Beiträge von maradler

    Da könnte dann Windschattenfahren ein teurer Spaß werden. Wobei sich aber auch die Frage stellt, ob es wirklich derzeit so sinnvoll ist, hinter jemanden herzufahren, wenn die eigene Lunge unter hoher Last arbeitet und dann Viren den Weg direkt und schnell in der eigenen Lunge ankommen. Aber die Forschung benötigt ja Testobjekte.

    Wenn sie beim Landkreis Stade solche Angst haben, dass sich die Leute zu nahe kommen, dann sollen sie endlich mal damit aufhören, an solche Kackwege in beiden Fahrtrichtungen [Zeichen 240] aufzustellen :cursing:

    Was hat eigentlich Priorität? Seuchenschutz oder StVO? 1,5m Abstand ist da wohl nicht einzuhalten.

    Ich weiche möglichst auf radwegfreie Strecken aus, bzw. auf Zeiten mit wenig Allgemeinverkehr, ansonsten hat Abstand Vorrang vor dem letzten Quäntchen Regeltreue...

    wie sich die Zeiten schnell ändern: war vor kurzem noch das eng überholende Kfz das Problem, ist es heute überspitzt gesagt der Fußgänger/andere Radfahrer...

    Vor ein paar Jahren radelte vor mir einer bei untergehender Sonne so 10-20m vor und nieste so richtig schön in Luft hinein... Man sah da so eine richtig große Tröpfenchenwolke im Gegenlicht von so sicher ca. 1,5m Durchmesser... So eine möchte ich heutzutage nicht unbedingt passieren...

    Auf dem Bild zu sehen: der Mindestabstand zu den rechts parkenden Kraftfahrzeugen markiert durch eine weiße gestrichelte Linie. Sollte die Ampel mal rot sein und einige Autos dort warten, dürfen sie die Linie nicht überfahren, da Bedarf nur bei Gegenverkehr vorkommt und hier faktisch unmöglich ist - also kann man mit dem Rad vorsichtig bei ausreichendem lichten Raum von ca. einem Meter an den Wartenden vorbeifahren und vorne an der Ampel wieder zurück auf die Mitte der Spur wechseln. Zudem keine nervigen Benutzungspflichten und keine teuren Schilder, ein Gewinn für alle außer Autofahrer.

    Sehe es genauso: Der Dooring-Bereich wird hier korrekt gekennzeichnet: Da das Befahren der Linie eben ruckelig ist, fährt man links davon. Da offenbar wenig Gegenverkehr dort herrscht, ist ein weiträumiges Überholen möglich.

    Man nehme eine beliebige Kreisstadt auf dem Lande, bspw Schleswig 25000 Einwohner, typischer Einzugsbereich 20 km.

    Jede Fahrt raus kostet 30-45 Minuten incl. Rückfahrt. Endet dort dann eine Veranstaltung, heißt es wohl oft erst einmal Warten auf das Großraumtaxi , läuft es für den Betreiber ideal bekommt der sein Fahrzeug voll, nur dann beginnt die Zickzacktour, der am Ende wohnende hat dann aber die AKarte...

    Und was hat der Betreiber? Nachts ist in der einen Richtung der Wagen voll, zurück leer.

    Und wie soll das erst im Berufsverkehr funktionieren ? Fährt jemand dort 20..30 km ist die Fahrzeit mit dem Auto recht gut vorhersehbar und kurz.

    Beim Großraumtaxi muss dieses erst einmal überhaupt vor der eigenen Haustür stehen und dann sollte kein andere Fahrgast dabei sein, der ein komisches Ziel hat.


    Und Moia funktioniert doch ehrlich gesagt nicht einmal mitten in Hamburg: wie voll sind die Fahrzeuge denn ? Mitunter sieht man sogar Passagiere drinnen, wobei es oft eben nur einer ist. Es ist derzeit ein vonVW subventioniertes Großraumtaxi, dessen Sinn evtl. auch nur darin liegt , Erfahrungen im alltäglichen Elektoantrieb zu machen.

    Ist schon interessant, wie man Fachleute mit so einer eigentlich einfachen Frage in Schwierigkeiten bringt. Wie soll dann eigentlich der der normale Radfahrer/Autofahrer die Situation unterwegs beurteilen?

    Denn der Sinn dieses nun per Vorschrift exakt definierten Abstandes kann es ja auch nicht sein, dass auf einem Straßenzug mit Schutzstreifen und Radfahrstreifen der durchgezogene Streifen als Schutzwand ohne das Abstandsgebot gilt und auf den Teilen als Radfahrstreifen die gestrichelte Linie diesen Abstand erfordert...

    Wegen des querenden Fußverkehrs beispielsweise?

    Da wird dann einfach aufgepasst und diese Fußgänger passieren dann dann den Radweg..

    Da typischerweise die Fußgängerampel eher auch Grün schaltet und auch eher wieder auf Rot, würde das Zeitfenster für den Radfahrer ja noch weiter verringert, zumal wie hier dann auch noch angefahren und ein paar Meter zur nächsten Ampel erst noch gefahren werden muss und man mit Pech gleich wieder bei Rot landet.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Absicht ist.

    Und wäre ein Halten gewünscht, hätte man einfach mit etwas Farbe eine Haltelinie hingezeichnet.


    Im Radverkehr gibt es soviel Unklarheiten. Deswegen wird es auch keine autonomen Fahrräder geben, da diese keine Stadt durchfahren können, ohne nach wohl nur wenigen Kreuzungen nicht mehr weiter können, ohne gegen irgendwelche Regeln zu verstoßen.

    Wer steigt vom Rad ab, wenn ein Umleittungsschild auf dem Radweg steht und weicht nicht über den angrenzenden Gehweg ab, damit meine ich auch nur die 20 cm des Lenkers, die den Gehweg überstreichen.

    Auch sehe ich keinerlei Logik dahinter, diese Fahrbahnampel zu beachten, da diese für die folgende Einmündung keinerlei Funktion hat, da diese Einmündung ja eine eigene Ampelschaltung hat. Wenn ich dort rechts abbiege, komme ich auch in keinerlei Konflikt mit dem Fahrbahnverkehr.

    So ein Schachsinn ist mir bspw. in Ellerbek bei HH aufgefallen. Aber besser sagt man nichts, denn sonst wird ganz einfach nur das Schaubild der Ampel mit einem Fußgänger gegen eines mit einem Fahrrad zusätzlich ausgetauscht.

    Immerhin gibt es noch ein paar vergessene Ampeln, wo das Fußgänger Symbol nicht ausgetauscht wurde.

    Ich frage mich, warum besagte Firma, wo vor ein paar Jahren schon einmal ein Fahrer einen Radfahrer tot gefahren hat und welche permanent in Hamburg unterwegs ist, nicht schon längst ALLE Fahrzuge entsprechende Abbiege-Assistenten an Bord haben. Wenn man schon nicht an die Radfahrer denken möchte, so kann man ja wenigstens an die eigenen Fahrer denken, welche am Ende persönlich die Zeche zahlen müssen?!

    Meine Haare oder ggf. die Kapuze der Jacke.... ;-) letztere allerdings eher dann, wenn es richtig kalt ist, damit die Ohren nicht abfrieren, da man sonst zuwenig vom Geschehen um einen herum mitbekommt.

    Hallo ich fahre seit über 20 Jahren nur mit Akkulicht und habe für meine kleine Fahrradflotte zwei Trelock LS950 Scheinwerfer, (ca 80 Euro) ob nun für Rennräder oder die Mountainbikes:


    Einstellbare Helligkeit, Restkapazitätsanzeige in Stunden: sprich im Durchschnitt so alle 20-30 Stunden ans USB-Kabel zum Laden. Vor allem haben die auch eine sehr stabile Lenkerhalterung, nachdem mir einmal ein Scheinwerfer von BUMM einfach auf Kopfsteinpflaster heruntergefallen ist. Sind auch ganz einfach abzunehmen. Also immer mitnehmen :-)

    Tagfahrlicht würde ich als Placebo betrachten, da ich keinen großen Unterschied beim Übersehenwerden darin erkenne, ob ich nun grell bunt oder gedeckt gekleidet unterwegs bin. Ansonsten kommt der obige Scheinwerfer im "Tagfahrlichtmodus" auch locker auf 30 Stunden...