Schrauber-Thread

  • Man kann bei Natenom nachlesen und sich durch die dort eingestellten, beweiskräftigen Tatvideos überzeugen, daß deutsche Polizeien, Staatsanwaltschaften und Gerichte aktiv Strafvereitelung im Amt und Rechtsbeugung begehen, um eine adäquate Täterverfolgung und -sanktionierung zu hintertreiben bzw. ganz zu verhindern. Die Videos wären also allenfalls geeignet, um einer eigenen, von solchen Leuten dann noch zusätzlich gewillkürten Verurteilung vorzubeugen. Mehr nicht. Mag sein, daß auch das mal wichtig ist.

    Verborgene Dashcam-Videos zur eigenen Rückversicherung. Wow. Hätt ich jetzt von Libyen oder so erwartet.

  • Habe ich schon einige Male von vertrauenswürdigen Usern in anderen Foren lesen müssen: Autofahrer mit Beifahrer räumt Radfahrer ab. Beide sagen falsch gegen diesen aus, _er_ wird verurteilt - traurig, aber wahr.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Habe ich schon einige Male von vertrauenswürdigen Usern in anderen Foren lesen müssen: Autofahrer mit Beifahrer räumt Radfahrer ab. Beide sagen falsch gegen diesen aus, _er_ wird verurteilt - traurig, aber wahr.

    Das Wort "überzeugen" hat etymologisch dieselbe Herkunft wie "überbieten" oder "übertreffen". Wer mehr Zeugen aufbieten kann, gewinnt. Einige Gerichte scheinen immer noch dieser archaischen Sichtweise nach, anstatt rechtsstaatliche Methoden anzuwenden: Spurensicherung, Sachverhaltsaufklärung auch durch Sachverständige, Vereidigung unter Hinweis auf die Folgen einer Falschaussage unter Eid, ...

  • An meinem Fahrrad sind Schutzbleche namens „SKS Bluemels 35mm“ montiert; wir hatten ja ein paar Beiträge davor schon mal drüber gesprochen. Das Schutzblech am Hinterrad ist ein biiiischen eng montiert, so dass es bei nicht exakt geradem Einbau des Hinterrades dort schleift und grunzt wie ein alter Nadeldrucker.



    Als ich gestern fachmännisch und mit sagenhafter Geschicklichkeit den Antrieb erneuert habe (das Rad befindet sich momentan in keinem fahrbereiten Zustand), fiel mir plötzlich auf, wie sehr der Mantel in den letzten vier Jahren am Schutzblech geschrubbt hat. Anhand der Stromleitung für die Versorgung des Rücklichtes kann man ungefähr abschätzen, wie viel da auf der linken Seite fehlt:



    Nehmen wir mal an, ich bestelle mir ein neues Schutzblech, dann müsste ich ja an diesen beiden Abstandhaltern in irgendeiner Weise etwas ändern, um ein bisschen mehr Luft zwischen Hinterrad und Schutzblech zu bekommen? Nur: Was muss da getan werden?


  • Passend enn evtl. die 42er Bleche rein? Problem ist ja hier nicht direkt der Höhenabstand zum Reifen sondern eher, dass die jetzigen ziemlich schmal sind. Ansonsten einfach den Spacer gegen was anderes tauschen. Muttern oder Unterlegscheiben oder so, damit es passend ist. Habe bei mir diese konischen Unterlegscheiben von alten Bremsbacken genommen, die hatte ich noch in X verschiednen Stärken rumliegen und hält wunderbar.

  • Beim Austauschen der Spacer verstehe ich aber nicht, inwiefern sich die Situation ändert. Wenn ich den oberen Spacer austausche gegen einen kleineren, dann wird das Schutzblech an der Stelle, an der es jetzt zu eng ist, doch noch weiter rangedrückt? Da leuchtet mir das Bohren eines weiteren Loches ja durchaus ein.

  • Wenn du den Spacer entfernst, und die Schraube unten am Tretlager lässt wie sie ist, geht das Schutzblech doch oben dichter an den Rahmen und somit weiter weg vom Reifen.

    Kann natürlich sein, dass es dann mit den Löchern für die Schrauben nicht mehr ganz passt und du ein neues bohren müsstest.

    Ich würde aber tatsächlich auch ein breiteres Schutzblech nehmen wenn es passt. Dann hast du evtl. im Winter auch die Möglichkeit Spikes zu montieren.

  • unten am Tretlager dürfte ein Langloch (ca. 2 cm) sein. Das könnte dann passen.

    Aber die gesamte Kombi ist viel zu "knirsch" zusammengebaut. Vielleicht für Schönwetterradelei auf der Landstraße (Land... fahrbahn). Aber dann braucht's auch keine Schutzbleche.

    Ist so ein wenig wie ein tiefergelegtes Auto. sieht ein bisschen schnittiger aus - ist im alltagshandling aber nachteilig.


    Mit ein wenig "hmpf" könnte man am Steg der Sitzstrebe einen Winkel montieren. an den senkrechten Schenkel des Winkels kann dann die SKS-"Schiebebrücke" montiert werden. Die hat ein Langloch und die Brücke klemmt das Schutzblech außen, also ohne Bohrung etc. Die ist dadurch variabel (in Grenzen) einstellbar.

    Nachteil: die Kombi hat mit dem Winkel eine Sollbruchstelle. Je nach Material und Schenkellänge machts irgendwann "knick kack, Ärmchen ab"

  • Auch ich finde:


    1. Die beiden Abstandshalter einmal hinter den Sitzstreben und einmal hinter dem Tretlager sollten raus und durch dickere Unterlegscheiben ersetzt werden.

    2. Das nächste Schutzblech sollte breiter ausgeführt sein. Platz für ein deutlich breiteres Exemplar ist ja vorhanden.


    Beides zusammen sollte das Problem der Vergangenheit angehören lassen.

  • Uff — also wenn’s jetzt ums Bohren in diesem Material geht, dann ist das ja ohnehin ein Fall für die Werkstatt. Unser Haushalt ist jetzt zwar um eine Bohrmaschine angewachsen, aber ich bin dann halt eher der Typ, der erst in das eigentliche zu bearbeitende Material bohrt, dann durch die Unterlage und dann in den Boden hinein.


    Wenn ich das richtig sehe, ist aber die momentane Variante der Schutzbleche ohnehin nicht mehr im Verkauf, dann würde ich mir ja gleich für vorne und hinten neue anschaffen.

  • Bei deiner jetzigen Konfiguration ist ja der Abstand zwischen Reifen und Rand des Schutzbleches offensichtlich zu klein. Bei breiteren Schutzblechen wandert der Rand ja seitlich vom Reifen weg, der Abstand wird also trotz gleichem Radius größer.

  • Und Höhenabstand (wenn du den noch brauchst) gewinnst du , indem du die Abstandshalter durch kleinere Austauschst und hinten die Abstandsstangen etwas weiter oben festschraubst. Die Bleche sind ja recht flexibel, kannst dir ja damit den Radius bauen den du benötigst (im gewissen Rahmen natürlich).

  • Als ich gestern fachmännisch und mit sagenhafter Geschicklichkeit den Antrieb erneuert habe (das Rad befindet sich momentan in keinem fahrbereiten Zustand)

    Ich muss kurz noch ein anderes Thema ansprechen: Offenbar habe ich mich bei der Berechnung der Kettenlänge vertan und bei der trivialen Gleichung außer Acht gelassen, die Schaltröllchen zu berücksichtigen. Bei 50 Zähnen vorne und 32 Zähnen hinten ist bei einer Kettenstrebenlänge von 440 Millimeter mit der Kette Schluss, die ich auf 110 Glieder gekürzt hatte.



    Mal ganz davon abgesehen, dass diese Konfiguration mit der schräg laufenden Kette natürlich ohnehin nicht besonders gut funktioniert — kann ich jetzt einfach die fehlende Anzahl an Gliedern aus einer anderen Kette, die ich noch verpackt auf Lager habe, abknapsen und dort mit einem noch zu beschaffenden Kettenniet und einem noch zu beschaffenden Kettennieter (den letzten habe ich schon kaputt gekriegt) dort einsetzen oder ist ein Besuch in der Werkstatt anzuraten für den Fall, dass ich hier womöglich mit meiner groben Ungeschicklichkeit etwas kaputt gemacht habe?


    Es macht mich langsam wirklich fassungslos, wie ich mit zehn linken Daumen wirklich an allem scheitere.

  • Ich weiß, das nützt jetzt gerade nichts, aber ich zähle einfach immer die Glieder der alten Kette.

    Ich würde eine neue verbauen.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)