Beiträge von MTL

    Ging es bei dem Gespräch eigentlich nur um den Status als Gehweg oder auch um die verbleibende Fahrbahnbreite mit Blick auf die für den Radverkehr freigegebene Einbahnstraße?


    Bei meiner Tour durch Jena ist mir übrigens noch diese wesentlich ältere Lösung aufgefallen (rechts im Bild):

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    Sieht auf den ersten Blick auch aus wie ein schöner Gehweg aus der Gründerzeit, aber Betreten ist verboten.

    Du kennst die Stadt und Stelle sicher besser als ich, aber für mich sieht es so aus, als wäre der LKW gerade die ersten Meter in den Tunnel gefahren, ehe er zum Stehen kam.

    Insofern könnte man es auch als sehr vernünftige Entscheidung ansehen, dass der Fahrer sein brennendes Fahrzeug in einem eher unbevölkerten Gebiet abgestellt hat, anstatt weiter in die durch eine Rechtskurve nicht einsehbare Tunnelkaskade hinzufahren, nur um dann in einem Gebiet mit zahlreichen Büro(?)gebäuden ringsum zu landen.

    Wirklich egoistisch diese (Last-)Kraftwagenfahrer: Statt in der Schrecksekunde eine fundierte Umfeldanalyse zu machen, den drohenden Sachschaden und den Komfortverlust für einige Nutzer des ÖPNV vorherzusehen, steigt der einfach aus, um sein Leben zu retten ...

    dann stimmt aber die berechnete Isochrone als kreisförmig nicht

    Ich vermute, dass diese Kreise die fußläufig zu schaffende Strecke als Luftlinienradius um den letzten Bahnhaltepunkt repräsentieren. Zumindest würde das dazu passen, dass die Kreise mit zunehmender Entfernung vom Startort kleiner werden.

    Der kleine Fehler ist wahrscheinlich nur, dass auch Busverbindungen als "Train" gezählt werden, weil die Verbindungsauskunft der Bahn die nunmal standardmäßig mit angibt.

    Für Querfurt -> Nebra (an der 1h Grenze) gibt es z.B. eine stündlich fahrende Busverbindung, die zwischen 49min und 1h braucht. Ganz unplausibel ist das also nicht.

    Witzig; die Stelle hatte ich heute auf dem Heimweg auch fotografiert, aber aus der anderen Richtung.

    Ich verstehe echt nicht, was diese verdammte Firma qualifiziert, jetzt überall in Jena die Beschilderung zu machen. Können eigentlich nur Dumpingpreise sein, die mit Personal erreicht werden, das offensichtlich nicht mal in der Lage ist, die Sockelplatten richtig herum aufzustellen oder wenigstens genügend davon mitzubringen:



    Sehr durchdacht auch der Hinweis, dass Frau und Kind bitte rechts im Grünstreifen laufen mögen. An einer Straße, die so gefährlich ist, dass man 50m weiter ne Radwegebenutzungspflicht anordnen muss :D

    https://www.spiegel.de/panoram…57-4766-9ae8-bfdf19cc5ace


    Die Meldung der Pozilei lädt nicht ... aber ich frage mich angesichts des Fotos, warum an so einer Stelle Tempo 30 gilt ...

    Das Foto dürfte an dieser Stelle entstanden sein:

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    Da kommen offenbar ein steiles Gefällstück und diverse Einmündungen mit schlechten Sichtverbindungen zusammen, sodass die zHG sicherlich bewusst niedrig angesetzt ist.


    Ein bisschen irritiert bin ich, dass offenbar an dem Bild retuschiert wurde und so das [Zeichen 306] und Z274-30 am Rücken/Hintern des Rennradlers verschwunden sind und der Greifvogelsitz gleich mit. Nur unter Leitplanke sind die Pfosten noch zu sehen. Vielleicht alles Fake und der Herr fuhr nur 32km/h?


    Ansonsten hätte der Gute eher schlechte Karten, weil offenbar ein Lichtschrankensystem zum Einsatz kam. Bei radar- und lasergestützten Geschwindigkeitsmesssystemen ist man meines Wissens als Radfahrer wegen der fehlenden Kalibrierung für dieses Fahrzeugklasse fein raus. Zumindest war das meine Erfahrung als ich vor Jahren mal mit dem Rennrad in eine Laserpistolenmessung gerauscht bin und anschließend rausgefädelt wurde.

    Das kurze Steuerrohr und der flache Lenkwinkel sind nicht die besten Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer des Steuerlagers.

    Wenn man Lust auf Basteln hat, kann man beim Kugelwinnie eine Packung passender Kugeln kaufen und die Kugelringe im Lager durch lose Kugeln mit dichterer Packung ersetzen und so die Zahl der tragenden Punkte erhöhen.

    Regelmäßiges Kontrollieren des Lagerspiels und ggf. Nachstellen des selbigen sind aber in jedem Fall unabdingbar; zumindest solange man beim klassischen Steuersatz bleibt. Bei Umrüstung auf Cartridge-Lager hat man da weniger Stress und wechselt im Schadensfall nur die Lager und nicht den kompletten Steuersatz.

    erwartbares Urteil vom AG Erfurt zu einem Unfall Radfahrer <> Fußgänger auf Gehweg + "Radfahrer frei"


    https://www.nordbayern.de/ratg…i-einem-unfall-1.12323707

    Ist doch eine gute Begründung, warum man sich der Nutzung solcher "Radwege" verwehren sollte.


    Zwei Dinge irritieren mich bei dem Artikel aber:

    1. "[...] In dem Fall ging es um einen Unfall auf einem Gehweg, der mit einem Zusatzschild auch für Radfahrer und Radfahrerinnen freigeben war. Es gab aber weder baulich noch farblich markierte eigene Bereiche."


    Wie ist die Lage bei Gehwegen, bei denen es eine farbliche Trennung gibt, die aber dennoch eindeutig als Gehweg mit Radverkehrsfreigabe gekennzeichnet sind? Z.B. in Jena hier: https://www.mapillary.com/app/…52963&dateFrom=2022-03-12 oder hier: https://www.mapillary.com/app/…52963&dateFrom=2022-03-12

    Ist die rote Fläche dann plötzlich Lava für Fußgänger und man kommt in Mithaftung, wenn man sorglos darauf läuft?


    2. "[...] Mit nach eigenen Angaben 12 bis 14 km/h war der Radfahrer für die Umstände vor Ort zu schnell unterwegs, befand das Gericht, und überdies zu nah an den Ausgängen der Grundstücke gefahren. Dass er über den Lenker gegangen war, sei auch Indiz für ein zu hohes Tempo."

    Mal abgesehen davon, dass die Geschwindigkeitsangabe zweifelhaft klingt, denn bei dem Tempo müsste man sicherlich eine äußerst komische Schwerpunktlage haben, um überhaupt über den Lenker fliegen zu können; war nicht ein anderes Gericht zu dem Schluss gekommen, dass Geschwindigkeiten unter 10km/h beim Fahrrad das Risiko des Umkippens bedeuten würden und 15km/h ein angemessen langsames Tempo (in verkehrsberuhigten Bereichen??) ist?

    Was sollen die Absperrgitter eigentlich bewirken, wenn sie stehen würden?

    Zwischen Radweg und Fahrbahn ist ein Grünstreifen (mit Graben?) und die Bautätigkeiten scheinen den Radweg nicht zu tangieren. Wozu braucht es da die windanfällige Absperrwand?

    An der Stelle könnte das stimmen, zumindest führt die südlich liegende Furt auf den dunkelgepflasterten Teil:
    https://goo.gl/maps/FvwSf7BWWCEubymC8


    Dummerweise steht zumindest im Satellitenbild dann eine Litfaßsäule(?) mittendrauf (beim Subway), sodass die nördliche Furt dann plötzlich neben dem dunklen Streifen übersetzt. bei nur 8,4m Seitenraum ist da sicher keine bessere Lösung möglich ^^


    Edit: Habe gerade erst das zusätzliche Bild weiter unten entdeckt (https://machteburch.social/@MDradelt/108526522536142015). Demnach hat man die südliche Furt "verbessert" und leitet tatsächlich auf den Hoppelpfad direkt neben der Fahrbahn auf.

    Wäre der Schaden am Oberrohr, hätte ich vermutet, dass sich ein Bremshebel o.ä. beim Sturz dort verewigt hat, aber an der Position unterm Flaschenhalter würde ich eher annehmen, dass sich da mal ein Pedal eines anderen Rades reingebohrt hat. Vielleicht in einem engen Fahrradständer oder beim Transport in der Bahn.

    Da das Rohr auf einem eher kleinen Durchmesser augenscheinlich recht tief verformt wurde und an der Spitzen innen im Rahmenrohr Risse nicht auszuschließen sind, würde ich damit auch eher mit einem mulmigen Gefühl fahren.

    Wahrscheinlich steh ich mal wieder auf dem Schlauch, aber ich kann keine Unterschied erkennen.

    Ich meinte den großen weißen Elefant im zweiten Link, dessen rechtes Vorderrad wie selbstverständlich auf der Markierung rollt.

    "Früher" gab es an der Stelle ja mal eine durchgezogene Linie und eine vorgelagerte Sperrfläche. Die Radfahrer waren dennoch mit [Zeichen 205]wartepflichtig:

    Mapillary


    Ratet, wem diese Markierung nicht zuzumuten war ;)
    Auflösung: Mapillary

    Also für die Fahrtrichtung nach Norden kann man das Problem als gelöst ansehen.

    Am vergangenen Wochenende habe ich gesehen, dass dort jetzt [Zeichen 239] + [Zusatzzeichen 1022-10] beschildert ist. Die gegenüberliegende Seite weiterhin mit [Zusatzzeichen 1022-10] :

    herrjeh, die Antwort des Fachdienstes auf den Mangel 10m weiter ist ja auch ... :cursing:

    "Fußgänger und Radfahrer können den Bereich dann wieder sicher passieren"

    nach Beendigung der Arbeitsstelle. Vorher nicht. Keine Chance. :rolleyes:

    Ich bin super gespannt, ob dann auch die entsprechenden Furtmarkierungen endlich zur Verfügung stehen ...


    Gibt es zu dieser Meldung in der Camburger Straße:

    #8261-2022 Straße/Gehweg/Radweg | Jena Mängelmelder

    mal Fotos? Ich bin da die letzte Zeit gar nicht mehr lang gekommen. Würde mich mal interessieren, wie der Radverkehr, der ohne Arbeitsstelle auf den b-pflichtigen Geh- und Radweg gezwungen wird, dann hier doch sicher auf der Fahrbahn abgewickelt wird? :rolleyes:

    Nur von der gegenüberliegenden Straßenseite:

    Mapillary


    Radverkehr wird an der Stelle gar nicht berücksichtigt oder sicher geführt:


    Ein paar Meter weiter nördlich steht noch ein Zaun:


    Und davor ein [Zeichen 259] plus der Hinweis, dass die andere Straßenseite zu benutzen ist, wofür man nur kurz durchs Hundeklo muss:


    Ein bessere Dokumentation durch CKO wäre sicher nicht verkehrt, falls man mal einen Umwidmungsantrag unterfüttern möchte ;)

    und weiter im Süden gibt es gar keine Radwege. Nach StVO ist hier das Fahren auf der Fahrbahn verpflichtend. :whistling:

    möglicherweise hat die StVB das nicht auf dem Schirm, aber nach mittlerweile 3 Jahren hätte das Abhandenkommen von Blauschildern irgendwie ja auch mal auffallen können.

    Standen dort wirklich mal Blauschilder?

    Ich kann mich nur an ein [Zeichen 241-30] in der Brüsseler Straße erinnern; hier links im Bild: Mapillary

    Mit der Schaffung der Fahrradstraße stehen meines Wissens gar keine Z240er o.ä. südlich von Wöllnitz, die von der Stadtrodaer Straße aus sichtbar wären.