Beiträge von krapotke

    Groß, stark, national: Der Autowahn der Autokraten
    Was dem Putin sein Aurus, ist dem Erdogan sein Togg, war Gaddafi sein Saroukh el-Jamahiriya: Viele Autokraten und Diktatoren lieben große, starke Autos und…
    www.kn-online.de
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    Was dem Putin sein Aurus, ist dem Erdogan sein Togg, war Gaddafi sein Saroukh el-Jamahiriya: Viele Autokraten und Diktatoren lieben große, starke Autos und stecken obendrein viel Geld in prestigeträchtige nationale Automobilprojekte. Manche wie Gaddafis „Rakete der Volksrepublik“ scheinen einem James-Bond-Film entliehen.


    Ich weiß gerade nicht, zu welcher Öl- Diktatur Porsche, Audi und BMW gehören.

    Angenommen, wir würden redlicherweise den Anteil des im Ausland indirekt für unseren Konsum emittierten CO2 auf den deutschen Anteil der Welt-Emissionen anrechnen. Dann würde das trotzdem nicht das mindeste am Quasi-Nichteffekt einer minimalen Mobilitätsverlagerung von Deutschen auf die Weltemissionen ändern. Auch die Idee, man könnte durch weltweite Mobilitätsverlagerung aufs Fahrrad noch spürbar was retten, ist eine Illusion. 7 Milliarden Menschen haben nicht mal ein Auto, das sie fürs Fahrrad stehen lassen könnten.

    Das hat aus meiner Sicht wenig mit redlichkeit zu tun. Wenn ich am Markststand für 20Euro 3kg Erdbeeren kaufe und mir dafür 10 Euro von meiner Frau leihe, ist die Feststellung, dass 3 Kilo Erdbeeren 10 Euro kosten falsch. Du hast hier eine Berechnung auf zwei Nachkommastellen angestrengt, deren Grundlage mit der Realität wenig zu tun hat. Du stellst ja selbst fest, dass offensichtlich der CO2 Auststoß nicht gleichmäßig verteilt ist. Es ist also logisch in den Gesellschaften mit Maßnahmen zu beginnen, die übermäß viel CO2 emittieren.

    Recht gebe ich dir darin, dass die häufig auf den individuellen Konsum beschränkte Debatte die Big Player wie z.B. Militär und Industrie aus dem Fokus verliert.

    In 10 Jahren werden die Klimaretter merken, dass nachhaltiges Wirtschaften keine Transferleistungen zahlt.

    Nimm es mir nicht übel.

    Wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden, gehen hier die Lichter aus.

    Wenn wir den Mindestlohn einführen, kann sich niemand mehr den Friseur leisten.

    Wenn wir das Rauchen in den Gaststätten verbieten, stirbt die Gastronomie.

    Mit dem Teufel an der Wand bange machen, gildet nicht.


    Bei der bestehenden Verteilung des Mehrwertes bestehen deutliche Kapazitäten, die zur Nutzung für das Gemeinwohl herangezogen werden könnten.

    Das funktioniert nur leider nicht in einer Demokratie. Sie kriegen keine Mehrheit für Maßnahmen, von der der Großteil der Bevölkerung profitieren würde. (Volker Pispers)

    Th(oma)s Ich bin kein Akademiker. Ich hätte gern Mueck Fähigkeiten Zahlen zu analysieren. Ich zweifele deine Werte nicht an, aber ihre Aussagekraft. Der Erdüberlastungstag lag dieses Jahr für Deutschlad am 2. Mai. Einen guten Teil der CO2 Emissionen, die durch Konsum und Verbrauch in Deutschland verursacht werden, wird nicht hirt emitiert. Ist z.B. der CO2 Ausstoß, der bei der Produktion von Rindfleisch in z.B. Argentinien verursacht wird, Anteilig des Deutschen Importes in den von dir genannten 1,7% enthalten?

    Bei Stadtradeln ist mir aufgefallen, dass dort viel zu geringe Autokosten berechnet werden.

    Für 391 km Fahrradfahren wurden mir eine Kostenersparnis im Vergleich zum PKW von 59,43 Euro berechnet.

    Das entspricht einem Kilometerpreis von ca. 15 Cent.

    Der ADAC berechnet dagegen z. B. für die VW-Golfmodelle Kilometerpreise von über 50 Cent pro Kilometer.

    https://assets.adac.de/Autodatenbank/…ersicht_s-v.pdf

    Der ADAC unterscheidet in seiner Berechnung unterschiedliche Kostenarten. Neben denen, die durch den Betrieb des Fahrzeugs entstehen (sprich Fahren), gibt es auch die Kosten, die durch das bloße Vorhalten eines Autos entstehen (Wertverlust, Versicherung, Steuer, Parkpkatzkosten etc.). Diese Kosten fallen auch dann an, wenn das Auto zugunsten des Fahrrades stehen gelassen wird.

    Es ist somit vmtl. richtig, dass die Ersparnis eines Fahrkilometers geringer ist, als dessen Gesamtkosten beim Fahren.


    Edit: Yeti war schneller

    Mueck Wo ist denn hinterlegt, dass Piktogramme Verkehrszeichen ergänzen?

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass Straßenmalerein VZ lediglich wiederholen.

    Beispiel: Die Wiederholung der Anordnung von zHG 30 durch Piktogramme auf der Fahrbahn. Würde das Schild zHG 50 anordnen wären aus meiner Sicht Piktogramme mit zHG 30 nichtig.

    Pirminator

    Erstens: Danke für deine ausführliche Antwort. Das meine ich ehrlich, auch wenn sie mir nicht gefällt.

    Zweitens: Für einen Diskurs mit dir fehlen mir der Gleichmut und die psychischen Ressourcen. Er würde mir nicht guttun.

    Daher

    Lebe wohl

    Abgesenkte Bordsteine werden gerade von streckenunkundigen VTs gerne übersehen. Ohne Schild wird dannhalt von "rechts vor links" ausgegangen. Wenn man als Bevorrechtigter VT solche Situationen (er)kennt, ist bremsbereit sein eine gute Idee.


    OT: Vor ein paar Monaten habe ich mal einen Fahrradpolizisten angesprochen, ob eine bestimmte Stelle ein abgesenkter Bordstein sei oder nicht. Seine Antwort: Dss sei doch egal, ohne Schild gelte immer rechts vor links.

    Es gab auch die Schwachen, die Lockdowns unter beengten Wohnverhältnissen durchstehen mussten, denen wichtige Rescourcen wie KiTa, Schule und Vereine fehlten, denen Einkommen wegbrach, ohne über ausreichend Reserven zu verfügen. Es gab Schwache, deren dringend nötige Psychotherapie coronabedingt mehrmonatig unterbrochen wurde (so z.B. bei mir). Wenn Menschen mit diesen Krisen überfordert, ihrem Unmut öffentlich Luft machten, durften sie mit wenig Verständniss rechnen. Ja, die haben viel Mist gequasselt. Und jemand der von Chips im Impfsoff faselt, ist schwer auszuhalten. Jemand der einen Impfzwang beklagte, hatte aber vielleicht ein berechtigtes Anliegen. Die progressive außerparlamantarische Linke war nicht fähig, sich auf diese Menschen einzulassen. Hinter einem Banner "Masken und Fäuste hoch" brüllte man ihnen lieber "Haltet die Fresse!" entgegen. Ich war ja selbst nicht besser und auf etlichen Gegendemos anwesend.


    Ansonsten verbuche ich das Thema aber vor allem als "erledigt" und das, was man beim nächsten Mal anders machen sollte hat wenig mit den Protesten zu tun.

    Das halte ich für ziemlich ignorant.

    Ach Ullie. Du hast schon verstanden, probst aber halt gern die Lust am Widerspruch. Ich bin zu müd für Erwiderungen. An dich war's ja auch nicht gerichtet.

    Ich setz das mal hier rein, weil die Diskussion mit Pirminator in den Pressemeldungen stark OT wurde.


    Zitat

    Die Corona-Jahre haben gezeigt, wie schnell eine doch nur "Gutes" tun wollende Gesellschaft ins Totalitäre abgleiten kann; und wie gleichgültig der überwiegenden Masse die Kollateralschäden sind. Nehmt ihr die RKI-Files überhaupt zur Kenntnis? Das gilt im Grunde auch fürs wesentlich ältere Thema Klima. Es ist grenzenlose Hybris, zu meinen, man könne als kleines Menschlein im "Guten" wie im "Bösen" - am "Klima" wie an einem Thermostaten drehen. Vor drei Jahren habt ihr (nutzlose) "Masken" getragen, eure Omma im Altersheim einsam verrecken lassen, Kinder misshandelt, unzählige Unternehmer und Selbständige in die Pleite getrieben, Demonstrationen verboten und anderweitig Menschen sozial und existenziell vernichtet. Warum? Um die "Ausbreitung eines Virus" zu bekämpfen, damit "das Gesundheitswesen nicht überlastet wird." Es war vom ersten Tag an alles unwissenschaftlicher Bullshit; ausnahmslos. Eine globale Massenhysterie.

    Das eine kritische Auseinandersetzung mit Coronamaßnahmen in der Öffentlichkeit kaum stattfindet, damit hat Pirminator aus meiner Sicht recht. Das wird zum Teil an der raschen Krisenabfolge liegen, aber auch daran, dass den damaligen Entscheidungsträger*innen eine Aufarbeitung nicht wichtig ist. Die Afghanistan- und Mali Einsätze werden ja öffentlich auch nicht kritisch nachbereitet. In allen Fällen sind mit Sicherheit Fehler gemacht worden, deren Benenennung und Analyse wichtig für zukünftige Szenarien sind. Leider hat sich während der Coronaepedemie, die es für mich klar gegeben hat, die Linke insgesamt nicht mit Ruhm bekleckert. Sie beschrä kte sich darauf, die staatlichen Maßnahmen zu verteidigen und öffentliche Kritik lautstark zurückzuweisen, statt Anschluss an die Sorgen der Bevölkerung zu suchen und Solidarität zu zeigen. Das Feld wurde, wieder einmal, der Rechten überlassen die es dankbar aufgenommen haben. Unter den Querdenkern waren ohne Frage viele Spinner, Faschos und Neonazis. Aber auch viele Menschen, die von der Linken unwidersprochen in deren "Obhut" belassen oder hineingebrüllt worden sind. Eine selbstkritischer Umgang hierzu fehlt in der linken Szene.

    Übrig gebleben sind viele verbitterte und enttäuschte Menschen, auch ehemals Angehörige der linken Szene. Ich meine hier Pirminator wiederzuerkennen. Ichhalte deine agressive Art nur schwer aus. Allerdings warst du vor vier Jahren nur unwesentlich umgänglicher. Ich halte dein Abstreiten des menschengemachten Klimawandels und der Coronapandemie für gefährlichen Unsinn. Mir fehlt aber die Kraft, das jetzt auszudiskutieren. Ich merke nur gerade wieder, dass wir und da schließe ich mich mit ein, in der Vergangenheit viel Porzelan zerschlagen und Gräben geschaufelt haben, die uns jetzt vor den Füßen fallen.

    Die Gedanken wollte ich nur kurz loswerden.


    P.S. Das Schreiben hat mich angestrengt. Ich lass den Text jetzt mit allen Tippfehlern so stehen. Entschuldigt das bitte.

    Aber egal; ich will die Jünger der Klimakirche nicht weiterhin in ihrem Glauben stören. Mein Problem ist, dass ihr zunehmend totalitärer Wahn auch meine ganz realen Existenzgrundlagen zerstört.

    Ich weiß jetzt leider nicht, worin deine Existenzgrundlagen bestehen ( Landwirtschaft, Kohleabbau, Verbrennerfahrzeuge?) und wie diese konkret zerstört werden. Ich vermute allerdings, dass die Ursachen eher in der vorherrschenden Wirtschaftsweise zu finden sein werden.


    P.S. Im Übrigen freut es mich wirklich, dass die Stadt, die deinem Avatar ihren Namen leiht, beim letzten Hochwasser in RP glimpflich davongekommen ist.

    Warum sollte das so sein? Im Normalfall muss der Radler ja auch kein Schritttempo fahren.

    Bei Vz 237 mit Zusatz "Fußgänger frei" könnte ich die Interpretation ja verstehen. Habe ich tatsächlich mal gesehen, das war auf dem Werratal-Radweg.

    In einem Thread, der das Adjektiv "lustig" im Titel trägt, muss nicht jeder Post bierernst gemeint sein.

    Muss bei diesem umgekehrten Zeichen 240 (Fahrrad oben, Fußgänger unten) eigentlich der Fußverkehr seine Geschwindigkeit an den Radverkehr anpassen? Immerhin sind hier Fußgänger klar untergeordnet und dürften den Radverkehr nicht behindern. Sagen wir Mindestgeschwindigkeit 15km/h?


    Lauf, Opi lauf!

    Sonst fahr ich dich übern Hauf.

    Ich fahr dir in die Hacken rein

    und hör dich dann vor Schmerzen schrein.

    Lauf, Opi lauf!

    Also wie gehabt begeht jede Gruppe die Verstöße, die aus der jeweiligen Beurteilung, maßgeblich beeinflußt von Motorisierung und Umgebungswahrnehmung, als beherrschbar und weitesgehend risikolos angesehen werden.