• Nach der letzten Reform wurden meine Erzeugnisse leider noch benotet, daher habe ich die Kröte geschluckt. Und jetzt irritiert mich die Handschrift meines Ältesten (10). Sieht aus wie von meiner Oma.

    Das sagst du jetzt aber nur wegen des kleinen Buchstabens "z" in der vereinfachten Ausgangsschrift oder?

  • Leichte Übertreibung meinerseits. Vielleicht macht Sohnemann auch etwas verkehrt, aber ich bekomme schon beim Zusehen Schmerzen im Handgelenk. Besonders der Übergang zum kleinen 'e' ist grausam, da wird mitten im Schwung die Richtung gewechselt und dieselbe Stelle mehrmals mit dem Stift überfahren. Vorteil ist, dass alle Zeichen auf derselben Höhe enden, so dass man mit der Bindung nicht so aufpassen muss und viel leichter einen Font daraus machen kann ;)

    Sorry, zurück zum Thema...

  • Bestärke deinen Sohn unbedingt darin, dass er alles richtig macht! Schließlich muss jeder Mensch seine ganz eigene Handschrift entwickeln. Das spricht sich inzwischen auch in Lehrerkreisen herum. Und deshalb wurde die "Grundschrift" entwickelt:

    Die verschiedenen Schriften kannst du zum Beispiel von der Pelikan-Internetseite kostenlos herunterladen. Sorry, zurück zum Thema...


    Obwohl: Man kann schon mal drüber nachdenken, was denn nun die Grundfertigkeiten beim Fahrradfahren sind und ob man das Fahrradfahrenlernen vergleichen kann mit dem Schreibenlernen. Und ob man daraus mal eine Umfrage machen kann.

  • Wir können das Faß gerne aufmachen. Dann jedoch an anderer Stelle.

    Danke, kein Interesse. Seit 1994 schon zu oft geführt, diese Diskussion.

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Das ist jetzt keine Umfrage, aber eine Petition zur Unterstützung für den Plan in Osnabrück eine Stadtbahn zu bauen.

    Das ist natürlich einerseits umwelt- und verkehrspolitisch ganz allgemein sehr wünschenswert. Darüber hinaus ist es aber auch direkt für den Radverkehr von Vorteil. Weil Stadtbahnen mehr Platz bieten als Busse verbessern sich i. d. R. die Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder, was zum Beispiel bei Schietwetter-Eindrüchen von Vorteil sein kann oder z. B. im Falle einer akuten Ermattung oder einfach nur um den Fahrtzielradius zu erhöhen!

    Die Petition hat den Namen:

    Stadtbahn für Osnabrück – Machbarkeit untersuchen!

    Und so kommt man hin: https://www.openpetition.de/pe…k-machbarkeit-untersuchen

    Bitte unterstützen!

  • Zwei neue Umfragen. Erstere für Radfahrer (irgendwelche komischen Gimmicks um das Radfahren zu gamifizieren), zweitere auch explizit für MIV'ler, dort ist (sehr granular) gefragt, wo man anderen Radfahrern "gestattet" zu fahren und wo man selbst fahren würde.


    Umfrage zum Thema Fahrrad, Spielereien, elektronische Gimmicks

    Umfrager: Technische Universitaet Dresden, Fakultät Psychologie, Diagnostik und Intervention

    Dauer: 15 Minuten


    Umfrage zum Thema wo man auf der Straße fahren soll/möchte. Explizit auch für "nicht-Radfahrer".

    Umfrager: Technische Universitaet Dresden, Fakultät Psychologie, Diagnostik und Intervention

    Dauer: 10 Minuten

  • Boah, bei der 2. Umfrage hat man das DAU-Prinzip aber maximal ausgereizt ...

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Boah, bei der 2. Umfrage hat man das DAU-Prinzip aber maximal ausgereizt ...

    Vor allem scheint man wenig Erfahrung mit Umfragen zu haben. Das allererste, was man dazu normalerweise lernt: Stelle die Fragen zu den persönlichen Daten am Ende. Denn die sind unbeliebt und schaden der Rückläuferquote. Aber wenn sie am Ende kommen, haben die Teilnehmer schon etwas Vertrauen und wollen vor allem die investierte Arbeit nicht verschenken.


    In diesem Fragebogen kamen sie als erstes.

  • Spannend. Ich bin wirklich an den Ergebnissen der zweiten Umfrage interessiert. Wie viele Menschen unterscheiden zwischen "das finde ich als Autofahrer i.O." und "hier würde ich fahren". Ich fand ja in allen Fällen die Antwort identisch.


    Die Frage bei 80% mit dem "Radweg" war komisch. Dort wäre ein 237 m.A. nach im Bild wichtig gewesen für meine Antwort.

  • Spannend. Ich bin wirklich an den Ergebnissen der zweiten Umfrage interessiert. Wie viele Menschen unterscheiden zwischen "das finde ich als Autofahrer i.O." und "hier würde ich fahren". Ich fand ja in allen Fällen die Antwort identisch.


    Die Frage bei 80% mit dem "Radweg" war komisch. Dort wäre ein 237 m.A. nach im Bild wichtig gewesen für meine Antwort.

    Ich habe beide Umfragen abgebrochen. Mir war die erste prinzipiell zu blöd, und die zweite mit den so gut wie identischen Bildern irgendwann auch. Unter anderem wegen dieses Fotos, auf dem es einen Riesen-Unterschied machen würde, ob der Radweg ausgeschildert ist.

  • Umfrage zum Thema Winterradeln

    Umfrager: Technische Universitaet Dresden, Fakultät Psychologie, Diagnostik und Intervention

    Dauer: 15 Minuten

    Gerade wieder aktuell unter dem gleichen Link hier. Gibt auch wieder drei 30€ Gutscheine für Bike24 zu gewinnen.


    Die vorliegende Umfrage ist Teil eines Forschungsprojektes, das im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird.

  • Zitat

    König der Winterradler!

    Nun ja, bei mehr als 10cm Neuschnee oder Eisregen setze ich tatsächlich mal einen Tag aus. So spezifisch kann man das aber nicht angeben, außerdem kommt das in Berlin nur alle fünf bis fünfzehn Jahre mal vor.

    Ich mußte also etwas mogeln: Wie war das damals, im letzten echten Winter Berlins vor acht, neun oder zehn Jahren?

  • Komische Auswertung. Ich fahre defintiv immer mit dem Rad, aber am Ende heißt es, ich führe im Winter etwas seltener als im Sommer. Das habe ich so aber nicht angegeben. Dass ich mich etwas unsicherer bei Sturm und Eisglätte fühle - geschenkt. Ich fahre aber trotzdem.

    Zudem wird einmal "Straße" statt "Fahrbahn" verwendet, habe ich in die Anmerkungen geschrieben.

    Ich habe es aber auch nicht schwer mit meinem Spezialfahrrad; da braucht es weder Winterreifen noch Spikes. Leider gab es dieses Jahr keine Möglichkeit, es derart zu nutzen ...

    „Zeigen wir dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Reichsverkehrsministerium, 1934)

  • Ich fahre defintiv immer mit dem Rad, aber am Ende heißt es, ich führe im Winter etwas seltener als im Sommer. Das habe ich so aber nicht angegeben. Dass ich mich etwas unsicherer bei Sturm und Eisglätte fühle - geschenkt. Ich fahre aber trotzdem.

    Das war bei mir genauso. Ich habe angegeben, dass ich -egal bei welchem Wetter- immer mit dem Rad fahre, aber am Ende stand in der Auswertung, dass ich es im Winter seltener tun würde. Wie soll man denn noch häufiger mit dem Fahrrad fahren als immer? :/

    Auch ich habe angegeben, dass ich mich bei Schnee- und Eisglätte etwas weniger sicher fühle als bei trockenen Straßenverhältnissen. Das liegt aber alleine schon daran, dass mir bei Glatteis schonmal Autos entgegengerutscht kamen, vor denen ich ausweichen musste und -dank Spikereifen- auch ausweichen oder rechtzeitig bremsen konnte.

  • Das ist jetzt keine Umfrage, sondern eine Petition, aber so weit ich weiß, gibt es im Forum keine eigene Petitionsseite, deshalb schreibe ich hier, schließlich ist es ja so ein bisschen wie eine Umfrage!


    Tempolimit? JA BITTE!

    Setzen Sie ein Zeichen gegen die CSU und AfD und unterschreiben Sie unsere Protestaktion! Sagen Sie JA zum Tempolimit!


    Initiator ist die Deutsche Umwelthilfe DUH.

    156542 Unterzeichner sind schon dabei.


    Allerdings muss ich hinzufügen, dass es mir schwer fällt, dazu aufzurufen, denn ich halte max. Tempo 80 auf Autobahnen, max. Tempo 60 auf Landstraßen und max. Tempo 30 innerorts für eindeutig besser! Immerhin die Forderung nach max. Tempo 30 [Zeichen 274.1] innerorts ist schon dabei:

    https://www.duh.de/tempolimit-…9dee85e6eed75569e8#c75939

  • Ach ja: Hier ist der Link zur CSU.de Internetseite mit dem Aufruf gegen ein Tempolimit: https://www.csu.de/tempolimit-nein-danke/

    Da fällt einmal der Titel auf ... Nein, Danke! Wo kenn ich das nur her? Ach ja: https://de.wikipedia.org/wiki/…:Atomkraft_Nein_Danke.svg


    Und dann dieses Argument von CSU und ADAC: "Unser Problem sind die Straßen, auf denen bereits Tempolimits gelten. Auf Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen liegen die eigentlichen Herausforderungen der Verkehrssicherheit."

    Wenn es tatsächlich ein noch größeres Sicherheitsproblem als auf den Autobahnen auf den Landstraßen gibt, dann spricht doch alles dafür, dort das Tempolimit zu senken!

    Aber CSU und ADAC sehen das vermutlich ganz anders, die wollen nämlich alle Landstraßen autobahnmäßig ausbauen.<X

  • In dem von dir verlinkten Artikel heißt es: "Experten seien sich einig, dass sich die Luftqualität bei Tempo 40 gegenüber dem 50er-Limit deutlich verbessert.

    Um den Verkehrsfluss insgesamt zu erhalten - und um Ausweichverkehr zu vermeiden - legt die Verwaltung andererseits in weiteren elf Straßen ebenfalls Tempo 40 als Höchstgeschwindigkeit fest. Dazu zählen Bahnhofstraße, West- und Karlsruher Straße, Allee, Karlstraße, Paul-Göbel-Straße, Orth- und Burenstraße, Paulinen-, Schaeuffelen- und ein Teil der Neckarsulmer Straße. 140 neue Schilder soll der Bauhof ab heute Punkt für Punkt aufstellen."


    Das Hauptproblem bei einem niedrigen Tempolimit, dass außerdem noch eingehalten wird (nur Schilder aufstellen wird wahrscheinlich nicht ausreichen), besteht vermutlich darin, dass der gesamte Verkehrsablauf dadurch effizienter gestaltet wird, sodass noch mehr Autos auf die Straßen passen und der positive Effekt für die Umwelt durch die ansteigende Zahl der Autos wieder aufgefressen wird.

  • Es geht um den Gesamtkontext, Yeti! Einfach nur ein Tempolimit und das war's, bringt's nicht. Nicht einmal dann, wenn sich jeder dran hält. Normalerweise gehen Verkehrsplaner ein Tempolimit so an, dass sie zusätzlich bauliche Maßnahmen ergreifen, um sicher zu stellen, dass das Tempolimit auch eingehalten wird. Zum Beispiel Verengung der Fahrbahnen.

    Aber auch das alleine bringt es nicht, denn obwohl die Straßen schmaler sind, ist es bei einem niedrigeren Tempo möglich, die vorhandene Verkehrsfläche effizienter zu nutzen. Das heißt es fahren dann noch mehr Autos rum.

    Deshalb kommt es darauf an, dass zum Beispiel Fahrspuren zurückgebaut werden. Eine Straße wo vorher zwei Fahrspuren je Richtung waren, die hat dann nur noch eine Fahrspur je Richtung. Die anderen Fahrspuren können zu breiten Radfahrstreifen umgebaut werden oder Hochbordradwegen.

    Das ist allerdings extrem schwer durchzusetzen.

    Zum einen ist die Akzeptanz bei den Autofahrern extrem niedrig. Die sagen dann, wenn wir schon langsamer fahren sollen, dann müssen doch nicht auch noch Fahrspuren abgebaut werden.

    Zum anderen ist es derzeit so, dass eine Straße mit max. Tempo 30 keine Radwege oder Radfahrstreifen erhält, weil das niedrige Tempo eine gefahrlose Mischnutzung der vorhandenen Fahrbahnen erlaubt.

    Die ganze derzeitige Tempostruktur müsste neu geordnet werden:

    Autobahnen max. Tempo 80,

    Landstraßen max. Tempo 60,

    innerorts max. Tempo 30,

    Wohngebiete und andere sensible Bereiche Tempo 20.

    Und darunter gibt es ja bereits die Möglichkeit verkehrsberuhigte Zonen einzurichten.


    Bei dem, was ich schreibe, setze ich außerdem voraus, dass es ein großes Einverständnis darüber gibt, den MIV durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren.

    Es ist jedoch festzustellen, dass es starke politische, gesellschaftliche und ökonomische Interessensgruppen gibt, die unverändert weiterhin auf einen massiven Ausbau der Autoverkehrsinfrastruktur hinarbeiten.

    Erfolgreich durchgeführte Projekte zur Reduktion des Autoverkehrs können jedoch zu einem Stimmungsumschwung beitragen und Maßnahmen zur Reduktion des MIV zunehmend mehrheitsfähig machen.