Beiträge von Alf

    Ich komme gerade von meiner diesjährigen Hamburg/Schleswig-Holstein/Niedersachsentour zurück und stelle fest, dass in Niedersachsen das besagte Warnschild mittlerweile an sehr vielen Straßen vorhanden ist.

    1. Der Zugang zur U-Bahn Rödingsmarkt ist im Original sandsteinfarben und nicht grün.

    2. Der Abfalleimer dürfte im Original rot sein und ebenfalls nicht grün.

    3. Das Fahrzeug fährt in die falsche Richtung, da es sich um den zweispurigen Linksabbieger von der Willy-Brandt-Straße (B4) in den Rödingsmarkt handelt. Wahrscheinlich fährt der Fahrer ansonsten nur Rad. Geisterrad.

    Jetzt bin ich aber heftigst irritiert. Denn bei Google Street View ist das Schild genau anders herum aufgehängt. Wie herum gehört es denn nun???



    Ich denke, so wie es hier zu sehen ist, war es gedacht. Aber dann hätte es auch ein linksseitiges [Zusatzzeichen 1022-10] getan, denn oben an der Schule hört der Hochbord-Radweg wieder auf.

    Dass das "Radfahrer kreuzen" unter statt über dem "Vorfahrt gewähren" steht, wo es hingehören täte, sah man schon paar mal an div. Stellen.

    Unter dem Schild heißt es halt "Nur kreuzende Radler müssen Vorfahrt gewähren" oder so ...:saint:

    Ich meinte eher den Hinweis, dass "geradeausfahren" erlaubt ist, um dann links auf der Fahrbahn weiterzufahren. Erinnert mich an [Radwegbenutzungspflicht aufgehoben].

    Hamburg-Lohbrügge:

    Nach links besteht Am Beckerkamp hinter der Einmündung Leuschnerstraße keine linksseitige Radfreigabe mehr, weil [Zeichen 237][Zusatzzeichen 1000-31][Zusatzzeichen 1012-31]. Linksseitiger Radverkehr vom Lohbrügger Markt kommend muss daher in die Leuschnerstraße nach links abbiegen.


    Da aber die Einmündung Leuschnerstraße in beiden Richtungen vom Radverkehr befahren wird, erhält die Leuschnerstraße an der Einmündung ein [Zeichen 205] gemeinsam mit [Zusazzeichen 1000-32].


    Wer ortskundig ist und als Radfahrer von der Leuschnerstraße nach links in Am Beckerkamp abbiegen will, muss auf der Fahrbahn abbiegen, um an der Jakob-Kaiser-Straße (meine jahrelange Heimat!) auf den bebläuten Radweg zu wechseln. Denn in Höhe Leuschnerstraße ist der gegenüber liegende Radweg Am Beckerkamp mit keiner Auf- und Abfahrmöglichkeit versehen. Zudem bestehen dort Parkbuchten.


    Damit auch jeder begreift, dass das Einfahren in die vierspurige Straße auch für den Radverkehr legal ist, erhält der aufmerksame Verkehrsteilnehmer daher sowas:



    Sowas habe ich auch noch nie irgendwo anders gesehen.


    Auf Google Street View kann man die gesamte Situation ganz gut erkennen. Momentan wird die vierspurige Schneise gerade zurückgebaut. Dort erhält Am Beckerkamp und die Habermannstraße hübsche beidseitige Radfahrstreifen. Für den Kraftverkehr bleibt dann pro Richtung nur noch eine Spur. Nächste Woche bin ich dort und mache mir mal ein Bild vom Fortschritt und der Gesamtlage.

    Lustig, wovor Fußgänger und Radfahrer so gewarnt werden. Gesehen im Oktober 2019 in Niedersachsen südlich der Elbe zwischen Fliegenberg und Stelle in der Steller Chaussee. Ein zweites Schild gibt es zudem auch zwischen Reppenstedt und Lüneburg entlang der L 216. Aber auch im Hamburger Stadtpark gibt es sinnverwandte Schilder. Es sind heutzutage halt überall Spinner unterwegs...!

    Von München kommend ist spätestens ab der Weidenstraße keine linksseitige Radwegpficht, zumindest wenn Du aus dieser in die Roggensteiner eingefahren wärst...

    Das ist aber gängige Praxis, dass bei gegenüberliegenden Einmündungen die Bebläuung nicht wiederholt wird. Manchmal schon, aber ganz oft eben auch nicht. Deswegen darf ich in München ja auch in der Landsberger Straße (B2) auf der Fahrbahn fahren. :thumbup:

    Hätte gute Lust, das mal öffentlich anzusprechen, aber einen wirklichen Bürgerdialog gibt es auch nicht.

    Wie gesagt, meine bereits mehrfach erwähnten 99,9 Prozent... ;)


    Gut, lassen wir es einmal 95 Prozent aller Radfahrer sein, die eine Separierung fordern. Wir sind dann trotzdem eine verschwindend geringe Minderheit, die von keinem anderen gehört werden will. Du wirst also kaum "gewöhnliche" Radfahrer finden, die diese Ansichten teilen. Und bei den offiziellen Stellen wird man Dich ganz schnell ruhig stellen, was für jeden Dialog natürlich tödlich ist. Zur Not wird einfach überhaupt nicht mehr geantwortet. Ansonsten müsste man Dir nämlich ernsthaft zuhören und Deine Argumentation nachvollziehen. Und dann müsste man einräumen, dass man seit Jahrzehnten tief und fest schläft. Will man aber nicht. Weil man auch überhaupt gar keine Lust hat, sich über die aktuell gültige Rechtslage zu informieren.


    Die allermeisten Radfahrer nehmen das ganze ja alles schließlich auch kritiklos hin, egal wie viele Opfer es unter ihnen jedes Jahr gibt. Ja, natürlich gibt es auch auf Fahrbahnen tödliche Fahrradunfälle, aber ich behaupte einmal, dass es ohne eine Separierung so manches Todesopfer heute nicht geben würde. Ein weiterer Faktor ist auch die Tatsache, dass im Straßenverkehr Opferzahlen - auch von Seiten der Kraftfahrer - gesellschaftlich akzeptiert sind und das System als Gesamtes nicht in Frage gestellt wird. Kommt jemand ums Leben, dann ist es natürlich immer tragisch. Aber der Artikel in der Zeitung wird vom Leser halt nur überflogen, weil es als eine Art von alternativlosem Normalzustand angesehen wird.


    Hast Du vor Gericht eines Tages dann wohlmöglich tatsächlich Erfolg, wirst Du im nächsten Atemzug von der Gesellschaft in der Luft zerrissen. Wer schickt seine Kinder schon auf gefährlichen Fahrbahnen? Dann wird es zu Weihnachten eben kein neues Fahrrad mehr geben, sondern die neue PlayStation. Und zum 18. Geburtstag gibt's natürlich etwas, was gut zwei Tonnen wiegt und wo selbst zehn Rollen Geschenkpapier nicht ausreichen. OK, das ist auch heute schon oft der Fall, aber dadurch, dass immer weniger Radfahrer unterwegs wären, würde auch die Akzeptanz unter Kraftfahrern weiter abnehmen. Was natürlich wiederum die Gefährlichkeit der Fahrbahnen weiter befeuert.


    Es ist wie mit den komplizierten Vorschriften für das Fahrrad fahren im allgemeinen. Da steigen ja selbst so manche "Fachleute" nicht durch. Und der typische Otto-Normal-Radler fährt einfach so, wie er es nach eigenem Verständnis mag oder von seinen Eltern, Freunden oder Mitradlern gelernt hat. Wer setzt sich schon ernsthaft mit dem Inhalt der StVO auseinander? Das interessiert wirklich einfach NIEMANDEN. Und daher würde auch ein offener Bürgerdialog kaum Anhänger finden.

    Es hat mich stutzig gemacht, dass der ADFC-Vertreter ebenfalls dieser Ansicht ist...

    Dann hast Du die erste Lektion jetzt bereits gelernt


    Dass der ADFC den meisten Radfahrern nach dem Mund spricht und Fahrbahnradeln als megagefährlich einstuft, dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass man von Mitgliedsbeiträgen abhängig ist. Wenn dann also ein untermaßiger gemeinsamer Zweirichtungs-Geh- und Radweg entsteht oder beibehalten wird, der zudem auch noch buckeliger ist als die Kuhweide nebenann, dann ist den bereits erwähnten 99,99 Prozent aller Radfahrern wunderbar gedient und der Bau oder Erhalt von Radinfrastruktur kann öffentlich hoch gefeiert werden.


    . Es ist frustrierend, dass man sein Recht auf Straßenbenutzung tatsächlich einklagen muss.

    Sicherlich meinst Du "Fahrbahnbenutzung". ^^


    Es wird wohl alles auf eine Klage hinauslaufen müssen, wenn Du einen Erfolg einfahren willst. Alle andere Sprachen versteht die Straßenverkehrsbehörde leider nicht. Da muss erst ein Richter kommen und denen erklären, dass das da alles so nicht korrekt ist, wie es seit bereits 40 Jahren besteht. Und dieser Richter muss auch erst einmal verstehen, was der Kläger denn eigentlich will.


    Gerade in Emmering besteht da eine ganz schlimme Gesamtsituation, wo auf einer Strecke von fünf Kilometern wirklich alles zusammenkommt: Untermaßige gemeinsame Zweirichtungs-Geh- und Radwege mit haufenweise schadhafter Stellen, hässlich hohen Bordsteinen, schlecht einsehbaren Einmündungen und jede Menge Grundstücksausfahrten. Dazwischen Abschnitte, wo wiederum die Fahrbahn benutzt werden muss, weil es in diesen Abschnitten dann etwa plötzlich nicht mehr so gefährlich ist, wie alle es immer behaupten?


    Eigentlich müsste es den Fahrbahnbenutzungsgegnern ja wunderbar in die Hände spielen, wenn Radfahren generell und überall verboten werden würde. Denn wenn ein Fortbewegungsmittel so sehr gefährlich ist, dass dafür eine separate Infrastruktur benötigt wird, die dann aber letztlich doch auf die gemeinsam verfügbare Verkehrsfläche zurückgreift (im Gegensatz zu beispielsweise Bahngleisen), dann ist der gesamte finanzielle und bauliche Aufwand die Sache wohl kaum wert.


    Ein Lichtblick gibt es aber: Du kannst Dir aber den Gang zum versierten Rechtsanwalt sparen und dir ein mehrspuriges Fahrrad (mehrspuriges Liegerad, evtl. vielleicht sogar ein Velomobil) zulegen. Mit diesem unterliegst Du dann nicht mehr der Radwegbenutzungspflicht und darfst alle Vorteile einer komfortablen, zügigen und sicheren Fahrbahnbenutzung genießen. Ich selber denke ernsthaft über diese Alternative nach. Wenn da nicht der relativ hohe Preis wäre, zumindest bei den Velomobilen...

    Ob man fürs Fahren auf dem Gehweg eine Strafe zahlen muß, hängt einzig und allein davon ab, ob die SV-Behörde diesen Gehweg per Vewaltungsakt zum benutzungspflichtigen kombinierten Geh/Radweg erkoren hat oder nicht.

    Und es hängt zudem davon ab, ob dieses Vergehen überhaupt erst durch das Ordnungsamt festgestellt und verfolgt wird. Hierfür muss jedoch erst einmal der politische Wille vorhanden sein. In Fürstenfeldbruck (wie auch grundsätzlich im Rest der Welt) sieht es da eher düster aus.


    Meine mehrfachen Bitten an die SV-Behörde, an einigen der lächerlichsten benutzungspflichtigen Gehwegen die Benutzungspflicht für Radfahrer aufzuheben, wurden abgelehnt. Mit dem Hinweis, das diene der Sicherheit der Radfahrer.

    Diese Begründung ist geadezu kurios. Gerade das Benutzen von separaten Radwegen bzw. gemeinsamen Geh- und Radwegen oder auch Gehwegen mit Radfreigabe beschwören regelmäßig Gefahrensituationen herbei. Viele Gefahren würde es auf der Fahrbahn gar nie geben. Auch das leidige Thema Geisterradeln wäre auf der Fahrbahn passé. Und das große Rätselraten an jeder Ampel, welcher Signalgeber für den Radverkehr denn nun der richtige sei, entfällt.


    Und seitdem nun auch in Fürstenfeldbruck der seitliche Mindestabstand beim Überholen von auf der Fahrbahn fahrenden Radfahrern eingehalten werden muss, ist die Fahrbahnbenutzung für den Radverkehr ja auch noch einmal ein ganzes Stück sicherer geworden.


    Überdies dürfen Benutzungspflichten nur dann behördlich angeordnet werden, wenn für den Radverkehr auf der Fahrbahn eine Gefahrenlage bestehen würde, die das allgemein übliche Risiko ERHEBLICH übersteigt. Das kann ich in Fürstenfeldbruck und auch anderswo eigentlich so gut wie nirgends erkennen. Selbst in Augsburg, in Straßen, in denen Straßenbahnschienen verlaufen (z. B. Augsburger Straße), MÜSSEN Radfahrer die Fahrbahn benutzen und dort mehrfach die Schienen längs queren.


    Wenn es in der Praxis für Radfahrer auf der Fahrbahn wirklich richtig gefährlich wird, dann sind es diese Situationen, in denen die Gefahr vorsätzlich von Kraftfahrern ausgeht. Nämlich dann, wenn diese der Meinung sind, "ihre" Straße verteidigen zu müssen und Radfahrer bedrängen, anhupen, beschimpfen, mit Wasser bespritzen oder durch andere Maßnahmen nötigen und sich einen Dreck um die Sicherheit der Radfahrer scheren. Leider lassen sich 99,99 Prozent der Radfahrer auch von so etwas beeindrucken und verdrücken sich auf Straßenteile, auf denen es dann wirklich gefährlich wird.

    Vor zwei Jahren bin ich im Rahmen meiner "Hamburger Herbstfahrt" genau dort vorbeigekommen. Ebenfalls vom Alten Elbtunnel kommend wollte ich nach Neugraben. Der Weg führte mich vom Reiherdamm auf wohl längst vergessene Straßen unterhalb der Ellerholzbrücke. Ich glaube, mich zu erinnern, dass der ganze Bereich dort irgendwie eine einzige Baustelle war. Jedenfalls bin ich dann plötzlich auf dem Rossdamm gelandet, den ich dann Richtung Süden bis zum Neuhöfer Damm befahren habe. Inklusive links einordnen vor dem Abbiegen natürlich. Anfangs habe ich mich noch gewundert, dass das eine legale Radverkehrsverbindung sein soll, fand dann aber irgendwie Gefallen an der gut ausgebauten Straße, weil man so prima schnell und unkompliziert vorankam. Ein [Zeichen 254] gab es auf meiner dort gefahrenen Strecke ganz eindeutig NICHT.


    Bevor die Frage kommt: Nein, gehupt hat niemand. Es war kaum Verkehr. Und LKW fuhren auch keine in diesem Moment. Es muss wohl ein Sonntag gewesen sein. Weiß ich im Moment nicht mehr. Wenn ich aber vorher gewusst hätte, dass ich unter der Ellerholzbrücke nur knapp den Ellerholzweg verpasst habe, dann hätte ich mich vielleicht doch für diesen entschieden.


    Was ich dann noch im weiteren Verlauf lustig fand, war der nicht bebläute Gehweg auf der Kattwykbrücke, so dass ich dort auf der Fahrbahn fahren MUSSTE. Weil auch dort alles damals eine einzige Baustelle war, wurden die blauen Schilder wohl entweder vergessen oder zur Seite gestellt. Jedenfalls hatte es auch dort etwas vom "Cyclassics"-Gefühl, denn ich war auch dort recht flott und super-komfortabel unterwegs. Aber ob das an den beiden beschriebenen Stelle tatsächlich so gewollt war, dass Radverkehr auf der Fahrbahn abgewickelt wird? Ich hätte jedenfalls nichts dagegen. Auch nicht als Kraftfahrer.

    Na ja, im Prinzip dann wie beim Rechtsabbiegen, nur dass jetzt der Radfahrer nun ein Kraftfahrer ist und der Kraftfahrer nun ein Radfahrer. Beide haben also sozusagen ihre Rollen getauscht. Demnach wäre der Radfahrer beim Linksabbiegen wartepflichtig. Oh man, ist das irre!

    Diese Situation hatte ich tatsächlich noch nie. Aber ich würde den Tunnel benutzen, wenn auch mit einer gewissen Vorahnung. Wenn's kracht, ist es eine live gelebte Demonstration.

    Bei solchen Erklärversuchen ärgere ich mich regelmäßig, egal von welcher Seite sie kommen; in diesem Video aber ganz besonders. Mir fällt in dem Video des Landesbetrieb Straßen, Gewässer, Brücken Hamburg nämlich folgendes auf:


    0:16: "Fahrradstraßen unterscheiden sich darin, dass Radfahrer Vorrang haben."

    Das finde ich eine ganz gefährliche Aussage und führt in der gelebten Praxis dazu, dass insbesondere Radfahrer wirklich niemals die rechts-vor-links-Regelung beachten, wenn gleichberechtigte Einmündungen oder Kreuzungen vorhanden sind. Besser wäre die Formulierung, dass Fahrradstraßen vorrangig für die Nutzung durch den Radverkehr vorgesehen sind. Aber die Aussage, dass in Fahrradstraßen Radfahrer Vorrang hätten, führt ganz klar dazu, dass Radfahrer bei rechts-vor-links einfach draufhalten. Das mit dem falschen Vorrang liest man ja überall: in der Tagespresse, in diesem Video, am Stammtisch usw. Für mich der Platz 1 der größten Irrtümer in der Radverkehrswelt.


    0:35: Das VZ 244 erhält unter anderem das Zusatzzeichen "KFZ frei".

    Aha, also dürfen dort pauschal alle KFZ sowieso rein. Wo ist dann der Unterschied zur Nicht-Fahrradstraße? Dass kein LKW-Durchgangsverkehr da rein darf? Blödsinnige Kombination. Das erste Zusatzzeichen hätte in diesem Beispiel gut und gerne gereicht.


    0:43: "Autos dürfen nicht drängeln."

    Das dürfen sie woanders auch nicht. Oder ist das außerhalb von Fahrradstraßen etwa erlaubt? Dann mache ich als Kraftfahrer davon das nächste Mal gerne Gebrauch...


    0:54: Hier wird explizit wieder ausdrücklich vom Vorrang gesprochen, nicht von Vorfahrt. Für denjenigen, der sich jetzt darauf beruft, dass mit Vorrang ja nicht Vorfahrt im vorfahrtrechtlichen Sinne gemeint sein soll: Das ist hiermit glänzend widerlegt.


    1:28: "Vorfahrt an Kreuzungen und Zufahrten"

    Ja, aber nur, wenn durch bauliche Maßnahmen nicht rechts vor links gilt! Wieder einmal wird durch diesen Satz dem Radfahrer der pauschale, aber oftmals eben nicht vorhandene Vorrang eingeräumt. Nicht jede Fahrradstraße ist aber baulich umgestaltet worden, in München schon gar nicht. Und was sollen bitteschön "Zufahrten" sein? Sowas kenne ich nicht.


    1:32: Vorteil einer Fahrradstraße: "guter Fahrbahnbelag"

    Ich kenne keine einzige Fahrradstraße, die durch deren Einrichtung neu asphaltiert worden wäre. Also ist es dann ja wohl ein generelles Eingeständnis, dass Radwege grundsätzlich keinen guten Belag haben. Dankeschön! Endlich sagt mal einer die Wahrheit!!!

    Wer sagt denn, dass man darin nicht kurbeln muss? Wäre ja mal eine ganz neue Form eines Velomobils, was dann vielleicht etwas mehr die breite Gesellschaft anspricht, als die Zigarren, deren Fahrer pauschal als Spinner und Idioten abgestempelt werden.