Beiträge von Autogenix

    Hast Du ein Android-Handy und mal in die Zeitachse von Maps geschaut?


    Bei meinem und den Handys von Bekannten sind dort praktisch alle Tage mit ziemlich exakten Bewegungsprofilen gefüllt. Und die brauchen alle kein Navi oder sonstige Tracker, um den Weg zur Arbeit zu finden :-)

    Nein, habe ich nicht, bin noch mit einem alten BB unterwegs und das erlaubt sich so etwas nicht.

    Deswegen ja eine, ähm, freiwillige, App. Normalerweise ist der GNSS-Empfänger nur dann aktiviert, wenn Bedarf besteht, also wenn Navi Apps, (Fitness) Tracker etc laufen. Dann kann Google, wen man G-Maps benutzt, zum Beispiel auch voraussagen, wie der Verkehr steht oder auch nicht.

    Nur von den Netzdaten geht das nicht.


    Oder er anderweitig aktiviert wird. Ein ständiges Tracken und Aufzeichnen findet imho momentan nicht statt.

    Ist halt eine Frage des persönlichen Stiels und man kann Söder sicher nicht vorwerfen, zu unauffällig zu agieren.


    Andererseits verursacht er dadurch auch Probleme. Zum Beispiel am Freitag Mittag anzukündigen, am Samstag keine Baumärkte mehr zu öffnen war sicher nicht im Sinne der Kontakteindämmung. Besser wär es gewesen das erst in den Abendnachrichten zu verkünden, oder eben erst Sonntags für Montag.


    Aber da wollte er halt schneller sein wie andere.

    Vorteil -> bei uns sind nahezu alle gemeinsamen Geh- Radwege und alle zweiseitigen Radwege unbenutzbar, weil viel zu eng.

    Man muss also auf der Fahrbahn fahren um sich an die Regeln halten zu können.

    Bei uns ist auf der Straße auch weniger los, aber das liegt wohl daran, dass die meisten sich für Corona-Parties im Supermarkt treffen.


    Zumindest sind die Parkplätze der Supermärkte die letzten beiden Tage erstaunlich voll, bzw. deutlich voller gewesen als üblich.

    In den Läden nachgesehen habe ich nicht, das kann ich mir verkneifen.

    Sowohl die deutsche Regierung (https://www.bbk.bund.de/Shared…df?__blob=publicationFile ) als auch die europäischen Nachbarn (http://www.bundesheer.at/archi…orona/artikel.php?id=5494 ) geben Tips für die Quarantäne. Daheim. Ohne den Hund spazieren zu führen, weil es aus gutem Grund verboten ist.


    Ihr Starrsinn überrascht mich immer wieder.

    Das betrifft aber ausschließlich Leute, die in Quarantäne sein müssen. Eben nicht alle. Klar, dass jemand der sich Isolieren soll, auch nicht mehr fröhlich mit dem Rad oder dem Hund rumgurken kann.


    Es würde schon einiges einfacher sein, wenn sich die Altersgruppe, wegen der die Kinder sich isolieren sollen und die ein deutlich höheres Risiko haben, etwas zurückhalten würden, aber das scheint eher nicht der Fall zu sein.

    Befürchte das ist nicht ganz ungewollt, so dem Virus "hinterherzulaufen" So gehts schnell und die Leute gewöhnen sich in Stufen.


    Wobei ich verstehen kann wenn ÖPNV wie Bus oder S-Bahn nicht erwünscht ist, am (alleinigen) Radln kann ich zumindest bei uns auf dem Land nix schlimmes entdecken.


    Soweit ich weiß dürfen die Leute aber immer noch zum Arbeiten in Frankreich.

    Nach dem ich die Frage gestellt habe könnte man meinen das es mich interessiert?


    Würde mich auch bei anderen Forumsteilnehmern Interessieren, wie viel fahrt Ihr aus Spaß an der Freude, und, davon ausgehend das es den meisten hier Spaß macht Fahrrad zu fahren, wie viel davon ist Alltagsverkehr, der eine Auto oder ÖPNV-Fahrt vermeidet?


    Wer transportiert auch mal Sachen mit dem Fahrrad -> Hänger, -> Lastenrad?


    Mach ich mal den Anfang, wie oben schon erwähnt, fahre ich wohl so 10.000km mit dem Fahrrad im Jahr,

    davon sind wohl so 8000km reines Alltagsradln. Ich fahre natürlich auch, weil ich gerne fahre, aber ich versuche schon so weit wie möglich damit das Auto und den ÖPNV zu ersetzen.

    Radl habe ich nur 2, das MTB im Alltagstrimm (Gepäckträger und meistens Schutzblech), ein älteres 26" Trialradl für den Spaß.

    Das Freizeitradln ist meistens mit meinen Söhnen mit dem MTB durch den Wald, oder Familienausflug (Baden, irgendwohin zum Wandern,..), manchmal auch so etwas ähnliches wie Downhill, wobei ich da in der Regel mein Trial-Radl benutze, ist also nicht ernsthaft den Berg runter, und ein paar der Kilometer machen wir auch so die Gegend mit dem Trial-Radl unsicher.


    Ich nutze auch einen Hänger zum Einkaufen, um auch mal größere Dinge nach Hause zu bringen, wie Getränke, Baumarkt,...

    Viel Text, aber meine Frage wurde leider nicht beantwortet:

    Zitat

    Ich habe keine Ahnung, wie viel Sie Rad fahren im reinen Alltagsverkehr, also Arbeit, Einkaufen, Leute Treffen. Ich schließe jetzt mal explizit Hobby, also fahren der Freude wegen (Urlaub, Radtouren, fahren um Bilder fürs Forum zu sammeln.... ) aus.


    Das wäre informativ.


    Das es auch Landeier gibt, die Radl fahren ist natürlich so, ich habe ja schon preisgegeben, bei mir sinds 8000km pro Jahr, die ich fahre um kein Auto nutzen zu müssen.

    Ich sag jetzt mal, was andere zu Ihnen auch schon gesagt haben, das ist eine Sichtweise, die sehr großstädtisch geprägt ist.


    Die Verkehrswende wird vielen Leuten, die nicht direkt in einer Großstadt leben, nicht nur positives bringen und viele werden dass auch nicht so empfinden.

    Denn es wird (viel) Zeit und Freiheit kosten.


    Ich habe keine Ahnung, wie viel Sie Rad fahren im reinen Alltagsverkehr, also Arbeit, Einkaufen, Leute Treffen. Ich schließe jetzt mal explizit Hobby, also fahren der Freude wegen (Urlaub, Radtouren, fahren um Bilder fürs Forum zu sammeln.... ) aus.


    Ich bin schon ein Landei, wohne aber durchaus noch in S-Bahnnähe zur Großstadt München. Ich habe es auch nicht weit zu meinem Arbeitsplatz, nur 10km.

    Trotzdem fahre ich jede Woche bis zu 200km, reiner Alltagsverkehr, nix Radln zum Vergnügen nur des Radeln wegens. Wenn man Urlaub/reisen etc. abzieht, komme ich auf gut 8000km im Jahr. Kommt dann das Vergnügungsradln dazu, was bei mir nicht so viel ist, sinds wohl so 10.000km per anno.

    Freunde, Familie, die etwa in der Nähe vom User Alf wohnen, würden etwa auf 300-400km pro Woche fahren, würden Sie das Auto mit dem Radl ersetzen.

    Also sicher 15.000km Rad fahren jedes Jahr ;-)

    Schon ich fahre mehr Kilometer im Jahr mit dem Radl wie einige Freunde, die Radfahren als ihr Hobby bezeichnen und ein X.XXX€ teures Rennrad im Garten stehen haben. Und natürlich jede Art von Alltagsfortbewegung im KFZ erledigen.

    Ganz ernsthaft, ich bezweifle etwas, das sich Jung und Alt der Landbevölkerung freudig aufmacht die Jahresleistung von Semiprofis jedes Jahr auf dem Radl zu verbringen.

    Dazu käme der Faktor Zeit. Ich behaupte frech, ich bin gar nicht so langsam unterwegs und brauche etwa 1,5mal so lang mit dem Radl, wie mit dem Auto, wenns eben über Land geht. Und schlage den Bus normalerweise deutlich, weil der viel längere Strecken fährt, nebenbei auch noch anhalten muss. Einer der Gründe, warum ich mit dem Radl fahre, zu Fuß dauerts zu lange und außerdem bin ich zu faul das alles zu laufen.

    Man kann also wohl nicht ganz unberechtigt davon ausgehen, das ÖPNV außerhalb der Stadt gut doppelt so viel Zeit braucht im Vergleich zur Privat- KFZ-Nutzung.

    Also müssten Leute, die eh schon bis zu 2h jeden Tag mit Autofahren vergeuden, dann mehr oder weniger lustige 4 Stunden mit dem Bus fahren würden, eher 6h, denn der Bus fährt ja nach Fahrplan.

    Nun ist es ja nicht so lange her, da war das auf dem Land noch ganz normal. Aber leider haben inzwischen 3 Generationen den Vorteil der schnellen, unabhängigen Fortbewegung mit dem Auto kennengelernt. Und die wenigsten werden darauf so ganz freiwillig verzichten wollen.

    Das ganze wird dann verpackt mit Wegweisern, die man sich speziell für Radfahrer ausgedacht hat, also mit kleinen Schildchen mit grüner Schrift auf weißem Grund. Denn Radfahrer scheinen schließlich wohl nicht in der Lage, die für ohnehin für alle Verkehrsteilnehmer vorgesehenen gelben Wegweisern zu finden, zu lesen, zu deuten oder was auch immer.

    Na, zumindest ist es recht schwierig, die gelben Schilder zu sehen, wenn man an jedem Kreisverkehr und jeder Kreuzung außenrum vorbei geführt wird oder von Aich über Landsberied nach Jesenwang geschickt wird statt direkt zu fahren. Da sind eigene Schilder nicht schlecht, wenn die direkte und ausgeschilderte Straße nur noch in der Ferne zu sehen ist.


    Gibt in der alten Beschilderung auch sehr viele Lücken, insofern ist schon Bedarf. Siehe unten.


    Es ist halt schade, dass die Firma Topplan Karten zeichnet, die einerseits den Zustand der Radwege erfassen -> sogar in Breite und Zustand/Befahrbarkeit, aber andereseits wird nicht unterschieden ob dass überhaupt ein Radweg (Beispiel Landsbergerstraße ist komplett ein Radweg links und rechts eingezeichnet, nur das östliche 1/5 der Straße hat aber beidseitig Gehweg Radl frei, der Rest ist Straßennutzung!)


    Hier ein 2018 gemeldetes Beispiel von mir, Stand der letzten Woche: hängt noch und die Ziele sind heute noch nicht ausgeschildert.



    Das gehört zu meinen Lieblingsschildern, steht in Puchheim in der Pampa, ähh, B-Park.

    Das Schild zeigt nach Osten, direkt nach München und wenn man in die Richtung fährt kommt man auch fast gar nicht an München vorbei, steht aber trotzdem nicht drauf.

    Auf dem Schild steht Fürstenfeldbruck, das liegt genau im Westen, Eichenau, das liegt im Südwesten und Olching liegt im Nordwesten.

    Es gibt einen nicht ausgeschilderten und trotzdem in der Radkarte FFB verzeichneten Feldweg, der führt vom Schild nach Westen und man kommt nach Fürstenfeldbruck, Olching und auch mit kleinem Umweg nach Eichenau. Man könnte von dem Schild nach Norden fahren und käme irgendwann nach Olching.

    Man kann kurz vor dem Schild nach Süden fahren und käme nach Eichenau.

    Im Osten von diesem Schild gibt es keinen Weg der nach FFB, Olching oder Eichenau ausgeschildert wäre. Man kommt dann auf die Lagerstraße und als Ortskundiger findet man dann durchaus nach Eichenau und FFB. Nach Olching wirds auf jeden Fall ein ziemlicher Umweg über Gröbenzell.

    angesehen haben sie sich das sicher, aber das heißt ja nicht, das was passieren muß ;-)


    In LK Bruck wurde tatsächlich im Jahr 2016 beschlossen ein Radwegekonzept auf den Weg zu bringen, 2017 wurden 700km "Radweg" abgefahren von der Firma Topplan und Problemstellen erfasst (leider zum Teil auch falsch) Da zu gibts auch nette Unterlagen, steckt also viel Arbeit drin. https://www.topplan.de/ffb

    Es wurde und wird fleißig darüber geredet. Aber ich glaube nicht, das falsche Beschilderung und Beampelung auf dem Plan stand.

    So im großen und ganzen gehts eigentlich dabei nur um die Hinweisschilder, so zumindest mein Eindruck.


    2018 gabs dann sogar Bürgerbeteiligung über das http://www.radar-online.net. Der Alf hat da viele, viele Meldungen gemacht, meine ich zumindest zu erkennen, ich hab auch einige verfasst. Also viel passiert in Papierform und digital.


    Alles prima müsste man meinen.


    Aber Auswirkungen bis heute eher gering und es ist 2020. Inzwischen hängen ein paar der neuen Wegweiser, nicht viele, aber ein paar. Es wurden ein einige verdrehte Schilder wieder richtig gestellt. Aber das man merken würde, da etwas passiert was, sich größere Dinge zum positiven ändern, ist zumindest an mir vorbei gegangen.


    Und wenn man bedenkt, eigentlich müsste die Stadt und der Landkreis ja zumindest jetzt gerade wieder einen Teil der Radwege unter die Lupe nehmen, ist ja schon mehr als 2 Jahre her, das letzte Mal.

    Der Grund steht oben, über so etwas wird nur dann nachgedacht, wenn eh Neuerungen anstehen. Bzw. es wird nix geändert, bis eine Neubewertung wegen etwas anderem nötig ist.

    Beispiel: Kombistreuscheibe Kreuzung Fürstenfelder/Schöngeisinger, -> weil da die Ampel teils getauscht wurde. Aber die Radwegführung und Pflichten werden dort erst geändert, wenn die Fürstenfelder umgebaut wird. Also in 5-25 Jahren.

    Die Kombischeiben vorne am Bahnhof/B2, Auslöser kenn ich nicht, könnte die neue Markierung bei den Ausfahrten gewesen sein, aber dabei kam auch gleich (unsinnige) die Freigabe des Gehwegs rechts.

    Augsburgerstraße wird seit 2015 nix gemacht, weil die ja schon seit letztem Jahr (2019) umgebaut sein soll, aber nachdem momentan noch nicht mal eine endgültige Planung vorliegt, geschwiege denn durch den Stadtrat durch ist, wirds wohl noch etwas dauern. So ein bis einige Jahre. Mit etwas Glück für die Stadt kommt die nächste STVO-Änderung Ampeln betreffend vorher.

    Also erst Planung für die Verkehrsmittel Auto/LKW und Bus, dann folgt der Radverkehr bzw. wird mit berücksichtigt. Weil der Radverkehr ja so wichtig ist, wie man überall hört und am allerwichtigsten ist die Sicherheit der Radfahrer.

    Die Autos sind übrigens etwa genauso an Höhe gewachsen, wie an Breite, rund 10cm, was den optischen Eindruck verschärft, dass die alten Autos viel kleiner waren. Von den vielen Van & SUV-artigen Modellen, die es früher nicht gab, mal ganz abgesehen. Auch Motorraum und Kofferraum ist in die Höhe gewachsen.

    Dadurch sind die Autos auch unübersichtlicher.

    Tatsächlich blöde Stelle, man sollte eigentlich meinen das die Zeit von 2014 bis heute gereicht haben müsste, dass es so etwas mehr gibt.

    Gibts aber leider,man könnte fast den Eindruck haben, die Gesetzesänderung ist schon so lange her, dass es den Zuständigen aus dem Gedächtnis gerutscht ist, dass sie bis 2017 eigentlich tätig werden hätten sollen.


    Ein Problem könnten sogar die Vorschriften sein. Soweit ich das verstanden zu haben glaube in meinen Kontakten mit der Behörde, müssen die sich bei Änderungen die Situation ansehen und auch neu bewerten/begutachten. Was heißt, wenn da eine simple Streuscheibe ausgewechselt werden soll, könnte da dann rauskommen, das die linksseitige Radewegpflicht eigentlich verschwinden müsste, die Ampel Bodenbeläge für Blinde, ........ Nachdem das aber gar nicht gewollt ist, vor allem die Bewertung der Radwege, lässt man alles, so wie es ist.