Beiträge von TheK

    warum? weils "üblich" ist? weil man dem Radverkehr "keine Umwege zumuten will" (aber durch Radwege initial ja macht)?

    Weil du dann bis zur nächsten Querung und wieder zurück fahren musst? Unnütze Zeitverschwendung, nur weil da so eine Autohölle im Weg ist – die wahrscheinlich auch noch den Geräuschpegel eines startenden Düsenjets hat.

    Wobei die horrenden Bußgelder in Italien gefühlt auch bei den Einheimischen keinen übermäßigen Lerneffekt erzeugen. Sehr viel interessanter finde ich die Strafen in der Schweiz, Dänemark und neuerdings auch Österreich für extreme Verstöße, wo es dann halt nicht nur Geld kostet.

    Als was soll er die Schutzstreifenmarkierung und die Piktogramme in Gegenrichtung verstehen?

    Da ist wahrscheinlich rechts Gehweg, Radfahrer frei. Links ist aber nix (nicht Mal reiner Gehweg?). So entsteht sowas oft.

    Oder alternativ bei Steigung für die Seite bergauf.

    die letzten Tage sind hier eeeeeecht seltsam gewesen. Weil ich diese fast übersteigerte Vehemenz des "alles böse" in dieser Tiefe bisher nicht kannte und auch nicht kennengelernt habe.

    Ja, mein Killfile macht diese Woche auch eher "platsch" als "plonk" (weil sie nicht mehr auf dem Boden aufschlagen…).

    Leider sind die 4,5 Meter geradezu ein Aufruf zum engen Überholen (zwei PKW passen da halt gerade noch zwischen durch). In NL sind die übrigens inzwischen unzulässig: Entweder unter 3,8 (=Autoverkehr einspurig und muss bei Gegenverkehr auf den Schutzstreifen) oder über 4,8 Meter (das bei je 1,7 für die Schutzstreifen. Maße dazwischen müssen durch Verbreiterung des Schutzstreifens vermieden werden.

    Schutzstreifen neben einer vollen Fahrbahn (meist dann einseitig) kenne ich hier jetzt auch schon einige. Das finde ich eigentlich ganz entspannt, weil sie wie ein Radfahrstreifen fungieren, viele aber trotzdem noch (etwas) nach links ziehen.

    Für Linke ist "sich zum Wohle der Schwachen einschränken" aber auch eine Art Kern-Identität, so dass es hier zunächst keinerlei Angriffspunkte gab. Eher wurden im Gegenteil zu viele Ausnahmen ("Blumenhändler sind systemrelevant") kritisiert. Rechts sieht die Sache völlig anders aus; da sind Vorstellungen von "Bereinigung des Volkskörpers" und "Lebensunwertem Leben" schon immer weit verbreitet und da war der Weg zu "meine Freiheit ist wichtiger als das Leben von ein paar Omis" durchaus nicht weit.

    Ansonsten verbuche ich das Thema aber vor allem als "erledigt" und das, was man beim nächsten Mal anders machen sollte hat wenig mit den Protesten zu tun. Traurig finde ich, dass bestimmte Maßnahmen wie "krank geht man nicht zur Arbeit" oder "wer ins KH muss, wird erstmal auf den üblichen Scheiß getestet" nicht beibehalten wurden.

    Aber in den dortigen Drunterkommentaren wird auch wieder fabuliert, warum man denn als Radfahrerin unbedingt auf die eigene Vorfahrt bestehen müsse.

    Na wo wären wir auch ohne "das Mordopfer ist doch selbst Schuld, dass es sich hat umbringen lassen"-Gefasel. Aber insgesamt finde ich geht die Diskussion da schon in die richtige Richtung.

    Bei der Mopo hat noch einer angesprochen, wie sehr die Sicht nach vorne (und auch auf dem Frontspiegel) mit dem ganzen Gerümpel auf dem Armaturenbrett verdeckt ist. Und ein LKW-Fahrer korrigiert, dass man bei dem konkreten Modell nach vorne eh nix sieht, weil Windschutzscheibe so extrem hoch).

    Jetzt warst du an der falschen; die hier isses – und von abgesetzter Furt ist da nicht mehr viel übrig; dafür ist der Kurvenradius noch eine Nummer heftiger.

    Google Maps
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    Eine Radwegfurt MUSS in allen Fällen markiert werden, wo Radverkehr zulässig ist; auf eine eigene Fußgängerfurt kann bei einem gemeinsamen Weg verzichtet werden. Für die rote Markierung gibt es keine verbindlichen Kriterien, aber "umso mehr Risikofaktoren, umso mehr" – Zweirichtungs-Weg, schnelles Abbiegen (wegen des besagten Radius) und der vermutlich astronomische Schwerverkehrs-Anteil wären definitiv welche. Übrigens, Zweirichtungs-Radwegen sollen (innerorts) _in der Regel_ angehoben werden.

    Mit niederländischem Design haben beide Kreuzungen rein gar nichts zu tun – wie übrigens so gut wie alle RA-Orte seit 2021.

    Sinnvoll wären sie etwa an einem Modal Filter (warum die Mofas auf einen langen Umweg schicken?) Und gar notwendig wären sie für den Abschnitt zwischen der letzten Querungshilfe und dem Ortsschild (sonst dürften sie den Radweg außerorts zwar benutzen, kommen da aber gar nicht hin). Und wenn neben einer absoluten Auto-Hölle ein XXL-Radweg ist, kann man die da auch drauf lassen – hört man ja rechtzeitig…

    Das beides sieht man allerdings selten bis nie. Stattdessen hängen sie zumindest hier meist an irgendwelchen vergammelten Wegen, die schon als reiner Gehweg eine Beleidigung sind.

    Und ich weiß jetzt wieder, warum ich entfernt sehr viele negative Vibes mit deinem Namen verbinde, konnte mich aber nicht mehr erinnern.

    Immerhin sind seine Beiträge gut für's Bullshit-Bingo. Ich finde es beeindruckend (und erschreckend), wie jemand so schnell von einer Verschwörungstheorie auf die andere kommt – und alle kommen sie aus der gleichen politischen Richtung…

    Es gibt Städte, in denen flächendeckend Tempo 30 gilt.

    Ah, jetzt weiß ich wieder, was ich gestern nach der Radtour erledigen wollte…

    In einem unserer Vororte das hier entdeckt (in Street View war es da noch nicht!):

    Mapillary

    …fix eine Runde durch's Dorf gemacht und selbiges an den beiden anderen Zufahrten entdeckt. Da haben wir also eine vollflächige 30-Zone, die eine ganze Gemeinde (von knapp 2000 Einwohnern) umfasst. Alle anderen, die ich hier kenne sind nur Ortsteile. Übrigens nur eine Gemeinde weiter von dem Mofa-Weg am Altenheim…

    Steht jetzt dann auch korrekt in OpenStreetMaps. Waren dann doch mal eben 31 Änderungen :)

    Hat denn beim Bushaltestellenumbau kein Verantwortlicher mal dahin geguckt und erkannt, dass das irgendwie nicht zusammenpasst? :sleeping: Mofas, die durch die Bushaltestelle-Wartezone fahren dürfen. ;(

    …übrigens in beiden Richtungen.

    Wer immer die Haltestelle gestaltet hat, ist jedenfalls von einem reinen Gehweg ausgegangen – sonst wäre das Ding nach den aktuellen Konventionen des Landkreises dunkelgrau gepflastert. Ob das jetzt als Wink mit dem Zaunpfahl gedacht war oder die Einordnung als "Radweg" als "offensichtlicher Datenfehler" (ja, schön wär's…) eingeordnet wurde, weiß ich aber natürlich nicht. Passiert ist das ganze irgendwann zwischen 2017 und 2020.

    Ansonsten vermute ich, dass ein Altenheim am Arsch der Welt die Priorisierung für die Bushaltestelle doch etwas erhöht hat. Auch die zweite in der Hauptstraße ist inzwischen barrierefrei.

    Die am Bahnhof ist dagegen frei von jeder Qualität. Bis zu den Gleisen sind es dann 400 Meter, weil der Bus nicht in die Straße rein passt. Dafür kann man den Bahnhof länger genießen, denn der Zug kommt alle 3-4 Stunden.

    Mapillary

    Aber 30? Ne, solche Ketzerei gibt's in Vastorf nicht. Da wird 50 gefahren – bis in den erwähnten hintersten Winkel der Bahnhofsstraße.

    Ach, um die Ecke gibt's noch einen (linksseitigen) "Radweg", der endet am Friedhof. Der Rückweg wurde dagegen nicht eingeplant… =O