Landkreis Stade

  • Als was soll er die Schutzstreifenmarkierung und die Piktogramme in Gegenrichtung verstehen?

    Da ist wahrscheinlich rechts Gehweg, Radfahrer frei. Links ist aber nix (nicht Mal reiner Gehweg?). So entsteht sowas oft.

    Oder alternativ bei Steigung für die Seite bergauf.

  • Aufgrund des tollen Fotos auf der Startseite schon die erste Idee: Zukünftig könnte man in Stade auch in der jeweiligen Gegenrichtung einen tollen Schmutzstreifen aufpinseln. Oder gibts da "Radfahr-Einbahnstraßen" ? :)

    Was glaubst Du denn, warum die das nicht gemacht haben? Die Farbe ist bestimmt nicht ausgegangen.

  • Was glaubst Du denn, warum die das nicht gemacht haben? Die Farbe ist bestimmt nicht ausgegangen.

    Vielleicht, weil sie ganz feste glauben, dass eine Straße immer aus einer Fahrspur hin und einer Fahrspur zurück für Autos bestehen muss, auch wenn gar nicht genügend Platz vorhanden ist, wenn man andere Sachen als Autos mitberücksichtigt?

    Bei uns in Fürstenfeldbruck ist das jedenfalls so. Und du weißt ja, wie schwer so ein Aberglaube auszurotten ist. :)

  • Vielleicht, weil sie ganz feste glauben, dass eine Straße immer aus einer Fahrspur hin und einer Fahrspur zurück für Autos bestehen muss, auch wenn gar nicht genügend Platz vorhanden ist, wenn man andere Sachen als Autos mitberücksichtigt?

    Bei uns in Fürstenfeldbruck ist das jedenfalls so. Und du weißt ja, wie schwer so ein Aberglaube auszurotten ist. :)

    Vielleicht glauben die auch fest daran, dass die Straße ausreicht, um hin und zurück zu kommen. Einen Schutzstreifen benötigt man dafür ja nicht.

  • Vielleicht glauben die auch fest daran, dass die Straße ausreicht, um hin und zurück zu kommen. Einen Schutzstreifen benötigt man dafür ja nicht.

    Wenn sie das glaubten, warum sollten sie dann diese Sachen auf die Straße pinseln? Ich vermute, das ist wie bei uns: Auf eine Straße müssen immer zwei Autos passen, am Rand muss Platz für parkende Autos sein, und dann ist erst mal gut mit Planung. Sich was anderes vorzustellen ist anstrengend.

    Weil die Devise aber heißt "es muss sich was ändern", und sich keiner was drunter vorstellen kann, werden irgendwann die Bürger befragt (wo gibts denn sonst sowas?) Die können sich aber auch nichts anderes vorstellen (außer ein paar Spinnern) und deswegen wird nach dieser Bürgerbefragung erst mal gar nichts passieren. Die Auswertung wird Jahre dauern... :)

  • Der schützt doch zuverlässig die Autofahrenden vor zu weit links radelnden Radelnden, oder?

    Ich halte nichts davon pauschal Schutzstreifen abzuwerten als "Schmutzstreifen" oder "Gepinsele", um Fahrradfahrer*innen "schöne Gefühle" auszulösen. Kritik an den vielfach zu schmalen Schutzstreifen ist häufig berechtigt.

    Aber im vorliegenden Fall ist der Schutzstreifen gar nicht soooo schmal. Und es gibt eine Abgrenzungs-Strichlinie zu den parkenden Fahrzeugen hin. Wer knapp rechts neben der Strichlinie fährt, der hält vermutlich auch ausreichend Abstand zu sich öffnenden Autotüren. Für einen entsprechend breiten Schutzstreifen auf der anderen Fahrbahnseite ist die Fahrbahn nicht breit genug. ist die Fahrbahn schon zu sehr dem ruhenden Autoverkehr übereignet worden. Deshalb wurden dort Fahrradpiktogramme auf die Fahrbahn aufgebracht. Nahezu komplett vom Autoverkehr entlastete Straßen wirst du sicherlich nicht durchsetzen im Landkreis Stade, obwohl es das ist, was wir eigentlich bräuchten im Sinne einer Verkehrswende. Den Initiatoren ist es offenbar an der Stelle, wo das Foto gemacht wurde, gelungen eine Kompromiss-Lösung zu erreichen.

    Hier noch mal der link zu dem Foto:

    Senf.app

    Einmal editiert, zuletzt von Ullie (24. Juni 2024 um 19:44) aus folgendem Grund: Link zum Ursprungs-Foto eingefügt Korrektur aufgrund Anreging Pepschmier: ist die Fahrbahn schon zu sehr dem ruhenden Autoverkehr übereignet worden

  • Die "Dokumentation der Auftaktveranstaltung" ist lustig. Eigentlich brauchts gar kein jahrelanges Geplane mehr, da steht ja schon alles!

    Sehr gut ist eine Forderung aus dem Bereich Nahmobilität: "Wartehäuschen für Fußgänger an Bettelampeln". Da hat man wohl richtig erkannt, dass Bettelampeln eine tragende Säule des Verkehrs sind und auch weiterhin bleiben werden und lediglich die zugehörigen Wartehäuschen fehlen.

    Und im Bereich KfZ wird das ganze Verkehrsproblem kurz und bündig zusammengefasst: "A-Säulen verdecken die Sicht dramatisch". Schade, dass bei uns in FFB keiner draufkam.

  • Für einen entsprechend breiten Schutzstreifen auf der anderen Fahrbahnseite ist die Fahrbahn nicht breit genug.

    Vielleicht hab ich ja einen Knick in der Optik, aber da ist doch mehr als genug Platz? In der Mitte bliebe sogar genug Platz für ein Fahrzeug, in dem theoretisch zwei Leute nebeneinander fahren könnten!

    Und da wo die Autos rumstehen sollten vernünftigerweise Cafe-Bars hin, oder ein Gebirgsbächlein mit Heidi und dem Ziegenpeter.

    Von wegen nicht genug Platz, da widerspreche ich energisch.

  • Vielleicht hab ich ja einen Knick in der Optik, aber da ist doch mehr als genug Platz? In der Mitte bliebe sogar genug Platz für ein Fahrzeug, in dem theoretisch zwei Leute nebeneinander fahren könnten!

    Und da wo die Autos rumstehen sollten vernünftigerweise Cafe-Bars hin, oder ein Gebirgsbächlein mit Heidi und dem Ziegenpeter.

    Von wegen nicht genug Platz, da widerspreche ich energisch.

    Da stimme ich dir voll und ganz zu, aber es wird sich nichts daran ändern, solange nur du und ich und ein paar wenige weitere andere Menschen sich in dieser Frage einig sind, dass da und dort andernorts Autos weg gehören.

  • Da stimme ich dir voll und ganz zu, aber es wird sich nichts daran ändern, solange nur du und ich und ein paar wenige weitere andere Menschen sich in dieser Frage einig sind, dass da und dort andernorts Autos weg gehören.

    Vermutlich ändert sich nichts, ist aber für mich (noch) kein Grund, in Ozeanisches DoppelDenk zu verfallen und von mangelndem Platz zu sprechen, wo es in realiter doch Platz wie Heu gibt? Wenn selbst die Verkehrswende-Befürworter den existierenden Käse zur Grundlage ihres Denkens machen, dann wird wie in Fürstenfeldbruck außer heißer Luft nichts rauskommen. Wie auch?

  • Vermutlich ändert sich nichts, ist aber für mich (noch) kein Grund, in Ozeanisches DoppelDenk zu verfallen und von mangelndem Platz zu sprechen, wo es in realiter doch Platz wie Heu gibt? Wenn selbst die Verkehrswende-Befürworter den existierenden Käse zur Grundlage ihres Denkens machen, dann wird wie in Fürstenfeldbruck außer heißer Luft nichts rauskommen. Wie auch?

    Korrekturvorschlag umgesetzt!

  • Kommt darauf an. Unter anderem was drin steht.

    Bei uns torpediert die CSU/FW/FDP Fraktion gerade das bissl, was vom Konzept umgesetzt wird. Weil viel zu schnell (nach 5 Jahren die Erste ernstzunehmende Maßnahme!) und so war das ja gar nicht gemeint, und die Parkplätze, und die Innenstadt stirbt aus und Oberhaupt muss alles so bleiben, wie es war (die Innenstadt stirbt seit Jahren langsam aus, aber nur, weil es nicht genug Parkplätze gibt, bzw. die sind in der Tiefgarage, was unzumutbar weite Wege bedeutet und außerdem weiß ja schon jeder, dass in 20-30 Jahren alles schlechter wird..)