Beiträge von maradler

    „keinen echten Verkehrswert"

    Was soll diese philosophische Verkehrswertdiskussion? Ein Fahrzeug deckt Transportbedürfnisse. Welche Verkehrswert hat denn so betrachtet ein Gelenkbis, in dem 10 Leute sitzen, der in der Regel eher leer ist und nur auf Teilstrecken und zu bestimmten Zeiten wirklich voll ist? Das ist der eScooter dann vielleicht einfach effektiver!

    Und das Fahrrad wurde auch nur unter der Prämisse erfunden, schneller als zu Fuß zu sein und weitere Strecken als der Gehende zurückzulegen. Mehr nicht!!

    Manche laufen einen Marathon, aber nutzen diese Laufschuhe nicht für den Weg zur Arbeit. Das klassische Fahrrad wird auch immer mehr zum Sportgerät:

    Die alten Kisten werden zwar noch aufgefahren, aber der Ersatz wird üblicherweise einen E-Motor haben.
    Der Besuch eines Fahrradhändlers zeigt dieses, wo „Fahrräder“ immer weniger werden und „e-Bikes“ einen dominanten Anteil haben.

    Genauso verliert das Fahrrad gegenüber den motorisierten Alternativen ( pedelec, e-Scooter), die dieselbe Inftastruktur nutzen darf: am Stau vorbei, ohne große Parkplatzsuche.

    Und die Suchtfrage ist ja wohl auch bei den Zweirädern gegeben: das Höher-Schneller-Größer-Teurer-Prinzip greift hier genauso.

    Unnötig, weil diese E-Tretroller ohnehin nur eine Art Trend-Spielzeug sind und keinen echten Verkehrswert haben im Sinne einer Verbesserung des Mobilitätsgeschehens hin zu mehr Klimaneutralität und Umweltschutz.

    Ist man in Gebieten ohne Leihsysteme unterwegs, sieht man, dass E-Scooter immer mehr auch besessen werden und ganz klar in Konkurrenz zum Fahrrad/Bus stehen, um einfach nur von A nach B und zurück zu fahren.
    Und das auch immer öfter mit Geschwindigkeiten, die jenseits der Legalität sind. Pfingsten sah ich so einen, da musste ich schon hart an die 30 km/h gehen, um überhaupt mitzuhalten. Und das werden immer mehr, vielleicht nicht 30, aber das offizielle Limit wird bei diesen privaten Rollern wohl eher selten eingehalten.

    Nein: Der Roller ist keine Mode und kein Spielzeug, sondern ist gekommen, um zu bleiben. Zumindest solange wie es keine Helmpflicht etc. gibt. Da es eh niemanden interessiert, wieviele Personen auf einem Roller unterwegs sind, wird auch die Geschwindigkeitsfrage entsprechend interpretiert. Und damit ist der Roller auch schneller als ein Pedelec , aber ohne dass man treten muss.


    Denn am Ende gewinnt nämlich in der Breite das Fahrzeug, dass die wenigsten Mühen bereitet:

    Zu Fuß -> Fahrrad ->( Pedelec -> ) e-Scooter -> Auto

    Solange dieser Asssistent nur sagt „dadada du böser Autofahrer“ ist das System Quatsch. Nur wenn der Assistent aktiv eingreift und die Geschwindigkeit aktiv limitiert, wird (gibt?) es für die Raserklientel recht bald die entsprechenden Angebote der Zubehörindustrie geben.

    Zumal ja diese Angaben ja nicht zuverlässig sind( siehe meine CarPlay-Erfahrungen, auch wenn die Geschwindigkeitsangaben dort nur Spielerei sind)

    Von Kameralösungen noch einmal geschwiegen, die ohne lokale KI im Auto nicht zielführend sind, um Schilder wirklich erkennen und interpretieren zu erkennen sind.

    Vielleicht muss man einfach bei hohen Überschreitungen viel eher das Fahrzeug einkassieren und schnell verschrotten: es muss doch ein schöner Anblick sein, wenn der Käufer oder Mieter eines 100.000 Euro AMG dann das Video zugesandt bekommt , wie dieses neuwertige und 100% funktionsfähige Auto in der Schrottpresse landet. Verkaufen eines solches Autos ist nicht die Lösung, da dann der nächste so eine Waffe in der Hand hat.

    Randnotiz: Jogger haben keine Vorfahrt, weil sie nicht fahren und hätten in der Situation warten müssen. Eine Regel, die wenige kennen und noch weniger verstehen, die aber -wie ich gehört habe- geändert werden soll? Auch da gilt natürlich, dass man trotzdem damit rechnen muss

    Wenn ich von der Fahrbahn seitlich in eine Nebenstraße oder Grundstück abbiegen möchte , muss ich den Verkehr , ob pedalierend, Gehend, laufend Fahrend mit Motor,… passieren lassen. Egal, ob es nun Vorfahrt, Vorgang oder wie auch immer im Gesetz heißt.

    Und sollte das nicht schon Argument genug sein, unterliege ich als Kraftfahrzeugführer der Gefährdungshaftung und bin dann etwa beim Jogger zumindest mithaftend.

    Ein ganz anders Thema sind die Geisterfahrer bei Radfahrern untereinander. Hier reden wir darüber, dass auf engen Wegen einer illegal ausweichen muss.

    Und ja, es gibt Situationen der sagt der normale Menschenverstand, dass es ohne so einen Verstoß eigentlich nicht geht. Nur dann erwarte ich vom Falschfahrer ein extrem defensives ausweichendes Verhalten.


    Beim Unfall in Stellingen im Bereich der A7 habe ich keinerlei Verständnis, da der Weg dort unübersichtlich, eng und mit Gefälle ist. Eng ist der Weg dort vor und hinter der Unfallstelle. Geisterfahren ist hier nicht mehr fahrlässig sondern schon kriminell.

    durch Übersehen. reine Spekulation: LKW rechts ab, Blick nach links. Radfahrer als Geisterradler unterwegs, kommt für LKW von rechts. losgefahren im falschen Moment.

    Was soll immer diese Geisterradlerargumentation in solch einer Situation? Da das „Geisterradeln“ je nach Ort seitens der verantwortlichen Behörden sogar vorgeschrieben sein kann, MUSS jeder Abbiegende stets mit solch einem Querverkehr von beiden Seiten rechnen, will dieser nicht permanent aufmerksam die gerade gültige Wegsituation für Radfahrer verfolgen. Ganz nebenbei gibt es dann auch die Jogger, die dann mit 10 und mehr km/h in beiden Richtungen unterwegs sein können..

    Funfact: Hamburg hat heute seit 130 Tagen Fahrrad-VisionZero. Wegen gut doppeltem Fahrrad-Modalsplit und dreifacher Bevölkerung entspricht dies über zwei Helsinki-Jahren.

    Genau: Man werfe Schneeberge (im Sommer dann Sandberge) auf Radwege, dann kommt fast niemand mehr auf die "blöde" Idee, das Fahrrad zu nutzen. Nun fehlt nur noch eine Idee, das Wetter für das Radfahren ungemütlich zu machen: Hitze oder Dauerregen im Sommer, besser schon im Frühjahr, dann schaffen wir auch die 365-Zero-Tage....

    Was ist denn "freiklingeln"? Meinst du, dass jedes Klingeln immer bedeutet "Platz da, hier komme ich!"?

    Wie kann ich mich denn bemerkbar machen, wenn ich einfach nur möchte, dass sich andere (Fußgänger, Radfahrer) nicht erschrecken, wenn ich an ihnen vorbeifahre?

    Gestern wurde ich von einer Radfahrerin angeraunzt, warum ich nicht geklingelt hätte. Dabei habe ich geklingelt, 2 mal sogar. Beide Male in ausreichendem Abstand, weil ich sie nicht erschrecken wollte. Als das keine Reaktion zeigte, habe ich gebremst und nett "Vorsicht!" gerufen, bevor ich überholt habe. Aber das war dann wohl auch nicht recht.

    Stattdessen hat sie mir noch hinterhergerufen, dass ich sie rechts über den Gehweg überholen müsste. Wollte ich aber nicht. :)

    Es gibt eben zwei Arten von Menschen: Die einen wollen eben, dass man vorher klingelt, die anderen, dass man einfach vorbei fährt. Da man es den Leuten eben nicht ansehen kann, macht man es eben zu einem hohen Prozentsatz verkehrt...

    Komme mir etwas vor wie beim Groundhog Day jedes Jahr vorm Hanse Marathon derselbe Kram überall in Hamburg

    Ganz unabhängig von diesen Marathonschildern:

    Ich sehe da zwei weiße schmale Linien auf dem Untergrund und frage mich wozu diese dort sind. Einen Radweg können diese Linien nicht kennzeichnen, da diese ja der gesamte Bereich zwischen Fahrbahn und Brückengeländer ein kombinierter Fußgänger-Radweg ist. Aktuell wäre sonst die Fahrbahn zu benutzen, der der Radweg blockiert ist.

    Eine typische schwammige unschlüssige Interpretation der ganzen Verkehrsregeln für Radfahrende - soll jeder nach seiner Fasson selig werden.

    Gesehen am Jungfernstieg in Richtung Gänsemarkt. Links wird wohl das Haus saniert oder abgerissen oder vitalisiert oder was auch immer, der so genannte Schutzstreifen wurde aufgehoben und der Radverkehr mit Zeichen 241 zu Kunststückchen animiert.

    Oh, da ist ein "Radweg" ausgeschildert? Nie das Schild gesehen und auch nie benutzt, dazu ist die Fahrbahn ja da.

    ehrlich. ein automatisch fahrendes Lastenrad. Ohne Fahrer:in. auf 3 Rädern.

    :rolleyes:

    Das fahrerlose Lastenrad ist für gewerbliche Anbieter doch ideal: kann nicht umkippen, ist ohne teuren Fahrer und das Wichtigste: Es darf als Fahrrad den in der Regel noch freien Radweg nutzen.

    Zwar ist wohl bei den meisten gewerblichen natürlich offiziell des Feigenblatt des Umweltschutzgedankens im Vordergrund, in Wahrheit ist es aber wohl einfach die Lücke des in der Regel freien Radweges, wo man auf den Radweges einfach Fahrzeiten noch sehr gut im vorwege planen, kalkulieren und am Fahrbahnstau vorbeifahren kann.

    ...

    Die Alternativen werden ja seit ca. 2 Jahren erfolgreich totgeredet: Radfahrstreifen.

    Denn am Ende kommt ein einmal auf gesamter Breite hergestellter Unterbau fast günstiger als diese Sonderwege 2m neben der Fahrbahn.

    Radfahrstreifen ausserorts haben einen schönen Nachteil, wie ich es einmal leidvoll zwischen Winsen und Hamburg -Neuiand erfahren habe: Dort sammelt sich gerne alles, was an kleinen Steinchen so bei Überlandfahrten im Profil von Kfz sammelt und dann bei höheren Geschwindigkeiten die Reifenprofile wieder verläßt: Da durfte ich dann auf einer Tour deswegen mehrmals am Rennrad den Reifen flicken.

    Dieses negativen Effekt merkt man auch, wenn etwa nach Radwegneubauten der Grünstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn als Steinefänger noch fehlt.

    Ausserorts Radwege entweder abgesetzt oder gar nicht. "Gar nicht" bedeutet auch kein (Fuß-)Wegchen neben der Fahrbahn vorhanden ist, wo der unbedarfte Autofahrer denken können, dass dieses ein Radweg sein könnte.

    So etwas habe ich hier noch nicht erlebt. Verzeiht mir das mangelnde Verständnis, aber wir reden über die Kanten am Rand, oder? Da, wo ich in Bayern in eine Hecke fahren würde?

    Das ist also nur dann gefährlich, wenn ich den Weg verlasse? Oder fehlt mir da eine wichtige Information

    Damit Du das einmal sehen kannst... wir reden hier von einem frisch fertig sanierten Radweg ( die begleitende Fahrbahn nicht noch nicht freigegeben)

    Links im Bild ist der normal asphaltierte Radweg, der dann plötzlich aufhört und für ein paar Meter oder auch einmal 50 m zum Sandweg mutiert, da Bäume drohen. Danach ist er wieder ein asphaltierter Radweg.

    In diesem Fall ist die Kante, da nagelneu, noch nicht vorhanden, aber typischerweise dauert es nur wenige Monate und man muss Slalom fahren, um sich an der sich immer wieder bildenden 2-3cm hohen 90° Kante nicht einen Schlangenbiss und mehr zu holen. Auf diesem Straßenabschnitt gibt es auf 3 km 5 dieser Unterbrechungen.

    Und noch schlimmer ist es , dass man diese Schnittkanten nicht zumindest beim Heraussägen so im 45 Grad Winkel abschrägt. So hat man dann bis zu 3 cm hohe Kanten mitten auf der Fahrbahn...

    Ob diese soviel wartungsfreier sind , wage ich zu bezweifeln: Denn diese "Sandabschnitte" müss(t)en mindestens einmal im Jahr wieder aufgefüllt werden.

    Aber wahrscheinlich gibt es hier auch einen Plan wie beim Mähen der Grünflächen neben den Radwegen: 2x Im Jahr, egal ob das Jahr nur fruchtbar oder trocken ist. Nur beim Auffüllen heißt es wohl dann eher alle paar Jahre.

    MTB und so schlucken diese 2cm Absätze ja noch, das Rennrad hat da dann zu 90% nach dem Hochfahren so einen Kante einen schönen Platten.

    Warum wartet man nicht ca 10 Jahre mit Auffräsen dieser Wurzeldurchbruch gefährdeten Abschnitte, wie der Asphalt wirklich langsam hochkommt?

    Vor Quickborn wurde vor ca 2(?) Jahren der Radweg aus Pinneberg kommen neu gemacht - wunderbar - aber vor der finalen Fertigstellung hatte man dann noch den schönen glatten Asphalt entfernt und dann im Bereich von Bäumen diesen durch den verdichteten Sand ersetzt.

    Aber ist wohl Verwaltungslogik...

    DMHH

    Wenn ich mich recht entsinne, wird das vermutlich ein Supermarkt in einem der Höchstinzidenzgebiete gewesen sein. Selbst wenn das dort welche bemerken und das maximal bescheiden finden, riskiert man dann nur ungern verbale oder körperliche Gewalt. Daß ausgerechnet Du zu den wenigen gehörst, die gerne darauf angesprochen worden wären, sieht man Dir ja nicht an.

    Ist eben wie mit Fußgängern auf kombinierten Rad-Gehwegen: die einen möchten, dass mal einfach nur vorbei fährt, die anderen möchten, dass man vorher klingelt...nur leider sieht man das denen nicht an...

    Jedes Mal, wenn irgendjemand mit dieser Nörgelei kommt, dass Radfahrer ohne 1,5m Sicherheitsabstand an stehenden Fahrzeugen vorbeifahren dürfen, frage ich mich, wie viel Angst die jeweiligen Fahrer wohl erfahren müssen, wenn ihr Auto vom Luftsog des vorbeirauschenden Fahrrades durchgeschüttelt wird ...

    ... oder wenn einem im Auto bei eigenen 100km/h in 100cm Abstand mit 70km/h der 40Tonnen LKW auf der Landstraße entgegenkommt..

    Ok, der Unterschied:

    Eine Kollision mit dem LKW ist nicht so schlimm, da man dann eh nie wieder sehen kann, wie Schrott das eigene Auto nun ist, aber der Radfahrer könnte ja einen Kratzer in den Lack machen.

    Das ist doch völlig korrekt gemacht so - gäbe es das immergrüne Licht mit der Fahrrad-Streuscheibe nicht, müssten Radfahrer die Ampel für den Fahrverkehr beachten und bei rot anhalten.

    … denn im realen Leben würde dort auch kein Radfahrer freiwillig anhalten, denn aus Radwegsicht gibt es nun auch keinen Grund für die Ampel: kein Querverkehr, keine Fußgängerquerungsmöglichkeit

    Und ob die Ampel nun rechts, links steht oder schwebt, Ist wie die Farbe des Radweg( schwarz, grau, rot oder blau ) einfach nur der lokalen Situation geschuldet.

    Das kurze Stück an der Schnackenburgallee hat in Richtung Westen einen bereits relativ breiten Radweg, der auch ganz gut in Schuss ist. Da scheint sich wohl nicht so viel zu ändern. Die Gegenrichtung ist aktuell ein ziemlich kaputter Hochbordradweg. Wenn der HSV spielt, sind Zustände wie beim Almabtrieb zwischen Stadion und S-Bahn Station. Alles in allem ändert sich an ser Stelle kaum etwas.

    So doll ist der Radweg der Schnackenburgallee beileibe nicht: Aufgeplatzte Betonsteine, Stahlpfosten bei manchen Einfahrten (einmal hängengeblieben), Wegparker beim Fitnessstudio, Passieren der A7 Zufahrt immer mit Risiko, Hinter den A7 Abfahrten extrem enger Radweg, wenn HSV spielt oder wieder Konzerte stattfinden, ist dort kein Durchkommen mehr..

    Wie es dazu kommen kann, und wie so ein Fahrzeug doch zu stoppen wäre, darüber berichtet Auto 24 nichts. Dafür über Einzelheiten der Raserei: "Der flüchtige Rowdy beschleunigt seinen Boliden dabei selbst in durchquerten Ortschaften auf mehr als 150 km/h – über die Landstraßen brettert er gar mit Tempo 200." Das müsste nicht sein. Ein entsprechend konfigurierter ISA-Geschwindigkeitsassistent könnte eine solche besinnungslose Raserei zuverlässig verhindern. Und die Polizei hätte die Chance mit einer Einsatzfahrt mit Martinshorn und Blaulicht und ausgeschaltetem ISA einen solchen Autofahrer vergleichsweise deutlich ungefährlicher zu stellen und festzunehmen.

    Letztendlich ist es nur eine Frage der Prioritäten: Es hält an oder er wird wie auch immer gezwungen, auch wenn es seiner Gesundheit nicht allzu zuträglich ist. Abwägung Tod Unbeteiligter oder... Es ist keiner gezwungen so zu rasen...