Beiträge von zud_ritt

    Ich habe jetzt schon mehrfach eine Aussage von Experten gehört, die mich verwirrt. Kann das jemand erklären?

    Die Aussage ist sinngemäß: "Aktuell liegt R bei 0,8. Jeder Infizierte steckt also 0,8 andere an. Wenn wir die scharfen Maßnahmen weiter aufrecht erhalten, sinkt R auf 0,2 oder tiefer."

    Ein Grund ist, dass die meisten Menschen noch Kontakte haben, aber zu wenigen Leuten. Es stecken sich zum Beispiel Personen im gleichen Haushalt an, aber irgendwann ist man lokal (d.h. im Haushalt) durch damit und die Repoduktionszahl sinkt weiter obwohl die Maßnahmen gleich bleiben.


    Zu der Maskenfrage: "Masks for all? The science says yes." gibt einen guten Überblick, ganz oben sind zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen zu dieser Frage verlinkt. Die Erstautorin einer der Veröffentlichungen hat sich auf Twitter mit einigen Gegenargumenten befasst, die Ullie geschrieben hat:


    Bevor ich jetzt das Laufrad wechsele: hat jemand eine Idee oder einen Tip?

    Davor würde ich erst einmal die Bremsbeläge vorne / hinten tauschen. Dann siehtst du, ob es an denen liegt & der Tausch ist bei den Magura ja trivial.

    Aber wie viele Menschen sind gestern gestorben, wie viele am 15.04.2019? Wie viele im Jahr davor? Sterben dieses Jahr besonders viele Menschen oder so viele wie sonst auch?


    Dazu Hat Karl Lauterbach zwei Grafiken getwittert, einmal New York und einmal UK. Die Unterschiede sind deutlich zu erkennen und lassen sich durch eine zufällige Schwankung nicht erklären:

    Zitat
    Einfacher und drastischer kann man es nicht darstellen, weshalb Covid-19 nicht mit einer schweren Grippe vergleichbar ist. pic.twitter.com/cuJEdrkm55
    — Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) April 13, 2020


    Zitat
    Oft wird argumentiert, Covid-19 würde man in der Gesamtsterblichkeit kaum bemerken. Das ist natürlich Unsinn, wie zB diese Graphik aus UK zeigt. Wenn in der nächsten Stufe bei der Lockerung Fehler gemacht werden hilft auch keine Beatmung. Auch mit Beatmung sterben zu viele. pic.twitter.com/DEccCKk5C0
    — Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) April 14, 2020

    Ich dachte, jeder Wähler hat 10 Stimmen: 5 für Personen (also Direktmandate) und 5 für Landeslisten (also Verhältniswahlrecht).

    Nein, man hat auf Stadtebene 5 Stimmen, diese kann man entweder den Kisten direkt oder Personen auf einer Liste geben, was ebenfalls für die Sitzverteilung als stimmen für die Liste der Person zählt. Man beeinflusst damit aber, wer von der Liste in die Bürgerschaft kommt.


    Zusätzlich gibt es Personenwahl für Vertreter der einzelnen Bezirke.

    Ich tippe drauf, dass der sogar noch etwas älter ist

    Das Rad ist vollständig mit ultegra ausgestattet, die gibt es erst seit 20 Jahren. Es würde mich wundern, wenn Schaltung und Naben im Nachhinein alle auf ultegra umgebaut worden wären. Die verbaute Schaltung wurde von 1999 bis 2005 verkauft.


    Das Rad wiegt gefühlt ein Drittel meines alten Rades, ein T600xxl mit 67cm Stahlrahmen und allem drum und dran, da war nicht einmal unser Tandem deutlich schwerer ...

    Während Malte überlegt, habe ich mir einfach ein gebrauchtes Rad gekauft. eBay sei Dank geht das sogar im Schauspielhaus. Kostenpunkt: ca. 1/6 des TrengaDE (420€+30€ Versand).

    Gebrauchte Rennräder Rahmenhöhe 63cm findet man nicht so viele, aber dieses ist wirklich schön:


    Jetzt noch alles justieren&festschrauben und dann habe ich endlich wieder einen Einsitzer in Hamburg; mein eigentliches Rad ist bei der Arbeit.


    /Edit zur Klarstellung: Ich will das nicht als besser als einen Neukauf darstellen, Der Rahmen hier ist ja auch schon15-20 Jahre alt.

    Und hier die offizielle Begründung, warum man in Richtung Osten zwei statt einer Fahrspur benötige:

    Zitat von Erläuterungsbericht (Seite 12)

    Diese Variante wurde von der BWVI/ V in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde (VD 52) und dem LSBG/IVS1 abgelehnt, da bei einstreifiger Führung erhebliche Rückstauprobleme (nicht nur in den Verkehrsspitzenzeiten) in der Troplowitzstraße und Verkehrsverlagerungen in untergeordnete Straßen auftreten würden

    Da macht man doch lieber Reißverschluss auf der Kreuzung, das ist viel schneller.


    Die Schutzstreifen im Grandweg insbesondere Richtung Norden ist ein Rückschritt, der primär zum eng überholen einlädt. Wäre man mutig, hätte man die Parkplätze für einen breiten Radfahrstreifen opfern können -- direkt daneben steht ein leeres Parkhaus.


    P.S.: der Lageplan ist eine temporäre URL und funktioniert vermutlich auch für andere nicht; man kann ihn von der Drucksache aus erreichen

    > Eigene Infrastruktur für Fahrräder gibt es gar nicht.


    Doch, es gibt zu schmale Radfahrstreifen, die werden -- vermutlich damit man sich zu Hause fühlt -- aber einfach zugeparkt:


    Wenn man in Tokio etwas außerhalb ist (Odaiba) gibt es auch schmale Zweirichtungsradwege zu bewundern:


    Man muss aber auch bedenken, dass die Nebenstraßen auch in den Innenstädten gar keine Unterteilung nach Modalität haben, hier gehen Fußgänger auch auf der Mitte der Straße:


    Alle Fotos aus Tokio, für Osaka habe ich genau die gleichen Motive. Die einzigen Radfahrer die ich auf der Fahrbahn gesehen habe waren Fahrradkuriere. Wildparken von Fahrrädern habe ich in Osaka gesehen, nicht aber in Tokio. Da gibt es Fahrradständer, die pro Stunde Geld kosten (und das Vorderrad automatisch anschließen).

    P.S.: Passt vielleicht eher in einen "Fahrradfahren in ..."-Thread.

    Ich habe die von Blaue Sau empfohlene Halterung ebenfalls und bin sehr zufrieden. Keine Dämpfer an der Halterung, dafür Silikonhülle am Telefon. Auch bergab mit über 50km/h hält alles, obwohl ich mein Telefon dank Knöpfen nicht mittig befestigen kann. Ich habe die Halterung auf dem Lenkkopf befestigt, wodurch der obere Teil des Telefons auf dem Vorbau aufliegt.

    Grüne und CDU Eimsbüttel haben einen Koalitionsvertrag. Relativ viel zu Verkehr. Ungeordneter Auszug:

    • Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit auf Bezirkstraßen,
    • "Die Koalition will Bewohnerinnen und Bewohner an untergeordneten Bezirksstraßen grundsätzlich vom (Kraftrad-, Pkw- und Lkw-)Durchgangsverkehr befreien. Hierfür stehen unter anderem folgende Mittel zur Verfügung: Seitenstraßen als Wendehammer enden lassen, Diagonal-/Durchfahrtssperren, Einbahnstraßen,Verkehrsberuhigte Bereiche (Spielstraßen), Fahrradstraßen (nur) mit Anwohnerinnen- und Anwohnerverkehr"
    • Veloroute 3 soll verlegt werden: Statt Grandweg jetzt über Lohkoppelweg – Lohbekstieg – Emil-Andresen-Straße – Döhrnstraße – Oddernskamp – Niendorfer Straße
    • Umgestaltung der Kieler Straße: keine unechte zweispurigkeit mehr, ab Volksparkstraße Streichung 3. Fahrstreifen auf beiden Seiten
    • keine Schutzstreifen mehr
    • "Im Grandweg soll außerdem ein Verkehrsversuch zur Beruhigung durchgeführt werden. Hierfür kommen (gegenläufige) Einbahnstraßenregelungen bzw. Durchfahrtssperren in Frage." -- das kommt mir bekannt vor passiert war damals nichts.
    • "Auf dem Straßenzug Sportplatzring – Julius-Vosse-ler-Straße – Vogt-Wells-Straße soll nach dem Willen der Koalition eine Busspur eingerichtet werden."
    • Anwohnerparken und Parkraumbewirtschaftung soll eingeführt werden


    Papier ist ja generell geduldig, mal sehen was umgesetzt wird. Manche Punkte sind auch Selbstverständlichkeiten -- dass man sie überhaupt in einen Koalitionsvertrag schreib(en muss?) ist traurig:

    Zitat

    Wir planen deshalb Straßenraum immer von außen nach innen, ggf. auch unter Reduzierung der Fahrbahn und von Kfz-Parkplätzen. Stadtbildprä-gende Bäume erhalten einen besonderen Schutz. Dabei soll das Plangebiet besser an den Bestand angebunden werden, bspw. sollen Geh- und Rad-wege bzw. Radstreifen nicht im Nichts enden.

    Je weniger breit die verbliebene Fahrbahn für den Autoverkehr ist, um so stärker wird der Effekt verstärkt, dass die Autos langsamer fahren.

    Der Effekt ist einfach, dass sie regelmäßig über die Markierungen fahren und sich nicht mehr an ihnen orientieren. Genau das passiert an solchen Stellen hier in Saarbrücken. Der schönste Streifen nützt nichts, wenn er unter einem fahrenden Bus ist.

    weil die mit einer seltsamen "zwischengeschwindigkeit" unterwegs sind. langsamer als zügige Radfahrer, schneller als gemütliche Radfahrer...

    Klingt fast so, als seien sie so schnell wie normale Radfahrer :)


    Ich sehe e-Roller regelmäßig im ICE und es ist auch klar, warum: ob der kleinen Räder lassen sie sich unter die Sitze schieben; man hat also weniger Probleme bezüglich Transport als mit einem Faltrad.

    Lübzer Straße, Halstenbek:

    Da Ulli den Heideweg angesprochen hat: Der ist (westlich der T-Kreuzung) auch mit abgetrenntem gemeinsamen Zweiwege Fuß- und Radweg versehen. Kann man sehr gut nutzen. Früher musste man von Lübzer Straße kommend direkt vor oder nach der Kurve Heideweg-Lübzer Straße die Straßenseite wechseln und auf einem unterirdischen schmalen "Weg" fahren.


    Bei der Erneuerung war es der CDU dann extrem wichtig, dass der Heideweg (westlich Lübzer Straße) begradigt werden soll. Seht euch da mal diese zwei fiesen Haarnadelkurven an, da kann man ja nicht Auto fahren! Mit dem Anliegen ist die CDU wie man sieht gescheitert. Lübzer Straße ist dank ihrer kompletten Gradheit so eine Strecke, bei der gerne gedrängelt wird, wenn man nur 60 statt der erlaubten 50 fährt.

    Mein neuer Personalausweis hat die Funktionalität drin, dass ich mich mit diesem identifiziere.

    ... Aber die API-Gegenseite kann man meines Wissens leider nicht einfach so implementieren, sondern muss das erstmal beantragen. Deshalb wird der nPa auch fast nirgends genutzt. Schade eigentlich, da Altersverifikation, einloggen mit Pseudonym etc. eigentlich ganz nett wäre.

    Schön. Kleiner Hinweis: /api/doc ist verlinkt, aber nicht verfügbar.


    Die Seite heißt zwar luft.jetzt und nicht luft.frueher, aber hast du zufällig auch irgendwo Verlaufswerte von PM10? Mich würde öfter mal interessieren wie es z.B. gestern Abend war, schaue aber erst heute nach.

    Ich sehe einfach nicht, weshalb die Politik hier [bei den Stellplätzen] in den freien Markt eingreifen muss. Soll der Markt das Problem selbst regeln.

    Mich würde ja freuen, wenn ich auf dem von mir gemieteten Stellplatz auch legal Fahrzeuge ohne Motor abstellen dürfte. In unserer Anlage wird es anscheinend geduldet, aber die hamburgische Garagenordnung spricht nur von KFZ und verbietet alles andere brennbare.


    Unser Hausmeister war auch schon nicht angetan als er bemerkt hatte, dass wir ein TG-Platz, aber kein eigenes Auto haben und den Platz aktuell primär für Besucher nutzen.

    Die Zeit hat in Hamburg NO2 gemessen.


    Da Hamburg nur vier Messtationen [edit: in Fahrbahnnähe] hat, haben sie bei 20 Orten selbst mit Passivsammlern gemessen. Ergebnis: vier waren weg,, 11 hatten Werte über dem Grenzwert, fünf darunter. Vergleichsmessungen mit den offiziellen Stationen zeigen, dass die Ergebnisse vergleichbar sind. Schlimmste Orte: Landungsbrücken (Fährverkehr), Fruchtallee (Laster umfahren Verbotszone), und vor dem Hotel Atlantic.

    (Kann gut sein, dass man für den Artikel zahlen muss)