Beiträge von DMHH

    Vorwürfe nach Horror-Unfall: Hamburger bangt um Ironman auf Hawaii
    Motorradfahrer touchiert Lars Wichert auf der Landstraße bei Quarrendorf. Triathlet schaltet Anwalt ein. Was ihm das Leben rettete.
    www.abendblatt.de
    Zitat

    „Als ich fiel, war mein erster Gedanke, der Motorradfahrer könne Fahrerflucht begehen. Aber dann habe ich gesehen, dass sich mein Rad in das Motorrad verkeilt hatte“, erinnert Wichert: „Ich habe ihm dann ein paar nette Worte zugerufen, wobei er konterte, warum ich nicht auf dem Radweg gefahren sei.

    :rolleyes:

    zwischenzeitlich in Bayern:

    Traktorfahrer fährt auf Menschenmenge zu: Zwei Verletzte bei Wincent-Weiss-Konzert in Franken
    Während des Auftritts von Wincent Weiss in Bad Kissingen soll ein Mann mit seinem Traktor auf Menschen auf seiner Wiese zugefahren sein. Zwei Personen wurden…
    www.nordbayern.de

    Zuschauer/Zuhörer nutzen nicht die Zuhörwiese, sondern eine andere Fläche. :whistling:

    Zitat

    Der Landwirt hat dann in einer absolut inakzeptablen Selbstjustiz seinen Traktor geholt und ist mit der Zugmaschine auf diese Fläche gefahren und dort zunächst in Zickzack hin und her, schließlich aber auch auf die Menschenmenge zugefahren

    und mal nichts aktuelles, eher etwas Altes:

    https://www.lvz.de/politik/versteckte-exklaven-wo-nur-ein-fahrradweg-deutschland-von-belgien-trennt-5COGPX4GI5AJRORY7JMATD4QRE.html

    der Radweg!!! ... ist schuld. oder so ähnlich :S

    Alkohol, Übergewicht, Rauchen sind die Killer Nr. 1. Sie töten langsam - ist aber auch alles eher "doof" und eigene Entscheidung, oder?

    ich wüsste jetzt nicht, dass "1 Zigarette konsumiert = an Lungenkrebs gestorben" gilt. Deshalb würde ich auch einen Unterschied machen, ob jemand bei geschlossener Schranke (= Zug kommt gleich) quert oder bei einer der vielen Übergänge ohne Schranken. Und auch dort gibts unterschiedliche Geschwindigkeiten, die gefahren werden. Ich verstehe auch gerade nicht, warum du das alles in einen Topf wirfst.

    Ist es erträglicher, wenn Krebs, Schlaganfall oder Demenz Ursache sind? Ist es erträglicher, wenn jemand anderes Schuld war? Ist es erträglicher, wenn die Teilnahme am Verkehr mit PKW oder zu Fuß erfolgte?

    ja, das eine ist in harten Worten formuliert: Doofheit. Da ist eine Sicherungseinrichtung, deren technische Funktionsfähigkeit feststeht. Und die Entscheidung war: ich setze mich darüber hinweg. Der Verlust auf Grund einer solchen Entscheidung ist für mich etwas völlig anderes als ein Verlust auf Grund einer tödlichen Krankheit.

    Zitat

    Kurze Zeit später meldet eine Frau ihren Vater bei der Polizeizentralstation Glückstadt als vermisst. Es konnte dann feststellen werden, dass es sich bei dem Vermissten um den 75-jährigen Vater handelte, der mit dem Fahrrad zum Einkaufen unterwegs war.

    ;(

    das muss so schwer erträglich sein. eine nahestehenden Menschen zu verlieren wegen so einer eigenen Torheit.

    geht vors AG, da wird entsprechend "man sieht doch, was gemeint ist" eingestellt / geurteilt. Auf Grund der geringen Höhe des Bußgeldes gibts keine Eskalation nach oben. Aktendeckel zu.

    Ob es künftig wirklich besser wird, wird sich zeigen. Aussichtsreicher Kandidat für die im September anstehende Wahl des Stader Bürgermeisters ist A. Kramer, der als Leiter des Straßenverkehrsamtes beim Landkreis Stade weiterhin alle blauen Schilder hängen lässt, auch wenn schon vor drei Jahren in großer Runde (Straßenbauamt, Niedersächsische Landesbehörde, Polizei, sachkundige Radfahrer) einstimmig festgestellt wurde, dass nirgends die Voraussetzungen dafür vorliegen.

    Ich wollte gerade sagen, dass du dich immerhin freuen könntest, dass du dann genau diesen Bürgermeister verklagen kannst. Aber Stade ist keine kreisfreie Stadt, oder? :(

    [...] oder den vielen Pedelec-Nutzern, die ihr Fahrzeug nur dazu benutzen, um damit möglichst schnell durch die Gegend zu rasen. Und ganz besonders will ich nichts mit den Tempo-Junkies zu tun haben, die ihr Pedelec "frisieren" um damit Tretunterstützung bis 35 km/h, 45 km/h oder noch mehr km/h herauszukitzeln.

    huch, ein Fahrzeug aus meinem Fuhrpark wird quasi ausschließlich dazu genutzt, möglichst schnell durch die Gegend zu rasen. Und ja nach Topographie sind da auch deutlich mehr als 45km/h oder 75km/h drin. :/

    kann sich die denkfabrik mit den Grünen zusammentun:

    https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-08/deutsche-bahn-ausfaelle-fernverkehr-verspaetungen-statistik-matthias-gastel

    Zitat

    »In wichtigen Knoten sollten mehr Reservezüge und Personal bereitstehen«, sagte Gastel.

    Genau. Züge fallen aus Gründen (Technik) aus, aber du sollst noch mehr davon anschaffen, um die Ausfälle zu kompensieren. Zum Glück ist das Netz so klein und Züge lassen sich bei Amazon bestellen. Aber bitte nicht die kurzen Züge!

    Das dürfte auf 90 % aller Beiträge hier im Forum zutreffen, die fehlerhafte Planung, mangelhafte Ausführung oder Unkenntnis der Verkehrsregeln bei Streifenhörnchen thematisieren. Auch bezüglich Jena oder Erlangen oder die brandenburgische Walachei ... :)

    Du hast Coburg, Bamberg, Weimar, Erfurt und Gera vergessen sowie die Landkreise dazwischen.

    Mit dem Unterschied, dass ich keine "intelligentere Wegeführung" fordere, sondern schlicht die Einhaltung der geltenden Regelwerke. Ich erwarte auch nicht, dass ich überall "Ersatzradwege in tip-top-Qualität" bereitgestellt bekomme, sondern dass ich in solchen Fällen einfach auf der Fahrbahn fahren darf. Vorschläge sind auch nicht "intelligenter", sondern setzen einfach bestehendes Regelwerk entsprechend um.

    Und wenn die StVB ein Ermessen sauber ausübt, ist das eben so.

    Wenn der Schaffner mal nicht so genau hinkuckt, hat er nicht erlaubt.

    ok. er soll also weggehen, wenn sich die Radfahrer da im 6er-Abteil zu ihren Rädern setzen und nachher sagen: "Hab ich nicht gesehen"? Die Erwartungshaltung kann man haben. Im Gegencheck sollte man sich dann mal fragen, welche Regeln man im eigenen Job zu übergehen und ignorieren bereit ist. Wo Ermessen ausgeübt werden kann, ist meist klar (siehe auch oben). Wenn kein Ermessen ausgeübt werden kann, geht's halt nicht. Und hier werfe ich dem Artikelschreiber weiterhin vor, eine Erwartungshaltung an den Tag zu legen, deren nicht-Erfüllung als Vorwurf formuliert wird.

    uff. wenn ich schon "bürgerbahn-denkfabrik" lese, beschleicht mich so ein ungutes Gefühl. Aber was darf nicht fehlen? Richtig:

    Zitat

    Bei intelligenterer Organisation wäre sicher beides vermeidbar

    Merksatz: alle anderen sind immer doof, eigene Vorschläge dagegen immer "intelligenter".

    wie genau die "intelligentere Organisation" aussehen soll, bleibt unklar. Wie so oft, wenn "intelligentere XY" (Verkehrsplanung, Parkplatzverteilung etc) gefordert wird.

    Was mir als Laien bei rhethorischen(?) Fragen wie dieser passiert:

    Zitat

    Warum haben Ersatzzüge – dieser wurde schon in München eingesetzt – nicht annähernd die gleiche Sitzplatzzahl wie die zu ersetzenden Züge?

    ich erwische mich, wie ich stöhnend die Augen schließe... Was ... ich mein: ernsthaft? Ist das wirklich eine ernstgemeinte Frage? Ich kenn mich beim rollenden Material und der Planung absolut nicht aus, aber meine Erwartungshaltung ist nicht, dass man an jedem größeren Bahnknoten einfach mal einen ICE in der längsten Variante irgendwo auf ein Gleis stellt, damit der dann im Falle eines Ausfalls als Ersatzzug dienen kann. Wobei: Bahnknoten. Wenn da mehr als ein Zug ausfällt - vielleicht besser 3 oder 4 Ersatzzüge hinstellen? :rolleyes:

    Und klar darf man über "Sicherheit" im Zug reden. Wirklich, darf man. Sollte man. Dann aber dann das (interne) Regelwerk ändern und nicht die Verantwortung - wie in dem Beitrag auch - auf das Zugpersonal abwälzen. Denn spätestens im Un-falle ist das Geschrei dann wieder groß, wenn der Bremshebel des umfallenden Rades ins Auge geht: "aber der Schaffner hats erlaubt, obwohl er das gar nicht durfte!!!"

    Auch richtig: der Fahrradtransport im Fernverkehr ist manchmal wirklich Glückssache und im Falle von Problemen häufig ein unüberwindbares Hindernis. Die Lösung darf dann meiner Meinung nach gern individueller sein: Transport nach Hause mit Spedition oder aber ggfs. Hotelübernachtung oder oder oder. Mir fällt aber keine Lösung ein, bei der der Fahrradtransport dann noch so wenig Geld kostet :rolleyes:

    er ist immer in der Gegend mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist sein Wahlkreis. Ja, da steht nicht explizit "ich bin aufs Maul gefallen, weil ich einhändig fahrend Fotos mit dem Handy machen wollte". Wär er aber auch schön doof, das so zu sagen.

    "ich bin mit Fahrrad gefahren und auf Grund eines Schlagloches gestürzt" wäre für mich die Formulierung der Wahl, wenn er nicht abgelenkt gewesen wäre. Steht da aber auch nicht. In der gesamtschau ist da schon anzunehmen, dass er während der Fahrt Fotos gemacht hat und dann das Schlagloch übersehen hat.

    Hamburger CDU-Politiker hat total verschrammtes Gesicht: Was ist mit Sandro Kappe passiert?
    Schürfwunden an Nase und Kinn: Der Bürgerschaftsabgeordnete ist kräftig lädiert. Dem Abendblatt schildert er, wie es dazu gekommen ist.
    www.abendblatt.de

    https://archive.ph/NXlyo

    Tja, ein Helm hätte gehol... oh, wait. :/

    Zitat

    Ich wollte ein Bild machen für einen Beitrag auf meiner Homepage. Daher war ich in Farmsen unterwegs.“ Dann kam ihm ein Schlagloch in die Quere, und der Abgeordnete stürzte nach eigenen Angaben kopfüber auf die Straße.

    Tja, das Befolgen der StVO §23 Abs. 1a wäre hier wohl die bessere Entscheidung? Ich würde argumentieren, dass ein Bild mitm Handy während der Fahrt zu machen, nicht erlaubt ist, wenn man das Ding dafür in die Hand nehmen muss. Ob hier law-and-order-CDU-Hamburg tätig wird? :whistling:

    Alles des Radweges wegen nötig.

    :/

    da komm ich nicht mehr mit. Anprallschutz bei Lichtmasten ist in der Regel so "hart", dass der kinetische Energie aufnimmt und verhindert, dass ein Anfahrschaden direkt zum Umknicken des Mastes führt. Fährt da rein Radfahrer gegen, ist das für den genauso schmerzhaft wie ohne Anprallschutz und für den Lichtmast hat das bei der Konstellation auch Null Auswirkungen.

    Aber ich glaub, ich komm bei der Empörung hier eh nicht mehr mit. :/

    der Begriff "fehlerverzeihende Infrastruktur" bezieht sich allerdings auf sämtliche Infrastruktur(-Teile), nicht auf Radwege.

    Zur "fvInf" gehören auch Leitplanken. Im "Ausland" haben Lichtmaste teilweise ingebaute "Knautschzonen". An Autobahnabfahrten stehen am "spitzen Winkel" der abzweigenden Ausfahrt häufig miteinder verbundene Plastikringe, die bei einem Auffahren Energie absorbieren/umwandeln und ein "Abheben" des Autos an den Leitplanken verhindern.

    zur fehlerverzeihende Infrastruktur an Radwegen gehört nach meiner Auffassung z.B. die bauliche Gestaltung von Asphaltkanten im Übergang zu angrenzenden Grünflächen. Im übrigen hier unterschiedslos zur Kante an einer popeligen Kreisstraße. Für beide "Fahrbahnen" gilt das: wo Asphalt aufhört, sollte angrenzend kein weicher, tiefer Oberboden vorhanden sein, sondern eine Oberfläche, die ein Abkommen von der Fahrbahn nicht direkt mit einem Verreißen des Lenkers / Sturz wegen Aufhängens an der Fahrbahnkante quittiert.

    Ich bin daher der Meinung, dass man "fvInf" nicht verteufeln sollte, nur weil auch Radwege davon betroffen sind. Radwege, die z.B. auch Bahntrassenradwege sein können oder "quer-durch-den-Wald"-Radwege, wo weit und breit keine Straßenalternative verläuft, die also sehr wohl guten Gewissens und ohne die üblichen Einmündungs-Gefährdungen auf längeren Strecken genutzt werden können. :/

    das wird eine Smartwatch sein. Die haben neben GNSS auch noch Sensoren für Puls etc. Die Daten werden meist aufgezeichnet, wenn man das möchte (oder vermutlich auch, wenn man das nicht möchte).

    Sind Aufzeichnungen vom Unfallzeitpunkt vorhanden, lässt sich zumindest eine Aussage treffen, wie schnell der Radfahrer unterwegs war. Und technisch sollte es möglich sein, eine gewisse Wahrscheinlichkeit anzugeben, ob er rechts der Gleise oder zwischen den Schienen fuhr.

    Und im Rahmen der Ermittlungen "sichergestellt" heißt eben eingezogen. Das kann einem Autofahrer grundsätzlich auch passieren. DashCam installiert? wenn bemerkt, wird die auch eingezogen. Zeugen sagen direkt: "hat am Handy gehangen": das kann dann auch eingezogen werden. Kann... :rolleyes:

    Einkaufsstraße, Straßenbahnschienen, Gehwegparken am Fahrbahnrand.

    Tjo... ich würde mal eher nicht annehmen, dass der Rennradler da mit 40 Sachen durchgekachelt ist, sondern im Bereich der angeordneten zHg30 fuhr. Beim Auto hätte der Fahrer "keine Chance" gehabt :whistling: