Beiträge von DMHH

    von der unsäglichen Stelle an diesem Altstadttor hab ich auch noch einige Fotos.

    irgendwie lustig zu sehen, dass die Filterbubble doch irgendwie immer über den selben Scheiß stolpert und die Stelle so schlimm ist, dass man sogar im Urlaub davon Fotos macht.

    ist halt immer auch so ein wenig persönliche Abwägungssache. Will sagen: womit kann man besser leben.

    Warten und nichts tun ist insofern durchaus "belastend", da jeder Brief im Postkasten irgendwas blödes sein könnte.

    Aktion (also Feststellungsklage) wäre so ein wenig psychologisches "ich mache etwas und muss nicht nur abwarten".


    :)

    2 Monate nach Realisierung der Maßnahme stelle ich fest:

    - 2 OWis geschrieben gegen Falschparker auf Radweg an Tiefgaragenausfahrt

    - Falschparker machen sich jetzt auf der Fahrbahn breit. Da standen unlängst 3 Falschparker hintereinander und im 4. Auto saß einer, der sich brav dahinter stellte und dachte, dass vorn die Ampel spinnt. Der hat gar nicht realisiert, dass in den 3 Autos vor ihm keiner sitzt.


    Hab ihm dann gesagt, dass das kackendreiste Falschparker sind. :D

    Die Lage für Radfahrende und auch Fußgänger hat sich massiv verbessert. Zeigt leider wieder, was notwendig ist: bauliche Abtrennung...

    Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat mir geschrieben.


    Man teilt mir mit, dass die Radwegebenutzungspflicht von der Polizei bereits aufgehoben wurde (ja, ich weiß. Polizei war auch Adressat meines Widerspruchs ...).

    Die Gefahrenstellen "haben wir bereits repariert".

    Die Radwege sollen perspektivisch auf die Fahrbahn verlegt werden.


    Ich werde wohl noch antworten, mich für die Rückmeldung bedanken und verdeutlichen, dass die von mir bemängelten Gefahrenstellen auf den Nebenflächen nur Teil einer Liste von Argumenten war, die gegen die Anordnung der RWBP sprachen. In meinen Augen ist jeder Euro, der dort in Rad- oder Gehwege gesteckt wird, rausgeworfenes Geld.


    Was nicht abgepollert ist, wird von KFZ okkupiert und zu schmale Durchfahrten an Baumscheiben/Grundstücksgrenzen werden auch nicht breiter. Aber sei es drum. Die Arbeitsstelle im Abschnitt ist auch jetzt, 6 Monate nach Beginn noch immer vorhanden und ich tippe mal drauf, dass die noch weitere 3 Monate brauchen.


    Fazit:

    - Widerspruch hat sich gelohnt

    - StVB hat dankbarerweise das Verfahren nicht in die Länge gezogen. Muss man ja auch mal anerkennen :)

    Ich frage mich immer noch, wie ich es als Radfahrer hinbekomme, keine Steuern zahlen zu müssen.

    das ist der grund, weshalb es so viele Fahrräder gibt :)

    die dummen besitzen nur ein Auto. Und zahlen Steuern.

    die cleveren besitzen ein Auto und ein Fahrrad. Auch wenn das nur im Keller steht. Aber zack - muss man keine Steuern mehr zahlen. So einfach isses.

    Interessant, dass es auch ganz genaue Markierungen gibt, wo die Teile abgestellt werden sollen. Das wird also offenbar präzise geplant — umso verwunderlicher, dass man sich nicht regelmäßig vorher Gedanken zu machen scheint, ob Kinderwagen und Rollstühle dort noch passieren können:

    Das ist übrigens seit ... 8? 12? 5? Monaten in Hamburg auch an einigen Arbeitsstellen zu bestaunen.

    Vermutlich spart es Personalkosten, wenn man nur einen Fähigen haben muss, der sagt, wohin was kommt und der Rest ist Fußvolk, das einfach nur hinstellt.

    "fachliche Einschätzung" in Bezug auf welchen Aspekt?

    Der Antrag der SPD/Grünen legt nahe, dass die Fachbehörde sich zu einer Einschätzung der "Unfallvermeidung" äußern soll.

    Sprich: bringt das was?


    In Hannover zielt die Diskussion ja aber auf "ist es genehmigt / genehmigungsfähig?" ab. Dazu mag sich die Fachbehörde in HH äußern und wird wohl zu dem Schluss kommen, dass so ein Teil grundsätzlich genehmigungsfähig ist. Als Ausnahme, als Versuch, als Test.


    Insofern wird eine Äußerung der Hamburger Fachbehörden keinerlei Einfluss auf Entscheidungen in Niedersachen haben. :)

    Vermutlich.

    och naja, wenn die Abbiegeassistenten den Abbiegevorgang nur bei Schrittgeschwindigkeit ablaufen lassen, könnten Radfahrer, die hinter Hindernissen "plötzlich auftauchen" doch sicherlich rechtzeitig erkannt werden :)

    Von 47501 Unfällen mit Fahrradbeteiligung im Jahr 2017 ereigneten sich 6262 bei Dunkelheit. Selbst wenn man unterstellen würde, dass alle bei Dunkelheit an Unfällen beteiligten Radfahrer ohne Licht unterwegs waren, ist das ein Anteil von 13%.

    Quelle: https://unfallatlas.statistikportal.de/_opendata.html

    und jetzt noch die tageszeitliche Verteilung der Fahrradfahrten berücksichtigen. Also den Anteil Dunkelfahrt:Hellfahrt ;)

    öhm - ist doch immer noch abartig wie früher. Nur anders verpackt. Und im üblichen "Expertenmodus"

    Man möchte also keine Radfahrstreifen mehr, sondern Hochbordradwege. Geniale Idee, oder? So sicherheits- und platzmäßig...


    Man möchte Radschnellwege. Geniale Idee. Und was präsentiert man als Beispiel? Die alte Bahntrasse neben der U1, die dann in Ohlsdorf endet. Also die Trasse, deren Renaturierung Teil der Ausgleichsmaßnahme für die Erweiterung des Flughafens war. Und die dort endet, wo es interessant wird. Sorry, Nebelkerze, die es immer war. Radschnellwege bauen. Aber nur da, wo es nicht weh tut. und keine Parkplätze kostet. Und keine Fahrspuren. Und und und und


    Man möchte den HHV stärken? Gute Idee. Wer hat zu Regierungszeiten dafür gesorgt, dass der HVV weniger Geld von der Stadt erhält? die CDU.


    Man möchte die Stellplatzverordnung wieder einführen? Gute Idee, das wird dazu führen, dass Autos abgeschafft werden und das Bauen günstiger wird.


    Man möchte dafür sorgen, dass Parkplätze von Supermärkten "nachts" offen stehen? Schönen Gruß an die Schwarz-Gruppe. Die wird den Teufel tun, ihren Grund und Boden kostenfrei für Jedermann zur Verfügung zu stellen und dann mit Beschwerden von beiden Seiten konfrontiert zu werden: Morgens die Kunden, die keinen Parkplatz finden. Abends die Nicht-Kunden, deren Auto abgeschleppt wurde, weil die Nutzung halt nur "nachts" frei ist.


    Man möchte dafür sorgen, dass Parkplätze/Supermärkte mit Wohnungen überdeckelt werden? Prima Idee. Aber ... ähm.. McFly-D-U? Jemand zu Hause? Wo möglich bei Neubauten haben mittlerweile Aldi, lidl und Co ein Interesse dran, die Fläche besser zu nutzen. Und im Rest? Tja, da ist der B-Plan dagegen. Ändern? Klaro, kostet ja nüscht...


    Und der Rest ist übliches Sand-in-die-Augen-werfen.

    Keine Parkplätze zurückbauen, PR-Anlagen kostenfrei an Einfallstraßen (ähm - wer zahlt das dann? Alle Hamburger? Wieso?), GRün erhalten. Ergo: Radfahrer und Fußgänger wieder auf nebenflächen zusammenpferchen und hoffen, dass alle irgendwie mit dem Auto besser vorankommen.

    Spiegel-Online zur Erhöhung von Bußgeldern.


    Einige Kommunen erhöhen kräftig die Bußgelder.

    von 10-20 auf auf bis zu 250 EUR.


    achso, für Kippen fallen lassen, Kaugummi ausspucken und Hundekot liegenlassen.


    Nicht für Blech falsch abstellen. Da bleibts beim BKAT-OWI mit den lächerlich geringen Verwarngeldchen. Hurra.

    ich würde mal tippen, dass die Fläche zum Hochbordparken "früher" mal ein Radweg war. Und am Übergang der "neu gemacht"-Fläche zur "Bestandsfläche" wurde eine Aufleitung auf den sonstigen Radweg geschaffen.

    Blöd nur, dass der sonstige Radweg vor 15 Jahren durch Anordnung Z.315 zur Parkfläche wurde. Hat man übersehen. steht nicht in den Akten :D

    Wäre zumindest ein Erklärungsansatz ;)

    Hauptsächlich wohl deswegen, weil die Autos seit ca. 10 Jahren standardmäßig nervige Gurtwarner haben. Es macht keinen Spaß und stresst, bei dem Gepiepse ohne Gurt zu fahren. .

    Gurtwarner sind gegen den gesunden menschenverstand. Man hat unmittelbar mit Einführung der Gurtwarner abhilfe geschaffen.

    wir stellen also fest, was bereits bekannt ist:

    das Übel sitzt hinter dem Lenkrad und kann sich nicht beherrschen.


    Lösung: Radwege abschaffen, Tempo 30 überall. Ausnahmen an Einfallstraßen dann, wenn separate Fahrspuren für Radverkehr vorhanden (eben auch 3,20m breit) und gesonderte Signalisierung an Knoten.

    "grundsätzlich freigeben" in der Bedeutung von "sind freizugeben. Ablehnung einer Freigabe muss begründet werden." ist wünschenswert.


    Aktuell ist man auf das Wohlwollen der StVBen angewiesen, wenn man eine Freigabe anregt.

    In Zukunft könnte es dann so laufen, dass sich mit jeder Einbahnstraße beschäftigt werden muss, eine Ablehung zu begründen ist. Gegen diese Begründung könnte man dann wie gegen anordnende VZ vorgehen.


    Fände ich nicht so schlecht.