Beiträge von Pepschmier

    Denen hilft man auch nicht mit der Unfallstatistik oder der lapidaren Feststellung, dass noch niemand totgehupt wurde.

    Meine Erfahrung: Wer mit 70 km/h durch Emmering rast und sich trotz Gegenverkehr an Radfahrern vorbeiquetscht, hat nichts zu befürchten. Der kann das über Jahre/Jahrzehnte hinheg machen. Vielleicht wird er zufällig mal erwischt, zahlt seine 50 Euro, und gut.


    Wer sich dagegen streng an die 50 km/h hält und wartet, um zu überholen, wird aggressiv behandelt und braucht selbst starke Nerven, um das auszuhalten. Das ist ein tägliches "Bezahlen".


    Statistiken erfassen das Ergebnis und man bemüht sich dann, die "Ursachen" anhand der Statistik zu "ermitteln". Dabei liegen die so klar auf der Hand, nur will sie keiner aussprechen.

    Das sind ca. 3% von allen registrierten Unfällen mit Fahrradbeteiligung, wobei der Großteil ohne Krankenhaus abgeht, und dabei (auch bei den schweren Fällen) noch eine ordentliche Portion bei ist, wo der Radfahrer dem KFZ aufgefahren ist.

    Subjektiv ist für mich das Engüberholen die größte Gefahr, weil ich nichts dagegen tun kann. Außer weiter in der Mitte zu fahren und dann noch enger überholt zu werden. :)


    Selbst bei der subjektiv zweitgrößten Gefahr, dem Überqueren von Furten, an denen ich "eigentlich" Vorfahrt hätte, kann ich durch Langsamfahren und Vollbremsungen Unfälle verhindern. Was leider an der Tagesordnung ist. Beim Engüberholen bin ich gefühlt komplett dem Schicksal ausgeliefert.

    Irgendwo in der NL-"StVO" steht zumindest, dass bei Abwesenheit von Gehwegen der Radweg mit dem Rundschild benutzt werden darf bzw. sogar muss. Ein "240" kennt man genau deswegen in NL nicht. Den Link zur NL-"StVO" habe ich aber nur zuhause ...

    Die Holländer, die alten Kiffer. Da gibt es Radwege, die nicht gleichzeitig Gehweg sind? Da hauts dem bayerischen STV-Beamten den Stöpsel naus.

    Hast Du bisher ernsthaft geglaubt, das wären russische Auftragsmörder, die mit Absicht Radfahrer umfahren?

    Nein, aber im Gegensatz zu den ca. 7 Mio. Haushalts- und Freizeit-Unfällen jährlich, bei denen in den allermeisten Fällen der Verunfallte selber schuld ist und auch selber ins Krankenhaus muss, wird bei den 2 Mio. Verkehrsunfällen jährlich meist ein unbeteiligter Anderer geschädigt. Das ist m.E. ne ganz andere Nummer, als zuhause durch die Wohnung zu torkeln, über die Katze zu stolpern und sich den Hax zu brechen.


    Jemand anderen zu schädigen ist für mich eine Horrorvorstellung. Deshalb verbietet es sich, mit einem leeren Beifahrersitz blöde durch die Gegend zu rasen und zu erwarten, ich komm mit einem "Huch, hab ich wohl nicht gesehen", davon. Aber genau das würde wohl kurioserweise passieren. Schlimmstenfalls krieg ich ein "Bummerl" und darf einen Monat lang nicht "Töff-Töff" machen. Wie im Kindergarten.

    Bei Hydriden ist da manchmal komisch, wenn man den Schlüssel dreht, geht nicht immer der Motor an, da steigt man dann nicht auf einfach aufs Gas, sondern dreht den Schlüssel noch mal.

    Hab mich schon öfter gefragt, wie das bei den "Hybriden" geht. Gibts da nen Kippschalter, wo man von "Stink" auf "E" umschaltet?

    ... wird letztlich aus Steuern und damit vom Mehrwert bezahlt, den der schmutzige "motorisiert-industrielle Komplex" erwirtschaftet.

    Steuern alleine würden dafür m.W. schon lange nicht mehr reichen. Seit diesem Jahr (2021) fließen erstmals mehr als 100 Mrd.(!) Euro aus den eingezogenen Steuern allein in die "Unterstützung der Rentenkasse", weil die sonst längst pleite wäre. Der Lehrer ist da gar nicht dabei.


    M.W. können "wir" von Steuern längst nicht mehr leben. Zum täglichen Leben gibt es bei uns die Deutschland-Finanz-GmbH. Dort werden täglich die paar Milliarden "gehandelt", die sich der Billionen-Geldberg auf seiner Reise um die Welt nach einem sicheren Hafen sucht. Wehe, wenn Deutschland sein AAA+ Rating verliert, dann ist sofort Schluß. Denn dann folgen auf die legitimen Rückzahlungs-Forderungen der 30-Tage-Anlagen keine adäquaten Einzahlungen mehr. Und kein Politiker in Deutschland könnte mehr einen Geldhaufen irgendwohin scheißen. Ganz abgesehen davon, dass sich keiner mehr Geld aus dem Automaten ziehen könnte.


    Bei der Frage, woher dieser Billionen-Geldberg kommt, der wie eine riesige Welle andauernd über die Erde zieht, hast du m.E. recht. Der kommt aus Dreck, Erniedrigung, Tod, und von jedem, der sich ein Päckchen Jacobs-Kaffe beim Aldi kauft.

    Nicht, wenn er nicht benutzungspflichtig ist. Dass man in 30er Zonen keine Radwege braucht, ist unstrittig, aber §45 (1c) schließt nur benutzungspflichtige Radwege und Radfahrstreifen in Tempo 30 Zonen aus und nicht "Radwege" allgemein.

    Ich frage mich, wie in Bayern ein nicht benutzungspflichtiger Radweg offiziell aussehen könnte? Wo doch so gut wie alle Radwege eigentlich nur Gehwege mit Radwegschild sind. Und durch ein [Zusatzzeichen 1022-10] bleibt der Gehweg ein Gehweg. Einzige Möglichkeit wäre m.E. das Piktogramm, das es so gut wie nirgends gibt:

    Normalerweise fahre ich dann ab der Kreuzung auf den Radweg, so wars ja bis jetzt ausgeschildert. Jetzt müsste ich eben schon an der B2-Kreuzung auf den Gehweg.

    Wenn die da ein Schild geändert haben: Reicht das nicht fürs Klagen oder Widerspruch, oder was immer da möglich wäre?


    Ich selbst wohne seit ca. 20 Jahren ganz in der Nähe, bin die "St2054 ohne Namen" aber noch nie nach Norden Richtung Maisach gefahren. Kann mich zumindest nicht dran erinnern, was aber nicht viel heißt. Bis vor ca. 3 Jahren war ich passionierter Autofahrer.


    Als Kläger käme ich damit in Frage, wenn das VG mir glaubt...

    Penny, B2/Augsburger Kreuzung St2054 ohne Namen


    Hier

    Oh Mann, diese Strassennamen. Dass die "Augsburger" nach dem Knick immer noch "Augsburger" heißt, war mir gar nicht klar. Ist ja noch nicht mal ne abknickende Vorfahrt, oder wie das heißt. Als Postbote wär ich schon längst irre.


    Ich fahr (fast) jeden Tag von der "St2054 ohne Namen" in die Ährenfeldstrasse hinein, dann direkt am Supermarktparkplatz-Zufahrt vorbei (Richtung Osten, nach Emmering, meinem Lieblings-Pfarrdorf). Und fast jeden Tag kommt da jemand rausgefahren, biegt nach links ab, glotzt nach rechts und nimmt mir die Vorfahrt.


    Angeblich soll ja diese "St2054 ohne Namen" von Staatsstrasse auf Was-weiß-ich runtergestuft werden. Diese Gerüchte gibts seit ein paar Jahren. Da ists doch logisch, dass man Nägel mit Köpfen macht und das Gschwerl vorher dauerhaft von der Fahrbahn nimmt?

    In FFB und Umgebung wird der Radverkehr zu den Fußgängern und all dem anderen "Gesocks" gezählt, das auf der Fahrbahn nichts verloren hat und den "richtigen" Verkehr nicht stören darf.


    Welche Kreuzung meinst du genau? Da wo's von der Augsburger schräg in die Maisacher abgeht (nächster Supermarkt ist Denns Biomarkt), oder meinst du den Norma an der Kreuzung Augsburger/Kapellenweg?

    wenn offenbar jene Helfer, die diese Plakate aufhängen, ihren Kraftwagen auf dem Radweg parken, damit der so genannte echte Verkehr nicht behindert wird.

    Nicht nur das, die lassen beim Schilder-Aufhängen auch den Motor laufen. Beobachtet in FFB bei der letzten Weiß-nicht-mehr-was-Wahl.


    Bei uns flitzen auch regelmäßig stinkende, klappernde Kleintransporter rum, irgendwelche Heizungs- oder Sanitärfirmen. Die Aufschrift auf den Transportern verspricht den Einbau "modernster Umwelttechnik". ^^

    Der Tag, als die Sintflut über den Westen Deutschlands kam
    Im sonst so beschaulichen Ahrtal in Rheinland-Pfalz hat die Unwetterkatastrophe für besonders verheerende Verwüstung gesorgt. Viele Bewohner stehen nun vor dem…
    www.derstandard.de


    Ich war so erschüttert und ergriffen über die Sintflutmeldungen, dass ich erst mal in mein Auto stieg, den Zündschlüssel rumdrehte und beim 500 m entfernten Supermarkt Billigfleisch einkaufen ging.


    Da muss jetzt echt was passieren, dachte ich mir...