Beiträge von Mueck

    Der Status des Weges, der von der Polizei als Radweg bezeichnet wird,

    Ja, aber um dass zu wissen, muss man schon profunde Ortskenntnisse haben oder aber das so akribisch recherchieren wie du.

    Ich stolper gerade über diese Openstreetmapänderungssatzdiskussion, die Bezeichnung durch die Polizei als Radweg kontrastiert mit der Einschätzung der SVB als offenbar reiner Gehweg, Nakaner sollte das Original rumliegen haben, damit gewinnt dieser Unfall eine gewisse Brisanz ...

    Im Prinzip kommt sie ja von rechts. Ist es, wie laut SVB, ein straßenbegleitender Weg, hatte sie im aktuellen Beschilderungszustand dort nicht zu fahren (wusste davon aber vmtl. nix: OLG Jena?!*)), was viele Gerichte (wohl nicht alle) als Entfall der Vorfahrtsrechte interpretieren. Ist es ein eigenständiger Weg, also weiterhin der Kapellenweg und somit legal beradelbar, wovon offenbar die Polizei ausgeht, gilt dort am Ende aber § 10 wegen nur dann relevantem Bordstein ...

    Radfahren sollte man nur mit bestandenem juristischem Staatsexamen dürfen!!1!

    *) Dazu müssten hier leider die Erben klagen und die dort genannte alternative Option einer Amtshaftung verfolgen ...

    Das ist übrigens nicht die einzige unklare Stelle des Kapellenwegs. Er kreuzt mehrfach verkehrsberuhigte Bereiche, ohne dass Nutzer des Kapellenweges das mitkriegen könnten, und wie's auf den Acker raus weitergeht ... Ein vbB-Ende sehe ich da nicht ...

    Doch nicht überlebt ...

    POL-KA: (KA) Karlsruhe - Nachtragsmeldung zur Pressemitteilung vom 12.10.2026 "Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt" - Person nachträglich verstorben
    Karlsruhe (ots) - Wie bereits berichtet wurde eine 84-jährige Fahrradfahrerin am Samstag, den 10.10.2026 bei einem Verkehrsunfall in Karlsruhe Oberreut von…
    www.presseportal.de

    Originalmeldung

    POL-KA: (KA) Karlsruhe - Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt
    Karlsruhe (ots) - Bei einem Verkehrsunfall am Samstagvormittag im Oberreut wurde eine 84-jährige Radfahrerin von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Den…
    www.presseportal.de

    Dürfte hier gewesen sein:

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    A FOSS web viewer for Apple Look Around
    lookmap.skzk.dev

    Der Status des Weges, der von der Polizei als Radweg bezeichnet wird, würde ich als unklar definieren. In Blickrichtung rechtsseitig stehen keine Schilder. Rechtsseitig lönnten auch Piktogramme reichen, müsste mal nachschauen, ob da zufällig welche aufgetaucht sind. So rum gefahren ist es eigentlich keiner.

    Der Weg liegt aber in direkter Verlängerung des Kapellenweges, der ein Radweg ist:

    Apple Look Around Viewer
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    lookmap.skzk.dev

    ... der aber, in Unfallrichtung befahren, nie aufgehoben wird, wenn nix geändert wurde ... Tja ...

    Nachrangig war sie aber so oder so ...

    Der Radweg ist womöglich ein Relikt aus der Zeit vor der Möglichkeit der Freigabe von Einbahnstraßen, da diese ja nur auf der Fahrbahn gelten. Braucht man so nicht mehr, hat man dann gemerkt, kann man renaturieren, nur hat man das Freigabeschild vergessen ...

    mir fehlt der Glaube daran, dass das Auto über den behelmten Kopf gerollt ist und dann keine größeren Verletzungen daraus resultieren. Es mag realistisch sein, dass das Vorderrad nur den oberen Teil des Helms "erwischt" hat. Aber Helm auf dem Kopf und dann mitm Rad drüber? :/

    Man müsste den Arzt befragen, aber ja, so ganz vorstellen kann ich es mir auch nicht, daher mein "vielleicht". Die Fotos scheinen echte Tatortfotos zu sein, das mit Rad passt jedenfalls zum Tatort, wo gestern Malereien auf dem Boden zu finden waren.

    Unfall! Helm verhindert schlimmeres.

    Da vielleicht:

    POL-KA: (KA) Karlsruhe - Fahrradfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt
    Karlsruhe (ots) - Ein 59-jähriger Autofahrer übersah am Dienstagmorgen offenbar eine 35-jährige Radfahrerin und verletzte diese in der Folge schwer. Nach…
    www.presseportal.de
    Helm verhindert Schlimmeres in Karlsruhe: Autofahrer übersieht Radfahrerin und fährt über ihren Kopf
    Ein Autofahrer missachtet die Vorfahrt an der Kreuzung Lammstraße, Hebelstraße und übersieht eine Radfahrerin in den frühen Morgenstunden. Der Helm der Frau…
    www.ka-news.de

    Ist so etwas zulässig? Ich hab jetzt keine Vorlesungen zu Stochastik besucht, aber... hm. Erscheint mir etwas mutig, dieses Spiel über Bande. :/

    Sagen wir mal so: Solange man das so nicht als Fakten verkauft, sondern nur eine These formuliert, ist es der übliche Beginn einer wissenschaftlichen Betätigung. Du kannst ja mal nachfragen, wer den Forschungsauftrag zum Be- oder Widerlegen dieser These bekommen hat ... :saint:

    Gehweg-radelnde Kinder müssen an Kreuzungen und Einmündungen

    Hammwa hier nich ... Der Kocherweg führt, sogar ohne klarstellendes Vz 205, über einen Bordstein, also nach $ 10, und einen baulich zweifelsfrei durchgehenden Gehweg in die Fahrbahn rein.

    Im übrigen ist diese Regelung ein Muster ohne Wert, weil Kids in dem Alter noch gar nicht strafmündig sind, also bei Verstoß gegen die Absteigeregel gar nicht belangt werden können, während Autofahrer § 3 (3) trifft ...

    Ein gutes Auto kann sicher ohne Hilfe geradeaus fahren ...

    ... nur ist das nicht unbedingt identisch mit der Richtung der Straße ...

    ... also muss man doch korrigierend eingreifen, um "geradeaus des Autos" mit "geradeaus der Straße" in Deckung zu bringen ...


    In Grenzen kann das Auto vermutlich auch Kurven ohne Hilfen fahren, wenn das gefahrene Tempo optimal zum Entwurfstempo der Straße samt ihrer Querneigung passt, aber auch da müsste man die Startwinkel von Straße und Auto zur Deckung bringen und vermutlich zwischendrin korrigieren, da es sicher nicht gelingen wird, alle Parameter gleichzeitig hinzukriegen.

    Für Radwegausbau sollen 21 Bäume fallen, u.a.:

    https://h%c3%bcgelhelden.de/rodungsarbeite…03-bei-bretten/

    Unsere Lokalzeitung schrub aber gerade eben, dass nach zahlreichen Protesten (u.a. von der Stadt Bretten:

    Brettener Forum | 🚲Radwegausbau Richtung Knittlingen: Stadt nimmt Stellung | Facebook
    🚲Radwegausbau Richtung Knittlingen: Stadt nimmt Stellung Der geplante Ausbau des Rad- und Gehwegs entlang der L 1103a und B 35 in Richtung Knittlingen ist…
    www.facebook.com

    dort auch ein Planfragment) die Fällung wohl erst mal aufgeschoben sei ...

    Um den Radweg dürfte es gehen:

    Mapillary
    Street-level imagery, powered by collaboration and computer vision.
    www.mapillary.com

    Schon der Anfang des Weges mit dem Gitterzaun lässt mich bei der Breite gruseln ... In Gegenrichtung von Querungshilfe weder heute, noch im Plan eine Spur ...

    Ein weiterer Aspekt: die Bahn hatte eindeutig Vorfahrt. Gleichwohl war sie zu schnell, um bremsen zu können. Bei einem schnellen (aber im Rahmen des erlaubten befindlichen) KFZ würden jetzt alle nach Tempolimit und Entschleunigung schreien, von wegen Visionzero und so. Die Schuldfrage darf gar nicht erst gestellt werden, weil das ja Victimblaming wäre. Bei einer Eisenbahn ist es auf einmal unstreitig doch nur die pure Doofheit des Toten. Seltsam, oder?

    Hmm ... Kann es sein, dass Du Dich deutlich mehr mit Radunfällen als mit Eisenbahnunfällen beschäftigst?

    Also ich bin ja multimodal unterwegs, Fuß, Rad, Bahn und Auto (ok, vor 10 Jahren zuletzt ...), nur Fluchverkehr fehlt mir (wenn man von einem Rundfluch über die alte Heimatstadt mal absieht in einem kleinen Motorflucher ...) und wegen zwei Bundesbahnern unter den direkten Vorfahren (Vater und Opi) schon immer an der Bahn interessiert. Von daher, weiß ich, dass bei Bahnunfällen immer welche um's Eck kommen mit ...

    Wenn ich dran denke, das wir damals bei Oma einfach so vom Garten aufs Gleis laufen konnten…

    ... Wünschen ums Einzäunen des ganzen Netzes, überall Vollschranken und/oder Umlaufsperren (wo dann manchmal auch Spezialradfhrerinnen beim VERLASSEN des Bahnübergangs hängen bleiben mit Todesfolge ...) mit Verweis darauf, dass ja in Frankreich alle TGV-Strecken eingezäunt wären (es war in der Tat schwieirg, einen Eingang zu diesem wunderschönen Radweg zu finden und später einen Ausgang ...) So eindeutig klar ist das also nicht ...


    Ich persönlich halte die Betonung, dass Fahrradunfälle (auch mit KFZ oder als Alleinsturz) weitestgehend eigene Doofheit sind, für einen Faktor, der durchaus würdig ist, breiter kommuniziert zu werden. Die meisten Menschen halten sich selber für unfehlbare Superhelden. Wenn man ihnen vermittelt, dass sie dem Straßenverkehr gar nicht machtlos ausgeliefert sind, dann könnte das dazubeitragen, dass mehr Menschen öfter Rad fahren, und das ist doch unser aller Ziel hier, oder?

    Also eher Unfallursachenaufklärung und Tipps a la Bernd Slukas 10 Gebote?

    Ist es erträglicher, wenn Krebs, Schlaganfall oder Demenz Ursache sind?

    Mir ist vor Jahren mal ein Buch mit einem für mich Kauf verlockenden Titel über den Weg gelaufen, allerdings eines Priors, in dem sich ein Kapitel auch mit dem Tod beschäftigte und nach dem es früher für gläubige Menschen ein Graus gewesen wäre "plötzlich und unerwartet" aus dem Leben gerissen zu werden, wie es sich heute viele "wünschen" ohne langes Leiden, weil sie sich so nicht drauf vorbereiten, sich nicht verabschieden etc. können, habe nicht mehr alle Argumente parat. Er hätte das also bejaht ...