Beiträge von Wahl-HHer

    Das Ortseingangsschild muss man eigentlich nicht sehen. Es reicht, wenn man menschliche Behausungen mit Zufahrten sieht. Oder hast Du die auch nicht gesehen?

    Die Stelle war auf der ungefähr hier auf der B104. Das Ortsschild stand damals kurz hinter der Kreuzung mit der Koppelbergstraße. Der Blitzer stand dann kurz vor dem Auto-Service.

    Da ist keine großartige Bebauung.

    Bitte Hand hoch! Wer von euch selbst oder von euren ernstzunehmenden, nicht-gewohnheitsrasenden Bekannten wurde jemals "aus Versehen" mit 20+ km/h geblitzt? Nur weil er/sie ein Schild übersehen hat, ansonsten aber rücksichtsvoll und regelkonform Auto fährt?

    Hier ich. Hatte mich auf unbekannter Strecker mit meinem Beifahrer unterhalten und das Ortseingangsschild übersehen. Ist jetzt über 15 Jahre her und war das erste und letzte Mal.

    Und wenn das Fahrzeug dann außerdem noch einen Spurassistenten hat, dann wird der möglicherweise den Fahrer zusätzlich davor bewahren zum Beispiel einen langsamfahrenden Traktor zu überholen, weil der Spurassistent erkennt, dass der Fahrer versucht eine durchgezogene Linie zu überfahren und den Fahrer davor warnt, das zu tun. Zum Beispiel durch Geräusche oder durch Lenkradimpulse.

    Das funktioniert dann aber leider auch nur auf Strecken mit einer Mittellinie. Die gibt es nicht überall. Mich hat so ein Spurhalteassistent in einem Mietwagen schonmal kurz irritiert. Ich war auf der Autobahn unterwegs wollte in einer Baustelle den gelben Markierungen folgen und musste dafür über den weißen Breitstrich zum Standstreifen fahren. Da musste ich schon ungewohnt kräftig gegen den Spurhalteassistenten lenken um ihn zu überzeugen, dass ich gerade wirklich absichtlich über den Breitstrich fahren will. Da könnte ich mir vorstellen, dass es Probleme beim Ausweichen vor plötzlichen Hindernissen gibt. Und es gibt ja auch Schilder (Zusatzzeichen 1049-11) die das Überholen von langsamen Traktoren explizieht erlauben.

    Davon abgesehen funktioniert diese Technik schon erstaunlich gut. Aber ich glaube, dass es noch sehr lange dauern wird, bis der allgemeine deutsche Autofahrer solche "Bevormundungswerkzeuge" akzeptieren wird.

    Die "Real life"-Szenen treten aber nur bei Tollpatschigkeit, schlechter Ausrüstung und Selbstüberschätzung ein. ;)
    Klickpedal vs. Schienbein hatte ich zwar auch schon (inkl. Narbe) aber noch niemals im Stand, sondern nur beim starken Treten nach dem Losfahren und dann reißender Kette oder aus dem Pedal rutschen (weil nicht richtig eingeklickt).

    Ich war heute gerade mit dem Fahrrad bei dem Rewe dort. Stadteinwärts sind die Bauarbeiten so gut wie abgeschlossen und es wurde damit begonnen stadtauswärts Absperrungen zwischen Fahrbahn/Parkbuchten und Radweg aufzustellen.

    Ich habe gestern zum ersten Mal diesen Spot als TV-Werbung gesehen, und war überrascht, dass sowas jetzt auch im dt. TV möglich ist. Nicht immer nur Auto hier, SUV da...

    Frage mich auch, wann die Zeiten vorbei sind in denen man in jeder zweiten TV-Sendung ein Auto gewinnen kann. Erste Hoffnungsschimmer: es gibt schon die erste Sendung wo man sich aussuchen kann ob Auto oder den Wert des Autos ausgezahlt.

    Da ich an meinem neuen Wohnort keinen Supermarkt mehr vor der Haustür habe stellen sich mir jetzt ein paar Fragen die vielleicht auch andere Leser interessieren.


    Mein aktuelles (Luxus-)Problem ist, wie bekomme nach dem Einkaufen die Produkte die gekühlt werden müssen/sollten nach Hause. Der Heimweg mit dem Rad dauert ca. 15 Minuten, mit dem ÖPNV mindestens 20 Minuten.

    Bei einer kurzen Recherche bei einem Online-Marktplatz fand ich faltbare Kühltaschen. Teilweise lassen die sich auch als Rucksack tragen.


    Wie handhabt ihr das?

    • Wir haben es mit einem Virus zu tun, das bei ungebremster Ausbreitung vermutlich ca. 1% aller Infizierten töten wird, das würde für Deutschland dann 500.000 bis 800.000 Tote innerhalb von 2-3 Monaten bedeuten. Zum Vergleich: in einem Jahr sterben (grobst vereinfacht) 3.000 Leute im Straßenverkehr, 75.000 an Alkoholmissbrauch, 345.000 an Herz-Kreislauf-Krankheiten und 230.000 an Krebs. Man kann also - auch wieder stark vereinfacht - sagen, dass bei ungebremster Verbreitung dieses Jahr doppelt so viele Deutsche sterben werden wie normal.

    Das wir dann doppelt so viele Tote hätten ist völlig übertrieben. Viele von den Toten kommen doch gerade aus den Gruppen mit geschwächten Immunsystem, also den Alkoholsüchtigen, Herz-Kreislauf- oder Krebspatienten.

    Dass Baumärkte öffnen dürfen, finde ich jetzt nicht so schlimm, damit man z.B. Leuchtmittel, Sicherungen etc. kaufen kann.


    Und als ich heute beim Einkaufen an einem geschlossenen Optiker vorbei kam, dachte ich noch "Was machen denn jetzt Brillenträger wie ich, wenn die Brille kaputt geht, ich sie aber zum Arbeiten im HomeOffice brauche?".

    Das mit dem Datenschutzbeauftragten habe ich mir auch schon überlegt. Neben dem Zettel und dem Stift stand eine Box mit Einweghandschuhen. Es wird also auch noch unnötig Müll produziert.

    eine Bäckerfiliale hier um die Ecke bittet jetzt darum mit Karte zu bezahlen. Wer trotzdem in Bar zahlt, soll seine Kontaktdaten in ein Formular eintragen, das offen auf der Theke liegt. :thumbdown:


    Der Kunde weiß nicht was mit diesen Daten in Zukunft passiert. Die Filiale weiß nicht, ob die Daten überhaupt korrekt sind...

    Laut einem Statement der Berliner Gesundheitssenatorin Kalayci sind in Berlin auch Fahrradläden von den Schließungen ausgenommen um die Mobilität der Menschen sicher zu stellen. :thumbup:

    Bei meinem Arbeitgeber werden scheinbar reihenweise Meetings von Präsenzterminen auf Skype-Sessions umgestellt. In Folge dessen wurden alle Mitarbeiter gebeten, sich in diesen Sessions doch bitte auf die Anruffunktion zu beschränken. Scheinbar bringen die ganzen Video-Anrufe das Netz langsam an seine Leistungsgrenzen.

    Jetzt wo das öffentliche Leben so stark eingeschränkt ist und man kaum noch etwas unternehmen kann, frage ich mich ob wir in neun bis zehn Monaten einen Babyboom haben. ;-)

    Ich hatte ja gestern schon folgenden bösen Gedanken bzgl. des Umgang der Politik(er) mit unterschiedlichen Krisen.:


    Beim Klima sind die Auswirkungen nicht so direkt greifbar und die Politiker daher gefühlt nicht selber betroffen.


    Beim Corona-Virus sind die Auswirkungen sehr direkt greifbar und da viele Politiker ja auch nicht mehr zu den jungen Menschen zählen, gehören sie obendrein selbst auch noch zu einer der Risikogruppen.