Woche 11 vom 09. bis 15. März 2026

  • Verkehrsberuhigter Bereich: Keine Rechts-vor-Links-Regelung:

    Haftung im verkehrsberuhigten Bereich: Das 50:50-Urteil
    Haftung im verkehrsberuhigten Bereich? OLG München: 50:50 Quote bei Rad-Unfall & Fehlern am Verkehrsspiegel. Jetzt wichtige Urteils-Details hier prüfen!
    www.ra-kotz.de

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    Peter Viehrig

    "Glaube ist die Überzeugung, dass etwas wahr ist, weil die Belege zeigen, dass es falsch ist."
    (Andreas Müller)

  • ... und das Versagen der StVB, in einem vbB Verkehrsspiegel aufzuhängen, wird nicht thematisiert. Na gut, war auch nicht Gegenstand des Verfahrens. Finds dennoch befremdlich, dass im Urteil auf das Vorhandensein/nicht-genutzt-habens dieser nicht-verkehrstechnischen Einrichtungen abgestellt wird.

    puh.

    Urteil geht für mich völlig in Ordnung, ausgehend vom Unfallgutachten hätte ich eher sogar eine 60-40 Verteilung für fairer gefunden, weil einer sich massiv rücksichtslos verhalten hat, die andere "nur" nicht gut genug geschaut hat...

  • Pendler steigt mit Fahrrad in einen IC ein, der auch als Regionalexpress verkehrt. Eine nötige Reservierung für den Fahrradplatz erwirbt er nicht. Bei der Kontrolle muss er nun 60,- EUR für "kein Ticket" + 19,- EUR für "das ist jetzt ihr Ticket" zahlen

    Berufspendler warnt vor teurem Fehler zwischen Weimar und Jena
    Felix Böhning nimmt in der Eisenbahn sein Fahrrad mit: Bei einer Verspätung steigt er in den Intercity, hat aber eine wichtige Regel nicht bedacht.
    www.otz.de

    funfact: er hat ein Faltrad, dieses aber offensichtlich nicht ... gefaltet.

    Das Problem der Fahrradmitnahme im IC, der auch als RE verkehrt, ist nicht neu. Aber steht im Navigator, auf den Anzeigen am Bhf... hm. :/ einerseits... andererseits...

    ist halt auch absurd, dass im RE die Fahrräder 2 Abteilen gefühlt "gestapelt" werden und den Gang vollstellen - im IC wird aber aus Sicherheitsgründen nur das mitgenommen, was einen festen Fahrradstellplatz hat. Aber gut, auch im RE dürften "eigentlich" nur 2x 6 Fahrräder mitgenommen werden, wenn Kinderwagen drin steht, auch noch weniger. Wird ignoriert/nicht durchgesetzt. wenn man das durchsetzte, könnte man auch "alles doof!"-Artikel zur Fahrradmitnahme im RE schreiben.

    Ich bin zum Glück(?) nicht in der Situation, dass ich für Teil-Pendelstrecken ein Rad bräuchte. Auf das Gekabbel am Bhf und im Zug hätt ich aber keine Lust, erst recht nicht mit "gutem Rad", würde also ein abgerocktes Rad nutzen - und da bringt das Mitnehmen im Zug auch kaum mehr Vorteile gegenüber "am Bahnhof stehen lassen". Außer natürlich, dass man n=-1 benötigt ;)

  • (S+) Steigende Spritpreise: »Ich werd verrückt, ey«
    Weit über zwei Euro für den Liter Diesel und kein Ende in Sicht: An einer Tankstelle in Buxtehude wächst der Frust der Autofahrer. Die Betreiber versuchen, die…
    www.spiegel.de

    https://archive.ph/UhhJO

    Ich durfte am Dienstag tanken, weil der vorherige Fahrer den Carsharing-Transit mit weniger als 20 % Tankfüllung abgeliefert hatte. Diesel, und irgendwo bei 130 Euro lag dann die Rechnung. 2,25 Euro pro Liter. Ja, ist halt so, wenn man den Trump machen lässt. Danke, Herr Blackrock-Merz.

    Aber diese Autofahrer ... fahren einen Zafira und nennen 45,35 Euzro "ein Vermögen".

    Die nächste:

    Zitat

    Wofür geht man überhaupt noch arbeiten? Am Ende bezahle ich eigentlich nur noch Sprit.

    Herzlich willkommen im Club, andere sagen das über die Miete oder die Kitagebühren.

    Wo der Zafirafahrer natürlich einen Punkt hat:

    Zitat

    Es empöre ihn, dass die Händler den Kraftstoff noch vor der Krise günstig eingekauft hätten und ihn nun zu höheren Preisen an die Tankstellen weiterverkauften.

    Und er erinnert sich 50 Jahre zurück an die damalige Ölkrise:

    Zitat

    »Damals sind wir zu Fuß gegangen«, sagt Kloss. Heute gehe vieles für ihn nicht mehr ohne Auto. »Bei uns im Ort gibt es keinen Kaufmannsladen mehr, gar nichts.« Zehn Kilometer müsse er fahren, um einkaufen zu können.

    Und damit sind wir bei den Siedlungsstrukturen. Bewusste Entscheidungen - wir dürfen "danke Konrad, danke Ludwig, danke Kurt-Georg, danke Willy, danke Helmut" sagen, andere dürfen Charles und Georges und so weiter merci sagen.

    Ach ja: mein Deutschlandticket, das im Dezember 2024 noch 49 Euro kostete, liegt jetzt bei 63 Euro. 28,6 % mehr. Wie wäre es mit einem "Mobilitätsbonus" von 756 Euro jährlich = alle bekommen ein Deutschlandticket? Das Geld holen wir bei Jens Spahns Maskendeals und bei den Mineralölkonzernen.

  • Polizei NRW framt Radfahren unter tatkräftiger Mitwirkung der NRZ mal wieder halt- und sinnlos als lebensgefährlich. Diesmal: angebliche kindliche und jugendliche Pedelec-Raser. Als Beispiel für den angeblichen Trend, dass in 2025 jetzt auch zunehmend junge Menschen mit dem Pedelec überfordert gewesen sein sollen, wird exemplarisch ein tödlicher Pedelec-Unfall eines 17-Jährigen erwähnt, ohne dass dazu gesagt wird, dass das Ereignis schon 2024 war. Stattdessen heißt es dreist "kein Einzelfall" dazu im Text. Außerdem wird gesagt, dass der Jugendliche auf der Landstraße unterwegs gewesen sei, als der offenbar schuldige Autofahrer zu spät gebremst habe und in den Jugendlichen hinein-"gerast" sei. Da leuchtet doch sofort das Kopfkino vom engüberholenden Raser im Kleinhirn der Leserschaft auf, oder? Was aber war 2024 tatsächlich passiert? Der Jugendliche kam im rechten Winkel auf einem Feldweg an die Landstraße und wollte diese überqueren, entweder geradeaus auf der Fortsetzung des Feldweges, oder (wahrscheinlcher), um auf den jenseits der Fahrbahn gelegenen Zweirichtungsradweg entlang der Landstraße aufzufahren. Was aber hat dieses Drama wiederum mit der gleich im Anschluss daran gezogenen Schlussfolgerung, die Kinder und Jugendlichen seien offenbar mit der enormen Geschwindigkeit und Beschleunigung ihrer Pedelecs überfordert und müssten jetzt (genau wie die schon länger angeblich überforderten Senioren) extra Kurse fürs Pedelecfahren besuchen, zu tun? (der jüngste tödlich verunglückte Pedelecfahrer, den ich in 2025 erfasst habe, war übrigens 24)

    Immer mehr Kinder verunglücken mit Pedelec – „Hauptverantwortung bei Eltern“
    Die Zahl der Pedelec-Unfälle mit Kindern in NRW steigt rasant – wer trägt die Verantwortung und könnte spezielles Training Abhilfe schaffen?
    www.nrz.de
  • Polizei NRW framt Radfahren unter tatkräftiger Mitwirkung der NRZ mal wieder halt- und sinnlos als lebensgefährlich. Diesmal: angebliche kindliche und jugendliche Pedelec-Raser.

    In den Niederlanden hat das Parlament gerade vor, eine Helmpflicht für jugendliche Pedelecfahrer zu beschließen.

    Damit will sie der Ausbreitung der sogenannten Fat-Bikes entgegenwirken, die besonders bei Jugendlichen sehr beliebt sind und die sehr oft manipuliert sind, so dass die Tretunterstützung auch bei Geschwindigkeiten deutlich über 25 km/h nicht abschaltet, bzw. die "Pedelecs" ohne Treten hohe Geschwindigkeiten erreichen.

    Eine Helmpflicht wäre eine umwegige Maßnahme um den "Pedelec-Missbrauch" in den Niederlanden zu stoppen. Ein direktes Eingreifen, das sich gegen die manipulierten Pedelecs richtet, wäre zielführender!

    Und wie ist es in NRW? Eine Reduzierung der Höchstgeschwuindigkeit auf Landstraßen, wo sich der beispielhaft aufgeführte Unfall ereignete, würde dazu beitragen, dass weniger, bzw. weniger schlimme Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs geschehen, die von Autos gerammt werden. Ebenso eine Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und generell Tempo 30 innerorts, sowie eine verbesserte Tempokontrolle.

  • ohje: Radfahrerin stürzt, weil Autofahrer U-Turn macht

    Radfahrerin in Altona durch verbotenen U-Turn schwer verletzt – jetzt sucht sie Zeugen
    69-Jährige sucht nun Zeugen für den Vorfall an der Holstenstraße. Denn der Autofahrer fuhr einfach weiter. Was am 6. März geschah.
    www.abendblatt.de

    war wohl hier:

    • nein, es ist ein Radfahrstreifen, kein Schutzstreifen, liebes Abendfunkeblatt
    • es gab keinen Kontakt, sie Radfahrerin hat offensichtlich "überbremst"
    Zitat

    Dramatisch auch: Obwohl sie einen Helm trug, erlitt die 69-Jährige eine kleine Blutung im Kopf. „Sie ist aber nicht größer geworden und geht wohl irgendwann von alleine weg.“

    Zahnfraktur. klassischer Fall von "mit dem Gesicht aufgeprallt". Wird zeit, Integralhelme zu fordern. :whistling:

    ich will mich darüber absolut nicht lustig machen. Für die Dame tut es mir wirklich leid - gerade auch in dem Alter ist kein Pappenstil mehr. Aber die Meldung ist halt so ein bisschen "Radfahren ist gefährlich" und "Die Infrastruktur ist schuld" ?(

  • Bei deiner Ansicht beginnt es vorher eindeutig als Schmutzstreifen bei der Max-Brauer-Allee, denn ich seh keine blauen Schilder. Die Markierung deutet auf Radfahrstreifen hin, aber blaue Schilder seh ich auch später nirgends solange die Führung auf der Fahrbahn ist. Danach scheint es zum Hochboard und/oder VZ240/241 zu mutieren.

  • Insolvenz: Fahrradhändler schließt alle Hamburger Filialen
    Und wieder verabschiedet sich ein Geschäft aus der City: Dieses Mal hat es einen bekannten Fahrradhändler getroffen – alle drei Standorte in Hamburg
    www.mopo.de
    Zitat

    „Wir sind mit Hochdruck dabei, neue Konzepte abzuwägen“, sagte Schmidt.

    Aha. Vielleicht sollte man zwei Dinge überdenken:

    Zitat

    vor allem Fahrräder der US-Premiummarke Specialized

    und

    Zitat

    „Wir hatten das Lager mit Rädern voll, für die wir hohe Preise gezahlt hatten. Als die Preise runtergingen, konnten wir das nicht ausgleichen“, erklärte Schmidt.

  • ich will mich darüber absolut nicht lustig machen.

    Also wenn du das extra schon dazu sagen musst, dann spricht das Bände ...

    ohje: Radfahrerin stürzt, weil Autofahrer U-Turn macht

    https://www.abendblatt.de/hamburg/altona…sie-zeugen.html

    Genau: Radfahrerin stürzt, weil Autofahrer U-Turn macht. So steht es geschrieben.

    Und dann steht da noch in den ersten beiden Zeilen des Artikels: "Weil ein Auto illegal vor ihr gewendet habe, erlitt Gabriele Heuer in Altona Armbruch, Zahnfraktur und Blutung im Kopf." Ursache ist also rabiates und rücksichtsloses Autofahrerverhalten. Kein Wort von fehlender oder schlechter Radverkehrsinfrastruktur. (Ich habe allerdings auch nur den frei zugänglichen Teil des Artikels gelesen und daraus zitiert. "Archive-today" wollten wir ja meiden. Gibt's eine andere Alternative den ganzen Artikel kostenfrei anzuklicken?) Steht da drin, dass die Fahrradfahrerin falsch gebremst hat und deshalb stürzte? Das grenzt ja schon an Victim blaming.

  • Hessen: Rettungspilot im Einsatz offenbar absichtlich angefahren – Polizei ermittelt
    Ein ungeduldiger Autofahrer soll aus Ärger über einen Rettungseinsatz absichtlich den Piloten eines Rettungshubschraubers angefahren haben. Zu dem Zwischenfall…
    www.tagesschau.de

    Hätte er seinen Heli nicht irgendwo auf einem Radweg parken können, wie es sich gehört...


    Straße von Hormus zu: Öltanker weichen auf Fahrradweg von Hormus aus
    Riad (dpo) - Seit Wochen ist die Straße von Hormus geschlossen. Damit die internationale Ölversorgung dennoch gewährleistet ist, weichen inzwischen im
    www.der-postillon.com

    Ist auch sicherer, wenn die Benzinpreise noch paar Cent steigen, könnte er auf der Fahrbahn auch von Diesel Dieter überfallen werden