Beiträge von Autogenix


    Der Staat, die Waldbesitzer finden ja nicht die E-Unterstützung problematisch, sondern das Radln an sich. Und vor allem das Spassradln.

    Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass ein Rad für den Boden deutlich problematischer ist als ein Fuß.

    Aber die Argumentation Waldboden finde ich lustig, die breiten Fahrtwege durch die Wälder sind natürlich keine Verdichtung des Waldbodens. Und wenn schon hingewiesen wird man darf keine Rückegassen nutzen. Seit dem die Waldernte das ganze Jahr läuft, da kommts auf die Nachverdichtung mit dem Radl in der Regel auch nicht mehr an.

    Na ja, im MIttelalter durften auch nur der Adel und die Waldarbeiter in den selbigen.

    In 2025 gab es einen Anstieg der Toten um 28%, auf 20/Mio (von 87 auf 111 Toten bei 5,66 Mio Einwohnern). Was wohl in Deutschland bei "plus 28%" binnen Jahresfrist los wäre?

    Der letzte quantitative Wert, den ich für Oslo gefunden habe, war 2/3 Tempo-30 Straßen vor 5 Jahren. Das wäre erheblich weniger als in den deutschen Metropolen schon seit Jahrzehnten üblich. Der Fahrradmodalsplit von Oslo liegt im einstelligen Bereich. Was auch immer der Grund für die niedrige Mortalität des norwegischen Straßenverkehrs ist - es kann weder an Tempo 30 liegen noch an einem durch Tempo 30 und Infrastruktur induzierten Umstieg aufs Fahrrad.

    In Oslo bin in nur wenig gewesen, aber ansonsten wird in Norwegen das Rad kaum als Alltagstransportmittel genutzt. Als Sportgerät, ja, aber auch das ist, für die Möglichkeiten, kein Vergleich zu MItteleuropa.

    Da ÖPNV und Zug nur unwesentliche Rollen spielen, ist das KFz in N das MIttel der Wahl, insofern wäre es ein Wunder, wenn es auffälligen Anteil an Radunfällen geben würde.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, haben die Radler halt die Straße gequert, weil das die offizielle Radführung ist, sieht man bei Street-View ja auch die Schilder.
    Bei der Querungsstelle scheint man in jede Richtung offensichtlich mind. 200 - 250 m sehen zu können. Insofern muss da etwas echt gründlich schief gelaufen sein.

    Wie ist es mit den Fahrzeugführerinnen?


    Meine Beobachtung, die Frauen holen deutlich auf und suchen/verwirklichen da die Gleichberechtigung.

    Zum einen ist der Anteil der Frauen als Fahrer:innen bei den schnellen Autos deutlich angestiegen, zumindest bei denen, die auch dann auch schnell und vor allem rücksichtslos fahren.

    Auch bei denen die unangenehm auffallen durch "Belehrungen", ist bei mir persönlich ist Quote Frauen/Männer wahrscheinlich leicht zu dem weiblichen Anteil verschoben.

    Das betrifft sicher nicht den Anteil an "ich nehm das Auto als Penisverlängerung" und fahr völlig fahrlässig und/oder absichtlich Leute tot, da dürfte der fast ausschließliche männliche Anteil wohl so sein.

    Ihr redet hier von unterschiedlichen Sachen.

    Fahrradfreundlich ist ein Eindruck, der viele Ursachen haben kann.

    Modal Split sind mal mehr mal weniger gut erfasste Zahlen, wer und wie viel ein Verkehrsmittel genutzt wird.

    Es kann also durchaus sein, dass in Paris alle Radler glücklich und zufrieden und glücklich sind, dafür aber in Deutschland in einer kleinen Studentenstadt mit schlechten, und im Verhältnis teuren ÖPNV, der Anteil an dann meist unzufriedenen Radfahrern 5 x so hoch ist wie in Paris.

    Es gibt vom LK und der Stadt schon Zahlen, allerdings natürlich keine zum Radverkehr.

    15000 KFz in 24 h sollen auf der OVM, und 17.000 auf der Fürstenfelder fahren, laut Topplan, glaube ich aber nicht. Die Daten der offiziellen Zählungen sind immer niedriger als die Topplan Zahlen.

    ok, da warens aber jetzt schnell.

    Lang dafür hinter den Kulissen gekämpft und wollte schon den Gerichtsweg inizieren. Schilderkombinationen und Führung waren schon sehr abenteuerlich.

    Warum es jetzt so gekommen ist: Mit dem Tausch der B2 Trasse ist hier nun Baulastträger das st. BA Freising. Einerseits ist abzusehen, irgendwann "demnächst" muss die Fahrbahn saniert werden, andererseits ist aktuell kein Platz für eine schnelle und gute Lösung.

    StVB, St. BA und Polizei haben sich das angesehen und zumindest bei den zu engen Gehwegen auf der Nordseite die RWBP aufgehoben. Die Südseite bleibt wohl so, wie sie ist. Also überwiegend RWBP, dazwischen Gehweg frei.

    Es gab im Stadtrat auch ein Antrag auf zHg 30 zwischen dem Zebra Fürstenfelder und dem Kloster. Und jetzt kommt der lustige Teil, StVB und Polizei haben gemeinsam festgestellt, dass Radln auf der Fahrbahn sich zwar subjektiv weniger gefährlich anfühlt bei T30, aber objektiv gar nicht gefährlich ist und deswegen ist zHg 50 beizubehalten. Warum es dann überhaupt noch RWBP gibt auf der Strecke, die ungefährlich ist, das ist die Frage.

    wir meinen schon die gleiche Dame, das mit pensioniert ist eine Spitze von mir, weil sie sich als passionierte Radlerin bezeichnete.

    Ganz ernsthaft, wer öfter die Roggensteiner hochfährt und die Kreuzungen Dr. Rank-Str. und Moosfeldstraße passiert ohne das ihm auffällt, dass das hübsch gefährlich auf dem Gehweg ist, der ist entweder völlig naiv unterwegs und überlebt nur durch mangelnde Geschwindigkeit oder hat eine ausgeprägte Neigung zum Masochismus KFz-Lenkern gegenüber.

    Ich würde hier die Frage aufwerfen, was Regelmäßig ist. Mein Vater fuhr früher auch immer regelmäßig mit dem Fahrrad ins Büro. ...

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    Für ihn gefühlt nahezu Täglich ....

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    und die zwei Mal mal im Jahr waren durchaus regelmäßig über Jahre hinweg.

    Du meinst die pensionierte Radfahrerin aus Gröbenzell?

    Der Jounalist, mit dem ich mich unterhalten habe, eigentlich wegen anderer Themen, der scheint das meiste richtig verstanden zu haben, das er Straße und nicht Fahrbahn nutzt, sind Feinheiten, da müssen wir das nächste Mal noch dran arbeiten.

    Hab gestern Abend um 9 schon das erste "Fan-Email" von einem autofahrenden "Fußgänger" erhalten, inzwischen sinds einige. Thema Verkehr ist schon etwas, wo die Politik offensichtlich bissl Feuer in dem langweiligen Politik-Alltag bringen könnte, wenn sie denn wollte.

    Zitat

    Auszug:
    was sind Sie denn für ein Zeitgenosse. Bei einem kombinierten Geh- und Radweg müssen die bescheuerten Biker halt Rücksicht nehmen und langsamer fahren. Das ist für Radfahrer anscheinend ein Fremdwort. Also was soll Ihre Aktion? Wollen Sie sich profilieren? Als gebürtiger "Brucker" muss ich mich ja schämen. .................................

    Ihr Radfahrer stellt nur Anforderungen. Wir als Fußgänger sind praktisch das Ende der Kette.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie auch als Musiker nur mittelmäßig sind. Ich kann das beurteilen weil ich 1. Rock Musiker in FFB war und danach über 60 Jahre mit namhaften Musiker zusammen spielte und mein musikalischer Hotspot in München war, hauptsächlich in Schwabing. Aber ich denke, da waren Sie von Ihren Eltern noch gar nicht geplant.
    Nix für unguat, aber das muss schon mal gesagt sein.

    Der letzte Satz in dem verlinkten Artikel hört sich so an, als ginge es den Anwohnern nur darum, keine Auto-Parkplätze zu verlieren:


    Jaein, tasächlich parkten erstaunlich wenig Autos auf der Fahrtbahn, vor dem markierten Streifen.

    Bzw. die Straße wurde etwa 1 Jahr lang saniert und davor gabs weder Schmutzstreifen, aber auch kaum parkende Autos. Die meisten Grundstücke sind so groß, das Garagen und Stellplätze eher kein Problem sind, dazu sind die meisten Autos dort auch von der Sorte, die man nicht häufig Nachts unter einer Laterne geparkt findet.
    Das hat sich lustigerweise während der Straßensanierung geändert. Vielleicht waren zwischendurch manche Grundstückseinfahrten schlecht erreichbar, aber schon bevor die erste Decke drauf war, fand man Nachts einiges an Autos zwischen den Baufahrzeugen stehen. Da war es natürlich eine böse Überraschung, als dann plötzlich ein Schmutzstreifen markiert wurde. Das ganze eskalierte dann relativ schnell in die nächste Ebene, als die Polizei am Anfang ein- oder zweimal einen Besitzer eines auf dem Schmutzstreifen stehenden KFz darauf angesprochen hat, dass das nicht erlaubt sei. Einer davon wollte wohl nur das Tor öffnen um in sein Grundstück zu fahren, einer wohl ausladen.