Beiträge von mkossmann

    Ich halte das für viel zu kurz gedacht, denn an vielen Stellen in der Stadt hat sich gezeigt, dass die Eliminierung der Straßenbahn zu deutlich mehr Autoverkehr geführt hat, ohne dass sich für den Radverkehr irgendwas verbessert hätte. Dann doch lieber aufmerksam auf die Straßenbahnschienen achten.

    Das Idiotischste daran ist, dass es tatsächlich Radfahrer gibt, die meinen, die U-Bahn-Tunnel seien deshalb gebaut worden, damit die Radfahrer nicht mehr Gefahr laufen, in die Straßenbahnschienen zu geraten.

    Richtig. Weggefallener oberirdischer Bahnkörper,ersetzt durch Tunnel -> neue Fahrspur für MIV. Ein Grund dafür warum U-Bahnen auch gerne bei Autolobby gesehen werden.

    Nun §56 StVZO schreibt vor

    Zitat von STVZO

    (1) Kraftfahrzeuge müssen nach Maßgabe der Absätze 2 bis 3 Spiegel oder andere Einrichtungen für indirekte Sicht haben, die so beschaffen und angebracht sind, dass der Fahrzeugführer nach rückwärts, zur Seite und unmittelbar vor dem Fahrzeug - auch beim Mitführen von Anhängern - alle für ihn wesentlichen Verkehrsvorgänge beobachten kann.

    Wenn dies bei diesem Fahrzeug allein mit Spiegeln nicht möglich ist ...

    Da kommt vermutlich das Navi aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Daten zum Schluss, das du über den Umweg schneller am Ziel bist. Z.B. es nimmt an das du auf der Umgehungsstrecke eine deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit erreichst, wie auf der kürzeren Strecke. Was durchaus falsch sein kann. Insbesondere dann, wenn das Navi nur statische Kartendaten und keine Echtzeitverkehrsdaten hat und damit Staus nicht berücksichtigt.

    Hast du mal versucht, in Google Maps mit deiner Route zu spielen ? Im ersten Schritt nur Anfangs- und Endpunkt angeben. Und die errechnete Zeit merken . Anschließend durch Setzen von Wegpunkten die Zeit für entfernungsmäßig kürzere Strecken ermitteln lassen.

    Gibt es auch Helme, die gegen Rippenprellungen schützen?

    Selbstverständlich :evil:. Wenn man die Rohdaten der Studie von Thompson, Rivara et al. (1989) nimmt und nachrechnet , welche Auswirkungen das Tragen des Helms auf Verletzungen an anderen Körperteilen als dem Kopf hat, kommt man mit der in dieser Studie verwendeten Methodik auf eine Reduktion von 72 %. Details siehe Zukunft Mobilität Blog

    Urteil gegen einen Selbstjustiz ausübenden Autofahrer

    Viel wichtiger als die Geldstrafe erscheint mit in diesem Fall, das der Autofahrer solange nicht mehr Autofahren darf, bis er mit Hilfe einer MPU nachgewiesen hat, das ein solcher Vorfall in Zukunft nicht mehr vorkommen wird. So wie die Reporterin den Angeklagten schildert , scheint mir das derzeitig leider noch nicht der Fall zu sein. Und ob die Fsst aktiv geworden ist , ist dem Artikel auch nicht zu entnehmen.

    In welchem Bereich gilt denn das ?

    Grundsätzlich gelten Halteverbote ja nur auf der Fahrbahn. Außer sie werden durch Zusatzzeichen auch auf den Seitenstreifen erweitert. Hier gibt es aber wohl weder Fahrbahn noch Seitenstreifen.

    Da es sich aber um wohl um Privatgrund und und privat aufgehängte Zeichen handelt, wird wohl ein Richter entscheiden müssen , ob das Aufhängen des Schildes ausreichend ist, um privatrechtliche Ansprüche des Eigentümers gegenüber einem Falschparker zu begründen.

    Die 70 Tonnen der Ramme standen noch unweit des Unfallortes, denn der defekte Auflieger lässt sich mit dem Zusatzgewicht überhaupt nicht abschleppen.

    Der Auflieger dürfte ein Fall für den Schrottplatz sein. Man musste ja die Ramme nicht erst vom Auflieger rangieren, sondern der Transportauflieger soll durch die Wucht des Aufpralls unter der Ramme weggerissen ! und zerrissen worden sein . Dieses Bild in der SHZ zeigt links der Gleise die Überreste der Zugmaschine und rechts ( parallel zu den Gleisen ) die des Aufliegers.

    Das sind eben die Widersprüche die auftreten, wenn das Ziel der Straßengestaltung nicht Verkehrssicherheit sondern ungebremste Raserei mit KFZ ist

    Das Reitverbot kann man ja nachvollziehen, weil der Weg eine minderwertige wassergebundene Decke hat, die durch Hufe wohl schnell zertört wird.

    So ein Drecksweg ist natürlich immer noch gut genug für Fußgänger und Radfahrer.

    In BW sind

    Zitat von Landeswaldgesetzt §4

    Waldwege:

    die nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Wege im Staats-, Körperschafts- und Privatwald;

    Gilt damit noch die STVO ?


    Bezüglich rostige Überreste: Solange das sichtbar ist, gibt es noch kein Problem. Aber ein Metallstück im Inneren des Holzes , das man mit der Motorsäge ansägt, ist nicht besonders prickelnt.

    Gibt es in RLP eigentlich solche Schilder ?imgres?imgurl=http%3A%2F%2Ffarm3.static.flickr.com%2F2169%2F2146812377_e326fe5d1b.jpg%3Fv%3D0&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.verkehrsportal.de%2Fboard%2Findex.php%3Fshowtopic%3D27537&docid=EJNHVeLAHaKppM&tbnid=Uo5nR6SKkTsBeM%3A&vet=10ahUKEwiu9LHj2LPhAhWHHxQKHZRLAcYQMwhFKAQwBA..i&w=500&h=375&bih=844&biw=1690&q=foto%20schild%20landeswaldgesetz&ved=0ahUKEwiu9LHj2LPhAhWHHxQKHZRLAcYQMwhFKAQwBA&iact=mrc&uact=8 . Die wären wohl oftmals passender als "echte" Verkehrsschilder.


    Beim "Schilder an den Baum nageln" sehe ich das Problem , das einige Jahre später rostige Überreste der Befestigung im Holz bei der Verarbeitung des Holzes zu Unfällen führen können.

    Bist du sicher, das dieses Schild von der Verkehrsbehörde und nicht von einem Privatmann ( z.B dem Besitzer des Baumes/Waldes) aufgehängt wurde ?

    Bei einer Behörde würde ich erwarten, das man so einem Schild auch einen "ordentlichen" Mast spendiert.