Der Brompton-Thread!

  • Also, ich habe eine andere. Muss nochmals nachlesen. Bin aber auch leicht farbfehlsichtig (Das ist kein Witz, sondern erblich).

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Ein Brompton kann ja bekanntlich alles, also auch in so einen Transportkoffer passen:




    Der Koffer misst 65 mal 65 Zentimeter und ist damit deutlich unhandlicher, als man auf den ersten Blick denken möchte. Auch wenn das Teil einen ausziehbaren Griff und Rollen hat, man schleppt sich damit ordentlich einen ab. Im Zug hat man hin und wieder auch seine liebe Not, den Koffer irgendwo abzustellen, weil beispielsweise die Gepäckablagen im ICE 1 und 2 zu klein dafür sind. Aber: Brompti ist von äußeren Einflüssen hinreichend geschützt, da geht erstmal nichts kaputt.


    Dachte ich halt bis gestern. Denn weil der Koffer das Fahrrad doch ganz ordentlich zusammendrückt, kratzt die Schraube von der Vorderradnabe an der Strebe des Hinterrades:




    Die Stelle ist eigentlich von Werk aus mit einer Lackschutzfolie gesichert, ich habe noch zwei Lagen drübergeklebt, aber es hat wohl nichts geholfen. Naja. Da werde ich wohl doch mal lieber mit dem Lackstift beigehen und mal wieder Folie draufkleben.


    Was lernen wir daraus? Diese Plastikabdeckung, mit der die Schraube der Vorderradnabe abgedeckt wird, sollte man lieber festkleben — ich habe sie offenbar irgendwann verloren.

  • Die Plastikabdeckung ist aber auch, na ja, sagen wir: verbesserbar.

    Was ist das für ein Koffer? Übrigens habe ich offenbar dieselbe Farbe wie du.


    Viel Spaß in London! Wie bist du außer mir der Bahn dorthin gereist?

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • dass es mit einem Stahlrahmen irgendwann rosten wird

    Die Rahmenlegierungen sind ja meist Chrom-Molybdän. Der Rost ist eine etwas unansehnliche Oxidschicht ;)
    Ich habe letztes Wochenende mal mein Alltagsrad komplett auseinander gelegt. 25 Jahre alter CroMo Rahmen mit locker 150000 km Laufleistung bei Wind, Wetter und Streusalz.
    Der hat an den Ausfallenden Rost angesetzt. Mit dem Schleifschwamm rüber um zu gucken wie tief und wie stark und das Ergebnis war zufriedenstellend.
    Das ging kein 1/10tel ins Material.
    Bisschen Grundierung drauf, Klarlack rüber und fertig ist der Lack ;)

  • Was ist das für ein Koffer? Übrigens habe ich offenbar dieselbe Farbe wie du.

    Das ist dieses Brompton-Hardcase von B&W, den gibt’s im Internet oder beim Brompton-Fachhändler.


    Angeblich passen dort keine Brommis mit Gepäckträger oder Teleskop-Sattelstütze rein, ich hatte damit bislang keine Probleme — es passt halt exakt rein, außer dass man es eben schon ziemlich stark zusammendrücken muss ;(


    Mein Brompton ist allerdings stahlblau, beziehungsweise tempest blue — ich denk, deins wäre lichtgrün?

    Viel Spaß in London! Wie bist du außer mir der Bahn dorthin gereist?

    Danke! Ich bin von Kiel mit der Bahn über Hamburg, Köln und Brüssel gefahren — Sonntag geht’s umgekehrt wieder zurück. Aufs Flugzeug habe ich einfach keine Lust, allein schon wegen der ökologischen Auswirkungen. Und im Zug habe ich zwei bis vier Stunden am Stück meine Ruhe, kann schlafen oder arbeiten und hocke nicht mit minus fünf Zentimetern Beinfreiheit in der Röhre. Dafür nehme ich dann auch die Umsteigezeiten in Kauf.

  • Malte Als du mir die RAL-Liste schicktest, war ich schon verunsichert. Ich dachte, es wäre meine Farbenfehlsichtigkeit. Nein, habe definitiv die Farbe. Hatte dann die falsche Bezeichnung im Kopf.

    Sorry für die Kürze, bin unterwegs .... (nicht fahrend ...).

    Bilder

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Was ich gerne wissen würde: Warum ein Brompton und schwärmen die Leute tatsächlich so davon? Ich habe irgendwie den Eindruck, dass das Brompton ganz gut beworben wird und den Vorteil hat, dass es Läden gibt, bei denen man es ausprobieren kann. Wer kauft schon gern ein Rad ohne es ausprobieren zu können?

    In den letzten acht Monaten sind mir ja eine ganze Menge anderer Faltrad-Fabrikate über den Weg gelaufen, aber ehrlich gesagt empfinde ich keines von denen als annähernd so praktisch wie ein Brompton. Eine ganze Menge Räder haben ein größeres Packmaß oder lassen sich nicht so schön im gefalteten Zustand transportieren oder der Faltvorgang ist deutlich unpraktischer. Allerdings, das darf man auch nicht vergessen: Viele Räder sind auch ganz erheblich günstiger. Denen sieht man dann teilweise auch an, dass sie sich vor allem falten lassen, um in der Bahn als Faltrad durchzugehen, mit dem großen Packmaß geht man den Fahrgästen dennoch auf die Nerven, beziehungsweise wird man es im ICE schwer haben, einen Parkplatz zu finden.



    Und bei diesem Fabrikat, das gerade gegenüber im RE 7 parkt, klötern Sattel und Lenker offenbar wild in der Gegend herum und die ganze Konstruktion wird anscheinend durch den Ständer zusammengehalten, der gegen das Schutzblech des Vorderrades drückt. Weiß nicht — sicherlich funktioniert es irgendwie, mein Fall wäre es aber nicht.




    Da kann ich tatsächlich behaupten: Beim Brompton stimmt diesbezüglich einfach alles.

  • Faltrad mit Faltboot - wie groß! 💚

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)