Beiträge von Chrik

    Das Zitat passt hier ganz gut:

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    Bei den Terminen ist wohl noch Bewegungsspielraum, aber die Gruppen werden sich wohl nicht mehr groß ändern.


    Die Medien haben hier dadurch geglänzt, dass zum Teil von "über 80" gesprochen wurde, obwohl "Vollendung des 80. Lebensjahres" gemeint ist. Schön war dann, dass sogar auf "impfen-sh.de" am Anfang noch "über 80" stand. Mittlerweile steht dort "80 Jahre oder älter". Besser ist es in der Verordnung selbst zu lesen.

    Nur blöd, wenn dann irgendwas im Haus kaputtgeht, das man eigentlich auch ohne Handwerker reparieren könnte, aber ...

    Ich sage mal: Türschloss, Fenstergriff, Heizungsthermostat ...

    Oder wenn man umzieht... Soll man alles Handwerker machen lassen?

    hier war ja die Frage nach den Intensivbetten. Hier noch, dass das Personal keine gleichbleibende, mechanisch arbeitende Ressource ist

    https://www.tagesschau.de/news…navirus-dienstag-169.html

    Zitat

    Der Mangel an Pflegekräften in Krankenhäusern infolge der Corona-Pandemie könnte sich aus Sicht der Intensivmediziner noch verstärken. "Wir befürchten durch die monatelangen Belastungen, die die Pflegekräfte jetzt mitgemacht haben auf den Intensivstationen, dass wir Anfang kommenden Jahres Leute haben werden, die unter der Last zusammenbrechen und nicht mehr resilient genug sind und tatsächlich dann ins Aus gehen", sagte der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, im gemeinsamen "Morgenmagazin" von ARD und ZDF.

    Zitat

    "Die Lage auf den Intensivstationen ist nach wie vor wirklich sehr angespannt." Man kämpfe weiter mit den Folgen der hohen Infektionszahlen der vergangenen Wochen. So gebe es etwa im Raum Aachen oder auch in Köln unter zehn Prozent freie Intensivbetten. "In anderen Regionen sieht das ähnlich aus", betonte der Mediziner.

    Irgendwo (vermutlich Podcast) habe ich auch gehört, dass Corona-Patienten belastender für die Pflegekräfte sind:

    • Der Krankheitsverlauf hat oft nicht die typische Form von z.B. Grippe, wo es einmal schlecht wird und dann besser, sondern oft wellenartig, man hat also nicht die gleichen Erfolgserlebnisse wie bei anderen Krankheiten
    • Pflegekräfte müssen das Verhalten anderer ausbaden, umso schlimmer wenn es viele gibt, die noch behaupten, dass alles gar nicht so schlimm sei

    Das ist nicht merkwürdig, denn planbare OPs werden verschoben.

    Edit: Außerdem ist es regional unterschiedlich.

    Zur Anzahl der Intensivbetten:

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    Ich habe mir den zeitlichen Verlauf jetzt nicht angeguckt, aber sofern Beobachtungen 1-3 stimmen.

    Zu Beobachtung 1: Ich weiß nicht, was deine üblicher medialer Konsum ist. Bei mir kam u.a. folgendes an: 1. ein Covid-Patient ist personalintensiver als andere Intensivpatienten (d.h. wenn man mehr Corona-Patienten hat, hat man pro Corona-Patien mehr als 1 betreibbare Bett weniger), 2. Personal ist in Quarantäne und deswegen können weniger Betten betrieben werden

    Zu Frage 1: Die Zahl der Patienten steigt nicht, weil planbare OPs verschoben werden. Und zumindest bei Welle 1 gab's noch solche Effekte, dass es weniger Verkehrsunfälle gab. Aber hauptsächlich werden OPs verschoben.

    Frage 2: Weil die Corona-Patienten einfach immer weiter steigen, wenn man nicht genug gegensteuert. Dabei wird natürlich auch berücksichtigt, dass aufgrund von Quarantäne weniger Personal zur Verfügung steht (aber selbst wenn man das Personal nicht in Quarantäne schicken würde, es wären halt zu viele). Es gibt Fachleute, die sowas berechnen und das ist auch das, worauf die Empfehlungen basieren. Kurz gesagt kann man es ausrechnen. Ich verstehe nicht, warum es hier jetzt um eine drohende Überlastung geht. Die ist doch mancherorts schon eingetreten. Dort werden Menschen schon in andere Krankenhäuser verlegt und es gibt Krankenhäuser, die keine Patienten mehr aufnehmen, und die Neuinfizierten steigern sich dort immer noch anstatt wieder weniger zu werden. Die Menschen, die jetzt auf der Intensivstation landen haben sich vor ca. 3-4 Wochen angesteckt, als die Zahlen noch niedriger waren. D.h. man weiß jetzt schon, dass es noch schlimmer kommen wird, auch wenn sich ab sofort niemand mehr ansteckt. Dazu kommt, dass Corona-Patienten im Schnitt viel länger als andere Intensivpatienten behandelt werden müssen. D.h. sie räumen die Betten auch viel zu spät wieder.


    Viel wichtigere Frage: Warum warnt man vor einer drohenden Überlastung, wenn wir doch Stand heute noch genug Betten haben?

    Weil man berechnen kann, was in der Zukunft passieren wird, wenn man nicht handelt und deswegen wird man jetzt tätig (Prävention). Außerdem ist jeder Intensivpatient einer zu viel.


    Ich habe das schon öfter gesagt, aber es gilt immer noch: Ich kann den Corona-Podcast vom NDR nur wärmstens empfehlen.

    Die Benutzung von Zahnseide wird aber auch nicht durch den Staat vorgeschrieben. Von daher hinkt der Vergleich.

    Das Argument des Hinkens hinkt, da Karies sich nicht durch die Luft überträgt.

    Danke Gerhart für den verlinkten Artikel. Ich hätte noch den hier, aber nicht so inhaltsreich: https://www.handelsblatt.com/m…egen-corona/26716660.html


    Auch eine Cluster-Erfassung ließe sich datenschutzkonform umsetzen:

    https://netzpolitik.org/2020/c…gung-stehen-vor-der-tuer/


    Die Corona-Warn-App ist eine App mit minimalen Features und man macht es sich mMn zu einfach, wenn man einfach sagt, dass es am Datenschutz läge, wenn der gewünschte Effekt nicht eintritt. Vieles, was der App angekreidet wird oder was sie nicht leistet, liegt nicht am Datenschutz.

    Es ist durchaus eine legitime Position für die Energiewende zu sein. Aber man muss doch trotzdem nicht ständig das Märchen erzählen, es gäbe die Energiewende zum Nulltarif.

    "Legitim" finde ich etwas schwach. Das ist so, als wenn es da irgendwie große Zweifel dran gäbe. "Märchen" ist noch so ein schönes Wort. Die Wahrheit ist doch die, dass es noch viel teurer kommen wird, wenn man *keine* Energiewende vollführt. Selbst wenn es die Energiewende nicht zum Nulltarif gäbe: Wenn man die realen Kosten bedenkt (also z.B. Folgekosten des Klimawandels) ist die Energiewende auf jeden Fall lächerlich billig.

    Langfristig ist alles schlechter, was nicht nachhaltig ist. Ich habe mal eine Definition von Nachhaltigkeit gehört, die das Problem gut beschreibt:

    Nicht nachhaltig ist alles, wodurch dauerhaft etwas weg ist, was man noch braucht, oder dauerhaft etwas da bleibt, was man nicht braucht.


    Also alles, was Ressourcen verbraucht, die nach der Nutzung nicht wiederverwendbar sind und alles, was z.B. CO2 in der Atmosphäre oder auch Atommüll hinterlässt, ist nicht nachhaltig. Nach dieser Definition wäre die Verbrennung von Holz zumindest in der Betrachtung von CO2 nachhaltig, solange nur so viel Holz geschlagen wird, wie im selben Zeitraum nachwächst. Die Verbrennung fossiler Energieträger wäre dann nachhaltig, wenn man nur so viel Gas, Öl und Kohle fördern würde, wie im selben Zeitraum neu entsteht. Berücksichtigt man auch die sonstigen bei der Verbrennung entstehenden Schadstoffe, ist jegliche Form von Verbrennen nicht nachhaltig.

    Die Definition finde ich ganz charmant, bin mir aber nicht sicher, ob das auch einschließt, dass man auch keine unumkehrbaren Prozesse anstoßen darf (also z.B. kurzfristig zu viel CO2 ausstoßen, das theoretisch später wieder aus der Luft geholt werden könnte).

    War das ernst gemeint? Man kann menschliche Atmung nicht mit CO2-Emissionen vom Heizen verrechnen.


    Ansonsten hat Ullie schon recht, dass man die Energie zurückgewinnen muss. Nur involviert das dann normalerweise auch das Heizen (Passivhäuser und Plus-Energiehäuser), aber nur mit Energie, die vom Haus selbst gespeichert wurde.