Dagegen sind meine Erlebnisse Kindergeburtstag 
Himmelfahrt von Jena nach Halle, Halle nach Magdeburg. mit RB+RE, früh los. Alles easy. Kurz vor Magdeburg die obligatorische Herrenrunde mit 15 Rädern und Alkohol: Schade, draussenbleiben - bzw die Hälfte ist mitgekommen, andere Hälfte aufm Bahnsteig geblieben.
Magdeburg bis Wittenberge: mit dem Rad durchs Niemandsland.
Sonntag dann zurück. bekannt ist: wegen der Verzögerungen bei der Korridor-Sanierung Hamburg-Berlin fahren Nahverkehrszüge auf der Strecke Magdeburg-Wittenberge nur Teilstrecke. Wittenberge-Osterburg=SEV, Osterburg-Magdeburg dann wie gewohnt S1.
Es ist Sonntag, das Ende eines langen Wochenendes. Kann es voll werden? ja. Lassen sich Flaschenhälse identifizieren? ja. Lassen sich Alternativen für den Fall-der-Fälle finden? ja.
Wir starten von Wittenberge 1h früher als geplant, um Puffer zu haben.
Wir starten auch nicht mit dem Versuch, die Räder in den SEV zu bringen, sondern radeln die 30km nach Osterburg, wo der Nahverkehrszug startet. wir hätten auch weiter radeln können. Zeit genug wäre da, Wetter gut, aaaber: hat man die Möglichkeit dazu, steigt man am Einsatzort des Zuges ein.
In Osterburg kam der SEV an, spuckte 6 Räder aus. weitere 4 gesellten sich bis Abfahrt noch dazu, das waren dann 12.
Zug leer, Radabteil gut gefüllt. Immerhin kein Palaver um besetzte Klappsitze.
3 Stationen weiter: 3 Radtouristen + eine 8 köpfige Rad-Reisegruppe, darunter 3 Kinder, ein Kinderanhänger mit Baby, stehen am Bahnsteig. Zugbegleiterin: Sorry, keine Fahrräder mehr.
die Radtouristen schert das nicht, steigen einfach ein "ich fahre nur bis Stendal".
die Reisegruppe lamentiert, man käme dann ja auch nicht in den nächsten Zug und überhaupt, man hätte noch über 3h Zugreise vor sich. Es war 13 Uhr, nicht 20. 
Zugbegleiterin ließ sich erweichen. Für mich war klar: die werden ihre rottigen Kisten nicht an unsere Räder drücken, bin vor unseren Rädern stehen geblieben. Zugbegleiterin forderte uns auf, einen Sitzplatz zu nehmen, damit ie anderen Räder dahin könnten. Hab ihr angeboten, dass wir gerne in einen drr Türräume ausweichen, wenn sie das erlaubt, aber unsere Räder werden hier nicht unter Aluschrott begraben. Man könne ja gerne noch in die Höhe stapeln...
Stapelte Mann dann doch nicht, sondern drückte und ruckelte die Fahrräder irgendwie rein.
Den Rest der Fahrt hielt die Zugbegleiterin dann aber "keine Fahrräder mehr!" immerhin durch, musste sich von den Radtouristen und einzelnen gruppenmitgliedern das übliche Gesülze von "warum hängt man an solchen Tagen nicht noch Waggons dran?" anhören. Ja Klaus, weil die S1 zwischen Wittenberge und Magdeburg/Schönebeck an 360 Tagen im Jahr nunmehr leeeeeeer ist und sich keiner 10 Waggons auf Halde hinstellt für 5 Tage im Jahr nutzung"... ok, wegen "Das land bestellt die Leistung" und es stellte sich raus, dass einer der Radtouristen noch mit dem Fernverkehrszug weiter wollte und deswegen unbedingt in diesen zug musste. Sonst wäre seine Reservierung weg... ja, man reist in diesem System aber eben nicht so, dass man am Anfang den Nahverkehr nimmt...
Umstieg in Magdeburg nach Halle: erstaunlich wenig Räder. wir hatten als Alternative den Zug von Magdeburg nach Erfurt erwogen: der war aber rappelvoll.
Von Halle nach Jena gings mit Unteebrechung: wegen Baustelle fuhr unser Zug geplant nur bis Naumburg. 8km bis Bad Kösen mit SEV ohne Fahrradmitnahme... wir haben den Versuch gewagt, das in 22min zu bewältigen, um den Anschlusszug in Bad Kösen zu bekommen. mit 2min Puffer hats dann geklappt.
also so gesehen: pippifax im Vergleich zu Maltes Problemen 