Woche 27 vom 29. Juni bis 5. Juli2026

  • Mahnwache in Hamburg

    Hamburgs vierter getöteter Radfahrer: ADFC ruft zur Mahnwache für 57-Jährigen auf
    Ende Juni wird ein Radfahrer auf dem Ölmühlenweg von gleich zwei Autos erfasst. Der Fahrrad-Verein fordert den Senat zum Handeln auf.
    www.abendblatt.de

    https://archive.ph/kQASf

    Im Ölmühlenweg. gleich von 2 Autos erfasst! Straße mit 4 Fahrstreifen!!! und benutzungspflichtigen Radwegen 🤔

    oh, achso

    Zitat

    Der 57-jährige Fahrradfahrer habe die Straße queren wollen und sei dabei zuerst mit einem VW Polo und dann auch noch mit einem VW Transporter kollidiert.

    Tjo. :rolleyes:

    Radfahrer! Unfall! mehr Radwege! Tempo30

  • Im Ölmühlenweg. gleich von 2 Autos erfasst! Straße mit 4 Fahrstreifen!!! und benutzungspflichtigen Radwegen 🤔

    (Achtung, es folgt ein Rant)

    Merke: es ist niemals der Radfahrer schuld, Radfahrer sind schließlich "schwach" und daher unmündig und genießen völlige Narrenfreiheit. Verweise auf eine aktive Rolle des radfahrenden Opfers beim Unfall sind in jedem Fall "unzulässige Relativierung" und "übles Victim Blaming" und als solches Beweis für ein dumpfes "Car Brain"[TM] mit "Motor Normativity"(R)-Denke. Folglich kann sowas durch die Erleuchteten automatisch von vorneherein als unzulässig diffamiert werden.

    Als mögliche Verantwortliche für Fahrradunfälle kommen deshalb stattdessen ausschließlich folgende Instanzen in Frage:

    • rücksichtslose Autofahrer
    • SUV
    • der Mischverkehr
    • fehlende Radwege
    • falsche Radwege
    • nicht fehlerverzeihend angelegte Radwege
    • unfähige Verkehrsplaner
    • saumselige Straßen_bau_behörden
    • saumselige Straßen_verkehrs_behörden
    • saumselige Straßenreinigung
    • saumselige Polizei
    • saumseliger Gesetzgeber
    • CDU
    • CSU
    • FDP
    • ...habe ich was vergessen?
    • edith sagt, ja: die zu fahrlässigen und vorsätzlichen Untaten anstiftende, Autfahrern Ausreden in den Mund legende Diktion der Auto-Presse

    Einmal editiert, zuletzt von Th(oma)s (2. Juli 2026 um 17:20)

  • Der Ölmühlenweg kreuzt den Wandsewanderweg. Deswegen wollte der Radfahrer wohl dort die Straße queren. 30km/H nützt da nur begrenzt. Der KFZ Verkehr steht gerne dort. Das Problem ist da die Anforderungsampel.

    der Unfall ist aber ca. 200m von der signalisierten Querungsstelle Wandse-Wanderweg und Ölmühlenweg entfernt.

    Und die Bettelampel an der Querungsstelle war zu meiner Zeit "akzeptabel", was die Dauer bis "grün" betrifft. Andererseits bin ich da auch sehr selten entlang gefahren. Wassergebundene Oberfläche, viele Jogger, viele Hunde - Walddörfer Straße war schneller und besser.

  • Mehr Innerorts flächendeckend Tempo 30! Und Verkehrsreduktion des MIV, so dass eine Fahrspur je Richtung genügt! Dann könnte die jeweils zweite Fahrspur ein breiterer Radweg werden. Und der Fußweg könnte breiter werden. und es gäbe außerdem noch Platz für Bäume und Grün.

  • und

    München: Taxifahrer fährt Lieferdienst-Radler an - Polizei ermittelt, ob absichtlich
    Der Radfahrer wird mehrere Meter auf der Motorhaube mitgenommen und stürzt dann auf die Straße.
    www.sueddeutsche.de

    vielleicht ist es ja der Sommer, denn vor zwei Wochen: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…hrer-li.3498522


    Er zeigt Falschparker an: „Es ist eigentlich nicht mein Job, Nachbarn anzuzeigen“
    Innerhalb von einem Jahr hat Andreas Roßband mehr als 1200 Verkehrsdelikte angezeigt, meistens wegen Falschparkens. Er wird beschimpft und bedroht. Warum er…
    www.sueddeutsche.de
    München: Linienbus erfasst Radfahrer am Englischen Garten - Hirnblutung und Platzwunde
    Ein 83-Jähriger ist in der Nähe des Englischen Gartens auf dem Fahrrad unterwegs. Im Kreuzungsbereich übersieht er einen Linienbus.
    www.sueddeutsche.de
    München-Laim: Radfahrerin nach Unfall unter Lkw eingeklemmt
    Beim Rechtsabbiegen kollidiert der Lkw-Fahrer mit der 80-jährigen Radlerin. Die Frau wird schwer verletzt.
    www.sueddeutsche.de
  • Eine Bekannte sprach mich hierauf an:

    POL-RZ: Verkehrsunfall zwischen PKW und Radfahrer in Reinbek / Radfahrer schwerverletzt
    Ratzeburg (ots) - 01.07.2026 | Kreis Stormarn | 30.06.2026 - Reinbek Gegen Nachmittag kam es gestern an einer Einmündung in Reinbek zu einem Unfall zwischen…
    www.presseportal.de

    Sie fahre da öfter lang und wundere sich, dass da nicht dauernd was passiere - die Hecke sei so hoch, dass man nichts erkennen könne. Sie steige da vorsichtshalber ab.

    Sie wusste nicht, ob das Blauschilder hängen, und sagte nur: "Da ist ja nur auf einer Seite ein Radweg."

    Und sie wollte wissen, was man machen könne, sie habe schon überlegt, der Polizei zu sagen "die unerklärte Ursache kann ich Ihnen erklären". Ich habe ihr gesagt: "Klar, entweder Hecke weg oder Blauschild weg, sodass man auf der Fahrbahn radelt".

    Kennt jemand den aktuellen Zustand der Ecke? Beschilderung?

    Auf dem Luftbild ist eine rote Furt zu sehen, aber auf den Streetview-Aufnahmen von 2022 oder 2023 sieht es nach einem chaotischen Wechsel von Gehweg und Gehweg/sonstigem Radweg aus.

  • Ein älteres Modell von dieser Art [Zeichen 237] steht hier:

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    www.google.de

    Das ist ggü. der Einmündung Humboldtstraße.

    Das Schild hat kein Zusatzschild in der Form [Zusatzzeichen 1000-33]oder der Form[Zusazzeichen 1000-32], aber entsprechende Pfeile sind in weiß auf das blaue Schild gedruckt.

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    www.google.de
  • Selbst wenn da dieses Blauschild das stehen soll und dieses Pfeildarstellung überhaupt erlaubt ist: Wie soll man sich hier bei dem offenbar vorgeschriebenen Begegnungsverkehr verhalten: Der Radweg hat ja scheinbar nur eine Lenkerbreit: muss der/die eine Radfahrer/Radfahrerin dann auf den Grünstreifen ausweichen, da der/die andere ja mit keinem Zentimeter auf den Gehweg ausweichen darf ?

    Hat dieses Schild somit überhaupt einen Hauch von Gültigkeit?

  • Zumindest in der richtigen Fahrtrichtung ist das kein, auf jeden Fall kein benutzungspflichtiger Radweg.

    Und linksseitig ist das Schild der einzige Hinweis. Denke es wurde vergessen, eine Furtmarkierung gibts auch noch.

  • „und dieses Pfeildarstellung überhaupt erlaubt ist“

    Falsche Frage. Richtige Feststellung: Nicht in Fahrtrichtung, daher unbeachtlich. Als Bonus ist es für den Wegelchennutzer nicht wahrnehmbar. Bonus 2: Urteil „km“, Verzierungen machen Schilder ungültig. Vielleicht Bonus 3 Mit der Ungültigkeit des Schildes an sich bin ich nicht sicher, es ist alt, entspricht nicht den zulässigen Schildern.

    „Hat dieses Schild somit überhaupt einen Hauch von Gültigkeit?“

    Kommt drauf an, wen man fragt. Und wer viel fragt, bekommt viele „Aber selbstverständlich!“ Daher frage ich nicht mehr, sondern stelle fest. Hier: Natürlich nicht, wie so viele, wie man mit der richtigen Lupe feststellen kann.

    Hat paar Minuten gedauert, bis ich merkte, das meine Lupe nicht richtig eingestellt war. Da ist gar kein Wegelchen.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Dieser Radweg ist zumindest auf Google-Maps aus Richtung Sachsenwaldstraße weder mit [Zeichen 240], mit [Zeichen 241-30] noch mit [Zusatzzeichen 1022-10] beschildert.

    Sachsenwaldstraße - Google Maps

    Daher ist das linksseitige Befahren dieses Radwegs in Richtung Süden unzulässig. Daran ändert auch das [Zeichen 206][Zusazzeichen 1000-32] für den Querverkehr an der Einmündung Röntgenstraße nichts, wobei diese Kombination auch noch in der falschen Reihenfolge am Mast angebracht ist.

    Die Gutenbergstraße ist dort für den Radverkehr schon immer der allergrößte Murks gewesen. Ich habe 30 Jahre in Hamburg und 12 Jahre sogar in Reinbek gelebt und kenne die Örtlichkeiten dort nur sehr gut.

    Wenn ich das nächste Mal wieder in Hamburg zu Besuch bin, werde ich die Gutenbergstraße mal genau unter die Lupe nehmen.