 4-6km zum Bahnhof sind doch optimale Fahrraddistanz!?

    Schwarz/Weiß kann es hier einfach nicht geben. Viele Menschen sind einfach zu faul darüber nachzudenken ob noch was anderes in Frage käme, als mit dem Auto zu fahren. Oder gar Fahrrad zu fahren. In großen Städten wird vorwiegend viel Fahrrad gefahren weil es schneller und praktischer ist, nicht weil es besonders toll ist oder gar aus Umweltgesichtspunkten.

    Wichtig wäre dass die Menschen überhaupt ersteinmal anfangen über das Fortbewegungsmittel nachzudenken! Da kann die Busverbindung oder die Radwege noch so gut sein!


    ÖPNV: Es muss mutiger investiert werden: Nach Nachfragepotenzial und nicht nur nach Ist-Nachfrage. Über Nacht geht das soweiso nicht, eher nach und nach.

    Klar ist das ideal für's Fahrrad. Deswegen schrieb ich ja: "Mit Gepäck, Hunden, Kindern, Arbeitsutensilien und der von mir gerne zitierten neuen Waschmaschine ist der Ort nicht zu erreichen."


    Der dämliche Ort ist mir ja nur so im Gedächtnis geblieben, weil in der Nähe ein Hundesporttreffen liegt. Mein Auto defekt, mein Hund zu groß um auf dem Fahrradgepäckträger Platz zu finden. Mit dem Bus in den dort genannten Ort geht, durch den Wald zum Treffen geht auch (~6 km zu Fuß). Zur S-Bahn zurück, mit Zeitdruck, nachdem das Tier 1,5 Stunden Sport getrieben hat und nicht mehr rennen kann? Geht nicht. Bus verpassen und 4 Stunden warten? So viel Zeit habe ich im Leben auch nicht - an Samstagen muss noch eingekauft werden. Mit Bollerwagen in den Bus geht auch nicht, der passt nicht.


    Und dann sind wir sehr schnell an einem Punkt, den ein öffentlicher Verkehr immer dann leisten muss, wenn "Das Auto muss weg" in Großbuchstaben gefordert wird. Natürlich kann ich das Problem lösen - aber nicht ohne Investitionen und vor allem nicht von heute auf morgen. In Nürnberg gibt es meines Wissen nach zwei Miet-Lastenräder. Die Verfügbarkeit am Wochenende ist schwierig, auch das ist etwas, dass ich mit einem Hund aber üben müsste. Ich kann auch Veranstaltungen ausfallen lassen, weil ich den Ort nicht erreiche.


    Und weil es eh schon eine Grundsatzdiskussion geworden ist - auch der Bus mit dem ich dort hingefahren bin war zu groß. Das Verkehrsvolumen ist es absolut nicht wert den Takt zu verdichten. Das verschiebt sich sofort, wenn alle Autos verboten sind - Umweltfreundlich ist der Bus aber bis dahin nicht. Mein privates Auto verschwendet zunächst weniger Resourcen als der Bus mit Fahrer + mir.

    Zitat

    Und trotzdem ist es so, Pirminator: Ein gutes Leben mit viel Mobilität auch ohne MIV ist für alle Menschen möglich!

    So ein unglaublicher Schwachfug.


    Ich schrieb es schon mal as Erwiederung auf eine Ihrer Hasstiraden, aber es kommt halt nicht an. Ich nehme einfach das 100% identische Beispiel noch einmal.


    https://www.google.de/maps/pla…!3d49.469325!4d11.2952515


    Haimendorf in der Nähe einer bayrischen Großstadt. Zu erreichen per Bus. Die nächste S-Bahn ist 4 bis 6 km entfernt, je nachdem wo man im Ort wohnt. Die Busse fahren dort am Wochenende einmal stündlich von 8 bis 12 Uhr, dann einmal stündlich von 16 bis 20 Uhr.


    Der öffentliche Nahverkehr ist damit keine Wahl. In der Zeit, in der man zu Fuß die S-Bahn erreichen kann ist in der Hauptbetriebszeit auch der nächste Bus da. Eine Stunde Verspätung ist dann drin. Wer den Bus um 12 verpasst wartet schon entspannte 4 Stunden. Oder geht eine Stunde zu Fuß. Wenn er es noch kann.


    Mit Gepäck, Hunden, Kindern, Arbeitsutensilien und der von mir gerne zitierten neuen Waschmaschine ist der Ort nicht zu erreichen.