Beiträge von Wahl-HHer

    Tatsächlich geht es doch darum, Treffen in Privaträumen weiter zu reduzieren. Eine Ausgangssperre erschwert diese nunmal.

    Ich befürchte eher, dass dieser Effekt nur kurz eintritt und die Leute sich dann halt früher treffen oder einfach das geringe Risiko erwischt zu werden eingehen.

    Diesem Zitat zufolge geht es bei der Ausgangssperre nicht darum, dass von Einzelpersonen (oder mehrere Personen gemeinsam, die ohnehin zusammen in einem Haushalt leben), die sich nachts alleine im Freien aufhalten, eine Ansteckungsgefahr ausgeht, sondern es geht um die wirksame Reduktion von Kontakten im Privatbereich.

    In meinem oben genannten Beispiel werden ja keine Kontakte im Privatbereich reduziert. Es sollte also eine andere Lösung her, als pauschal allen Menschen quasi Hausarrest zu erteilen.


    Die Kritik der sogenannten Querdenker ist jedoch nicht einfach nur eine Kritik, die von einer "zweifelhaften Seite" kommt, sondern Kritik, die von einer wirklich gefährlichen Seite kommt.

    Deshalb muss sie trotzdem nicht falsch sein.

    ...Wenn ich mir dann noch anschaue, dass bei Gerichtsurteilen gegen Corona-Maßnahmen die AfD gemeinsam mit den sogenannten Querdenkern jubeln,

    dann kann ich nur vor allzu reflexhaften Jubelstürmen warnen, wenn die FDP jetzt in der Diskussion um die Erneuerung des Infektionsschutzgesetzes eine Klagewelle gegen Pandemie-Schutzmaßnahmen ankündigt.

    Nur weil Kritik von sagen wir mal "zweifelhaften" Seiten kommt, muss die Kritik nicht zwangsläufig falsch sein.


    Maßnahmen wie eine Ausgangssperre müssen ja nicht nur notwendig, sondern auch verhältnismäßig und vor allem geeignet sein, das gewünschte Ziel zu erreichen.


    Angenommen wir hätten eine Inzidenz von 1000. Inwiefern sollte dann eine Gefahr davon ausgehen wenn ich mich alleine oder mit meiner Frau zusammen draußen aufhalte bzw. anderen Menschen nur mit großen Abstand (mindestens 1,5m) und für kurze Zeit (vorbeigehen) begegne?

    Oder eine das Herunterfahren des öffentlichen Lebens damit gleichzusetzen, dass man sich nachts nichtmal alleine draußen aufhalten darf...


    Der Stern berichtet, dass selbst Juristen im Kanzleramt Zweifel an der Rechtmäßigkeit der nächtlichen Ausgangssperre haben.

    Link zum Stern-Artikel.

    Das coffee-bike ist für mich halt so ein Beispiel für Green-Washing. Genauso wenn in irgendwelchen Werbespots im Hintergrund ein Fahrrad in einer Wohnung rumsteht. Das Fahrrad mit dem beworbenen Produkt aber überhaupt nichts zu tun hat.


    Ob du es drin lässt oder nicht, ist mir egal.

    In der Corona-Warn-App fehlt der eindeutige und für die Gesundheitsämter nachvollziehbare Bezug zur Person. Damit kann eine betroffene Person nicht kontaktiert/kontrolliert (Quarantäne) werden.


    Auf der anderen Seite hingegen, fehlt bei der Luca-App wohl die Verifizierung der Daten und man ist zur Zeit noch auf die Ehrlichkeit der User angewiesen.


    Die Luca-App wird sich da denke ich einfacher anpassen lassen.

    So einen oder so einen ähnlichen Sattel habe ich letztens bei den Bewegungs-Docs vom NDR gesehen. Der Patient meinte man muss sich an das sehr veränderte Fahrgefühl gewöhnen, aber er hat wohl tatsächlich zu Heilung beigetragen.


    https://www.ndr.de/fernsehen/s…e-5,bewegungsdocs298.html


    Aber ein neues Fahrrad wäre sicherlich auch sinnvoll, wenn denn kurzfristig eines lieferbar ist. Man hört ja inzwischen von mehreren Wochen/Monaten Lieferzeit.

    Was wäre eigentlich gewesen, wenn es sich im vorliegenden Fall um einen überholenden Radfahrer und nicht um einen Lieferwagen gehandelt hätte? Wäre es Eurer Meinung nach dann auch strafbar? Müsste doch eigentlich, oder?

    Strafbar schon, aber erheblich weniger gefährlich.

    Besteht das Oberverwaltungsgericht darauf, dass wir mit hohen Inzidenzzahlen leben sollen, damit die Freiheit Nachtspaziergänge zu machen, nicht aufgehoben wird?

    Ich habe den Artikel nicht gelesen, abr wahrscheinlich wird der Grund für die Aufhebung die Verhältnismäßigkeit (wie schon so oft) sein. Hamburg hat da ja noch eine mildere Form gewählt, indem man noch als Einzelperson spazieren gehen bzw. Sport machen darf.

    Ich befürchte aber dass die ganzen Rennradfahrer in den Vier- und Marschlanden zu schnell für die App sind.

    Kommt drauf an, bei Wind hat man an vielen Stellen schön zu strampeln. Bin am Karfreitag da 100km mit dem Rennrad gefahren und kam teilweise auf gerade 20km/h.

    Hamburg schrängt den nächtlichen ÖPNV wegen der Ausgangsbeschränkung stark ein.

    https://www.hamburg.de/pressea…/2021-04-06-bvm-bus-bahn/


    Wer das Angebot trotzdem braucht, soll sich gefälligst bei MOIA oder IOKI registrieren.


    Und das Ganze mit großzügigen 2 Tagen Vorlaufzeit. :cursing::thumbdown:<X


    Angeblich fährt MOIA dann im gesamten Stadtgebiet. Aber fraglich ist, wie lange man wohl auf eine Fahrt von sagen wir mal der City bis nach Harburg oder Bergedorf warten soll...