Woche 26 vom 22. bis 28. Juni 2026

  • Besonders interessant fand ich diesen Absatz aus dem Artikel:

    "Überhaupt treffen Feuerwehr und Polizei auf wenig Gegenwehr – mit Ausnahme von einer Straße. Bei einem Schlenker in den äußerst gepflegten Wilhelm-Drexelius-Weg, der bereits zu Barmbek-Nord gehört, sorgt die Kolonne von Einsatzwagen für viel Aufmerksamkeit. Gut ein Dutzend Anwohnerinnen und Anwohner kommen beim Anblick der Uniformierten nach und nach auf die Straße und protestieren – mitunter vehement – gegen die Knöllchen. „Wir parken hier immer so“, lautet das beliebteste Argument."

    Nicht nur Feuerwehrzufahrten werden dort zugeparkt. Im Wilhelm-Drexelius-Weg wird auch die Fußweg-Verbindung zum Spielplatz zugeparkt:

  • Ach deswegen kannte ich den Straßennamen nicht! (Ich war schon wegen "äußerst gepflegt" in Verbindung mit "Barmbek-Nord" etwas irritiert) Das ist auf dem Gelände, das früher zum Allgemeinen Krankenhaus Barmbek gehörte und jetzt bewohnt wird ... da stehen ein paar Carsharing-Autos, und ich fand es immer nervig, in diesen engen Sträßchen zu fahren, die keine Einbahnstraßen sind. Hundert(e) Meter ohne sichtbare Ausweichmöglichkeit, selbst bei Fahrrad versus kleinem Pkw gibt das immer Konflikte.

    Bezeichnend, dass ausgerechnet die dort wohnende Klientel sich aufregt, anstatt froh zu sein, dass die überhaupt auf der Fahrbahn parken dürfen (es gibt natürlich auch Tiefgaragen auf dem Gelände).

    Denen gönne ich jeden Strafzettel.

  • Dauerdelikt. also nur eine.

    Abgleich mit der Steuererklärung, an wie vielen Tagen das Auto für die Pendlerpauschale in Anspruch genommen wurde. Danach Wahl zwischen 220 Tage / Jahr für Falschparken oder Anzeige wegen Steuerbetrug.

  • Abgleich mit der Steuererklärung, an wie vielen Tagen das Auto für die Pendlerpauschale in Anspruch genommen wurde. Danach Wahl zwischen 220 Tage / Jahr für Falschparken oder Anzeige wegen Steuerbetrug.

    Seit wann gibt man in der Pendlerpauschale an, wieviel Tage mit dem Auto zur Arbeit gefahren wurde? Das können auch 220 Tage mit dem Fahrrad gewesen sein. Es interessiert den Fiskus nicht, womit man zur Arbeit kommt: Nur die Anzahl von Tagen und Kilometern...

  • Ich erinnere mich dunkel, dass meine Abfragemaske in meinem Steuerprogramm immer nach dem Verkehrsmittel gefragt hat.

    Richtig, das ist aber pillepalle, solange bei der Multiplikation von Tagen, Entfernung und Kilometersatz nicht mehr als 4.500 Euro rauskommen. Außerdem lässt die Maske es nicht zu, bei "manchmal Auto, manchmal anders" die jeweilige Anzahl der Tage einzutragen, ohne den Datensatz doppelt anzulegen. Und schließlich könnte ja mit "immer" gemeint sein: "jeden Tag aufs Neue" ...

  • ... da stehen ein paar Carsharing-Autos, und ich fand es immer nervig, in diesen engen Sträßchen zu fahren, die keine Einbahnstraßen sind. Hundert(e) Meter ohne sichtbare Ausweichmöglichkeit, selbst bei Fahrrad versus kleinem Pkw gibt das immer Konflikte.

    Die Sträßchen sind nicht zu eng, sie werden vom ruhenden Autoverkehr eng gemacht! Es ist fatal, dass man sich oft ungewollt der Jammer-Rhetorik von Parkplatzsuchenden anschließt, anstatt sofort gegenzuhalten und die Ursache für enge Straßen beim Namen zu nennen. Die Straßen sind nicht zu eng, die Fahrzeuge sind zu breit und zu viele und die Besitzer scheuen die Kosten und die Umstände, einen bezahlten Tiefgaragenstellplatz zu benutzen.