Der Brompton-Thread!

  • Naja, ihr kennt es.


    Eigentlich wollte ich mir mit Lischen-Radieschen am Dienstag nur so ein Brompton-Fahrrad angucken, von dem ja alle so schwärmen, und irgendwie war es ziemlich cool und naja und plötzlich klemmt diese blöde EC-Karte in diesem Gerät, ihr kennt es, will nicht mehr raus und naja.




    Ich glaube, man nennt es Lustkauf. Aber ich kann’s angesichts der momentanen Situation im RE 70 nach Kiel wohl ganz gut gebrauchen.


    War natürlich eine schwere Entscheidung, weil’s Weiß nicht als Farbe im Brompton-Katalog gab.

  • Eigentlich wollte ich mir mit Lischen-Radieschen am Dienstag nur so ein Brompton-Fahrrad angucken, von dem ja alle so schwärmen, und irgendwie war es ziemlich cool und naja und plötzlich klemmt diese blöde EC-Karte in diesem Gerät, ihr kennt es, will nicht mehr raus und naja.

    Gratuliere zum Faltrad. Bin jahrelang zum Pendeln ein Faltrad gefahren, aber kein Brompton (hatte ich überlegt, mich dann aber für ein anderes entschieden). War fast 5 1/2 Jahre mein einziges Rad. Rückblickend war der Kauf eine super Entscheidung. Erleichtert doch einiges, wenn man viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln UND Fahrrad unterwegs ist.


    Was ich gerne wissen würde: Warum ein Brompton und schwärmen die Leute tatsächlich so davon? Ich habe irgendwie den Eindruck, dass das Brompton ganz gut beworben wird und den Vorteil hat, dass es Läden gibt, bei denen man es ausprobieren kann. Wer kauft schon gern ein Rad ohne es ausprobieren zu können?

  • Sehr schön, gratuliere!


    Ich liebäugle seit Wochen, habe sogar schon eine Probefahrt gemacht bei BOC (ja, ich schäm mich auch ein bisschen, aber dort war eines extrem reduiziert, sogar billiger als die meisten Gebrauchten).

    Berichte bitte bei Gelegenheit mehr: Welches Modell, wie findest du es im Alltag usw.


    Ich bin das 2-Gang (Kette) Probe gefahren und war von den Fahreigenschaften (soweit das im Indoor-Rundkurs zu beurteilen ist) wirklich beeindruckt, das geringe Gewicht fand ich auch attraktiv.

    Daneben gab es auch eines mit 6 Gängen und Nabendynamo (wie deines?).


    Gute Fahrt!


    Edit: Warst du im Brompton-Store in HH? Dort bin ich auch schon rumschlawenzelt.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Ich fange mal mit dieser Frage an:

    Was ich gerne wissen würde: Warum ein Brompton und schwärmen die Leute tatsächlich so davon? Ich habe irgendwie den Eindruck, dass das Brompton ganz gut beworben wird und den Vorteil hat, dass es Läden gibt, bei denen man es ausprobieren kann. Wer kauft schon gern ein Rad ohne es ausprobieren zu können?

    Sagen wir mal so, in meinem Umfeld ist Brompton weit verbreitet: Malte 1 , harald_legner , tfnab und ein paar andere fahren mit so einem Ding herum.


    Ansonsten kenne ich eigentlich nur noch die Räder von Tern und das Birdy von Riese & Müller. Letzteres ist schön süß, aber optisch nicht so ganz mein Fall. Tern kenne ich unter anderem von einem anderen Kommilitonen, vom HVV-Faltrad und von einem Laden unweit meiner Arbeitsstelle, aber irgendwie… keine Ahnung.


    Tern hat verschiedene Modelle, aber keine eindeutige Differenzierung, welches Modell zu mir passt. Was ist der Unterschied zwischen Verge, Link, Eclipse und Node? Keine Ahnung. Diese vier Modellreihen kommen in verschiedenen Varianten daher, aber ich kapiere einfach den Unterschied nicht. Ich habe echt nicht verstanden, welches Modell nun zu mir passt, das konnten mir auch die Verkäufer in den jeweiligen Fahrradläden nicht erklären.


    Und Brompton fährt diesbezüglich eher die Apple-Strategie von vor ein paar Jahren: Ein Modell, verschiedene Farben, verschiedene Größen, fertig. Klingt komisch, aber das hat mich tatsächlich angesprochen: Das passt.


    Im Endeffekt bin ich zum Brompton-Laden in der Gärtnerstraße gegangen, wollte mich eigentlich nur mit Lischen-Radieschen ein bisschen umschauen, dann fuhr ich die obligatorischen drei Modellräder mit den drei Lenkervarianten zur Probe, dann holt der Typ, der nur Englisch spricht, plötzlich ein Paket mit „I guess I have a bike in the configuration you desired“ aus dem Lager und plötzlich, naja, plötzlich steckte meine EC-Karte in diesem blöden Gerät fest und Zack, schon war es passiert.


    Ich habe es bislang jedenfalls nicht bereut.

  • Sagen wir mal so, in meinem Umfeld ist Brompton weit verbreitet: Malte 1, harald_legner, tfnab und ein paar andere fahren mit so einem Ding herum.

    Wie du weißt, trage ich mich ja auch schon seit einigen Monaten mit dem Gedanken.

    Heute in HH gewesen und ja, so eine EC-Karte ist ein Fluch ...

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Warum ein Brompton und schwärmen die Leute tatsächlich so davon?

    Das Birdy ist etwa doppelt so teuer und hat vieles, das kaputt gehen kann (Federung z. B.).

    "Tern" und Konsorten sind m. W. schwerer.

    Das Brompton hat ein sehr kleines (es wirbt immer mit das kleinste) Faltmaß und ist lange bewährt.

    Ein bisschen spielt zugegebenermaßen bei mir auch die Tradition der Marke eine Rolle.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Ein Brompton kann wirklich überall mit ...

    Für welche Schaltung hast du dich entschieden? Ich denke gerade darüber nach, was ich mir nächsten Monat zum Geburtstag schenken könnte und ertappe mich in letzter Zeit vermehrt dabei, mir die verschiedenen Varianten auf der Homepage des Brompton-Stores anzuschauen. Zum Glück ist der Shop 45km von meiner EC-Karte entfernt (44,8km, um genau zu sein :/)

  • Ich musste bei Anschaffung meines 7. Fahrrades ein bisschen ans Budget denken, wollte Gewicht sparen und mag gern Kettenschaltungen.

    Darum wurde es die Zweigangkettenschaltung. In hiesigen Gefilden kam ich bislang jeden Berg hoch und konnte bis ca. 46 km/h bergab mittreten. Und: Ich habe ein Rad um die 10 kg (geschätzt).

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Und: Tu es!

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Mich wundert's ein wenig, dass ich nirgends im Thread was zum Thema breite Reifen lese. Für das Vorderrad habe ich mir feste vorgenommen beim nächsten Reifenwechsel einen Big Apple plus zu gönnen. Die Ballonreifen gibt's noch nicht lange mit Pannenschutz. Und die Gabel am Vorderrad ist vermutlich breit genug dafür. Beim Hinterbau muss ich dass noch genauer untersuchen. Hannover ist halt Straßenbahnstadt und von breiten Reifen verspreche ich mir eine Reduktion der Rillenschienen-Gefahr. Hat da wer entsprechende Erfahrungen gemacht?

  • Ich musste bei Anschaffung meines 7. Fahrrades ein bisschen ans Budget denken, wollte Gewicht sparen und mag gern Kettenschaltungen.

    Darum wurde es die Zweigangkettenschaltung. In hiesigen Gefilden kam ich bislang jeden Berg hoch und konnte bis ca. 46 km/h bergab mittreten. Und: Ich habe ein Rad um die 10 kg (geschätzt).

    Bei mir wäre es ja erst das 3. Rad und ich muss vor allem an den Platz denken. Demnächst kann ich mal ein Brompton mit 3-Gang Nabenschaltung von einem Freund fahren und ich gehe davon aus, dass man im Brompton Shop auch mal beide Varianten direkt vergleichen kann. Steigungen gibt es hier auch quasi nicht und die Idee, dass 2 Gänge ausreichen, finde ich gar nicht abwegig. Aber bis zum Geburtstag sind es ja noch ein paar Wochen... *trippel*

  • Muss ich ausprobieren, ob es mir 200,- EUR und 0,8kg zusätzliches Gewicht wert ist. Das Schwere ist ja die 3-Gang Nabenschaltung.


    Die selbe Frage mit der Sattelstütze: Ich werde bei meiner Größe wohl die lange Stütze oder die Teleskopstütze benötigen. Vermutlich bekommt man das Rad mit der Teleskopstütze kleiner zusammengefaltet, oder? Aber auch das kostet wieder extra und bringt 0,3kg Zusatzgewicht. Wenn man das Rad überall mit hin nehmen möchte und auch mal ein Stück tragen muss, läppert sich dann einiges an Gewicht zusammen.

  • Die selbe Frage mit der Sattelstütze: Ich werde bei meiner Größe wohl die lange Stütze oder die Teleskopstütze benötigen. Vermutlich bekommt man das Rad mit der Teleskopstütze kleiner zusammengefaltet, oder? Aber auch das kostet wieder extra und bringt 0,3kg Zusatzgewicht. Wenn man das Rad überall mit hin nehmen möchte und auch mal ein Stück tragen muss, läppert sich dann einiges an Gewicht zusammen.

    Über das Faltverhalten mit der langen Sattelstütze kann ich nichts sagen ( harald_legner ? tfnab ?). Bei der Sattelstütze solltest du aber unbedingt auf eine ordentliche Sitzposition achten und dafür die zusätzlichen Kosten und die 300 Gramm in Kauf nehmen. Wenn du nicht ordentlich auf dem Rad sitzen kannst, verleidest du dir den ganzen Spaß daran. Ich bin eine Weile mit zu tief eingestellter Stütze gefahren, bis ich endlich auf die Idee kam, die Teleskopstütze großzügig rauszuziehen, das ist ein ganz wesentlicher Unterschied im Fahrverhalten.

  • Die längere Sattelstütze schaut eben oben etwa 5 cm mehr heraus.

    Ich habe 88 er Schrittlänge und was total praktisch ist: Ist sie ganz rausgezogen, paßt es perfekt!

    Wenn schon mehr als 2 Gänge, dann übrigens am besten 6 Gänge. Gewichts- und Preisabstand sind nicht allzu groß. So riet mir auch der überaus freundliche und kompetente Mitarbeiter.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)