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Carsharing

  • odysseus
  • 25. Februar 2017 um 15:23
  • odysseus
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    • 25. Februar 2017 um 15:23
    • #1
    Zitat von Malte

    Was bringt Carsharing der Umwelt wirklich?


    Zitat aus dem Artikel:

    Zitat

    Durchschnittlich führen solche Carsharing-Fahrzeuge eine Stunde pro Tag - und wären damit so ineffizient wie ein Privatauto.

    Eigentlich muss man ja fragen: Wie viel fährt der durchschnittliche Carsharing-Benutzer? Denn das bestimmt die Klimabelastung durch den laufenden Betrieb pro Person. Das gibt natürlich nicht ein so schön reißerisches Ergebnis:

    Laut Zahlen von 2014 teilen sich durchschnittlich 42 Nutzer ein Fahrzeug im stationsbasierten Carsharing, 70 Nutzer bei den stationsunabhängigen Angeboten (Quelle). Damit wäre ein durchschnittlicher Carsharing-Benutzer ca. 21 bzw. 35 mal effizienter als die Benutzer eines eigenen Wagens, wenn dieser im Durchschnitt von (geraten) 2 Leuten geteilt wird. (Nicht einbezogen sind hier Aspekte wie: Firmenwagen, Stadt/Land.)

  • zud_ritt
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    • 25. Februar 2017 um 19:49
    • #2
    Zitat von odysseus


    ... teilen sich durchschnittlich 42 Nutzer ein Fahrzeug im stationsbasierten Carsharing, 70 Nutzer bei den stationsunabhängigen Angeboten (Quelle). Damit wäre ein durchschnittlicher Carsharing-Benutzer ca. 21 bzw. 35 mal effizienter als die Benutzer eines eigenen Wagens

    Das gilt aber nur, wenn die Nutzer aufgrund des Carsharings auf ein eigenes Auto verzichten. Die 70 Nutzer auf ein Auto bedeuten nur, dass z.B. bei car2go 70 mal mehr Kunden registriert sind als car2go Autos hat. Mit Effizienz hat das erstmal nichts zu tun, da die Effizienz erst steigt sobald dieses Auto tatsächlich ein privates ersetzt. Und genau dies ist bei den stationsunabhängigen nicht der Fall. Wird das car2go-Auto hin und wieder als ÖPNV-Ersatz genutzt, muss es gegen die Effizienz des ÖPNV antreten und verliert dort. Ich habe z.B. eine car2go-Mitgliedschaft und nutze sie ca. einmal alle zwei Jahre. Hätte ich kein car2go, hätte ich noch immer kein Auto.

    Der ökologische Vorteil von Carsharing materialisiert sich nur, wenn die Nutzung zuverlässig planbar ist. Ohne feste Station und Buchbarkeit kann man aber z.B. einen Ausflug mit Kindern oder eine Fahrt zum Möbelhaus schlecht planen und behält dann doch lieber ein eigenes Auto. Mit Planbarkeit kann man auf ein eigenes Auto verzichten und die höchsten Kosten -- die Anschaffungskosten -- werden auf die gefahrenen Kilometer umgelegt. Dadurch hat man keine Erstinvestition in ein Auto. Diese Erstinvestition befördert das Autofahren, da die Kosten für das Auto angefallen sind, egal wie viel man jetzt fährt. Zahlt man nur per Kilometer, ist der Anreiz für alternative Verkehrsmittel höher.

  • Online
    geisterradler
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    • 25. Februar 2017 um 21:16
    • #3
    Zitat von zud_ritt

    Das gilt aber nur, wenn die Nutzer aufgrund des Carsharings auf ein eigenes Auto verzichten. Die 70 Nutzer auf ein Auto bedeuten nur, dass z.B. bei car2go 70 mal mehr Kunden registriert sind als car2go Autos hat. Mit Effizienz hat das erstmal nichts zu tun, da die Effizienz erst steigt sobald dieses Auto tatsächlich ein privates ersetzt. Und genau dies ist bei den stationsunabhängigen nicht der Fall. Wird das car2go-Auto hin und wieder als ÖPNV-Ersatz genutzt, muss es gegen die Effizienz des ÖPNV antreten und verliert dort. Ich habe z.B. eine car2go-Mitgliedschaft und nutze sie ca. einmal alle zwei Jahre. Hätte ich kein car2go, hätte ich noch immer kein Auto.

    Der ökologische Vorteil von Carsharing materialisiert sich nur, wenn die Nutzung zuverlässig planbar ist. Ohne feste Station und Buchbarkeit kann man aber z.B. einen Ausflug mit Kindern oder eine Fahrt zum Möbelhaus schlecht planen und behält dann doch lieber ein eigenes Auto. Mit Planbarkeit kann man auf ein eigenes Auto verzichten und die höchsten Kosten -- die Anschaffungskosten -- werden auf die gefahrenen Kilometer umgelegt. Dadurch hat man keine Erstinvestition in ein Auto. Diese Erstinvestition befördert das Autofahren, da die Kosten für das Auto angefallen sind, egal wie viel man jetzt fährt. Zahlt man nur per Kilometer, ist der Anreiz für alternative
    Verkehrsmittel höher.


    Bei uns ersetzt stationsgebundenes Carsharing den Zweitwagen. Nutzung von uns ca. 2 mal im Monat für 2-5 Stunden. Die Nutzungsdauer pro Tag von 1 Stunde kann ich nicht bestätigen. Beim Buchen der Autos sieht man ja, wie lang die jeweils von anderen Nutzern gebucht wurden, und da nehme ich als Durchschnitt eher 3 Stunden an. Station heisst hier bei uns zumindest, dass da _ein_ Auto steht. Ggf. muss man halt so eine Station weiter, in unserem Fall also +1 km Weg.

  • odysseus
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    • 25. Februar 2017 um 23:04
    • #4

    zud_ritt & geisterradler: Jap, Carsharing bloß als Ersatz für den Zweitwagen, oder auch um Zugang zu Transportern zu haben, wäre noch so ein Aspekt, den ich da außer Acht gelassen habe. Es sollte natürlich nur ein Rechenbeispiel sein; die große vereinheitlichte Theorie ist unendlich komplizierter. Der Punkt, den ich machen wollte, ist, dass es aberwitzig ist, als Vergleichsmaßstab die Fahrleistung des einzelnen Autos heranzuziehen.

  • fagri
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    • 27. Februar 2017 um 09:22
    • #5

    Zum Thema Carsharing: Aus meiner Sicht ist gerade die stationsungebundene Variante eine Alternative zum eigenen Auto, da es Flexibilität schafft und man (quasi) immer und überall ein Auto zu Verfügung hat. Natürlich konkurriert es mit der Attraktivität des ÖPNV. Die Alternative wäre aber die Anschaffung eines eigenen Autos. Da die Fixkosten dann eh schon weg sind, reduziert sich bei der Gegenüberstellung bei einzelnen Strecken die Grenzkosten für die Nutzung des Autos.
    Sicherlich ist Carsharing nicht das Allheilmittel, wie es von manchen angepriesen wird und verursacht z.T. auch zusätzlichen Verkehr. Jedoch trägt es definitiv zu einer Reduktion der Anzahl der Stehzeuge bei. Zumindest ist das die Erfahrung aus meinem Freundeskreis, der zu einem nicht unwesentlichen Teil aus gut verdienenden jungen Ingenieuren besteht, von denen einige sogar selbst in Automotiveunternehmen arbeiten. Dort besitzt fast niemand ein eigenes Auto, sondern nutzt punktuell Leihwägen oder Carsharing und vertraut ansonsten auf ÖPNV und Fahrrad.

  • Indigo
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    • 27. Februar 2017 um 09:29
    • #6

    Zumindest, was das Parken angeht, denke ich schon, dass Carsharing hilft. Auch ich habe einige Kollegen, die (noch ohne Kinder) stationsungebundenes Carsharing nutzen und wahrscheinlich deswegen kein eigenes Auto haben. Auch wenn ein Zweitwagen bei mehreren Familien durch Carsharing ersetzt wird, heißt das, dass weniger Zweitwagen in der Gegend herumstehen. Und mittlerweile bin ich der Meinung, dass der ruhende Verkehr noch problematischer ist als die fahrenden Autos. Wieviel Platz wäre auf den Straßen, wenn nur halb so viele Autos dort parken würden?

  • Fahrbahnradler
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    • 27. Februar 2017 um 16:07
    • #7
    Zitat von fagri

    Zum Thema Carsharing: Aus meiner Sicht ist gerade die stationsungebundene Variante eine Alternative zum eigenen Auto, da es Flexibilität schafft und man (quasi) immer und überall ein Auto zu Verfügung hat. Natürlich konkurriert es mit der Attraktivität des ÖPNV. Die Alternative wäre aber die Anschaffung eines eigenen Autos. Da die Fixkosten dann eh schon weg sind, reduziert sich bei der Gegenüberstellung bei einzelnen Strecken die Grenzkosten für die Nutzung des Autos.
    Sicherlich ist Carsharing nicht das Allheilmittel, wie es von manchen angepriesen wird und verursacht z.T. auch zusätzlichen Verkehr. Jedoch trägt es definitiv zu einer Reduktion der Anzahl der Stehzeuge bei. Zumindest ist das die Erfahrung aus meinem Freundeskreis, der zu einem nicht unwesentlichen Teil aus gut verdienenden jungen Ingenieuren besteht, von denen einige sogar selbst in Automotiveunternehmen arbeiten. Dort besitzt fast niemand ein eigenes Auto, sondern nutzt punktuell Leihwägen oder Carsharing und vertraut ansonsten auf ÖPNV und Fahrrad.

    Dieses ungebundene Carsharing ist aber typischerweise nur im Innenstadtbereich zugelassen, also dort, wo alle zwei bis zehn Minuten ein Bus, eine Tram oder eine Bahn vorbeikommt. In den Außenbezirken: Fehlanzeige.

  • Ullie
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    • 27. Februar 2017 um 17:29
    • #8

    Ein Bekannter hatte mich kürzlich damit überrascht, dass er davon gelesen habe, dass carsharing das Autofahren weiter verbreite, anstatt die Autofahrerei zu reduzieren. Er konnte mir bloß nicht genau sagen, wo er das gelesen hatte. Er war übrigens ziemlich sauer darüber, weil er sich schon ein bisschen "angemacht" fühlte, durch diese Berichterstattung und weil er selbst gelegentlich das "Teilauto" benutzt.

    Vielen Dank für den Hinweis.

    Die Sache verdient es untersucht zu werden!

    Ohne jedoch einer detaillierten Untersuchung vorgreifen zu wollen oder allzustark auf das einzugehen, was die DUH in dem Artikel dazu sagt. Was mich stört, ist, dass carsharing eben auch "Autofahren" bedeutet. Mit all seinen zahlreichen Nachteilen. Und das muss von wenigen Ausnahmen abgesehen (Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr z. B.) nicht sein.

    Eine Welt mit ausreichend Mobilität für alle Menschen ist möglich. Aber das kann keine "Automobilität" sein. Auch keine gelegentliche durch carsharing.

    Ist das jetzt zu "puristisch" gedacht? Oder zu "dogmatisch"? Und wie ist das mit pedelecs dann zu bewerten? Kann man das vergleichen?

  • Nbgradler
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    • 27. Februar 2017 um 19:18
    • #9

    Davon bekommst von mir ein "gefällt mir nicht".

    Der Urheber desselben wird normalerweise verborgen, aber hier ist es mir durchaus wichtig: Autofahren hat eine absolute Berechtigung. Da gibt es eine Unzahl von Fällen, in denen genau dieses notwendig und wichtig ist. Ich liefere gerne Beispiele - die können wir dann im Einzelnen zerpflücken und uns mit Gegenargumenten bewerfen und uneins sein. Eine Welt ohne individuelle Mobilität mit Gepack und über größere Strecken ist grober Unfug.

    So.. werf ich meine eigene These in den Raum.

    Um ein Beispiel zu nennen, das deine Behauptung völlig erschlägt: Ich muss gelegentlich Strecken größer 200km (aber kleiner als ~600km) mit vier bis sechs Meßgeräten (a 10 kg, plus Zubehör und Materialien) bewältigen. Das kann kurzfristig sein (also so in der Art von: heute Nachmittag müsstest du los - Hotel ist gebucht). In keinem Szenario das ich kenne ist das mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar. Bring Gegenbeispiele. Standort: Nürnberg.

  • Epaminaidos
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    • 27. Februar 2017 um 21:11
    • #10
    Zitat von Nbgradler

    Der Urheber desselben wird normalerweise verborgen

    Ein Klick auf die Zahl hilft :)

  • Hane
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    • 27. Februar 2017 um 22:01
    • #11
    Zitat von Nbgradler


    Um ein Beispiel zu nennen, das deine Behauptung völlig erschlägt: Ich muss gelegentlich Strecken größer 200km (aber kleiner als ~600km) mit vier bis sechs Meßgeräten (a 10 kg, plus Zubehör und Materialien) bewältigen. Das kann kurzfristig sein (also so in der Art von: heute Nachmittag müsstest du los - Hotel ist gebucht). In keinem Szenario das ich kenne ist das mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar. Bring Gegenbeispiele. Standort: Nürnberg.

    Der Einstieg in den MIV hat Generationen gedauert. Warum soll der Ausstieg nur möglich sein, wenn er sofort möglich ist?

    Das soll heißen: Die Gesellschaft hat sich vom Auto abhängig gemacht. Sie kann sich auch wieder unabhängig machen.
    Zum Einen würde der ÖPNV wieder aufblühen.
    Zum Anderen würden keine unerfüllbaren Forderungen gestellt werden.

  • Ullie
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    • 28. Februar 2017 um 12:29
    • #12
    Zitat von Nbgradler

    Davon bekommst von mir ein "gefällt mir nicht".

    Der Urheber desselben wird normalerweise verborgen, aber hier ist es mir durchaus wichtig: Autofahren hat eine absolute Berechtigung. Da gibt es eine Unzahl von Fällen, in denen genau dieses notwendig und wichtig ist. Ich liefere gerne Beispiele - die können wir dann im Einzelnen zerpflücken und uns mit Gegenargumenten bewerfen und uneins sein. Eine Welt ohne individuelle Mobilität mit Gepack und über größere Strecken ist grober Unfug.

    So.. werf ich meine eigene These in den Raum.

    Um ein Beispiel zu nennen, das deine Behauptung völlig erschlägt: Ich muss gelegentlich Strecken größer 200km (aber kleiner als ~600km) mit vier bis sechs Meßgeräten (a 10 kg, plus Zubehör und Materialien) bewältigen. Das kann kurzfristig sein (also so in der Art von: heute Nachmittag müsstest du los - Hotel ist gebucht). In keinem Szenario das ich kenne ist das mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar. Bring Gegenbeispiele. Standort: Nürnberg.

    Ich denke dein Beispiel bestätigt voll und ganz meinen Beitrag. Es gibt Menschen, die in Berufen arbeiten, bei denen das Auto unverzichtbar ist. Schließlich soll die Feuerwehr nicht mit dem Pferdegespann vorfahren müssen, wenn's mal brennt. Es wird aber in unserer Gesellschaft so getan, als sei es grundsätzlich für alle Menschen von enormer Bedeutung, dass sie ein Auto besitzen können müssen.
    Inwieweit, das in den konkreten Einzelfällen tatsächlich notwendig ist, dafür gibt es jedoch keinerlei Messlatte, sondern lediglich ein komplettes Politikversagen. Dieses heiße Eisen will keiner anpacken.

  • Nbgradler
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    • 28. Februar 2017 um 13:02
    • #13
    Zitat von Ullie

    Eine Welt mit ausreichend Mobilität für alle Menschen ist möglich. Aber das kann keine "Automobilität" sein. Auch keine gelegentliche durch carsharing.

    Dann habe ich deinen vorherigen Beitrag falsch verstanden. Entschuldigung. Ich zitiere den Abschnitt, der mir da so aufgestoßen ist: Ich lese das als "Autos gehören verbannt und verboten. Nicht mal Carsharing ist okay. Ich will öffentlichen Nahverkehr und Radfahrer".

    Und das ist mir zu dogmatisch und nicht praktikabel. Wenn das anders gemeint war: super. So liest es sich für mich nicht.

  • fagri
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    • 28. Februar 2017 um 13:03
    • #14

    Mein persönlicher Anspruch wäre nicht, den MIV komplett anzuschaffen. Gerade bei großen Strecken und mit Gepäck, bringt er eine Flexibilität mit sich, die auch mit einem finanziell gut ausgestattetem ÖPNV nicht erreichen lässt.
    Ganz anders sieht es in den Städten oder bei kürzeren Strecken aus. 50% aller Autofahrten sind <5km und das ist wo man meiner Meinung nach ansetzen muss. Denn hierfür gibt es mit Fahrrad/ÖPNV wunderbare Alternativen, die man aufzeigen muss. Deswegen müssen wir innerhalb von Städten Fußgänger, Radfahrende und ÖPNV gegenüber dem MIV uneingeschränkt bevorzugt werden, ohne dass man letzteren abschaffen muss (z.B. für RTW, Feuerwehr, Krankentransporte, Anwohner etc noch notwendig). Wer meint aus Bequemlichkeit trotzdem unbedingt in die Innenstadt fahren muss, braucht dann halt dreimal so lange als mit obenstehenden Alternernativen und muss XX€ Parkgebühr pro Stunde zahlen.

  • Kampfradler
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    2.223
    • 1. März 2017 um 10:06
    • #15
    Zitat von fagri

    Deswegen müssen wir innerhalb von Städten Fußgänger, Radfahrende und ÖPNV gegenüber dem MIV uneingeschränkt bevorzugt werden, ohne dass man letzteren abschaffen muss (z.B. für RTW, Feuerwehr, Krankentransporte, Anwohner etc noch notwendig). Wer meint aus Bequemlichkeit trotzdem unbedingt in die Innenstadt fahren muss, braucht dann halt dreimal so lange als mit obenstehenden Alternernativen und muss XX€ Parkgebühr pro Stunde zahlen.

    Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Aber: Es dürfte extrem schwer sein, einen Königsweg zu finden.

    Ich sehe es wie @Indigo: Der ruhende Verkehr in Städten ist, zumindest stellenweise, schlimmer als der rollende. Also müssten erstmal weitgehend die kostenlosen Parkplätze auf öffentlichem Grund abgeschafft werden. Das wäre aber irgendwie ungerecht, weil Menschen mit Garage/Stellplatz ordentlich bevorteilt würden. Wenn aus Bequemlichkeit Autobenutzer dreimal so lange in die Innenstadt bräuchten, hätten auch Handwerker, Lieferanten usw. diesen Nachteil, es sei denn, man reserviert denen Fahrstreifen.

    Alles über die Kosten zu regeln wäre ebenfalls ungerecht. Es kann nicht sein, dass die gut Betuchten dann die Straßen weitgehend für sich allein haben. Gar nicht so einfach, eine gute Lösung zu schaffen. Vielleicht müsste man mit kleinen Schritten anfangen und stetig dazu lernen...

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen"
    Peter Ustinov

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