Wenn die Rechtsargumente ausgehen, versucht man es mit globaler Gesellschaftskritik ...
Ist in einem Rechtsverfahren aber in der Regel nicht zielführend ...
Lookmap scheint die derzeit aktuellsten Bilder aus Mitte 2024 zu haben, die zumindest reine Piktogrammlösungen zeigen: Radsymbole auf Radwegen und Fahrbahnen, Fußgängersymbole auf den Gehwegen, Rad- und Gehwege weiter sauber getrennt.
Wie man in den bisher bekannten Interpretationen des Urteils darauf kommt, dass es um gemeinsame Geh- und Radwege ginge oder ob klar sei, ob es gemeinsame oder getrennte Wege seien, ist mir weiterhin schleierhaft, daher weiterhin gespannt aufs Original-Urteil ...
Wenn's drum ginge, dass der Rest-Gehweg mit 1,2 m zu schmal ist (nach Plattenzählen in diesen Bildern. der Radweg dürfte nach Bild etwas breiter sein, OSM gibt für den einen der zwei 1,5 m an), d'accord, das wäre ein plausibler und nachvollziehbarer Klagegrund für Fußgänger.
Die Stadt Heidelberg spricht auf ihrer Seite zum Urteil auch davon, dass sie den Weg in einen gemeinsamen Weg umgewandelt habe:
15.07.2026 Gericht entscheidet: Piktogramme in der Mittermaierstraße zu unbestimmt | Heidelberg
Das sehe ich da partout nicht ...
Also geht es wohl eher drum, ob Dillet... Dillett... Dilet... Dilett.... äh, Stümper am Werk waren, die was anderes behaupten als hingemalt ist? Das Piktogramm für gemeinsame Geh- und Radwege sieht jedenfalls anderster aus ...
Interessant wäre, ob das Urteil hier greifen täte (s.a. Vz-Entwürfe oben):
"Gehweg, Schleichrasdler frei" beschildert (aber an der nächsten Kreuzung nicht wiederholt), Trennung aber noch gut erkennbar ...