Beiträge von Julius

    Aus Erfahrung kann ich nur dazu raten, von ehemaligen Bahnliegenschaften die Finger zu lassen. Man versinkt in einem Strudel der Bürokratie, weil da noch jede Menge Ämter (Gemeinde, Bahn-, Umwelt, Denkmalschutz-, Bau- und Wasserbehörde, u.a.) mitreden dürfen. Erst Recht, wenn die Strecke noch in Betrieb ist. Die Altlasten sind meist auch nicht ohne.

    Eine komplexe Kreuzung in einer kleineren Stadt in Holland (s'Hertogenbosch).

    Das einzig komplexe daran ist, dass die Fahrwege sich an dutzenden Stellen kreuzen. Funktioniert mit wenig bis mäßig Radverkehr. Und jetzt stellen wir uns mal 100 Radler pro Grünphase aus jeder in jede Richtung vor.

    In Deutschland wärs wahrscheinlich eine Einmündung mit Mischverkehr und die Brücke mündet als Radweg in den Zweirichtungsradweg der Hauptstraße ein. zwei Straßen mit Mischverkehrs und Zweirichtungsradwege entlang der Hauptstraße.

    Und guckst du hier und hier: Überall VZ250 für KfZ. That's the "holländisch way" für Kreuzungen...

    VZ 205 ;)


    Das ist ein Kreisverkehr, oder? Da ist die Regelung bei uns identisch.

    Verachten tu ich Pedelecs nicht. Es ist für mich eine Frage des Blickwinkels, ob sie positiv oder negativ zu bewerten sind. Ersetzen sie ein Kraftfahrzeug kann ich ihnen etwas abgewinnen. Ersetzen sie ein Fahrrad, bin ich deutlich skeptischer.

    Was soll denn der Vorteil von diesem Fahrzeug sein?


    Ich sehe eine Person ohne Gepäck, die zur Fortbewegung Strom benötigt. Und ungefähr den Platz eines aktuellen Kleinstwagens auf der Straße verbraucht.


    Sieht für mich nach dem SUV unter den Fahrrädern aus.

    Mein Auto steht manchmal den ganzen Sommer unter Linden. Ist mir ziemlich egal, aber bisher ist das klebrige Zeug bei ein bis zwei durchweichenden Regentagen wieder ganz von selbst verschwunden.

    Sowas gabs mal. Mit vernünftig bezahlten Staatsbeamten...



    Wer günstig auf dem Land wohnt, zahlt mehr für die weiten Wege, die er dafür zurücklegen muss

    Dabei sollte man allerdings berücksichtigen, dass viele Leute bei den deutschen Durchschnittslöhnen und den Mieten in den Städten keine Alternative haben. Die Mitarbeiter des hiesigen Supermarktes (am Stadtrand) haben alle Kennzeichen des nächsten und übernächsten Landkreises. Die wohnen wahrscheinlich nicht aufm Land, weil sie gerne Auto fahren.


    Da ich langfristig eine größere Wohnung suche, habe ich sporadisch die Immobilienangebote im Blick. Und es ist paradox. Ab ~20 km Entfernung von meiner Arbeitsstelle kann ich für die vor-Ort-Miete eine Wohnung plus ein Auto finanzieren. Ab ~35 km Entfernung hätte ich dann sogar noch Geld übrig.

    Zitat

    In § 437 BGB wird unterschieden: Rücktritt vom Kaufvertrag oder und Schadenersatz.

    Ich hab da mal etwas wichtiges korrigiert. Den Schadensersatz kann man nach der Vorschrift zusätzlich zum Rücktritt fordern.


    btw.: in diesem Fall wurde weder Kaufrecht, noch Schuldrecht angewandt, sondern wie zurecht radfahren_bn anmerkte, wohl einzig Deliktsrecht.