Woche 16 vom 13. bis 19. April 2026

  • Hamburg-Wilstorf: 11-jähriger Radfahrer wird bei Unfall mit Lkw tödlich verletzt
    Junge geriet offenbar unter Lastwagen. Lkw-Fahrer und geschockte Zeugen werden vor Ort betreut. Polizei sucht jetzt Zeugen.
    www.abendblatt.de
    Zitat

    "Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einer Kollision mit dem Rad fahrenden Kind. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 11-Jährige lebensgefährliche Verletzungen am Kopf“, sagte Polizeisprecherin Laura Wentzien. Beim Abbiegen querte der Lkw nach Abendblatt-Informationen den Radweg. Der Junge soll einen Fahrradhelm getragen haben.

    Freudenthalweg, Hamburg

  • durch Übersehen. reine Spekulation: LKW rechts ab, Blick nach links. Radfahrer als Geisterradler unterwegs, kommt für LKW von rechts. losgefahren im falschen Moment.

    alternativ: LKW steht und wartet auf Lücke (Winsener Straße!). Radfahrer kommt ebenfalls mit aus T30-Zone, hier auf der linken Seite. Vorn an der Winsener Straße fährt der Radfahrer unmittelbar neben dem LKW auf die Furt und biegt vor diesem rechts ab. LKW sieht Radfahrer nicht: der fuhr auch nicht auf dem einsehbaren Radweg, sondern kommt von "schräg links hinten". LKW fährt im falschen Moment los.

  • Der LKW biegt aus der Seitenstraße nach rechts ab. Wie kann dabei der Junge dabei unter den LKW geraten?

    Seh da das Problem nicht. Wenn der Radler vor dem LKW war, egal von welcher Richtung er kam, ist er danach halt drunter.

    Auch wenn er als Geisterfahrer an der Kreuzung gehalten hat, und er im Schleppbereich, dann ist er schnell drunter.

  • Ja, stimmt. Frontal wäre natürlich möglich. Wenn der Fahrer vorher an der Kreuzung gewartet hat, kann der Junge davor vorbei gefahren sein, als der LKW losgefahren ist. Oder der Junge kam aus der anderen Richtung.

    Es war offensichtlich nicht der typische Rechtsabbiegeunfall, wo vorher beide in die gleiche Richtung gefahren sind.

  • Unfälle an FGÜ. was könnte man tun, woran könnte es lieg... MEHR TECHNIK DRAUFWERFEN!!!! :sleeping:

    Wichtig ist vor allem, dass Autofahrer die Sache weiter ignorieren können, ohne echte Konsequenzen fürchten zu müssen… Wir haben hier in Lüneburg vor dem Kurpark (Ecke Uelzener Straße/Goethestraße) einen Kreuzungsbereich samt FGÜ mit Aufpflasterung. Da darf man eigentlich mit 50 rüber brettern… In der Realität fällt man da mit 30 schon als Raser auf – bessere Einhaltung als jede 30-Zone.