Woche 15 vom 08. bis 14. April 2019

  • foobar

    Hat den Titel des Themas von „Woche 15. vom 08. bis 14. April 2019“ zu „Woche 15 vom 08. bis 14. April 2019“ geändert.
  • Flyer

  • Altes Thema, erneute Bestätigung:

    Milchmädchenrechnung, die vollkommen außer acht lässt, dass die Belastung durch KFZ-Verkehr nicht so sehr wegen Unkosten/Schadstoffausstoß/Lärm/etc. *pro*Kilometer* zustandekommt, sondern dass die höhere Geschwindigkeit und Mühelosigkeit der Fortbewegung dazu verführt, sich deswegen mal eben das Zehn- bis Zwanzigfache Mobilitätsbudget anzutun. Der wahre finanzielle und ökologische Gewinn durch Laufen und Radfahren entsteht erst über die verkehrsmittel-immanente Selbstbeschränkung des persönlichen Aktionsradius...

  • Ein großer Haufen Unsinn (okay ein paar Kleinigkeiten wurden zwischendurch mal richtig erkannt):

    https://www.welt.de/finanzen/v…0-Prozent-der-Regeln.html


    Nur mal so als Beispiel, keine Angabe wie die 90% zustande kommen, einfach mal behaupten.


    Radfahrer werden als großes Problem für den Fußverkehr dargestellt, weil sie für 1% der tödliche verunglückten Fußgänger und für 10% der verletzen Fußgänger verantwortlich sind. Nun kann man wohl davon ausgehen, dass Unfälle nur unter Fußgängern fast nie tödlich oder mit Verletzungen ausgehen, man kann also den Umkehrschluss ziehen, 99% der tödlich verunglückten Fußgänger und 90% aller verletzen Fußgänger hatten einen Unfall mit einem Kfz.


    Was würde es da bitte helfen an Fahrräder Kennzeichen zu machen? Tempo 30 innerorts wird seltsamerweise nicht angesprochen.

    1969: Ingenieure leiten ein Projekt und der erste Mensch betritt den Mond.

    Über 40 Jahre später: Juristen und Verwaltungsleute leiten Projekte und scheitern an einem einfachen Flughafen in Berlin.

  • Nun kann man wohl davon ausgehen, dass Unfälle nur unter Fußgängern fast nie tödlich oder mit Verletzungen ausgehen, man kann also den Umkehrschluss ziehen, 99% der tödlich verunglückten Fußgänger und 90% aller verletzen Fußgänger hatten einen Unfall mit einem Kfz.

    Recht sicher:

    Über Unfälle, bei denen infolge des Fahrverkehrs auf öffentlichen Wegen und Plätzen Personen getötet oder verletzt oder Sachschäden verursacht worden sind, wird laufend eine Bundesstatistik geführt. Sie dient dazu, eine aktuelle, umfassende und zuverlässige Datenbasis über Struktur und Entwicklung der Straßenverkehrsunfälle zu erstellen.

  • Nur mal so als Beispiel, keine Angabe wie die 90% zustande kommen, einfach mal behaupten.

    Die Beispiele kann ich dir liefern:


    1. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.
    2. Soweit bei Militärfahrzeugen von den allgemeinen Beleuchtungsvorschriften abgewichen wird, sind gelb-rote retroreflektierende Warntafeln oder gleichwertige Absicherungsmittel zu verwenden.
    3. Auf Brücken darf nicht im Gleichschritt marschiert werden.
    4. Wer ein Kraftfahrzeug führt, darf sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist.
    5. Sport und Spiel auf der Fahrbahn, den Seitenstreifen und auf Radwegen sind nicht erlaubt.
    6. Messfahrzeuge der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn (§ 1 des Gesetzes über die Bundesnetzagentur) dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr hoheitlicher Einsatz dies erfordert.
    7. Sensen, Mähmesser oder ähnlich gefährliche Geräte sind wirksam zu verkleiden.
    8. Personen, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen, müssen sie auf
      den Gehwegen, den Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel, sonst am Rand der Fahrbahn erwarten.
    9. Zur Beschaffung, Anbringung, Unterhaltung und Entfernung der Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen und zu deren Betrieb einschließlich ihrer Beleuchtung ist der Baulastträger verpflichtet, sonst der Eigentümer der Straße.
    10. Von Fahrrädern aus dürfen nur Hunde geführt werden.

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.

  • Nur mal so als Beispiel, keine Angabe wie die 90% zustande kommen, einfach mal behaupten.

    Alleine schon durch die Formulierung kann man den Mann gar nicht ernst nehmen:

    Zitat

    „Es liegt in der Natur des Radfahrers, dass er 90 Prozent der für ihn geltenden Regeln ignoriert“, sagt Irrgang.

    Das ist schon eine ziemlich üble Formulierung.


    Allerdings hat er in einem Punkt Recht: Radfahrer auf Gehwegen sind sehr nervig.


    Die objektive Unfallgefahr ist vielleicht gering. Menschen beurteilen Gefahren aber subjektiv. Und da ist eine von hinten und fast lautlos kommende Gefahr sehr unangenehm. Noch dazu wenn man etwas älter ist und einen eventuellen Zusammenstoß eben nicht mehr locker wegstecken würde.


    Der Mann hat einfach Recht, wenn er fordert, dass der Gehweg ein Schutzraum für Fußgänger bleibt.

  • Blechlawinen wälzen sich durch die Städte. Schadstoffe und Lärm machen krank. Treibhausgase heizen das Klima an. Müssen unsere Autos raus aus der Stadt?

    Viel zu Lastenrädern (mit denen in der Doku dann teilweise auf’m Gehweg gefahren wird …), door2door/Pooling-Systemen, autonomer Kleinbus Emily, Barcelona: Superblocks & Poblenou, auf der Website noch ein paar Minuten Interviews mit Scheuer und einem VDA-Vertreter.

  • Schwarze Schornsteinfegerbullitts. Sehr stylish! <3


    Der Barcelona-Ansatz:!: Träume ich?


    Malte

    24:57

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

    2 Mal editiert, zuletzt von cubernaut ()