Beiträge von Julius

    Das ist schon in Erlasse gegossen. Das geht ab Montag los hier in SH an den Grundschulen,

    Die Berufsschulen ebenfalls, zunächst für die Abschluss- und Prüfungsklassen mit 50 % der Schüler.

    ...sagt Unfallexperte Danijel Cakeljic.

    Ist er ein Unfallexperte, weil er selber sehr viele Unfälle verursacht hat oder in welche verwickelt war? Und mit welchem Verständnis für sichere Fortbewegung nehmen die Verkehrsteilnehmer möglicherweise in seinem Heimatland bzw. in dem Land seiner Eltern am Straßenverkehr teil? Kann es sein, dass Cakeljic bereits dort traumatisiert ist und die Gefahr an Stellen sieht, die dort aber zumindest in Deutschland nicht ihre Begründung findet?

    Du hast selber zitiert, dass er Unfallforscher bei der DEKRA ist. Was soll dieser persönliche Angriff aufgrund seines Namens und die Verknüpfung mit seiner mutmaßlichen Herkunft? Würde ich weglassen, wenn man ernst genommen werden will.

    Wie sollen die Übergänge von Radverkehrsanlage auf die Fahrbahn gestaltet werden? Insbesondere in der Engstelle vor dem Hotel Jacob/Höhe Nienstedetener Marktplatz. Da ist ja immer Autostau.


    Ansonsten sehe ich da jetzt keinen "Umbau", der den Namen verdient hätte. Die Führung auf der Südseite bleibt genau wie heute auf Fahrbahn und Hochboardradweg und auf der Nordseite wird der vorhandene Schmutzgehweg zu einem (benutzungspflichtigen?) Hochboardradweg und Radstreifen. Das ist vor der Manteuffelstraße sinnvoll, um den Ampelrückstau zu umgehen und weils bergauf geht. Allerdings kann man das heute auch schon auf dem freigegebenen Gehweg.

    Warum muss man sich deswegen über eine kommende Pflicht und mögliche Mitschuld beim Unfall in Rage reden / schreiben?

    Kennst du das BGH-Urteil vom 17.06.2014 Az. VI ZR 281/13 ?


    Da hätte beinahe eine Radfahrerin Mitschuld bekommen, weil ein Auto sie überfahreneine Autofahrerin sie gedoort hat. Einzig, weil noch(!) nicht die Mehrzahl der Leute einen Helm trägt, wurde das abgelehnt.


    Wenn es genug Leute tun würden, wäre es sozialadäquates Verhalten und würde eine Mitschuld begründen. Obwohl im Urteil drin steht, dass ein Helm das erlittene Schädel-Hirn-Trauma "wohl nicht verhindert" hätte.

    Das funktioniert natürlich nicht, trotz teilweise komplett zugeparkter Kreuzungsbereiche wird hier nicht derart vorsichtig gefahren, dass bevorrechtigte Fußgänger rechtzeitig gesehen werden.

    Da würde auch kein Reflektor der Welt helfen. Erstens, weil das parkende Auto Sicht und Licht abschirmt und zweitens, weil man beim typischen Abbiegeunfall von außerhalb des Lichtkegels kommt. Ohne Anstrahlen keine Reflektion.


    Das wird sowieso noch lustig. Wir rüsten unsere Straßen und die Fahrzeuge zunehmend auf LED-Technik um. Bei ersterem ist es aus Umweltschutzgründen sogar gewollt, dass Streulicht deutlich reduziert wird. Bei den Fahrzeugen hat man bereits festgestellt, dass eine maximale Hell-Dunkel-Grenze ziemlich doof ist, weil u.a. auch Verkehrsschilder aus Reflektoren bestehen und nicht mehr zu erkennen waren. Deshalb baut man da extra wieder Streulicht ein.

    Weil viel Kfz-Verkehr ist,

    Ich kenne die Straße tatsächlich überhaupt nicht. Dein Link zeigte nur sehr mäßigen Autoverkehr, deshalb meine Frage. Ich dachte, es geht um irgendwas anderes.


    Nur, wenn der das Problem sein soll, muss er weg. Man kann auf der Strecke separieren, spätestens beim Wechsel der Straßenseite oder an Kreuzungen hat man das Problem ja wieder. Und hier kommt dann zum Komfortproblem ein Sicherheitsproblem dazu.

    In dem Teil der Holtenauer Straße gilt schon länger [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] und genausolange gibt es auch Probleme mit Radfahrer-Fußgänger-Konflikten. Da gehts teilweise bergab... Ich hab auch schon mal im Ortsbeirat darauf aufmerksam gemacht, dass der gelbgeklinkerte Teil links durch seine bauliche Gestaltung eigentlich ein Radweg sein könnte.


    Es verschwinden immer mal wieder Schilder und werden neu aufgehängt da. Ich hab sie immer ignoriert, weil die Fahrbahn zügig und sicher ist. Durch die Verengungen und die rot gepflasterten Flächen hat man ordentlich Abstand zu den Schrägparkern, wenn man gerade Linie fährt und die Autos können auch nicht überholen und abdrängen.


    Der letzte Abschnitt (erstes Foto) ergibt wirklich keinen Sinn. Ich vermute, das [Zeichen 237] hat man vergessen und ist der Meinung, der bauliche Radweg wird durch die Beschilderung zum Gehweg.

    Konkret ging es da um die Gehwege mit Radverkehrsfreigabe in der Göschwitzer Straße (Gewerbegebiet). Gepflastert sind dort "historisch bedingt" 1m rot und 2m grau,

    Also ein nicht benutzungspflichtiger Radweg mit danebenliegenden freigegebenen Gehweg. :saint:

    Die Hamburger Hochbahn hat letztes Jahr eine Ausschreibung für 50 Wasserstoffbusse gestartet.


    Das ist insofern bemerkenswert, als dass bereits seit 2010 mit Wasserstoffbussen im Testbetrieb und seit 2014 im Linienbetrieb gefahren wurde. 2019 wurde der Versuch beendet. U.a. weil die deutschen Hersteller nicht liefern konnten/wollten, sowie wegen der bekannten Problematiken beim Tanken.

    Ich wüsste ja zu gerne den Hintergrund dieser Sonderanfertigung.


    Wobei ich damals auf meinem Arbeitsweg in Kiel auch so eine tolle Einmündung hatte, wo man zum Überqueren einer Seitenstraße mit zwei beampelten freilaufenden Rechtsabbiegern drei verschiedene Ampelphasen hatte.

    Ich hab den Post mal auf die Goldwaage gelegt:

    Es kann helfen, wenn man mittig der eigenen Spur fährt,

    Bereits die Unterstellung, das Opfer sei selber Schuld. Woher kommt die Annahme, der Radler würde es nicht tun? (Außerdem müsste es mittig des eigenen Fahrstreifens heißen.)


    so dass der nachfolgende Verkehr bei einspuriger Straße gar nicht

    Gar nicht was? Gegen sein bestehendes Abstandsgebot verstoßen kann? (Einspurige Straße? Also ohne mehrspurige Fahrzeuge drauf?)

    und bei mehrspuriger Straße zum Überholen die Spur wechseln muss.

    (Die Spur, oder doch den Fahrstreifen?) Und wieso muss er das jetzt, obwohl er die Pflicht dazu sowieso hat? Weil der Radling ihn zusätzlich physisch blockieren soll. Aufruf, dass Recht selber durchzusetzen.


    Das verschafft einem Raum.

    Ach? Und wofür brauch ich den? Doch hoffentlich nicht wegen genau des vom Radler angesprochenen Problems? Dumm, dass der das nicht selber erkannt hat! Was ist denn das auch wieder für ein Ratschlag? "Hilfe, ich werd abgedrängt."- "Du solltest ausweichen."


    Bei Abbiegesituationen hilft nur besondere Vor

    Klar, man sollte immer vorsichtig sein.


    und Rücksicht.

    Ahja. Der Abbieger hat Nachrang (Pflichten), der Geradesausradelnde hat Vorrang (Recht). Rücksicht heißt also, dass Letzterer auf sein Recht verzichtet, weil Ersterer seiner Pflichten nicht beachtet (Andersrum würds keinen Sinn machen.).


    Alles wie immer. :(


    Wenn ich das auf meinem täglichen Arbeitsweg machen würde, würde ich vermutlich innerhalb von zwei Wochen erschossen werden.

    Frag doch mal auf twitter, was man dagegen machen kann. :whistling: