Beiträge von KleverRadfahrer

    "Gehweg mit Beschilderung" gibt es aber im Normalfall nicht, da das 239 nur in Zweifelsfällen aufgestellt werden darf, nicht jedoch, wenn es die gesetzliche Regelung wiedergibt. Da der Gehweg hier schon "selbsterklärend" rechts neben dem "Radweg" verlaufen täte, bleibt nur die Kalrstellung übrig, dass nun der "Radweg" ein Gehweg sein muss.

    Den alten Gehweg kann man unbeschildert lassen ...:saint:

    Davon steht nichts in der STVO, dort ist nur festgelegt, dass Z239 einen Gehweg kennzeichnet. Die Verwaltungsvorschriften muss man als Verkehrsteilnehmer nicht kennen.

    und mit Z239 kann man die Gesamtfläche aus rot|grau nicht zu einem Fußweg machen? :/


    der entgegenkommende Fußgänger muss eigentlich nicht wissen, dass die rote Fläche nun zum ausschließlichen Gehweg gehört.

    auf gemeinsamen Geh- und Radwegen oder auf Gehweg+Radfahrer frei weiß der Fußgänger das in der Regel auch nicht.


    Also entweder ist Rot/Grau eine Trennung oder nicht (da es vorher ja ein Radweg war, soll es wohl eine Trennung sein). Da sehe ich zwei Möglichkeiten:


    a) Es ist keine Trennung, dann reicht das [Zeichen 239] aus. Dann wäre die nächste Trennung aber die zur Fahrbahn. Das aber würde bedeuten, dass vorher das [Zeichen 241-30] die Fahrbahn zum reinen Radweg erklärt hätte.

    b) Es ist eine Trennung, dann aber kann das [Zeichen 239] nur für einen Teil davon gelten. In diesem Fall wäre die naheliegende Interpretation ein Gehweg mit Beschilderung und ein Radweg links daneben.


    Man wollte aber wohl aus einem [Zeichen 241-30] in der gesamten Fläche einen [Zeichen 239] machen. Dabei hat sich die Ansicht, ob es dort eine Trennung der Wege gibt (durch die Farbe) einfach geändert, wofür es weder nach STVO korrekte Verkehrszeichen noch irgend eine Festlegung gibt, die man als Verkehrsteilnehmer nachsehen könnte. Da die Ansicht der Behören wohl davon ausgeht, dass es jetzt ein grau/roter Gehweg ist, kann man hier sehr klar von einem Fake-Radweg sprechen. Es verletzt definitiv die Vorgabe, das die Situation eindeutig und leicht zu erfassen sein soll.


    Das Problem dabei für entgegenkommende Fußgänger ist, dass diese die Fläche nicht nutzen können. Bei einer Freigabe für Radfahrer oder einem gemeinsamen Rad/Gehweg können Fußgänger die volle Wegbreite nutzen. Hier müsste der rote Streifen ungenutzt bleiben.

    Wenn Radfahrer durch zu dichtes überholen gefährdet werden, dann stellt man halt haufenweise Verkehrszeichen auf um diesen zu sagen, bitte nicht auf den Gehweg flüchten. Im Text kommt klar heraus, dass auf der Fahrbahn dicht überholt und gedrängelt wird.


    https://in-gl.de/2020/06/30/kl…polizisten-aus-blech-auf/


    Und wieso verhalten sich Radfahrer falsch, die dort weiterhin auf dem Hochbord unterwegs sind (sofern sie den roten Teil nehmen)? Ist den Leuten da überhaupt klar dass:


    Das auf den Boden gemalte [Zeichen 254] ein nur Hinweis ist und kein ordentliches Verkehrszeichen, also keine Gültigkeit besitzt? Der rote Streifen auf dem Gehweg durchaus als Radweg angesehen werden kann. Weder das [Zeichen 239] noch der Blechpolizist ändern etwas daran, dass es dort noch eine Trennung gibt. Vorher war es ja ein [Zeichen 241-30], ohne dieses Verkehrszeichen entfällt nur die Benutzungspflicht. Das auch das Benutzungsrecht mit einem Verkehrszeichen weg fällt wäre bei einem [Zeichen 240] der Fall. Das nun das [Zeichen 239] auch für den ehemaligen Radweg gelten soll und nicht nur für den Gehweg rechts daneben ist nicht eindeutig erkennbar. Selbst wenn dies gültig wäre, woher weiß ich als entgegnend kommender Fußgänger nun, dass ich den roten Bereich mit nutzen darf?

    Kurz und bündig:


    Wer als Kfz-Führer seinen Tacho nicht im Blick und seine Geschwindigkeit nicht unter Kontrolle hat, muss eben mal einen Monat zu Fuß gehen. Ich wäre sogar dafür, die Wahlmöglichkeit, wann das stattfindet, abzuschaffen.


    Das wäre lange überfällig. Zumal es nicht vorgeschrieben ist die maximal erlaubte Geschwindigkeit immer voll auszunutzen. Nur unnötiges und grundloses Behindern des fliessenden Verkehrs ist verboten, das macht man aber frühstens, wenn man deutlich langsamer unterwegs ist und niemand überholen kann.

    Ja grundsätzlich sollte man Fehlertolerant sein. Aber kommt die Wut doch dann, wenn sich Leute systematisch benachteiligt/unterdrückt/... sehen. Da wäre es viel wichtiger die Dinge die dort aufgeführt werden mal intensiv anzugehen. Z.B. indem man dichtes Überholen, Vorfahrt nehmen, nachts ohne Licht fahren, usw mal intensiv ahndet. Die Gesetze sind da, jetzt müssten die nur auch mal angewendet werden.

    Für das Signal Rot - Warten wurde am klassischen roten West-Ampelmännchen festgehalten, um sicher zu gehen, dass keine Verwechslungen stattfinden.


    Oh Gott, das ist ja Diskriminierung von Singles! Nur Paare dürfen gehen? Was für ein Signal sendet das denn aus?!!!!!

    8o

    Und das hat man dann als Radfahrer wieder als Problem an der Backe: Irgendjemand sieht durch die Windschutzscheibe einen Radweg (oder etwas, das er für einen Radweg hält) und fühlt sich nun umso mehr zu Belehrungen, Hupen oder Scheibenwaschwasserspritzen legitimiert, denn schließlich sagt ja sogar die Polizei, dass ein Radweg, wenn er vorhanden ist, „verwendet“ werden müsse.


    Was ja seltsam ist, würden sich Fußgänger so gegenüber PKW Fahrern verhalten, die auf Gehwegen parken, das wäre undenkbar. Man stelle sich mal vor, jemand würde einen Autofahrer anpöbeln und mit Wasser bespritzen weil dieser auf einem Gehweg parkt und Fußgänger die STVO (in diesem Fall ein [Zeichen 315-55]) nicht wahr haben wollen. Ab und an würde auch einer einen Baseballschläger dicht am Kopf des aussteigenden vorbei schlagen und laut "Parkhaus" rufen. Am Ende würde sich aus Angst kaum jemand trauen einen Gehweg (mit [Zeichen 315-55]) zu nutzen.


    Wenn sich jemand bei der Polizei beschwert heißt es nur, ist ja nix passiert. Ab und zu kommen dann Meldungen von der Polizei dass man andere nicht anpöbeln darf, aber auch Falschmeldungen dazu, dass man nie auf einem Gehweg parken dürfte.


    Wäre irgendwie undenkbar, aber Radfahrer kann man ja anpöbeln, belästigen und gefährden wenn man deren Verhalten nicht mag.

    Dieses kleine Plakat auf dem Rücken einer Demo-Teilnehmerin bringt wohl recht zutreffend zum Ausdruck, was derzeit manche grübeln lässt. Es ist anscheinend gelungen, schnelle und teils auch drastische Maßnahmen zu ergreifen, die das Ausbreiten des Corona-Virus eingedämmt haben. Warum sollte es da nicht möglich sein, ebenso konsequent den CO2-Ausstoß zu reduzieren? Das fragen sich derzeit viele, nicht nur die Teilnehmer*innen an der Fahrraddemo am Freitag, 29.5.2020, in Hannover, wo dieses Bild entstand


    Weil die Leute, die darüber entscheiden jetzt an Corona sterben können, aber den Klimawandel (nicht den kleinen Anfang, den wir jetzt bereits haben) eh nicht mehr erleben werden?


    Oder leicht andere Theorie: Weil das eigentlich schlimme Virus Geld (schneller Profit) heißt und in den Köpfen der Menschen sitzt? Und Corona kann jetzt viel Geld vernichten aber den Klimawandel zu ignorieren kann jetzt schnellen Profit bringen. Die richtigen finanziellen Folgen haben ja spätere Generationen. Es ist leider im Moment noch so, das klimaschädliches Verhalten lukrativ ist, weil es wesentlich mehr Geld bringt, als jeder einzelne jetzt gerade dadurch verliert.

    Mal eine andere Überlegung. Es gibt ja viele Falschparker, die täglich falsch parken. Wie lange dauert es eigentlich bei Anzeigen, bis die die Post im Briefkasten haben?


    Wenn da nur 8 Tage Laufzeit bei sind und derjenige jeden Tag eine Anzeige bekommt (wegen parken auf Gehweg/Radweg), dann bedeutet dass doch, dass beim Eintreffen des ersten Briefes der Führerschein schon quasi weg ist?

    Ganz unabhängig von der Klimaerwärmung drohen auch noch Gefahren von außen, z.B. Asteroiden, die wir längst nicht alle im Blick haben. Die Dinosaurier damals hatten keine Chance dagegen, wir mittlerweile schon. Es wäre eine Tragödie wenn uns so etwas auch passiert, und wir hätten als Menschheit versagt, also auf zu neuen Ufern.


    Wenn es gerade intern nicht gut läuft, sucht man sich einfach externe "Feinde" um abzulenken. Ist eine bekannte Taktik.


    In der Aufzählung fehlt eine knapp über 100 Jahre alte Erfindung, die im Stadtverkehr massiv Schadstoffe und CO2 einsparen kann, gleichzeitig sogar noch den Flächenverbrauch verringert und nebenbei noch gegen Bewegungsmangel hilft. ;)


    Also mir fallen da schon sofort Leute ein, die man gerne auch sofort zum Mars schießen kann...


    Alle anderen können sich dann der Aufgaben stellen daran mit zu wirken, die Welt auch für die Menschen nach uns noch bewohnbar zu hinterlassen. Dazu gehört es auch das die ganze Welt bewohnbar bleibt und ein Klimawandel bekämpft wird, damit er bestenfalls gar nicht, aber wenigstens langsamer kommt. Denn ein zu schneller Klimawandel bewirkt, das sich die Menschen in vielen Regionen dieser Welt nicht mehr anpassen können.


    Und wer schon nicht daran mit wirkt, sollte es zumindest nicht aus Faulheit/Gier/Spaß unnötig noch schlimmer machen. Die Einstellung da so etwas kein Problem ist, weil bestimmt noch jemand anderes was erfinden wird ist einfach nur eine ignorante Ausrede selber nichts zu machen. Dazu ist dieses Vorgehen noch hochgradig fahrlässig.


    Wenn man merkt, dass man auf ein Hindernis fahren wird und nicht mehr ausweichen kann, wird wohl jeder bremsen. Wenn man schon den Unfall nicht verhindern kann, dann doch wenigstens die Folgen abmildern. Nun stelle man sich mal vor, die Folgen hätte jemand anderes. Wie asozial müsste man sein um dann drauf zu halten oder sogar noch zu beschleunigen, weil die Fahrt dann mehr Spaß macht?

    Gegenfrage:


    Wenn eine Behörde die Befürchtung hat sie könnte mit schuldig an einem Unfall sein, weil sie Radfahrer nicht zur Nutzung eines Radweges verpflichtet hat, dann sollte sie folgendes bedenken:


    1. Es gibt es (hier wohl gut bekanntes) Urteil, dass dies nur erlaubt ist, wenn es besondere Gefahren auf der Fahrbahn gibt.

    2. Das Unfallrisiko auf der Fahrbahn ist in der Regel auch bei sehr guten Radwegen geringer (siehe 1.). Diese Angst wäre also ehr anders herum begründet, wenn Gefahrenstellen erst durch den Radweg entstanden sind.

    3. Mit der gleichen Logik müsste dann auch auch konsequent das parken in öffentlichen Straßen verboten werden, also quasi eine Parkhausbenutzungspflicht oder separate Parkplätze.

    4. Wieso sind Landstraßen, die parallel zu Autobahnen verlaufen nicht für allgemeinen PKW- / LKW- Verkehr gesperrt? Autobahnen sind deutlich sicherer als Landstraßen.

    das erste Fahrverbot wird doch auch zukünftig noch "wählbar" sein, oder?


    Ja leider, diese Hintertür das Fahrverbot einfach in den Urlaub zu legen wo jemand so oder so nicht da ist, bleibt leider enthalten. Innerorts könnte man von mir aus sogar ab 1 km/h drüber Punkte vergeben. Die laschen Reglungen bezüglich zu schnellem Fahren haben doch erst zu der Unsitte geführt, dass Leute grundsätzlich etwas zu schnell fahren.


    Daraus halten manche für derartig normal, dass ich im PKW recht häufig dichtes Auffahren oder sogar Anpöbeln erleben darf, nur weil ich es wage Tempobeschränkungen (auch im [Zeichen 325.1]) wirklich zu beachten. Gerade bei Schritttempo hat man es leider schon wieder verschlafen endlich mal eine konkrete Geschwindigkeit festzulegen und zumindest dort einen anderen Maßstab für Überschreitungen anzusetzen.


    Das Problem mit den übersehen Verkehrszeichen wäre auch recht einfach zu lösen, innerorts grundsätzlich Tempo 30. Dann wäre es für alle Verkehrsteilnehmer deutlich sicherer.


    Mitleid mit Leuten die ihren Job verlieren weil sie zu schnell waren habe ich da wenig. Das lässt sich durch vorsichtiges Fahren vermeiden. Klar haben es manche Leute berufsbedingt eilig, z.B. Pflegepersonal. Da wäre es aber nur sinnvoll das eigentlich Problem zu lösen, dafür zu Sorgen, dass sich diese Leute Zeit nehmen können.

    Das wäre schön. Das parken auf Gehwegen/Radwegen teurer wird führt dann hoffentlich dazu, dass die Strafen dafür auch geahndet werden. Ab dann lohnt es sich ja, bisher sind die Verwaltungskosten fürs durchsetzten vermutlich höher als die Bußgelder selber.

    Da stellt sich mir die Frage: Jetzt wo Corona ist und wir ja eine besondere Situation haben, dürfen da aus Sicherheitsgründen auch die Lobbyisten nicht mehr ins Reichstagsgebäude?


    Freie Geh/Radwege kommen nicht, der 52GW Deckel bei Photovoltaik besteht immer noch (der Klimawandel wartet nicht, nur weil gerade nicht über ihn berichtet wird); man versucht heimlich die Bürgerenergiewende zu beenden.


    Es ist schon interessant, um das Gesundheitssystem zu entlasten kann man Verhalten bestrafen, was niemandem schadet, z.B. alleine auf einer Parkbank zu sitzen. Richtig paradox wird es, wenn Leute hohe Geldstrafen dafür zahlen, ihre Schnacks selber mitgebracht zu haben, statt sie am Kiosk zu kaufen (da dürfte die Gefahr sich anzustecken sogar höher sein).


    Würde man Krankenhäuser entlasten wollen und die Luft verbessern (Verringerung Lungentote) könnte man auch probeweise mal die maximalen Geschwindigkeiten innerorts/außerorts senken und ein Limit auf der Autobahn einführen. Seltsam gerade kann man massiv, ohne vernünftige Kontrolle und teilweise ohne Sinn die Grundrechte einschränken. Auf der anderen Seite wird über Reglungen die wirklich was bringen würden und nicht mal in Grundrechte eingreifen nicht mal nach gedacht. Z.B.für die Dauer der Schutzabstände innerorts alle Radwege zu Gehwegen zu erklären und den Radverkehr nur noch auf der Fahrbahn (wo für alle Tempo 30 angeordnet wird) stattfinden zu lassen. Das würde die Abstände "ungeschützter" Verkehrsteilnehmer erhöhen, diese an vielen Stellen überhaupt erst möglich machen. Aber da hat man wohl Angst, dass so eine Reglung funktionieren könnte und dann große/starke Autos nicht mehr so benötigt werden.