• Sorry, ich meinte die "Selbsttests".

    Spielt aber möglicherweise keine Rolle, ob der Betroffene "positiv selbst Getestete" zum Gesundheitsamt melder oder sich einfach selbst isoliert. Das hängt zum Einen daran, ob das Gesundheitsamt mit der Kontaktnachverfolgung innerhalb der Inkubationszeit nachkommt (hängt ab von der Anzahl der Fälle, der Anzahl der Kontakte und der Überlastung des Gesundheitsamtes) und zum Anderen mit der Anzahl der unerkannt positiven Fälle.


    Solange die zweite Gruppe größer ist als die erste Gruppe sind Selbsttests mit freiwilliger Isolation besser. Auch wenn keiner Informiert wird. Nachdem die Spezifität höher ist als die Sensitivität (also mehr falsch positive als falsch negative Ergebnisse herauskommen) ist der Antrieb für den Benutzer hoch, sich durch einen PCR-Test eine zweite Meinung zu holen. Die Anzahl der positiv Schnell-Selbst-Getesteten die sich zu Hause versteckt wird daher vergleichsweise klein bleiben.

  • Zur Spezifität: ich habe vor Wochen Selbsttests für den Osterurlaub bei den Großeltern gekauft.

    Auf dem Beipackzettel ist eine Mini-Statistik. Die haben wohl einige hundert Menschen getestet und anschließend mit PCR überprüft.

    Es gab keinen einzigen falsch-Positiven und ca. 3% falsch-Negative.


    Da wundere ich mich schon, warum in Beispielen des RKI viel ca 1% für falsch-Positve genannt werden.

    Eigentlich finde ich die Null einleuchtend: wenn man kein Corona hat, findet der Test nichts.

    Falsch Negative hingegen kann ich mir problemlos vorstellen (Viruskonzentration, Anwendungsfehler, etc.).

  • Bei den Selbsttests frage ich mich auch, wie viele aufgrund eines positiven Testergebnisses weitere Schritte unternehmen und z.B. den Schnelltest durch einen PCR-Test überprüfen lassen oder sich einfach freiwillig in häusliche Quarantäne begeben werden. Die Ergebnisse der Selbsttests werden ja nicht alle in die offizielle Statistik einfließen.

    Bei den Schnelltests im Altenheim muss ich unterschreiben, dass ich darüber aufgeklärt wurde, dass ein positives Testergebnis (heißt Corona wurde festgestellt) dazu führt, dass das Ergebnis an das Gesundheitsamt gemeldet wird und ich einen PCR-Test machen lassen muss.

    Siehe erster Spiegelstrich!

    Vermutlich empfiehlt es sich in dem Fall, sofort den PCR-Test zu machen, damit die Quarantänezeit sich nicht unnötig verlängert, anstatt darauf zu warten, dass sich das Gesundheitsamt meldet, um Instruktionen dafür zu erteilen.


    Bei den Selbsttests dagegen weiß ja keiner, ob man einen gemacht hat oder nicht. Ob das dann häufiger vorkommt, dass Leute einen Selbsttest machen, der Corona anzeigt, aber keine Konsequenzen draus gezogen werden, bzw. Konsequenzen nach eigenem Gutdünken?

    Zum Beispiel: Bleib ich halt' ein par Tage zu haus, wird schon nicht so schlimm kommen? Und wenn ich dann doch mal rausgeh' dann pass ich halt besonders gut auf, dass niemand was abkriegt. Und wird sich das dann möglicherweise bis auf das Infektionsgeschehen mit seinen Kennzahlen auswirken. Und wenn ja - wie?

    Wäre es da nicht besser, grundsätzlich auf Selbsttests zu verzichten? Und das eingesparte Geld für Tests unter Aufsicht auszugeben?

    Oder würden dann die Leute erst recht es drauf ankommen lassen und sich sagen, mach ich eben alles was geht, ohne dass ich mich dafür testen lassen muss? Und da können eine ganze Menge Kontakte zusammenkommen, immer in Verbindung mit der Gefahr einer Viren-Weitergabe.

  • Diese abstruse Paranoia vor Selbsttests hier in Deutschland ist ja kaum auszuhalten.

    Die weitaus meisten Leute werden sich nach einem positiven Selbsttest anständig verhalten und das per PCR absichern.


    Selbsttests sind uneingeschränkt zu befürworten, so lange man keinen Schnelltest ohne Terminvergabe in max. 5 Fußminuten Entfernung machen kann.


    Denn sie führen dazu, dass mehr Menschen getestet werden. Und das ist wichtig.


    Die Schlagzeilen werden natürlich wider von der Handvoll Idioten bestimmt werden, die nach einem positiven Selbsttest auf die nächste große Party gehen. Deutschland ist ein großes Land. Da gibt es immer Idioten.

  • Ich habe mich heute gefragt, ob man die Corona-Warn-App eigentlich schon wieder abgeschrieben hat. Ich höre und lese so wenig davon und es wird auch kam für die Nutzung geworben.

    Mich würde auch mal interessieren, ob es inzwischen irgendwelche brauchbaren Erkenntnisse über die Verlässlichkeit/Genauigkeit gibt.


    Wenn ich mein Smartphone in meiner Wohnung nach Bluetoothgeräten suchen lasse, werden soviele Geräte gefunden, dass die nicht alle aus meinem Haushalt sein können. Es werden also auch Geräte der Nachbarn in meiner Nähe gefunden.

    Angenommen der Nachbar hat jetzt die App und veröffentlicht sein positives Testergebnis über die App. Dann hab ich doch auch sofort die A-Karte, weil mein Smartphone mit der App annimmt ich hätte über sehr lange Zeit mit dem Nachbarn Kontakt gehabt, weil ich mich ja so lange in seiner Nähe aufgehalten habe. Dabei sind wir uns vielleicht seit Wochen/Monaten nicht über den Weg gelaufen.

    Dieses Szenario jetzt mal auf ganz Deutschland hochgerechnet. Wieviele falsche hohe Risiken wird die App wohl melden? Und wieviele unnötige Tests resultieren wohl daraus?

  • Soweit ich das gelesen habe, kann die Warn-App durchaus unterscheiden, wie nah Du deinem Nachbarn kommst. Dazu wird das BT-Signal von Wänden gut gedämpft. Durch meinen Job weiß ich auch, das technisch durchaus möglich ist durch Funksignale wie BT oder WLAN grob (Meter-Bereich) bis mit Aufwand ziemlich fein (10cm Bereich), die Entfernung zwischen 2 Geräten abschätzen zu können.

    Insofern glaube ich nicht, das es ein Problem ist mit einem Nachbarn, sofern die Geräte nicht Wand an Wand gehalten werden.


    Denke das Image der Corona App hat ziemlich gelitten, und es fehlt wohl überhaupt das Erfolgserlebnis, bzw. das Gefühl, es tut sich da was.

    Ich persönlich kenne nicht mehr viele Leute, die sie noch richtig nutzen. Eher so als Test-Nachrichtendienst.

  • Ich hab mehr Angst, jemanden mit Corona anzustecken als selber Corona zu bekommen. Und wenn der Selbsttest positiv war, ich kaum Symptome habe, und ich die Möglichkeit habe, mich 14 Tage zu isolieren, warum sollte ich dann noch in ein Testzentrum fahren um das zu verifizieren? - Da ist doch eher das Risiko größer, jemanden anzustecken. Gerade wenn man dort nicht mit dem eigenen Auto hin kann. Eher mache ich doch einen zweiten Selbsttest um das zu verifizieren.

    Und wenn ich mich dann auch noch krank fühle muss ich mich fahren lassen und stecke dann noch meinen Fahrer an?

    Also ich finde das nicht abwegig, dass man sich dann nicht mehr testen lässt.


    Trotzdem sind die Selbsttests sehr gut. Gerade wenn die in Massen und günstig verfügbar wären könnte jeder sich morgens kurz testen bevor man sich unter Leute begibt. Da wäre schon sehr viel gewonnen!

  • Diese abstruse Paranoia vor Selbsttests hier in Deutschland ist ja kaum auszuhalten.

    Falls du auf meinen Einwand abzielst: Ich habe weder eine Paranoia, noch unterstelle ich, dass alle einen positiven Selbsttest verschweigen und keine Konsequenzen ziehen werden. Ich hatte das eigentlich nur geschrieben, weil ich glaube, dass die Ergebnisse der Selbsttests nicht die Inzidenzrate nach oben treiben werden.

    Schlau Meier hat ja auch einen plausiblen Grund genannt, warum einem positiven Selbsttest nicht zwangsläufig eine Bestätigung durch einen PCR-Test folgen muss.

  • Ich habe in meinem Bekanntenkreis durchaus "Idioten" so sah ich vor Tagen in einer Whatsapp Gruppe ein geteiltes Bild, wo man sich 8 Mann hoch (5 Haushalte) im Partykeller die Sky Konferenz zur Bundesliga ansah. Die Friseurin, die während des Lockdowns so viel verdient hat wie nie zuvor.

    Und die andere Seite, die seit ca 1 Jahr so gut wie nichts mehr macht.

  • Mal eine Frage am Rande an die Lehrer hier.

    Für K1 beginnt diese Woche die Schule im Wechselunterricht. Am ersten Tag, also heute (in Berlin war gestern Feiertag), hat sie Distanzunterricht.

    Für diesen Tag hat die Schule überhaupt nichts kommuniziert. Insbesondere wurden keine Aufgaben geschickt, wie sonst.


    Ein Anruf im Sekretariat brachte noch die Auskunft, dass viele Eltern in anderen Klassen darüber auch verwundert sind.


    Ich bin relativ sprachlos. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung?


    Meine Meinung über die Lehrer meiner Tochter hat in den letzten Wochen extrem gelitten(*). Mir fällt keine plausible Erklärung ein, bei denen die Lehrer wenigstens "neutral" wegkommen.


    (*) Wer den neuesten Vorfall lesen möchte:

    Die Kunstlehrerin hat Dienstag Vormittag eine Mail geschickt: "Ich habe mich entschieden, zwei der freiwilligen Aufgaben aus den letzten Wochen doch zu benoten. Die Kinder haben sie bitte zu Schulbeginn dabei. Anbei die freiwilligen Aufgaben für diese Woche.".

    Ein paar Stunden später hat der Senat entschieden, dass die Schulen diese Woche aufmachen. Die Kinder hatten also nur 3,5 Schultage zur Bearbeitung.

    Eltern haben sich sofort beklagt, dass man ja wohl nicht freiwillige Aufgaben rückwirkend zur benoteten Pflichtleistung erklären kann. Und wenn schon, dann bitte mit anständigen Bearbeitungszeiten.


    Die Kunstlehrerin hat knapp drei Tage verstreichen lassen und erst Freitag früh dann geschrieben: "Dann ist halt nur Aufgabe B Pflicht und A nicht. A kann freiwillig trotzdem abgegeben werden. Und Ihr habt mehr Zeit."

    Die Kinder, die mit Aufgabe A angefangen haben, fühlten sich jetzt doppelt verarscht. Außerdem fehlte eine klare Aussage, wann die Aufgaben fertig sein sollen. Und entschuldigt für die Verwirrung hat sie sich mit keinem Wort.


    Eltern haben entsprechend geantwortet und darum gebeten, den Kindern die Wahl der Aufgabe zu überlassen. Wieder keine Reaktion.


    Irgendwie fehlt mir das "Lehrer-Verständnis-Gen".

  • Und die andere Seite, die seit ca 1 Jahr so gut wie nichts mehr macht.

    Ich bin ja eher nicht so der Mensch für Kneipen bummeln, Shoppen oder mit Menschen draußen ein Fußballspiel feiern. Das liegt mir nicht. Ich tue mir mit den Beschränkungen vergleichsweise leicht.


    Andererseits trug das Kind neulich vor: "Stell dir mal vor, zur Bekämpfung der Pandemie wäre es notwendig jeden Tag mit mindestens 200 Menschen kurz zu reden und dabei fröhlich zu bleiben - das wäre für dich richtig schlimm". Ich nehme an, so nen Spruch hat er aus dem Internet oder der Schule - er hat aber recht und ich verstehe etwas besser warum sich der eine oder andere von den Maßnahmen gefangen fühlt.


    Das macht es nur nicht besser, wenn sich Leute zum illegalen Haarschnitt im Wald treffen oder leise Party feiern, damit es die Nachbarn nicht mit bekommen.

  • "Corona-Selbsttests*) bei Aldi: Nach kürzester Zeit ausverkauft - Discounter zeigt sich "überrascht" vom Ansturm" in Franken.de vom 8.3.21

    *) gemeint sind Corona-Selbst-Schnelltests https://www.infranken.de/ueber…r-ueberrascht-art-5173827 ,

    Also eine "abstruse Angst vor Schnelltests" kann ich in diesem Verhalten nicht erkennen. Eher eine "abstruse Angst" keinen Selbst-Schnelltest abzubekommen.

    Vielleicht sind es nicht mehr als eine "Handvoll Idioten", die nach einem positiven Selbst-Schnelltest auf eine Party gehen. Meine Befürchtungen gehen in einer andere Richtung:

    Es werden mehr als eine "Handvoll Idioten" sein, die lautstark fordern werden: Wir haben uns den Schnelltest gekauft und und selbst überprüft und jetzt wollen wir auch die Party machen, die wir uns "verdient" haben. Und es wird diejenigen geben, die sich sagen: Na die meisten werden sicher einen Schnelltest gemacht haben, die auf dieser Party sind, da kommt es nicht drauf an, wenn ich da auch noch hingehe, obwohl ich keinen Schnelltest gemacht habe.

  • Ich bin ja eher nicht so der Mensch für Kneipen bummeln, Shoppen oder mit Menschen draußen ein Fußballspiel feiern. Das liegt mir nicht. Ich tue mir mit den Beschränkungen vergleichsweise leicht.

    Ich gehe gern in die Kneipe um Leute zu treffen, oder ins Café und hoffe sehr auf einen baldigen Start der Außenbewirtschaftung. Aber ich habe mich notgedrungen zwischenzeitlich mit den zur Verfügung stehenden "Surrogaten" arrangiert. Zum Beispiel die nicht kommerzielle Doppelkopf-App Doko-Lounge:

    Kann ich nur wärmstens empfehlen! https://www.doko-lounge.de/

    Es können eigene Tische mit eigenen Regeln eingerichtet werden. Man kann die Tische abschließen oder Gäste zulassen, die dann mitspielen dürfen. Kommen keine vier Spieler zusammen gibt es einen elektronischen "Opa", der gut programmiert ist. Zur Not gibt es auch noch eine "zweiten "Opa", auf der Doko-Lounge-Plattform werden sie "Dummies" genannt.

    Einfach mal ausprobieren! Ich befürchte nur, wenn es wieder möglich ist, richtig Doko zu spielen, dann muss ich mich gut zusammenreißen, die Farbe zu spielen die gefordert ist, und nicht aus Versehen zu stechen. Beim Online-Doko wird das durch das Programm verhindert. (Sehr kommod!)

    Hoffentlich alles bald nicht mehr nötig. Trotzdem hat sich unsere Doko-Runde vorgenommen, eher verhalten im Falle von Wiedereröffnungen von den wiedererlangten Freiheiten Gebrauch zu machen.

    Dass manche Leute dermaßen "unter Strom stehen", wie in der Region Hannover ist mir daher unbegreiflich:

    Mehrere Geschäfte in der Region Hannover öffneten trotz Verbot:

    "NDR-Info Coronavirus-Blog, 8.3.2021, 14:47 Uhr

    "Mehrere Geschäfte in der Region Hannover öffnen trotz Verbots

    Mehrere Geschäfte in der Region Hannover haben Terminshopping angeboten und damit gegen die Corona-Verordnung verstoßen. Darunter waren mindestens zwei Möbelhäuser, die telefonisch und im Internet über ihre Eröffnung berichteten."

    https://www.ndr.de/nachrichten…,coronaliveticker886.html

    Die Geschäfte beriefen sich auf ein angebliches Regelungs-Wirrwarr. Das RKI hatte eine Inzidenz-Zahl knapp unter 100 verkündet, der ausschlaggebende Wert des Landes lag jedoch bei 103,8.

    Mein Eindruck: Da versuchen einige Geschäftsleute mit Macht nach Regelungslücken. Und wenn sie die nicht entdecken, dann suchen sie nach Möglichkeiten, ihre Läden zu öffnen, weil sie angeblich etwas missverständlich aufgefasst haben.

    Wenn man bedenkt, dass vor wenigen Tagen noch die Rede davon war, dass es beim strengen Lockdown bleibt, bis der Inzidentwert unter 35 sinkt, dann wird mir ein wenig unbehaglich. Und diejenigen Geschäftsleute und ihre Kunden, die sich möglicherweise als besonders "gerissen" vorkommen, werden mir suspekt.

  • Genau deshalb verstehe ich diese waghalsigen Aktionen nicht, mit denen ein erneuter Lockdown provoziert wird, der dann um so mehr den wirtschaftlichen Ruin bedeuten kann.

    Und es ist außerordentlich unsolidarisch, wenn zum Beispiel in Geschäften, die nahe an der Region Hannover liegen, geöffnet wird, quasi ein Landkreis weiter, aber in Hannover die Geschäfte geschlossen bleiben müssen.

    Und es ist nicht nur unsolidarisch, sondern erschwert auch das Eindämmen der Pandemie, denn es werden Wanderbewegungen ausgelöst, die dann auch den Corona-Virus im Gepäck haben.

    Da ist ein landesweit deutlich niedrigerer Grenzwert sinnvoller, der erreicht werden muss, bevor dann überall die Geschäfte öffnen dürfen. Wenn es dann noch einige Ausnahme-Landkreise mit extrem hohen Grenzwerten gibt, dann sind das wirklich Ausnahmen.

    Ich kann natürlich verstehen, wenn jetzt jemand aus Stade gegen einen 35er-Grenzwert Stellung bezieht, schließlich liegt Stade aktuell bei der Inzidenzzahl 45. Aber es gibt in den Landkreisen Wesermarsch, Leer, Cloppenburg, Vechta, Region Hannover, Peine und Salzgitter also in 7 von 45 Landkreisen (einige davon sehr Bevölkerungsstark / inkl. kreisfreie Städte) Werte über 100, zum Teil deutlich über 100 im ländlichen Raum Cloppenburg sind es fast 150.

    https://www.niedersachsen.de/C…le_lage_in_niedersachsen/

    Und ich befürchte eine intensive "Wandertätigkeit". Gerade weil mit dem PKW und schnellen Straßen der Sprung über die Landkreisgrenze sehr schnell zu bewerkstelligen ist, besteht die Gefahr, dass der Virus mit springt. Und dann ist ganz schnell wieder zu, was heute noch verbunden mit großen Hoffnungen der Geschäftsinhaber geöffnet wurde.

    Mag sein, dass sich einige Einzelhändler sagen: Ich stehe so unter Existenzdruck, dass ich dieses Risiko eingehen muss. Ich befürchte es ist nicht übertrieben, davon auszugehen, dass einige, die jetzt schnelle Öffnungen fordern auch nicht sonderlich überzeugt davon sind, dass tatsächlich eine Pandemiegefahr besteht.

    Ich habe aber mehr mit denen Verständnis, die nicht auf das kurzfristige Eröffnungserlebnis aus sind und damit die anderen Geschäfte-Inhaber erst recht in Existenznot bringen können. Ganz zu schweigen davon, dass es ja auch um andere wichtige Einrichtungen geht, wie zum Beispiel Kitas oder Schulen oder Krankenhäuser.

    Einmal editiert, zuletzt von Ullie () aus folgendem Grund: Ich hatte den Landkreis Leer in der Aufzählung vergessen.

  • Kunst! Noten! Ausgerechnet!

  • "Für rund 350 Millionen Euro soll der Bund laut Bericht bei einer Schweizer Firma namens Emix Trading eingekauft haben. Weitere 15,2 Millionen Euro soll das Unternehmen mit Bayern gemacht habe, 5,2 Millionen Euro mit Nordrhein-Westfalen."

    apotheke adhoc vom 16.1.2021,

    "Spahn: Masken-Deal mit „Graumarkt-Kids“

    https://www.apotheke-adhoc.de/…n-und-die-graumarkt-kids/


    Diese Firma Emix-Trading hat alles andere als eine blütenweiße Weste, ihre Geschäftsführer verdienten sich eine goldene Nase an den "Maskendeals":


    "Corona machte sie reich – und wie! Die Zürcher Jascha R.* (23) und Luca S.* (23) sackten dank einem fetten Masken-Deal mit dem Bund satte 22 Millionen Franken ein. Und protzten gleich los. Sie besorgten sich zwei neue Bentleys für rund 250.000 Franken pro Stück sowie einen Ferrari für 2,5 Millionen Franken. Zunächst mieden sie die Öffentlichkeit und gaben keine Interviews."


    Folgt man der Logik der beiden Jungunternehmer, dann haben die Schweizer keinen Grund zum Klagen, denn sie hätten angeblich die Masken, die in der Schweiz ausgeliefert wurden, quasi umsonst bekommen:

    "Die Schweiz habe ohnehin einen sehr guten Deal gemacht, stellen die beiden Unternehmer klar. Schliesslich habe ihre Firma Emix Trading GmbH das meiste Geld nicht in der Schweiz, sondern in anderen Ländern verdient. Der Gewinn würde aber in Zug, ihrem Firmensitz, versteuert. «So gesehen bekam die Schweiz die Masken gratis», erklärt Luca S. im «St. Galler Tagblatt»."

    Blick vom 18.2.2021,

    Jetzt reden die Jung-Millionäre, «Schweiz bekam die Masken gratis»

    https://www.blick.ch/schweiz/j…en-gratis-id16319857.html


    "Feine Herren" die beiden. Der Maskendeal trifft CDU und CSU zur Unzeit (am kommenden Wochenende sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz und Kommunalwahlen in Hessen). Trotzdem sollten die anderen Akteure und Profiteure des Maskendeals doch bitteschön einmal ebenso an den medialen Pranger gestellt werden!