Beiträge von arvoituksellinen

    Wie gesagt, das wurde einfach umgestellt. Anfang April ein Brief der SWK (Stadtwerke Kaiserslautern), dass man sich melden soll, wenn die bisherige Karte nicht auf Deutschland-Ticket umgestellt werden soll, ansonsten würde über RNV umgestellt. Und jetzt kam, wieder als Brief, mein D-Ticket.

    Das Runzelticket hatte ich als Chipkarte (ich weiß gar nicht, ob es das auch als Handyticket gibt). Wohl deshalb habe ich auch das D-Ticket als Chipkarte bekommen. Bei Kunden der DB - ein paar meiner Freunde hatten das VRN-Ticket über die DB bekommen - ist das Handyticket wohl Standard.

    Bis jetzt hatte ich die "Runzelkarte" (Karte ab 60 im VRN), gekauft bei den hiesigen Stadtwerken. Die haben die Kunden an die Betriebsgesellschaft RNV übergeben, weil sie die technischen Voraussetzungen nicht hatten. Gestern (!) habe ich dann meine Chipkarte bekommen. (Das war aber wohl eher ein Versagen der Post, denn der Brief mit der Karte ist datiert vom 26. April und frankiert vom 28. April. Dass dann die Post sechs Tage für 60 km gebraucht hat, will ich mal den Verkehrsbetrieben nicht anlasten.)

    Hm. Ich habe immer mal vorgehabt, den Saale-Radweg zu fahren, von der Quelle bis zur Mündung. Es gibt auf der Website detaillierte Wegzustandsbeschreibungen der einzelnen Etappen, von denen ich angesichts deiner Bilder nicht weiß, wie schönfärberisch sie sind:


    ... ist der Radweg gut ausgebaut und auch mit Kindern gut zu befahren. Er ist in großen Teilen asphaltiert.

    ... Größtenteils auf wenig befahrenen Landstraßen und gut ausgebauten Forstwegen

    ... auf ausgebautem Radweg und Forstwegen ... familienfreundlich auf asphaltiertem Radweg ... teilweise hügelig auf Forstwegen

    ... größtenteils relativ wenig befahrene Landstraßen, zum Teil ausgebaute Forstwege

    ... familienfreundlich, wenige steile Anstiege auf gut ausgebauten Radwegen, stellenweise wenig befahrene Nebenstraßen, fast vollständig asphaltiert

    ... familienfreundlich auf gut ausgebauten Radwegen und wenig befahrenen Landstraßen

    ... familienfreundlich, auf gut ausgebauten Radwegen, wenig befahrenen Landstraßen und gut ausgebauten landwirtschaftlich genutzten Wegen, Ortslagen zum Teil mit Kopfsteinpflaster...familienfreundlich, teilweise auf gut ausgebauten Radwegen, teilweise wenig befahrenen Landstraßen und ausgebauten landwirtschaftlich genutzten Wegen, kurze Abschnitte mit Pflaster

    ... gut ausgebauter Radweg bis Nienburg, sonst meist wenig befahrene Landstraßen und landwirtschaftlich genutzte Wege, die meist als Betonspurbahn oder asphaltiert befestigt sind.

    Und jetzt weiß ich nicht ...

    Bei uns wird die Stadtmitte neu gestaltet, etliche Straßen sind deswegen aufgerissen und gesperrt. Viele Grundstücke sind nur zu Fuß zu erreichen. Der Fahrverkehr (Autos, Busse, Radverkehr) wird in einem großen Bogen um das Gebiet herumgeführt.

    Als Radfahrer kann man ziemlich dicht an die zentrale Sperrung anfahren, für das letzte Stück muss man schieben. Bin ich normalerweise kein Freund von, aber es ist hier angemessen, denn der Durchgang ist gerade mal 1,50 m breit. Zur Beschilderung hat man sich diese Lösung einfallen lassen:

    Find ich akzeptabel.

    @alle Danke für die Tipps, insbesondere die schnelle RE-Verbindung über Koblenz-Köln-Duisburg hatte ich nicht auf dem Schirm. MIt dem Lastenrad und zu dritt wird es wohl fast unmöglich, den Fernverkehr zu nehmen. Tja, dann wird es wohl auf die Regionalzüge hinauslaufen. Und damit wird die Rückfahrt wohl auch von Deutschland aus laufen - von Belgien aus îst die Fahrt mit Regionalzügen sehr umständlich. Außerdem wird in Deutschland dann schon das 49-Euro-Ticket gelten.

    cubernaut Es geht übrigens um ein Pedelec (ohne S), das Lastenrad ist tatsächlich das oben abgebildete Shorty von urbanarrow, und eben ein "Biobike".

    Eine Bitte um Hilfe.

    Zwei Freunde und ich -- alle drei ehrgeizig, aber nicht wirklich erfahren in Ferntouren -- wollen in der ersten Augusthälfte eine Radtour den Niederrhein entlang machen. Wir haben ein E-Bike, ein Lastenrad (E, Shorty) und ein Biobike.

    Unsere Vorstellung bisher: Von Kaiserslautern aus bis Düsseldorf oder Duisburg mit dem Zug, dann über Arnheim und Utrecht bis Amsterdam. Über die weitere Strecke sind wir uns noch unklar: Entweder nach Norden, die niederländische Küste entlang, dann über Groningen wieder zurück nach Deutschland und mit dem Zug zurück. Oder nach Süden, über Rotterdamm und Seeland bis nach Belgien (Brügge, Gent, evtl. Brüssel) und wieder mit dem Zug nach Hause.


    Wie realistisch ist das?

    Ist die Anfahrt/Abfahrt mit dem Zug überhaupt möglich?

    Habt ihr Tipps zu den Do's and Don't's?

    Was vielleicht daran liegen könnte, dass Deutschland ein Transitland ist?

    (Das soll natürlich nicht heißen, dass die Ausländer an allem schuld sind. Aber ich könnte mir vorstellen -- und weiß nicht, wie ich es verifizieren sollte --, dass der internationale Verkehr in Deutschland höher ist als z.B. in Dänemark. Hängt dann natürlich davon ab, zu welchem Prozentsatz ausländische Fahrzeuge in Unfälle verwickelt sind, und auch das kann ich nicht verifzieren.)

    Dass ich zum Urlaub in das Oderbruch mit E-Bike per Bahn anreise - schön.

    Dass ich beim Radfahren in Berlin in die Straßenbahnschiene geraten bin und mir den Arm gebrochen und den Rücken verrenkt habe - weniger schön.

    Dass die Bahn mobilitätseingeschränkten Reisenden Hilfe beim Ein/Um/Aussteigen anbietet - wunderbar.

    Dass mir diese Hilfe verwehrt wird, weil ein E Bike kein orthopädische Hilfsmittel ist und die Arbeitsanweisungen untersagen, das Bike zu transportieren - unverschämt.

    Ich bin gerade heftig am Kochen.

    Vorsicht!

    Es gibt ICs, die auch mit Nahverkehrskarten genutzt werden können (in Niedersachsen z.B. der IC von Bremen Richtung Oldenburg/Emden).

    In der Bahn-App wird dazu explizit gesagt: "Alle Nahverkehrsfahrkarten werden anerkannt (nur IC 2430), 9-Euro-Ticket nicht gültig." Keine Ahnung, was die sich dazu gedacht haben. Und wie man das als "normaler" Bahnkunde verstehen soll.

    Ich habe ein Faltschloss von Fisher (?), eine Diskountmarke. Das ist mit einem Klettverschluss am senkrechten Rahmenrohr befestigt, grad oberhalb der Kurbeln. Da stört es nicht, und wackeln tut es auch nicht. Außerdem hängt da noch ein kleines Kettenschloss von Abus, das ist kunstvoll um die Sattelstange gewickelt und wird nur benutzt, um im Bedarfsfall das Vorderrad am Rahmen anzuschließen.

    Ich hatte gestern das Vergnügen, per Zug mit dem Fahrrad von Verden (Aller) nach Kaiserslautern zu fahren, über Hannover-Kassel-Frankfurt-Mannheim. Und dann fällt der RE Richtung Hannover aus, "Streckensperrung". Die gebuchte Verbindung war damit perdü. Immerhin, die Dame hinter dem Schalter konnte mir eine Alternative bieten, die auf dem Papier sogar bequemer war (1x Umsteigen in Kassel entfiel). Plus Sitzplatzreservierung!

    Im ICE 3 ab Hannover gab es 3 (!) Fahrradplätze. Natürlich mit Gepäck aller Art zugestellt, denn der Zug war hoffnungslos überfüllt. Aber ich kann ziemlich laut werden, es wurde dann ohne Murren - zumindest habe ich keines gehört - Platz für das Rad gemacht. Selten bin ich so froh gewesen um eine Reservierung wie gestern Der Zug war so voll, in Marburg wurden die Fahrgäste sogar aufgefordert, wieder auszusteigen, der Zug könne so nicht fahren. Und dann Stop&Go bis Frankfurt.

    Mit fast drei Stunden Verspätung war ich dann zuhause. Und trotzdem: Ich fahre gern mit der Bahn.


    PS: Warum kann man eigentlich online keine Fahrradreservierung unabhängig vom Ticket kaufen? Bei Sitzplatzreservierung geht es doch auch.

    Auf der Titelseite von Zeit Online habe ich heute einen Artikel (leider nur für Abonnenten) gesehen, der allerdings schon von Anfang Februar ist:

    Parkplatzhirsch

    Unser Kolumnist hat sich mit seinem Rad wie ein Autofahrer verhalten – und es auf einen Parkplatz gestellt.





    Er beschreibt, wie schnell man auf diese Weise zu Nazi wird:


    (...)

    Mir zitterten die Knie, als ich mein Rad am Straßenrand abstellte, in den Laden stiefelte, mich noch mal umdrehte ... und sah, wie ein Auto anhielt, der Fahrer ausstieg und mein Rad wegtrug.

    Also lief ich wieder raus und fragte, warum er das tue.

    "Ich steh hier nur für drei Minuten", sagte er.

    "Ich auch", sagte ich.

    "Schon klar", sagte er. "Und vor 45 hätten Sie den Arm gehoben!"

    Da uns bei der ZEIT auch Transparenz sehr wichtig ist: Diese Recherche hat zehn Sekunden gedauert und ergeben, dass ich ein Nazi bin.