Beiträge von Peter Viehrig

    1) Du unterstellst (im Kontext anzunehmen) Radfahrern, sie würden sich signifikant weniger an Regeln halten als andere. Dafür hätte ich gerne Belege.

    Das unterstellt er nirgends. Deshalb braucht er auch keine Belege liefern.


    2) Du gehst davon aus, dass Radfahrer wegen fehlender Regelbefolgung die Arschlöcher des Straßenverkehrs sind.

    Nein, davon geht er nicht aus. Selbst mit der phantasiereichsten Interpretation gelingt es mir nicht, das aus Explosiv s Aussagen herauszulesen.


    3) Da sie es dann erwarten dürfen, hältst Du diese Herabwürdigung für moralisch gerechtfertigt.

    Nein, hält er nicht. Das gleiche wie bei zweitens.


    Jemanden Aussagen zu unterstellen und sich über diese vermeintlichen Aussagen zu empören, ist, milde formuliert, ungehörig. Wir sind hier nicht beim Braunbuch.


    Man kann hier ganz einfach, entspannt und unterstellungsfrei Fragen stellen, wenn man etwas wissen will oder Aussagen für unklar hält. Über diese (die tatsächlich gemachten Aussagen/Antworten) kann man sich dann empören, statt über die Auswüchse des Fieberrauschs der eigenen Interpretationskünste.

    1) Du unterstellst (im Kontext anzunehmen) Radfahrern, sie würden sich signifikant weniger an Regeln halten als andere. Dafür hätte ich gerne Belege.


    2) Du gehst davon aus, dass Radfahrer wegen fehlender Regelbefolgung die Arschlöcher des Straßenverkehrs sind.


    3) Da sie es dann erwarten dürfen, hältst Du diese Herabwürdigung für moralisch gerechtfertigt. (Go to 1)


    Das schreibt Explosiv nirgends bzw. unterstellt er nirgends. Eine solche Uminterpretation seiner Aussage ist sachlich schlicht falsch.

    Diese Malerei auf dem Radweg ersetzt kein Verkehrszeichen, sie kann es allenfalls (sofern ein Vz vorhanden ist) ergänzen bzw. dessen Bedeutung unterstreichen/näher ausführen. Das heißt, Radler müssen da zunächst einmal nicht rechts abbiegen.

    In der Gesamtbilanz zahle ich (und die anderen hier) mit meinen Steuergeldern (und die anderen mit ihren) für die Autofahrer, weil die (im Gegensatz zu mir) zu wenig Steuern zahlen, um die Kosten zu decken, die sie selbst als Autofahrer verursachen. So einfach ist das. Ich nehme nix, ich gebe, nämlich mein sauer erwirtschaftetes Steuergeld, damit der Autofahrer seinen Blecheimer überall abstellen und überall meine Stadt mit seinem Dreck verpesten kann.


    Wenn Sie das nicht glauben --> https://www.google.com/advanced_search


    Und wenn schon Dreck und Lungengift, dann möchte ich wählen; und ich wähle stattdessen die Cigarre.


    Der Autofahrer gibt auch, aber zu wenig, deshalb muß ich ihn ja subventionieren.

    Wie mache ich das also, wenn ich an dieser Stelle geradeaus weiterfahren will? Soll ich links den Arm raushalten?

    Theoretisch auf jeden Fall den Arm heraus oder eben anders "rechtzeitig und deutlich" ankündigen, wenn man das auch ohne Handzeichen hinbekommt.

    § 10 setzt doch aber voraus, dass man nicht geradeaus fährt, sondern von der Seite kommt (aus einem Grundstück, einem verkehrsberuhigten Bereich, von anderen Straßenteilen ... auf die Fahrbahn einfahren) oder aber vorher steht (vom Fahrbahnrand anfahren) ...

    Man kommt ja als Radfahrer von dem Radfahrstreifen an der Seite, nur halt nicht im Rechten Winkel, den der §10 aber auch nicht verlangt, um zu greifen.

    Bei uns ist aber auch nichts im Trinkwasser. Die meisten Autofahrer benehmen sich anständig.

    Berlin, ja, da benehmen sich die meisten Autofahrer relativ gesittet, wobei ich auch in Berlin schon vergleichbar degeneriertes Verhalten erlebt habe. Inzwischen haben wir hier mehr als ausreichend Beispiele, daß sich das in HH dann doch einen Ticken asozialer verhält.


    In meinen Augen zeigt die Szene eine klare, vorsätzliche Straftat. Und wie fast immer bei Körperverletzungs- oder Tötungsdelikten mit explosionsgetriebenem Blecheimer wird die Strafe, sofern überhaupt eine folgt, grotesk lächerlich sein.

    Gute Sache, aber ein Hinweis zur Terminfindung: Es sollte regelmäßiger Termin sein, den man sich gut merkt, z.B. jeden ersten/letzten Montag/Freitag/Samstag + feste Uhrzeit. Die Wahl des vorletzten/vierten Montags eines Monats halte ich für suboptimal.

    http://fahrradbefragung.de/


    Man merkt alsbald, daß die Konstellation, ein Telefon während einer Radfahrt zu benutzen, ohne dieses in der Hand zu halten oder überhaupt zu berühren, nicht mitgedacht wurde. Das führt zu interessanten Fragestellungen wie z.B: "Warum haben Sie Ihr Telefon zur Navigation benutzt?" Immerhin konnte ich bei Sonstiges ausfüllen: "Um zu navigieren."

    Hier mal eine Übersetzung:

    ...


    Auf die Sorge des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales über das "desaströse EU-Copyright-Gesetz", antwortet die EU-Kommission, es ginge nur um Plattformen, auf denen "große Mengen unautorisierter, geschützter Inhalte" hochgeladen werden. Die betreffende Formulierung könnte einschränkend wirken und stand im ursprünglichen Entwurf - aber sie wurde im morgen abzustimmenden Gesetzestext gestrichen. Die EU-Kommission kennt den aktuellen Gesetzestext nicht - ist das noch Unfähigkeit oder schon Lüge?

    Die Verlage befinden sich in einer ähnlichen Situation: Sie stellen die Artikel her, die anschließend von anderen genutzt werden.

    Inwiefern? Durch Auflistung einer Überschrift nebst Link zum Artikel? Das ist Internet. Wenn die Verlage das nicht wünschen, können sie sich jederzeit mittels robots.txt davon befreien.

    Das ist auch so ein positiver externer Effekt. Und auch er führt dazu, dass Artikel in geringerer Zahl oder schlechterer Qualität hergestellt werden, als volkswirtschaftlich eigentlich wünschenswert wäre.

    Ich wiederhole mal einfach die Frage: Inwiefern? Allenfalls ist es umgekehrt. Google erbringt eine kostenlose Dienstleistung für die Verlage, führt ihnen nämlich Kunden zu, mit denen sie im Gegensatz zu Google bei Google-News - über Werbung auf ihren Seiten mehr Umsatz generieren, was sie, wenn sie das gar zu sehr stört, - wie bereits geschrieben - jederzeit unterbinden können. Ganz ohne LSR.


    Die Argumentation für ein LSR ist auch volkswirtschaftlich kompletter Unfug.

    1. Google verdient bei Google-News nix. Keine Werbung, kein bißchen.

    2. Google führt den Online-Publikationen der Verlage Leser zu, erbringt für diese also eine Dienstleistung - gratis. Dafür soll es nun also bezahlen, was völlig absurd ist. Der Vergleich mit Taxifahrten zu einer Lokalität, für die der Taxifahrer eine Lizenz an die Lokalität bezahlen soll, drängt sich geradezu auf.
    3. Das Leistungsschutzrecht ist grandios gescheitert (Deutschland und Spanien), sofern man die proklamierten Ziele für die tatsächlichen hält.

    4. Das LSR verfestigt Monopole und Oligopole, da es insbesondere kleine Suchmaschinenbetreiber, aber auch andere "gewerbliche" Online-Angebote, die "nach draußen" verlinken, massiv behindert. Damit ist es eine Behinderung der Diskurs- und Verlinkungskultur im Internet, denn:


    Internet = Verlinkung.


    5. Es ist komplett überflüssig, es versucht gescheiterte Geschäftmodelle der Verlage zu konservieren.


    Im übrigen verweise ich auf IGEL, denn das wurde alles schon viele male durchgekaut. Das LSR ist eine auf Lügen basierende freiheitsfeindliche Totgeburt von Lobbyknechten wie Axel Voss & Co. Es ist komplett abzulehnen.

    Ich muß das an der Stelle einfach nochmal loswerden: Hier im Forum werden munter Links zu "Presseorganen" gesetzt, deren Verleger aktive (und damit einhergehend zwangläufig lügende) Unterstützer und Förderer des sogenannten "Leistungsschutzrechts" sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene sind (z.B. abendblatt.de - Springer). Deren Verlinkung sollte man tunlichst unterbinden und/oder unterlassen; es gibt dafür Tools, die eine solche Blockade eines Links zu einem LSR-Organ automatisch erledigen. Das schützt den Betreiber des Forums vor eventuellen Abmahnungen und straft genau die, die sich diese Nichtverlinkung hart herbeilobbyiert haben.