Beiträge von Chrik

    Wie oft war denn in dieser Zeit die Kreuzung so leer?

    Oh, ich habe eine Idee für ein Geschäftsmodell (oder gibt's das schon?): Man macht ein Foto von sich und seinem Lieblingsauto und kann sich dann einen Ort seiner Wahl aussuchen und bekommt dann ein Foto ähnlich wie oben, wo man ganz allein mit dem Auto unterweg ist. Nächste Ausbaustufe: Video mit Musik. Kann man dann schon mit dem Auto zusammen verkaufen, damit man sich das angucken kann, um sich auf das Fahren zu freuen.

    Ich handhabe es so: Räumen lassen, wenn direkt möglich. Ansonsten möchte ich nicht dafür bestraft werden, dass jemand in den Kreuzungsbereich einfährt, obwohl das schon nicht OK war. Ich kann ja nicht wissen, ob es überhaupt in der nächsten Stunde eine Ampelphase gibt, wo niemand im Kreuzungsbereich steht, während ich mir sicher sein kann, dass der Kreuzungsbereich wieder geleert werden kann, auch wenn ich nicht warte bis der Kreuzungsbereich vollständig geleert ist.


    Nur vom Text oben aus dem Bußgeldkatalog würde ich auch rauslesen, dass es so gedacht sein könnte. Ich kann eine Möglichkeit nur geben bzw. verhindern, wenn es eine Lücke gibt, in die gefahren werden kann.

    Spielen hier enttäuschte Hoffnungen eine Rolle? Die Radverkehrskoordinatorin als Sündenbock für alles, was in Hamburg (schon lange) schief läuft? Sehr schwach. Selbst bei perfekter Besetzung (was für jeden etwas anderes sein mag): Eine Person für "Radverkehrskoordination" macht doch eine Stadt wie Hamburg nicht "fahrradfreundlich".


    Ich habe noch überlegt, ob ich hier eine Analogie bringe, aber ich will gar nicht vom Thema abweichen.

    Eigentlich sind Lego-Platten doch gut geeignet, um Mischverkehr nachzuspielen. Radverkehr bei Kindern zu pushen geht bestimmt besser als über schmale Radspuren bzw. dafür braucht man keine anderen Platten :rolleyes:. Was ich ja nachvollziehen kann, ist, dass man andere Platten bräuchte, um die Lebensrealität in manchen Ländern nachspielen zu können, aber zu behaupten, dass man andere Platten noch aus anderen Gründen bräuchte :rolleyes:.


    Meine Apo hatte aber sehr flott Scheiben und getrennte Ein-/Ausgänge.

    Ich war am Montag der Kita"schließungen" in Hamburg in einer Apotheke. Dort hatten sie eine Scheibe am Eingang und haben nur noch nach draußen bedient. Gestern, also 6 Wochen später, haben sie wieder drinnen bedient.

    Zu der Maskenfrage: "Masks for all? The science says yes." gibt einen guten Überblick, ganz oben sind zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen zu dieser Frage verlinkt. Die Erstautorin einer der Veröffentlichungen hat sich auf Twitter mit einigen Gegenargumenten befasst, die Ullie geschrieben hat:


    Großartig. Auch hilfreiche Tipps dort:

    Ich muss euch allen ein bisschen zustimmen. Man kann Sprachgebrauch weder vorgeben noch sollte man sich am reinen Gebrauch orientieren. Diskussion über Sprache ist auch immer Teil von Sprachwandel.


    Ich verwende "scheinbar" und "anscheinend" nicht sauber getrennt im Alltagssprachgebrauch und wusste das schon vor dieser Diskussion. Außerhalb der Alltagssprache überlege ich mir aber sehr wohl, was von beiden ich tatsächlich meine.

    Wie ist denn so die Hochbord-Situation in Stade? Müsste Stades Verkehrsraum zu einer großen Begegnungszone wie in Brüssel werden?

    Interessant finde ich die Begründung aus dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg:

    Das gilt nämlich unabhängig von Coronaviren für jede ungeeignete Radverkehrsinfrastruktur, hat aber vielerorts seit 22 Jahren keine Sau interessiert.

    Ich hatte auch kurz den Gedanken, ob die Begründung auch in anderen Fällen herhalten kann. Aber so einfach ist es nicht, denke ich. DIe Situationen sind dann doch im Detail anders: Die 1,5m Abstand können auf auf einem 1,5m breiten Weg nicht eingehalten werden, während man z.B. auf einem 1,5m-breiten Weg zur Not noch schiebend und ohne Verletzung aneinander vorbeikommt (das beinhaltet keine Wertung meinerseits!). Der Gefährungszusammenhang ist in dem einen Szenario direkt und in anderen nicht so direkt.

    Die Frage der Verkehrsraumnutzung und auch die Umverteilung in Zeiten von Corona wurde in ein paar Threads schon verteilt thematisiert, z.B. die Frage, wie man denn auf Gehwegen Abstand halten soll. Nahverkehr Hamburg hat einen guten Überblicksartikel zur Umverteilung des Verkehrsraums: https://www.nahverkehrhamburg.…raum-neu-verteilen-14745/


    Irgendwie hoffe ich ja, dass weltweit solche Maßnahmen ergriffen werden und dass es zu einer dauerhaften Mobilitätsänderung kommt.

    In Hamburg stehen Bauzäune an der Kieler Straße und versperren den Radweg und in Brüssel:


    Ich nutz weiterhin die Fahrbahn.

    Ich meist auch, aber das geht nur, weil meine Alltagswege so liegen. Ich weiß ehrlich nicht, was ich tun würde, wenn ich z.B. täglich Lokstester Steindamm / Hoheluftchaussee fahren müsste und das ist jetzt keine diffuse "habe ich nie gemacht, ist bestimmt gefährlich"-Geschichte. (Mit Kamera fahren und Anzeigen schreiben ist keine Lösung, die ich aufrecht erhalten könnte. Vielleicht könnte ich mir Geleitschutz mieten?)