Beiträge von Wahl-HHer

    Was mich bei dieser Debatte immer mehr irritiert/nervt ist das ständige "Grünen-Bashing" in den Medien und der Politik. Als ob sie die Klima- und Verkehrsprobleme allein lösen könnten oder sie gar mitverursacht hätten.


    Um diese Probleme zu lösen muss doch in der Gesellschaft erstmal die Bereitschaft vorhanden sein, das eigene Verhalten zu verändern und tatsächlich eine persönliche Verantwortung für klimaorientiertes und ökologisches Handeln zu übernehmen.


    Deshalb denke ich statt auf den Grünen oder anderen Parteien irgendwie Einfluss nehmen zu wollen, muss man viel mehr Einfluss auf die Bevölkerung nehmen die dann hoffentlich die genannte Bereitschaft entwickelt. Dann ist es auch fast egal wer gerade regiert.


    Ohne den nötigen Rückhalt in der Bevölkerung kann keine Partei etwas bewirken.

    Liebe Leute!


    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ein bißchen Fahrradfahren in Deutschland auch nur das geringste am Klimawandel ändert.

    Das hat auch niemand behauptet.


    In erster Linie müssen natürlich Maßnahmen getroffen werden, um die Schäden, die durch den zwangsläufigen Klimawandel entstehen, möglichst klein zu halten.

    Und weltweit weniger Autoverkehr ( wie auch immer realisiert) ist so eine Maßnahme.

    Ich hatte laut Corona-Warn-App wohl am 19.11. auch einen Risikokontakt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es im ÖPNV war. Die Meldung in der App kam am 24.11. ein Selbsttest gleich danach und ein schnelltest am 26.11. waren negativ. Mit so einer Warnung hat man auch einen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test. Den habe ich heute morgen gemacht.


    Und mein Arbeitgeber? Verlangt trotzdem 1 Tag Anwesenheit/Woche bzw. 2Tage/14 Tage...

    Tja, und mein Arbeitgeber (IT Dienstleister, mehrere 1000 Angestellte) verlangt seit September mindestens 1 Tag / Woche Anwesenheit im Büro. Trotz der vorher 1,5 Jahre 100% HomeOffice mit nachweislicher Produktivitäts- und Gewinnsteigerung. :/  :thumbdown:

    Mal sehen ob ihn der Betriebsrat umstimmen kann.

    Sollen diese Leute mich doch für alles halten was Sie wollen. Interessiert mich nicht. Was mich aber sehr wohl interessiert sind rücksichtslose und absichtliche Erziehungsmaßnahmen. Die lasse ich nicht einfach über mich ergehen und bleibe dann auch nicht mehr entspannt. Da bringe ich mein Misfallen schon zum Ausdruck.

    Wenn ich mit dem Rennrad oder dem MTB in meiner Freizeit unterwegs bin, macht mir das mit Gleichgesinnten auch mehr Spaß. Aber wenn ich im Alltag einfach nur von A nach B möchte, muss ich das nicht haben.

    Ich kann @Epaminaidos da sehr gut verstehen. Die gefühlten Gefahren auf der Fahrbahn sind ja nur das eine, das andere sind die ständigen Attacken der selbsternannten Verkehrserzieher. Da habe ich auch keinen Bock mehr drauf. Und wegen den ganz krassen Fällen fahre ich inzwischen mit GoPro und Pfefferspray. Mir ist klar, dass das nicht erlaubt ist, aber da sich keine Behörde für diese Verkehrserziehe interessiert ist das mein einziger Schutz.

    Eigentlich nichts besonderes in einer "Fahrradstadt". Mir zeigt es, dass eine Verkehrswende einfach nicht gewollt ist. Ich habe nicht wirklich mehr Hoffung auf Besserung. Deswegen gab es heute mal einen sarkastischen Eintrag beim Meldemichel.



    Zitat

    Hallo, vielen Dank für das Sperren des Radwegs. Angeblichg ist er zwar für die Sicherheit der Radfahrer notwendig, sonst wäre er in der Fahrradstadt HH sicher nicht benutzungspflichtig.

    Zum Glück ist niemand auf die irrsinnige Idee gekommen, den Abbiegestreifen um eine Kfz-Länge zu verkürzen um dann dort dieses Schild aufzustellen.

    Noch ehrlicher wäre nur ein Stinkefinger @Radfahrer.


    Vielen Dank

    Nie gestürzt? Respekt!

    Ich habe ja nicht gesagt, dass ich mit "Nein" abstimmen wollte. :saint:


    Gestürzt bin ich natürlich schon das ein oder andere Mal.


    Kontakt mit Kfz hatte ich bis jetzt ein Mal. Das war aber ein Vorfahrtverstoß von Kfz-Seite. Ergebnis: Rippenprellung.



    Zu dem Actros-Unfall und dem Assistentengerede. Es ist doch noch gar nicht klar ob der LKW(-Fahrer) tatsächlich abgebogen ist oder einen Spurwechsel gemacht hat, oder? Im Falle eines Spurwechsels hätte der Abbiegeassistent wohl auch nicht so viel gebracht.

    Und dann gibt es wohl noch einen gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen, den nördlichen Bereich der Kieler Straße von zwei Fahrstreifen pro Richtung auf einen Fahrstreifen zu reduzieren.

    Der Bereich hat doch sowieso nur kurz vor und kurz nach den Kreuzungen wirklich zwei Spuren. Der Rest ist unechte Zweispurigkeit, wo meist nicht einmal LKW/Bus und PKW vernünftig nebeneinander passen.

    Zitat von sueddeutsche.de

    "Über mehrere Tage zeichnete die Box, die im östlichen Bereich der Parkanlage, hinter der Brücke, die über den Mittleren Ring führt, aufgestellt war, die Verkehrsbewegungen und Geschwindigkeiten der Radler auf.

    Vielleicht immer schön die Radler gemessen die die Brücke runter gefahren sind? Oder fehlerhafte Messung weil diese "Topo-Box" nicht korrekt installiert war? :/

    Wir brauchen ja nicht nur mehr Sicherheit (gefühlte UND echte) für Radfahrer, sondern auch mehr Radfahrer insgesamt.

    [Ironie]

    Komischerweise sind aber die wenigsten Leute bereit ihr Kfz durch ein Fahrrad als Transportmittel zu ersetzen, obwohl

    • Sie dann nicht mehr im trockenem warmen und (im Inneren) leisen Kfz sitzen müssen und
    • Sie auf dem Fahrrad viel mehr von Ihrer direkten Umgebung und Umwelt mitkriegen (Lärm, Gestank, tonnenschwere Kfz in Reichweite, Wind, Regen, Schnee, Kälte...)
    • Sie dann nicht mehr vom Großteil der Medien und Gesellschaft als Melkkühe der Nation bemitleidet aber
    • dafür als gefahrsuchende linksgrün versiffte Verkehrsrowdys betrachtet werden

    Unverständlicherweise verhalten sich Menschen nicht völlig rational sondern emotional und egoistisch, da wollen die sich doch glatt sicher fühlen und es bequem haben.

    [/Ironie]


    Ohne Separation und mehr gefühlte Sicherheit werden wir wohl kaum einen höheren Radverkehrsanteil erreichen. Parallel dazu muss man natürlich auch sehen wie man die Infrastruktur sonst noch tatsächlich besser machen kann ohne noch mehr Flächen zu versiegeln.