Raaaaadweg!!!!
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Next Level "sieht aus wie ein Radweg, den nutz ich": Radweg noch nicht fertig und alles abgesperrt - nutz ich!![]()
Raaaaadweg!!!!
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Next Level "sieht aus wie ein Radweg, den nutz ich": Radweg noch nicht fertig und alles abgesperrt - nutz ich!![]()
Die steilere Westseite ist halt nur was für unerschrockene Radler, wenn Saison ist. Da stürzt man sich vielleicht dann lieber vom Sims in den Gardasee, statt in der Galerie den Lärm und den Druck auszuhalten.
Niemand festgeklebt, daher kein Problem
Gemeinsame Fuß-/Radwege: Hier sorgt nur gegenseitige Rücksicht für Sicherheit
Hagen. Gemeinsame Fuß- und Radwege in Hagen bergen trotz vermeintlicher Sicherheit erhebliche Risiken. Wie gelingt hier ein faires Miteinander?
Die allgemeine menschenverachtende und niederträchtige Denkweise auf den Punkt gebracht.
Next Level des irreführenden "Radfahren? Gefääährlich!!"-Framings. Die deutschen Medien springen begeistert drauf an und berichten heute über den "neuen" (hüstel, die Daten reichen nur bis 2024...) Report der ETSC, einem EU-weiten Verbund nationaler Verkehrssicherheitsorganisationen. Irreführende Trend-Analysen, unzulässige Schlussfolgerungen, das ganze verwässert durch die gemeinsame Auswertung der uneinheitlich erhobenen nationalen Statistiken und auf dieser Basis die üblichen sachlich unbegründeten Forderungen an die Politik (Radwege, Tempo 30 und Radwege). Seufz.
Die allgemeine menschenverachtende und niederträchtige Denkweise auf den Punkt gebracht.
Wie das funktioniert? Erste Idee: Benutzungszwang komplett abschaffen.
Gewiß, Gewiß. Zusatz: Aufknüpfen= Verantwortlich == true && WünschtGhetto == true.
Thomas, ich sah vorhin irgendeine Überschrift dazu und habe sofort gedacht, jetzt müssen die schon die ganze EU mit der Gefahrenlupe absuchen, um eine Anzahl zu finden genügend fürs herbeifabulieren der gewünschten Gefahr. Und morgen sehen Sie „Die Welt ist nicht genug“.
In der 30er Zone im Wohngebiet.
ja gut, rechts-vor-links / Vorrang missachtet. passiert. Mittelschwer verletzt, keine Aussage zu Helm.
Dann wird er wohl einen getragen haben. Ja, passiert wenn man nicht schaut.
keine Sorge, die rhethorische Frage in der Überschrift wird nicht beantwortet.![]()
ZitatRadfahrer sind in den vergangenen Jahren immer mehr zum Problem in der Unfallstatistik geworden: Während insgesamt langfristig weniger Menschen im Straßenverkehr verunglückten [...] geht der Trend bei Radfahrern in die andere Richtung.
ZitatDamit gehört die Bundesrepublik zu den wenigen Ländern, in denen die Zahlen nach oben gehen, neben etwa Estland, Frankreich oder den Niederlanden.
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puh. und dann kommt "helm!" und "getrennte Infrastruktur!", aber auch: Tempolimits bei Mischverkehr. ![]()
edit: Beitrag erschien schon am 22.04.2026, ist mittlerweile aber über umwege lesbar
edit: Beitrag erschien schon am 22.04.2026, ist mittlerweile aber über umwege lesbar
Es haben ja auch andere Quellen darüber berichtet. Am besten, man schaut in die Originalveröffentlichung der ETSC.
Darin findet man u.a. auch das hier:
Deutsche Qualitätsmedien so: "Warum Radfahren für Frauen in den Niederlanden am gefährlichsten ist!".![]()
Was man ja von Verkehrswende-Apologeten immer wieder hört, wenn das steigende Fahrradrisiko im Fietsparadijs™ relativiert werden soll: "Ja, in NL ist die Infrastruktur so einladend, da fahren (und verunglücken leider entsprechend) auch die ganz Alten!"
Seht ihr auch alle den riesigen Altersunterschied zu den Deutschen Opfern?
Deutsche Qualitätsmedien so: "Warum Radfahren für Frauen in den Niederlanden am gefährlichsten ist!".
Wo wurde denn darüber berichtet, dass Fahrradfahren für Frauen in den Niederlanden am gefährlichsten ist?
Und hängt das möglicherweise damit zusammen, dass in den Niederlanden der Anteil der fahrradfahrenden Frauen höher ist als in Deutschland?
Oder hängt es damit zusammen, dass in Deutschland möglicherweise der Anteil der risikofreudig fahrenden Männer höher ist als in den Niederlanden? Also nur das Verhältnis zwischen beim Fahrradfahren gestorbenen Frauen und Männern anders ist?
Oder ist es tatsächlich so, dass in den Niederlanden für Frauen ein höheres Risiko besteht, mit dem Fahrrad tödlich zu verunglücken als in Deutschland? Und sind das dann Unfälle, bei denen Autos Fahrradfahrerinnen totfahren?
Wo wurde denn darüber berichtet, dass Fahrradfahren für Frauen in den Niederlanden am gefährlichsten ist?
Nirgendwo, das war blanker Sarkasmus in Analogie zum real publizierten Unsinn über die vermeintlich zunehmenden Gefahren für deutsche Radler.
Die Auslegung, die Stagnation der absoluten Zahlen in Deutschland sei auf mehr Pedelec und mehr Senioren zurückzuführen, ist übrigens nicht von der Hand zu weisen. Nur die kommunizierte Schlussfolgerung "...und das liegt alles nur an der katastrophalen Infrastruktur in Deutschland, weil unsere Politik beim Radwegebau mal wieder komplett versagt!" ist ganz offensichtlich unzutreffend:
Im Prinzip mag ich es ja, wenn gängige Betrachtungsweisen radikal hinterfragt werden. Bisweilen trägt das zu interessantem Erkenntnisgewinn bei. Aber wenn man dieses Hinterfragen gängiger Betrachtungsweisen mit zu viel Sarkasmus würzt, dann wird es schnell missverständlich.
Und wenn man den Erkenntnisgewinn als übertrieben gesichert annimmt, dann kann man damit natürlich trotzdem falsch liegen.
Ich mach mal ein Beispiel, bei dem ich allerdings noch nicht in jeder Hinsicht zu einem gesicherten Erkenntnisgewinn gekommen bin:
Wenn ich mit Bekannten zusammen unterwegs bin und wir schicken uns an, eine Treppe zu benutzen, dann mache ich gerne darauf aufmerksam, dass es günstiger sei zur Vermeidung schwerer Unfälle den Aufzug zu benutzen. Das wird jedoch meist abgelehnt.
Begründungen sind: "Es sei ja gar kein Aufzug vorhanden."
"Der Aufzug sei zu weit weg und mit einem Umweg verbunden."
"Die Benutzung des Aufzugs sei mit Wartezeiten verbunden."
"Ich habe Angst, im Aufzug stecken zu bleiben."
"Es ist zu energieaufwendig, einen Aufzug zu bauen und zu betreiben."
"Die Aufzüge sind für gehbehinderte und andere Menschen frei zu halten, die in besonderer Weise darauf angewiesen sind."
"Treppen sind ein Fitnessgerät für den Alltag und fördern die Bewegung."
"Ich solle nicht zu faul sein, und mich mal ein bisschen aktiv bewegen."
Auf diese Einwände finde ich in der Regel Antworten, die bisweilen zu interessanten weiterführenden Überlegungen führen.
Natürlich kommt es auch vor, dass man irgendwann zu spitzen Bemerkungen übergeht. Die letzten beiden Sätze, die im Grunde dasselbe aussagen zeigen, wie man unterschiedlich dosiert etwas aussagen kann. Das kann dann schnell in Richtung persönlicher Angriff gehen.
Ich sehe gerade, du hattest deine Aussage mit dem Teufelchen-Smilie als Ironie markiert. Ich bin trotzdem nicht drauf gekommen, dass da absolut nichts dran ist.