• Sehr geehrter Herr Ullie,


    auch ich frage mich warum Sie das so uneinsichtig sind. Bei jedem Toten den es durch einen Abbiegeunfall mit LKW gibt wird zu Recht geklagt. Manche nehmen dafür sogar das Wort Mord in den Mund. Aber falls jemand durch Sie Corona bekommt und daran stirbt sehen Sie das nicht so eng X(. Also bitte überwinden Sie sich um Ihre Mitmenschen zu schützen und stellen nicht Ihr eigenes Wohlbefinden über alles. MNS ist nicht angenehm aber im Moment leider notwendig, jetzt im Herbst ist es ja auch zum Glück nicht mehr so warm, da hält man es doch recht gut aus.


    Vielen Dank



    PS: Wenn es Ihnen weiterhilft bin ich auch gerne bereit den ersten Schritt zu machen, für Sie eine solche Maske zu kaufen und Ihnen kostenfrei originalverpackt zuzusenden

  • Wenn ich also darauf aufmerksam mache, dass es möglicherweise klüger vom Gesetzgeber ist, den Geschäften, in denen die Menschen einkaufen sollen (Das sollen sie doch, oder wollen Sie vielleicht, dass alle nur noch über's Internet bestellen und die Waren vor die Haustür gelegt werden?), vorzuschreiben, dass diese Geschäfte verpflichtet sind, den notwendigen MNS zum Selbstkostenpreis am Eingang bereit zu stellen, dann unterstellen Sie mir, ich wollte meine Mitmenschen mit Corona dahinmeucheln?

    Oder geht es Ihnen darum, dass ich darauf hinwies, dass ein Kunststoffglas-Visier eine weitere Option zur Nichtverbreitung von Corvid 19 darstellt? Möglicherweise nicht genau so wirksam wie eine FFP3-Maske, möglicherweise aber ein besserer Schutz als ein hochgekrempelter Pullover-Rollkragen?

    Der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, wurde heute so in der HAZ zitiert: "Hannovers Regionspräsident Hauke Jagau fordert, Fußballstadien und Discos mit Einschränkungen wieder zu öffnen. In der Corona-Krise müsse mehr Eigenverantwortung und weniger Staatsvorgabe gelten." Ich vermute er hat recht. Auch wenn mir der Gedanke nicht so gut gefällt, dass sich die Fans wieder in Fußballstadien versammeln. Aber Jagau fordert an dieser Stelle auch ganz deutlich und unmissverständlich notwendige Einschränkungen.

    Um nochmal auf das Thema Bahnfahren zu kommen: Ein Bahnreisender (Fernzug) mit dem ich kürzlich darüber sprach, der berichtete mir, dass es inzwischen üblich sei, dass die Menschen wieder etwas essen im Fernzug und dazu auch die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen. Das werde vom Zugpersonal toleriert.
    Zumindest so lange nicht David Scott ihr Zugbegleiter ist?

    Was genau befürchten Sie? Dass jetzt haufenweise die Menschen ihre Mund-Nasen-Schutz-Stoffmaske wegwerfen und sich stattdessen ein Kunststoffglas-Visier holen, weil sie damit die große Freiheit erleben?

    Unwahrscheinlich, viele benutzen schon alleine deshalb lieber ein Stofftuch, weil es einfacher zu transportieren ist. (Man muss es nur in eine saubere Plastiktüte packen und in die Jacken- oder Hosentasche stecken.) Einige nehmen auch deshalb lieber eine Stoffmaske, weil die billiger ist.

    Dort wo es richtig eng wird gehe ich nicht hin. Und wenn mal ein Bus sehr voll ist, dann warte ich halt auf den nächsten oder fahre (je nach Möglichkeit) von vornherein zu Zeiten, wenn wenig Verkehr ist. So wie hier einzelne das Thema anpacken, ist da nichts von der von Jagau geforderten "Eigenverantwortung" zu merken. Dafür ganz viel von "Staatsvorgabe".


    PS: Nehmen Sie ihre originalverpackte Mund-Nasenschutz-Stoffmaske lieber und spenden Sie das gute Stück ihrem nächsten Supermarkt mit der Vorgebe, dass der Supermarkt die Maske an den ersten Kunden weitergibt, der seine Maske vergessen hatte, einzustecken. Fahrbahnradler würde das bestimmt erfreuen, wenn er davon ggf. Gebrauch machen könnte. Ich würde mich auch freuen.

  • Dass der Fehler im System liegen könnte, darf man in seine Überlegungen ruhig mit einbeziehen.

    Dass der Fehler in der Annahme besteht, das System (was das auch sein mag) sei für alles zuständig, darf man in seine Überlegungen mit einbeziehen.


    Der Staat organisiert in einem gewissen Rahmen das gesellschaftliche Miteinander. Ob der Rahmen in diesem Fall zu groß oder zu klein ist, kann man diskutieren. Meine Position deckt sich dabei mit der Mehrheitsmeinung oder die, die ich dafür halte. Das "System" hat sich für die Maske und andere Maßnahmen entschieden.


    Eine andere Frage ist, wer dabei welche Aufgabe übertragen bekommt. Die Verkäufer können sicherlich besser überblicken, wie viele Kunden sich gerade im Geschaäft aufhalten, als die Kunden selber. (Ob sie dem hinreichend nachkommen, steht wieder aufeinem andern Blatt.) Deswegen sind sinnvollerweise sie dafür zuständig. Selbstredend könnte man dafür sein, dass in jede, Geschäft, jeder Haltestelle, jeder .... ein Maskenspender rumsteht. (Ob es ein Geschäft als Seviceleistung anbietet, steht auf einem weiterem Blatt.) Nur schient mit das nicht sonderlich sinnvoll oder ressourcenschonend. Es ist einfach sinnvoller, es in die Verantwurtung jedes einzelnen Bürgers zu geben.

  • Zitat

    Wenn ich also darauf aufmerksam mache, dass es möglicherweise klüger vom Gesetzgeber ist, den Geschäften, in denen die Menschen einkaufen sollen (Das sollen sie doch, oder wollen Sie vielleicht, dass alle nur noch über's Internet bestellen und die Waren vor die Haustür gelegt werden?), vorzuschreiben, dass diese Geschäfte verpflichtet sind, den notwendigen MNS zum Selbstkostenpreis am Eingang bereit zu stellen, dann unterstellen Sie mir, ich wollte meine Mitmenschen mit Corona dahinmeucheln?


    Warum wollen Sie eigentlich die Verantwortung unbedingt anderen aufdrücken?


    Selbst von Kindern wird gerade erwartet eine Maske mit in die Schule zu nehmen. Da wird man als Erwachsener doch schaffen eine dabei zu haben bzw. wenn nicht, sich entsprechend zu Verhalten. In der Regel kann man Masken inzwischen in Supermärkten und im Handel etc ohne Probleme, käuflich im Eingangbereich erwerben. Man kann sogar andere Passanten fragen, ob sie eine Ersatzmaske haben, die sie verschenken, leihen, verkaufen wollen.

  • Lediglich Abbremsung des Stroms. Abgebremst wird der (tröpfchenhaltige) Luftstrom aber auch von einem Plexiglasschild.

    Bei einem Plexiglasschuld gibt es einen wesentlich größeren Graubereich. Denn man kann die Dinger oft recht stufenlos zwischen senkrecht und waagerecht verstellen.

    Gerade ist mir eine Dame begegnet, bei der Teil so hoch war, dass der Luftstrom aus dem Mund nur noch marginal abgelenkt wurde. Das wird dann schwer zu kontrollieren und gibt noch mehr Diskussionen.


    Bei Masken gibt es diesen Graubereich fast nicht.

  • Warum wollen Sie eigentlich die Verantwortung unbedingt anderen aufdrücken?


    Selbst von Kindern wird gerade erwartet eine Maske mit in die Schule zu nehmen. Da wird man als Erwachsener doch schaffen eine dabei zu haben bzw. wenn nicht, sich entsprechend zu Verhalten. In der Regel kann man Masken inzwischen in Supermärkten und im Handel etc ohne Probleme, käuflich im Eingangbereich erwerben. Man kann sogar andere Passanten fragen, ob sie eine Ersatzmaske haben, die sie verschenken, leihen, verkaufen wollen.

    Wenn Geschäfte Masken bereit halten, einige machen das ja, dann ist das ein positives Signal, das viel bewirken kann. Wenn ich jedoch hergehe und den Leuten sage, "das wird man ja wohl schaffen, eine Maske dabei zu haben" (und wenn nicht, dann setzt's was) dann ist das ein ganz und gar negatives Signal. Leider kann das auch viel bewirken, viel Schlechtes nämlich. Und der Sache tut es ganz und gar nicht gut. Leider läuft es in vielen Geschäften nicht so: Wir wünschen uns von dir, dass du bei uns einkaufst. Und deshalb sorgen wir dafür, dass du ein unbeschwertes Einkaufsvergnügen hast. Und dazu gehört in Corona-Zeiten auch, dass wir eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Verfügung stellen. Meinetwegen für einen kleinen Obulus.

    Stattdessen herrscht eine Stimmung, in der sich die Kunden auch noch gegenseitig anraunzen, wenn die Maske nicht "richtig" sitzt, und für gewöhnliche Schutzmasken gab es rasante Preissteigerungen.

    Im ÖPNV ist das eine Katastrophe eine solche Herangehensweise mit möglichst drakonischen Strafen die Menschen dazu bringen zu wollen, eine Schutzmaske zu tragen. Da fühlen sich viele Autofahrer schon jetzt wieder einmal mehr bestätigt, dass der ÖPNV keine Mobilitätsalternative ist, sondern eine Servicewüste mit harten Sitten.

  • Bei einem Plexiglasschuld gibt es einen wesentlich größeren Graubereich. Denn man kann die Dinger oft recht stufenlos zwischen senkrecht und waagerecht verstellen.

    Gerade ist mir eine Dame begegnet, bei der Teil so hoch war, dass der Luftstrom aus dem Mund nur noch marginal abgelenkt wurde. Das wird dann schwer zu kontrollieren und gibt noch mehr Diskussionen.


    Bei Masken gibt es diesen Graubereich fast nicht.

    Diesen "Graubereich gibt es vor allem bei sogenannten "Alltagsmasken":

    "Viele Ramschmasken im Verkauf

    Aerosol-Forscher: «Die meisten Stoffmasken filtern schlecht»

    Das Angebot an Stoffmasken ist riesig – ebenso gross sind die Qualitätsunterschiede."

    Schweizer Radio und Fernsehen , SRF vom 28.8.2020

    https://www.srf.ch/news/schwei…ffmasken-filtern-schlecht

    Ein Kunststoffglas-Visier hilft nicht viel, wenn man es hockgeklappt trägt. Aber auch beim Maskentragen passieren Fehler. Und Bartträger haben noch ein zusätzliches Dichtigkeitsproblem.

    Zumindest das in dem SRF-Bericht kritisierte mangelhafte Rückhaltevermögen von Materialien der "Ramschmasken-Klasse" gibt es beim Kunststoffglas-Visier so nicht.

  • Zitat

    Diesen "Graubereich gibt es vor allem bei sogenannten "Alltagsmasken":

    In der Tat. Wie im oben beschriebenen Paper zitiert sind Kunststoffschilde untauglich. Da gibt es kein grau, da gibt es nur schwarz.


    Ich editiere hier noch einmal den Teil aus der Zusammenfassung hinein: "We observe that face shields are able to block the initial forward motion of the exhaled jet; however, aerosolized droplets expelled with the jet are able to move around the visor with relative ease."


    Das Problem bei Covid-Tröpfcheninfektion ist das Aerosol. Dieses wird (im Unterschied zum ursprünglichen Strahl Spucke) vom Kunststoffschild nicht zurückgehalten.

  • "Gesichtsvisiere können als Mund-Nasen-Schutz verwendet werden.

    Ein Gesichtsvisier ist aus durchsichtigem Hart-Material und deckt Mund-Nasen-Augen-Kinnpartie von vorne und jeweils seitlich ab und bietet eine gute Barriere vor Speichel und Nasensekret."

    Quelle: Österreichisches Sozialministerium

    https://www.sozialministerium.…utzvorrichtung-(MNS).html

    Ich sehe da kein "Schwarz".

    Ja es gibt deutsche Bundesländer, die das anders sehen. Deshalb kann man wohl zu Recht von einem "Graubereich" sprechen. Jedoch angesichts der zahlreichen Varianten von Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff gibt es dort ebenfalls einen nicht unerheblichen Graubereich. Und so weit ich das sehe, hat es noch kein Bundesland geschafft, verbindliche Vorgaben betreff der Mindestqualität für Stoffmasken festzulegen.

  • Quelle Ihres Zitates:

    Zitat

    Gesichtsvisiere können als Mund-Nasen-Schutz verwendet werden.

    Ein Gesichtsvisier ist aus durchsichtigem Hart-Material und deckt Mund-Nasen-Augen-Kinnpartie von vorne und jeweils seitlich ab und bietet eine gute Barriere vor Speichel und Nasensekret.

    (03.07.2020, 07:00 Uhr)

    Quelle des derzeitigen wissenschaftlichen Standes:


    Zitat

    Published Online: 01 September 2020
    Accepted: July 2020

    Visualizing droplet [...]

    Ich habe die beiden wichtigen Stellen mal fett markiert. Das Österreichische Sozialministerium (keine Infektionsspezialisten, keine Aerosolspezialisten) sagte also anfang Juli, dass das mit den Scheiben schon klapp. Kurz darauf (Accepted: July 2020) hat die Wissenschaft diese Aussage hinterfragt, ist zu dem Ergebnis gekommen "das stimmt so nicht" und hat in der nächsten Ausgabe des zuständigen Papers eine Veröffentlichung geschafft. Nachdem das Paper von mehreren Editoren gelesen wurde und von wissenschaftlichen Kollegen auf grobe Fehler untersucht wurde.


    Eine dieser beiden Quellen ist aktuell und wissenschaftlich fundiert. Die andere ist veraltet und von einer Behörde publiziert.


    Schwarz und weiß.

  • Wenn Geschäfte Masken bereit halten, einige machen das ja, dann ist das ein positives Signal, das viel bewirken kann. Wenn ich jedoch hergehe und den Leuten sage, "das wird man ja wohl schaffen, eine Maske dabei zu haben" (und wenn nicht, dann setzt's was) dann ist das ein ganz und gar negatives Signal. Leider kann das auch viel bewirken, viel Schlechtes nämlich. Und der Sache tut es ganz und gar nicht gut. Leider läuft es in vielen Geschäften nicht so: Wir wünschen uns von dir, dass du bei uns einkaufst. Und deshalb sorgen wir dafür, dass du ein unbeschwertes Einkaufsvergnügen hast. Und dazu gehört in Corona-Zeiten auch, dass wir eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Verfügung stellen. Meinetwegen für einen kleinen Obulus.

    Stattdessen herrscht eine Stimmung, in der sich die Kunden auch noch gegenseitig anraunzen, wenn die Maske nicht "richtig" sitzt, und für gewöhnliche Schutzmasken gab es rasante Preissteigerungen.

    Im ÖPNV ist das eine Katastrophe eine solche Herangehensweise mit möglichst drakonischen Strafen die Menschen dazu bringen zu wollen, eine Schutzmaske zu tragen. Da fühlen sich viele Autofahrer schon jetzt wieder einmal mehr bestätigt, dass der ÖPNV keine Mobilitätsalternative ist, sondern eine Servicewüste mit harten Sitten.

    Man kann den Menschen nicht alles abnehmen. Wäre imho auch nicht gut, bei Kindern arbeitet man einige Jahre daran, damit irgendwann selbständige Wesen ausziehen. Ihr Traum ist offensichtlich eine Watte-Welt, wo möglichst wenig Eigeninitiative und Aktion gefragt ist. So langsam verstehe ich wo und wie Ihre Gehwegradl-Manie herkommt.


    Sie würden gerne die Verantwortung der Leute (jetzt erst einmal) für die eigene Gesundheit anderen aufbürden wollen.

    Wer Masken verteilt oder verkauft, übernimmt Verantwortung, muss ja auch sicherstellen -> das Produkt funktioniert/ist ausreichend wirksam -> das Produkt ist nicht gesundheitsschädlich -> ist immer ausreichend da. Für den Fachhandel ok, aber ob jeder kleine Gemüsehändler oder Zeitschriftenkiosk, oder auch ein Supermarkt-Betreiber zum Maskenfachmann werden muss?

    Das hieße, um die Leute zu versorgen und an der Hand zu nehmen, es müssten auch Masken für jeden Fall oder Masken in unterschiedlicher Art/Funktion vorhanden sein: -> für bestimmte Arten von Allergikern -> verschieden Arten von Masken (der eine hätte gerne FFP2 oder 3 für den maximalen Eigenschutz, der andere nur eine Operationsmaske, weil er sonst nicht Atmen kann, der nächste nur Plexiglaschild, .......


    Es würde große Läden & Einkaufspassagen und Einkaufszentren bevorzugen, dort können sich die Händler die Ausgaben teilen, der Umsatz ist entsprechend.

    Der Gemüsehändler um die Ecke müsste dann momentan etwa 1-2,50€/Maske,auf einen 10€ Einkauf verteilen.


    Welche Mengen müsste der ÖPNV zur Verfügung stellen, und welche Müllberge würden entstehen, wenn jeder Nutzer am Ziel oder am Abend seine Maske weg wirft, weil bei der Rückfahrt oder am nächsten Tag gibt es Neue.


    Strafen sind da um Leute dazu anzuhalten, sich an Regeln zu halten. Selbst wenn es umsonst Masken geben würde, wären solche Strafen nötig.

  • ist übrigens keineswegs klar: https://doi.org/10.1055/a-1174-6591

    Ich habe nach der Analyse der RKI-Studie aufgehört zu lesen.

    Der Autor führt aus, dass in der Studie nur 1/3 der Probanden ohne MNS nach 30 Minuten überhaupt infektiös waren. Alleine daraus schließt er darauf, dass ein MNS nichts bringt.


    Den Schluss halte ich für Quatsch. Gerade Corona wird doch recht stark durch einzelne, stark infektiöse Personen verbreitet. Gerade da wäre der Vergleich interessant.


    Der Rest was mir dann meine Zeit nicht mehr wert.

  • Über die Zeitschrift: https://www.thieme.de/de/krank…se-zeitschrift-113894.htm

    Keine Peer-Review-Wissenschaftszeitschrift

    Über die Autorin: https://www.klinikum-ffb.de/fa…m/kurzportrait-kappstein/

    Keine Forscherin

    Über den Artikel: Ein Interpretation der (ausgewählten) (Studien-)Lage, gefärbt mit den Ansichten der Autorin.


    Für mehr ist mir meine Zeit zu schade.


    Vielleicht macht sich jemand die Mühe die Kernaussagen abzuklopfen.

  • Hallo? Sie hat einen Doktortitel! 8o


    OK, gut die Hälfte der Doktorarbeiten aus der Medizin, die ich lesen durfte, erreicht nicht einmal das wissenschaftliche Niveau meiner Physikpraktika. ^^

    Es ist ja nicht so, dass sie *unqualifiziert* wäre. Das wollte ich gar nicht ausdrücken. Man muss das ganze nur in den Kontext setzen und auch im Artikel Forschungsstand und Meinungsäußerung unterscheiden. Zusätzlich scheint mir, dass ein Teil der Studienlage einfach nicht berücksichtigt wurde, was ja sehr nachvollziehbar ist, denn das kann ja nicht mal jemand vollständig, der aktiv an dem Thema forscht.

  • Eine andere Frage ist, wer dabei welche Aufgabe übertragen bekommt. Die Verkäufer können sicherlich besser überblicken, wie viele Kunden sich gerade im Geschäft aufhalten, als die Kunden selber. (Ob sie dem hinreichend nachkommen, steht wieder auf einem andern Blatt.) Deswegen sind sinnvollerweise sie dafür zuständig. Selbstredend könnte man dafür sein, dass in jede, Geschäft, jeder Haltestelle, jeder .... ein Maskenspender rumsteht. (Ob es ein Geschäft als Seviceleistung anbietet, steht auf einem weiterem Blatt.) Nur schient mit das nicht sonderlich sinnvoll oder ressourcenschonend. Es ist einfach sinnvoller, es in die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers zu geben.

    Gerade dieses Argument "ressourcenschonend" legt es doch nahe sehr viel mehr dafür zu tun, dass Masken kostenlos oder gegen einen kleinen Obulus von möglichst vielen Geschäften abgegeben werden. Denn ressourcenschonend mit den Masken umgehen, dass bedeutet vielfach, sie falsch zu verwenden.

    Das fängt schon an mit dem Kapitel, "Masken selber nähen", denn selber nähen

    schont die Umwelt (im Vergleich zu Einmal-Produkten) ist es also ressourcenschonend, aber: "Möchte man einen Mund-Nasen-Schutz selbst basteln oder nähen, sollte vorher das Material getestet werden, ob es ausreichend luftdurchlässig ist, um die Atmung nicht zu behindern." https://www.apotheken-umschau.de/Mundschutz-anwenden Wenn ich meine Maske selber nähe, soll ich also selber testen, ob ich damit gut atmen kann. Es ist offensichtlich, dass das der Viren-Rückhaltequalität der Maske klar widerspricht. Neulich unter Kolleginnen: Du hast deine Maske ja passend zu dem Kleid, das du trägst, wie hübsch. Hast du das Kleid selbst genäht? - Nee, aber die Maske. Die Ärmel vom Kleid waren zu lang, da habe ich sie abgeschnitten und mir zwei Masken draus genäht. (sic!) Das ist nicht erfunden!

    Ob dabei die Virenrückhaltequalität eine Rolle gespielt hat, das ist zu bezweifeln. Es gibt auch keine gängigen Stoffe im Stoff-geschäft, die ein Prüf-Zertifikat zur Herstellung von "Alltagsmasken" auszeichnet. Wenn zertifizierte Masken jedoch von stattlichen Stellen zum Selbstkostenpreis an möglichst viele Geschäfte, Verkaufsstellen für Fahrkarten des ÖPNV usw. weiter gegeben werden und dort entweder kostenfrei oder ebenfalls für einen Obulus oder zum Selbstkostenpreis weitergegeben werden, dann gibt es die Möglichkeit einer eleganten und bürgerfreundlichen staatlichen Steuerung der Maskenqualität. Trotzdem kann jeder, der das will seine Hemdsärmel umarbeiten, wenn sich jedoch zeigt, dass viele Menschen unbrauchbare oder wenig brauchbare Alltagsmasken tragen, dann kann dem unauffällig und elegant gegengesteuert werden, ohne Strafandrohungen!

    Unter ressourcenschonend verstehen viele Menschen auch, Einwegmasken (oder selbstgenähte Stoffmasken) zu tragen, bis das Gummiband reißt oder die Maske so offensichtlich abgenutzt aussieht, dass selbst dem hartgesottensten Träger zweifel an deren Wirksamkeit kommen.

    "Benutzt man einen wiederverwendbaren Mund-Nasen-Schutz, dann gehört dieser sofort nach Gebrauch, sobald man ihn abgenommen hat in die Waschmaschine - auch wenn er nur bei einem kurzen Gang in die Bäckerei getragen wurde." (Quelle: s. o.) Entsprechend ist ein Einmal-Mund-Nasen-Schutz fachgerecht zu entsorgen und ein neuer zu benutzen. Da kann man nur sehr hoffen, das der Anspruch, ressourcenschonend vorzugehen, nicht zu sehr im Mittelpunkt der Gedankenwelt von all zu vielen Trägern steht.

    "Der Mund-Nasen-Schutz hat keine sichere Schutzfunktion mehr, wenn er feucht ist und muss dann ausgewechselt werden." (Quelle: s. o.) Ein Einmal-MNS muss dann fachgerecht entsorgt werden, eine Alltagsmaske gewaschen werden. Da wird es sich einige "Ressourcenschoner" geben, die das für übertrieben halten.

    Täglich vielfach zu beobachten ist eine andere Form des Ressourcenschonens, von der ebenfalls dringend abgeraten wird: "Achtung: Es ist häufig zu beobachten, wie der Mund-Nasen-Schutz unter das Kinn gezogen wird, wenn Menschen außerhalb von Geschäften unterwegs sind. Oder der Mundschutz mit Bindebändern baumelt lose auf der Brust. Beide Methoden erhöhen das Risiko sich selbst durch Berührung mit der Außenseite des Mund-Nasen-Schutzes zu infizieren, beziehungsweise die eigenen Keime auf der Außenseite des Schutzes zu verteilen – damit schadet der Mund-Nasen-Schutz womöglich mehr, als dass er nützt." (Quelle s. o.)

    Solche praktischen Probleme sind ganz sicher nicht in die Untersuchungen "eingepreist", wenn es um die tatsächliche Wirksamkeit eines Mund-Nasen-Schutzes geht.

    Und um nochmal auf die Kosten zu kommen: Wenn das Maskentragen denn tatsächlich dazu beiträgt, dass der Corona-Virus eingedämmt wird, dann ist es allemal kostengünstiger und ressourcenschonender sehr viel mehr dafür zu tun, dass qualitätsgeprüfte Mund-Nasen-Schutz-Masken kostengünstig, für einen Obolus gegen Spende oder ganz umsonst möglichst zahlreich ausgegeben werden, als in kauf zu nehmen, dass qualitativ minderwertige Masken, die zudem aus Sparsamkeitsgründen falsch verwendet werden, zu einer falschen Sicherheit führen und die Corona-Ausbreitung begünstigen. Immerhin kostet zum Beispiel ein Krankenhaus-Intensivbett 1000 bis 1500 Euro/Tag! (Quelle: https://www.springermedizin.de…einem-deutschen-k/8003720)

  • Ob bei einem kurzen Kontakt eine Maske überhaupt sinnvoll ist

    Schlussfolgerung: Immer nach einem Kontakt auf die automatisch gestellte Stoppuhr schauen, ob es sinnvoll gewesen wäre, eine Maske aufzusetzen, die geschützt hätte.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)