Beiträge von KAcyc

    Die AfD liefert mit objektiven Zahlen ein starkes Argument für eine allgemeine Helmpflicht: Wenn die Radfahrer die hauptsächlichen Unfallverursacher sind, und Helme das Unfallrisiko um 85% senken, gleicht sich das ungefähr wieder aus...

    Wenn es nur um die Haftungsfrage geht, hätten es statt einer Vollsperrung auch ein paar Schilder getan, etwa: 'Vorsicht, eingesparter Winterdienst'...

    Erstaunlich, dass mir das erst gestern aufgefallen ist. Durch die bauliche Trennung muss man schon sehr früh entscheiden, ob man den Weg denn nutzen will. Man wird aber durch die Wegweisung (Radnetz, touristische Radroute) direkt auf einen Weg geführt, der sich dann nur als freigegebener Gehweg herausstellt. Die Schilder-Kombi basiert entweder auf Unentschlossenheit, oder dem klassischen 'historisch gewachsen'.

    Jedenfalls weiß ich jetzt, dass ich da auch die Fahrbahn benutzen darf, der Weg war zuvor mit [Zeichen 240] beschildert. Die Fahrbahn scheint mir auch sicherer, nachdem vor ein paar Jahren an dieser Stelle mal ein Auto über die Stadtbahngleise und besagten Radweg geflogen kam. Der Fahrer hatte es immerhin geschafft, einem Igel, den Oberleitungsmasten, meiner Wenigkeit und nicht zuletzt einigen Bäumen auszuweichen und blieb unverletzt. Leider entfernte sich der Igel blitzartig von Unfallort und konnte nicht befragt werden...

    So sieht also ein Teil des Radnetzes Karlsruhe aus. Die 1,5 km außerorts kann man ja auch mal Schritt fahren.

    Die Mofafahrer machen das bestimmt auch.

    Nachdem mein Fahrrad zur Zeit nicht fahrbereit ist, hatte ich zwischenzeitlich auch mal die Gelegenheit, die e-Roller in Karlsruhe zu testen. Bisher nur die von voi, es gibt seit Kurzem auch mintgrüne von TIER. Kurz gesagt, kann ich mich der Einschätzung von Nbgradler anschließen.

    Um von meiner Arbeitsstelle kurz noch in die Innenstadt zu fahren und dann zum Hauptbahnhof sind die Dinger unschlagbar im Vergleich zu einem halbstündigen Fußweg oder ewigem Warten auf die Straßenbahn. Ich hatte anfangs leider überlesen, wie das Anfahren funktioniert (lostreten, dann erst den 'Gashebel' betätigen). Ich kriege es auch hin, die gewünschte Fahrtrichtung anzuzeigen, ohne zu stürzen oder dass der Roller stehenbleibt. Es wird um diese Jahreszeit ungewohnt schnell kalt, da man während der Fahrt nur unbeweglich auf dem Trittbrett steht.

    Einzig irritierend finde ich, dass die Teile als Kraftfahrzeug gelten, aber dort zu fahren sind, wo man auch mit dem Rad unterwegs wäre. [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] ignoriere ich trotzdem; ein Tempo zwischen Null und 20 km/h zu halten, ist nicht ganz einfach. Und ich bin nicht sicher, ob ich auf freigegebenen Gehwegen fahren soll oder überhaupt darf. Der Akku des Telefons wird ordentlich gefordert, weil die ganze Zeit das GPS mitlaufen muss. Außerdem auffällig: Man wird im Gegensatz zum Fahrrad regelmäßig noch dichter überholt. Fazit: Schneller als zu Fuß, aber sobald ich ein Fahrrad dabei habe, bin ich raus aus der Zielgruppe.

    Leichte Übertreibung meinerseits. Vielleicht macht Sohnemann auch etwas verkehrt, aber ich bekomme schon beim Zusehen Schmerzen im Handgelenk. Besonders der Übergang zum kleinen 'e' ist grausam, da wird mitten im Schwung die Richtung gewechselt und dieselbe Stelle mehrmals mit dem Stift überfahren. Vorteil ist, dass alle Zeichen auf derselben Höhe enden, so dass man mit der Bindung nicht so aufpassen muss und viel leichter einen Font daraus machen kann ;)

    Sorry, zurück zum Thema...

    Nach der letzten Reform wurden meine Erzeugnisse leider noch benotet, daher habe ich die Kröte geschluckt. Und jetzt irritiert mich die Handschrift meines Ältesten (10). Sieht aus wie von meiner Oma.

    Richtig, Hagsfelder Allee. Verkehrstechnisch eigentlich sehr entspannt, die Kleingärtner parken meist alle schon, wenn ich komme.

    Ich meine, dass die Fahrradstraße im Bereich des Ortsschilds kurz unterbrochen ist und dann im westlichen Teil sofort wieder beginnt. Ohne dass da eine Einmündung wäre. Ich mache später noch ein Bild, wenn ich dran denke.

    Die Altersobergrenze finde ich interessant. Scheint in der Praxis auch hier so zu sein, dass ab einem reiferen Alter wieder der Fußweg zum Radfahren benutzt wird. Kommt vielleicht alles bei der nächsten STVO-Novelle. Die Straße [sic] ist natürlich immer und überall 'gefährlich'.

    Kann aber auch daran liegen, dass da vor 30 Jahren tatsächlich noch ein Radweg war.

    Das Bild entstand hier: Google Maps. Also zwei unechte Einbahnstraßen mit Querparkplätzen dazwischen. Die Sophienstraße ist in diesem Bereich wirklich Fahrradstraße (mit Kfz-Freigabe natürlich). Daher ist die Beschilderung der Baustelle auch eher sinnfrei. Die [Zeichen 244]-Schilder stehen nur nach jeder Kreuzung in Fahrtrichtung, daher im Bild nicht zu sehen.