Beiträge von Chrik

    Ohne mehr als den Tweet gelesen zu haben, dachte ich halt auch daran: Ist ja schön, wenn es auf den Wegen weniger kracht (hat das je jemand bestritten?), aber was ist mit Kreuzungen und Ähnlichem? Ich hab mir das aber bisher nicht angesehen.

    Hat sich das schon jemand genauer angesehen?


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    Ein Nachtrag zur Impfquote: Bei den Modellen wird von einer Quote von 90% in der Gruppe Ü60 ausgegangen und die 65% bezieht sich auf die 12-59-Jährigen. Um die Inzidenz unter 100 zu halten, bräuchten wir nach der Modellrechnung eine Impfquote von 85% bei den 12-59-Jährigen, d.h. dafür müsste sich geschätzt jeder der 18-59-Jährigen impfen lassen bzw. anders gesagt: Es geht nicht ohne die Gruppe U18. In das Modell sind übrigens auch schon Verhaltensänderungen bei steigender Intensivbettenauslastung eingepreist, also das ist schon nicht so, dass die Menschen einfach blind in die Welle laufen würden.

    Meine Prognose: Weil wir Wahlkampf haben, wird es keine Verschärfungen mehr geben, sondern umfangreiche Lockerungen. Die nächste Bundesregierung wird sich dann mit einer enormen Delta-Welle rumschlagen müssen. Wer geimpft ist, bekommt dann eine "Erkältung", die vielen nicht geimpften werden (wie bisher auch) teils schwer/tödlich erkranken. Wer sich nicht rechtzeitig impfen lässt, hat dann einfach Pech gehabt bzw. selbst Schuld.

    Das befürchte ich auch. Allerdings wird die Delta-Welle vermutlich nicht so enorm ("nur" eine 7-Tage-Inzidenz von 400):

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    Ich denke, was passieren wird, ist, dass 1.) die Impfquote zu niedrig sein wird und 2.) Maßnahmen zu Kontaktreduzierung wie letzten Herbst/Winter zu spät ergriffen werden.


    Zu 1.) Also angenommen jemand hält eine Impfung für nicht so wichtig, da Inzidenz derzeit niedrig. Dann wird die Inzidenz doch recht hoch (d.h. seit der Infektion sind bei den Zahlen schon ca. 7-14 Tage vergangen) und die Person entscheidet sich zum Impfen. Dann vergehen nochmal rund 8 Wochen bis diese Person einen vollständigen Impfschutz hat. D.h. von dem Zeitpunkt, an dem die Infektionen eigentlich schon zu hoch sind bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Person durch eine Impfung voll geschützt ist, vergehen rund 2 Monate. Wenn man sich die RKI-Modellierung ansieht für eine Impfquote von 65%: Wenn man Anfang November merkt, dass es eine große Welle gibt, verdoppelt sich die Inzidenz nochmal, bevor ein voller Impfschutz besteht. Irgendwie muss man diese Leute erreichen, sodass sie nicht erst reagieren, wenn es schon zu spät ist.


    Zu 2.) Ich sehe grad wenig Grund, warum das Vorgehen anders sein sollte als letzten Herbst/Winter. Damals wollte man nicht frühzeitig umfangreiche Maßnahmen umsetzen. Diesmal wird es auch so sein, aber aus anderem Grund: Vulnerable Gruppen sind größtenteils geimpft, Jüngere erkranken meist nicht so schwer. Also wird es laufen gelassen bis es dann evtl. doch wieder nicht geht.


    Wäre schön, wenn schon alle, die geimpft werden wollen, auch die Chance auf eine vollständige Impfung haben bis umfangreich gelockert wird (grad einfache Maßnahmen wie Masken und Abstand beim Einkaufen, im ÖPNV und Ähnliches sollten doch noch länger zu ertragen sein).


    Und ja, die nächste Welle scheint loszugehen:

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    Die niedrigschwelligen Impfangebote sind zum Glück auch vielerorts in Planung bzw. werden schon durchgeführt. Da ist aber noch Luft nach oben. Z.B. möchte die Uni Hamburg ab nächstem Semester wieder vollen Präsenzbetrieb machen und ich hoffe, dass es da auch niedrigschwellige Impfangebote geben wird.

    Ich fahre nicht unsicher Rad. Das glaubt mir jetzt wahrscheinlich keiner. Auch gut, bin ich etwas anonymer unterwegs ^^. Meine Arme brauchten halt länger, um sich an die andere Fahrdynamik des Lastenrads zu gewöhnen.


    Jedenfalls werde ich das mit dem Lastenrads mit E-Antrieb mitnehmen, falls es nicht bei einem Lokstedter Lastenrad bleiben sollte.

    Was mir nicht einleuchtet. Einem (ungeübten) Fahrer wird das Anfahren und Langsamfahren doch eher schwer fallen. Hat man erst eine gewisse Geschwindigkeit, geht es leichter ("Länge läuft"). Beiden Problemen hilft eine elektrische Unterstützung ab.

    Ich beschreibe mal, wie ich ungeübt auf einem Lastenrad fahre: /\/\/\/\/\/\/\/ (bei besonders breitem Lenker bin ich beim Ausprobieren nicht endgültig von diesem Schema weggekommen, großer Spaß damit durch eine Baustellenabsperrung zu fahren). Zu keinem Zeitpunkt kann die langsame Geschwindigkeit daher, dass ich nicht stärker hätte treten können, also nützt mir der Motor an der Stelle nichts. Jetzt stellt dir vor, dass jeweils noch die Beschleunigung höher ist als von mir antizipiert und auch nicht von mir gut kontrollierbar (Menge und Zeitpunkt). Hier noch wenn die Fahrspur in einem engen Bereich ist ====== (oder auch schön in einer schmalen Straße mit alternierendem Fahrbahnparken). Ich zeichne das mal: /\./\./\./\./\. Bei den Punkten habe ich gebremst. Wenn ich etwas später gebremst hätte: /\* bei * wäre ich irgendwo gegen gefahren.


    Andere tun sich damit leichter, hab ich im Lastenradladen gesehen und wieder andere vermutlich schwerer: Es gibt Leute, die ihr gewohntes Fahrrad so schlecht kontrollieren können, dass sie bei einer Querung der Fahrbahn oft schieben.

    Die haben alle einen Elektromotor, stimmt's? Wie ist die Erfahrung damit? Soweit ich mich erinnere wurde bei der Anschaffung des Lokstedter Lastenrads von Seiten der Betreiber von Klara (?) davon abgeraten, da die Kombination aus Unterstützungsmotor und ungewohntem Lenk-/Fahrverhalten ungünstig ist. Vielleicht bringe ich das auch durcheinander. So oder so täte ich mich persönlich tatsächlich schwer damit und müsste mich verhältnismäßig lange eingewöhnen.

    Mein Kind möchte geimpft werden, aber da noch kein Impfstoff zugelassen ist, müssen wir jetzt keine Entscheidung fällen. Bezüglich Kinderimpfung würde ich klären, wie man Myokarditis frühzeitig erkennen kann und was dann zu tun wäre. Ansonsten sind ja jetzt Studien mit niedrigeren Dosen für Kinder U12 in Arbeit, mal sehen, was da kommt. Es ist ja auch noch nicht geklärt, ob für Kinder evtl eine Dosis mRNA reicht.

    Ich sehe es ähnlich wie Lauterbach. Vor allem Langzeitfolgen kann man nicht abschätzen. Bei Masern z.B. weiß man mittlerweile, dass es zu späten Erkrankungen kommen kann. Ich halte es für plausibel, dass bei einem Virus, das bei manchen noch lange irgendwo im Körper vorhanden ist, noch Spätschäden auftreten können. Zu späten Impfschäden ist mir nur bekannt, dass das nicht passiert - nur dass man in der Vergangenheit den Zusammenhang erst spät hergestellt hat. Bei vielen Impfungen fällt sowas aber auch schneller auf. Impfnebenwirkugen für die Gruppe 12-18, die jetzt noch nicht bekannt sind, halte ich für unwahrscheinlich.

    Hier stehen Infos dazu: https://digitaler-impfnachweis-app.de/

    Der QR-Code wird ja nur in die App kopiert und man muss ja auch nur *einen* Code anzeigen. In dem *einen* Code stehen alle relevanten Informationen. Außerdem gibt es Leute, die nur einmal geimpft werden (z.B. weil sie genesen sind).

    Kann es sein, dass die QR-Codes deiner Frau nicht (oder zumindest nicht beide) Impfzertifikate sind? Das Impfzentrum in Hamburg hat z.B. QR-Codes ausgegeben, die aber kein Impfzertifikat sind https://www.hamburg.de/coronav…a-digitaler-impfnachweis/

    Gerade 1. Impfung mit Biontech beim Hausarzt bekommen. Keine Prio, keine Beziehnungen. Einfach angerufen und etwas Glück gehabt.

    Dachte man soll da nicht anrufen? Hm.