Woche 13 vom 28. März bis zum 03. April 2022

  • Der Artikel erwähnt es fairerweise: Mit älteren Dieseln ging das noch.


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    Hier haben wir's schwarz auf weiß: Fahrradhelme verhindern Unfälle und stärken das SIcherheitsbewusstsein. Vom Radfahren halten sie aber nicht ab.

    Straßenverkehr: E-Bike fahren kann lebensgefährlich sein
    Mit dem Trend zu E-Bikes und E-Scootern steigen die Unfallzahlen, zeigt eine neue Studie. Unfallforschende fordern eine Helmpflicht.
    www.zeit.de


    Seltsam, ist das die Zeit? Oder verwechsle ich das doch mit dem Postillon?!

    Solange Dummheit als plausible Erklärung ausreicht, sollte man keinen Vorsatz annehmen.

  • Bachelorarbeit. Bachelor of Science - PDF Kostenfreier Download


    Quelle: https://docplayer.org/docs-ima…/72829187/images/18-0.jpg

  • Eine sozioökonomische Studie zum geistigen Zustand Deutschlands?


    Gesenkte Kraftstoffpreise: Subventionsprogramm für Spritfresser – Kolumne
    Viele Deutsche kaufen unvernünftige Autos: zu groß, zu teuer, zu schwer. Für den hohen Verbrauch von teurem Sprit zahlen jetzt allerdings alle anderen die…
    www.spiegel.de


    Studie: Akku-Leichtfahrzeuge könnten CO₂-Emissionen deutlich senken
    Die Hälfte der in Deutschland mit Pkw gefahrenen Kilometer könnten theoretisch auch mit umweltfreundlicheren elektrischen Leichtfahrzeugen bewältigt werden.
    www.heise.de

  • Seltsam, ist das die Zeit? Oder verwechsle ich das doch mit dem Postillon?!

    Die Zeit hat derzeit eh ein Problem, wie ich deren Newsletter entnehme. Die Chefs hatten sich eine tolle Aktion überlegt: allen Beschäftigten einen Kapuzenpulli ("Hoodie") schenken. Mit dem Logo der "Zeit" drauf. Nun sind die Hoodies da ... aber wer geht jetzt mit einem halbmetergroßen "Z" spazieren?

  • Leichte Fahrzeuge gab es immer schon, in den 50er-Jahren waren sie auch sehr viel weiter verbreitet als heute. Der heise-Artikel beschäftigt sich nicht damit, warum die immer größeren und schwereren Fahrzeuge so beliebt sind. Stattdessen wird diese Forderung aufgestellt: "So gelte es etwa, die Akzeptanz von LEV zu steigern. Auch Anreize für Kauf und Nutzung, regulatorische Maßnahmen, der Aufbau der notwendigen Infrastruktur sowie mehr komfortable und sichere Fahrzeugkonzepte seien entscheidend."

    Das läuft darauf hinaus, dass Käufer dieser Fahrzeuge beim Kauf einen saftigen Bonus bekommen sollen, der von allen Steuerzahlern finanziert werden müsste. Auch von denen die ausschließlich zu Fuß, mit dem Rad und dem ÖPNV mobil sind.

    Die falsche Verkehrspolitik wird einfach noch weiter ausgeweitet, diesmal auf Fahrzeuge, die sich dann in manchen Haushalten als motorgetriebens Zweit-, Dritt- oder Viert-Fahrzeug ansammeln werden. <X

    Würde man dagegen auf Landstraßen ein generelles Tempolimit von 60 km/h einführen und gleichzeitig den ÖPNV auch im ländlichen Raum ausbauen und eine für den ÖPNV klar vorrangberichtigte Verkehrsführung anordnen, dann wäre die Chance größer, dass tonnenschwere Energiefresser zum Auslaufmodell werden.


    Aber das will ja fast keiner, dass die Autonutzung eingeschränkt wird.

    Siehe zum Beispiel den beachtlichen Wahlerfolg der zukünftigen saarländischen SPD-Ministerpräsidentin, die sich im Wahlkampf ganz "unverkrampft" zum großen Auto-Fan erklärt:

    „Ich will, dass wir im Saarland das Auto von morgen bauen."

    „Ich will, dass wir im Saarland das Auto von morgen bauen."
    Wadern – er ist grün und 55 Jahre alt. Und seit vergangenem Sommer gehört der Peugeot 404 Ministerin Anke Rehlinger (43, [...]
    www.anke-rehlinger.de

    Interview auf Anke Rehlingers eigenen Internetseite.

    Was ins Auge sticht ist erst mal die Überschrift! Ein klares Bekenntnis zum Verkehrsmittel Auto. Und die Überschrift sagt nichts darüber aus, wie das Auto von morgen beschaffen sein soll.

    Dazu diese Aussage Rehlingers aus der selben Quelle:

    "Rehlinger: „Ich will, dass wir im Saarland das Auto von morgen bauen. Aber das sieht anders aus und tankt anders. Die Elektromobilität wird eine Form sein, auch Wasserstoff-Antriebe. Fahrzeuge müssen vor allem leichter werden.“"

    Nichtssagende Lippenbekenntnisse, die die plakative Überschrift nicht in Frage stellen."

    Rehlinger will Autos bauen und gewinnt mit diesem Bekenntnis Wahlen. Wenn es nicht so skurril, krass, "spaßig" wäre, dass landauf, landab vom Energiesparen und der Verkehrswende geredet wird und gleichzeitig mit Pro-Auto-Slogans Wahlen gewonnen werden, dann wäre es zum Heulen.

  • "Auto von morgen" ist auch nichts anderes als "intelligente Verkehrssteuerung", die die CDU-Hamburg stets fordert.


    bekommt es jemand hin: "wir haben das forciert!"

    bekommt es niemand hin: "ihr seid schuld!"


    so simpel. und verlogen.

  • Tjaja.. der Schichtdienst.

    Halten wir bitte als erstes fest, dass bei den PKs nur ein Teil im Schichtdienst tätig ist. der Rest hat normale Bürozeiten.

    gibt es eigentlich ein PK, das gänzlich ohne Stellplätze für Privat-KFZ auskommt? :/

  • gibt es eigentlich ein PK, das gänzlich ohne Stellplätze für Privat-KFZ auskommt?

    Ja. Im Landkreis Pinneberg gibt es das. Im Bereich eines bestimmten Polizeireviers (dessen Dienstflotte aus einem einzigen Elektro-Golf besteht) sind weder Autos noch Fahrräder erlaubt. Aber dieses Revier gehört auch nicht zum EU-Zollgebiet ...

  • Das Gleiche (also die Senkung des CO2-Ausstoßes) ließe sich auch durch Leichtfahrzeuge bewirken, die mit einem angepassten kleinen Verbrenner angetrieben werden.

    Aber gehts nicht auch um "das andere" (Vermeidung von Abgasen)? Mir ist schon klar, dass bei E-Fahrzeugen die Abgasproduktion vom Auspuff aufs Kohlekraftwerk verschoben wird. Weniger klar ist mir, ob das "effektiver" ist. Im täglichen Berufs-Verkehr ist der Gestank durch Verbrenner-Abgase durchaus bemerkbar.


    Da frag ich mich immer, wie ernst gemeint eigentlich die Tabaksteuererhöhungen und die Aufrufe zum Nichtrauchen sind. Wenn nicht gleichzeitig ein Aufruf kommt, Verbrenner nicht zu benutzen und die Mineralölsteuer zu erhöhen?

  • "Seit 1998 besteht zwischen Baden-Württembergs Innenministerium und der DB Regio ein entsprechender Vertrag. Polizeibeamte in Uniform dürfen Nahverkehrszüge und Interregios gratis nutzen – in der 2. Klasse und ohne Anspruch auf einen Sitzplatz. Die Bahn verspricht sich davon ein besseres Sicherheitsgefühl aller Reisenden." Ob das wohl auch in Hamburg gilt? Und welche Verkehrsverbünde lassen ebenfalls Polizeibeamte in Uniform kostenlos mitfahren?

    Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Und ein weiteres Ergebnis könnte sein: Weniger Parkplatzsorgen!

  • Mir ist schon klar, dass bei E-Fahrzeugen die Abgasproduktion vom Auspuff aufs Kohlekraftwerk verschoben wird. Weniger klar ist mir, ob das "effektiver" ist.

    Ja, ist es. Selbst bei dem heutigen Strommix wird beim Betrieb des E-Autos deutlich weniger CO2 erzeugt. Einen Anfangsnachteil hat das E-Auto wegen der CO2-Emissionen zur Herstellung des Akkus, der aber mit der Zeit durch die geringeren Emissionen im Betrieb mehr als ausgeglichen wird.


    Das Diagramm zeigt den Primärenergiebedarf für unterschiedliche Antriebsarten und wo welche Verluste auftreten. Beim Strommix müsste man die jeweiligen Anteile berücksichtigen. Erneuerbare liegen derzeit bei knapp 50%.


  • Seit 1998 besteht zwischen Baden-Württembergs Innenministerium und der DB Regio ein entsprechender Vertrag. Polizeibeamte in Uniform dürfen Nahverkehrszüge und Interregios gratis nutzen – in der 2. Klasse und ohne Anspruch auf einen Sitzplatz. Die Bahn verspricht sich davon ein besseres Sicherheitsgefühl aller Reisenden." Ob das wohl auch in Hamburg gilt? Und welche Verkehrsverbünde lassen ebenfalls Polizeibeamte in Uniform kostenlos mitfahren?

    Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Und ein weiteres Ergebnis könnte sein: Weniger Parkplatzsorgen!

    Vor zwei, drei Jahren habe ich einen Polizisten aus unserem Wohngebiet im ICE von Leipzig nach Jena getroffen. Damals war er noch bei der Bundespolizei und kam von Berlin. In Uniform können die auch ICE fahren. Sie müssen dann halt einschreiten wenn es Ausschreitungen im Zug geben sollte. Eine sehr sinnvolle Regelung.