Beiträge von Autogenix

    Die Planung sieht vergleichbar aus mit dem, was auch bei uns im Landkreis geplant war. Mal abgesehen von der Verdoppelung der der benötigten Zeit für Erfassung, Beteiligung und Planung, drücke ich dir fest die Daumen, dass da am Schluss mehr raus kommt als es in Bruck offensichtlich der Fall ist.

    Frage ist, ob das wirklich überhaupt jemand "kann" (physisch). Ich denke, das darf durchaus bezweifelt werden:


    M.W. kann der Mensch evolutionstechnisch gesehen Geschwindigkeiten über 20 - 30 km/h nicht mehr sicher handeln. Woher auch? Schneller konnte er schließlich nie laufen. Schon S-Pedelecs basieren deshalb letztlich auf dem Prinzip Hoffnung.


    Millionen Menschen, nur in diesem Land, bezeugen jeden Tag das Gegenteil. Auf unseren Autobahnen sind KFZ nur in Stau-Situationen mit 20-30km/h unterwegs, auf Landstraßen ist 70-100km/h die Regel, innerorts 50km/h, der komplette Güterverkehr mittels LKW wird in diesem Land im Regelfall mit 50-80km/h abgewickelt, die Bahn fährt zwischen 60-350km/h, Flugzeuge fliegen 800-1000km/h, Rennfahrer, ob Auto oder Mofa, bremsen aus >300km/h metergenau ab.

    Vielleicht solltest Du einfach mal auf die Seite von SQ-Lab schauen, da wird viel erklärt.

    Und unterem anderem geraten, sich fachlich beraten zu lassen, wenn man so extreme Lösungen wie diesen Sattel meint zu benötigen.

    Lenker hätten die übrigens auch.


    Ich fahre auch einen SQ-Lab-Sattel, allerdings keinen medizinischen und hauptsächlich, weil ziemlich bequem. Den 611er.

    Habs jetzt nur überflogen und keinen Hinweis dazu gefunden, aber da ja Lebenszyklus und Herstellung des Gefährts bewertet wird ....


    → wenn Radler auf Plastik-Funktionsklamotten und Warnwesten verzichten würden, müssten sie eigenlich noch deutlich besser abschneiden.

    Vielen Dank für den Hinweis! Möglicherweise hat die Region Hannover die nächtliche Ausgangssperre also deshalb "vergeigt", weil sie keine Ausnahmegenehmigung für Solo-Spaziergängerinnen und Spaziergänger vorgesehen hat?

    Nein, weil sie, und das ist doch aus dem Artikel herauszulesen

    1. nicht nachweisen kann, wie viele illegale Zusammenkünfte es überhaupt gibt

    2. die Stadt noch keine Maßnahmen (Polizei, Ordnungsamt z. B.) getroffen hat, oder zumindest davon nichts erzählt


    Es sollte das letzte Mittel sein, allen Ihre Bewegungsfreiheit zu nehmen, und das kann man halt nicht, weil man eine unbekannte Anzahl an Regelbrechern vermutet.

    Mir wird mehr und mehr unklar, wofür das Ganze überhaupt gut sein soll.

    Habe zwei Theorien dazu. Die weniger wahrscheinliche, aber nicht völlig unmöglich:

    Nach 20 Jahren regieren, wir reden vom Jahr 2016, des CSU Landrats fällt es diesem, und der Verwaltung, wie Schuppen von den Haaren, da gab ja vor 19 Jahren so eine Gesetzesänderung in der StVO und wir haben schon lange nix mehr für den Radverkehr gemacht, das machen wir jetzt mal gründlich.


    Die Zweite: Nachdem 2014 mit BVB -Bürgermeister Pleil die Stadt FFB plötzlich einen Radverkehrsbeauftragten hat und es in kurzer Zeit schnell Änderungen gibt, ist die CSU bissl im Druck und das überträgt sich auch aufs LRA, schließlich müssen sich die Behörden ständig abstimmen. Gibt immer wieder Streitereien wegen L, St und B-Straßen . 2016, Halbzeit in der Wahlperiode LR, Radfahren ist inzwischen Thema, wird beschlossen, ein Radwegekonzept auf den Weg zu bringen und 2017 gibts dann im LRA sogar einen """Radverkehrsbeauftragten""".


    Mal abgesehen von der Tatsache, das Topplan tatsächlich seit 2017 unterwegs war und 2018 sollte deren Arbeit beendet sein, die Arbeit war gründlich, der Rest erstickt zwischen Bürgerbeteiligung und der Schwierigkeit, wie an das Gefühl vermitteln kann, es fand statt ,und wie hat die möglichst wenig Einfluss, und dann natürlich die Bürokratie.


    Inzwischen ist das ganze ja Ende 2020 sozusagen vorgestellt. Hauptergebnis bis jetzt, Hinweisschilder und Radrouten, die meisten gab e schon, einige sind rausgefallen, paar Umwege für Radler sind dazugekommen. Aber Topplan hat schon viel daran gearbeitet und aufbereitet. Was draus wird ist abhängig von der Bürokratie (inzwischen 25 Jahre CSU-Landrat). Und die bremst.


    Irgendwie hat Topplan es durchaus geschafft einige Problemstellen nicht zu erkennen, aber bissl was haben sie schon zur Roggensteiner geschrieben:


    Gefahrenstellen

    Da gibt es ja nicht einmal einen Kreisverkehr, wo man sich mit 15 Radfahrern verabreden und immer außen auf dem "Radweg" im Kreis fahren könnte.

    [Zeichen 205][Zeihen 215] 8)

    Muhuhaha, den Kreisverkehr, der einen Radweg außenrum hat und dann dieser RW Vorfahrtsberechtigt ist, den wirst Du in diesem Landkreis (noch) nicht finden. Radwege haben dann immer ein kleines 205er. Autofahrer aus FFB sind sich nicht bewusst, das bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr irgendetwas Vorgang oder Vorfahrt haben könnte, beim Einfahren schon gar nicht. Wenn da ein Auto stehen bleibt, hat es mehrere Außenspiegel und ein Fahrschul-Schild hinten drauf kleben. Ich wär vor Schreck letztes Jahr beinahe mal von Radl gefallen, als ich im LK Aichach-Friedberg außerorts an einen KV kam, der außenrum Radwegfurten markiert hatte, sogar in rot.

    ! Ich kann nur jedem Radfahrer und Fußgänger in diesem Land nahelegen alla Schwachzocker sehr gut zu schauen, ob das Nummernschild mit FFB, STA, WM, GAP, BGL (Südliches Oberbayern) oder gar PA, LA oder DEG, etc (Niederbayern) beginnt und dann auf keinen Fall die Fahrbahn zu entern!

    Es gibt ja verschiedene Layer in der Karte und wie ich schon schrieb, ist der Weg eben nicht durchgängig ok, sondern

    Topplan bezeichnet immerhin die Verkehrssicherheit auf dem RW auf der Emmeringer Straße zwischen KR LRA bis zur Kirche als gering. Und Roggensteiner zwischen Unterer Au und Rank als mäßig befahrbar. Das ist ja schon mal ein Anfang.


    Topplan hat nur vermessen und durchaus auch Gefahrenstellen aufgezeigt. Die haben nicht schlecht gearbeitet, bei manchem Radlweg musste man im Nachhinein drauf hinweisen, dass der eben nicht 2-2,5m breit ist, sondern unter 2m.

    Das der Landkreis und die Gemeinden alle Radler für 100dertjährige Torkelradler halten, die nur auf Gehwegen fahren wollen, dafür kann Topplan nix.

    REZO kritisiert, dass Kretschmer an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert, anstatt knallharte Lockkdown-Regeln zu erlassen. Dabei tut er so, als würden knallharte Lockdown-Regeln von dem allergrößten Teil der Bevölkerung geradezu inniglich herbeigesehnt werden. Aber ist das so??? Nach


    Offensichtlich hast Du die Kernaussage nicht verstanden. Es ist ihm völlig egal was die Politiker meinen, was das Volk meinen könnte. Er verlangt von der Politik, dass sie sich an das halten, was Ihnen die Wissenschaft vorschlägt. Bzw genau daraus die Schlüsse ziehen.


    Dann gäbe es vielleicht auch kein ständiges Auf und Zu, wie es jetzt gerade der Fall ist.

    Interessant finde ich dieses hier:

    Ausbaustandards


    da steht unter anderem drin für Innerorts:

    - gemeinsamer Geh- und Radweg -> keine Lösung

    im Landkreis sind geschätzte 80% der Radwege genau dieses, davon die meisten sogar Zweirichtungs-GRW

    - nur bis 2000 Fahrzeuge (DTV, also beide Richtungen) ist Mischverkehr ok und ein Radweg nicht erforderlich

    - nur bis 4000 Fahrzeuge (DTV) ist Mischverkehr akzeptabel mit Gehwegfreigabe für Radler

    Die ERA sagt doch bei 50km/h etwas von 1000 Fahrzeugen pro Stunde für diese Art von Mischverkehr, oder?


    Ist nur Wunschdenken, mit der Realität hat das im LK nichts zu tun.



    Hurra, der Emmeringer "Radweg" ist offiziell "OK". Hab gar nicht mehr weitergelesen... :(

    Wie kommst Du darauf? Topplan bezeichnet immerhin die Verkehrssicherheit auf dem RW auf der Emmeringer Straße zwischen KR LRA bis zur Kirche als gering. Und Roggensteiner zwischen Unterer Au und Rank als mäßig befahrbar. Das ist ja schon mal ein Anfang.

    Na bis zum 8. April wird nicht viel passieren, weil, wie man an den Zahlen gut ablesen kann, eben nicht viel passiert mit testen und auswerten.

    So richtig interessant wirds also erst in 1-2 Wochen.

    Das weiß ich aus genau der gleichen Quelle, aus der Du weißt, dass der Autofahrer nicht alles getan hat, was in seinen Möglichkeiten stand, um den Unfall zu verhindern.

    Die Quelle müsstest Du ja kennen.

    Der zweite verlinkte Artikel der Kieler Nachrichten ist für mich hinter einer Bezahlschranke. Aber in der ersten Nachricht der Polizei auf FB steht nichts davon, dass die Radfahrerin mutwillig und mit einem lauten "ich bestehe auf meine Vorfahrt-Ruf" in das Auto gefahren ist.

    Der Beschreibung nach war de Radlerin langsam, weil gerade an der Ampel gestartet und wurde seitlich/von hinten angefahren.


    Dein Argument, das Radler und Fußgänger immer und jeden Unfall mit KFZ oder LKW verhindern können, ist simpel falsch.


    Es dürfte nur sehr selten passieren, das ein Radfahrer/in absichtlich einen Unfall provoziert, weil unbedingt auf die Vorfahrt bestanden wird.

    Nun ja, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. ;)



    4.) Wenn ich Radfahrer wäre, würde ich wir aber überlegen, was mir der Schadensersatz nützt, wenn ich, wie in diesem Fall, einen Halswirbelbruch erlitten habe. Dann wäre ich vielleicht doch etwas vorsichtiger.


    Wo genau hinkt denn der Vergleich. Wo ist der Unterschied zwischen Auto fährt links vom Radler und biegt b und Auto fährt links vom Auto und biegt ab?


    Und, würde mich auch interessieren, woher weißt Du denn, das die Radlerin nicht alles so weit es in Ihren Möglichkeiten stand, getan hat um de Unfall zu verhindern?

    Und wenn das zulässig wäre, könnte man eventuell meinen, dass die Radfahrer auch damit rechnen und dementsprechend aufpassen.

    Ich weiß, niemand will das lesen. Vorfahrtsregeln sind Grundrechte, die durchgesetzt werden müssen. Wer aufpasst und bremst ist ein Weichei.



    So oft Du dieses Argument bringst, es wird irgendwie für mich nicht schlüssiger. Eigentlich immer unsinniger.


    Mal von der simplen Tatsache abgesehen, dass es im Verkehr auch Teilnehmer gibt, die besonders geschützt werden müssen und genau deswegen gibt es Streifen auf dem Boden und Schilder, die einfach zu verstehen sein sollen, weil langsam, zu Klein, oder simpel doof, alle Regeln zu verstehen, oder auch nicht im Besitz aller üblichen menschlichen Sinne.

    Gut, ist sozusagen Evolution, wer nicht schnell genug ist in der Reaktion, ist eben selber schuld.


    Und ich gehe davon aus, wenn Du mit dem Auto auf der rechten Spur der Kaistraße fährst und ein links leicht vor Dir fahrendes Auto biegt zum Schwedenkai ein und fährt Dir dabei rein, wirst Du danach freundlich aussteigen und dem Unfallgegner anbieten 80% vom Schaden zu übernehmen, denn Du hättest schließlich damit rechnen müssen.


    Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es nur zwei Zufahrten zum Schwedenkai, eine am Beginn und eine am Ende, die beiden mittleren sind nur Ausfahrten. Ist aber schon eine Weile her, insofern mag sich das geändert haben.

    Der Artikel hat imho zum Teil recht, zum Teil nicht.

    Recht auf jeden Fall mit der Tatsache, das die meisten Radfahrer eine eigene Infrastruktur haben wollen.


    Bissl an den Haaren herbei gezogen finde ich das Argument, das Vehicular Cyclists nicht geschafft haben, in 35 Jahren mehr Radler aufs Fahrrad gebracht zu haben.

    Zu ersten ist es ja nicht so, das diese, screibt er selber, kleine "Sekte" irgendwelche größeren Einflüsse hatte auf Infrastruktur und Beschilderung. Deswegen kann es auch keine größere Auswirkung auf die Verkehrskultur gehabt haben. Im Gegensatz zu den Verkehrsplanern, der Autor ist offensichtlich einer.

    Definitiv falsch, bzw. imho das Gegenteil gut belegt , ist die Aussage, Radwege wären ungefährlicher und das fahren auf der Fahrbahn also gesundheitsschädlich.