Beiträge von Chrik

    Ah, der Öko-Fahrrad-Kuschelkurs der Hamburger CDU ist wohl vorbei, ab jetzt wird wieder verbal aufgerüstet: Dennis Thering hat mal wieder seine berühmte Kleine Anfrage formuliert: Von Radrambos und Zweiradraudis – Wie ist es in Hamburg um das Phänomen rücksichtsloser Fahrradfahrer bestellt und was wird dagegen getan?

    Ursachen für Verkehrsunfälle: Straßenbenutzung = Fahrbahnbenutzung?

    "Klima" ist ein "Problem" von Leuten, denen es scheinbar in ihrer gut-bürgerlichen Filterblase noch zu gut geht?

    Ein treffender Kommentar zu dem Thema, der die Zeit von 1992 bis jetzt umreißt: Artensterben und Klimakrise: Das Ende von »Ja, aber«

    • Klimaschutz als Luxusthema abzuwerten ist falsch.
    • Klimaschutz abhängig von der Wirtschaftslage zu machen ist falsch.
    • Klimaschutz und Wohlstand schließen sich nicht aus, sondern gehören zusammen.

    Ich wollte noch ein Zitat aus dem Artikel einfügen, aber da sind so viele "Highlights" drin (Nahles sieht sich als Auto, Gabriel über den Stellenwert von Klimaschutz). Deswegen nur dieses hier:

    Zitat

    Denn spätestens seit dem »Erdgipfel« von Rio im Jahr 1992 ist in großen UN-Lettern gemeißelt, dass es kein »Ja, aber« gibt. Vor dem Gipfel gab es dieselben »Ja, aber«-Diskussionen wie heute. Lesen die Jugendlichen von Fridays for Future sie jetzt mal nach, wird ihr Zorn noch größer ausfallen: Es wurde alles schon mal gesagt und gedacht, und es gab diese Erkenntnis schon einmal im globalen Maßstab. Umwelt und Wirtschaft sind keine Gegensätze, und erfolgreiche Bruttosozialproduktsteigerung ist keine Voraussetzung für ökologisches Handeln.


    Seit mindestens 1992 ist klar, was die Menschheit machen muss, damit man auf ihr dauerhaft (/nachhaltig) gut leben kann. Stattdessen wird die Erderwärmung fleißig vorangetrieben.


    Meine Sichtweise zu dem Thema: Wer Klimaschutz als Luxusthema abtut, hat nicht verstanden, welche Auswirkungen es haben wird, die Klimaschutzziele nicht einzuhalten (d.h. die Begrenzung der Erderwärmung auf ~1,5°C) und auch gerade auf die, die nicht wohlhabend sind. Außerdem kann man sich nicht einfach in Zukunft anders entscheiden, denn bestimmte vom Klimawandel hervorgerufene Änderungen sind irreversibel, egal was der Mensch später entscheidet.

    Bei einigen Domains frage ich mich: Was erreicht man mit dem Geld? Gerade die kleinen Seiten 150cm.de und fahrradampel.de brauchen doch keine eigene Domain. Da hier nicht nur Geld das Problem ist, bietet sich eigentlich ein Wiki an. Die Fahrradampel ist ja bereits ins Lexikon umgezogen (und hat fast 20 000 Aufrufe gehabt!), aber ich schrecke etwas davor ab, Inhalte ins Lexikon zu erstellen oder dort zu bearbeiten (mal abgesehen davon, dass ich da nicht viel Zeit zu habe):

    • Die Lebensdauer ist unklar, du könntest von heute auf morgen das Forum einstellen
    • Die Inhalte sind nicht unter einen freien Lizenz, was gewisse Implikationen mit sich bringt, was insbesondere Lebensdauer und Wiederverwendbarkeit angeht
    • Es ist kein Wiki, d.h. insbesondere gibt es keine Versionsgeschichte
    • Es gibt keinen einfachen Export für User

    Sollte an der Auflistung was nicht stimmen, fehlt noch der folgende Punkt: Die Features des Lexikons sind nicht offensichtlich ;)


    Bei den Hamburger Critical-Mass-Seiten könnte ich mir vorstellen, dass keine Einzelperson bereit ist, den vollen Betrag zu zahlen. Vielleicht kommt ein Crowdfunding für die nächsten 2 Jahre in Frage? Wenn's nicht klappt, gibt's wohl zu wenig Interesse an der (eigenständigen) Seite.

    "Die google-street-view-Aufnahme ist von 2008"

    Das sind sie übrigens alle, da Google in Deutschland keine zweite Runde fährt.

    Ne, sind nicht alle von 2008, aber natürlich alle alt (2008-2010?).

    Fahren tun sie schon noch, um ihre eigenen Karten zu verbessern, nur veröffentlichen tun sie nix mehr ...

    siehe auch: Heise: Googles Street-View-Autos fahren wieder durch Deutschland. Ich glaube, ich habe auch schon eins in Hamburg gesehen.

    (Ich möchte nicht darüber diskutieren, warum diese Grafik ausgewählt wurde und warum.)


    Ich verstehe deine Aussage so, dass du meinst, dass die Vermögensverteilung nicht aus dem Ruder läuft, weil alles nur so ist wie vor dem Krieg.


    MMn läuft etwas schief, wenn die obersten 10% über 2/3 des Nettovermögens verfügen und das auch fleißig vererben (Deutsche vererben jährlich bis zu 400 Milliarden Euro) oder aus dem letzten Armuts- und Reichtumsbericht (Kurzfassung): "Die Haushalte in der unteren Hälfte der Verteilung verfügen nur über rund 1 Prozent des gesamten Nettovermögens, während die vermögensstärksten 10 Prozent der Haushalte mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens besitzen".

    Ich habe das Video einem 80-Jährigen empfohlen und der so, nachdem er reingesehen hat: "Wer informiert ist, der weiß das doch schon alles. Da ist nichts Neues für mich dabei."


    Die Leute wählen doch nicht nicht CDU, weil jemand das sagt, sondern weil sie verstanden haben, dass die CDU nicht ihre Interessen vertritt und das wiederum scheinen (Teil der) CDU nicht verstanden zu haben.

    Ich hatte am Rand von den Büschen vor dem Haus, in dem wir wohnen, Blumen ausgesät. Hatte sie auch schön gegossen, damit sie keimen. Vor kurzem kamen dann die Gärtner und haben alles, was neben Bäumen und Büschen wuchs, abgemäht.

    Ich hab irgendwie keine Lust, mich da extra anzumelden und mir dafür noch'n "sicheres" Passwort auszudenken.

    Tipp: KeePass https://keepass.info speichert nicht nur Passwörter, sondern generiert sie auch (nach Kriterien, die man selbst angeben kann). Gibt auch einen Port für Android (Keepass2Android). Ansonsten: Wenn man keine echten Daten, sondern lediglich eine echte E-Mail-Adresse angibt, ist der mögliche Schaden gering, wenn das Passwort nicht besonders stark ist (und lediglich die genannten Kriterien erfüllt, will sagen: da muss man nicht mal kreativ sein).

    Auf der Webseite gibt's ja keine Möglichkeit die gemachten Vorschläge zu kommentieren. Sowas könnte ich mir gut vorstellen: Eine Seite, die die gemachten Vorschläge kritisch begleitet. Mir kam der Gedanke, als ich die (zu erwartenden) Vorschläge "Parkgebühren für Radfahrer" und "Führerschein-Pflicht für Radfahrer (erhöhe Verkehrssicherheit)" sah. Gibt's eigentlich schon die Forderung nach Autos-auf-Radweg-Parken im Winter?

    Dauerndes Gehupe gehörte während der Schweigeminuten zum Hintergrundrauschen.

    Diese Ansicht teile ich nicht. Es wurde gehupt, ja, aber nicht dauernd. In meiner Erinnerung war es letztes Jahr schlimmer. Meiner Ansicht nach könnte das aber an den Die-In-Orten und Zeiten (Dammtor erst recht spät und nicht schon um 19:30) gelegen haben.


    Die vom Ride-of-Silence an ihrem Vorankommen Gehinderten reagierten wie bei der CM sehr unterschiedlich: Fußgänger, die einfach ins Feld laufen oder rumpöbeln. Fußgänger, die entspannt zugucken und ein Video machen. Autofahrer, die in Ruhe warteten. Autofahrer, die mit heulendem Motor wendeten.

    Das öffentlich-rechtliche Fernsehen war ebenfalls dabei und lief während der Die-Ins und Schweigeminuten ständig mit Kamera und Mikrofon im Teilnehmerfeld herum, um Teilnehmer zu interviewen. Das halte ich ja grundsätzlich für etwas ungünstig, aber der resultierende Bericht entspricht in etwa den Erwartungen: Ride of Silence (die Drunterkommentare bei Facebook sind natürlich mal wieder der Knaller)


    Insofern ist es wohl noch ein langer, langer Weg zur Vision Zero.

    Ich habe vorher einen Teil vom Gespräch zwischen Polizisten und Presse mitbekommen: Polizisten betonten, dass die Sicherheit der Teilnehmer am wichtigsten sei. Gerade heutzutage und wenn man bedenkt, aus welchem Grund man grad zusammenkommt. Pressevertreterin: Hier tragen ja auch viele keinen Helm. Mag sein, dass ich etwas falsch verstanden habe. Vielleicht hat sie sich gar nicht zu Helmen geäußert und es klang nur so. Das Video habe ich noch nicht gesehen. Kann man derart organisiert durchgeführte Die-Ins tatsächlich als Flashmob bezeichnen? Nach der deutschen Wikipedia wäre das wohl legitim, mir erscheint das aber nicht als der richtige Begriff und die Wikipedia-Artikel fehlerhaft.


    Danke fürs Fotografieren, Malte .

    Ich glaube nicht dass die Behörden das so anordnen. Heute hab ich bestimmt schon das 10. nicht angeordnete VZ240 im Nagelsweg angemahnt. Das wird einfach gedankenlos aufgestellt, sobald der Geh- oder Radweg blockiert ist.

    Das ist wie der Warnblinker beim Flaschparken/-halten: "Achtung! Falls sie's noch nicht gemerkt haben: Wir arbeiten/arbeiteten hier an der Nebenfläche!"

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in einem von A. Scheuer geführten Ministerium sinnvolle Vorschläge umgesetzt werden.

    Das habe ich auch gedacht. Vielleicht landet ja sogar was Sinnvolles im NRVP, aber wird halt nicht umgesetzt.

    Kann einer unserer IT-Experten die Ideen auslesen und archivieren? Dann hätte man hinterher noch die Möglichkeit, das Ergebnis nachzuvollziehen (oder zu belegen, dass das Ergebnis nicht nachvollziehbar ist).

    Es gibt Addons für Browser, die das (massenweise) Herunterladen aus dem Browser heraus ermöglichen. Ich habe da jetzt keine Empfehlung, da das, was ich früher gern genutzt habe, nicht mehr verfügbar ist.


    Ein Skript-basierter Download sollte aber in der Tat sehr einfach sein. Die URLs für die Ideen z.B. sind auch alle schön uniform und vorhersagbar (verfügare Ideen gehen anscheinend von 5 bis zur neuesten):

    https://zukunft-radverkehr.bmv…n/52335/single/proposal/5


    Aber bevor man da jetzt die Daten abgreift: Soweit ich das als Laie verstehe, darf ich das zu einem solchen Zweck machen, sie dann aber nicht weiterverbreiten und insbesondere nicht (vollständig) online stellen.


    Könnte man ja auch als Idee eintragen: Autoren von Ideen willigen ein, ihre Idee unter eine freie Lizenz z.B. CC-BY zu stellen...

    Ich träume ja ein bisschen davon, dass man Leuten mit moderner Technik zeigen kann, wie angenehm die Umgebung sein kann, wenn man die Straßenflächen umnutzt: Kfz weg, Grün und Fußgänger und Radfahrer hin. Klar kann man auch ein Foto nehmen und es nachbearbeiten. Mir schwebt da aber etwas Immersiveres und Universelleres vor. Man könnte den Leuten eine VR-Brille und Kopfhörer geben und dann könnten sie ihre bekannte Umgebung erkunden - zumindest ein Stück weit - und tatsächlich erfahren, wie es sein könnte.


    Jetzt hat jemand einen ersten Versuch unternommen Autos mit neuronalen Netzen aus einem Video zu entfernen:

    https://twitter.com/otduet/status/1125390364691640321


    Das funktioniert zum Teil schon gut und zum Teil nicht. Das Umwandeln eines Pferdes in ein Zebra funktioniert schon ziemlich gut, ist aber auch eine viel einfachere Aufgabe, da das Netz nur das Pferd umfärben muss. Für das VR-Vorhaben würde es also wahrscheinlich erstmal realistischer sein, alle stehenden Autos in Grünflächen wie z.B. Hecken zu verwandeln.


    Edit: Ich habe jetzt erst den Hintergrund zu dem Experiment mit den Autos gelesen. Ich war tatsächlich ursprünglich von einer anderen Motivation ausgegangen (z.B. sowas wie Googles StreetView, aber ohne Fahrzeuge), aber tatsächlich steht dahinter auch die Idee Autos zu entfernen oder zu ersetzen, weil man es anders angenehmer findet. Auf der Webseite ist auch ein Tweet mit der Idee einer Augmented Reality App verlinkt.