Beiträge von Julius

    Mein Auto steht manchmal den ganzen Sommer unter Linden. Ist mir ziemlich egal, aber bisher ist das klebrige Zeug bei ein bis zwei durchweichenden Regentagen wieder ganz von selbst verschwunden.

    Sowas gabs mal. Mit vernünftig bezahlten Staatsbeamten...



    Wer günstig auf dem Land wohnt, zahlt mehr für die weiten Wege, die er dafür zurücklegen muss

    Dabei sollte man allerdings berücksichtigen, dass viele Leute bei den deutschen Durchschnittslöhnen und den Mieten in den Städten keine Alternative haben. Die Mitarbeiter des hiesigen Supermarktes (am Stadtrand) haben alle Kennzeichen des nächsten und übernächsten Landkreises. Die wohnen wahrscheinlich nicht aufm Land, weil sie gerne Auto fahren.


    Da ich langfristig eine größere Wohnung suche, habe ich sporadisch die Immobilienangebote im Blick. Und es ist paradox. Ab ~20 km Entfernung von meiner Arbeitsstelle kann ich für die vor-Ort-Miete eine Wohnung plus ein Auto finanzieren. Ab ~35 km Entfernung hätte ich dann sogar noch Geld übrig.

    Zitat

    In § 437 BGB wird unterschieden: Rücktritt vom Kaufvertrag oder und Schadenersatz.

    Ich hab da mal etwas wichtiges korrigiert. Den Schadensersatz kann man nach der Vorschrift zusätzlich zum Rücktritt fordern.


    btw.: in diesem Fall wurde weder Kaufrecht, noch Schuldrecht angewandt, sondern wie zurecht radfahren_bn anmerkte, wohl einzig Deliktsrecht.

    Die Folgen der Handlung, die der Täter nicht beeinflussen konnte oder wollte, spielen nur eine untergeordnete Rolle.

    Strafen sollen eben primär im Zusammenhang mit dem eigenen Handeln stehen, weniger mit den zufälligen Folgen.

    Bei Gefährdungsdelikten wird regelmäßig die Schaffung einer konkreten Gefahr höher bestraft, als die Schaffung der abstrakten Gefahr. Der Bußgeldkatalog macht das sogar bei fast jedem Tatbestand so ("...es kam zum Unfall").

    Es bleibt aber die Frage, ob diese Aufpflasterung genügt, um anschließend auf einer „neuen Straße“ unterwegs zu sein, in der dann erstmal rechts vor links gilt.

    Für mein Empfinden ist das eine eigenständige Straße, in die man abbiegt. Wahrscheinlich ist deshalb auch die Furt rot, weil es grob ja der der B76 folgende Geh- und Radweg ist. Diese irre weiten Verschwenkungen hat der Kreis ja überall an der Straße gebaut damals...


    Ähhh, das haut mich jetzt um.

    Willkommen im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Wer da mal gewohnt hat, wundert sich nicht mehr über sowas. Aber wahrscheinlich hat das eh die Bahn da hingemalt.

    Vorhin bei EDEKA. Lauter Leute mit Gummihandschuhen und Atemschutzmaske aber deutlich zeigend, dass sie wirklich keine Ahnung haben, was sie da machen. Teilweise schlecht sitzende Masken, die dauernd gerichtet werden müssen. Einem älteren Herrn klebte die feuchte Maske unterm Kinn. Dazu sieht man dauernd Kratzen unter der Maske. <X


    Eine Frau mit diesen dicken Putzhandschuhen musste diese dauernd ausziehen, weil sie ihr Smartphone nicht bedienen konnte. Und den Pfandautomat mit Touch-Display auch nicht...:rolleyes:


    Dazu Einkaufswagenpflicht wegen Abstand und so. Desinfektionstücher leer. Wagengriff richtiggehend schmierig von irgendeiner Handbehandlung des Vorgängers...?(


    Das muss echt besser werden.

    Ich gab heute bei der Arbeit eine zeitlang die Straße "Bellevue" (für Nichthamburger: Reichenviertel an der Alster) im Blick gehabt. Die Leute sind sich beinahe auf die Füße getreten. Und dabei sind die Gehwege da recht breit. So eine Menge Fußgänger kenn ich sonst nur aus der Mönckebergstraße zur Weihnachtszeit.

    Sind wir nicht alle systemrelevant?

    Systemrelevant bedeutet momentan, dass jeder Hans und Franz möglichst öffentlichkeitswirksam seine Solidarität mit der Aldikassiererin ausdrücken muss, bevor er wieder darüber sinniert, ob die Milch bei Lidl nicht doch wohl billiger gewesen wäre.

    schreibt die Mottenpest.


    Ich versuche mir gerade, eine solche Kontrolle an der Langenhorner Chaussee 100 Meter südlich des Ochsenzoller Kreisels vorzustellen. Oder in der U1 zwischen Ochsenzoll und Garstedt.

    Das gilt für die Polizei Hamburg. Und die hat wohl bereits an der Grenze HH-Rissen/Wedel kontrolliert.


    Ich habe eine Arbeitskollegin, die an der Kreisgrenze zu NF aufgrund ihres Itzehoers Kennzeichen abgewiesen und zurückgeschickt wurde.

    Nachdem ich die letzten Wochen noch >60 Stunden gearbeitet hab, bin ich nun erstmal in häuslicher Quarantäne. Beruflicher Kontakt zu einem positiv getesteten "Ist-doch-nur-ne-Grippe"-Idioten. Zeit zwischen Kontakt und Meldung des Gesundheitsamtes bei mir bzw. meinem Chef: 6 Tage...

    So, 14 Tage ohne Symptome, damit gelte ich als nicht infiziert. Einen Test habe ich nicht machen dürfen. Ab Montag bin ich dann wieder "systemrelevant". :S

    Nachdem ich die letzten Wochen noch >60 Stunden gearbeitet hab, bin ich nun erstmal in häuslicher Quarantäne. Beruflicher Kontakt zu einem positiv getesteten "Ist-doch-nur-ne-Grippe"-Idioten. Zeit zwischen Kontakt und Meldung des Gesundheitsamtes bei mir bzw. meinem Chef: 6 Tage...


    Zum Glück ist das einzige, was mir bisher fehlt, Klopapier. Gegen die Hamsterer, die gegen 7 Uhr die Läden leer räumen, hat man einfach keine Chance, wenn die eigene Arbeitszeit früher beginnt.