Beiträge von KleverRadfahrer

    Erst werden Fußgänger verboten. Dann doch wieder erlaubt.


    Das stellt meiner Meinung nach einer Diskriminierung mancher Menschen dar, da nicht alle in der Lage Lage ordnungsgemäß die Strecke zwischen dem [Zeichen 259] und [Zeichen 240] zu überspringen. ;)


    Oder meint das Zusatzzeichen unter dem [Zeichen 259] man soll über die Absperrung klettern? Damit ruft die Verwaltung ja offiziell dazu auf eine Ordnungswidrigkeit zu begehen! Außerdem würde auch dies manche Menschen diskriminieren. :S

    Da hänge ich mich mal ran und stelle mal ein paar zusätzliche Fragen:


    - Müssen/Dürfen Elektroroller dort fahren? Da diese auf Radwegen fahren müssen, machen es fast alle, ist vermutlich aber falsch?

    - Kann die Schrittgeschwindigkeit durch Schilder überschrieben werden? Nehmen wir mal es kommt ein [Zeichen 274-56] oder auch 30 (welches natürlich für die Fahrbahn gedacht ist), gilt dies auch auf dem [Zeichen 239] [Zusatzzeichen 1022-10] ?

    - Leider gibt es das hier nun auch schon an einer Stelle, die Kombination von [Zeichen 239] [Zusatzzeichen 1022-10] und [Zeichen 254] . Gibt es eine Vorschrift gegen die diese Kombination verstößt?

    Evt. sollte als Protest nicht sich selbst an die Straße geklebt, sondern einfach nur ein oder mehrere PKW alles blockierend geparkt werden? Man könnte mehrere PKW ja mit Ketten und Schlössern über die Ösen zum abschleppen gegen "Diebstahl" sichern.


    Hält in etwa solange auf wie sich fest zu kleben, ist weniger für die Protestler körperlich gefährlich und in diesem Land außerdem recht billig.

    Jetzt über die Schuldverteilung zu diskutieren finde ich einfach sinnlos. Die Frau ist gestorben, das ist sehr traurig. Wichtig ist nun zukünftige Todesfälle zu verhindern. Dazu wäre ein Punkt, dass Proteste keine Rettungsmaßnahmen behindern, aber auch keine falsch geparkten PKW, wo ja bisher oft großzügig weggesehen wird. Bayern ist gerade erst damit gescheitert, zu verhindern, dass Bürger dies photographieren und melden können.


    Noch wichtiger, Unfälle dieser Art zu verhindern bevor überhaupt jemand verletzt wird. Wo bleibt denn Tempo 30 innerorts, bessere (durchdachte) Infrastruktur für den Radverkehr, Pflicht für bessere (nicht abschaltbare) Assistenten in LKW, usw.?

    Dieser Unsinn mit dem Tankrabatt. Hier sind überall die Tankstellen überfüllt. Natürlich wird nicht auf der Fahrbahn gewartet, sondern auf den Radwegen vor den Tankstellen bilden sich PKW-Schlangen und blockieren einem den Weg. X(


    Offtopic: Es wäre ja schön, wenn Politiker Ahnung von Zusammenhängen hätten:

    1) Tankrabatt auch hier in der Grenzregion zu den Niederlanden, was passiert da wohl?

    2) Durch den angekurbelte steigende Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot, was machen da naturgemäß die Preise?

    3) In einer Notlage die durch Ölverbrennung verschlimmert wird (Krieg nicht finanzieren, Klimawandel) was wäre da die richtige Lösung? Möglich wären die Ölverbrennung zu subventionieren oder Ölverbrennung zu verringern. Letzteres wäre mit Tempo 30/60/100 (innerorts/außerorts/Autobahn) leicht möglich, die Ersparnis an Kraftstoffkosten pro Strecke für die Autofahrer wäre sogar noch höher.


    Leider kein Wort zum Tempo, welches gefahren wurde. Die freiwilligen Schritttempowege (in der Praxis oft mit Hup/Abstandsverstoß-Motivationshilfe vom MIV) wären ok, wenn jeder die Regeln dazu kennen würde. Meiner Erfahrung nach wird dort meistens zu schnell gefahren.


    Das dort Konflikte zwischen den Verkehrsarten entstehen ist größtenteils provoziert. Aus ungeeigneten [Zeichen 240] wurden einfach [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] , welche aber oft wie [Zeichen 240] missverstanden und behandelt werden. Damit sind sie in der Praxis weiterhin ungeeignet.


    Die Nutzung nur durch langsame Radfahrer, z.B. Eltern/Kinder oder Senioren klappt nicht. In der Theorie eigentlich eine gute Idee, langsamen und schnellen Verkehr damit zu trennen. Damit es in der Praxis klappt müsste die Polizei mal ihren Job machen der in diesem Fall daraus besteht den MIV davon abzuhalten dass die Fahrbahn ein Angstraum für Radfahrer ist und den Radverkehr darüber aufzuklären, dass es kein Radweg ist.


    Eigentlich Ablenkung. Auf dem Land mag ein Auto durchaus sinnvoll sein. Das sind aber nur wenige Menschen im Vergleich zu den Großstädten. Wenn Leute auf dem Land Rad fahren wollen finde ich es super, es sollte auch problemlos möglich sein, Stichwort Differenzgeschwindigkeiten (maximale Geschwindigkeiten für den MIV) auf einsamen Stecken. Da geht es oft um Radwege neben Landstraßen. Die Lösung wäre einfach Mindeststandards in Bezug auf Oberfläche, Breite, Kreuzungspunkte, die Radfahrer weder gefährden noch benachteiligen (keine Bettelampeln). Ansonsten auf der Fahrbahn nur geringe maximale Geschwindigkeiten. Leicht und riskofrei Durchsetzbar für jeden Radfahrer. Damit wären Probleme in Regionen "auf dem Land" recht schnell gelöst.


    Wirklich wichtig sind aber gerade die Städte. Kürzere Wege, wenig Verkehrsfläche, da sind die optimalen Bedingungen fürs Radfahren, zu Fuß gehen und öffentlichen Nahverkehr. Und da sind die vielen Menschen auf engen Raum, die massiv durch den MIV beeinträchtigt werden.

    Und zumindest die bayerische Polizei behauptet, dass man als Radfahrer an solche Ampeln zur Not nur in Schrittgeschwindigkeit heranfahren darf, um auf alle Fälle beim Umspringen auf Rot vor der Kreuzung stehenbleiben zu können.


    Wo behaupten die das? Ich würde da gern mal nachfragen, wie sich dies mit dem Gebot berechenbar zu fahren vereinbaren lässt? Wenn also nun ein Radfahrer vor der grünen Ampel auf Schritttempo bremst und ein abbiegender Kfz Lenker deswegen davon ausgeht man würde anhalten ....


    Da man mit dem PKW bei Gelb ja auch anhalten muss, soll man mit dem PKW dann auch von grünen Ampeln einmal kurz auf Schritttempo abbremsen?

    Robert Habeck hat heute noch mal in einer Videokonferenz dargelegt, dass angesichts der ganzen Modalitäten die jetzige Verteilung der Ministerien für die Grünen das Maximum an Klimaschutz darstellt und andere Kombinationen mit anderen Sätzen im Koalitionsvertrag weniger nicht ganz so viel Klimaschutz bedeutet hätten.


    Ich könnte kotzen <X. Erst groß die Verkehrswende versprechen und dann Verkehr und Justiz an die FDP geben. Und ich hatte mich schon gefreut, das das Thema Verkehr endlich mal von der CSU weg kommt. Und nun hat es statt dem Teufel halt des Teufels Advokat. ;(


    Also diejenigen, welche bereits seit langem aktiv was für Klima tun und sich nicht im fetten SUV durch die Städte drücken, die dürfen nun auch in Zukunft an den Rand gedrängt und benachteiligt werden. Wie CxU/FDP Radverkehr fördern ist doch bekannt, mit Radwegen, die aber am Ende frei Fahrbahnen für Kfz und enge, gefährliche Wege mit lange Rotzeiten an Ampeln für Radfahrer bedeuten.


    Aber Hauptsache eine Frau wird Außenministerin. Dieses Amt hat was bitte mit Klimaschutz zu tun?

    "Die Ermittlungen laufen". Und laufen, und laufen...


    Und während die Ermittlungen laufen, werden auch morgen und übermorgen wieder Hunderttausende Radfahrer behupt, bedrängt, mit Wischwasser besprüht, beleidigt, beschimpft, mit dem Tod bedroht. Alles ohne Ermittlungen.


    Ja leider dauern solche Verfahren viel zu lange und werden viel zu selten überhaupt geführt. Das ließe sich vermutlich nur lösen, wenn auch Innensenatoren mit dem Rad unterwegs wären....

    Soweit ich weiß, haften Autofahrer durchaus für Schäden, wenn sie ihr Fahrzeug nicht abschließen und es dann "fremdgenutzt" wird. Und wahrscheinlich erst recht, wenn sie ein großes Schild "zur freien, anonymen Benutzung" dranmachen.

    Das dürfte in etwa das Analogon zu den Freifunkern sein, oder?

    Da ging es mir mehr darum, dass auch schlecht gesicherte WLANs zur Störerhaftung führen können. Man denke bei PKWs da mal an die KeyLess Systeme, die massiv unsicher sind....

    Oder anders zusammen gefasst: Wenn du der Allgemeinheit etwas gutes tust, indem du z.B. den von der Politik verpennten Netzausbau privat etwas durch einen Freifunkknoten ausgleichst, dann riskierst du bestraft zu werden. Auch wenn du von dem was da passiert überhaupt keine Ahnung hast und selbst nichts böses getan hast.


    Wenn du allerdings der Allgemeinheit etwas schlechtest tust, indem du egoistisch dein Wohl über das aller Anderen setzt und dir ein SUV für die Stadt kaufst, dann:

    - Bist du das arme Opfer wenn dir jemand das Auto stiehlt und damit Schaden anrichtet. Du konntest ja nicht wissen, das schlüssellose Systeme leicht zu knacken sind.

    - Wirst du selber so gut wie nie für vorsätzliche Vergehen (Führerschein heißt man müsste es wissen) wie falsches parken bestraft, weil so sollst du denn auch sonst dein Ungetüm abstellen.


    Ich fände die Vorstellung interessant, man würde Autofahrer genauso behandeln wie Internetnutzer:

    - Man würde als riskieren Störer für Schäden die damit angerichtet wurden zu haften, wenn einem, das Auto geklaut wird.

    - Man würde Wohnungen durchsuchen, weil jemand einen anderen Fahrer, der provokant fährt, angehupt hat, dieser Andere aber zufällig den Job eines Innensenators hat.

    - Leute würden nach dem Autokauf feststellen, das das Auto nur 20 km/h schafft, der Hersteller hat halt bis zu 200 km/h angegeben, aber Autos auf dem Land schaffen oft nicht viel Tempo.

    Lastenräder triggern vor allem die Leute von der "ohne-Auto-geht-es-nicht"-Fraktion, weil ihnen dadurch wesentliche Argumente für die Alternativlosigkeit des privaten Kfz genommen werden. Da schmerzt es natürlich ganz besonders, wenn Menschen einfach auch im ländlichen Raum zeigen, dass man ohne Auto klarkommen kann. Vielleicht nicht immer, aber öfter als man denkt.


    1. Auch wenn evt. anderes behauptet wird, ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten Menschen im ländlichen Raum leben. Dafür sind in den (Groß)Städten einfach viel zu viele Menschen auf engem Raum.


    2. Evt. haben da Leute schon weiter gedacht als wir hier glauben? Lastenräder kann man später nur schlecht oder gar nicht mit rein nehmen. Die werden dann auch noch zur Konkurrenz was öffentlichen Parkraum angeht. Man stelle sich mal vor die armen Leute im SUV haben plötzlich einen Parkplatz weniger, nur weil dann 4 Andere ihr Lastenrad auf gleicher Fläche draußen abstellen?

    Es wurde ja auch nicht ermittelt welche von den befragten Radfahrern einen Führerschein haben, bzw auch Autofahrer sind, oder habe ich das übersehen?


    Es kommt ja auch drauf an an wem man welche Fragen stellt. Wieso muss man Promille-grenzen kennen, wenn man nicht trinkt? Würden die auch Autofahrer die seit Jahrzehnten keinen PKW Anhänger bewegt haben und es auch nicht vorhaben darüber befragen welche Massen/Geschwindigkeiten dann gelten und zu dem Schluss kommen die kennen die Verkehrsregeln nicht?