Beiträge von krapotke

    Ich war schon lange nicht mehr da — wurde dort inzwischen die Beschilderung angepasst?

    Ja, die Beschilderung wurde geändert. An beiden Übergängen von der Klappbrücke zur Behelfsbrücke wurden die Schilder "Radfahrer absteigen" entfernt und Schild 254 angebracht. Damit ist die rechtliche Situation nun klar geregelt. Die Faltbrücke selber ist, wie auf deinen Aufnahmen, nach wie vor als Gehweg mit Radfahrer beschildert.

    Ich habe den Eindruck, dass sich der Kommunale Ordnungsdienst in Zeiten der Pandemie wohl wieder aus der Verkehrsüberwachung zurückgezogen hat. Knöllchen sehe ich momentan nur noch im Bereich der Parkraumbewirtschaftung, aber beispielsweise nicht mehr in meiner Nachbarschaft. .

    Am vergangenen Freitagnachmittag war der KOD auf der Klappbrücke über die Hörn aktiv. Die Klappbrücke selber ist als Fußweg mir "Radfahrer frei beschildert". Da die Klappbrücke momentan nicht passierbar ist, wird der Verkehr über eine Nebenbrücke geleitet, Auf dieser ist der Radverkehr durch Zeichen 254 verboten. Der KOD stand wie gewohnt auf der westlichen Seite der Brücke, mit einem Spähposten im Bereich Vapiano, um sündige Radfahrer aufzuschreiben. Zumindest im Bereich Radverkehr ist die Truppe also durchaus noch im Rennen.

    Viel spannender ist von Norden kommen der Bereich vor dem Knooper Weg auf dem benutzungspflichtigen Hochboardradweg und insbesondere das Einordnen auf die Fahrbahn dort. Und das Ausfädeln am Lehmberg auf den benutzungspflichtigen Radweg.

    Ja, Ecke Knooper Weg vom Norden aus kommend muss man sich beim Wechsel vom Radweg auf die Fahrbahn mit den Linienbussen der KVG arrangieren.

    Die Benutzungspflicht ab Lehmberg ist übrigens aufgehoben.

    https://www.kn-online.de/Kiel/…elt-Fahrradschutzstreifen


    Nur versuchsweise für sechs Monate und CDU / AfD konnten sich natürlich nicht erwärmen, aber trotzdem. Wobei, was ändert sich eigentlich durch die Verlängerung der jetzt vorhandenen Stummelschutzstreifen? Parken in zweiter Reihe auf dem Schutzstreifen wird halt noch etwas illegaler und Fahrbahnradelnde werden vmtl. durch den Schutzstreifen ermutigt konsequent in der Dooring-Zone zu fahren. Aber sonst?

    Etwas bringen würde es allerdings, wie von der CDU vorgeschlagen, den alten Hochbordradweg als Fußweg umzuwidmen. Mehr Platz für z.B. Außengastronomie würde der Holtenauer sicher gut tun. Aber wenn dann noch illegaler auf dem Radfahrstreifen geparkt werden müsste, geht es halt nicht.

    Ich wundere mich gerade schon wieder, warum ausgerechnet bei Unfallmeldungen ein derartiger Interpretationsspielraum geschaffen wird.

    Ich denke das zum einen das journalistische Interesse an derartigen Ereignissen gering ist und daher nicht aufwendig recherchiert wird. Man verwurstet also die dürftige Polizeimeldung. Und der Kenntnisstand der Polizei wird, wenige Stunden nach dem Vorfall, häufig noch lückenhaft sein.

    Strafbefehl? Hab ich was verpasst? Das Geldbußen aufgrund von Verstößen gegen Coronaverordnungen (OWi) ausgesprochen werden können ist mir bekannt. Aber das hier plötzlich auch Straftaten im Raum stehen sollen.

    Das muss er lt. § 37 Abs. 6 StVO aber nur auf Radverkehrsführungen. Ich sehe dort keine.

    Ich eventuell schon. Wer zum die Aufstelltasche zum indirekten Linksabbiegen erreicht, tut dies ja von links aus über Furt. Ob diese nun einen gemeinsamen Geh und Radweg oder reinen Hochbordradweg oder einen reinen Fußweg verbindet ist aus dem Bild leider nicht klar ersichtlich.

    Malte Hat die Ampel für den Fahrverkehr dort evtl. Richtungspfeile, sodass die grüne Radfahrerampel für die zweite Richtungsfahrbahn feindliches grün mit den Rechtsabbiegern anzeigt?

    Damit Radfahrer in den Genuss der Fußgänger-Räumzeiten kommen? :thumbdown:



    Betrachte das mal aus Sicht des Autofahrers im Querverkehr. Wenn dessen Ampel auf grün schaltet muss er zwar damit rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer noch unterwegs sind, aber er braucht nicht damit rechnen, dass noch welche dazukommen. Genausowenig wie die Oma bei rot loslaufen darf, darf ein Radfahrer auf die Fußgängerfurt auffahren, wenn der Querverkehr schon bzw. fast grün hat.

    Dem Eingagspost nach scheint die Behörde schon jetzt diesen Genuss für Radfahrende vorzusehen

    Dein Argument mit dem Querverkehr verstehe ich nicht so ganz. Gehst du davon aus, dass Radfahrende die Geschwindigjeit von langsamen Fußgängern (Oma zu Fuß) noch unterschreiten?


    Edit: Wofür ist eigentlich die Trennmarkierung auf der Verkehrsfläche der Mittelinsel da? Sieht für mich nach einem gewollten gtrennten Rad und Fußweg aus, zumal auch der Belag sich farblich zu unterscheiden scheint. Der Stellung der Radfahrerin gegenüber nach könnte es dort auch einen Hochbordragweg zu geben. Oder sie fährt illegal auf dem Gehweg.

    In der Begründung zu der Allgemeinverfügung wird explizit das Verhalten von Fußgängern angesprochen.


    "Der verstärkte Fußgängerverkehr ist jedenfalls zeitweise so dicht, dass auf den Wegen zumindest bei stärkerem Andrang nicht immer der erforderliche Abstand eingehalten werden kann. Selbst bei weniger starkem Andrang muss immer damit gerechnet werden, dass einzelne Personen, obwohl ausreichend Platz vorhanden ist, unnötig dicht an anderen Menschen vorbeigehen oder stehenbleiben, um in Schaufenster zu sehen, wogegen man sich auch mit Umsicht kaum vollständig schützen kann. Das Abstandhalten hängt in solchen Situationen auch von den anderen Menschen ab. Nach der täglichen Erfahrung verhalten sich nicht alle Menschen risikobewusst."


    Ich sehe keine Probleme wenn Radfahrende keinen MNS tragen, auch dann nicht, wenn verkehrsbedingt gehalten wird. Dies ist auch sinnvoll, da bei Brillenträgern gerade beim Radfahren durch den MNS die Brillengläser leicht beschlagen und dadurch die Verkehrssicherheit eingeschränkt wird.

    Bleiben Radfahrende allerdings vor einem Schaufenster zum Kucken stehen, wäre mMn ein MNS vorgeschrieben.

    Ich erinnere die anfängliche Ablehnung des MNS wegen unzureichender Schutzwirkung nur aus Sicht des Träger her gedacht. Diese eindimensionale Denkweise habe ich auch zuerst gehabt. Schutzmaske soll den Träger vor dem schädlichen Einfluss der Umgebung abschirmen. Da ein Lappen vor dem Gesicht aber keine Viren zurückhält ist es Quatsch.

    Dass Masken die Umwelt vor dem Träger schützen können hatte man in der Anfangszeit von Corona hier nicht so auf dem Schirm.

    obelix

    Bei mir geht der Blick schon über die linke Schulter hinweg, wenn ich die Fahrertür mit rechts öffne. Das muss jetzt nicht bei jedermann/frau so sein. Aber auch der Blick zur Seite erinnert daran, dass dort noch etwas stattfindet (Verkehr) worauf geachtet werden sollte. Das ist in jedem Fall besser als das blinde Aufstossen der Tür mit der linken Hand, während noch im Innenraum herumgekramt wird.

    Die Kieler Nachrichten haben eine Karte veröffentlicht, die u.a. die Unfälle mit Radfahrerbeteilung, inkl der Alleinunfälle, aus 2019 im Kieler Stadgebiet darstellt. Kurze Zusammenfassung: viel Verkehr, viele Unfälle. Sonst lässt sich leider nicht viel ablesen, denn Fahrtrichtung, befahrener Strassenteil und Ort des Zusammenstoßes bzw, Sturzes sind leider nicht beschrieben. So lassen sich zwar Unfallschwerpunkte aber keine Ursachen ausmachen. Ledeglich aus der Lage der Markierung im Bereich einer Kreuzung / Einmündung könnte man die vorsichtige Vermutung "Rechtsabbiegerunfall" aufstellen. So z.B. bei dem Unfallschwerpunkt Holtenauer Straße zwischen Knooper Weg und Esmarchstraße.

    Wenn ich diese Aufstelltaschen richtig verstehe, dienen sie doch eigentlich nur dazu, dass der KfZ-Verkehr nicht durch linksabbiegende Radfahrer behindert wird, die auf eine Lücke im Gegenverkehr warten?

    Oder haben die noch einen anderen Sinn?

    Die Richtungsfahrbahnen sind dort doch geteilt wenn ich das richtig erkenne. Dort gibt es keinen Gegenverkehr, den man durchfahren lassen müsste. Maximal könnte man die weiter geradeausfahrenden Radfahrer aufhalten, wenn man die Fahrspur links des Schutzstreifens wegen dichtem Verkehr nicht queren kann. Der angesprochene Radweg ist aus meiner Sicht lediglich eine Querungshilfe, Sprunginsel oder wie immer sowas genannt wird.