Beiträge von Autogenix

    Viele Menschen, die das Fahrrad für Alltagswege benutzen, zum Beispiel zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit, hätten die Möglichkeit, mit einem Auto schneller ihr Ziel zu erreichen. Viele haben auch ein Auto zur Verfügung, benutzen es aber nicht zum Beispiel für den Weg zur Arbeit. Stattdessen fahren sie Fahrrad, gehen zu Fuß oder benutzen den ÖPNV.

    Es gibt sogar das Phänomen, dass Menschen Alltagswege zu Fuß gehen, obwohl sie zum Beispiel mit dem Fahrrad schneller an ihr Ziel kämen. Ebenso benutzen viele gerne das Fahrrad, auch wenn der ÖPNV eine schnellere Alternative darstellt. Und es gibt ÖPNV-Nutzer, die das Fahrrad selbst bei schönem Wetter und guter Wetterprognose und trotzdem sie damit schneller wären, nicht benutzen, sondern stattdessen Bus und Bahn. Ich denke, wenn man nur streng danach schaut, wie notwendige Wege am schnellsten zurückgelegt werden können, dann gäbe es in dieser einseitig auf den Autoverkehr ausgerichteten Infrastruktur noch deutlich weniger Menschen, die das Auto öfter mal stehen lassen, oder von vornherein erst gar nicht den Führerschein machen.

    Als die Autofahrerei in Deutschland in den 50er und 60er im großen Stil ihren Anfang nahm, gab es übrigens noch viele Autobesitzer, die weiterhin mit dem ÖPNV zur Arbeit fuhren, obwohl es länger dauerte, und ihr Auto nur für Wochenendausflüge oder andere besondere Gelegenheiten aus der Garage holten.

    Die Aussage in diesem Text ist für mich so gut versteckt, ich kann sie nicht herausfiltern.

    Zusammenfassung: "Menschen bewegen sich."


    Im Großen und Ganzen ist es mir egal, was & wie und aus welchen Gründen die Menschheit sich fortbewegt.

    Mir reichen meine.

    Irgendwie ist das BSW-Wahlplakat komisch formuliert. Der Frau hats ja wahrscheinlich noch nie an Selbstbewusstsein gemangelt, aber da könnte sie sich überschätzen.


    Weil Du ein Wahlplakat der MLPD postest, hab grad festgestellt, die APPD tritt gar nicht an. Wär auch mal was, zur Europawahl.

    VwV zu §9, Absatz 2, II (Zeile 4)


    Zitat

    Im Fall von Radverkehrsanlagen im Zuge von Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) und an Kreuzungen oder Einmündungen mit vorfahrtgebendem Zeichen 301 sind Radwegefurten stets zu markieren. Sie dürfen nicht markiert werden an Kreuzungen und Einmündungen mit Vorfahrtregelung „Rechts vor Links“, an erheblich (mehr als ca. 5 m) abgesetzten Radwegen im Zuge von Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) oder an Kreuzungen oder Einmündungen mit vorfahrtgebendem Zeichen 301 sowie dort nicht, wo dem Radverkehr durch Zeichen 205 eine Wartepflicht auferlegt wird. Die Sätze 1 und 2 kommen inhaltlich auch zur Anwendung, wenn im Zuge einer Vorfahrtstraße ein Gehweg zur Benutzung durch den Radverkehr freigegeben ist.

    wieso, ist doch da? Die Frage ist, wieso?

    Der Gehweg ist doch gar nicht breit genug um mit einem Parkstreifen verwechselt werden zu können.

    Erstaunlicher ist die offensichtliche Anzahl an öffentlichen Toiletten. Bei uns sind die so selten, da findet sich sicher kein Platz in der Stadt, an dem man in zwei Richtungen Hinweisschilder dazu finden kann.


    Na, so hat Frau Schulz das ja auch nicht gesagt, nur dass sie die Regeln kennt. Das trifft ja für die allermeisten Autofahrer auch zu.

    Insofern würde ich annehmen, die Karstädtern würden sich als Radler genauso gut an die Regeln halten wie im KFz.

    Es gibt ja wirklich einige Arten von Bremsen am Fahrrad, aber jede ist nicht besonders schwer zu warten.

    Auch bei einer V-Brake brauchts das entsprechende Werkzeug, z. B. Hex in einer Größe, die meist nicht in jedem Haushalt vorhanden ist. Eine klassische Rücktrittbremse zu warten ist sicher nicht einfacher als eine hydraulische Bremse.

    Das Funktionsprinzip ist einfach, oben gibts einen Kolben, der Flüssigkeit drückt, unten gibts Kolben, die sich dann bewegen und einen Belag an eine Metallscheibe pressen. An dem Bremssattel ist wirklich nicht viel dran:

    - das Gehäuse

    - Kolben (2, 4, 6, ....)

    - Jeweils eine Dichtung zwischen Gehäuse und Kolben

    - Ein Entlüftungsventil, mit einem "Deckel"

    - Falls das Gehäuse 2-teilig ist, eine Dichtung zwischen den Gehäusehälften.

    Und möglicherweise war bereits die von den Autoproduzenten zur Ikone erkorene "Pionierin" der Autofahrerei, Bertha Benz vom Virus Auto befallen, als sie 1888 die erste Autofahrt in der Geschichte der Menschheit angetreten ist.

    Viel vernünftiger wäre es jedenfalls gewesen, die Strecke von Mannheim nach Pforzheim mit der Eisenbahn zu fahren. Die gab es damals nämlich auch schon. Von Mannheim über Durlach nach Pforzheim. Immerhin: "Noch als 90-Jährige appellierte Bertha an alle Autofahrer: „Bitte, fahrt nicht so schnell." https://www.deutschlandfunk.de/bertha-benz-au…ometer-100.html

    Die gute Frau musste den Wagen bergauf ab und an schieben und ist sicher nicht dem Beschleunigungsvirus erlegen bei der Fahrt.

    Der Wagen war imho übrigens sogar noch langsamer als ein Pedelec.

    Ich hab leider die Schwäche, gerne mal mit den sprichwörtlichen Kanonen auf Spatzen zu schießen. Deshalb frag ich vor dem kompletten Zerlegen der Bremsanlage nochmal nach... :/

    Wenn sich der Bremskolben nicht mehr reindrücken läßt, musst Du es eh zerlegen. Kann sein das der Korrosion hat. Bzw. wenn zu schlimm, ist neuer Sattel angesagt.

    Hydraulische Bremsen sind aber so einfach afgebaut, ein zerlegen reinigen und zusammenbauen (mit neuen Dichtungen) schafft selbst ein 4 Däumer auch bei einer Porsche 8-Kolben-Bremse.