„keinen echten Verkehrswert"
Was soll diese philosophische Verkehrswertdiskussion? Ein Fahrzeug deckt Transportbedürfnisse. Welche Verkehrswert hat denn so betrachtet ein Gelenkbis, in dem 10 Leute sitzen, der in der Regel eher leer ist und nur auf Teilstrecken und zu bestimmten Zeiten wirklich voll ist? Das ist der eScooter dann vielleicht einfach effektiver!
Und das Fahrrad wurde auch nur unter der Prämisse erfunden, schneller als zu Fuß zu sein und weitere Strecken als der Gehende zurückzulegen. Mehr nicht!!
Manche laufen einen Marathon, aber nutzen diese Laufschuhe nicht für den Weg zur Arbeit. Das klassische Fahrrad wird auch immer mehr zum Sportgerät:
Die alten Kisten werden zwar noch aufgefahren, aber der Ersatz wird üblicherweise einen E-Motor haben.
Der Besuch eines Fahrradhändlers zeigt dieses, wo „Fahrräder“ immer weniger werden und „e-Bikes“ einen dominanten Anteil haben.
Genauso verliert das Fahrrad gegenüber den motorisierten Alternativen ( pedelec, e-Scooter), die dieselbe Inftastruktur nutzen darf: am Stau vorbei, ohne große Parkplatzsuche.
Und die Suchtfrage ist ja wohl auch bei den Zweirädern gegeben: das Höher-Schneller-Größer-Teurer-Prinzip greift hier genauso.