Beiträge von Pepschmier

    Ich leichenfleddere hier mal den alten Beitrag etwas, denn mittlerweile hat sich zu dem Thema auch die Polizei zu Wort gemeldet - oder besser gesagt, die hessische Polizei aus Frankfurt am Main:

    :thumbup:

    Bin nicht überzeugt, dass sich das wirklich auf Fahrradfahrer:innen bezieht.


    Wenn ich das auf meinem täglichen Arbeitsweg machen würde, würde ich vermutlich innerhalb von zwei Wochen erschossen werden.

    Außerordentlich passend (und noch gar nicht mal beabsichtigt) dazu:

    Breaking News: Auch in der Woche 3/2021 keinerlei Fortschritt im Maßnahmenkatalog zum Radverkehrsplan der Stadt Fürstenfeldbruck


    https://www.radportal-ffb.de/ffb/web.nsf/gfx/masnahmenkatalog-radverkehrsplan-ffb_2011-05-30.pdf/$file/masnahmenkatalog-radverkehrsplan-ffb_2011-05-30.pdf


    vom 30.05.2011. Ein Insider: "Was sind schon 10 Jahre? Ein Drittel bis zur Pension sind rum, durchhalten...."


    Man beachte Kapitel 13...


    Zitat

    Maßnahmenkatalog

    Maßnahmen, die sich aus der Erstellung des Radverkehrsplanes ergeben, sind in einem eigenständigen Maßnahmenkatalog beschrieben. Dieser bildet die operative Basis für die Erreichung der beschriebenen Ziele. Der Maßnahmenkatalog wird regelmäßig, unter Einbeziehung der Entscheidungsträger, fortgeschrieben.

    Wenn die Behördensprache plötzlich durchschlägt:


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    Find ich durchaus angemessen an einer Drückampel zur Überquerung einer 10-spurigen Autobahn.


    Innerhalb geschlossener Ortschaften sollte es dagegen ausreichen, die Fahrbahn zu betreten, um den Autoverkehr zum kompletten Stillstand zu bringen. War das nicht mal in einem US-Bundesstaat so?

    Mich würde bei diesen Zahlenerhebungen mal interessieren, ob bei den Fahrradbenutzer-Zahlen die Schüler dabei sind? Zumindest meine Kids *hassen* Fahrradfahren und sehnen den Tag herbei, an dem sie ihr Fahrrad über die Wupper kicken können und endlich Autofahren dürfen. Bei mir wars ähnlich.


    Insofern frage ich mich bei diesen Zahlen immer, wieviele Prozent eigentlich auf Menschen entfallen, die tatsächlich *freiwillig* Fahrrad fahren - und das auch noch morgen tun werden.

    Sondern Werbefuzzis haben sich überlegt, was trendy sein könnte.

    Vor gut 15 Jahren war ich auf der Suche nach einem (bezahlbaren) Auto, wo man noch ein paar Jahre drei Kindersitze einigermaßen gleichberechtigt unterbringen kann. Also ohne gleich einen VW-Bus zu kaufen oder so Sachen wie "Mittlerer Notsitz"-Quatsch usw.


    Meine Erfahrung: Die Kombination aus "Bezahlbar" und "Familienfreundlich" führt einen zwangsläufig zu den Franzosen. Ich versteh bis heute nicht, wieso sich deutsche Autos wie geschnitten Brot verkaufen.

    Ich glaube, es ging genau darum:, was du auch geschrieben hast:

    Um die Geschwindigkeit zu halten, spielt es keine Rolle, wie viel nicht benötigte Leistung noch zur Verfügung stehen würde. Für ein schwereres Fahrzeug benötigt man mehr Energie, um es zu beschleunigen und der Rollwiderstand ist höher, weshalb es auch etwas mehr Energie benötigt, um die Geschwindigkeit zu halten. Dafür kann man bei einem schwereren Fahrzeug durch Rekuperation mehr Energie zurückgewinnen.


    Der Luftwiderstand hängt aber wiederum nur von der Geschwindigkeit, Anströmrichtung (ändert sich z.B. durch Seitenwind) und der äußeren Form des Fahrzeuges ab. Masse und Motorisierung spielen keine Rolle und im direkten Vergleich zweier Fahrzeuge muss man auch von der selben Luftdichte ausgehen.

    Ok, ich vereinfachte das mal eben auf Punktprozesse: Ein Auto ist ein Punkt mit Masse m und negativer Reibungs-Beschleunigung a (wo der Eichenschrankwand- Luftwiderstand schon mit drin ist), egal ob Verbrenner oder Stromer. Vereinfachung fand ich schon immer gut, kommt meinem Gemüt entgegen. :) Ich glaub, andernfalls hätt ich nie irgendwas kapiert.

    Nein, das mag vielleicht bei Verbrennern so sein, dass der dicke V8 auch bei langsamer Fahrweise mehr verbraucht als ein kleinerer Motor. Bei Elektrofahrzeugen ist es technisch eben nicht so, dass ein größerer Motor viel mehr verbraucht, sofern die Leistung nicht abgerufen wird. D.h. der große Motor benötigt für die gleiche Reichweite keine erheblich größere Batterie.

    Versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Letztlich ist doch die *verbratene Energie*, die ich brauche, um

    1. das Ding von Null auf eine Geschwindigkeit V zu bringen
    2. und anschließend gegen die Reibung auf dieser Geschwindigkeit zu halten,

    die entscheidende Größe? Egal, woher sie kommt. Und in beiden Fälle ist diese Energie proportional zur Masse. Also Auto doppelt so schwer: Doppelte Energie nötig. Auto doppelt so schnell: Vierfache Energie nötig.


    Gleiches Gefährt, gleiche Geschwindigkeit, gleiche Strecke = gleiche verbratene Energie. Das einzige, worüber man streiten kann ist m.E. der Wirkungsgrad des Motors. Und der ist bei Verbrennern m.W. irgendwo bei erbärmlichen 30% oder so. Bei Stromern wohl viel höher, aber da kommt ja vorher noch der Wirkungsgrad der Stromerzeugung dazu.


    Meintest du, dass der Wirkungsgrad von Stromern bei niedrigen Geschwindigkeiten höher ist als der bei Verbrennern?

    Ist das Problem nicht eher die Verknüpfung von Auto und Stadt (oder Ortschaft)? Dass es ein innerörtliches Platzproblem gibt, ist ja nicht neu. Insofern ist die ständige Vergrößerung der Autos schon ein Problem - platztechnisch innerorts.


    Bei uns parkt seit Neuestem öfter ein Q7 vor dem Haus - auf dem Gehweg. Wenn er sich auf die Fahrbahn stellte, käme wohl keiner mehr vorbei. Ich würd ja sagen, wer sich einen Q7 kauft, kann halt hier in dieser Straße einfach nicht parken. Punkt. Aber soweit ist die Logik des Homo Sapiens anscheinend noch nicht.

    Es erfordert einen gewissen Mut, sich an Geschwindigkeitslimits zu halten. BMW traut diesen offenbar seinen Kunden nicht zu.

    Da ist was Wahres dran. Schon in meiner Sturm- und Drangzeit gabs diejenigen, die irgendwann mit einer Citroen-Ente oder einem R5 ankamen und die "anderen", die unbedingt einen BMW "brauchten" (am Besten mit Heckspoiler, wozu auch immer). Audis waren damals noch als "Fahrer-Mit-Hut"-Auto verpönt, wollte keiner...

    Ich hab in meinem Auto auch einen Tempomat und Begrenzer - allerdings komplett manuell. Obliegt mir selbst, was ich da grade einstelle.


    Ein automatischer VMax-Erkenner mit der Möglichkeit, immer X km/h "drüber zu bleiben" ist aber irgendwie - absichtlich gesetzeswidrig?


    Wir sind uns vermutlich einig, dass das die eigentliche Intention ist: Bleibe max. 15 km/h über dem aktuellen Limit, dann gibts keine ernsthafte Strafe, die dir finanziell oder rechtlich wehtut. Die Frage ist m.E., ob das gesetzlich zulässig ist? Ich hab da keine Ahnung.

    BMW-Geschwindigkeitsassistent animiert zum Regelbruch - DER SPIEGEL


    Auch Siegfried Brockmann erkennt darin ein übergeordnetes politisches und gesellschaftliches Problem, dass solche Geschwindigkeitsüberschreitungen als Bagatelle betrachtet werden.

    BMW sollte sich fragen lassen, wozu sie überhaupt einen "VMax-Erkenner" einbauen. Der einzige Zweck scheint darin zu liegen, die zu erwartende Strafe fürs Überschreiten in kalkulierbaren Grenzen zu halten.


    Gibt es denn auf der hellen Seite der Macht nicht einen versierten Anwalt, der ihnen daraus einen angemessenen Strick drehen kann? Sind Hilfsmittel zur gezielten Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit nicht - irgendwie - sittenwidrig? Sowas wie Blitzermelder?

    ... lieber auf ein "funktionierendes System" zurückgreifen können, als in einer Art "Notbesetzung" agieren zu müssen...

    Wenn *das* für die Verantwortlichen wirklich der Grund ist, hab ich den Begriff "Wahl" wohl falsch verstanden. :) Diejenigen, die für ein funktionierendes System zuständig sind, werden ja gar nicht gewählt? Die werden doch nur ernannt. Ein Parlament soll ja nicht "funktionieren", sondern den Willen der Menschen repräsentieren.


    Wenns um Corona-Angst geht, sollte man m.E. Briefwahl statt Verschieben machen. Wenn wir im 21. Jahrhundert schon nicht per Smartphone wählen können... Wahl einfach so verschieben geht m.E. gar nicht.

    Wie blöd kann man als Polizei eigentlich sein?

    Ich finds - ehrlich gesagt - ganz gut, dass die Polizei auch Leute "geleitet", deren Meinung ich nicht unbedingt teile. Ich hätte mir allerdings als offizielle Auflage "emmissionsfrei und platzsparend" gewünscht. Also Lautsprecher z.B. auf dem Fahrrad-Anhänger. Ist ja auch doof, gegen einen Impfstoff zu wettern und gleichzeitig die Luft zu verpesten....

    Wenn man unnütze Fahrten mit dem Auto durch geschlossene Ortschaften verbieten würde, wäre es für die Veranstalter vermutlich unattraktiv gewesen...