Beiträge von Pepschmier

    Und dank meiner geheimen PSI-Fähigkeiten kann ich vorhersagen (wie zum Teufel heißt das Verb für Präkognition?), dass wir in acht Tagen eine Inzidenz von Null haben, falls sich ab morgen niemand mehr testen ließe. :)

    Immer dieser Klein-Klein-Kram. Die Psych-TU-Dresden könnte einen Quantensprung in der Forschung machen, wenn sie wissenschaftlich fundiert feststellt:


    - Wenn Kommunen flächendeckend mit Fahrbahnverboten für Fahrräder überzogen sind

    - es aber gar keine Radwege gibt, sondern nur blaue Schildchen

    - dann ist das ein nonverbales Zeichen dafür, dass Radverkehr eigentlich unerwünscht ist

    - und wir können und das ganze Getue eigentlich sparen

    Die 7-Tages-Inzidenz vom 21.04. ist aber höher als die vom 14.04.

    Wie kann das sein, wenn man die Summe in der Klammer vergrößert?

    Geht m.E. nur, wenn man die dazwischenliegenden Werte nachträglich korrigiert.

    -> Wenn ich nicht Fahrradfahren kann, soll ich doch zuhause bleiben.

    Zitat

    Bin ich fit? Gerade in der Vorbergzone wird das persönliche Limit schnell erreicht. Dann leidet die Konzentration, das Fehlerrisiko steigt.

    In diesem "Checklistensatz" der Offenburger Polizei stehen m.E. verklausuliert 2 Aussagen:


    - Wer überfahren wird ist vermutlich selber schuld.

    - Überlegen Sie sich immer zweimal, ob Sie tatsächlich mit dem Fahrrad fahren wollen...


    Im Prinzip inhaltlich das gleiche, was dein Q7-Fahrer sagt, nur eben auf "polizeisch".

    Man kann bei Natenom nachlesen und sich durch die dort eingestellten, beweiskräftigen Tatvideos überzeugen, daß deutsche Polizeien, Staatsanwaltschaften und Gerichte aktiv Strafvereitelung im Amt und Rechtsbeugung begehen, um eine adäquate Täterverfolgung und -sanktionierung zu hintertreiben bzw. ganz zu verhindern. Die Videos wären also allenfalls geeignet, um einer eigenen, von solchen Leuten dann noch zusätzlich gewillkürten Verurteilung vorzubeugen. Mehr nicht. Mag sein, daß auch das mal wichtig ist.

    Verborgene Dashcam-Videos zur eigenen Rückversicherung. Wow. Hätt ich jetzt von Libyen oder so erwartet.

    https://www.bo.de/lokales/orte…alle-endeten-2020-todlich


    Das ist mal Victim Blaming vom allerschlimmsten. Ich bin (heute?) nicht mehr in der Lage dazu einen angemessenen Kommentar zu verfassen. Vielleicht möchte sich ein Anderer beteiligen?

    Ich versuchs mal:


    - Gibts da in Offenburg eigentlich einen Rassismusbeauftragten? Wenn ja, was macht der so?

    - Die Polizistin, die von den thüringischen "Staatsschutzmitarbeitern" a la NSU erschossen wurde, hatte vermutlich keine Warnweste an?

    - Lübcke war für seinen Job vermutlich nicht "fit" genug? Oder die Witterung war ungünstig?


    Du meine Güte.

    Heute und morgen sind wir noch einigermaßen sicher (8% ggü. "normal"). Aber übermorgen gehts wieder los...


    Zitat

    We find that traffic accidents and casualties start to decline with the onset of the media campaign one to three days before a Blitzmarathon day. On the day of a Blitz-marathon, we observe roughly 8 percent less traffic accidents and casualties than usual. Interestingly, accidents return to the usual level right after the massive one day SLMO [speed limit monitoring operations] end.

    http://ftp.iza.org/dp12863.pdf


    Es liegt ja noch das Radverkehrskonzept von 1999 in der Schublade.

    Und das hat zur heutigen Situation in Stade geführt? Das ist - interessant. ?(


    Ich bin mehr und mehr überzeugt, dass die ewige Formel "Wir dürfen jetzt nicht rückwärtsgewandt sein, sondern müssen in die Zukunft schauen" ohne echte Konsequenzen nichts weiter als ein verklausuliertes "Weiter so, passt schon, läuft" ist.

    Interessant dabei wären m.E. die Zusatzfragen:


    • Wie ständen Sie zu der Forderung nach Ausgangsbeschränkungen, wenn diese nicht von Merkel, sondern z.B. von Herrn Gauland käme?
    • Haben Sie jemals einen Gedanken daran verschwendet, dass nach "dem Merkel" irgendetwas anderes einfach so über das Parlament hinaus rein-regieren könnte?
    • Falls ja, wie wichtig fänden Sie es dann, vorausschauend klare, unüberwindbare Grenzen bzgl. der Gewaltenverteilung zu ziehen?


    Ich finde, das wären hervorragende Abschlussprüfungsaufgaben in allen Schulzweigen, die vermutlich mehr für die Demokratie tun würden als das das ständige Gelaber über "Demokratiegefährdung".

    Eine Maske ist dort sinnvoll, wo sich Menschen aus verschiedenen Haushalten nahe kommen, insbesondere in geschlossenen Räumen auch dann, wenn sie >1,5m Abstand halten. Das gilt nach 22:00 Uhr genauso wie vor 22:00 Uhr und im öffentlichen Raum genauso wie im Privaten. Eine Maskenpflicht in Privaträumen wird aber nicht kontrollier- und durchsetzbar sein.

    WAAAS? Ich bin immer noch auf dem Stand:


    Zitat

    „Mundschutz ist nicht notwendig, weil der Virus gar nicht über den Atem übertragbar ist“

    https://www.oldenburger-online…icht-notwendig-31866.html


    Vielleicht sollt ich mal wieder rausgehen, unter Leute, um mich zu informieren? Ja, nachts in die Kneipe .... :)

    Man muss denken wie Programmierer denken bzw. die von ihnen programmierten Programme, dann klappt das eher.

    Genau beim angezeigten Bild scheitert man regelmäßig, wenn man wirklich alle Felder auswählt, in denen ein Teil der LZS vorhanden ist. Wählt man weniger aus, dann klappt es öfter.

    Ich gestehe: Beim letzte Mal hab ich 5 Anläufe gebraucht, Ampeln, Hydranten, Fahrzeuge, wieder Ampeln... Ich hatte den Eindruck, der Captcha-Test hatte irgendwann Mitleid mit mir.

    Zitat

    ...sollen in den nächsten zwei Jahren Konzepte und Leitlinien formuliert werden, die das erwartete Wachstum von Wirtschaft, Einwohnerzahl und Tourismus durch eine vorausschauende, städtebauliche und verkehrliche Planung zielgerecht lenken.

    Meine erste Frage wäre: Was habt ihr eigentlich die letzten 30 Jahre gemacht? So ohne Konzept und Leitlinien? Warum gibts die nicht längst? Und schon wär ich raus. :)


    Ich hab mit solchen "Aktionen" meine Probleme. In Fürstenfeldbruck z.B. wurden die eigentlich wichtigen Fragen bzgl. des Radverkehrs nie gestellt und dürfen auch nicht gestellt werden:

    - Warum ist ganz Fürstenfeldbruck praktisch flächendeckend mit einem Fahrbahnverbot für Fahrräder überzogen?

    - Wie soll der Anteil an Fahrradfahrern verdoppelt werden, wenn die nur auf Gehwegen fahren dürfen, die schon jetzt zu wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer haben?

    - Warum sollte ein Pendler mit dem Fahrrad fahren, wenn er dabei die Straße nicht benutzen darf, auf der er bisher mit dem KfZ problemlos fahren konnte?

    - Glaubt ihr allen Ernstes die Leute steigen aufs Fahrrad um, wenn sie dabei Nachteile jenseits von Regen, Kälte, Treten und Arschweh in Kauf nehmen müssen?

    - Wo wäre denn ein Vorteil für einen Fahrradpendler gegenüber dem Autofahren?


    Bei uns ist die Sache rum. Einfachste Basisfragen wurden noch nicht mal angesprochen und sind m.W.n. auch unerwünscht. Altes Gammelfleisch mit neuem Etikett.

    Ich glaube, der "wirklich wahre" Unterschied zur Schweiz besteht darin, dass sie keine Sonderkonditionen für Verkehrsdelikte haben. Ein inflagranti erwischter Bankräuber bekommt ja auch keine "3 Monate Einbruchsverbot" und darf danach wieder weitermachen. Die Zahlen in Klammern sind m.W. "ganz normale Freiheitsstrafen", keine "Fahrverbote".

    Frei abrufbar ist der Podcast dazu, in dem der Autor erzählt was er in dem Artikel geschrieben hat:


    https://verlag.zeit.de/freunde…rn-wurde-die-zeit-16-2021

    Hab zwar "nur" den Podcast gehört. Bestätigt meine eigene Erfahrung. Nach der Euphorie ("hey, das ist ja gar nicht so schlimm, das macht sogar Spaß") kommt früher oder später die bittere Erkenntnis, dass das, was du da machst, nur auf dem Papier, aber nicht in der Realität erwünscht ist. Und dass das meiste, was von offizieller Seite bzgl. Verkehrswende abgesondert wird, nicht mehr als eine furchtbare, fast unerträgliche Bigotterie ist.