Beiträge von Julius

    Da ich nicht mehr in Kiel wohne, habe ich auch kein Rad mehr dort.


    Also hab ich die "Sprottenflotte" gestern nacht gleich mal getestet. Ging erstaunlich einfach und Problemlos. App runterladen, einen Euro per Paypal aufs Kundenkonto überweisen, Rad suchen, in der App ausleihen und schon geht das Schloss auf.


    Das Rad ist ziemlich leicht und auch als relativ großer Mensch angenehm fahrbar gewesen. Helles Licht. Einzig die Bremsen (Seilzüge) waren etwas schwach.


    Zur Rückgabe muss man an einer Station stehen und das Schloss zudrücken. Dann ist das Rad zurückgegeben. Leider sind die Stationen nicht markiert. Nachmittags standen an der Rankestraße keine Räder. Da muss man dann mit GPS etwas umherlaufen.


    Nachts um halb 2 waren zeitgleich 5 Leute mit mir am Rad zurückgeben.

    Gleich am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit klatschte dieser Mitarbeiter dem Wagen, der auf dem linken Fahrstreifen in der Andreas-Gayk-Straße abgestellt wurde, noch ein zweites Knöllchen ran. Finde ich cool, aber noch cooler fände ich es, wenn das so genannte Notparken dort endlich einmal wirkungsvoll unterbunden wird — sei es mit Baken oder dem Abschleppdienst.

    Gestern Nachmittag konnte ich dort aus dem Bus heraus einen Abschleppper beobachten.


    Heute beim Fußballspiel waren die auch sehr fleißig und vor allem zahlreich ums Station unterwegs. Ein KFZ wurde scheinbar ohne vorherige Verwarnung vor einem abgesenkten Bordstein entfernt.

    "Deutschland schafft sich ab", nannte der ehemalige Finanzsenator, der die bisher massivsten Sparpläne im öffentlichen Dienst in Berlin zu verantworten hat, sein Buch. Passt irgendwie, auch wenn er das wohl anders gemeint hat. :whistling:

    Warum schreibt man stattdessen nicht rein, dass sofortiges Abschleppen von Radwegen grundsätzlich verhältnismäßig ist? Die Höhe eines nicht verhängten Bußgeldes ist völlig egal. Und Knöllchen unter dem Scheibenwischer erhöhen auch nicht die Verkehrssicherheit. Hindernis mit Zettel dran bleibt Hindernis.


    Aber es soll ja nur ein "Zeichen" sein. Na gut. :|

    War das nicht schon immer so? Ich kenn' die Partei nicht anders. Die FDP hat den Populismus quasi erfunden. Deshalb hab ich sie auch ein einziges Mal in meinem Leben gewählt. Weil auf kommunaler Ebene voll meine Meinung vertreten wurde, obwohl, oder gerade weil das eher linksgrüne, als "liberale" Standpunkte waren. Das klappt, solange es eine einstimmig geführte Fraktion oder eine Postenwahl gibt. Bei Listenwahlen, wie der letzten Europawahl, würde ich nie riskieren, das "liberale" Gesamtpaket zu bekommen.

    Der stärkere gefährdet aus egoistischen Motiven heraus den schwächeren. Für manche Leute ist das Prinzip völlig selbstverständlich und wird nicht hinterfragt.


    Wenn er da im LKW die Radfahrer gefährdet, gefährdet er als Radfahrer natürlich auch die Fußgänger. X/:thumbdown:


    "Bisher hatte ich immer Glück", sagte der Fahrer des LKW <X<X<X

    Meine Mail an das Kreisverwaltungsreferat München geht noch heute raus.

    Weise mal darauf hin, dass die Fußplatten nicht vorschriftenkonform (90° gedreht) aufgestellt sind. Die berechnete Windlast gilt nur bei richtiger Aufstellung. Auch die dritte Fußplatte löst nicht das Problem mit dem Schwerpunkt. Eher im Gegenteil.


    So droht Gefahr für Radfahrende und abgestelltes Blech bei jeder Windböe.

    Graue Stange, graue Schilderkante, schwarze Fußplatten. Auf der Fahrbahn wäre das ne Straftat...


    Dort, wo die Schilder stehen, ist allerdings Todeszone. Da würde ich sowieso nie fahren.

    Wenn ich das richtig erinnere, hat bei diesem Hornbach, aber auch beim Möbel Höffner schräg gegenüber kräftig der Bezirk mitgemischt. Bei Höffner kann ich mich sogar an die Diskussion erinnern, dass nicht so viele Parkplätze gebaut werden durften, wie gewünscht.


    Zusammen mit Beschränkungen des Sortimentes (deshalb hat Hornbach hier z.B. kein Fahrradzubehör) sollte damit der Einzelhandel geschützt werden.


    Das geht bestimmt auch in die andere Richtung in einer "Fahrradstadt".

    was möchte man uns damit sagen?

    Wir hatten keine Lust, den Radweg entsprechend der Richtlinien zu bauen. Deshalb führt er jetzt im falschen Winkel über die Dehnungsfuge der Brücke. Wir wissen das, bitte verklagt uns nicht.

    Die Vorschriften für fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge sind mittlerweile locker doppelt so kompliziert wie einen Führerschein zu machen.


    Das kann in der Praxis nur schiefgehen.

    Aus einem Nebensatz:

    Gegen 15.40 Uhr war ein 69-jähriger Radfahrer aus dem Kreis Dithmarschen auf seinem Pedelec auf der Hauptstraße in Richtung Innenstadt unterwegs. Beim Versuch, von der Straße auf den rechtseitigen Geh- und Radweg zu wechseln, stürzte der Radfahrer. Durch den Sturz erlitt er lebensgefährliche Kopfverletzungen - er trug keinen Fahrradhelm. Der verunfallte Radfahrer kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

    wird die Überschrift:

    Er trug keinen Helm Pedelec-Fahrer bei Sturz lebensgefährlich verletzt

    Kellinghusen -

    Bei einem Unfall in Kellinghusen (Kreis Steinburg) ist ein Pedelec-Fahrer am Sonntagnachmittag lebensgefährlich verletzt worden. Der 69-Jährige trug keinen Fahrradhelm.


    Gegen 15.40 war der Mann auf der Hauptstraße in Richtung Innenstadt unterwegs, wie die Polizei am Montag mitteilte. Anschließend stürzte der 69-Jährige beim Versuch, von der Straße auf den Fahrradweg zu wechseln.

    Der Mann trug keinen Fahrradhelm und zog sich durch den Sturz Kopfverletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

    (Hervorhebungen durch mich)