Beiträge von KleverRadfahrer

    Also zumindest hier ist bei Baustellen folgendes Problem:


    Es wird einfach immer das Radverkehr/Fußverkehrs reflexartig ausgesperrt, oder soll sehen wo er sich lang bewegt. Da wird einfach gesperrt, damit bei einem Unfall die Haftung ....

    Das trägt natürlich nicht gerade dazu bei, dass die Schilder dann noch ernst genommen werden.

    Rollern in der Fußgängerzone mit dem Rad wird nun juristisch geklärt. In dem Fall in Kleve ist das Besondere, dass es ein Gefälle gibt, in der Fußgängerzone, also Radfahrer dort gar nicht richtig rollern (Muskelkraft aus dem abstoßenden Bein für den Vortrieb), sondern sich von der Schwerkraft hinter ziehen lassen.


    Mit dem Fahrrad die Fußgängerzone hinunterrollen? Amtsgericht Kleve fällt wegweisendes Urteil
    In der „fahrradfreundlichen Stadt“ Kleve ist die Verkehrsregelung in der Fußgängerzone ein verlässlicher Quell des Ärgers. Ab Mittags ist in der Großen Straße…
    www.kleveblog.de

    Diese ganzen schwachsinnigen Debatten nerven langsam. Es wurde ein Verbot gekippt, weil es keinen praktischen Grund dafür gibt. Wer es nicht essen möchte kauft es nicht. Das man Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln angeben muss war so und bleibt ja auch so.


    Hauptsache meckern, dabei es ist schlicht der Job der Politik Gesetze möglichst gut für alle zu erlassen oder auch auf den Prüfstand zu stellen und bei Bedarf zu überarbeiten oder auch entfallen zu lassen. Da wurde dieser Job schlicht gemacht. Es ist ein unsinniges Verbot gewesen, es handelt sich um direkte Konkurrenz zum Fleisch und in allen Punkten (Gesundheit, Umwelt, Tierwohl) schneiden Insekten besser ab.


    Das einzig praktische an derartigen Themen ist dass man die ganzen Autoren, Inluencer, usw vom Typ Bildzeitung, daran sofort und leicht erkennt. Diese Angeln nur um Klicks oder Sympathie bei Leuten die sonst über jedes Verbot jammern, aber in diesem Fall gerne eines behalten möchten, weil sie zu faul/doof sind eine Zutatenliste auf einer Verpackung zu lesen.

    Ich würde vermutlich sagen, ich hab sie getötet. Aber sicher nicht "erwischt".


    Der ganze Artikel zeigt doch deutlich wie bekloppt Autos manche Menschen machen. Das Problem aus Überschrift und Text assoziiert das Überholmanöver oder die Reaktion darauf wäre das primäre Problem gewesen. Ja da war ein Problem, aber dieses war eben nicht der eigentliche Grund für diesen Unfall.


    Der Unfallgrund war Unaufmerksamkeit und/oder Missachtung des Sichtfahrgebotes. Der Streit war nur der Grund warum da jemand auf der Fahrbahn stand. Dafür gäbe es aber auch andere Gründe (Panne, Unfall, ...).

    Derartige Probleme würden sich einfach verhindern lassen, wenn alle Situationen im Straßenverkehr die nicht schnell und eindeutig zu verstehen sind und dazu den Verwaltungsvorschriften entsprechen, zu einem Bußgeld für die Verkehrsbehörde führen würden.

    Ob das ne gute Idee ist, auf den Wissing zu warten? M.E. ginge Tempo 30 auch jetzt schon an vielen Orten, erfordert aber etwas Kreavitiät, am Ende muss halt das "zwingend notwendig" stehen,


    Dahingehend Gründe zu finden sollte doch für die Behörden kein Problem sein. Die herausragende Fähigkeit sich unsinnige Gründe auszudenken haben die doch schon so oft bei den Anordnungen von [Zeichen 237]  [Zeichen 240] [Zeichen 241-30] geübt.

    Könnt ihr auch schon die "lustigen", bei manchen sogar ernst gemeinten, Sprüchen hören wo denn nun die angebliche Klimaerwärmung bleibe?


    Ich kann dabei ja nur noch innerlich (manchmal auch nach außen sichtbar) die Augen verdrehen.


    Darauf antworte ich gerne: Gestern war auf der Autobahn .. alles frei, konnte problemlos durch fahren. Staus sind überhaupt kein Problem, muss ein Mythos sein.


    Was da in dem Artikel als Kanaldeckel für Gas bezeichnet wird, sind die Absperrhähne für die Zuleitungen zu den Gebäuden. Ich weiß ja nicht was die Behörden da denken, aber diese zu blockieren ist schlicht massive Gefährdung. Bei Feuer oder einem Leck muss der Zugang zu diesem Ventil sehr schnell möglich sein.


    Und natürlich findet sich in diesem Artikel keinmal das Wort Feuerwehr oder Rettung, die werden sich auch nicht gerade über die engen Wege freuen.


    Ob die Presse und die Behörden da evt. massiv gegen vorgehen würden, wenn die Autos zusätzlich noch festgeklebt wären? :/

    Erst werden Fußgänger verboten. Dann doch wieder erlaubt.


    Das stellt meiner Meinung nach einer Diskriminierung mancher Menschen dar, da nicht alle in der Lage Lage ordnungsgemäß die Strecke zwischen dem [Zeichen 259] und [Zeichen 240] zu überspringen. ;)


    Oder meint das Zusatzzeichen unter dem [Zeichen 259] man soll über die Absperrung klettern? Damit ruft die Verwaltung ja offiziell dazu auf eine Ordnungswidrigkeit zu begehen! Außerdem würde auch dies manche Menschen diskriminieren. :S

    Da hänge ich mich mal ran und stelle mal ein paar zusätzliche Fragen:


    - Müssen/Dürfen Elektroroller dort fahren? Da diese auf Radwegen fahren müssen, machen es fast alle, ist vermutlich aber falsch?

    - Kann die Schrittgeschwindigkeit durch Schilder überschrieben werden? Nehmen wir mal es kommt ein [Zeichen 274-56] oder auch 30 (welches natürlich für die Fahrbahn gedacht ist), gilt dies auch auf dem [Zeichen 239] [Zusatzzeichen 1022-10] ?

    - Leider gibt es das hier nun auch schon an einer Stelle, die Kombination von [Zeichen 239] [Zusatzzeichen 1022-10] und [Zeichen 254] . Gibt es eine Vorschrift gegen die diese Kombination verstößt?

    Evt. sollte als Protest nicht sich selbst an die Straße geklebt, sondern einfach nur ein oder mehrere PKW alles blockierend geparkt werden? Man könnte mehrere PKW ja mit Ketten und Schlössern über die Ösen zum abschleppen gegen "Diebstahl" sichern.


    Hält in etwa solange auf wie sich fest zu kleben, ist weniger für die Protestler körperlich gefährlich und in diesem Land außerdem recht billig.

    Jetzt über die Schuldverteilung zu diskutieren finde ich einfach sinnlos. Die Frau ist gestorben, das ist sehr traurig. Wichtig ist nun zukünftige Todesfälle zu verhindern. Dazu wäre ein Punkt, dass Proteste keine Rettungsmaßnahmen behindern, aber auch keine falsch geparkten PKW, wo ja bisher oft großzügig weggesehen wird. Bayern ist gerade erst damit gescheitert, zu verhindern, dass Bürger dies photographieren und melden können.


    Noch wichtiger, Unfälle dieser Art zu verhindern bevor überhaupt jemand verletzt wird. Wo bleibt denn Tempo 30 innerorts, bessere (durchdachte) Infrastruktur für den Radverkehr, Pflicht für bessere (nicht abschaltbare) Assistenten in LKW, usw.?

    Dieser Unsinn mit dem Tankrabatt. Hier sind überall die Tankstellen überfüllt. Natürlich wird nicht auf der Fahrbahn gewartet, sondern auf den Radwegen vor den Tankstellen bilden sich PKW-Schlangen und blockieren einem den Weg. X(


    Offtopic: Es wäre ja schön, wenn Politiker Ahnung von Zusammenhängen hätten:

    1) Tankrabatt auch hier in der Grenzregion zu den Niederlanden, was passiert da wohl?

    2) Durch den angekurbelte steigende Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot, was machen da naturgemäß die Preise?

    3) In einer Notlage die durch Ölverbrennung verschlimmert wird (Krieg nicht finanzieren, Klimawandel) was wäre da die richtige Lösung? Möglich wären die Ölverbrennung zu subventionieren oder Ölverbrennung zu verringern. Letzteres wäre mit Tempo 30/60/100 (innerorts/außerorts/Autobahn) leicht möglich, die Ersparnis an Kraftstoffkosten pro Strecke für die Autofahrer wäre sogar noch höher.


    Leider kein Wort zum Tempo, welches gefahren wurde. Die freiwilligen Schritttempowege (in der Praxis oft mit Hup/Abstandsverstoß-Motivationshilfe vom MIV) wären ok, wenn jeder die Regeln dazu kennen würde. Meiner Erfahrung nach wird dort meistens zu schnell gefahren.


    Das dort Konflikte zwischen den Verkehrsarten entstehen ist größtenteils provoziert. Aus ungeeigneten [Zeichen 240] wurden einfach [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] , welche aber oft wie [Zeichen 240] missverstanden und behandelt werden. Damit sind sie in der Praxis weiterhin ungeeignet.


    Die Nutzung nur durch langsame Radfahrer, z.B. Eltern/Kinder oder Senioren klappt nicht. In der Theorie eigentlich eine gute Idee, langsamen und schnellen Verkehr damit zu trennen. Damit es in der Praxis klappt müsste die Polizei mal ihren Job machen der in diesem Fall daraus besteht den MIV davon abzuhalten dass die Fahrbahn ein Angstraum für Radfahrer ist und den Radverkehr darüber aufzuklären, dass es kein Radweg ist.


    Eigentlich Ablenkung. Auf dem Land mag ein Auto durchaus sinnvoll sein. Das sind aber nur wenige Menschen im Vergleich zu den Großstädten. Wenn Leute auf dem Land Rad fahren wollen finde ich es super, es sollte auch problemlos möglich sein, Stichwort Differenzgeschwindigkeiten (maximale Geschwindigkeiten für den MIV) auf einsamen Stecken. Da geht es oft um Radwege neben Landstraßen. Die Lösung wäre einfach Mindeststandards in Bezug auf Oberfläche, Breite, Kreuzungspunkte, die Radfahrer weder gefährden noch benachteiligen (keine Bettelampeln). Ansonsten auf der Fahrbahn nur geringe maximale Geschwindigkeiten. Leicht und riskofrei Durchsetzbar für jeden Radfahrer. Damit wären Probleme in Regionen "auf dem Land" recht schnell gelöst.


    Wirklich wichtig sind aber gerade die Städte. Kürzere Wege, wenig Verkehrsfläche, da sind die optimalen Bedingungen fürs Radfahren, zu Fuß gehen und öffentlichen Nahverkehr. Und da sind die vielen Menschen auf engen Raum, die massiv durch den MIV beeinträchtigt werden.

    Und zumindest die bayerische Polizei behauptet, dass man als Radfahrer an solche Ampeln zur Not nur in Schrittgeschwindigkeit heranfahren darf, um auf alle Fälle beim Umspringen auf Rot vor der Kreuzung stehenbleiben zu können.


    Wo behaupten die das? Ich würde da gern mal nachfragen, wie sich dies mit dem Gebot berechenbar zu fahren vereinbaren lässt? Wenn also nun ein Radfahrer vor der grünen Ampel auf Schritttempo bremst und ein abbiegender Kfz Lenker deswegen davon ausgeht man würde anhalten ....


    Da man mit dem PKW bei Gelb ja auch anhalten muss, soll man mit dem PKW dann auch von grünen Ampeln einmal kurz auf Schritttempo abbremsen?

    Robert Habeck hat heute noch mal in einer Videokonferenz dargelegt, dass angesichts der ganzen Modalitäten die jetzige Verteilung der Ministerien für die Grünen das Maximum an Klimaschutz darstellt und andere Kombinationen mit anderen Sätzen im Koalitionsvertrag weniger nicht ganz so viel Klimaschutz bedeutet hätten.


    Ich könnte kotzen <X. Erst groß die Verkehrswende versprechen und dann Verkehr und Justiz an die FDP geben. Und ich hatte mich schon gefreut, das das Thema Verkehr endlich mal von der CSU weg kommt. Und nun hat es statt dem Teufel halt des Teufels Advokat. ;(


    Also diejenigen, welche bereits seit langem aktiv was für Klima tun und sich nicht im fetten SUV durch die Städte drücken, die dürfen nun auch in Zukunft an den Rand gedrängt und benachteiligt werden. Wie CxU/FDP Radverkehr fördern ist doch bekannt, mit Radwegen, die aber am Ende frei Fahrbahnen für Kfz und enge, gefährliche Wege mit lange Rotzeiten an Ampeln für Radfahrer bedeuten.


    Aber Hauptsache eine Frau wird Außenministerin. Dieses Amt hat was bitte mit Klimaschutz zu tun?