Beiträge von Schwachzocker

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    Leider wird dieses "Problem" mit keinem Wort erwähnt. Ich schlage statt dessen ein Straßenverkehrsordnungsdurchwirkungsgesetz vor, das alle Kommunen in D verpflichtet, binnen einer Stunde nach Bekanntwerden eines Mangels für Abhilfe zu sorgen, solange der Mangel die Sicherheit und/oder das ungehinderte Vorankommen des nichtmotorisierten Verkehrs betrifft.

    Das Problem wird sein, Einigkeit darüber zu erzielen, was ein Sicherheitsmangel ist und was lediglich die Gefühle der Radfahrer beeinträchtigt.

    Ich schlage daher ein Straßenverkehrspepschmierbestimmtallesgesetz vor.

    Ich hätte das ja glatt erfragt.

    Auf keinen Fall nehme ich Termine wahr, wenn ich den Grund nicht kenne. Wer das macht ist selbst Schuld.

    ....Sofern sich bei der erhofften Reduktion des MIV nach was tun soll, muss man an der Anti-Auto-Schraube drehen. Die Pro-Fahrrad-Schraube ist aber schon maximal ausgereizt.

    Es würde schon helfen, wenn man einfach aufhört, den Autoverkehr zu fördern.


    - Das ständige Verweisen des Radverkehrs in den Seitenraum oder wenigstens das Angebot ist natürlich das Beste, was dem Kfz.-Verkehr passieren kann.

    - Noch immer werden Ampeln so optimiert, dass der höchst mögliche Kfz-Durchsatz erreicht wird.

    - Ständig muss der Radverkehr vor allen möglichen Pipapo beschützt werden, so wie kleine, unmündige Kinder beschützt werden.

    - Die Infrastruktur für den Kfz.-Verkehr wird weiterhin Tiptop in Schuss gehalten, während man stehenden Applaus erwartet, wenn mal ein einziger Radweg aus der Kaiserzeit saniert wird.


    Die ganzen Symbole wie Fahrradstraße (alle Kfz frei), tolle Fahrradpiktogramme, Fahrradwegweiser, solarbetriebene Luftpumpen sollte man sich sparen.

    Wieso wird über die die "Gefährlichkeit" von Pedelecs diskutiert, während die objektiv viel höhere "Gefährlichkeit" von Krafträdern ( mit Verbrennungsmotor) einfach so hingenommen wird ?...

    Weil die Fahrer von Krafträdern in der Regel wissen, was sie tun.

    Im übrigen wüsste ich nicht, wieso Krafträder mit Elektromotor weniger gefährlich sein sollten.

    Ich weiß nicht genau, wie das offiziell heißt. Ich nenne es 30er-Bereich, 30er-Zone ist wohl was anderes. Für 30 Jahre Führerscheinentzug reichts aber m.E. locker, der ehemalige Führerscheininhaber wird dankbar ein völlig neues Leben genießen.

    Das Zeichen nennt man "Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit" und bedeutet, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung an der Unfallstelle nicht mehr gilt.

    Für einen Führerscheinentzug reicht das allein jedenfalls nicht.

    Es reicht aber dafür, dass Du sicherlich keinen Führerschein bekommen wirst. Ich gehe davon aus, dass Du keinen besitzt?!

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    Wenn jetzt aber auch noch außerörtliche Radwege wie im Kreis Stormarn als freigegebener Gehweg beschildert werden, dann habe ich als Radling eben nur die berühmte Wahl zwischen Pest und Cholera: Fahre ich auf der Fahrbahn, nerve ich den Kraftverkehr, der eventuell entsprechend reagieren wird, bleibe ich auch dem Gehweg, muss ich mit Schrittgeschwindigkeit fahren — oder verhalte mich ordnungswidrig und im Falle eines Unfalls stecke ich gehörig in Kalamitäten.

    Das leben ist schwer und endet meist tödlich. ;)


    Was interessiert Dich, was der Kraftfahrer denkt und was er machen wird? Mich hat das noch nie interessiert.

    Wenn man will kann man mich jederzeit töten. Das ist nun einmal das Risiko, mit dem wir alle leben müssen.


    Was machst Du denn, wenn Dir jemand eine Handgranate ins Schlafzimmer wirft? Hast Du dann auch Angst vor einer "Gegenanzeige"?

    ...So bleibt es dann wie damals in Kiel, als ein Müllwagen mich beim Rechtsabbiegen „übersah“ und der Typ hinten auf dem Trittbrett ganz ungerührt mit der Kippe im Mundwinkel meinte, ich soll einfach mal die Augen aufmachen.

    Ich habe schon weit schlechtere Ideen gehört. Das war wahrscheinlich ein Experte.

    Das geht mir ja schon mit dem PkW so. Die Frage ist: Was macht man mit dieser Erkenntnis?

    Ist das denn nicht offenkundig?

    Regulierung reduzieren! Und alles raus aus dem unmittelbaren Kreuzungsbereich, was dort nichts zu suchen hat (Wegweiser, Werbung).

    Radfahrer hinein in den Fahrbahnbereich. Um den Vorrang von Radfahrern zu beachten, muss der Lkw-Fahrer sie nicht während des Abbiegevorganges sehen. Es reicht völlig, wenn er weiß, dass sie da sind, weil er sie gerade zuvor noch überholt hat.


    Und nein, das verhindert nicht alles. 100%ige Sicherheit gibt es nicht.

    Du hättest wenigstens den Abstract lesen können. Da steht drin, welche Dinge die Entscheidung des Fahrers in den Spiegel zu schauen maßgeblich beeinflussen.

    Das habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden.

    Meiner Meinung nach liegt es daran, dass die Wahrnehmungsfähigkeit des Lkw-Fahrers in komplexeren Kreuzungsbereichen oft überfordert ist. Das geschieht durch eine Vielzahl von Lichtsignalen, Verkehrszeichen, Wegweisern, verkehrsfremder Werbung und sonstigen Verkehrsaufkommen im Sichtfeld des Fahrers. Dies alles muss innerhalb kürzester Zeit geistig verarbeitet werden. Das geht aber nicht mit hinreichender Sicherheit.

    Die Abstandsregel gilt m.E. nur für das Überholen, aber ich vermute, dass die Regel in der Rechtsprechung zumindest als Orientierungswert auch für das Vorbeifahren und für den Gegenverkehr dient. Das kann ja nicht sein, dass man mit einem halben Meter Abstand entgegen kommende Radfahrer passieren darf.

    Wer soll denn derjenige sein, der etwas Verbotenes macht, und warum?

    Meiner Meinung nach kommt der Radfahrer ganz klar dem Pkw-Fahrer entgegen, und nicht umgekehrt.

    Warum du allerdings der Meinung bist, diese Regel sollte nicht durchgesetzt werden verstehe ich nicht ganz...

    Das meint er vermutlich deshalb, weil er weiß, dass Radfahrer bei Überholvorgängen untereinander ebenfalls einen Sicherheitsabstand einzuhalten haben. Leider existiert dieser weiterhin nur in der Rechtsprechung, und man hat ihn nicht ausdrücklich in die StVO aufgenommen. Deshalb könnte manch ein geneigter Radfahrer annehmen, es gäbe einen solchen Mindestabstand gar nicht.

    Ich wäre deshalb etwas vorsichtig mit der Forderung nach einer schärferen Überwachung in diesem Bereich. Andernfalls bräuchten viele Radfahrer bald einen Nebenjob, weil das Gehalt aus der hauptberuflichen Tätigkeit vollständig für die Zahlung von Bußgeldern draufgeht.