Der Radtouren-Foto-Thread

  • Ich finde, in Zeiten wie diesen könnten wir ein bisschen mehr gut gelaunte Themen hier im Forum haben. Und ich dachte mir, vielleicht stellen wir ein paar unserer schönsten Fotos von Radtouren aus?


    Diese beiden Fotos nahm ich vor gut einem Monat in Alt-Garge auf. Es war Ende des Monats, ich hatte meinen Gran Fondo noch nicht absolviert, weil bislang das Wetter mit Schnee und Minusgraden doch nicht so richtig zum Radfahren einlud, und zu allem Überfluss lief noch Wasser aus dem Waschtrockner, so dass auch am Vormittag nicht besonders viel Lust zum Radfahren aufkeimte.


    So richtig Freude machte das Aufsatteln nicht, ich fuhr nach Osten raus aus Lüneburg, landete auf einer Überlandstraße mit Leitplanken, auf der ich eng überholt und angehupt wurde, landete dann irgendwann in Bleckede, wo ich noch ein paar Fotos von der alten Bahnstrecke schoss, dann dem Streckenverlauf der alten Bahn bis Alt-Garge folgte und unruhig wurde, weil es schon dunkel wurde und ich die Strecke noch nicht bis zum ehemaligen Kohlekraftwerk verfolgt hatte und ich den Aufwand scheute, an einem weiteren Tag akuter Unlust noch einmal hier herfahren zu müssen. Aber irgendwann kam ich in Alt-Garge und der Mond, der von unten seine Quartier auf einem lilafarbenen Himmel bezog, lockte mich mitsamt Fahrrad hinunter an eine ehemalige Anlegestelle, an der ich mir für ein paar Fotos gleich nasse Füße holte. Aber es hatte sich gelohnt:



    Kurz darauf schoss ich ein weiteres Foto von der ehemaligen Versorgungsstraße des Kraftwerks:



    Und ich finde, allein schon für diese Momente lohnt es sich, noch mal aufs Rad zu steigen.

  • ... mehr gut gelaunte Themen ... Gran Fondo noch nicht absolviert ... Schnee .. nicht besonders viel Lust zum Radfahren ... Freude machte das Aufsatteln nicht ... Überlandstraße mit Leitplanken ... eng überholt ... angehupt ... weiteren Tag akuter Unlust ... hier herfahren zu müssen.

    ...

    Und ich finde, allein schon für diese Momente lohnt es sich, noch mal aufs Rad zu steigen.

    Ich glaube, ich fahre jetzt auch nochmal eine Runde! :thumbup:8)

  • Große Fahrradtouren sind derzeit ja eher nicht angesagt. Daher dieses Foto von der näheren Umgebung.

    Das Bild zeigt eine alte Eisenbahnbrücke, die über die Leine führt.

    Hier fuhr einmal die Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Gesellschaft.

    Heute benutzt die Eisenbahn eine andere Trasse in der Nähe.

    Aber für den Fahrradverkehr ist die alte Strecke weiter geöffnet:

  • Ist zwar schon ein Jahr alt, aber gilt immer noch / am Ammersee:



    Das hier war in der Emmeringer Leitn, über die in einem anderen Thread ja schon als ungeeignete Ausweichstrecke für die Ortsdurchfahrt von Emmering geschrieben wurde. Mit dem MTB kann es dort sehr spaßig sein.



    Und das ist der Ausblick auf München, von Bergkirchen aus, heute Vormittag:

  • Die Tour ist zwar schon sechs Wochen her, aber mir noch lebhaft in Erinnerung: Von Kaiserslautern nach Enkenbach-Alsenborn, und dann ab dort von der Alsenzquelle die Alsenz entlang bis zur Mündung in die Nahe bei Bad Kreuznach. (Zurück bin ich dann mit dem Zug, ich muss niemandem mehr etwas beweisen, auch mir nicht.)

    Die Bilder zeigen den Startpunkt an der Alsenzquelle mit einer Andeutung der nicht mehr vorhandenen Dieburg und den Schwarzweiher, ein kleines aufgestautes Tümpelchen. Man sieht noch eine dünne Eisschicht.

  • "Pucher Meer" statt Gardasee. Momentan vermisse ich tatsächlich eine italienische Holzofenpizza, wo der Käse drauf schwimmt und ein Restaurant, wo man noch abends um 22.00 Uhr als Gast willkommen geheißen wird und einen Platz auf der Terrazza angeboten bekommt.


  • Als ich letztens mit dem Rennrad unterwegs war, hat es ganz schön geknallt.




    Zum Glück ist nichts passiert.


    Durch die schwarze Masse mit der der Riss repariert wurde und dem Schatten im Loch, war nur schwer zu erkennen, dass da überhaupt ein Loch ist.

  • Heute haben wir endlich die Zeit für eine Radtour zu einem Rapsfeld gefunden.



    Ich turnte eine Weile mit der Kamera am Rapsfeld herum und stellte schnell frustriert fest, dass mir für die Fotografie noch einiges an Talent fehlt, damit ich sie als ernsthaft betriebenes Hobby bezeichnen könnte. Früher, irgendwie um das Jahr 2005 herum, als ich mir mit der Canon EOS 350D meine allererste Spiegelreflexkamera zulegte, da hatte ich Talent, da sah ich überall Motive, aber heute, heute stehe ich blöd herum und muss schon sehr lange überlegen, wie man eine solche Stelle in ein schönes Motiv umwandelt.


    Und ich muss leider feststellen, dass ich zu jenen Fotografen gehöre, die das, was ihnen an Talent fehlt, mit teurer Ausrüstung wettmachen. Ich stelle mich dann hin, stelle die teure Kamera auf Dauerfeuer, richte das teure Teleobjektiv mit superschnellem Autofokus aufs Rapsfeld und ballere geradezu ziellos herum, bis mir das Glück dann diesen Moment auf den Sensor bannt:



    Die Hummel hätte noch ein bisschen schärfer abgebildet werden können, aber diese Forderung mochte ich meinem Glück dann doch nicht noch abringen. Aber irgendwie wäre ich insgesamt zufriedener, wenn mir dieses Motiv nicht nur zufällig zugeflogen wäre, sondern wenn ich wirklich angestrengt darauf hingearbeitet hätte.


    Aber vielleicht sorgt dieser zweite Pandemie-Sommer ja dafür, dass ich noch ein bisschen länger üben kann.

  • Hey, das ist erstens trotzdem ein schönes Bild und zweitens ist "Geld nach dem Problem werfen bis es weg geht" in Radfahrkreisen doch weit verbreitet. Das leichte Radl nützt bei meinem Bauch nix, trotzdem ist es schön damit rumzufahren.