Velo und Bahn ...

  • Exakt. Die Aufhängehaken sind scheisse, da das Fahrrad sehr schlecht fixiert ist und hin und her wankt während der Fahrt und durchaus auch das Rad daneben berühren kann. Bei meinem Stadtflitzer war es mir egal, aber bei einem teuren Rad würde ich es nur ungern da aufhängen. Während dem Studium bin ich öfters diesem Zugstyp gependelt, der auch zwischen München und Zürich verkehrt, daher kenne ich den sehr gut. Die Fahrradplätze werden auch gerne als Gepäckablage missbraucht, da sie sich direkt beim Eingangsbereich befindet. Steckdosen sollten übrigens vorhanden sein unter der Mittelarmlehne, einmal Typ F und einmal Typ J.

    Noch ein Tipp: Beim Online Fahrplan der SBB und auch in der App kann man sich die Zusammensetzung des Zuges für Start und Zielbahnhof anzeigen lassen. Finde ich noch recht praktisch, da man so sehr gut sieht, in welchen Sektoren sich die Fahrradabteile befinden und falls man eine Reservation hat, nicht am falschen Ende des Perrons wartet.

    radverkehrsforum.de/attachment/7165/

  • Also ich würde Gepäck, das meinen Fahrradparkplatz illegal belagert, einfach umsetzen. Ohne langes Fragen. Das ist weder Diebstahl noch Sachbeschädigung. Und ungesichert waren die Klamotten vorher auch, also keine Verschlechterung der Situation.

  • Anekdote: Ich stell im Zug eine Tasche um für mein Rad. Typ erscheint neben mir aus dem nicht und fragt: Brauchst du Stress? ICh gucke auf mein Rad und den Stellplatz und sage: Nee, Platz. Ich brauch Platz. Er: Achso na dann easy.


    :D


    Ob wirklich jemand glaubt, dass jemand so "Stress sucht"?

  • Ein in einem Flughafen ohne Besitzer angetroffener Gepäckgegenstand kann und wird Bombenalarm auslösen. Die ganze Palette. Taucht der Besitzer anschließend wieder auf, kann er u.U. den Spaß bezahlen.

    Und in Zugabteilen stehen ganze Kofferhorden unbewacht herum. Das soll verstehen, wer will. Ist ja nicht so, als ob in Spanien und England nicht schon Züge und Busse Luftlöcher erhielten, wo vorher keine waren. Und als ob nicht auch in Deutschland schon Gepäckstücke in Bahnhöfen und Zügen aufgefunden wurden, die zum Glück untaugliche Sprengkörper darstellten.


    Nächstes Mal vielleicht die Notbremse ziehen und dem herbeieilenden Personal den Ernst der Lage klarmachen. Geht aber nur, wenn man ein dickes Fell und genug Zeit hat.

  • Ein in einem Flughafen ohne Besitzer angetroffener Gepäckgegenstand kann und wird Bombenalarm auslösen. Die ganze Palette. Taucht der Besitzer anschließend wieder auf, kann er u.U. den Spaß bezahlen.

    Und in Zugabteilen stehen ganze Kofferhorden unbewacht herum. Das soll verstehen, wer will. Ist ja nicht so, als ob in Spanien und England nicht schon Züge und Busse Luftlöcher erhielten, wo vorher keine waren. Und als ob nicht auch in Deutschland schon Gepäckstücke in Bahnhöfen und Zügen aufgefunden wurden, die zum Glück untaugliche Sprengkörper darstellten.


    Nächstes Mal vielleicht die Notbremse ziehen und dem herbeieilenden Personal den Ernst der Lage klarmachen. Geht aber nur, wenn man ein dickes Fell und genug Zeit hat.

    In Frankreich wäre der Zug geräumt worden. Aber die Laschheit beim Umgang mit »unattended luggage«, das auch noch Fluchtwege einengt, wundert einen beim DB-Fernverkehrspersonal häufig.

  • Es ist ja immer wieder spannend. Nächstes Wochenende ist Krokusblüte in Husum, das ließe sich ja eigentlich mit einem Gran Fondo verbinden. Hmm, der Sylt-Shuttle-Plus rumpelt am Sonntag um 4 Uhr als D 1406 im Bahnhof Altona los und ist knappe zwei Stunden später in Husum, das ist doch geil, das ist doch ideal, das alles für 14,90 Euro im Sparpreis, da…



    … sind alle Fahrradstellplätze ausgebucht?


    Um vier Uhr morgens? Okay, Krokusblüte, verkaufsoffener Sonntag, das ist schon publikumswirksam, aber um vier Uhr morgens?


    Da frage ich doch mal morgen im Reisezentrum nach.

  • Am Freitag ging es dann also mit dem IC 2025 zur Critical Mass Köln.


    Es war mal wieder alles etwas kritisch.


    Los ging’s eigentlich recht entspannt direkt in Altona, wo man ja immer ganz in Ruhe und ohne Gedränge einsteigen kann:




    So sieht übrigens das Fahrradabteil im Bpmbdzf aus:




    Leider hatte aber auch eine Gruppe von drei jungen Männern im Wagen 3 Platz genommen, die offenkundig bis gerade eben noch auf der Reeperbahn unterwegs waren und einen dieser Situation angemessenen Alkohol- und Lautstärkepegel zum Besten gaben. Das war noch harmlos, wenn nur auf voller Lautstärke WhatsApp-Sprachnachrichten abgehört wurden, das wurde umso lästiger, wenn übers Smartphone scheppernde Musik abgespielt wurde, und schlug dann hin und wieder in Aggressivität gegenüber anderen Fahrgästen um, die aber glücklicherweise nicht lange anhielt, weil die benebelten Hirne schnell das Interesse am Streit verloren.


    Einer der Drei saß in der Reihe neben mir und lief alle fünf Minuten auf die Toilette. Ich dachte erst, der wäre wohl dauernd am Rauchen, tatsächlich ließ er sich den Abend aber noch einmal durch den Kopf gehen und hinterließ einige Erinnerungen davon auf seinem T-Shirt. Herrje. Dann versuchte einer noch zu rauchen, sah sich aber glücklicherweise außerstande seine Zigarette anzuzünden, so blieb es beim Gemaule und aggressiven Geprolle.


    Gut, wir erreichten sodann den Hamburger Hauptbahnhof. Am Bahnsteig spielte sich das übliche Gedränge eines Freitagmorgens ab, eine ganze Menge Radfahrer sind auf der Suche nach Wagen 3, eine noch größere Menge an Koffern wird in den Zug gewuchtet.


    Im Fahrradabteil entsteht der obligatorische Streit, irgendjemand ist laut am Schimpfen, ich sehe mal wieder keine andere Möglichkeit, als mich einzumischen, schultere meinen Rucksack, lasse aber Helm, iPhone- und das in der Dose steckende MacBook-Ladekabel am reservierten Platz zurück.


    Die Situation lässt sich einfach beschreiben: Der zuerst eingestiegene Fahrgast mit Fahrrad hatte seine reservierte Fahrradhalterung direkt neben der Tür erspäht, sein Fahrrad dort eingehängt und sich zu seinem Sitzplatz begeben. Weitere Fahrgäste ohne Fahrrad hatten währenddessen die günstige Gelegenheit genutzt, um die Klappsitze im Fahrradabteil zu okkupieren. Da passte natürlich kein Fahrrad mehr durch, ein Großteil der Fahrradhalterungen befand sich in der nunmehr verbotenen Zone und im Rest des Abteils war noch nicht einmal genügend Platz, um das Rad wenigstens zu wenden und an eine andere Halterung an der anderen Seite der Tür zu hängen.


    Die Fahrgäste auf den Klappsitzen mochten nun aber auch nicht mehr aufstehen, denn sie saßen ja nunmal und hatten wohl auch ein bisschen Angst um ihren hart erkämpften Sitzplatz, so dass es noch eine Weile bei unfreundlichen Worten blieb, bis jemand das blockierende Fahrrad nahm und an und an einer anderen Halterung parkte.


    Geht doch.


    Diese momentane Praxis mit den nummerierten Fahrradhalterungen ist so gesehen relativ unpraktisch: Um schnelles Einsteigen zu gewährleisten, müsste man sich in der Reihenfolge entsprechend der nummerierten Halterungen im Abteil aufstellen, aber wer weiß denn schon, wo sich seine Halterung befindet?


    Naja.


    Ich ging nun zurück zu meinem Platz. Da saß aber mittlerweile jemand. „Dürfte ich bitte wieder auf meinen Sitzplatz?“, fragte ich rückblickend betrachtet leider ein bisschen unfreundlich. „Haben Sie denn reserviert?“ „Im Gegensatz zu Ihnen schon, ja.“ „Okay.“ „Danke.“


    Meinen Helm hatte der Typ auf die Gepäckablage gelegt, nun denn, da lag er ganz gut. Ich holte mein MacBook raus und steckte das Ladekabel wieder in den Mac, was mein Nachbar aber nicht so witzig fand: Das wäre sein Ladegerät. „Hä?“, machte ich, stellte aber fest: Das war sein Ladegerät. Auf mein Ladegerät hatte ich, klug wie ich war, meinen Namen gedruckt.


    Und wo war dann mein Ladegerät? Und mein iPhone-Ladekabel?


    „Hey, haben Sie mein Kabel eingesteckt?“, rief ich dem Typen hinterher, den ich eben von meinem Platz vertrieben hatte. „Nee, das hat der da eingesteckt“, und zeigte auf einen Fahrgast auf der anderen Seite des Wagens.


    „Haben Sie mein Kabel eingesteckt?“, fragte ich ebenjenen Fahrgast, der aber offenbar kein Deutsch sprach. Nun mischte sich mein Nachbar wieder ein und wedelte mit seinem eigenen Ladegerät herum. Irgendwie konnten wir dem Typen begreiflich machen, was wir meinten, und er holte mein MacBook-Ladegerät und mein iPhone-Kabel aus seiner Tasche, die oben auf der Gepäckablage stand.


    Da fiel mir ja schon nichts mehr zu ein. Der Typ zog später zur Kontrolle eine BahnCard 100 aus der Tasche, der war also mutmaßlich geschäftlich unterwegs und dementsprechend eigentlich weder doof noch nicht in der Lage, sich ein eigenes Kabel anzuschaffen. Es mangelt mir allerdings am Glauben in das Gute im Menschen, dass er das Ding ins Fundbureau bringen wollte.


    Nun hatte der Mann allerdings dunkle Haut, was wiederum einen der Besoffenen auf den Plan rief. Wenn der alkoholgetränkte Kopf nichts mehr kann, reicht’s trotzdem noch für Fremdenfeindlichkeit und er versuchte verzweifelt, ein paar Sprüche zu drücken, deren Scheitern allerdings seinem kurzen Aufmerksamkeitshorizont geschuldet waren. Naja.


    Nun war nur noch das Problem, dass mein Nachbar nach dem Prinzip „Weg gegangen, Platz vergangen“ die Steckdose nicht mehr freigeben wollte und nach getaner Arbeit an seinem MacBook Air noch sein Handy daran lud, aber whatever, darüber rege ich mich dann auch nicht mehr auf.


    Na gut. Bis Münster hatten wir dann so viel Verspätung kassiert, dass die drei Betrunkenen ihren Anschlusszug verpasst haben, dann blieben wir noch mal eine Weile in Wuppertal stehen und kamen mit knapp 50 Minuten Verspätung in Köln an:




    Da gab’s dann wieder einen fröhlichen Fahrrad-Fahrgastwechsel, der ungefähr so klug ablief wie am Hamburger Hauptbahnhof, weil schon wieder jemand sein Fahrrad direkt neben der Tür eingehängt hat, aber… ich kümmere mich nicht drum, ist nicht mein Problem:




    Weiter vorne hat der Zug übrigens noch ein paar Stellplätze, die aber allesamt nicht belegt waren:


  • Danke. Ich werde für den Herbst also wieder einen Mietwagen reservieren und bestimmt nicht, wie geplant, die Bahn nehmen.

    Ich kann die Fahrradmitnahme in der Bahn allenfalls empfehlen, wenn man:


    • kein hochwertiges Rad mitnehmen möchte
    • nicht im ICE 4 reisen möchte, weil man im Falle eines Zugausfalls nicht in ältere ICEs reinkommt
    • nicht an Frei- oder Sonntagen fährt
    • keine zeitkritischen Umsteigeverbindungen plant: wenn der Zug mit dem reservierten Fahrradstellplatz weg ist, hat man außerhalb der Wintermonate äußerst schlechte Karten
    • weiß, worauf man sich einlässt und im Zweifelsfall noch mit dem Nahverkehr das Ziel erreichen kann

    Und speziell für Hamburger Radlinge: Wenn der Zug in Hamburg beginnt, nach Möglichkeit schon in Altona einsteigen. Das schont die Nerven ganz ungemein.

  • Der Weg ist das Ziel! Meine Erfahrung bei der Fahrradmitnahme bestätigt voll und ganz deine Merkliste Malte.

    Deshalb plane ich längere Reisen mit dem Fahrrad in der Bahn so, dass mehrere kurze Etappen, die notfalls mit Nahverkehrszügen bewältigt werden können oder gleich von vornherein so geplant sind, zum Ziel führen. Habe neulich mal ein altes "Deutschlandreise-Spiel" im Fundus gefunden und mit der Familie gespielt. Wir waren selbst erstaunt, wie gut wir uns in Deutschland auskannten. Das führte zu Ausrufen wie "Weißt du noch, das war doch der Bahnhof, wo das Rad nur auf dem Hinterrad stehend in den Aufzug reinpasste." Oder, "da wurden wir doch von der Bahnhofsaufsicht über die Gleise geleitet o. ä."

  • Rad in der Bahn finde ich sowieso katastrophal. Vor allem Kurzstrecke. Also ich fahre entweder Bahn oder Rad. Und nicht beides. Ich bin selbst als Radfahrer genervt wenn einer mit nem Drahtesel in eine Bahn einsteigt. am besten noch wöhrend der Rushhour. Zumal man dann auch gelegentlich sein Rad an andere Räder dranbinden darf. Die anderen Pedalen in den eigenen Felgen hängen usw..

  • Ich fahre ja eigentlich ganz gerne mit der Bahn. Das ist bequem, entspannt, total super — außer wenn es Probleme gibt.


    Nun habe ich gelernt, dass das Online-Ticket für den Kunden eigentlich nur Nachteile bringt. Der einzige Vorteil ist: Man muss nicht zum nächsten Fahrkartenautomaten oder gar ins Reisezentrum fahren.


    Da man ein Online-Ticket naturgemäß mehrfach ausdrucken kann, ist es natürlich personalisiert. Das ist nachvollziehbar. Leider steht aber auch bei Tickets mit mehreren Reisenden nur ein einziger Name auf dem Ticket, meistens dessen, der das Ticket gekauft und bezahlt hat. Was passiert nun, wenn ebenjener Fahrgast ausfällt, beispielsweise wegen Krankheit oder angeordneter Wochenendarbeit im Bureau?


    Dann ist die Kacke am Dampfen.


    Ich wollte eigentlich am Sonnabend mit Patrick und ein paar anderen Radlingen aus der @harald_legner-Gang mit dem Rad von Berlin nach Hamburg fahren. Die meisten Mitstreiter reisen mit dem InterRegio-Express am Sonnabendmorgen an, Patrick und ich wollten den IC 2073 am Vorabend nehmen. Ich hatte das Ticket gebucht, zwei Reisende mit BahnCard 25, zwei Fahrräder, zwei Sitzplatzreservierungen. Leider stand mein Name auf dem Ticket und ich kann nun nicht mit.


    Bei meinem letzen Besuch im Reisezentrum hatte ich Glück, damals wurde einfach ein Stempel auf das Papier gedrückt und was von wegen „Kulanz“ daneben gekritzelt. Heute ging das nicht. Die einzige Möglichkeit im Sinne der Geschäftsbedingungen, die mir mein Gesprächspartner großzügigerweise vorlas, bestand darin, das Sparpreis-Ticket für 19 Euro zu stornieren und ein neues zu kaufen. Zum aktuellen Preis, versteht sich, der für den IC 2073 momentan bei 41 Euro inklusive BahnCard-25-Rabatt liegt. Das dumme ist nur: Darunter steht schon „Information. Nur noch wenige Plätze frei. Wir empfehlen eine Sitzplatzreservierung.“


    Man kann sich denken, dass die Fahrradstellplätze auch schon ausgebucht sind. Zwei davon gehören uns bereits, die können wir aber nicht nutzen, weil sie ja mit meinem Namen verbunden sind. Wir können sie aber nicht auf dem neuen Ticket buchen, weil sie ja schon belegt sind, solange wir das alte Ticket nicht stornieren und „das System“ die Plätze wieder freigibt. Nun ist man bei der Bahn ja nicht ganz blöd, eine Möglichkeit wäre ja, das alte Ticket nicht zu stornieren, die beiden Fahrradstellplätze zu behalten und noch ein zusätzliches Ticket für 41 Euro zu kaufen.


    Weil ich ein dummer Idiot bin, bemängelte ich, dass die Fahrradstellplätze aber auch auf meinen Namen liefen. Das interessiert bei der Bahn freilich niemanden, ich habe es schon lange nicht mehr erlebt, dass sich jemand für das ans Fahrrad geklebte Ticket interessiert hätte, im Reisezentrum gibt’s diese Relikte des 20. Jahrhunderts offenbar gar nicht mehr, aber mit dieser Bemerkung hatte ich natürlich recht und damit war für meinen Gesprächspartner dieses Manöver natürlich nicht mehr möglich.


    Geil. Also ließ ich das Ticket stornieren. Nun warte ich darauf, dass „das System“ die Stellplätze wieder neu sortiert und wir für Patrick ein neues Ticket buchen können.


    Und was lernen wir daraus? Bei Fahrten mit mehreren Reisenden und einem potenziellen Ausfallrisiko einzelner Reisenden unbedingt Papiertickets am Automaten oder im Reisezentrum kaufen. Die sind nicht personalisiert, die kann man notfalls weitergeben.

  • Dann ist die Kacke am Dampfen.

    Ganz anders verfährt übrigens die Accor-Hotline des ibis’ am Kurfürstendamm. „Name ändern? Gar kein Problem. Soll die Reservierung in ein Einzelzimmer umgewandelt werden? Moment, ich schaue mal nach, was das Einzelzimmer damals gekostet hätte.“


    So geht’s halt auch.


    Dass man bei der Bahn bei einem günstigen Ticket nunmal gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen muss, okay, das kauft man sich eben mit dem günstigen Ticket ein. Dennoch halte ich diese unbedingte Personalisierung für leicht übertrieben: Wenn jetzt wie bei Patrick und mir eine Spaßreise über ein Wochenende nicht stattfinden kann, weil einer der Beteiligten ausfällt, okay, aber wenn jetzt eine mehrköpfige Familie nicht in den Urlaub fahren kann, weil Mama oder Papa krankheits- oder arbeitsbedingt ausfallen und kurz vor der Abfahrt diese Umbuchung auf Biegen und Brechen nicht mehr möglich ist, dann hat das auch nichts mehr mit Kundenfreundlichkeit zu tun.

  • Und was genau spricht nun dagegen, mit einem Ticket zu fahren ohne dass der Käufer anwesend ist? Dann fährt halt ein leerer Platz mit.

    Der Käufer muss dabei sein, weil dessen Name als Identifikation auf dem Ticket steht. Wenn man Glück hat, interessiert das den Zugbegleiter bei der Kontrolle nicht, wenn man Pech hat, gerät man in ganz ordentliche Kalamitäten.