Beiträge von Mueck

    Klimaneutralität wird es dann geben, wenn der Geldberg dadurch größer wird, als er es ohne Klimaneutralität momentan wird. Ich denke wirklich, es ist so einfach.

    Das ist sicher ein Teil der Wahrheit.

    Nicht jede Firma ist mit schlauen Chefs gesegnet, aber vmtl. mehrheitlich doch. Und so mancher kommt doch drauf, dass es langfristig nix taugt, wenn man zum Zusammenbruch beiträgt und amit die Kundschft meuchelt.

    Und ich erwähnte ja schon Indien, die deswegen in Erneuerbare investieren, weil der importierte Kohleberg den anderen Kohlenberg zu sehr schrumpfen lässt. Und dass man im Solarausbau der USA keinen Trumpknick sieht. Und das einige Scheichs an die Zeit nach dem Öl denken. Etc.

    Die Politik steuert das ganze idealerweise, indem sie bspw. das eine, das schädliche teurer macht und das andere billiger. Und Auswüchse werden verboten.

    Und der Kunde kauft das richtige Auto, Fahrrad, Deutschlandticket, ...

    In 10 Jahren werden die Klimaretter merken, dass nachhaltiges Wirtschaften keine Transferleistungen zahlt.

    Dann humpelt Dein nachhaltiges Wirtschaften, weil die 3. Säule fehlte

    sondern quasi den Absturz bis zum Zustand vor der industriellen Revolution.

    Dort stürzen wir hin, wenn wir weiter machen wie bisher. Vorher können wir noch versuchen, mit möglichst hohen Kirchtürmen den AKtionsradius größer als ein Dorf zu lassen ...

    Das liegt aber vor allem daran, dass ich sowieso nicht an ein unbegrenztes Wachstum glaube.

    Eigentlich müsste das Prinzip ewiges Wirtschaftswachstum als Schneeballsystem etc. verboten sein ... Es hat halt einen zu niedrigen Zins, dass es sofort allen als Verbotenes auffiele ... Aber die Tilgung wird verdammt teuer für unsere Nachkommen, aber schei* drauf, wir Ü60 erleben das wohl nicht mehr und wenn wider Erwarten doch, können wir uns immer noch aus'm Kellerfenster stürzen, der größte Teil des Lebens liegt dann ja schon hinter uns ...

    Es sei nacheditiert, dass dies als Antwort auf krapotke startete ...

    Genaue Zahlen und Widerlegungen findet man sicher zuhauf im Netz, bspw. https://www.klimafakten.de/

    Bin jetzt zu faul zum Nachlesen.

    Auf jeden Fall sieht die Rechnung schon ganz anders aus, wenn man pro Kopf rechnet und wenn man die "westliche Welt" zusammenzählt ...

    Ja, argentinische Steaks, neuseeländische Äpfel und chinesische Massenartikel sind in der Rechnung nicht mit drin. Wenn man das auch noch dazu rechnen täte ...

    Apropos China. Gerne kommen "Leugner" mit dem Ausbau der chinesischen Kohlekraftwerken um's Eck. Schaut man sich die Zahlen mal genauer an, stellt man fest, dass China gerade mit reichlich Abstand führend ist beim Ausbau regenerativer Energien. Und bei E-Autos. Wenn wir den Trend länger verpennen, fluten die uns mit E-Autos, mit Solarmodulen tun sie's eh schon, weil sie ihre eigene Produktion gar nicht selbst schnell genug aufgestellt kriegen ... Man kann vom chinesischen System insgesamt halten, was man will, ich tendiere zu "Schei*e", aber da machen sie zufällig das Richtige, vmtl. haben sie da paar gute Leute mit guten Prognosen, die überzeugen konnten, wie man die Vormacht in der Welt am besten gewinnt. Mit arabischem Öl wohl eher nicht ... Und mit den Folgekosten des Kohlesmogs eher auch nicht ..

    Und Indien investiert auch kräftig in Erneuerbare, weil ihnen der Import von Kohle und Ol zu teuer ist.

    Einige arabische Länder kümmern sich auch schon kräftig um die Zeit nach dem Erdöl.

    Die Ukraine investiert kräftig in Wind, die lassen sich schlechter wegbomben als große Kraftwerke ...

    Und irgendein ostafrikanisches Land war auch kürzlich in den Medien mit einem überraschend hohem Anteil von Ökostrom, sehr deutlich über der Hälfte.

    Und dass am Solarausbau in den USA kein Trump-Knick erkennbar ist, erwähnte ich glaub schon, denn Banker können im Gegensatz zum Pleitegeier Trump rechnen ...

    Usw.usf.

    Richtig, wir mit 2% können die Welt nicht alleine retten. Das müssen schon, wenn nicht alle, dann möglichst viele wollen. Und man muss mal anfangen statt abzuwarten, dass andere anfangen. Und man sollte nicht bis zum Schluss warten, wenn plötzlich alle E-Autos und Wärmepumpen haben wolle, weil Gas alle, sondern man sollte das kontinuierlich staffeln.

    In meinem verlinkten Artikel habe ich mal über den Daumen gepeilt, dass die Rate der Zulassung von Neuwagen in .de in dem Zeitraum, in dem wir Klimaneutralität erreichen wollen, deutlich höher liegt als der aktuelle Bestand. Schon alleine beim normalen Ersatz der Flotte sollte sich die Antriebswende größtenteils lösen lassen, wenn man nur will. Das ist halt noch keine Verkehrswende. An der muss man separat basteln, also ÖV und Rad attraktiver machen.

    wenn wir wirklich noch was ändern wollten, müssten wir nicht nur mal hier ein wenig verzichten und mal da ein paar niedrighängende Kirschen pflücken, sondern wir müssten die gesamte Weltwirtschaft von heute auf morgen vor die Wand fahren. Komplett und vollständig. Klappe zu, Affe tot. Dabei wird aber keine Regierung der Welt mitmachen, weil der damit unweigerlich eintretende vollständige Kollaps aller gesellschaftlichen Strukturen noch viel schneller und zerstörerischer käme, als selbst die schlimmsten angedrohten Folgen des Klimawandels.

    Im Fantasyroman kommt Gandalf und zaubert ein wenig, damit die Welt sich bei Bedarf wieder fügt. In der Wirklichkeit gelten die unerbittlichen Gesetze der Entropievermehrung. Ohne klimaschädliche industrielle Weltwirtschaft nicht nur keine Fördermittel für die Weltrettung, sondern ohne klimaschädliche industrielle Mehrwertschöpfung auch keine Zinsen, keine Rente, keine Lebensversicherung, keine Öko-ETF-Dividenden, kein Staat, kein Bürgergeld, keine Altenpflege, keine Verwaltung, keine Infrastruktur, keine Schulen/Unis, kein bezahlter Urlaub, kein Klopapier, keine Fußball-EM, keine Blinddarm-OP, keine neue Hüfte, gar nichts.

    Wenn man wirklich einen kompletten Umschwung von jetzt auf gleich machen wollte, würde es wohl wirklich kollabieren. Verzichtet man deswegen aber auch auf den Versuch der Weltrettung, kommt der Kollaps auch, nur bissele später. Der Mensch tendiert in der Tat zu dieser Lösung, siehe mein anderer Beitrag, weil er globales Denken noch nicht wirklich gelernt hat ... Aber zum Glück gibt es auch die anderen Leute, die es trotzdem versuchen, die wenigstens anfangen, ihren Teil beizutragen, und nicht nur der, der sein Auto stehen lässt und radelt, sondern auch etliche Firmenbosse und Staatenlenker. Nicht immer aus Klimagründen, gelegentlich (Indien) aus Kostengründen ider (Ukraine) aus anderen strategischen Gründen, egal, Hauptsache das Ergebnis stimmt.

    Ob das alles schnell genug abläuft ... Derzeit wohl eher nicht ... Aber oft genug gewinnen solche Prozesse auch eine solche Eigendynamik, dass es plötzlich doch sehr schnell geht ...

    Nur zu ;)

    Dass Kettler für die nächste Runde nicht mehr zur Verfügung stand, war für den Kläger schon vor der Verhandlung klar. Und ohne Kettler sah er keine Chance.

    Bei der Verhandlung hieß es am Rande, dass das Landratsamt überlege, die Querungssituation am Bf. zu verbessern, Unterführung oder so, davon habe ich seitdem aber nix mehr gehört ...

    Schade, dass der Beitrag wahrscheinlich nur von dem kleinen Personenkreis hier gelesen wird. Der ist großartig.

    Damit müssen die großen Philosophen wohl leben, dass sie verkannt werden ... *flöt* ;)

    1824 hat Joseph Fourier den Effekt entdeckt.

    Oh, dann können die "Klimajünger" ja 200. Jubiläum feiern dieses Jahr!

    Ich glaube, dass es bei den meisten eher eine Art der Verdrängung ist, um sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen zu müssen. Da ist es einfacher, das Ganze in Frage zu stellen oder Gründe zu finden, aus denen man keine Verantwortung trägt. Das ist menschlich, aber wird uns nichts nutzen.

    Daher hat es in der Vergangenheit ausgereicht, Zweifel zu streuen, zumal globale Veränderungen, die sich über Jahrzehnte erstrecken, nicht direkt spürbar sind. Natürlich wird jeder, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, feststellen, dass sich Dinge geändert haben und weiter ändern, aber da greifen dann die Abwehrmechanismen, um sich damit nicht tiefer auseinandersetzen zu müssen.

    Zu sowas ähnlichem habe ich kürzlich anderswo schon philosophiert, wo"Klimajünger" stark in der Minderheit und stattdessen CDU-/FDP-/AfD-Anhänger in der Mehrheit sind ... Der Aufhänger war ein anderer, das Ergebnis aber ähnlich, nun in "größerem" Kreise:

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    Zitat


    In Deutschland wird Trump ja unisono im ÖR und dem linken Mainstream als Teufel in Person dargestellt. Seit Jahren. Nichts macht er gut. Selbst die Dinge die gut sind, hat er bestimmt aus ursprünglich bösen Vorsätzen gemacht. So hat es jahrelang der Deutschlandfunk etc. gepredigt. Das fand ich schon immer seltsam. Ich frage mich auch, wenn Trump bei den Amerikaner derart große Befürworter hat, ob die alle wahnsinnig/böse/saudoof sind und nur die deutschen Lautsprecher die volle Weisheit und das Gute gepachtet haben?

    Das ist allerbestes Stammtischniveau, aber vermutlich wissenschaftlich betrachtet doch nicht sooo weit weg von der Wahrheit ... Nur würden die das gewählter ausdrücken ...
    Wenn man die Evolution mal bei Licht betrachtet:

    "Bis kürzlich" bestand die Hauptaufgabe des Menschen darin, die nächste Mammutherde zu finden oder die nächsten Brombeerbüsche fürs Dessert und die Vitamine ...
    In solchen kurzfristigen Überlebensaufgaben ist homo sapiens gut, sehr gut. In einigen Gegenden der Welt reicht das immer noch für ein gutes glückliches Leben. Die dafür nötige Intelligenz sollte man nicht unterschätzen, so mancher Europäer mit IQ > 100 würde dort vmtl. keine 5 Tage überleben ...

    Und er hat daraus Ackerbau und Viehzucht entwickelt, eine große Leistung, in der Tat, und im Zuge dessen auch die ersten (Hoch-)Kulturen. Aber hat homo sapiens bisher auch nur 1x geschafft, eine solche über längere Zeit zu erhalten? Nö, bisher sind sie alle untergegangen, warum sollte unsere derzeitige da die allererste Ausnahme sein? Sind die "Indigenen" besser, wie oft vermutet? Ichsachnur Osterinsel ...
    Aber auch diese Kulturstufe kommt noch mit lokaler Betrachtung der Lebensumstände aus und "Vorausplanung" maximal wenige Jahre, viel mehr war nicht nötig für das eigene Überleben und das der Familie, Gruppe, ...

    Erst vor 500 Jahren hat mit Columbus der erste Schritt für eine Globalisierung begonnen und mit der Aufklärung etc. die Basis für moderne Entwicklungen. So richtig Gas gegeben hat man da aber erst vor 200, 100, 50 Jahren ...
    Vorher haben vielleicht ein paar Fernhändler globaler gedacht, Hanse, Marco Polo & Kumpels ...
    Der Rest hatte einen Horizont in Form des eigenen Dorfes, der eigenen Stadt, nur wenige dachten paar Dörfer/Städte weiter ...
    Und das hat völlig gereicht, weil einen ferne Probleme nicht interessieren mussten. Wenn sich die Leute auf der Osterinsel mit der Nutzung ihrer Natur vergaloppierten: wen interessierte das? Die Folgen von Katastrophen waren lokal begrenzt ...

    Die Welt ist inzwischen aber eine andere.
    Wir sind global vernetzt und darauf angewiesen, ein kleiner Windhauch kann das zum Zusammenbruch bringen, siehe Nachschubprobleme in der Coronazeit oder wenn sich ein Schiff im Suezanal querlegt o.ä. oder russisches Gas etc.
    Und wir haben nun die technischen Möglichkeiten, Katastrophen nicht nur lokal begrenzt auszulösen, sondern den Menschen global in den Abgrund zu reißen.

    Man müsste entsprechend global denken und agieren und weeeeeiiit vorausplanen können, länger als das eigene Leben und das der Kinder und Kindeskinder.
    Aber mal Hand aufs Herz: Wer beherrscht das?
    Offenbar nicht viele.

    Viele haben offenbar weiter nur den Fokus auf dem nächsten Urlaub in Malle und den nächsten besseren Flachbildfernseher und, damit das auch klappt, auf den eigenen Job und verteidigt den mit Zähnen und Klauen, und sei er noch so schädlich, wie Braunkohletagebau, statt diese Flächen schnellstens für Solar und Wind zu nutzen mit zukunftsträchtigen Jobs in dieser Branche ... An Zukunftsthemen denkt man, wenn man Glück hat und überhaupt dran gedacht wird, nur so weit, dass es die "Nahziele" nicht gefährdet.

    Der Verbund aller Wissenschaftler kriegt das halbwegs hin mit dem Denken an die Zukunft und hätte paar Konzepte im Köcher, leider passen nicht alle optimal zueinander, aber eine Botschaft wäre wichtig: Wenigstens mal anfangen mit irgendwas und nicht nur abwarten, ob's von alleine besser wird. Wird es nicht ...

    Man muss gar nicht mal in die Ferne schweifen und sich Trumpisten anschauen.
    Es reicht schon ein Blick auf unsere AfD.
    Da sammeln sich die Wissenschaftsverweigerer, in der Partei und bei den Wählern.
    Damit meine ich nicht nur Klimawissenschaften und die Weigerung, das menschengemachte anzuerkennen und die Konsequenzen zu ziehen, oder Virologie & Konsorten, nein, auch die vermeintliche Kernkompetenz: EU-Kritik, am besten raus aus derselben. Alle kompetenten Wirtschaftswissenschaftler sagen spätestens seit dem Brexit, dass das wirtschaftlicher Selbstmord wäre, aber sicher nicht das Kräftigen der toitschen Wirtschaft!!1
    Die Politik, die sie wollen, ist bei Licht betrachtet größtenteils nicht der Erhalt des deutschen Vaterlands, sondern dessen Verrat und Niedergang, nicht erst mit Krah & Konsorten ...
    Dito auch die Remigrationsphantasien: Ja wer produziert dann die schönen wertvollen Waren Made im Germany? Am Fließband stehen doch meist die mit Migrationshintergrund, während die Biodeutschen studiert haben. Die werden sicher auch nicht die Mülltonnen wegräumen und die Alten pflegen etc. Selbst das Lieblingsthema der AfD würde uns an den Abgrund bringen, täten sie wirklich die Macht bekommen, davon was nennenswert umzusetzen ...

    Und wenn man sich dann auch noch die Wähler anschaut und was deren Probleme sind, wegen der sie angeben, die AfD zu wählen, und dann mal ins Wahlprogramm schaut und nicht nur auf die flotten Sprüche zum Ködern, und das abgleicht ... Meistens steht doch das genaue Gegenteil von dem, was sie bräuchten um vordergründig glücklich zu sein, im Programm und viele würden sich verwundert umschauen, könnte die AfD wirklich mal ihr Programm umsetzen ...

    Bei den Trump-Anhängern ist es im Prinzip dasselbe, nur im Land der unbegrenzten Möglichkeit alles noch ein bisschen größer, mehr Verschwörungstheorien als bei uns, mehr Fake News, Wissenschaftsverweigerung, Bible Belt und so, mehr Knarren, ... Und näher dran an der Mehrheit ...

    Dieses Resumee klingt in der Tat erst mal so, als wäre "saudoof" der wahre Grund, aber es ist eben eher das zuvor Genannte: Der Mensch kennt es größtenteils nicht besser, weil er es noch nicht in die Gene eingesogen hat, wie man global und mit sehr weitem Blick nach vorne agieren müsste, um die jetzigen Zeiten und die von uns selbst im ursprünglich guten Glauben geschaffenen technischen Möglichkeiten zu beherrschen ohne unsere Erde dabei zu meucheln.

    Es ist ja bspw. gerade mal erst 50 Jahre her, dass ein großer Ölkonzern (war's Shell?\ExxonMobile!/) die Folgen des Klimawandels trotz noch begrenzter Möglichkeiten erschreckend genau prognostiziert hat ...
    ... und gleich wieder in der Schublade hat verschwinden lassen ...
    Vor 50 Jahren war aber die Welt der meisten noch "in Ordnung". Außer paar Verrückter (Club of Rome) kümmerte sich niemand um Umwelt und Lebensgrundlage, alle machten in Wirtschaftswachstum, das war das "richtige Konzept", das wurde auch den Kindern beigebracht.
    Und diese, die das selbst erlebt haben oder von ihren Eltern erzählt bekamen, wollen diese Zeiten am liebsten zurück haben, AfD, Trump & Co. versprechen sie können das, wenn man sie nur wählt.

    Dass das nicht klappen KANN, darauf könnte man bei genauer Analyse kommen, der Verbund der Wissenschaft kann das im Prinzip, kann das aber nicht hinreichend gut genug vermitteln und wie es einen besseren Weg in eine schöne Zukunft geben könnte.
    Der Einzelne dagegen ist das nicht in den Genen mitgegeben, das zu können, anscheinend auch nicht, dass man das dann eben den Experten überlassen sollte bzw. die guten Experten zu erkennen, denen man folgen müsste statt Rattenfängern ...

    Was mich tröstlich stimmt und einen Hauch von Hoffnung an den Himmel projiziert:
    Es gibt offenbar doch genug Leute, die erkennen, was eigentlich das richtige ist und die auch die Möglichkeiten der Umsetzung haben.
    So wurde, nach einer Kurve, die ich in einem anderen Forum mal gesehen habe, die Entwicklung hin zu regenerativen Energien in den USA trotz aller Knüppel, die Trump diesen zwischen die Beine warf, nicht im geringsten von Trump ausgebremst. Wie in einem anderen Forum*) jemand dazu sagte: Die meisten Banker können halt doch rechnen ...
    Und auch wenn mir China nicht im Geringsten gefällt: Entgegen allen Unkenrufen, die nur auf die chinesischen Kohlekraftwerke schielen: Auch dort ist man im Hintergrund auf dem richtigen Weg, den schwerfälligen Dampfer auf richtigen Kurs zu bringen. Xi scheint in dem Bereich paar vernünftige Leute um sich zu haben ...

    So, genug über die mangelhafte Evolution als wahre Ursache philosophiert, jetzt geht's zu einem Stammtisch, wo man sich auch auf "saudoof" einigen könnte ...

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    *) übrigens auch wieder velomobilforum, die OffTopics dort sind Spitze! ;)

    Doch, es ist einfach, weil es keine andere plausible Erklärung gibt.

    Die Erklärung, dass der deutlich gestiegene CO2-Gehalt der Atmosphäre auf die Verbrennung fossiler Energieträger zurückzuführen ist, ist hingegen belegt.

    1. Die Menge des zusätzlichen CO2 in der Atmosphäre ist geringer als die Menge an CO2, die durch die Verbrennung der bisher geförderten Kohle, Öl und Erdgas entstanden ist. Den Rest haben die Ozeane aufgenommen, dort nachweisbar durch abnehmenden pH-Wert (CO2 in Wasser gelöst ist Kohlensäure).

    2. Der Anteil des zusätzlichen CO2 in der Atmosphäre kann mit der C-14 Methode auf einen fossilen Ursprung zurückgeführt werden.

    Genau so ist es!

    Dummerweise arbeitet die Wissenschaft aber gerne mit Wenn und Abers und dass dies und jenes auf Modellen beruht mit ein paar Annahmen. Bei vielen Dingen wären die Änderungen, die sich mit anderen Parametern ergäben, vergleichsweise klein, aber im Endergbnis nicht prinzipiell anders, aber die Gegenseite liest trotzdem da raus, das ja alles noch unbewiesen sei ...

    Aber die Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kurz

    Siehe kopierte Philosophie ...

    Zu C. ist die Zeit schon zu weit fortgeschritten ...

    Noch kurz dazu:

    Die erwähnte wissenschaftliche Basis war da besonders wertvoll, auch wenn das Ergebnis da nicht so eindeutig ausfällt wie beim Klima.

    Ein gutes Ergebnis war da aber auch nur bedingt zu erwarten, weil es ja teilweise #Neuland war und daher die Wissenschaft nicht so schnell, wie es die Politik gebraucht hätte, die Schublade mit fertigen Ergebnissen aufziehen konnte. Stattdessen war es "Wissenschaft bei der Arbeit zuschauen dürfen/müssen". Der Diskurs um die richtige wissenschaftliche Arbeit, der normalerweise im Hintergrund abläuft, halbnormalerweise seit Klima in dicken Papieren nachlesbar wäre, musste hier sozusagen öffentlich geführt werden. Dass es dabei auch unterschiedliche Ansätze geben muss, die sich widersprechen können, ist für wissenschaftlich Bewanderte ein normaler Prozess auf dem Weg der Wahrheitsfindung, für normale Leute aber schwer nachzuvollziehen ...

    Hilfreich fand ich da übrigens einen Diskussionsfaden zu C. im (Liegerad- und) velomobilforum.de, weil da offensichtlich etliche Leute mitschrieben, die reichlich Ahnung in Teilgebieten hatten und stets neue Erkenntnisse aus allen Ecken de Wissenschaft teilten und diskutierten. Das begrenzte den Aufwand, sich mühsam selbst durchs Internet zu wühlen,

    Nicht alles, was die Politik draus machte, war bei Betrachtung mit wissenschaftlichem Verstand vernünftig. Wenn man sich 1x über die Art der Ausbreitung über Aerosole klar wurde und wie die funktioniert und dass es nicht ein einzelnes Virus braucht, sondern schon eine gewisse Menge, dann wunderte man sich sehr stark, als dann Maskentragepflichten im Freien diskutiert und tw. in Fußgängerzonen auch angeordnet wurden, woraufhin bei mit heftiges Kopfschütteln einsetzte ... Unpraktisch, wenn man nahe einer wohnt. Habe daraufhin einige Wege leicht geändert, um fuzo-frei zur Arbeit und zum Aldi zu kommen und hab's ansonsten ignoriert ...

    Ich selbst bin gut durchgekommen. Für mich als eigentlich "geborenen" Einzelgänger trafen mich Kontaktbeschränkungen eher nicht, mir reichte virtueller Kontakt zu meinen Vereinen durchaus mal eine Weile. Familie war eh fast keine mehr da, jedenfalls nix Nahes. Radfahren oder Spazieren als ansonsten liebste Freizeitbeschäftigungen habe ich schon immer lieber alleine gemacht. Und Foren waren eh maskenfei nutzbar ;)

    Beim Thema Impfen half auch der wissenschaftlich-fundierte Hintergrund samt Wahrscheinlichkeitsrechnung und Fehlertheorie eines Vermessers, um bewerten zu können, welches Risiko klar höher war: Infizieren oder Impfen. Und dass es bei Viren dieser Art keine absolute Sicherheit gegen Infekte geben kann. Und dass trotz Expresszulassungen die Wirkstoffe hinreichend geprüft waren, viel besser sogar als so manches Medikament mit regulärer Zulassung, aber nur kleinem Anwenderkreis. Zumal ich als damals noch U60 eh nicht in vorderster Reihe stand und vor mir Massen an anderen mit Impfen dran waren und somit noch mehr Erfahrungen vorhanden waren. Nach glaub damals drei Impfungen und Aufhebung aller Beschränkungen hat es mich natürlich auch noch erwischt. Aber die Viren hatten absolut leichtes Spiel: Relativ kompakter Kellerraum, prähistorische Lüftungsanlage (sollten wir uns wirklich mal Gedanen drum machen ..), fast bis zum letzten Platz voll und eng besetzt, jede Menge Bier und dann haben noch alle mehrfach lauthals gesungen, die Viren waren absolut happy ob dieser idealen Bedingungen!!!1 Da kann keine Impfung gegen ankommen und als ich zwei Tage später schon etwas angeschlagen in den Feierabend ging und die erste WhatsApp eintrudelte "Jungs: Positiv!", wusste ich, was die Stunde geschlagen hatte und blieb auch ohne eigenes Testergebnis daheim. Paar Tge bissele stärker "vergrippt" und das war's ...

    Das eine kritische Auseinandersetzung mit Coronamaßnahmen in der Öffentlichkeit kaum stattfindet, damit hat Pirminator aus meiner Sicht recht. Das wird zum Teil an der raschen Krisenabfolge liegen, aber auch daran, dass den damaligen Entscheidungsträger*innen eine Aufarbeitung nicht wichtig ist.

    ... oder das man auch mal erst mal die Wissenschaft in Ruhe arbeiten lässt ....

    Glaub bei Long Covid, tw. einigen Impffolgen ähnlich, hat man noch einiges zu forschen ...

    Die Afghanistan- und Mali Einsätze werden ja öffentlich auch nicht kritisch nachbereitet.

    Nicht öffentlich jedenfalls, mag aber auch daran liegen, dass es kaum jemand interessiert außer den paar Betroffenen ...

    In allen Fällen sind mit Sicherheit Fehler gemacht worden, deren Benenennung und Analyse wichtig für zukünftige Szenarien sind.

    +1

    Unter den Querdenkern waren ohne Frage viele Spinner, Faschos und Neonazis. Aber auch viele Menschen, die von der Linken unwidersprochen in deren "Obhut" belassen oder hineingebrüllt worden sind.

    Bspw. in Ba-Wü waren es auch bisherige Grünen-Stammwähler aus dem anthroposophischen Bereich ... Irgendwann gab's auch mal Untersuchungen zur Zusammensetzung der "Corona-Leugner", die im Westen vielfältiger war als anderswo.

    Traurig finde ich, dass bestimmte Maßnahmen wie "krank geht man nicht zur Arbeit" oder "wer ins KH muss, wird erstmal auf den üblichen Scheiß getestet" nicht beibehalten wurden.

    Ich habe nach DEM "Kellerabend" bei den nachfolgenden "Kellerabenden" gerne die sehr begrenzen Home-Office-Möglichkeiten auf die Tage danach gelegt ;) Aber das macht in der Tat leider nicht jeder so ...

    Von Schweden wollt ihr bis heute nichts wissen. Schweden war die Kontrollgruppe

    Mit, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, signifikant höheren Opferzahlen und später hat man doch deutlich nachgeschärft bei den Maßnahmen. Also alles nicht so dolle dort ...

    Betreutes Denken im Endstadium.

    Das mag für viele zutreffen, insbesondere auf die, die sich auf die falschen Betreuer verlassen, obwohl sie das Gegenteil reklamieren ...

    Ja, gilt in beide Richtung und als Sahnehäubchen darf man den halbwegs parallelen, aber rechtlich eigenständigen Weg nach Wunsch der AVG im Bahnübergangsbereich auch gar nicht radelnd nutzen, was aber in die eine, auch in StreetView zu sehende Richtung, nicht wirklich rechtswirksam beschildert ist und in die andere Richtung (irgendwo bei Mapillary) steht das rechtlich verbindlichere Schild dummerweise erst NACHDEM der Weg über die Schienen abzweigt und also nur für den Bahnsteig in der Halle gilt. Dies fiel auch dem bei der Verhandlung anwesenden Polizisten auf, wurde natürlich nie geändert. Muss also niemand wirklich interessieren. Der einzige dort mir bekannt gewordene, zu Tode gekommene Radler, noch gar nicht sooo lange her, ist übrigens ...

    ... brav abgestiegen als einer der ganz wenigen ...

    Irgendwann hatte ich mal den Bekannten, der da geklagt hat, nach Unterlagen gefragt, aber nicht bekommen ...

    Und ob das Thema Widmung irgendwann mal Thema in Mails dazu war, da müsste ich gaaanz tief graben, Archäologie steht heute aber nicht auf'm Plan ... ;) Ich habe auch mal im VP und glaub auch drf dazu diskutiert, evtl. findet man da was dazu ... Alles schon etliche Jahre her ... In Erinnerung ist mir noch dunkel, dass sich die SVBs nicht ganz einig waren, wer da zuständig ist, die Ortsgrenze kreuzt die Ecke auch in glaub etwas eigenartiger Weise ...

    Red ich Bantu oder wat? Oder muss man mir jetzt wegen anderer politischer Themen pauschal widersprechen?

    Nein, Du redest nicht Bantu, willst aber offenbar nur Bantu verstehen, weil Dir die höchstwahrscheinlich korrekte Antwort nicht ins Konzept passt.

    Wenn Du daher zu Deinem o.g. Schluss kommst, muss ich wiederum schlimmstenfalls zum Schluss kommen, dass der Verfolgungswahn behandlungsbedürftige Ausmaße angenommen haben könnte ...

    Aber zurück zu den Vz auf deutsch ...

    Es ist bei den Piktogrammen NICHT der Wille der Straßenverkehrsbehörde, die die Piktogramme aufmalt. Sie hat (in aller Regel, auf jeden Fall hier in meiner Region) überhaupt nichts damit zu tun.

    Bei auf öffentlichen Straßen und nicht sehr auffällig abweichend gestalteten aufgemalten Vz und daneben aufgestellten Vz etc.pp. muss erst mal davon ausgegangen werden, dass sie den Willen einer SVB wiedergeben. Dazu gibt es m.E.n. auch Urteile, wenn es um die Gültigkeit oder Nichtigkeit von Schildern geht.

    Es ist erst mal nur Deine Annahme, dass sie von einer nicht zuständigen Behörde hingemalt wurden, dazu schrieb ich ja extra:

    Und der durch aktives Handeln wie Malerei erkennbar zum Ausdruck gebrachte Wille der SVB ist m.E. auch ein Verwaltungsakt. Ob diese das rechtmäßig getan hat, inhaltlich oder bzgl. Zuständigkeit etc., oder nicht, kann m.E. in einem Rechtsverfahren geklärt werden.

    Das kann damit anfangen, dass Du die Deiner Meinung nach zuständige Behörde fragst, warum DIE das da hingemalt haben und, wenn's die nicht waren, warum die das dulden etc.

    Es könnte ja auch sein, dass die angeblich nicht zuständige Behörde im Auftrag der zuständigen Behörde arbeitet. Hierzustadt sind anordnende SVB und ausführendes Tiefbauamt auch nicht identisch, deswegen handeln die Tiefbauer trotzdem nicht illegal.

    Auch, weil man den Systemfehler "Geh- und Radweg" trotz all seiner logischen Widersprüche weiterhin am Leben erhalten will, obwohl der Scheiß endlich ersatzlos abgeschafft gehört, weil es eh noch nie etwas anderes war, als Radfahrer zum Befahren von Gehwegen zu zwingen.

    Deine Meinung, die hier wohl viele teilen könnten. Der Gesetzgeber ist anderer Meinung, daher müssen wir damit erst mal leben, bis wir ihn von was anderem überzeugt haben. Aber ob wir das noch erleben ...

    Und diese (vor allem juristische) Idiotie wird von Leuten wie dir verteidigt?

    Du hast nach der Rechtsgrundlage gefragt, ich habe die ausgeführt, wie sie sich m.M.n. darstellt.

    Du hast mich nicht nach Sinn oder Unsinn gefragt und was ich davon halte o.ä. Ich pflege das meistens, nicht immer, zu ignorieren, aber man kann den Radfahrern, die das nutzen, bei der aktuellen Rechtslage keinen Strick draus drehen, wenn sie das tun, es ist ihr gutes Recht und sollten sie mehr Radwege erkennen als die SVB meint, dass es sie gibt, darf es im deutschen Rechtssystem (im Zweifel zugunsten der Angeklagten) auch nicht zulasten der Radler gehen, sondern die SVB wäre in der Haftung mit drin (OLG Jena). Nur weil ich als zumeist-auch-Radweggegner anderen Radweggegnern die Untiefen des Rechtssystems erklären muss und sie diese Antwort tw. nicht mögen, macht mich das nicht zu einem Verteidiger von evtl. Unsinn. Unkenntnis der Rechtslage führt i.d.R. zu Misserfolgen ..

    (den es ja eigentlich auch nur gibt, weil Leute wie ich irgendwann die Scheiß Schilder weghaben wollten)

    ... und weil es genug Gehwegradler gibt, die sie weiterhin haben wollen. Überzeuge die doch erst mal ...

    Nachtrag: Hier im § 39 sind alle rechtlich relevanten Piktogramme aufgeführt; da ist keins für einen "Geh- und Radweg" mit bei. Und wer sonst aufs Bestimmtheitsgebot und Normenklarheit pocht, sollte hier dann bitteschön auch konsequent sein.

    Es ist ein Symbol für "Radverkehr" dabei und eins für "Fußgänger". Wenn Dir das als Rechtsgrundlag nicht reicht, um Flächen zu kennzeichen, die genau dafür, für Radverkehr und Fußgänger, gedacht sind, kann ich auch nicht weiterhelfen. Seit sie per Ministerbeschluss und später dann per VwV-StVO geadelt wurden, erst recht nicht. Relevant ist im übrigen auch noch der VzKat und darüber hinaus können einzelne Zusatzzeichen bspw. auch die Landesverkehrsministerien legalisieren, so offenbar mit "Radfahrer frei" in Ba-Wü geschehen, glaubt man das der Webseite stvo2go.de, deren Betreiber in Ba-Wü in der Lehre und wohl auch in einer SVB arbeitet.

    Mein klappriger Klapprechner meinte eben, mal ein Booten einlegen zu wollen ...

    Gelangweilt spielte ich in der Wartezeit am anderen Rechner mit StreetView rum, wo es gerad zufällig stand und bissele weiter ...

    Das Schild an sich ist nicht wirklich lustig ...

    Aber StreetView hat die Situation perfekt eingefangen:

    Google Maps
    Find local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
    www.google.de

    Ich meine doch erahnen zu können, was der Radler da unterm Schild gerade macht ..

    Spult man talaufwärts, sieht man ihn dort schon länger stehen, talabwärts gespult, ahnt man, dass die Entscheidung getroffen ist, aber nicht mehr das Ergebnis ...

    Es erinnert auch daran, dass ich als "Öffentlichkeit" in der nahen Bahnhofshalle auf der anderen Seite beim Verfahren zu diesem Schild dabei war, wohl eins der letzten und eins der wenigen verlorenen Verfahren von Dietmar Kettler, den ich dabei erstmals live sah und, wie ich aber erst abends erfuhr, auch zum letzten Mal wegen schwerer Erkrankung, von der er schon gezeichnet war und woran er kurz drauf starb ... Hmmm, zu unlustig für diesen Faden eigentlich, also nur die StreetView-Szene in Erinnerung halten ...

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass Straßenmalerein VZ lediglich wiederholen.

    Wenn die Bedeutung am Blechschild hängt, kann es angewandte Kunst auf dem Boden wiederholen.

    Vz 295 bspw. wiederholt aber nix, gar nix, das steht als Malerei für sich alleine.

    Beim Vz 293 (Zebra) ist es sogar umgekehrt: Die Bedeutung hängt alleine an der Malkunst und das Blechschild wiederholt nur, es geht ggfs. auch ohne Blech ...

    Ich fragte nach einer Rechtsgrundlage in der StVO

    § 2 Abs. 4 Satz 3.

    "Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden."

    ... ohne weitere Definition, was aus einen reinen Gehweg bspw. einen gemeinsamen Geh- und Radweg ohne [Zeichen 240] macht. Ein ordentlicher Richter würde folglich sagen, dass es daher ausreichen muss, wenn der Wille der SVB deutlich erkennbar ist, zumal der Radler ja eh Wahlfreiheit hat und es für ihn keine dramatischenKonsequenzen hätte, wenn er's nicht erkennt, das macht seine Wahl dann nicht illegal. Und der Wille der SVB ist auch mit Mitteln erkennbar, die nicht explizit in der StVO (oder VwV-StVO) stehen (oder in der VwV-StVO mit m.E.n. "können" aufgenommen sind wie die Piktogramme, die also nicht die einzige Möglichkeit sind). also eben Piktogramme oder "R frei" oder was auch immer. Missverständnisse müssen dann aber zulasten der SVB gehen, was mal das OLG Jena in einer Zivilrechtssache festgestellt hat.

    Und der durch aktives Handeln wie Malerei erkennbar zum Ausdruck gebrachte Wille der SVB ist m.E. auch ein Verwaltungsakt. Ob diese das rechtmäßig getan hat, inhaltlich oder bzgl. Zuständigkeit etc., oder nicht, kann m.E. in einem Rechtsverfahren geklärt werden. Aber nur bei negativer Betoffenheit, also wohl nur ein Fußgänger. Der Radler kann's ja ignorieren, siehe Schutzstreifenurteile ...

    Hätten Fußgänger nun (theoretisch) überhaupt eine Möglichkeit, gegen die Piktogramme (die ja keine Verkehrszeichen sind und nicht verkehrsbehördlich angeordnet werden) vorzugehen?

    Die Piktogramme machen aus einem Gehweg einen Geh- und Radweg, das geht natürlich nicht ohne einen Verwaltungsakt, warum sollte der nicht von negativ Betroffenen (was im Verfahren zu erläutern wär) nicht angegriffen werden können, im übrigen: § 39 (5) "Auch Markierungen und Radverkehrsführungsmarkierungen sind Verkehrszeichen."

    Worin basiert deine Überzeugung, nicht selbst derjenige zu sein, der sich "verrannt" hat?

    Ich meine, ich habe schon in der Schule eine gut fundierte mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung mitgenommen.

    Und ich habe das in einem Ingenieursstudium vertieft. Ein Prof bezeichnete das Fach Vermessungswesen mal als "angewandte Mathematik", aber das umfasst neben jede Menge Geometrie und Reihenentwicklungen auch gut fundierte Statistik samt Fehlerlehre, schließlich muss sich ein Vermesser darüber im Klaren sein, dass er nie perfekt genau messen kann und warum das nicht klappen kann und wie man diese Fehler behandelt etc.pp.

    Und da die Vermesserei nicht im luftleeren Raum stattfindet, sondern die "Ergebnisse" anderer Fachbereiche aufmisst und Planungsgrundlagen anderer Fachgebiete schafft, waren bei unserer Vertiefungsrichtung auch jede Menge Grundkenntnisse anderer Fächer mit dabei. von der Geologie und Geomorphologie, um zu wissen, wie die zu vermessende Landschaft entstand, bis hin zu Gundkenntnissen des Bauingenieurswesens, damit wir deren Pläne verstehen und abstecken können etc., was sehr wertvolle Grundlagen für meine spätere verkehrspolitische Arbeit waren. Und bissele Juristerei fürs Katasterrecht war auch dabei, passt auch gut zur späteren verkehrsrechtlichen Vertiefung ...

    Zuzüglich anschließendes wissenschaftliches Arbeiten im Teilgebiet der Fernerkundung, wo dann interdisziplinäres Arbeiten samt Grundkenntnissen in der Botanik (die Pflanzendecke der Erde war ja ein Teilziel der Fernerkundung) und unserer Atmosphäre (da muss das Licht auf dem Weg zum Satelliten ja durch) etc. Ich weiß also beruflich, was wie gut durch die Atmosphäre kommt und was nicht.


    Ich würde mal sagen, dass das eine wissenschaftlich und interdisziplinär gut fundierte Basis ist, um allerlei kursierende Theorien zumindest auf Plausibilität abzuklopfen und sich eine eigene Meinung zu bilden, über wissenschafttliche wie auch Verschwörungstheorien.


    Fangen wir mal klein an mit der Theorie "Die Erde ist eine Scheibe!"

    Als Vermesser kann ich da nur sagen: Das stimmt!!1

    ... in erster Näherung, denn kein klar denkender Vermesser würde auf die Idee kommen, der Oma ihr klein Häuschen auf einem Rotationsellipsoid oder gar Geoid einzumessen! Für die einfache Katasteraufnahme reicht die ebene Trigonometrie völlig aus. Der gute Vermesser weiß, dass die Fehler durch Erdkrümmung da noch kaum eine Rolle spielen, welche Fehler relevanter sind, welche durch redundante Messungen unter Kontrolle zu bekommen sind, welche Fehler durch Korrekturen zu berücksichtigen sind, bspw. die Verzerrungen durch pressen der Erdkugel auf eine Eben, und er weiß, wann er die Formeln der ebenen Trigonometrie einpacken und durch die Formeln auf dem Rotationsellipsoid ersetzen muss und welchen von vielen Rotationsellipsoiden er nehmen soll und wie er sie umrechnet, sollte er im Grenzgebiet von zwei Rotationsellipsoiden und Höhenbezugsssytemen agieren müssen.

    Kurzum: Der gute Vermesser weiß, wann er welche theoretische Grundlage anwenden darf, was deren Grenzen sind und welche Fehler welche Theorie hat und wann welche Vereinfachungen einer Theorie erlaubt sind, damit hinten immer noch ein brauchbares Ergebnis rauskommt.

    Der Einstieg in diese Ausführungen mag etwas weniger ernst gemeint gewesen sein, aber der Einstieg Scheibe/Kugel eignet sich nicht schlecht, un prinzipielle Dinge zu erläutern.

    Und er eignet sich m.E. gut, um zu zeigen, dass es selten nur schwarz (Scheibe) und weiß (Kugel) gibt, sondern dass man problemlos beide Theorien anwenden kann, solange man weiß, was man tut ...


    Also machen wir weiter mit anderen Verschwörungstheorien wie

    Gewisse sich mit Verkehrsrecht auskennende Radfahrer wissen, daß Politik und Behörden lügen und betrügen, das es nur so kracht, auch über Leichen gehen.

    Wir haben hier etliche Beispiele, wo das so sein mag.

    Oftmals reicht als Theorie aber auch aus, dass es einfach nur Unwissen ist, gepaart mit einer festen Überzeung, Gutes zu tun ...

    Auf jeden Fall kann ich aus meinen Erfahrungen heraus nur sagen, dass sicherlich nicht ALLE in Behörden und Politik lügen und betrügen. Es gibt in den Behörden, wenigstens in großen Städten, auch vernünftige Leute mit brauchbaren Ideen gibt. Nicht jede, aber viele derer Ideen, und dass diese Leute sind sich nicht unbedingt mit denen anderer Behörden einig. Hierzustadt verteilt sich das auf Stadtplaner als Planer, Bauamt als Ausführende und Ordnungsamt als Anordnende, die müssen unter einen Hut und unter diesem Hut wollen auch noch Landespolizei und andere mitreden, bspw tw. die Verkehrsbetriebe. Und einiges muss noch durch den Gemeinderat. Nicht alle der beteiligten betrügen und lügen. Zumal es gelegentlich eine Frage des Standpunktes ist, pro oder contra Radwege/Parkplätze/...


    Weiter mit dem Klima ...

    Wer ganz selbstverständlich mit solchen diskreditierenden Begrifflichkeiten wie "Leugner" arbeitet, hat bereits jegliche Sachebene verlassen. Und alles, was darauf aufbaut, die Grenze zum Religiösen überschritten. Der ganze Klimawahn ist nichts anderes als ein Werkzeug der Bevölkerungskontrolle. Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen so naiv sein können, Politikern und den Eigentümern der globalen Konzerne und Medien zu glauben, sie hätten auch nur das geringste Interesse daran, uns und "den Planeten zu retten". Sie werden diesen Planeten und seine Bewohner auch weiterhin einzig und allein zu deren Nutzen ausbeuten und -plündern. Die "E-Mobilität" wird sich auch recht bald als wesentlich umweltschädlicher entpuppen.

    Es gibt einen breiten wissenschaftlichen Konsens, dass sich das Klima wandelt und dass an den aktuellen Entwicklungen hauptsächlich der Mensch beteiligt ist, und es gibt Leute, die den Anteil des Menschen daran LEUGNEN, andere leugnen sogar mehr als nur das. Man wird doch wohl noch Tatsachen aussprechen dürfen!!1

    Ich bin jetzt zu faul zum Nachschlagen der genauen Jahreszahl und wer's erfunden hat, aber die Grundzüge des Zusammenhangs zwischen der Zusammensetzung der Atmosphäre (wir erinnern uns: die war für mich beruflich relevant) und der Oberflächentemperatur unserer Erde wurden schon vor deutlich über 100 Jahren entdeckt. Ohne CO2 in der Luft würden nicht nur unsere Pflanzen "verhungern". sondern die Temperatur wäre sehr ungemütlich niedrig. Es gibt einige, die sogar das anzweifeln, dass paar Hundert ppm solche Auswirkungen haben können, wenn man ihnen aber vorschlägt, da diese ppms ja keine Auswirkungen haben, sollen sie es doch mal mit dieser ppm-Zahl an Arsen probieren, werden sie ganz ruhig ... Paar ppms können durchaus Wirkung entfalten ...

    Rund 50 Jahre alt ist inzwischen auch das Ergebnis der Wissenschaftler von ExxonMobile zu den Auswirkungen der Erhöhung des CO2-Anteils durch die Menschen. Inzwischen weiß man, dass sie das Wesentliche verdammt gut getroffen haben. Wider besseren Wissens hat man aber bis relativ kürzlich stattdessen aus Geschäftsinteresse die Gegenseite unterstützt. Du hast Recht: Wer diese, globalen Konzern geglaubt hat, war sehr schlecht beraten! Die hatten wirklich kein Interesse dran, den Planeten zu retten ... Aber globale Konzerne haben durchaus Interesse daran, auch in paar Jahrzehnten noch ihre Waren zu verkaufen, wenigstens einige von ihnen, so dass wenigstens einige von ihnen auch mal richtige zukunftsfähige Entscheidungen treffen ...

    Nun also das Klima. Es sollte auch einem zehnjährigen auffallen, daß man es geschafft hat, das früher „Natur- und Umweltschutz“ genannte zu reduzieren auf ein einzelnes Gas. Ausgerechnet auf das Gas, daß natürlicherweise sowohl erzeugt als auch verbraucht wird. Das kann doch gar nichts anderem als einem großen Märchen dienen, während weiterhin die Natur, nun außerhalb des Blickfeldes, zerstört wird.

    Die einen lamentieren über die einseitigen Systemmedien, die anderen schauen in diese rein und können gar nicht feststellen, dass diese nur noch auf Klima machen, sondern weiterhin alle Umweltthemen in ihrer nahezu ganzen Bandbreite zu transportieren versuchen, wirklich in sehr großer Bandbreite. Gaub's mir, ich habe gerade eine gute Woche Couching hinter mir aus gesundheitlichen Gründen und habe hier kein funtkionierendes Radio im Raum, sondern muss mich mit einem TV begnügen, dass mich mit dem kostenlosen Teil des DVB-T2 nur mit öffentlich-rechtlichem Fernsehen versorgt ...

    Sollte das gemeine Volk trotzdem nur "Klima" wahrnehmen: An Wissenschaft und ÖR-Medien liegt es jedenfalls nicht! Und auch die Politik und die Institutionen dahinter beschäftigen sich weiterhin mit der ganzen Bandbreite. Wenn das nicht alle registrieren (wollen), liegt es ebenfalls nicht an Politik und Institutionen.

    Es ist grenzenlose Hybris, zu meinen, man könne als kleines Menschlein im "Guten" wie im "Bösen" - am "Klima" wie an einem Thermostaten drehen.

    Als einzelnes Menschlein nicht, als Gesamtheit schon, das haben wir ja schon bewiesen, dass wir den CO2-Anteil hoch treiben können. Man kann die Menge an Kohle, öl und Gas, die wir je aus der Erde geholt und verbrannt haben, genau genug abschätzen, wie viel CO2 daraus entsteht und das passt recht gut zu den gemessenen ppms ...


    Zu C. ist die Zeit schon zu weit fortgeschritten ...

    Wenn ich da an den alten UZ-Anhänger denke, deren morschen Holzaufbau ich durch das Holz eines alten Tisches ersetzt habe, der so auf ein Leergewicht von zwischen 45 und 50 kommt, zuzüglich sagen wir mal 4 Sack Katzenstreu, Zugrad und *hüstel* Lebendgewicht des Fahrers ... Ich glaube, es wäre noch nicht ausgemacht, ob das Mofa oder ich gewinne ... *flöt*

    Es kennt nicht zufällig jemand einen Passus, nach dem für L1e-Mofas bei Zweirichtungswegen breitere Wege o.ä. erforderlich wären, um die Durchsetzung zu vereinfachen...?

    Sind sie denn breiter? Gefühlt nein. Viel schneller als ambitionierte Radler auch nicht. Würde mich also wundern, wenn man derlei fände ...

    Dass auch vielerlei breiteres als 'n Standardmofa unter "Mofa" fällt, mag aber genauso sein, wie es das unter Radlern gibt (ANhänger, Lastenräder, Trikes, Bierbikes, ...), wo die auch "vergessen" wurden, weswegen es ja die Lastenradgummiklausel in der VwV gibt, die für Mofas unnötig ist, denn die müssen ja eh nicht (mehr, war glaub mal anders)