Beiträge von KAcyc

    In meinem Haushalt gibt es einen Schneidplotter, der SVG-Dateien als Input verwendet. Die Versuchung ist schon recht groß, mal ein paar Bögen Klebefolie zu bestellen und dann gewisse gemeinfreie Vorlagen zu materialisieren...

    Für die Hinweistafel oben würde die Lösung wahrscheinlich sogar komplett auf DIN A4 passen ;)

    Oje, mein Ältester wird demnächst Zehn.

    Ich versuche immer, wenn wir zusammen unterwegs sind, ihn vom Gehwegradeln abzuhalten. Er ist aber auch oft allein unterwegs und sucht sich seinen Weg eben nach eigener Logik. Liebe Eltern: Ein Kind aufzuklären ist echt einfacher, als über blaue Schilder sprechen zu müssen...

    Schau mal: seit Jahrzehnten gibt es das Symbol eines Zweirads mit Tiefeinstieg: Das ist ein Mofa.

    Würde man das Fahrrad-Symbol auf Tiefeinstieg umstellen, wären die beiden Fahrzeugarten und damit die Schilder aus der Ferne bzw. bei einem flüchtigen Blick nicht mehr (so gut) voneinander zu unterscheiden.

    Also behalten wir bitte den Diamantrahmen. Wenn's der Wahrheitsfindung dient, meinetwegen mit leicht abfallendem Oberrohr. ;-)

    Das Mofa- oder Moped-Symbol finde ich auch schwierig. Da ist aber zur Unterscheidung am wichtigsten, dass man im Gegensatz zum Fahrrad (alle Rohre gleiche Strichstärke) ganz deutlich einen dicken Tank erkennen muss. Beim Pedelec / e-Bike entsprechend den Akku. Und das Stromkabel, das bei der Fahrt ja immer hinterherweht ;)

    Wikipedia

    Ich war jetzt eine Woche nicht online und habe diese Diskussion ein wenig überflogen.

    Wäre mir eines der hier vorgestellten Piktogramme in freier Wildbahn begegnet, hätte ich mir wahrscheinlich überhaupt nichts dabei gedacht. Solange das dargestellte noch auf einen Blick als das erkennbar ist, was es darstellen soll, wird den meisten eine kleine Änderung nicht auffallen. Als politisches Statement also wahrscheinlich eher zu subtil. Da muss dann schon mindestens das Mainzelweibchen her.


    Ich persönlich finde das Fahrradsymbol ohne Stange tatsächlich besser, weil es mit weniger Elementen auskommt, besonders das bei der Ampel.


    Vermutlich hat man beim Karlsruher Verkehrsverbund ähnliche Überlegungen angestellt, das Radsymbol für die Fahrradmitnahme möglichst neutral zu gestalten. Herausgekommen ist ungefähr das hier (aus der Erinnerung gezeichnet, sorry):



    "Wir bedienen alle Zielgruppen, Frauen, Männer, Junge, Alte, Montainbiker, Pedelec-, Rennrad- und Fixie-Fahrer. Entwerfen Sie mal was!"

    Scherz beiseite... Ich fahre wirklich so selten mit dem Auto (und wenn, meiste nur mit Anhänger bis zum nächsten Recyclinghof), dass ich tatsächlich fast nie daran denke, alle Papiere dabei zu haben.

    Warum sollte ich bei etwas wie 'Auto-Fasten' mitmachen, wenn sich dadurch für mich nichts ändert? Und was bringen solche Aktionen, wenn man dabei so einfach 'besch*****' kann? Beim Stadtradeln bin ich letztes Jahr mehr aus Spaß mitgefahren, da bin ich aber wohl auch die falsche Zielgruppe.

    Also die Zusatztafel mit den Spielregeln haben wir hier praktisch auch überall, vielleicht ist das eine Version für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen? Diejenigen, die das tatsächlich lesen (könnten), sind gleichzeitig diejenigen, die das Geschriebene am wenigsten betrifft.

    Karlsruhe wird eigentlich überall für den relativ guten ÖPNV gelobt. Es ist hier über Jahre gelungen, die Region an die Stadt anzubinden, indem man alte oder gar aufgegebene Bahnstrecken reaktiviert hat. Leider kam das Ganze etwa fünf Jahre zu spät für mich, sonst wäre ich vielleicht beim ÖPNV geblieben.

    In meinem ersten Jahr auf einer weiterführenden Schule war der 'direkte Weg' der Linienbus.

    Da gab es dann gelbe Busse von der Post oder rote von der Bahn. Letztere waren immer richtig dreckig und heruntergekommen, die gelben gingen so. Außerdem natürlich immer bis zum letzten Platz vollgestopft. Da lässt die Kundenbindung dann schon etwas nach.

    Im zweiten Jahr habe ich entdeckt, dass ich mit meiner Schüler-Monatskarte auch mit der Bahn fahren darf. Das habe ich dann ein paar Monate praktiziert, da war der Fußweg zur Schule nur unwesentlich weiter. Mangels Stadtbahn auf dieser Strecke waren das noch Nahverkehrszüge von der Bundesbahn. Jeden Morgen ein Hauch von Abenteuer: Kommt der Zug pünktlich? Bekommt man die Türen am Ziel wieder auf?

    Dann wurde zwischen meinem und dem Nachbarort die letzte Radweglücke geschlossen. Und seitdem bin ich eben chronischer Radfahrer. Und wenn ich doch mal die Bahn nehmen muss, staune ich jedes Mal, wie sehr die Fahrpreise wieder gestiegen sind: Für den Preis der günstigsten Dauerkarte kann ich mir auch jedes Jahr ein neues Fahrrad zulegen, dass dann vier Jahre hält.

    ...und es gibt durchaus häufiger Unfälle mit illegalen Linksabbiegern, oder eine Straßenbahn entgleist einfach mal so. Da ist der Stehplatz dann doch riskanter.

    Ist mir aber noch nie passiert, bin nur einmal wegen einer Bombendrohung rückwärts zum letzten Bahnhof zurückgekarrt worden.

    Da könnte man mal Fahrradhelme und Keuschheitsgürtel in einem Satz verwenden, und jetzt ist mein Kaffee leer.

    Das Geschwindigkeitsproblem gibt es im Schienenverkehr nicht, oder? Meine S-Bahn fährt bis zu 90, egal ob ich sitze oder stehe. Und ehrlich gesagt, bei zehn Minuten Fahrzeit ist mir ein Stehplatz lieber, da kann ich mir in der Regel aussuchen, wessen Körpergeruch ich in meiner Nähe haben will.

    Naja, da ging es in einem anderen Thread um das Radfahren in Frankreich. Ich fand gerade solche Straßen sehr angenehm, allerdings nicht nur, weil es da keine separat geführten Umwege und genug Platz gab, sondern weil die Kfz-Fahrer extrem rücksichtsvoll und entspannt waren. Was nicht allein am Tempolimit von 90 statt 100 km/h gelegen haben kann. In Deutschland wäre statt des Randstreifens ein separater Radweg mit mindestens doppelter Länge durch die Wälder geführt worden (etwa zwischen Maximilansau und Lauterbourg). Wenn man eine lange Tour vorhat, ist eine derart direkte Führung wie im Elsass schon etwas wert.

    Ich sehe gerade, die Ecke sieht heute noch so aus. Und es ist tatsächlich ein Radweg, wenn auch mit eckigem Schild.

    Glückwünsche zum Nachwuchs!

    Hier hatte ich bisher immer das Gefühl, dass man als Autofahrer nicht nur bei Einkaufsmärkten, sondern auch von Krankenhäusern besonders zuvorkommend behandelt wird. Da gab es dann einen kostenlosen 'Storchenparkplatz' oder auch mal eine Dauerkarte für das Parkhaus. Mit dem Fahrrad musste ich mich dagegen immer irgendwo dazwischen quetschen oder ein gutes Stück laufen...

    Sollte das mit dem Fahrrad im Parkhaus auch mal probieren, da ist eigentlich immer eine Ecke frei.

    Korrekt, die Ampel dient als Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer, die von Süden kommen, also aus der Bannwaldallee. Die ist nach dem Bau der Südtangente auf dieser Seite zu Einbahnstraße geworden, kurz vor der Kreuzung mit Zweirichtungs-Radweg. Von der Brücke (Zeppelinstraße) gibt es einen Radfahrstreifen geradeaus Richtung Kriegsstraße, da braucht man die Schlafampel überhaupt nicht.

    Die Bezeichnung 'Monsterkreuzung' finde ich treffend. Meistens kann man bei Grün nicht einfach losfahren, weil unentschlossene Linksabbieger oder Rot-Fahrer aus Richtung Süden noch auf der Kreuzung unterwegs sind. Dass es da nicht regelmäßig knallt ist echt erstaunlich.